Chapter 22.3

Lan Xichen, Bao Tian und Jinan Liang waren im Gespräch vertieft. Sie ging in der Mitte, jeweils einer der Herren links und einer rechts an ihrer Seite und stützten behutsam ihre Ellenbogen, während die Drei durch die Cloud Recesses schlenderten. Das gemeinsame Abendessen in dem großen Pavillon war vorbei und die beiden Männer geleiteten sie zurück zu ihren privaten Räumen. Es war der Pavillon von Lan Xichen's Mutter und er war gut versteckt, abseits gelegen am hintersten Ende des Clan´s. Dort lebte sie nun gemeinsam mit Luan Han in glücklicher Zweisamkeit.

Die Drei passierten die Wachen, welche zum ewigen Schweigen über die Umstände verdonnert wurden und grüßten sie dabei freundlich.
Als sie im Pavillon ankamen, entzündete Lan Xichen zunächst ein paar Kerzen und Bao Tian brachte Jinan Liang geradewegs zu ihrem Bett, damit sie sich etwas von dem Tage ausruhen konnte.
„Möchtest du noch einen Tee oder brauchst du sonst noch irgendetwas?"
Fragte Bao Tian sie fürsorglich, während er die schwangere Frau behutsam auf dem Bett absetzte.

Jinan Liang schüttelte verneinend ihren Kopf. Ihre Stimme war sanft und zart wie eh und je.
„Vielen Dank Tian, aber erst einmal nicht. Ich ruh mich jetzt einfach ein wenig aus und warte dann auf Luan Han. Er wird gewiss bald nachkommen."

Lan Xichen war mit seiner Rundreise durch den Pavillon fertig und während er sich selbst vergewissert hatte, dass alles an Ort und Stelle war und es ihr an nichts fehlen dürfte, gesellte er sich zu den Beiden. Er lächelte Jinan Liang freundlich an, seine Stimme freundlich und zuvorkommend:
„Er wird sicher bald vom Unterricht zurückkommen. Die offiziellen Stunden enden bereits vor dem gemeinsamen Abendessen. Sollen wir hier so lange mit dir auf ihn warten? Vielleicht bespricht er noch etwas und kommt etwas später als sonst."

Doch Jinan Liang wank freundlich mit ihrer Hand in der Luft ab.
„Nein, nein." Sagte sie schnell.
„Geht ihr beiden nur ruhig schon. Ich werde mir einfach ein Buch zur Hand nehmen. Und wie du schon sagtest, lange kann es nicht mehr dauern."

„Hm ist gut!" Sagte Lan Xichen einwilligend nickend. Jinan Liang saß kerzengerade auf der Bettkannte und blickte an den zwei ansehnlichen Männern hinauf, welche direkt vor ihr standen und sie liebevoll anblickten. Während der Eine in seinen weißen Gewändern mit seiner blassen Haut hell erstrahlte, wirkte der Andere dagegen wie ein dunkler, mystischer Schatten. Bao Tian's braune Augen, das wellige, dunkle Haar und sein dunklerer Hautteint machten aus ihm eine exotische Mischung. Hatte Jinan Liang anfänglich vor diesem ungewohnt fremden Erscheinungsbild zunächst noch mit etwas Furcht und Respekt reagiert, so hatte sie aber nun mittlerweile gelernt, dass unter dieser düsteren, männlichen Erscheinung ein herzensguter Mensch lag.
Sie hatte Bao Tian lieben gelernt, mit all seinen Kanten und Ecken, genauso wie alle anderen in der Cloud Recesses.

Lan Xichen atmete einmal tief ein und streckte dann behutsam seine Hand nach Jinan Liang aus. Er berührte ganz sanft zunächst ihr Ohr, welches zwischen dem dunklen Haar hervorlinste und lehnte sich dann leicht nach unten und gab ihr einen fürsorglichen Kuss auf die Stirn.

Jinan Liang liebte diese kleinen, zarten Gesten von Lan Xichen. Er tat es immer wieder und gab ihr das Gefühl von familiärer oder sogar brüderlicher Liebe. Sie schloss kurz ihre Augen und genoss den Moment, während Bao Tian daneben stand und ihnen dabei mit starrer Miene zusah. Er zeigte zunächst keinerlei Regung, denn er selbst konnte sich nicht davon frei sprechen, ab und an das Bedürfnis zu haben, Jinan Liang zu tätscheln und sie liebkosen. Sie war einfach ein herzensguter Mensch und besonders lieblich in Anblick und Charakter und sie entfachte damit ungewollt in den Männern den Beschützerdrang.

Während Bao Tian also daneben stand und ihnen bei diesem intimen Moment zuschaute, wurde er nach einiger Zeit doch etwas nervös, denn es blieb nicht wie anfänglichst angenommen bei diesem einen Kuss, sondern Lan Xichen begann weiterhin ihren Kopf und ihre Wangen zu streicheln und übergoss sie dabei mit schmeichelnden Worten. Er redete ihr gut zu, lobte sie und las ihr jeden Wunsch von den Lippen ab. Natürlich hatte sich dieses Verhalten nach Bekanntgabe ihrer Schwangerschaft noch verstärkt. Schließlich war sie jetzt nicht nur unheilbar krank, sondern auch noch in besonderen Umständen, was ihr zusätzlich körperliche Kraft raubte.

Schließlich zuckte einmal Bao Tian's rechte Augenbraue auf, als er langsam unruhig wurde.
Doch Lan Xichen und Jinan Liang bekamen davon nichts mit, sondern waren in ihrer Zweisamkeit so vertieft, dass sie in diesem Moment nur Augen für sich selbst hatten.
Während Bao Tian sich daneben wie das fünfte Rad am Wagen fühlte und es langsam nicht mehr ertrug dabei zuzusehen wie Lan Xichen sie unaufhörlich während des Gespräches antätschelte, raufte er sich plötzlich die Haare, als er mit einem Mal ihr Gespräch unterbrach:
„Achja achja. Wie schnell doch die Zeit vergeht!" Sagte er laut und unüberhörbar akzentuiert. Mit einem Mal setzte er sich neben Jinan Liang auf das Bett und rutschte etwas näher, als er sich zu ihr herüber lehnte und sie eindringlich anblickte.

Lan Xichen erschrak kurz vor seiner lauten Stimme und zog ruckartig seine Hände zurück, als er genauso verblüfft wie Jinan Liang dabei zusah, wie Bao Tian plötzlich Jinan Liangs Bauch streichelte und mit einem herzensguten Lächeln im Gesicht sagte:
„So schnell werden sie später groß. Man muss auf jeden Fall die Zeit genießen solange man kann. Es ist ein Geschenk. Gerade eine Schwangerschaft ist etwas so aufregendes. Ich bin ja schon richtig aufgeregt und bin beeindruckt wie man dem Bauch nun beim Wachsen zusehen kann."

Jinan Liang's Augen weiteten sich, als sie etwas überrumpelt zunächst ihre Hände wegzog und sich leicht nach hinten lehnte. Grundsätzlich empfand sie es nicht als unangenehm, wenn jemand ihren Bauch streichelte, aber Bao Tian war nun doch etwas zügig und ziemlich nah gekommen.
Lan Xichen blickte dabei nicht weniger überrascht, als Bao Tian auch noch plötzlich sich mit seinem Kopf nach unten lehnte und sein Ohr an Jinan Liang's Unterleib drückte.
Sie wurde schlagartig krebsrot im Gesicht und erstarrte zur Eissäule, denn Bao Tian's Kopf lag nun fast förmlich in ihrem Schoß.
Und damit noch nicht genug. Während sein dunkles Haar sich nun über ihre Oberschenkel legte und sie die Wärme seines Kopfes auf ihrem Bauch spürte, legte Bao Tian auch noch seine rechte Hand auf ihrem Knie ab um sich etwas abzustützen, als er weiter euphorisch brabbelte:
„Ich glaube da strampelt sogar schon jemand. Ha, wer es wohl ist? Die kleine Jinan Liang oder der kleine Lan Xichen? Ob es wohl ein Junge und ein Mädchen wird, oder zwei Jungs oder zwei Mädchen? Gott ich bin ja so aufgeregt!"

Jinan Liang blickte etwas sprachlos an sich herunter, als sie gar nicht so recht wusste was sie darauf sagen sollte. Sie lächelte nur etwas verlegen und stellte sich auch noch äußerst ungeschickt an, weil sie gar nicht so recht wusste, wo sie nun so schnell ihre Hände lassen sollte. Sie stützte sich daher nur auf der Matratze ab und blickte verdutzt auf ihre untere Körperhälfte, welche vollkommen von Bao Tian verdeckt wurde.
Sie wollte ihn aber auch nicht kränken und ihn zurückweisen, immerhin standen auch sie sich nah genug, sodass diese Art von Körperkontakt in Ordnung sein sollte. Immerhin hatte sie sogar schon tagelang mit Bao Tian und Lan Xichen gemeinsam ein Bett geteilt und dabei kam es öfter mal zu unvorhergesehenen Körperkontakten.
Sie lachte daher nur etwas verunsichert, als sie schließlich ihre linke Hand vorsichtig ausstreckte und zweimal Bao Tian's Hinterkopf streichelte. Ihre Ruhe bewahrend sagte sie:
„Haha...wer hätte gedacht, dass gerade Bao Tian so aufgeregt ist. Wie ungewohnt...Ich weiß aber selber nicht welche Geschlechter es werden. Aber ich freue mich über jede Konstellation. Egal ob Junge oder Mädchen."

Bao Tian hob plötzlich seinen Kopf wieder ruckartig an, packte behutsam an Jinan Liang's Hand, welche ihn eben noch so behütend gestreichelt hatte und blickte ihr tief in die Augen:
„Egal was du brauchst, egal an was es dir fehlt. Lass es mich wissen. Ob Tag ob Nacht, ich komme sofort und bringe dir alles. Hauptsache dir und den Kindern geht es gut. Das ist das Wichtigste!"

Jinan Liang lehnte sich nun wieder etwas dezent nach hinten, um ihren Abstand zueinander etwas zu verringern, als sie etwas hilflos in Bao Tian's große, braunen Auge blickte. So viel Zuneigung war nun doch etwas zu viel für sie.

Lan Xichen, der die ganze Zeit noch schweigend daneben gestanden hatte und Bao Tian's aufdringliches Verhalten langsam nicht mehr tolerieren konnte, räusperte sich schließlich, als er sich plötzlich einmischte und seine Hand Einhalt bietend auf Bao Tian's Schulter legte:
„Tian, ich denke wir sollten nun gehen. Liang wollte sich doch etwas ausruhen, wir wollen sie doch nicht dabei stören, oder?"

Doch Bao Tian riss in dem Moment wo Lan Xichen´s Hand seine Schulter berührte, diese zur Seite und schüttelte die Berührung von sich ab. Vor den verwunderten Blicken von Lan Xichen und Jinan Liang sagte er trotzig:
„Ich mag aber noch nicht gehen! Ich kann mich heute so schwer von ihr trennen. Man muss sie einfach lieb haben, sie ist eine so reizende, schwangere Dame. Nicht wahr?"
Mit diesen Worten streichelte Bao Tian nun auch noch von Jinan Liang's Ellenbogen ausgehend aufwärts nach oben über ihre Schulter bis hin zu ihrer Wange. Als er diese zärtlich streichelte kniff er sogar einmal nekisch in sie hinein, als er Jinan Liang mit sehnsüchtigen Blick anhimmelte.
„Jetzt wo wir mittlerweile alle so viel Zeit miteinander verbracht haben, empfinde auch ich tiefste brüderliche Zuneigung zu ihr. Sie ist ein Schatz, einfach etwas besonderes, wie meine kleine Schwester und ich könnte sie einfach den ganzen Tag knuddeln. Ach was sag ich da nur, man muss sie einfach lieb haben. Ich hätte auch kein Problem damit, wenn wir wieder zu alten Riten verfallen und wieder gemeinsam ein Zimmer uns teilen. Das Bett gerne auch, ist absolut kein Problem. So könnte man noch mehr Zeit miteinander verbringen und ich könnte mich noch besser um Liang kümmern."

Jinan Liang fiel nun alles aus dem Gesicht und während sich ihre Wangen erneut in ein tiefes Rot tauchten, öffnete sich ihr Mund als sie schnappend nach Luft rang. Dies war nun definitiv zu viel für sie und Bao Tian's plötzlich überschwengliche Zuneigung rührte die Scham in ihr.

Lan Xichen reagierte nicht weniger peinlich berührt. Er war verwundert und gleichzeitig empört über Bao Tian´s absolut befremdliches Verhalten. Nicht, dass er Jinan Liang nicht tatsächlich wie eine kleine Schwester behandeln würde, aber das jetzt, ging definitiv zu weit.
Kurzentschlossen griff er daher erneut nach Bao Tian´s Schulter. Doch dieses Mal packte er etwas beherzter zu und wollte den aufdringlichen Mann von Jinan Liang's Seite wegziehen, als er entrüstet sagte:
„Tian, genug jetzt. Siehst du denn nicht, dass du gerade über die Stränge schlägst? Lass sie jetzt los und dann komm mit mir mit!"

Doch Bao Tian schüttelte erneut abweisend Lan Xichen's Hand von seiner Schulter und stieß sie sogar mit seiner eigenen Hand ablehnend zur Seite.
Lan Xichen's Augen weiteten sich, als er wahrscheinlich zum ersten Mal in seinem Leben von Bao Tian abgewiesen wurde. Fassungslos blickte er ihn an, als Bao Tian plötzlich vom Bett aufstand. Groß bäumte er sich vor Lan Xichen auf als er mit ungemütlichem Unterton in der Stimme sagte:
„Was ist denn plötzlich mit dir? Darf ich sie etwa nicht berühren? Darf ich sie etwa nicht anfassen und sie mit Zuneigung überschütten? Nur weil du dabei bist, soll ich mich jetzt plötzlich zurücknehmen?"

Lan Xichen blickte ihn sprachlos an, seine Augenbrauen zogen sich zusammen.
-Was meinte er mit: "Nur weil du dabei bist..."?-
In diesem Moment blickte er, auf der Suche nach einer Antwort, etwas misstrauisch zu Jinan Liang herüber. Scheinbar seine eigene Unsicherheit deutlich im Gesicht tragend, erkannte sie sofort seinen Gedankengang, als sie augenblicklich etwas rot im Gesicht anlief und dann unschuldig ihre flachen Hände in die Luft hielt. Sie beteuerte ihre Unschuld und schüttelte ihren Kopf abrupt verneinend hin und her.

Lan Xichen blickte wieder zu Bao Tian herüber. Ihre Blicke trafen sich.
-Was war denn auf einmal mit ihm los?-
Lan Xichen schüttelte seinen Kopf hin und her.
„Ich weiß nicht was los ist Tian, aber bitte hör auf hier nun schlechte Stimmung zu verbreiten. Wenn du auf Streit aus bist oder dich etwas stört dann sag es, dann können wir darüber reden. Aber zieh bitte nicht Liang da mit hinein."

„Streit?" Fragte Bao Tian mit hohem Ton, seine linke Augenbraue zog sich gleichzeitig mit nach oben.
„Aber nicht doch. Ich möchte lediglich meinen Anteil an Zeit mit Jinan Liang einfordern. Schließlich möchten wir alle auf unsere Kosten kommen. Das hat also nichts mit dir zu tun!"

Mit diesem provozierenden Satz packte Bao Tian plötzlich an Jinan Liang's schlankes Handgelenk und zog sie vom Bett nach oben. Volkommen überrascht kam sie auf ihre Füße, als er auch schon einen Arm um ihre Taille legte und sie dann an sich herandrückte.
„Sie ist bei mir in guten Händen und ich lese ihr jeden Wunsch von den Lippen ab. Sie soll es doch gut bei uns haben!"

Während Jinan Liang steif wie ein Stock halb in Bao Tian's starken Armen hing, hob dieser zu allem Überfluss auch noch ihre rechte Hand an und küsste plötzlich ohne Vorwarnung auf ihren zarten Handrücken. Dabei blickte er mit provokantem Blick Lan Xichen direkt in die Augen, als er sinnlich hauchte:
„Von meinem Sect Leader habe ich bereits gelernt wie man Frauen auf Rosen bettet. Ich bin ein guter Schüler und werde gut zu ihr sein."

Lan Xichen's Mundwinkel zuckten nervös auf, als er nicht mehr an sich halten konnte.
Was zu viel war, war einfach zu viel!
Plötzlich lehnte er sich nach vorne und ergrifff beherzt nach ihrem anderen Handgelenk. Er zog nun ebenfalls Jinan Liang zu sich herüber und warf Bao Tian dabei einen zornigen Blick zu.
Wie eine seltene Süßigkeit über die sich zwei Straßenkinder stritten, zog Lan Xichen nun Jinan Liang an sich heran und legte beschützend seinen Arm über ihre Schultern. Als er sie fest an seinen Körper herandrückte sagte er zornig:
„Es reicht Tian! Du überschreitest definitiv gerade eine Grenze!"

Jinan Liang kam sich wie ein lebloser, nasser Sack vor, der von einem zum nächsten gereicht wurde, als sie vollkommen überrumpelt nun in Lan Xichen's Armen hing.
Sie trug einen definitiv mehr als verwirrten Gesichtsausdruck, als sie darüber nachdachte was hier eigentlich gerade geschah, dass zwei ausgewachsene Männer sich plötzlich wie Kinder benahmen.

Doch Bao Tian lachte bei diesem Anblick nur aufm als er wieder einen Schritt auf die beiden zumachte um weiter Druck auszuüben. Lan Xichen machte sogar zwei Schritt zurück und blickte Bao Tian skeptisch an, als er Jinan Liang dabei noch fester an sich herandrückte.
Bao Tian streckte plötzlich seine linke Hand aus und berührte dann eine lange Haarsträhne von Jinan Liang's dunklem Haar und lies diese geschmeidig durch seine Finger gleiten, als er dabei Lan Xichen einen frivolen Blick zuwarf.
„Willst du damit etwa sagen, es ist in Ordnung wenn du sie anfasst und verwöhnst, aber ich darf es nicht? Tss...tss... tss... wie egoistisch von meinem Herren. Ich dachte ihr seid nur auf dem Papier liiert, oder etwa icht? Was wird nur Luan Han wohl dazu sagen?"

Nun kroch auch in Lan Xichen's Gesicht ein wenig rote Farbe, als die Situation plötzlich eine gewisse Anzüglichkeit bekam. Zwischen Ärgernis, Unverständnis und Unsicherheit, gesellte sich nun auch noch etwas unberechtigte Scham. Seine Augenbrauen zogen sich immer zorniger zusammen, als er angestrengt durch seine Zähne presste:
„Treib es nicht zu weit Tian. Du hörst jetzt augenblicklich damit auf dich hier so zu benehmen. Wir gehen jetzt und sprechen dann unter vier Augen."

Doch noch während Lan Xichen noch seinen Unmut kundtat, hörte Bao Tian ihm scheinbar gar nicht richtig zu, als dieser immer weiter anfing an Jinan Liang's Haaren mit einem anzüglichen Gesichtsausdruck herumzuspielen.

Lan Xichen's Augen weiteten sich fassungslos und Jinan Liang bekam langsam keine Luft mehr, als Lan Xichen sie immer weiter an sich heranzog. Ihr Gesicht wurde leicht blass, als sie bemerkte wie der Sauerstoff förmlich aus ihren Lungen herausgepresst wurde. In diesem Moment fragte sie sich inständig, ob sie eigentlich gerade nur Mittel zum Zweck war und es hier eigentlich um etwas ganz anderes ging, als um das tatsächliche umwerben ihrer Wenigkeit?

Als Lan Xichen empört auf Bao Tian's Hand starrte, welche einfach nicht aufhören wollte an Jinan Liang's Haaren herumzuspielen und er selbst beide Hände voll hatte, weil er Jinan Liang fest umklammerte, begann er aus Verzweiflung schließlich Bao Tian's Hand zu versuchen wegzupusten, als er sagte:
„Nimm jetzt die Finger weg! Ich will nicht, dass du sie so ansiehst und berührst!"

„Ha!" Sagte Bao Tian plötzlich laut, als er augenblicklich seine Hand zurückzog.
„Du gibst es also auch noch zu!" Seine Stimme war überheblich und war gleichzeitig etwas schrill.
„Darum geht es dir also! Während du sie also tätscheln und liebkosen darfst und das auch noch immer und immer wieder direkt vor meinen Augen, darf ich sie nicht mal ansehen, geschweige denn ihre Haare berühren?!"

Lan Xichen bekamen einen komplizierten Gesichtsausdruck und Jinan Liang verdrehte hoffnungslos ihre Augen bis unter die Decke, als ihr bewusst wurde, dass es hier tatsächlich nur um einen ganz normalen Eifersuchts-Beziehungsstreit ging. Sie war nur leider dummerweise zwischen die Fronten geraten und diente nun als gefundenes Fressen um den Streit ordentlich in Fahrt zu bringen. Sie kam sich ein wenig benutzt vor und ihr junges Herz wimmerte leise in Selbstmitleid.

„So ist es nicht...Aber...wie du sie dabei ansiehst..." Haucht Lan Xichen etwas angestrengt, die richtigen Argumente noch auf seiner Zunge suchend. Es war ein völlig neues und unbeschreibliches Gefühl für ihn und wahrscheinlich zum ersten Mal empfand er so etwas wie Eifersucht. Bis jetzt war es immer so gewesen, dass Bao Tian an seinem Rockzipfel hing und ihm den Hof gemacht hatte egal was vorgefallen war. Aber nun wo er sah, wie Bao Tia sich einem anderen Menschen annäherte und dann auch noch einer anderer Frau übermäßig viel Zuneigung schenkte und sie berührte, nagte es förmlich an ihm.

Es war ein unangenehmes, häßliches Gefühl und zum ersten Mal kreuzte ihn der Gedanke, dass Bao Tian vielleicht eines Tages mal die Liebe in jemand anderes finden könnte. Lan Xichen wurde bei diesem Gedankengang plötzlich mit einer bodenlosen Angst ergriffen und er schmeckte nun leidvoll seine eigene, bittere Medizin. Bis dato hatte er nicht viel darüber nachgedacht, wie es auf Bao Tian wirken könnte, wenn er so zugewandt und intim mit Jinan Liang umging. Doch jetzt wo er am eigenen Leib spürte, wie es sich anfühlte, hätte er sich am liebsten gewünscht Bao Tian und Jinan Liang niemals zusammengebacht zu haben.
Und jetzt wo der Gedankengang auch noch zu reifen begann, die Emotionen sich überschlugen, da fragte er sich plötzlich, ob Bao Tian nicht vielleicht doch etwas mehr als brüderliche Zuneigung zu Jinan Liang empfand? Vielleicht hatten seine Blicke doch eine ernstere Bedeutung und vielleicht hatten sie doch zu viel Zeit miteinander verbacht und die viele Nähe hatte nun dafür gesorgt, dass Bao Tian vielleicht Gefühle für sie entwickelt hatte?

Lan Xichen's Augen weiteten sich augenblicklich und sein Herz setzte für einen Schlag aus. Er legte plötzlich beide Hände um Jinan Liang's Schultern und drückte sie komplett flach vor seine Brust an sich heran. Egal wie, er konnte gerade nur daran denken wie er Jinan Liang von Bao Tian fernhalten konnte.

Jinan Liang's Gesicht wurde nun ungefragt in Lan Xichen's Brust gedrückt und als ihre Nase sich in den Stoff seiner Robe presste, fragte sie sich inständig, wie lange sie es wohl noch aushalten würde, bis sie wirklich aus Atemnot bewusstlos umkippen würde.

Doch Bao Tian erkannte Lan Xichen's verwirrten Gesichtsausdruck und als er sah, wie dieser Jinan Liang immer weiter von ihm fernhalten wollte, machte er plötzlich noch einen Schritt auf die Beiden zu.
In diesem Moment überschlugen sich Lan Xichen's wirren Gedanken und ohne darüber nachzudenken platzte es plötzlich ungehindert aus ihm heraus:
„Nein, ich will das nicht. Du kannst sie nicht haben. Bleib wo du bist und komm nicht näher!"

Bao Tian's Augen weiteten sich plötzlich überrascht. In der Tat wollte er Lan Xichen eigentlich nur etwas ärgern, das Feuer schüren und ihn seine eigene Medizin kosten lassen. Doch hatte er nicht damit gerechnet, dass Lan Xichen sich das plötzlich so zu Herzen nehmen würde und so durcheinander wäre.
Sein Sect Leader, Herr und Geliebter trug plötzlich einen so gequälten Gesichtsausdruck, wie er dort vor ihm stand, dass er nahezu einen bemitleidenswerten Ausdruck erweckte. Er verlor förmlich all seine Ruhe und Gelassenheit und blickte drein, wie ein ausgesetztes Kind, welches die baldige Einsamkeit fürchtetet. Während er sich verzweifelt an Jinan Liang klammerte, als wäre sie die Sünde der Versuchung, brachen die aufgewühlten Emotionen plötzlich aus ihm heraus und ließen nur eine leere und geschundene Hülle zurück. Verzweifelt stammelte Lan Xichen:
„…Wir…Du und ich…ich dachte…!Aber scheinbar… hast du also Gefühle für sie? Ist es das….was du mir damit sagen wolltest?"

Bao Tian bekam plötzlich einen mehr als verblüfften Gesichtsausdruck, als er sich fragte, wo genau er bei seiner guten Schauspielkunst einen fatalen Fehler begangen hatte, sodass er so weit am Ziel vorbei geschossen hatte.

Jinan Liang, die ebenfalls verdutzt zusammenzuckte, stieß mit ihrer Stirn drei Mal sachte gegen Lan Xichen's Brust, als sie es nicht fassen konnte, dass Lan Xichen noch immer nicht begriffen hatte wo der Hase langlief. War er denn etwa so begriffsstutzig, das er nicht bemerkt hatte, dass Bao Tian ihn einfach nur Eifersüchtig machen wollte?
Und davon mal ganz abgesehen: Das ganze auch noch, nur mal so nebenbei bemerkt, auch noch auf ihre unschuldigen Kosten.

Bao Tian schüttelte seinen Kopf ungläubig hin und her, als er feststellen musste, dass Lan Xichen bezüglich "Beziehungskisten", doch unerfahrener war als er bis dato geglaubt hatte.
Er entschied sich daher für die "schnellere" Variante um dieses Missverständnis wieder aufzuklären, als er plötzlich einen Satz nach vorne machte, Lan Xichen noch ein verzücktes Lächeln schenkte und dann sagte:
„Du Dummerchen. Natürlich habe ich keine anrüchigen Gedanken Liang gegenüber. Und natürlich ist da nichts zwischen uns. Ich wollte dich lediglich etwas eifersüchtig machen, dir zeigen wie sich das anfühlt, aber scheinbar ist mein Plan nicht aufgegangen und du bist irgendwo im Kontext falsch abgebogen."

Lan Xichen schreckte noch einen Schritt nach hinten, Jinan Liang mit sich ziehend als wären sie zusammengeklebt, als er ungläubig seine Augenbrauen kraus zog und mit Skepsis sagte:
„Es geht also gar nicht um sie? Und warum willst du sie dann die ganze Zeit berühren?"

Bao Tian verdrehte seine Augen bei so viel Hilflosigkeit.
Jinan Liang dagegen seufzte einmal laut auf, als sie sich fragte, wer hier eigentlich die Jüngste und unerfahrenste im Raum war?

Bao Tian streckte plötzlich seine Hand nach vorne aus. Doch aus Angst er wolle Jinan Liang wieder berühren, zog Lan Xichen sie noch einmal ein Stück zur Seite, als zu seiner Überraschung Bao Tian's Hand gar nicht auf ihr, sondern auf ihm landete.
Bao Tian umfasste mit seiner großen Hand Lan Xichen´s linke Schulter. Dann blickte er ihn mit einem intensiven Blick an, als er tief brummte:
„Es geht nicht um Liang und es ging auch nie um sie. Den Einzigen den ich hier berühren und halten will bist du. Also hör auf sie zu umklammern als hänge ihr Leben daran und nimm dich lieber selbst in Acht. Denn du bist es…den ich haben will!"

Lan Xichen's Augen weiteten sich schlagartig, als Bao Tian plötzlich seine Arme weit aufmachte und sie gleich beide umschloss. Mit seiner linken Hand presste er auf Lan Xichen's Nacken und mit seiner rechten Hand umfasste er dessen Taille, als er die Drei augenblicklich kraftvoll zusammendrückte.

Lan Xichen wusste gar nicht wie ihm geschah, als ihre Drei Körper plötzlich zu einem Klumpen zusammengedrückt wurden. Zeitgleich spürte er Bao Tian's heiße Lippen, welche sich urplötzlich auf seine legten und begannen ihn leidenschaftlich und ungehalten zu küssen.

Jinan Liang, die nun wie ein Sandwich in der Mitte hing und deutlich kleiner als die beiden Männer war, wurde nun von beiden Seiten vollkommen umschlossen. Über ihrem Kopf hörte sie feuchte und leidenschaftliche Geräusche einer Zusammenkunft, während sie mit ihrer Vorderseite dicht an Lan Xichen´s Körper und mit ihrer Hinterseite an Bao Tian herangedrückt wurde. Während sich ihre Augen über so viel plötzliche Intimität in Schock weiteten, spürte sie bei dieser ungewohnten Enge auch noch zu allem Überfluss wie sich vorne unter ihren Bauch etwas weiches, aber provokantes hineinbohrte und ausgerechnet von hinten sich auch noch das selbe Gefühl sich gegen ihren Hintern drückte.
Als sie für eine Sekunde die Luft anhielt und versuchte mit ihren Händen irgendwo Halt zu finden um sich etwas mehr Abstand zu verschaffen, fiel es ihr wie Schuppen von den Augen, als ihr bewusst wurden, welche Körperteile sich da wohl gerade in sie hineindrückten.
Ihr Gesicht lief erneut krebsrot an und voller Scham zuckte ihr Körper auf, als sie dann auch noch feststellen musste, wie die der Kuss über ihr langsam Fahrt aufnahm.

Lan Xichen war so schockiert, dass er glatt vergaß zu atmen. Doch als er ruckartig Luft holen wollte, drang Bao Tian auch noch ungehindert mit seiner Zunge tief in seine Mundhöhle ein. Er klammerte sich verzweifelt mit seinen Händen an Bao Tian's Hüfte und wollte diesen von sich wegdrücken, doch Bao Tian's starken Arme schlossen die Drei, wie eine Eisenkette, in einer innigen Umarmung ein.

Lan Xichen wäre fast umgekippt vor Scham und Empörung und der Zorn und die Wut stiegen in ihm hoch. Dennoch war er machtlos gegen dieses Attentat und er konnte sich nicht befreien, so sehr er es auch versuchte. Ihre Zungen und Lippen kippten unentwegt von einer Seite auf die Andere und zwischen den feuchten und unverkennbaren Geräuschen gesellte sich ihr unruhiger, lauter Atem. Bao Tian war ein geschickter und geübter Küsser und er wusste ganz genau was er tun musste um Lan Xichen in Stimmung zu bringen. Während er mal langsam und zurückhaltend an seinen zarten Lippen nippte und saugte, so erhöhte er zwischendrin immer mal wieder das Tempo. Drang mit seiner forschen Zunge immer weiter ungehinder vor und erkundigte die feuchte und sensible Mundhöhle. Seine Zunge tanzte umher und und umgarnte mit Leichtigkeit Lan Xichen's, welche sich selbst noch nicht einig war, ob sie tatenlos diesen Angriff über sich ergehen lassen sollte oder ob sie ungehalten die Führung übernehmen sollte.

Lan Xichen's Finger krallten sich mittlerweile tief in Bao Tian's Hüfte und er versuchte immer wieder diesen massiv Mann von sich beiden wegzudrücken, doch alle aufgewandte Kraft war vergebens. Während er seine Augen fest geschlossen hatte, seine Augenbrauen angespannt sich zusammengezogen, kam immer wieder ein leichtes Schnaufen durch seine Nase, welches Ungewiss war, ob es nun Unmut oder Vergnügen zum Ausdruck brachte.

Bao Tian's linke Hand dagegen hing wie eine Eisenkralle in Lan Xichen's Nacken und er gewährte ihm nicht einen Zentimeter von ihm abzurücken. Während seine rechte Hand mehrfach Lan Xichen's schlanke Taille gestreichelt und umgarnt hatte, wanderte diese langsam weiter nach unten. Er streichelte über zwei runde Pobacken und während Lan Xichen einen hohen Ton aus seiner Nase gab, packte Bao Tian plötzlich beherzt zu. Er knetete durch den Stoff der Robe Lan Xichen's Pobacke zwischen seinen Finger und während er begann in rhythmischen, kreisenden Bewegungen seine Hand zu führen, drückte er stoßartig immer wieder Lan Xichen an sich heran.

Jinan Liang wurde bei diesem Akt fast ohnmächtig. Während die feuchten Geräusche direkt über ihren Ohren nicht aufhören wollten, spürte sie einen starken Druck auf ihrem Bauch, gefolgt von den rhythmischen Stoßbewegungen welche sie nun in Unterleib und Hintern erfuhr. Noch nie zuvor hatte so etwas dermaßen schamhaftes erlebt und noch nie zuvor hatte sie gedacht, dass sie mal in so einer Situation verwickelt sein würde. Zunächste erstarrte sie nur in Schock und brachte kein Wort aus ihrer Kehle heraus, doch bald stiegen ihr die hitzige Körperwärme, das rhythmische Gerubbel von Körper an Körper und die erotischen Geräusche zu Kopf.

Mittlerweile waren sogar ihre Ohren und sogar ihr Nacken feuerrot angelaufen und sie spürte bald ein beängstigendes Gefühl in ihrer oberen Körperregion. Es klopfte zunächst ganz leise und zurückhaltend an, doch wurde bald immer offensichtlicher, sodass sie es nicht mehr ignorieren konnte. Denn nicht nur ihr Hintern, ihr Bauch und Unterleib erfuhren direkten Körperkontakt zu Bao Tian und Lan Xichen, sondern auch ihre Brüste, welche durch den langsamen aber stetigen Fortlauf ihrer Schwangerschaft mit ihrem Bauch mitwuchsen. Doch diese wurden nun dicht an Lan Xichen's Oberkörper herangedrückt. Durch das rhythmische Geknete von Bao Tian's Hand an Lan Xichen's Hintern entsand eine leicht schaukelnde Taktbewegung und so spürte sie bald ihre Nippel, welche durch den Stoff ihrer Roben langsam stimuliert wurden.

Jinan Liang wäre in diesem sündhaften Moment am liebsten sofort tot umgefallen, als sie sich selbst eingestehen musste, dass außer Schock und Scham sich langsam noch ein anderes Gefühl in ihrem Körper breit machte. Denn sie war noch relativ unerfahren, was ihren eigenen Körper und ihre Bedürfnisse betraf. Zwar war sie nun keine Jungfrau mehr und sie hatte ihre erste Nacht mit Lan Xichen verbracht, doch war dies eher ein sachlicher Akt voller Hochachtung gewesen, anstatt eine leidenschaftliche Zusammenkunft. Aufgrund ihrer Schwangerschaft hatte sich nun Luan Han zusätzlich sehr zurückgehalten und außer ein wenig küssen und gespiele war zwischen ihnen noch nicht passiert. Aus Scham und Angst vor ihrer eigenen, unschuldigen Neugierde biss sie sich also zunächst auf ihre Unterlippe, und wollte dem Drang widerstehen. Doch dann konnte sie nicht anders, als die Neugierde sie übermannte und sie ganz langsam ihren Kopf drehte um einen flüchtigen Blick nach oben zu werfen.

Doch bald schon weiteten sich ihre Augen ins Unermessliche, als sie die Lippen von Bao Tian und Lan Xichen erblickte, wie sie sich unentwegt miteinander vereinten. Sie öffneten und schlossen sich und während ein feuchter Film sich auf ihnen gelegt hatte, konnte sie ihre roten Zungen sehen, wie sie sich immer wieder wild umschlungen. Vom vielen Saugen und Nippen waren sie schon ganz rot, gut durchblutet und sogar etwas angeschwollen. Jinan Liang hielt ihren Atem an, als sie plötzlich ein kurzes Prickeln zwischen ihren Beinen vernahm, gefolgt von einem ausgeprägten Herzschlag.
Es war dieser Moment, als sie spürte, dass sie diesen Umstand nicht mehr ertragen konnte, als plötzlich mit einem Mal die Tür vom Pavillon weit aufflog und eine klasklare Männerstimme durch den Raum drang:
„Liang, ich bin wieder da!"

Bao Tian, Lan Xichen und Jinan Liang bekamen eine Herzattacke, als sie plötzlich wie vom Blitz getroffen zusammenfuhren und rasch zur Tür blickten.
Es war zu spät um irgendetwas noch zu versuchen, um ihre eng miteinander verschlungenen Körper wieder voneinander zu trennen.

Es war still, als der Wind durch die Tür herein blies und Luan Han regungslos in der Türschwelle stand und die Drei anstarrte.

...

Alle Vier blickten sich sprachlos an, als man nur das leise Zirpen der Grillen von draußen vernahm, welche diesen Moment scheinbar mit Spott und Hohn untermalten.

Niemand war fähig sich zu regen, als Jinan Liang, als einzige Frau in der Mitte, ihren Luan Han plötzlich mit einem verzweifelten Gesichtsausdruck anblickte und vorsichtig sagte:
„Es ist nicht das, wonach es aussieht!"

Lan Xichen wäre an Ort und Stelle fast umgeschlagen. Er war kaum fähig auch nur darüber nachzudenken, wie es aus Luan Han's Perspektive aussehen musste, als sein Geist vor Erniedrigung fast seinen Körper verlassen hätte.

Luan Han war sprachlos und sein Weltbild über Moral und Ethik brach mit lautem Scheppern über ihm zusammen. Während sich seine Augen fassungslos mit Tränen füllten, war er zunächst unfähig etwas zu sagen. Hätte er dies gewusst, hätte er niemals eingewillgt mit Jinan Liang in die Cloud Recesses zu gehen.

Als die Dinge nun offen da standen, wie sie halt missverständlicherweise aussahen, wusste Bao Tian, dass er die Suppe nun auslöffeln musste, die er allen eingebrockt hatte. Da er eine dicke Haut besaß und wusste, dass er nicht noch viel mehr sein Gesicht verlieren konnte, entschied er sich daher offen in den Krieg zu ziehen und die ungeschönte Wahrheit, mit vielleicht kleinen Ausflüchten, ehrlich darzulegen und mit Transparenz zu glänzen.
Er räusperte sich, als er kurz und knapp sagte:
„Luan Han! Vertrau mir!
Es ist nicht so wie es aussieht!
Huan und ich haben Jinan Liang nur zum Pavillon geleitet, mehr nicht. Doch dann gab es eine kleine, unbedeutende "Auseinandersetzung" zwischen Huan und mir und Jinan Liang geriet, ungerechter Weise, einfach zwischen die Fronten. Da ich aber von Natur aus ein frivoler Mensch bin und offen mit meinen Gelüsten umgehe, konnte ich bei meinem Attentat auf Huan keine Rücksicht auf sie nehmen und da habe ich die kleine, zarte Liang einfach ausversehen übersehen. Was daraufhin zur Folge hatte, dass sie nun, ungewollter Weise natürlich, zwischen uns stecken blieb.
Aber ich versichere dir, es war auch nur ganz kurz!"

...

Erneut trat andächtige Stille im Pavillon ein und nur der Wind trug ein paar Blätter herein und wirbelte diese über das eingefrorene Bühnenbild.

Luan Han brauchte einen Moment um seine Gedanken zu sortieren, als er plötzlich vorsichtig seine Hand anhob und auf Bao Tian und Lan Xichen zeigte. Er schien noch nicht ganz überzeugt, als er plötzlich plump fragte:
„Aber…aber ich dachte ihr beiden seid zwei Cut-sleeves?!
Liang...hattest du nicht gesagt sie seien beide stockschwul und ich müsste mir keine Gedanken machen?"

Nun weiteten sich Lan Xichen's Augen unaufhaltsam. Seine Pupillen wurden zu zwei gigantischen schwarzen Kreisen.
„...stock...schwul...?" Wiederholte er mit schrägem, hohen Ton. Seine Stimme dabei leicht am zittern.
Dieses Wort war für seinen zertrümmerten Stolz einfach zu viel. Lan Xichen riss sich plötzlich aus ihrer innigen Dreiecks-Umarmung los und schlug Bao Tian dann rücksichtslos mit seiner flachen Hand ins Gesicht.

Es knallte laut, als Bao Tian's Gesicht leicht zur Seite flog und Jinan Liang sich sofort reflexartig duckte.
Mit hoch rotem Kopf und voller Wut und Scham ging Lan Xichen Richtung Tür, als er noch fassunglos über seine Schulter hauchte:
„Genug ist einfach genug!"

Wie noch nie zuvor gesehen stampfte Lan Xichen wie eine Furie hinaus in die Dunkekheit. Seine weiße Robe und seine langen Ärmel flatterten noch aggressiv durch den Wind, als Bao Tian sofort zur Verfolgung ansetzen wollte:
„Huan, warte, ich hab das nicht so gemeint."
Er riss sich von Jinan Liang los um seinem verärgerten Sect Leader sofort hinterherzueilen, als er noch hastig zu ihr sagte:
„Ich überlasse das hier dann mal dir!"
Als er die Beine in die Hand nahm und hinaus zur Tür flitzte, spürte Luan Han einen weiteren starken Windzug, welcher an ihm vorbei gedonnert kam. Seine Haare und der Saum seiner Robe flogen auf, als er mit weit aufgerissenen Augen noch immer Jinan Liang anstarrte.

Diese stand nun wieder vollkommen alleine, mit ihrem kleinen schwangeren Bauch, mitten in dem großen Pavillon, als sie etwas kleinlaut ihren Zeigefinger in die Luft hob und mit leiser und beschwichtigender Stimme sagte:
„…Sie sind aber wirklich stockschwul…!"


Lan Xichen stürmte nach Draußen. Er war fassungslos und die untragbare Scham kroch ihm durch die Glieder. Noch nie zuvor hatte er sich so gedemütigt gefühlt und seine hochroten Wangen glühten wie Feuer. Er lief strammen Schrittes den Weg entlang, kam an zwei Wachen vorbei und passierte dann einen kleinen Bambuswald, als er von hinten schon Bao Tian's Stimme hörte.
„Huan, Huan Warte!"

Doch Lan Xichen blieb nicht stehen. Er war wütend und stinksauer und er konnte sich nicht daran erinnern, wann er das letzte Mal so aufgebracht gewesen war.
Bao Tian's Stimme erklang erneut, als er ihm zügig hinterher lief und nach ihm lautstark rief:
„Bitte, nun warte doch! Es tut mir Leid! Huan!"

Als Lan Xichen bemerkte, dass es ungebracht war zu dieser Stunde und an diesem Ort so durch die Gegend zu schreien, blieb er schließlich stehen und drehte sich ruckartig um. Zwischen seinen sonst so sanften Augen hing eine deutliche Zornesfalte und er starrte Bao Tian entgegen.

Dieser hatte bald aufgeholt und kam vor Lan Xichen zum Stehen, als dieser in sofort anzischte:
„Es tut dir Leid?! Hast du etwa nicht mehr dazu zu sagen? Mit deiner unermütlichen Eifersucht bringst du uns alle noch um. Was glaubst du wie ich mich nun fühle, was glaubst du nun wie Jinan Liang und Luan Han sich fühlen? Wie konntest du das nur tun? Du stürzt uns alle noch ins Chaos mit deinem Freigeist!"

Lan Xichen schüttelte verärgert seinen Kopf und hielt dann plötzlich seine Hand dezent vor sein Gesicht. Er versuchte dieses leicht zu verstecken, als er beschämt hinter seinem langen, weißen Ärmel leise nuschelte:
„So ein schamhafter Akt…"

Noch nie zuvor hatte Lan Xichen Bao Tian so aufgebracht zur Rede gestellt. Im selben Moment wo er seine scharfen Worte schon ausgesprochen hatte, bereute er sie aber auch schon zutiefst. Denn noch nie zuvor hatte er das Wort „Feigeist" benutzt, um es gegen Bao Tian zu verwenden und ihn damit zu tadeln. Er kam sich vor wie sein Onkel und er schämte sich davor, dieses Wort nun als Kritik verwendet zu haben.

Doch Bao Tian blickte ihn verständnisvoll an.
„Es tut mir wirklich leid. Ich weiß, ich habe mich oft nicht im Griff und meine Eifersucht ist ein häßlicher Zeitgenosse. Aber trage denn nur ich die Schuld? Bist es nicht vielleicht auch du, der viel von mir abverlagt? Sei es die Hochzeit zu Jinan Liang, oder die Nacht die ihr gemeinsam verbracht habt, die Kinder die sie dir schenken wird…Ist es denn zu viel verlangt, wenn ich zu allem Überfluss es nicht ertrage zu sehen wie du sie tagtäglich zärtlich berührst, sie tätschelst und mit so viel Zuneigung überhäufst? Kannst du denn nicht verstehen wie mein Herz sich dabei fühlt?"
Bao Tian warf Lan Xichen einen vorwurfsvollen Blick zu, welcher zugleich aber auch mit einer gewissen Traurigkeit getränkt war.

Lan Xichen kannte diesen Blick und Lan Xichen hasste diesen Blick. Denn wann immer Bao Tian diesen bemitleidenswerten Blick auflegte, wurde er wieder schwach und gab nach. Wie konnte er diesem geliebten Menschen, mit all seinen Ecken und Kanten auch nur lange böse sein? Ein einziger Blick seiner tief braunen Augen, ein einziges Wort seiner tiefen Stimme und Lan Xichen wurde nachgiebig. Er seufzte daher einmal laut auf, sich dagegen wehrend, dass seine nachsichtige Seite wieder die Oberhand gewinnen würde. Er schüttelte den Kopf verneinend hin und her, als er sagte:
„Aber wie konntest du das nur tun? Ich räume ein, vielleicht ein wenig selbst dran schuld zu sein. Aber…mich zu küssen….während sie…dazwischen…"
Lan Xichen fing leicht an zu stammeln.

Doch Bao Tian legte schnell wieder ein sanftes Lächeln auf, als er kurz seine Augen schloss und durch seine Nase schnaufte.
„Verzeih mir. Ich weiß wie töricht es war. Aber gibt es nicht ein altes Sprichwort das besagt:
-Man muss nicht den Partner im Leben finden der perfekt zu einem passt, sondern den, mit dessen Fehlern man leben kann?-

Lan Xichen linste von der Seite, sein rotes Gesicht noch immer leicht hinter seinem Ärmel versteckt, als er nuschelte:
„…mit diesem Fehler will ich nicht leben!"

Bao Tian zog eine Augenbraue nach oben und lehnte sich mit seinem Gesicht etwas näher heran. Lan Xichen wich daraufhin direkt ein Stück weiter nach hinten und formte dabei ein leichtes Hohlkreuz.
Als sich ein verwegenes Schmunzeln auf Bao Tian's Lippen legte, fragte er:
„…du willst es nicht? Das heißt…du könntest es, aber du willst es nur nicht?"

Lan Xichen lehnte sich nun noch weiter nach hinten, als Bao Tian ihm immer näher kam. Egal wie wortgewandt er auch war, gegen Bao Tian hatte er einfach keine Chance. Er hörte jeden Zweifel aus einem Satz heraus, jedes noch so kleine Hadern, deckte jeden Fehler sofort auf und sorgte dafür, dass man unbewusst sich selbst sein eigenes Grab schaufelte.
Als Bao Tian dann auch noch anstalten mache Lan Xichen zu packen und ihn küssen zu wollen, klatschte Lan dieser ihm plötzlich auf die Finger und wich ein paar weitere Schritte zurück.
„Lass das! Ich will jetzt nicht! Ich bin wütend!" Sagte er abweisend.

Doch Bao Tian lies nicht locker, sondern ging langsam und mit großen Schritten auf Lan Xichen zu. Immer wieder streckte er dabei seine Hände einladend nach ihm aus, doch Lan Xichen wehrte jeden Annäherungsversuch ab.
„Lass das!" Zischte er noch einmal mehr oder weniger von seiner eigenen Aussage überzeugt.
„Ich bin jetzt wirklich nicht in der Stimmung."

Doch Bao Tian zog nur einen Mundwinkel verschmitzt nach oben, sich scheinbar einen Spaß daraus machend Lan Xichend im Rückwärtsgang durch den Bambuswald zu bugsieren. Seine Stimme hatte etwas neckisches und zweideutiges zugleich:
„Aber ist es nicht gang und gäbe, dass man sich nach einem Streit auch wieder versöhnt?"

Lan Xichen's Augen formten sich zu zwei kleinen Schlitzen, als er über das Wort „versöhnt" noch einmal nachdachte. Natürlich wusste er, welche Art der Versöhnung Bao Tian wohl gerade vorschwebte aber er war noch immer verärgert und eigentlich nicht in der Stimmung für diese Spielchen.
Doch umso mehr er sich zierte, umso mehr entfachte er in Bao Tian das Feuer und es dauerte nicht lange, bis die Beiden in ein leichtes Gerangel verfielen.

Bao Tian's Hände griffen zielsicher an, doch Lan Xichen wandt sich wie ein Aal. Sie tauschten ein paar Kampfkünste aus, mal der eine im Vorteil, mal der Andere.
Ihre Hände waren so schnell, dass man ihnen kaum mehr mit den Augen folgen konnte. Sie drehten sich, wanden sich und tanzten nahezu um die Bambusbäume herum.
Doch bald ging Lan Xichen auf die Vollen, fest entschlossen sich von Bao Tian nicht wieder einlullen zu lassen und seine Sittsamkeit diesen Tages mit aller Macht zu verteidigen.

Spirituelle Energie kam schließlich ins Spiel und eh man sich versah, wurde der kleine Bambuswald zu einem Schlachtfeld der Liebenden. Die Funken flogen, die Hände bewegten sich zum Angriff und auf kurz oder lang hatten die Beiden die nahegelegenen Bambusbäume in Schutt und Asche gelegt.

Das Bao Tian in seinem Herzen auf ewig ein Kind geblieben war, war nichts Neues, aber das sich auch Lan Xichen zu so einer kindischen Spielerei hinreißen lies war ganz und gar ungewohnt. Nachdem die Beiden eine ganze Weile sich duelliert hatten und ein Katz und Mausspiel durch den dunklen Wald ging, verschaffte sich Lan Xichen langsam die Oberhand. Fest entschlossen diese alberne Auseinandersetzung nun schleunigst zu beenden, setzte er zum letzten Schlag an. Er holte mit seiner flachen Hand weit aus, fest entschlossen Bao Tian an seiner Schulter zu treffen, als dieser plötzlich sich blitzschnell eindrehte und seine eigene Attacke wieder zurücknahm. Lan Xichen war so erschrocken, dass er sofort seine spirituelle Energie wieder zurückrief, doch darauf hatte Bao Tian nur gewartet und er setzte erneut zum Gegenschlag an. Lan Xichen war somit in eine hinterhältige Falle getappt, denn er hatte sich zu sehr darauf verlassen, dass sie fair und ehrlich kämpfen würden.

Doch Bao Tian nutzte den Moment, riss ein paar Blätter von einem nahegelegenen Bambusbaum und blies diese mit ein wenig spiritueller Energie direkt in Lan Xichen's Gesicht.

Für einen kurzen Moment verschwamm Lan Xichen's Sichtfeld und er verlor die Orientierung. Diese Sekunde nutzte Bao Tian sofort aus. Er ergriff Lan Xichen an den Schultern und presste ihn dann mit seinem Rücken gegen einen breiten Bambusstamm.

Lan Xichen's Augen schnellten auf, als er spürte wie er in die Enge getrieben wurde. Überrumpelt zischte er:
„Du spielst nicht fair."

Doch Bao Tian schmunzelte nur, als er überheblich sagte:
„Ich habe bei dir noch nie fair gespielt. Sonst wären wir heute nicht dort wo wir sind."
Mit diesem Satz griff Bao Tian plötzlich gewalltvoll in Lan Xichen Kragen, stemmte diesen erneut mit seinen Rücken gegen den Bambusstamm und presste dann ihre Lippen aufeinander.

Lan Xichen's Augen schnellten auf, als er die bekannte Zärtlichkeit auf seinen Lippen verspürte. Doch augenblicklich riss er sich los und drückte Bao Tian von sich weg.
„Du Rüpel!" Schimpfte er verärgert.

Doch schon in der Sekunde, als die Worte seine Kehle verlassen hatten, griff Bao Tian erneut in seinen Kragen, stemmte ihn ein weiteres Mal gegen den Bambusstamm und küsste ihn wieder.

Erneut drückte Lan Xichen ihn von sich weg, doch dieses Mal schaffte er es schon nicht mehr, dass Bao Tian's Hände sich auch von seinem Kragen wieder lösten.
„…Flegel…!" Hauchte Lan Xichen atemlos und noch bevor er ein weiteres Wort über seine Lippen bringen konnte, wurde er ein drittes Mal von Bao Tian gegen den Baum gestemmt. Ihre Lippen pressten sich ungebremst aufeinander und während Lan Xichen seine Augen fest zusammengekniffen hatte, starrte Bao Tian ihn mit seinen großen, braunen Augen an.

Er löste ihren Kuss erneut auf und flüsterte dann mit tiefer Stimme:
„Und...was bin ich noch?"

Lan Xichen öffnete seine Augen. Seine Atmung war etwas unruhig und er trug einen geschundenden Gesichtsausdruck.
Langsam antwortet er:
„...Wüstling…!"

Bao Tian's Mundwinkel bogen sich zufrieden nach oben, als er erneut sein Opfer gegen den Baum stemmte und ihre Lippen sich vereinigen lies. Nachdem er sogar mehrmals in Lan Xichen's Ober und Unterlippe gebissen hatte, sagte er teuflisch:
„Mehr…was bin ich noch?"

„Barbar..!" Hauchte Lan Xichen atemlos, wissend das der nächste Kuss in Folge käme.

Dieses Spiel wiederholte sich nun mehrfach. Nach jeder Beschimpfung folgte ein dominanter Ruck gegen den Baum und danach ein leidenschaftlicher Kuss, welcher an intensivität mit jedem Mal zunahm.

Es folgten noch weitere Wörter wie: Rabauke, Grobian und Banause.
Wobei Lan Xichen´s Beschimpfungen eher wie das hilflose Strampeln an der Wasseroberfläche kurz vorm ertrinken wirkten, anstatt wie die tatsächliche Absicht jemanden ernsthaft beleidigen zu wollen.

Nachdem Lan Xichen bald die Wörter ausgingen und er alles zitiert hatte, was er in der Bibliothek der Cloud Recesses zu dem Thema „ungehobelte, etwas tölpelhafte männliche Person" gelesen hatte, war er schließlich nicht mehr im Stande etwas zu erwidern. Seine Lippen wurden mittlerweile vollständig von Bao Tian's abgedeckt und es entfachte ein leidenschaftlicher Kuss mit ordentlich Tiefgang zwischen den Beiden.

Zwischen ihrer rauen Atmung und Lan Xichen's schnappen nach Luft, begann ihr Kuss sich bald nach Außen zu verlagern und Bao Tian begann an Lan Xichen's, mittlerweile ordentlich geschwollenen Lippen, zu saugen und zu lecken. Dabei forderte er ihn immer wieder auf seine Zunge weit herauszustrecken und zu Lan Xichen's erschrecken, nahm Bao Tian diese sogar immer wieder zwischen seine Zähne und zog und saugte vorsichtig da dran.

Ein wenig Speichel lief alsbald sogar aus Lan Xichen's Mundwinkel heraus und perlte an seinem Kinn und schlanken Hals nach unten.
Bao Tian gab seine Lippen wieder frei und setzte die Tortur dafür aber an anderer Stelle weiter fort. Seine Lippen bahnten sich an Lan Xichen's Kiefer entlang und immer wieder biss und lutschte er an der zarten Haut und bahnte sich seinen Weg nach unten.

Während sein Mund so forsch auf Erkundungstour ging, waren seine Hände nicht weniger untätig. Nachdem er eine ganze Weile an Lan Xichen Kragen herumgefummelt hatte und mehrfach weiter unten seine Taille gestreichelt hatte, griff er schließlich zu dem breiten Gürtel in Lan Xichen's Körpermitte und riss diesen Grob von dessen Hüfte herunter. Mit einem dumpfen Ton fiel dieser zu Boden und Lan Xichen spürte ein heißes Prickeln, gefolgt von leichter Nervosität, welches durch seinen Körper schoss.
Atemlos und mit dünner Stimme hauchte er:
„Wer hat dir erlaubt dies zu tun?"

Doch Bao Tian schmunzelte nur und versenkte dann seine Lippen in Lan Xichen's Nacken, als er begann den Mann Stück für Stück aus seinen Kleidern zu pellen.
Er wusste schließlich ganz genau, dass Lan Xichen bald nicht mehr im Stande sein würde ihm halbherzig weiter zu widersprechen.
-Warum sich also erst die Mühe machen und seinen Ausflüchten Gehör schenken, wenn es bald eh nur noch zarte Ausrufe des Vergnügens aus seiner Kehle rieseln würde?-

Ein Oberteil nach dem nächsten fiel zu Boden und als Bao Tian begann das innere Gewand langsam zu öffnen, lief ein kalter Schauer über Lan Xichen's Rücken und er streckte seinen Kopf weit nach hinten in den Nacken.
„...Nicht..." Hauchte er noch, als eine feine Gänsehaut begann sich über seinen Körper zu ziehen.
Doch durch diese anmutigende Körperhaltung präsentierte sich sein Adamsapfel bereitwillig wie auf einem silber Tablett und Bao Tian konnte nicht anders als leidenschaftlich in ihn hineinzubeißen.

„Ah!" Stöhnte Lan Xichen leise auf, als er einen leichten Schmerz vernahm. Neben dem feuchten und geschmeidigen Gefühl an seiner Kehle spürte er bald ein paar Zähne, welche immer wieder in seine dünne Haut hineinbissen. Während eine Mischung aus Schmerz und Vergnügen durch seinen Körper strömte, glitt Bao Tian's Hand in seinen weit geöffneten Kragen und er striff das letzte Stück Stoff von den ebenmäßigen Schultern, bis dieses in Lan Xichen's Ellenbogen zum Stocken geriet.

Lan Xichen klammerte sich an Bao Tian's Unterarmen fest, als er auch schon spürte wie Bao Tian's Hände über seine Brust striffen. Sie streichelten, kitzelten und verwöhnten die zarte Haut, bis sie schließlich zwei kleine Brustwarzen ertasteten und sofort begann akribisch an ihnen herumzuspielen.
Lan Xichen zuckte am ganzen Körper zusammen, seine Schultern leicht nach oben ziehend. Seine Augenbrauen spannten sich an, als seine Nippel augenblick steif und hart wurden. Lan Xichen war sich nie ganz sicher, ob er das Gefühl mochte, wenn Bao Tian an seinen Nippeln herumspielte. Denn er als Mann, der seinen Brustwarzen kaum Aufmerksamkeit schenkte, empfand diesen Akt als etwas befremdlich und beschämend, denn assoziierte er damit immer etwas weibliches. Dennoch lies es sich nicht von der Hand weisen, dass er überaus sensibel darauf reagierte, wenn Bao Tian ihn an dieser Stelle berührte und so biss er sich kurz auf seine Unterlippe, in der Hoffnung seine Stimme unterdrücken zu können. Doch es half alles nichts.

„Ah." Stöhnte er nun erneut auf, seine Stimme letzten Endes nicht mehr unter Verschluss halten könnend, als Bao Tian diesen frohlockenden Ausruf sofort als Startschuss übernahm seine Künste noch weiter zu intensivieren. Während er an Lan Xichen's Hals feucht entlang küsste und seine Finger an den kleinen Nippeln drehten und zogen bis sie langsam hart wurden und anschwollen, presste er währenddessen sein rechtes Bein langsam zwischen Lan Xichen's Oberschenkel. Zunächst hielt Lan Xichen noch leicht dagegen, doch dann wurden seine Beine ganz schwach und er lies Bao Tian's Knie ungehindert zwischen seine Schenkel gleiten.

Als Bao Tian Lan Xichen einmal beherzt gegen den Bambusstamm presste, um seine Position noch einmal zu verdeutlichen, lies er sein Knie dabei hoch bis in Lan Xichen's Schritt wandern. In diesem Moment blickte Lan Xichen ihn plötzlich an und bot ihm mit einer abweisenden Körperhaltung Einhalt.

Bao Tian stutzte zunächst, als Lan Xichen plötzlich mit aufgeregter Atmung sagte:
„Warte…!"

Doch Bao Tian lies seine beiden Hände einmal von Lan Xichen's Ohren beginnend einmal bis zu seiner Hüfte langsam heruntergleiten, als er ihm tief in die Augen blickte:
„Warten worauf?"

Lan Xichen's entblößte Brust hob sich durch seine angespannte Atmung auf und ab, seine Lippen glänzten feucht und waren von einem tiefen Rot durchtränkt. Mit einem leicht beschämten Gesichtsausdruck blickte er sich um, als er leise nuschelte:
„Nicht hier…"

In diesem Moment verstand Bao Tian was er meinte, aber es war definitiv der schlechteste Zeitpunkt um von ihm Gnade zu erwarten. In Bao Tian s Herzen loderte ein Feuer der Begierde und seine untere Körperhälfte drängte ihn zur Ungehaltenheit. Seine Geduld hing nur noch an einem seiden Faden und wenn er sich auch nur für eine Sekunde, seiner alles übermannenden Lust hingeben würde, dann würde er auf der Stelle Lan Xichen die Hose von der Hüfte reißen und ohne Vorbereitung ihn penetrieren bis früh in den Morgen hinein.

In Gedanken daran biss Bao Tian in Lan Xichen's zartes Ohrläppchen, als seine rechte Hand plötzlich an Lan Xichen's Hosenbund griff und diesen rasant öffnete. Sofort rutschte seine warme Hand unter den Stoff und als er einen harten, erigierten Penis mit seinen Fingern ertastete, stöhnte Lan Xichen kurz auf. Sein Körper durch die plötzliche Berührung zusammenzuckend.

Bao Tian schnaufte amüsiert.
„Du willst mir also sagen, du wärst du noch in der Lage mit diesem Körper den ganzen Weg zurück bis zu deinem Pavillon zu gehen?! Wir wissen beide, das wir dort nicht mehr ankommen würden. Warum also nicht lieber hier im Wald, als mitten auf einer Veranda vor den Türen deiner Clanmitglieder?"

Lan Xichen's Lippen zogen sich kraus, eine angespannte Falte legte sich zwischen seine Augenbrauen und seine Wangen tauchten sich in ein zartes Rosé. Er haderte noch einen Moment, scheinbar einen inneren Kampf zwischen körperlichen Verlangen und geistigem Verstand ausfechtend, als Bao Tian plötzlich begann mit seinen Fingern seine feuchte Eichel zu streicheln.

„Ah.." Kam er es erneut zart aus Lan Xichen´s Kehle, als ein pochendes Gefühl durch seinen Unterleib schoss.
Seine Spitze begann prall anzuschwellen und diese sensible und intime Körperstelle brachte einen milchigen Lusttropfen hervor.
Lan Xichen war hart. Sein Penis war so hart und angeschwollen, dass bei jeder kleinsten Bewegung von Bao Tian's Fingern er ein elektrisierendes Gefühl spürte, welches dabei so in intensiv war, dass es von Schmerz kaum mehr zu unterscheiden war.

Während Bao Tian's rechte Hand langsam begann in der Hose auf und abzufahren, strich seine linke Hand ganz langsam an Lan Xichen's Wirbelsäule hinunter. Seinen Zeigefinger lang ausgestreckt fuhr er die kleine Rinne entlang bis zum Hosenbund und lies dann auch diese Hand unter dem Stoff verschwinden. Zwei runde Pobacken ernteten seine Aufmerksamkeit, als sich Haut auf Haut berührten und Bao Tian begann diese ausgiebig mit seiner Hand zu erspüren.

Lan Xichen begann leise zu wimmern, als er seine Augen schloss und sich auf die Backenzähne biss. Es fühlte sich gut an, zu gut und es verlangte ihn nach so viel mehr.

Bao Tian, der jede von Lan Xichen's Reaktionen aufsaugte wie ein Schwamm, war mehr als zufrieden, als er das Feuer schürend in Lan Xichen's Ohr flüsterte:
„Sag mir Huan. Bist du eben erst hier hart geworden oder warst du es die ganze Zeit schon?
Ich meine vorhin…als Jinan Liang noch zwischen uns war…?"

Lan Xichen's Augen schnellten plötzlich weit auf, als eine alles vernichtende Peinlichkeit durch seinen Körper schoss. Sein Körper zuckte auf und seine Lippen pressten sich in Schweigen hüllend zusammen.

Doch Bao Tian lies nicht locker. Er wollte es wissen. Er fuhr mit seiner Nase immer wieder an Lan Xichen's Hals auf und ab, während seine linke Hand rhythmisch eine Pobacke massierte und seine rechte Hand das steife Glied immer weiter stimulierte.
„Sag es mir!" Brummte er erneut sittenlos in Lan Xichen's Ohr.
„Was hat dich am meisten erregt? Das sie zwischen uns war und alles mit angesehen hat? Oder waren es vielleicht ihre zwei zarten Brüste und ihr Schritt, welcher sich in deine Vorderseite gedrückt hat? Oder war es vielleicht der Gedanke an weitaus mehr und deine Fantasie ist mit dir durchgegangen, als du darüber nachgedacht hattest, wie wir es...zu Dritt machen?"

Lan Xichen's Augen wurden immer größer. Sein Atem blieb im förmlich in der Lunge stecken, als sein Gesicht erneut krebsrot anlief. Vollkommen beschämt drehte er seinen Kopf zur Seite und hielt sich seine linke Hand vor seinen Mund. Schnaufend nuschelte er hinter seiner Hand hervor:
„Was sagst du da nur…? Kennst du denn keine Scham? Niemals würde ich an so etwas denken...!"

Bao Tian linste über seinen Augenwinkel heraus in Lan Xichen's beschämtes Gesicht, als er plötzlich seine beiden Hände aus Lan Xichen's Hose zog und dann begann diese von dessen Hüfte herunterzustreifen. Der helle Stoff fiel ungehindert zu Boden und bedeckte nun, mit unzähligen anderen Lagen Stoff den dunklen Waldboden.
„Du kannst ruhig ehrlich zu mir sein. Es gibt nichts wofür du dich schämen müsstest, wir sind schließlich beides Männer."

Mit diesem Satz griff Bao Tian plötzlich an Lan Xichens Hüfte. Strich mit seiner rechten Hand über dessen runde Pobacke und ergriff dann den strammen Oberschenkel und drückte das Bein leicht nach oben. Lan Xichen´s linker Fuß verlor den Bodenkontakt und wurde dominant nach oben gepresst. Zeitgleich stemmte Bao Tian sein eigenes Knie von unten zur Unterstützung dagegen und platzierte somit Lan Xichen's linke Kniekehle auf seinem rechten Hüfthöcker.

Lan Xichen glühte vor Scham und unter Bao Tian's intensivem Blick wäre er am liebsten im Boden versunken, wie er da nun mit gespreizten Beinen nackt im Wald vor ihm stand. Doch es war zu spät sich zu verstecken, denn er war Bao Toan noch immer eine Antwort auf seine Frage schuldig. Die Fakten lagen jedoch offen und Lan Xichen wollte nicht, dass Bao Tian etwas falsches von ihm dachte. Er nahm daher seinen Mut zusammen, sein letztes Fünkchen Ehre unter seinen eigenen Füßen zertrampelnd, als er leise und kaum hörbar stammelte:
„...Zunächst war ich nur geschockt und es loderte mehr Wut als Lust in mir, aber dann…als ich dir….ins Gesicht geschlagen habe, wurde ich plötzlich hart..."

Bao Tian blickte ihn regungslos an, zunächst in der Annahme, er hätte ihn falsch verstanden. Doch dan fiel ihm alles aus dem Gesicht. Hatte er auch mit jeder noch so schmuddeligen Antwort gerechnet, so war diese Offenbarung doch weit über seinen Erwartungen. Er blickte vollkommen perplexed in Lan Xichen's Gesicht, welches nun mehr einem Oktopus galt, als einem Menschen, als er fassungslos fragte:
„Du...du bist erst hart geworden, nachdem du mich geschlagen hattest?"

Lan Xichen spürte einen stechenden Schmerz in seinem Herzen, so als würde sich ein scharfes Messer durch seine Brust rammen und seinen über Jahre ausgeübten Anstand vollkommen in Stücke zerteilen.
Ruckartig hob er seine linke Hand an und bedeckte Bao Tian's Mund so als könnte man die Wahrheit vertuschen, wenn sie nicht ein weiteres Mal laut ausgesprochen werden würde.
Er kniff seine Augen fest zusammen und biss sich auf seine Zähne. Zischend kam es aus seinem Mund:
„Nicht, sag es nicht nochmal…."

Bao Tian war mehr als überwältigt, als er plötzlich aus seiner Schockstarre fiel und leise anfing zu lachen. Lan Xichen nahm seine Hand wieder von Bao Tian's Mund und blickte ihn verwirrt an.
Überglücklich platzierte Bao Tian sofort einen zarten Kuss auf Lan Xichen's Lippen, als er ihn ablickte und sagte:
„Huan, Huan. Selbst im Anblick eines Dreiers mit einer Frau bleibst du die unbeeindruckte Unschuld. Aber ein einziger Schlag in mein Gesicht versetzt dich so mit Ekstase, dass du hart wirst. Hätte ich das nur viel früher gewusst, hättest du mich so viel Schlagen dürfen wie es dir beliebt."

Lan Xichen wusste nicht was er sagen sollte. Er konnte es ja selbst nicht erklären, aber was geschehen war, war nun mal eben geschehen. Als er da nun so splitterfasernackt mit seinem Rücken an einem Bambussbaum lehnte, sein schlanker Schenkel, bereit für die Penetration, über der Hüfte eines anderen Mannes hängend und sein beschämtes Gesicht, welches nicht mehr in Worte zu fassen war, konnte Bao Tian nicht mehr an sich halten. Er berührte plötzlich mit seinem Zeige und Mittelfinger Lan Xichen's Lippen und presste diese dann langsam auseinander, seine Finger in die Mundhöhle hineingleitend lassend:
„Schlag mich Huan!
Schlag mich wann immer dir danach ist!
Schlag mich, wenn ich mal wieder über die Stränge schlage, schlag mich wenn ich mich mal wieder nicht benehmen kann und schlag mich, wann immer ich dich verärgern sollte oder dir weh tue und schlag mich besonders dann, wenn es dich anmacht!"

Lan Xichen kniff seine Augen fest zusammen. Bao Tian's Worte donnerten wie ein Hammerschlag in seinen Ohren, als er seinen Mund öffnete und die zwei Finger unbeschwert hineingleiten lies. Forsch aber gleichzeitig auch geschickt umspielten sie seine Zunge und Lan Xichen saugte und lutschte an ihnen bis sie feucht und glitschig waren.
Dann zog Bao Tian seine Finger wieder heraus und tauchte mit seiner Hand von hinten zwischen zwei runden Pobacken ab. Er wanderte durch die Schlucht und berührte dann schließlich ein kleines Loch, welches sich auch sogleich bereitwillig für den ersten Finger öffnete.

Lan Xichen stöhnte leise auf, als der erste feuchte Finger sich in sein enges Loch presste. Obwohl sie es schon unzählige Male getan hatten, war das erste Eindringen in seine untere Körperhälfte immer mit etwas Anspannung und kurzen Druck verbunden. Doch Bao Tian war mittlerweile sehr geübt und dabei stet's bedacht auf Lan Xichen's Reaktionen genaustens zu achten um ihm auf keinen Fall weh zu tun.

Nachdem er langsam einen zweiten Finger eingeführt hatte, begann er auf Erkundungstour zu gehen und er spreizte seine Finger rhythmisch auseinander und rubbelte und knetete das zarte Fleisch von innen.

Lan Xichen lehnte seinen Kopf erneut nach hinten an den Bambusstamm und er schlang seine Arme um Bao Tian's Hals und hielt sich an ihm fest. Das Gefühl von zwei Fingern, welche sein enges Loch unaufhaltsam spreizten und dehnten pochte durch seine Hüfte und es brachte immer ein gewisses Schamgefühl mit sich, wenn er als Mann jemanden erlaubte diese intimste Stelle seines Körpers zu berühren. Und dann auch noch für Zwecke, wofür diese Körperöffnung eigentlich gar nicht gedacht war.
Es war ein Eklat, durch und durch.

Bao Tian fing derweil an Lan Xichen's Wangen, Nase und Augenlieder zart zu küssen, als er langsam einen dritten Finger nachführte und begann einen ganz bestimmten Punkt an der inneren Wand Richtung Bauchdecke zu suchen.
Er brauchte meistens nicht lange um Lan Xichen's Prostata sicher zu ertasten, denn sobald er den härteren Widerstand in der Wand ausfindig machen konnte, zuckte Lan Xichen augenblicklich zusammen und gab einen zarten und verlockenden Ton von sich. Sobald Bao Tian also die Gewissheit hatte, an der richtigen Stelle zu sein erhöhte er den Druck und begann seine Finger an dieser Stelle hoch und runter zu reiben.

Lan Xichen schnaufte durch seine Nase, seine Kehle ein zarter Ton nach dem Nächsten entfleuchend.

Bao Tian´s Erregung stieg bei diesem Akt unaufhaltsam an. Nichts machte ihn mehr an, als Lan Xichen zu verwöhnen und zu sehen, hören und spüren wie ihm etwas gefiel und wie er sich in seiner Lust immer mehr fallen lies. Es brannte förmlich unter Bao Tian´s Nägeln und das Verlangen in Lan Xichen einzudringen verzehrte ihn von innen. Seine Atmung wurde unruhig und kam ins Stolpern und als Lan Xichen merkte wie sich die harte Beule in Bao Tian's Schritt begann immer weiter gegen seine gespreizte Hüfte zu pressen, blickte er den Mann vor sich an. Sein Mund war dabei leicht geöffnet und seine Augen schienen nach so viel mehr zu betteln.

Lan Xichen glitt daher mit seinen Händen an Bao Tian's Schultern herunter und fasste dann beherzt an den Gürtel in dessen Taille. Mit fast schon zittrigen Händen öffnete er diesen und lies ihn dann zu Boden fallen.
Ein dumpfes Rascheln des Stoffes war zu hören, als Lan Xichen Bao Tian's Robe auseinander klappte und dann nahezu etwas ungehalten an dessen Hosenbund griff und diesen ruckartig herunterzog.

Ein großes, steifes Glied kam zum Vorschein, dessen Eichel so prall glänzte, dass es aussah, als würde sie jede Sekunde zerbersten. Lan Xichen schluckte einmal schwer, als er den großen, harten Penis vor sich sah, dessen Umfang eigentlich unmöglich in sein kleines Loch passen könnte.
Er streckte daher zögerlich seine Hand aus, berührte die feuchte Spitze und begutachtete das beeindruckende Organ, welches in wenigen Sekunden zwischen seinen runden Pobacken einkehren würde.

Bao Tian's Augenbrauen zogen sich kraus, als Lan Xichen ein paar Mal seine feuchte Spitze durch seine Finger gleiten lies und somit die emfpindliche Eichel stimulierte. Ein weißliches Sekret lief aus der Spitze heraus und befleckte Lan Xichen s fünf schlanken Finger.
Bao Tian´s Geduld war am Ende und die sexuelle Gier und das Verlangen Lan Xichen sein Eigen zu machen überkam ihn.
Ruckartig zog er selbst seine drei Finger wieder heraus und packte dann plötzlich beherzt mit beiden Händen an Lan Xichen Hüfte. Mit einem gewaltigen Ruck stemmte er ihn hoch auf seine Hüftknochen und presste ihn dann nach hinten gegen den Bambusbaum.

„Halt dich fest!"
Keuchte Bao Tian noch atemlos, als Lan Xichen erneut seine Arme haltsuchend um Bao Tian's Hals schwang und sich dann festklammerte. In diesem Moment spürte Lan Xichen schon einen harten Gegenstand, welcher zwischen seinen Pobacken gegen sein kleines Loch drückte. Es hatte sich wieder zugezogen, es war eng, sehr eng und als Bao Tian langsam begann seine Spitze vorzuschieben, öffnete Lan Xichen weit seinen Mund und schnappte nach Luft.

Das Gefühl in der untersten Mitte seines Körpers auseinander gespreizt zu werden war von Scham, Schmerz und Lust gleichermaßen geprägt. Sein Adamsapfel zuckte einmal auf, als er schwer schluckte und tief Luft holte, so als würde sein Ende bevor stehen.
Doch Bao Tian schnaufte unaufhaltsam in Lan Xichen's Ohr, als er mit seinen starken Armen den Mann, welcher nicht wesentlicher kleiner als er selbst war, auf seiner Hüfte trug. Er wurde plötzlich ungehalten und stemmte sein Glied zügiger vor, als Lan Xichen plötzlich einen leichten Schmerz vernahm.

Bao Tian's Penis war durch die viele Ekstatse noch größer angeschwollen als sonst und er schien im Minutentakt sogar noch größer und härter zu werden.
„Ah." Wimmerte Lan Xichen kurz auf, als er in Bao Tian's Ohr japsste:
„Warte…warte…es passt nicht."

Doch Bao Tian kniff seine Augen fest zusammen und biss sich auf seine Backenzähne. Er wollte Lan Xichen nicht weh tun aber er war auch nicht mehr im Stande ihn wieder abzusetzen und ihn erneut mit seinen Fingern vorzubereiten. Da er auch keine Hand mehr frei hatte, konnte er ihn auch nicht in der Font stimulieren, um dafür zu sorgen, dass er sich mehr entspannte und von alleine weiter öffnete.

Bao Tian war an seinem Limit angekommen. Er holte plötzlich tief Luft und sagte schuldig:
„Es tut mir leid!"
Mit diesem Satz biss er plötzlich kräftig in Lan Xichen's Hals, um von dem aufkommenden Schmerz in dessen unteren Körperregion abzulenken, als er auch schon seinen großen Penis gewaltsam vorschob.

Lan Xichen's Augen schnellten auf, als ein reißender Schmerz durch seine Körpermitte fuhr. Er schmiss seinen Kopf weit nach hinten gegen den Bambusstamm, als seine Kehle vor Schmerz aufschrie. Sein Mund war weit geöffnet, als er ruckartig nach Luft schnappte. Seine untere Beckenmuskulatur zog sich krampfhaft zusammen und seine Füße zogen sich an, als er mit seinen Fingernägeln in Bao Tian's Rücken krallte.

Es war ein kurzer Moment des hohen Schmerzes, welchen Lan Xichen erspürte, als er sich plötzlich mit seinem Oberkörper etwas von Bao Tian abdrückte und ihm dann mit der flachen Hand ein weiteres Mal an diesem Tag auf die Wange schlug.

Es knallte laut, als Bao Tia ihn vor Schock fast fallen gelassen hätte.
Er blickte Lan Xichen mit großen, überraschten Augen an, als er es kaum glauben konnte, nun ein weiteres Mal von Lan Xichen ins Gesicht geschlagen worden zu sein. Zu allem Unmut war es nun auch noch die andere Wange gewesen und nun schimmerten beide Gesichtshälften in einem leichten Rot.

Lan Xichen atmete mehrfach ruckartig ein, so als könnte er es selbst kaum glauben, was gerade geschehen war. Während sein Gesicht abwechselnd die Farbe änderte und seine Lippen leicht zu zittern begannen, sagte er plötzlich hastig:
„Entschuldige. Aber du hattest gesagt, wenn du mir weh tust, soll ich dich erneut schlagen!"

Bao Tian war fassungslos und überrascht zu gleich. Fassungslos über sich selbst, weil er tatsächlich zu schnell und zu rasch vorgegangen war und Lan Xichen scheinbar weh getan hatte und überrascht, weil Lan Xichen ihm tatsächlich noch einmal ohne Ankündigung ins Gesicht geschlagen hatte. Er hatte es ihm zwar höchtspersönlich so gesagt, aber wer hätte gedacht, dass Lan Xichen dieses auch so schnell gleich tun würde?
Was für ein ungewöhnliches Ereignis.

Doch in diesem Moment, als sie sich einen kurzen Moment sprachlos anblickten, sah Bao Tian wie Lan Xichen's blasses Gesicht von dem Schock sich langsam wieder erholte und nun wieder etwas mehr Farbe bekam. Und es war nicht nur das. Im Augenwinkel bemerkte er, wie Lan Xichen´s steifer Penis plötzlich etwas größer anschwoll, sich sogar leicht gegen seinen Bauch presste und ein Lusttropfen nach dem Nächsten nun aus der Spitze quoll.

Lan Xichen biss sich vor Scham auf seine Unterlippe und wollte seinen Kopf sofort zur Seite drehen, um somit den direkten Blickkontakt zu vermeiden.
Doch es war zu spät.
Bao Tian hatte bemerkt, wie seine Erregung angestiegen war und angefeuert von diesem erneuten „Go", presste er plötzlich grob seine feurigen Lippen auf Lan Xichen's, verwickelte ihn in einen feuchten Kuss und begann sein enormes Glied rhythmisch in ihn rein und rauszustemmen.

Lan Xichen kniff seine Augen wieder fest zusammen. Das immense Gefühl von einem harten und großen Gegenstand in seinem Hintern penetriert zu werden stieß ihn an seine Grenzen. Unweigerlich wurde sein Körper dazu gezwungen diesen aufdringlichen Eindringling in Empfang zu nehmen und sich für ihn zu öffnen.
Und damit nicht genug. Bao Tian brauchte nicht lange um Lan Xichen's favorisierten Punkt an seiner inneren Darmwand erneut ausfindig zu machen. Unaufhaltsam und mit Gefühl stimulierte er diesen Punkt mit besonders viel Hingabe. Immer und immer wieder rubbelte die Spitze seiner Eichel daran vorbei und massierte diese verlockende Stelle. Mit seinen starken Armen stemmte er Lan Xichen gegen den Bambusstamm und rammte sein steifes Glied leidenschaftlich rin ihn hinein.

Die Geräusche von feuchtem Sex lagen in der Luft und weder Lan Xichen noch Bao Tian konnte ihre Stöhner und Ausrufe von Lust und Befriedigung zurückhalten. Während Lan Xichen's Töne eher höher und feiner und mit einer gewissen Unschuld untermalt waren, klang Bao Tian eher tief und stoßartig. Zu den feuchten Geräuschen con Sex gesellte sich bald ein klatschender, rhythmischer Ton. Denn mit jedem kraftvollen Hieb den Bao Tian mit seinem Becken vollführte, schlugen seine Hoden gegen Lan Xichen's weit auseinander gespreizten Pobacken.
Die Töne von Haut auf Haut waren unüberhörbar beschämend und doch so erotisch zugleich.

Der anfängliche Schmerz zwischen Lan Xichen's intimsten Punkt zwischen seinen Pobacken war bald verflogen und es war nun die ungebändigte Freude und Lust die ihn nun antrieben.
Ungehindert konnte Bao Tian mit seinem steifen Glied vordringen und mit jedem Hieb stieg seine eigene Lust. Es wurde immer feuchter und glitschiger, als die Körperflüssigkeiten der Leidenschaft sich vermengten und ein noch schnelleres rein und rausgleiten ermöglichten.

Lan Xichen wimmerte auf, seinen Mund weit geöffnet und nach Luft schnappend. Seine Postata wurde hart stimuliert und sein Gesicht verzog sich anmutig in seiner empfundenen Lust.
Doch Bao Tian war es nicht genug. Es war noch lange nicht genug.
Er wollte noch mehr sehen, noch mehr hören und noch mehr von Lan Xichen spüren. Doch in dieser Stellung waren ihm die Hände gebunden und er war kräftemäßig bis zum Äußersten ausgereizt, Lan Xichen in dieser Stellung zu alten.

Er entschied sich daher seinen erigierten Penis wieder herauszuziehen und Lan Xichen langsam wieder auf dem Boden abzusetzen.
Etwas überrascht über den plötzlichlich Abbruch blickte Lan Xichen Bao Tian fragend an, als er atemlos hauchte:
„...Was...Was ist?..."

Doch Bao Tian schnaufte nur ebenfalls angestrengt durch seine Nase, als er Lan Xichen's Füße wieder auf den kühlen Waldboden entlies. Ein verschmitztes Lächeln flog über sein erregtes Gesicht, welches noch keine Anzeichen von Müdigkeit zeigte.
„Kurzer Stellungswechsel!"
Sagte er salopp, als er auch schon sich leicht bückte und plötzlich mit seinen Händen in Lan Xichen's Kniekehlen griff. Wie aus Reflex knickten sofort Lan Xichen's schwachen Beine durch den plötzlichen Druck ein und Bao Tian ergriff ihn sofort an Schulter und Ellenbogen und zeigte ihm den Weg nach unten.

Lan Xichen's Körper waren schon ganz schwach und fühlten sich an wie Pudding, als sie bereitwillig nachgaben und ihn auf alle Viere zwangen. Lan Xichen spürte seinen eigenen Herzschlag, welcher vor Nervosität kurz aufflackerte, als er im Augenwinkel sah wie Bao Tian sich hinter ihm einfand.

Die Stellung von Hinten war eine animalische Körperhaltung und in keiner anderen Position kam sich Lan Xichen so unterwürfig vor. Seine Augenbrauen zogen sich kurz zusammen, als er für einen Moment seine Augen schloss und den Kopf fallen lies. Er konnte den feuchten Waldboden nun riechen, seine Hände und Knie mit Erde befleckt, als sein langes, schwarzes Haar nach vorne über seine Schultern fiel.
Er spürte Bao Tian's warmen Hände, welche seine Hüfte hingebungsvoll berührten und dann seine Beine weit auseinander spreizten.
Ein unbeschreibliches Kribbeln von Schande pulsierte durch Lan Xichen's Körper, als er sich selbst eingestehen musste, dass ausgerechnet diese Stellung und dieses Gefühl ihn mit am meisten den Kopf verdrehten.

Das Gefühl, sich als Sect Leader und Mann von Ehre, in dieser schamhaften Stellung Bao Tian zu präsentieren und sich von hinten nehmen zu lassen, war ein absolutes Tabu.
Aber umso größer das Tabu, umso größer auch die Erregung.
Es war als würde sich langsam Lan Xichen´s Geist vernebeln und als wäre sein Körper nur noch zu einer einzigen Handlung imstande. Seine Gedanken waren besessen von dem Verlangen nach Sex und er konnte an nichts anderes mehr denken, außer das Bao Tian gleich erneut in ihn eindringen würde.

Und diesem Wunsch kam Bao Tian selbstverständlich nach, als er seine muskulösen Beine zwischen Lan Xichen's schob und dessen Hüfte eindrucksvoll an sich heranzog. Seine Stimme brummte tief von hinten, als er sagte:
„Ich komme jetzt rein."

Lan Xichen's Augen schnellten auf und er holte erneut tief Luft, als auch schon das harte Organ sich erneut gegen sein zartes Loch presste. Es war schon so geschwollen und weich gerubbelt, dass sich der kleine Mund mit Leichtigkeit öffnete und erneut den sehnsüchtig erwartenden Besucher in Empfang nahm.

Bao Tian stöhnte tief auf, als er erneut langsam sein steifes Glied bis Anschlag in Lan Xichen versenkte. Die intensive Stimulierung in dieser Stellung war enorm und Bao Tian konnte noch deutlich weiter und tiefer eindringen als zuvor. Es fühlte sich gut an, zu gut und Bao Tian musste sich zusammenreißen nicht sofort zur Ejakulation zu kommen.

Lan Xichen bekam derweil erneut das Gefühl gefüllt zu werden bis zum Anschlag, als sein sensibler Körper unter der Irritation zu zittern begann.
Seine Arme klappten nach vorne ein und er landete auf seinen Ellenbogen, sein Gesicht nur kurz vor der dunklen Erde stoppend.
Doch noch bevor Bao Tian seinen Anschlag weiter fortsetzen konnte, jappste Lan Xichen plötzlich atemlos auf.
Seine Stimme war dünn und hoch:
„Tian…Tian warte…ich…ich kann so nicht."

Bao Tian blickte auf. Der Anblick war überwältigend. Lan Xichen's zarten Schultern streckten sich in die Höhe, während sein Rücken in anmutigenden Konturen abfiel. Seine Taille war schlank und betörte das Auge, der geschundenen Rücken durch vergangene Peitschenschläge genau im richtigen Maße bemuskelt und seine zwei schneeweißen Pobacken streckten sich ihm frech und einladend entgegen.

Bao Tian schluckte einmal schwer und sein Adamsapfel rutschte an seiner Kehle einmal deutlich sichtbar hoch und wieder herunter.
Er lehnte sich über Lan Xichen's Körper mit seinen beiden Armen an ihm vorbeigreifend. Doch bei dieser Körperbewegung presste er sein Glied, welches schon in Lan Xichen eingedrungen war, erneut etwas vor und Lan Xichen stöhnte kurz auf.
„Ah!"

Dann packte Bao Tian an Lan Xichen's Hände und platzierte diese genau vor dessen Augen einmal rechts und einmal links an einen dünneren Bambusstamm.
„Halt dich hier fest und lass nicht los!"
Wies er Lan Xichen von hinten an.

Lan Xichen's fasste die Bambusstämme ins Auge und hielt sich sofort daran fest, als würde sein Leben daran hängen. Er fasste sofort beherzt zu, seine schlanken Finger sich um die glatte Oberfläche windend, als er von hinten ein dominantes:
„Bereit?" vernahm.

Lan Xichen schloss seine Augen und nickte, als er leise aber bereitwillig zusagte:
„…Ja…!"

In diesem Moment lies Bao Tian Taten statt Worte walten und er begann seine Hüfte kräftig vor und zurückzuschieben. Er nahm Lan Xichen von hinten, wild und ungebändigt und presste ihn mit jeden Hieb ein Stück nach vorne. Ihre Knie und Füße rutschten über die Erde, sich tief in das Laub pressend und ihre Haut wurde bald befleckt von Erde und Dreck.

„Ah...hmmm..Ah..Ah" stöhnte Lan Xichen auf, sich an den Bambusstämmen festkrallend, bis seine Fingerknochen weiß wurden.

In dieser Stellung traf Bao Tian seine Prostata besonders gut und ein elektrisierender Schock strömte durch Lan Xichen's Körper. Er spürte wie sich eine feine Gänsehaut über seinen ganzen Körper zog, jedes einzelne Haar stand ab und sogar seine Nippel wurden steif und hart.
Bao Tian empfand dabei nicht weniger Lust und während Lan Xichen´s Schließmuskel sein bestes Stück eng umschloss, sorgte dessen warmes und feuchtes Inneres für ein unglaublich befriedigendes Gefühl. Sie stöhnten beide im Rhythmus auf und rangen nach Luft.

Während Bao Tian mit der linken Hand Lan Xichen's Hüfte stabilisierte und diese immer wieder bei jedem Hieb fest an sich heranranzog, bis die Haut nur so aufeinander klatschte, wanderte seine rechte Hand an Lan Xichen's schlanker Taille vorbei. Er Strich nach unten über einen harten und angespannten Unterleib und tauchte dann zwischen dessen gespreizten Schenkeln ab. Er berührte Lan Xichen's steifes Glied, welches vor milchigem Sekret aus der Eichel nur so überquoll und begann ihn an seiner Front zeitgleich zu rubbeln. Die Stimulierung nahm zu und aus Lan Xichen's einzelnen Stöhnern wurde bald eine Reihe von durchgezogenem, hohen Gefiepe.
Sie waren beide nicht mehr in der Lage ihre schamhaften Ausrufe der lustvollen Vereinigung zurückzuhalten, wodurch an diesem Abend in dem dunklen Bambuswald eine erotische Stimmung herrschte.

Feiner Schweiß perlte auf Bao Tian´s Stirn vor lauter Anstrengung und Mannesgewalt. Der intensive Geruch von kaltem Waldboden, vermischt mit dem milchig, süßlichen Geruch von Sex strömte in seine Nase. Zusätzlich konnte er noch Lan Xichen's Körpergeruch wahrnehmen und somit sog er all diese Gerüche als Erinnerung förmlich in sich auf.
Ein unglaubliches Kribbeln zog sich in Richtung seiner Hüfte, gefolgt von einem Prickeln in seiner Eichel, als er spürte, dass sein Höhepunkt nahe war.
Er schwang seine Hüfte rhythmisch im Takt, mal langsam und gefühlvoll, mal schneller und ungehaltener. Seine rechte Hand stimulierte dabei unentwegt Lan Xichen's bestes Stück, als dieser plötzlich schrill und etwas abgehackt keuchte:
„…Tian!…Tian!…Ich…ich komme!"

Bao Tian spürte seinen eigenen Herzschlag, der bei dieser Aussage nur so frohlockte. Sich selbst bald am Ende seiner Lustreise sehend, griff er plötzlich mit einer Hand an Lan Xichen's Schulter, während die Andere dessen Kehle in Höhe der Schlüsselbeine umfasste. Mit einem kräftigen Ruck hob er Lan Xichen's Oberkörper plötzlich an. Dieser lies bei diesem gewaltigen Zug sofort die Bambusstämme los und kam in die Aufrichtung, bis seine Rückseite gegen Bao Tians starke Brust stieß.

Sein Hals streckte sich dabei schwach nach hinten in seinen Nacken, als er mit seinem Hinterkopf auf Bao Tian's linker Schulter zum Auffliegen kam. Sein langes, seidiges Haar fiel dabei nach hinten und ein paar Strähnen flogen über Bao Tian´s Schulter nach hinten.
In seinem Ohr spürte er einen warmen Atem, als Bao Tian zu ihm schnaufte:
„Warte…zusammen.."

Bao Tian setzte zu seinen letzten, kraftvollen Hieben an, sein berstender Penis das kleine, angeschwollene Loch ein letztes Mal drangsalierend.
Er berührte Lan Xichen's Kinn, umfasste dies mit seinen Fingern und drückte dessen Kopf in seine Richtung. Dann setzte er zum Kuss an und während ihre Zungen und Lippen sich ein letztes Mal unkontrolliert umschlungen, suchte Lan Xichen mit seinen zittrigen Fingern Halt. Er legte eine Hand über seine Schulter nach hinten an Bao Tian's Hinterkopf und zog an dessem dicken Haar, während seine andere Hand nach hinten griff und eine große, kräftige Pobacke von Bao Tian umschloss.
Er spürte den Rhythmus, er fühlte den feuchten Schweiß und als ihre Atmungen ins Stolpern gerieten kamen sie zum Höhepunkt.

Bao Tian stieß sein Glied weit nach vorne, berührte die letzten Male Lan Xichen's Prostata und lies dessen hartes Glied noch einmal eng durch seine Finger gleiten.
Lan Xichen riss in diesem Moment ihre Lippen auseinander und stöhnte laut auf, der milchige Necktar impulsartig aus seiner Spitze schießend.
„Ahh..ahhh...Ah!"

Seine Finger zogen sich zusammen, er krallte mit seinen Fingernägeln fest zu, zog an Bao Tian's Haaren und kniff in dessen Pobacke, als sein Samen die dunkle Erde vor sich befleckte. Noch während er seinen Höhepunkt erreichte und der liebliche Druck endlich freigelassen wurde, stimulierte Bao Tian jedoch noch weiterhin sein Inneres. Er hatte noch nicht aufgehört sein Glied zu bewegen, als es sich nun für Lan Xichen wie ein nicht endender Orgasmus anfühlte und das weißliche Sekret einfach nicht aufhörte, aus seiner Spitze zu tropfen.

Bao Tian brummte schließlich tief und laut auf, seine Hüfte kam endlich zum Stillstand, als er seine Augen schloss und zur Ejakulation kam. Sein warmer Samen füllte Lan Xichen von innen. Es schoss aus seiner Spitze, traf die empfindlich gerubbelten Innenseiten und hinterließ ein erfüllendes Gefühl.

Sie hielten sich fest im Arm, ihre Kehlen trocken, die Stimmbänder heiser und nur ihr lautes Schnaufen war zu hören. Ihre Körper waren noch immer unzertrennlich miteinander verbunden, ihre raue Atmung im Takt und eine zähflüssige Substanz lief langsam aus Lan Xichen's Poritze heraus und perlte an seinen Innenschenkeln herunter. Sie war der Gegenspieler, zu dem anderen weißlichen Sekret, welches zuvor vor Lan Xichen´s Beinen schon zu Boden getropft war. Gemeinsam befleckten sie den dunklen Waldboden und verliehen ihm einen anstößigenden Anblick.

Bao Tian umfasste seinen geliebten Huan immer fester von hinten, vergrub seine Nase tief in dessem Haar und als sein Puls sich langsam ein wenig beruhigte und er seinen Atem wieder gefunden hatte, drückte er ihre Körper immer fester zusammen. Seine großen, warmen Hände striffen über die empfindliche nackte Brust vor sich, als er schließlich Lan Xichen´s rechte Hand nahm. Er lies ihre Finger ineinander gleiten und hielt ihre Hände fest gefaltet auf Lan Xichen´s Brust, als er plötzlich belustigt aufschnaubte.

Lan Xichen hatte seinen Kopf noch immer auf Bao Tian´s Schulter ruhend, ihre dichte Körpernähe genießend, als er begann mit seinem Daumen Bao Tian´s Handrücken zu streicheln. Er öfffnete seine Augen, blickte in den nächtlichen, sternenklaren Himmel, sein Herz von Vollkommenheit erfüllt, als er plötzlich Bao Tian's belustigte, wenn auch leicht geschwächte Stimme, tief in seinem Ohr vernahm.
Spöttisch und mit dem nötigen Humor zur Selbstironie sagte er:

„Und wir sind doch schwul...
...Stockschwul!"