Sie wurden in ihrer Aktion von einer grummelnden Sayuri unterbrochen, die direkt neben ihnen auf dem Boden schlief. Anscheinend störte sie der Lärm. Ranma und Akane sahen sich ratlos an. Was nun?
Leise erhob sich Ranma wieder und zog Akane mit sich. Er blickte um sich. Da fiel ihm wieder ein, wo Hiroshis Schlafzimmer war, packte seine Verlobte im Bridal Style und verschwand lautlos mit ihr dorthin. Er legte sie auf dem Bett ab und schloss leise die Tür. Als er sich ihr wenig später gegenübersetzte, entstand eine spannungsgeladene Stille. So still war es allerdings nicht, denn das Blut in ihren Ohren rauschte so laut wie tosende Wasserfälle. Sie sahen einander wortlos an, total betrunken – einerseits von dem ganzen Bier, andererseits von dem Liebesrausch, der durch den leidenschaftlichen Kuss entstanden war. Sollten sie das Spiel endlich beenden und schlafen gehen? Aber war das alles, was sie sich in dem Spiel trauten? Er wollte es noch so viel mehr ausreizen. Nervös leckte er sich über die Lippen, die bis gerade eben auf Akanes verführerischen roten Lippen lagen. Wie gern würde er weiter mit ihr knutschen! Aber würde sie es zulassen?
Akane war nicht mehr bei Sinnen. Ihr Verlobter hatte sie so leidenschaftlich geküsst, jegliche Schalter umgelegt, dass sie nicht mehr klar denken konnte. Sie spürte, wie die Nässe ihrer Erregung bereits den Body durchtränkte. Wieder presste sie die Beine aneinander, was nun auch ihrem Verlobten nicht entging. Erstaunt starrte er abwechselnd auf ihre Beine, die sie ihm hier auf dem Bett so präsentierte, und in ihr gerötetes Gesicht. Es machte ihn so unendlich neugierig. Hatte er das gerade bei ihr bewirkt? War sie etwa scharf auf ihn? Wieder bemerkte er, wie rot ihr Dekolleté anlief. Auf ihrer Stirn stand der Schweiß. Sie schnaufte sehr heftig. Das steckte ihn so unendlich an!
„Was ist?",
hauchte sie kaum hörbar, die Augen halb geschlossen. Sie war die Verführung in Person, wie sie so dasaß, offensichtlich erregt, kaum noch ansprechbar. Ihm drehte ordentlich der Kopf. Er fühlte sich, als ob er schweben würde. Was für ein Kino sich ihm hier bot!
„Sag an, Akane…du hast vorhin zugegeben, dass du es dir schon selber gemacht hast…"
Akane wurde noch heißer bei dem, was er sagte. Sie krallte sich in ihren Rock. Man merkte Ranma an, dass er äußerste Mühe hatte, zu sprechen.
„…ich sehe dir an, dass du mehr als erregt bist."
Entsetzt blickte sie ihm nun doch in die Augen und sah es wieder. Pure Lust. Was hatte er vor? Träumte sie etwa bereits? Das konnte doch nicht die Realität sein, wie er hier saß, nur in seiner Jeans, mit einem Schweißfilm auf dem muskulösen Oberkörper…
Er leckte sich nervös über die Lippen, bevor er sich vorbeugte und ihr ins Ohr flüsterte:
„Brauchst du Erleichterung?"
Sie blickte ihm erschrocken in die Augen, als er sich wieder von ihr löste.
„W-was?"
„Du weißt genau, was ich meine! Oder traust du dich nicht?"
Akane konnte nicht glauben, was sie da hörte. Es überlief sie ein heißer Schauer bei seinen Worten. Unter normalen Umständen wäre er längst über die Dächer von Nerima geflogen, aber nicht jetzt und hier. Nicht nach all den Stunden Vorspiel, das sie beide bis aufs Äußerste gereizt hatte. Nicht mit so viel Promille Alkohol im Blut, das alle Hemmungen fallen ließ.
Ihre Blicke trafen wieder aufeinander. Sie biss sich auf die Lippe, fast zergehend unter seinem intensiven Blick. Schon merkte sie, wie er ihr wieder näherkam und sie zurück in die Kissen drücken wollte. Doch sie hielt ihn wider Erwarten auf.
„Was, was meinst du, ich traue mich nicht! Denkst du, ich habe keinen Mut?"
„Dann beweise es."
Da waren sie wieder. Opfer ihrer Sucht nach Herausforderungen. Bevor Ranma irgendwas machen konnte, schubste sie ihn von sich weg, sodass er ein wenig aufs Bett zurückfiel.
„Bleib genau da, wo du bist. Wage es nicht, auch nur mit der Wimper zu zucken. Wehe du bewegst dich, dann bringe ich dich um."
Erschrocken über ihre Initiative und äußerst nervös wegen dem, was ihn erwartete, stützte er sich auf seine Ellbogen und wartete ab. Akane kniete vor ihm auf dem Bett.
„Zeigs ihm jetzt, Mädel! Du hältst es ohnehin nicht mehr aus. Soll er sich doch selbst davon überzeugen, dass du den Mumm hast!"
Und damit zog sie am Reißverschluss ihres Rocks, bevor sie das Kleidungsstück langsam herunterschob, den Blick von ihrem Verlobten nie abwendend. Sie sah ganz deutlich, wie seine Pupillen sich weiteten.
„Bingo!"
Ranma wusste nicht, wie ihm geschah. Plötzlich fand er sich in der Situation wieder, dass seine Verlobte sich vor ihm auszog, ja eine regelrechte Show daraus machte! Er verfolgte alles mit Argusaugen, starrte auf den Rock, dessen sie sich gerade entledigte, ließ seinen Blick wieder hochwandern, wo er das erste Mal feststellte, dass das rote Spitzenoberteil kein Oberteil, sondern ein Body war. Er verfolgte ihre Körperlinien, als sie sich so verführerisch über den Körper strich, die Augen dabei so genüsslich schloss und zufriedene Laute von sich gab. Ihm fiel die Kinnlade runter. Was tat sie nur? Er ließ sich nichts entgehen, vielmehr stellte er sich vor, dass es nicht ihre, sondern seine Hände waren, die jetzt so lustvoll über ihren Körper strichen. Als sie begann, sich selbst die Brüste zu massieren, keuchte er auf. Wie sehr kribbelte es in seinen Händen, ihr dies abzunehmen! Doch er sollte sich nicht rühren. Sie ließ eine Hand wieder wandern, diesmal weiter südlich. Wieder weiteten sich seine Augen. Was hatte sie vor? Doch nicht etwa? Seine Gebete wurden nicht erhört. Sie strich sich über den Intimbereich und stöhnte dabei leise auf. Seltsam, dass seine Ohren so laut rauschten, obwohl sich sein gesamtes Blut in niederen Regionen sammelte...
„A-akane…",
brachte er mühsam hervor, doch sie gab ihm keine Antwort. Vielmehr lehnte sie sich in die Kissen zurück und spreizte ihre Beine. Bei ihrem Anblick zitterte er am ganzen Körper. Er sah schließlich das Ausmaß ihrer Erregung an der Nässe ihrer Kleidung.
„Wow, sie ist ja extrem nass…",
dachte er sich und konnte ein Stöhnen seinerseits nicht unterdrücken. Sie machte Anstalten, den Body zu öffnen. Dreimal machte es ein Klickgeräusch, da waren alle drei Druckknöpfe geöffnet. Sie setzte sich etwas auf, nur um mit einem Schwung das ganze Kleidungsstück von sich abzustreifen, bis sie nur noch im Slip vor ihm saß.
Er konnte nicht mehr wegsehen. Das erste Mal sah er sie so wenig bekleidet von so nah und so detailliert. Wieder musste er an die vielen Träume denken, in denen er sie nackt gesehen hatte. Das hier überbot einfach alles. Er lag mit offenem Mund da, scannte sie von oben bis unten, starrte auf ihre Brüste, die sie schon wieder packte, bevor er ihr wieder ins Gesicht sah. Sie schaute ihn mit lüsternen Augen an, lehnte sich zurück in die Kissen, während sie sich wieder selbst liebkoste. Sie ließ eine Hand wieder nach unten wandern, nur um über den Slip zu streichen. Genüsslich stöhnte sie auf und leckte sich immer wieder über die Lippen, ihn dabei unentwegt mit halbgeschlossenen Augen ansehend. Er traute sich nicht einmal, zu blinzeln, um nichts zu verpassen. Sie spreizte ihre Beine noch mehr, als sie begann, sich in kreisenden Bewegungen über den durchtränkten Slip zu fahren, unentwegte Lustlaute von sich gebend.
Ihn durchfuhren heiße Schauer. Er hatte das Gefühl, fast zu explodieren. Sich nicht rühren zu dürfen, machte es so unerträglich. Vor allem hielten sie die ganze Zeit den Blickkontakt aufrecht, der ihn fast umbrachte. Er musste sich innerhalb eines Abends korrigieren: In seinem ganzen Leben war er noch nie so scharf wie in dieser Situation.
Ihr Stöhnen wurde immer lauter, je intensiver sie sich selbst stimulierte. Als sie auch noch mit der anderen Hand in ihren Nippel zwickte, entwichen ihr schwache Schreie. Sie war so unendlich erregt wie noch nie zuvor. Ihren Verlobten so vor sich liegen zu haben, sich ihm in so einer intimen Situation zu präsentieren, dabei den Blickkontakt mit ihm zu halten, war eine derart erotische Erfahrung, dass es sie unendlich anstachelte. Sie sah ihm an, wie gern er ihr diese Aufgabe abnehmen würde, aber sie wollte ihn reizen, ihn gleichsam foltern, oh wie sehr sie es ihm beweisen wollte! Vor allem aber brauchte sie Erlösung, damit sie nicht verglühte. Was er in den letzten Stunden mit ihr angestellt hatte, machte sie so unendlich verrückt! Wieder zwickte sie sich in den Nippel, sodass ihr ein spitzer Schrei entwich. Sie hatte sich nicht mehr unter Kontrolle.
Ranma konnte kaum an sich halten. Sein bestes Stück zuckte immer wieder auf, wenn er sie so hörte. Immer wieder verfolgte er ihre Hände bei allem, was sie tat, leckte sich über die Lippen, die so austrockneten, ballte seine Hände, um nicht über sie herzufallen.
„Oh Ranma",
stöhnte sie auf und warf ihren Kopf in den Nacken.
„Verdammt!",
schimpfte er laut auf. Wie konnte sie seinen Namen nur so lustvoll raunen! Oh, wie sehr er es liebte! Mehr davon! Zugleich wollte er, dass diese süße Folter aufhörte. Dieses verdammte Machoweib! Wie konnte sie ihn nur so quälen? Am liebsten würde er sie ablösen, aber das durfte er nicht. Sie würde ihn hinauskatapultieren.
„Mmmhh…..",
kam es nur von ihr, als sie es in vollen Zügen genoss, sich vor ihrem Verlobten zu befriedigen. Nach einiger Zeit öffnete sie wieder ihre Augen, nur um denen ihres Verlobten zu begegnen. Seine Augen waren fast schwarz, so dunkel färbten sie sich in dieser Situation! Sie sah, wie stockend sein Atem ging, wie hart er seine Hände zu Fäusten ballte, wie deutlich die Adern seiner Unterarme hervortraten, wie deutlich die Ausbuchtung in seiner Jeans war. Sie schaute ihm wieder tief in die Augen. Sie brauchte noch so viel mehr! Ohne auch nur einen Moment den Blickkontakt abzureißen, ließ sie ihre Hand wieder wandern. Sein Blick weitete sich, als er begriff, was sie vorhatte. Ehe er sich versah, verschwand ihre Hand unter den Slip.
„Scheiße!",
hörte sie ihn wieder fluchen. Sie selbst verdrehte die Augen, als sie ihre Finger ihren nassen Eingang entlangfuhr, bevor sie sich um ihren geschwollenen Kitzler kümmerte.
„Oh ja, endlich!",
stöhnte sie laut auf und schmiss ihren Kopf zurück in die Kissen.
Es brachte ihn um den Verstand, sie so komplett die Kontrolle verlieren zu sehen. Er wollte das alles mit ihr anstellen! Das war so unfair! Sie wurde immer lauter, es eskalierte immer mehr.
„Oh ja, Ranma! Gibs mir!",
rief sie immer drängender und er konnte erahnen, dass sie im nächsten Moment ihren Finger in sich einführte.
„Verdammt, Akane!",
rief er verzweifelt aus. Er hätte an diesem Abend mit allem gerechnet, aber nicht damit, Zeuge einer solchen Sache zu werden!
Er stöhnte selber immer lauter auf, als er sie so sah, wie sie sich immer heftiger selber penetrierte, immer mehr die Augen verdrehte, vor Ekstase schrie, dann auch noch die zweite Hand dazu nahm, um sich da unten selbst zu verwöhnen. Dass sie dabei immer wieder seinen Namen schrie, machte ihn so fertig, dass er selber merkte, wie er einem Orgasmus nahekam, ganz ohne irgendwas zu machen.
Sie wurde immer lauter, schrie schon regelrecht das ganze Zimmer zusammen und bäumte sich plötzlich auf mit einem letzten Schrei. Sie lief in dem Moment so knallrot an, dass er schon Angst hatte, sie würde gleich platzen.
Er konnte einfach nicht mehr an sich halten und ergoss sich in seinen Klamotten in dem Moment, als sie selber zum Höhepunkt kam. Er war am ganzen Körper nassgeschwitzt. Sein Haar klebte ihm im Gesicht, er schnaufte, als hätte er einen Marathon hinter sich. Und er konnte seinen Blick nicht von ihr nehmen, die da so fertig vor ihm lag, selbst bis auf die Knochen durchgeschwitzt, immer noch rot angelaufen, schnaufend und nicht mehr ganz bei Bewusstsein.
„Verdammt, Akane! Das war so…so…heiß!"
Er merkte, wie sich alles klebrig bei ihm anfühlte, was er sonst hasste. Aber in dieser Situation war ihm einfach alles egal. Er beobachtete sie dabei, wie sie wieder zu sich kam, bevor sie wieder die Augen aufschlug und an seinem Blick hängen blieb. Sie sahen einander lange so an, bevor sie ihm mit schwacher Stimme sagte:
„Siehst du, ich habe den Mumm!"
Im nächsten Moment schloss sie die Augen und war eingeschlafen.
„Was zum Teufel ist gerade passiert?"
