Diese Geschichte wurde ursprünglich in englischer Sprache veröffentlicht und nach Rücksprache mit der Autorin von mir übersetzt, um sie einem deutschsprachigen Publikum zugänglich zu machen. Obwohl ich nur als Übersetzerin fungiere, sind Reviews natürlich trotzdem mehr als willkommen. Alexandra, die Autorin, schreibt unter dem Namen madame. alexandra und ist hauptsächlich hier auf fanfiction. net unterwegs.

Autorin: madame. alexandra

Originaltitel: Mishaps and Mayhem

Der Finger

Die Stirn fest in die Polster des Sofas gedrückt, während ihre Nägel sich in die harte, stabile Rückenlehne gruben, befand sich Leia in dem schwindelerregenden Kampf, zu entscheiden, ob diese Position in ihren Brüsten schmerzte oder ob es sich gut genug anfühlte, um das zu ignorieren. Der zarte Druck von Hans Hand an ihrem unteren Rücken stellte einen direkten Widerspruch zur Intensität seiner Hüften dar, als er in sie eindrang, und sie schloss die Augen und erstickte ein weiteres Stöhnen mit den Kissen.

Seine Hand legte sich um ihre Hüfte, drückte sie an ihn, und er verlangsamte seine Bewegungen und beugte sich über sie, um Küsse auf ihren Nacken zu drücken, wobei sein Atem in heftigen, abgehackten Stößen herauskam. Sie hob den Kopf und neigte ihn keuchend ein wenig nach hinten.

„Sprich mit mir, Han", bat sie mit flatternden Wimpern.

„Bist du kurz davor?", brummte er in ihr Ohr.

Sie nickte.

„Mm. Mmm, so kurz davor", keuchte sie und spitzte die Lippen zu einem Kuss.

Stattdessen küsste er ihren Kiefer, ließ seine Zunge darüber gleiten bis zu ihrem Ohr und vergrub seine Nase in ihrem Ohr, um sich einen Moment Zeit zu nehmen, um zu Atem zu kommen.

„Sprich mit mir", flehte Leia wieder, leiser. Beharrlich drückte sie ihre Hüften gegen ihn und er stöhnte und umfasste fest ihre Hüfte.

„Langsam, ich muss mir ein bisschen Zeit lassen", murmelte er und küsste erneut ihr Ohr. Er nahm einen tiefen Atemzug und sammelte sich, aber Leia kannte keine Gnade, bewegte ihre Hüften erneut und erzeugte ein leises, verführerisches Geräusch in ihrer Kehle.

„Hör nicht auf, werd nicht langsamer", hielt sie dagegen. Sie senkte den Kopf. „Es geht schon, hm", neckte sie ihn atemlos, „alleine – alleine zu hören – wie du kommst – ist genug", murmelte sie schwach.

Scheiße", fluchte Han heiser, während seine Lippen über ihr Rückgrat wanderten. „Heilige Hölle", murmelte er, richtete sich auf und strich ihr übers Haar. Er vergrub seine Finger darin und begann wieder, fest in sie einzudringen, wobei er einen gleichmäßigen Rhythmus beibehielt.

Leia stöhnte und versenkte ihre Zähne in den Sofakissen.

„Genau deswegen hassen sie dich, weißt du", neckte sie ihn, ihre Stimme überflutete ihn wie ein sinnlicher Regen – sie schnalzte mit der Zunge – „all die Leute, die denken, dass du nicht gut genug für mich bist", murmelte sie. „Sie sind eifersüchtig, weil du mich so nehmen darfst."

Han biss die Zähne zusammen und neigte den Kopf leicht nach hinten.

„Ja, Schätzchen, ich weiß", meinte er mit zusammengebissenen Zähnen. „Es schockiert sie", murmelte er, „der Gedanke, dass die letzte Prinzessin von Alderaan flachgelegt wird."

„Mmhm", stimmte sie heiser zu. „Es beleidigt ihre Sicht der Dinge, der Gedanke eines", sie keuchte, das Tempo ihrer Atemzüge steigerte sich stark und unterstrich ihre Worte, „Schmugglers", brachte sie schwach heraus, „der mich vögelt, als ob er das Sagen hätte."

Han schloss die Augen und streckte die Hand aus, um sich an der Rückenlehne der Couch abzustützen. Mit der anderen hielt er ihre Hüfte fest an sich gepresst. Er stöhnte leise und ließ seine Hand über sie gleiten, um an ihrer Schulter zu ziehen. Leia stemmte sich ein wenig hoch und drückte den Rücken durch.

„Sie können es nicht ertragen", keuchte sie.

Er beugte sich vor, küsste ihr Ohr und ihren Nacken –

„Sie können den Gedanken nicht ertragen, dass du meinen Namen rufst", stimmte er ihr heiser zu und küsste ihre Schulter, während seine Stöße schneller wurden, zielgerichteter – entgegenkommend rief sie seinen Namen – „oder dass ich dir schmutzige Dinge sage", flüsterte er, „dass du mich anflehst, dich zum Kommen zu bringen."

„Gott, Han, oh Gott", stieß sie schnell hervor, ihr Atem ein abgehacktes Keuchen, „ja, oh ja, genau so, genau da – "

Sie umfasste die Lehne des Sofas und stützte sich darauf ab, drückte sich gegen ihn, um einen Widerstand zu erzeugen und er packte ihre Hüften mit einem Grunzen, sein Atem stockte in einem tiefen, reizvollen Stöhnen. Sie grub die Nägel in die Couch, ihre Lippen teilten sich voller Erwartung, ein letzter Stoß seiner Hüften gegen ihre, als er fluchend in ihr versank – und sie rutschte nach vorne, verlor den Halt, schlug mit der Nase auf der harten Kante des Sofas auf und –

Autsch", murmelte sie verschwommen, was wahrscheinlich nicht das war, was Han zu hören erwartete.

Vom einen Augenblick zum anderen überwältigte der Schmerz, der von ihrem Zeigefinger ausstrahlte, ihre Sinne und löschte jede Chance auf einen Orgasmus aus. Abgelenkt und verwirrt von dem, was geschehen war, hielt sie inne und hob den Kopf, sich Han, der in seiner eigenen Leidenschaft versunken war, und ihrer plötzlichen Distanz von dem heißen und überwältigenden Akt auf unwirkliche Weise bewusst.

Sie hob die Hand, Blut floss an ihrem Finger herunter und er sah ein wenig verbogen aus. Erschrocken blinzelte sie – es schien, als ob der halbe Nagel fehlte, in eine Ritze geraten und abgerissen, als Han so fest in sie eingedrungen war.

Sie richtete sich auf, womit sie seinen Bewegungen Einhalt gebot, und Han brummte leise und umfasste ihre Hüften. Er vergrub sein Gesicht in ihrem Haar, vage verwirrt, warum sie aufzustehen versuchte, während er kam – instinktiv packte er ihre Hüfte und drückte sie, wobei er sie sanft nach vorne beugte, um kein Durcheinander anzurichten.

Leia stützte sich auf einen Ellenbogen auf.

„Han", sagte sie.

Er stöhnte anerkennend.

„Alles gut?", murmelte er und lehnte sich über sie, um ihren Hals zu küssen.

„Nein", erwiderte sie trocken.

Besorgt löste er sich ein wenig von ihr.

„Du hast gesagt, dass du – "

„Han, ziehst du ihn bitte aus mir heraus? Ich blute", meinte sie ruhig. „Ich glaube, mein Finger ist verstaucht."

Was?", fragte er und blinzelte verwirrt.

Plötzlich fiel ihm auf, dass sie ihren Finger sanft festhielt, dass Blut auf das Sofa tropfte und er richtete sich auf und stolperte nach hinten. Leia zuckte zusammen und zog scharf die Luft ein, ihre Sinne waren überreizt und seine Bewegung zu heftig. Er murmelte eine Entschuldigung, Sorge stand ihm ins Gesicht geschrieben.

Auch Leia richtete sich auf, ihr offener Morgenmantel fiel zerknittert über ihre Oberschenkel. Hastig schloss Han die Haken seiner Hose und ließ den Gürtel lose herunterhängen. Er trat vor und sie zeigte ihm ihren Finger.

„Scheiße", fluchte er und seine Augen weiteten sich. „Wie ist das – ?"

„Er hat sich verfangen und dieser letzte Stoß – "

„Ich habe das getan?"

„ – hat den Nagel irgendwie herausgerissen – "

„Verdammt, es blutet ziemlich stark – "

„Ich glaube, das Gelenk könnte verstaucht sein", bemerkte Leia und verzog das Gesicht – es war schwierig, den Finger zu krümmen –

Und du bist nicht gekommen?", fragte Han gekränkt.

Sie sah zu ihm auf und brach dann in Gelächter aus.

„Ich war kurz davor, wenn du dich dadurch besser fühlst", beruhigte sie ihn schnaubend.

Han fuhr sich mit der Hand über den Kiefer und lehnte sich gegen das Sofa, während er ihre Hand näher zu sich heranzog. Er nahm den Stoff ihres Morgenmantels und wickelte ihn um ihr Handgelenk, um die Blutung zu stillen. Dann blinzelte er ein paar Mal und schaute sie anschließend vorsichtig an.

„Leia", meinte er langsam, weil ihm auffiel, wie schnell die Durchblutung ihres Fingers besorgniserregend aussah und dass an einem der Gelenke ein bläulicher Fleck aufblühte. „Ich glaube, er ist gebrochen."

Seufzend hob sie die Schultern zu einem Achselzucken. Dann hob sie die Brauen.

„Nun ja, wenn es so ist", erklärte sie leichthin, „kann ich es kaum abwarten, dass Jan mich fragt, wie ich mir den Finger gebrochen habe."