Lilith and Adam LOVING YOU IS A LOSING GAME

Lilith erhob sich aus dem rote Blut von Mrs. Wordwell, ihr Körper verformte sich, ihre Haare nahmen die Farbe von Mrs. Wordwell an. Sie hatte sich vollständig in die Dame verwandelt. Lilith lächelte, nun würde sie das Leben dieser Frau annehmen und Sabrina beobachten. So wie Lucifer es ihr befohlen hatte. Sie schaute sich um, das Haus, in dem die Frau gelebt hatte, war klein. Die Wände waren gefüllt mit Kreuzen und lauter Schnickschnack. Sie lief zu dem Berg an Papier auf dem kleinem Tisch, es waren Arbeiten, Test und Stundenpläne, die nun wohl ihr gehörten.

Kapitel 1 ~ Valentinstag~

Lilith hatte inzwischen einen Monat als Mrs. Wordwell gelebt und inzwischen war sie sogar von einer gewöhnlichen Lehrerin zur Direktorin aufgestiegen. Als sie an ihrem Schreibtisch saß und ihre Papiere sortierte, hörte sie ein Klopfen…

,Ja?''

,Sie haben einen Besonderen Gast.'' Ein Mann betrat den Raum er hatte Blumen in seinen Händen und strahlte über beide Augen.''

,Mary! Ich habe dir gesagt ich wäre an Valentinstag wieder bei dir!''

,Ja, und du hälts deine Versprechen.''

,Du siehst so anders aus.''

,Gefällt es dir nicht?''

,Doch ich liebe es.''

,Es tut mir leid, aber ich habe noch viel zu tun. Komm doch einfach zu mir, okay?''

,Okay!

Als der Mann ihr die Blumen gegeben hatte und anschließen aus dem Raum verschwunden war, versuchte die Situation zu verstehen.

,Mrs. Meeks! Sie müssen mir alles was sie über diesen Mann erzählen!''

Mrs. Meeks betrat den Raum und schaute Lilith seltsam an. ,Sie meinen Adam? Hat ihnen die Zeit ohne ihn nicht gut bekommen?''

,Adam...'' offensichtlich hatte Mrs. Wordwell einen Freund, Verlobten oder so gehabt. Sie seufzte.

,Danke, Mrs. Meeks.'' Sie drehte sich weg.

Den ganzen restlichen Tag dachte Lilith an Adam, sie wusste sie musste ihn töten. Er musste verschwinden. Er war ein Part von dem Leben von Mary Wordwell. Ein Teil den sie töten musste.

An dem Abend betrat sie ihr Haus und blickte in einen Haufen von roten Kerzen, der Tisch war gedeckt und im Hintergrund vernahm sie Klassische Musik. Sie machte einen Schritt in das Haus.

,Hallo?''

Adam kam aus der Küche hervor. ,Adam!'' ,Mary, setzt dich doch schon mal. Das Abendessen ist gleich fertig.'' Er lehnte sich zu ihr vor und küsste sie, sie wollte nach hinten ausweichen, aber tat es dann doch nicht. Sie dachte nach, sie musste ihn zu schnell wie möglich töten.

,Warum setzt du dich nicht hin, Schatz? Ich massiere dir deinen Nacken.'' Adam ließ sich auf seinen Stuhl fallen und sie begann ihn zu massieren. Nach einiger Zeit stoppte sie und griff nach einem kleinen Metallstab, der neben dem Stuhl in einem Eimer lag. Gerade als sie ihn erhob, stand Adam auf, sie verzog keine Miene und ließ den Stab hinter ihren Rücken gleiten. ,Adam wir sind jetzt schon seid, drei Jahren zusammen, aber du bist nie da.'' ,Mary, ich habe es dir versprochen, dass war meine letzte große Reise. Ich liebe dich und will bei dir sein.'' Er beugte sich nach unten und Lilith ließ den Stab schnell auf den Boden gleiten. ,Also was ich dir eigentlich sagen wollte, als ich heute in der Schule unterwegs war, sind mir Poster für den heutigen Valentinstagball aufgefallen.'' Liliths Augen wurden größer. ,Ich werde vermutlich ehr Beaufsichtigen, also…'' Adam lächelte ,Perfekt, ich begleite dich.'' Er verließ den Raum, um das Essen zu holen und Lilith blieb verwirrt in dem Zimmer stehen, sie wusste, eigentlich durfte sie nicht zulassen, dass er so lange lebte, aber sie sagte sich, dass es auffallen würde, wenn sie ohne ihn zum Valentinstags Ball ginge. Sie dachte an das blaue Kleid, dass sie in einer der Hinteren Schubladen von Mrs. Wordwells Schrank gefunden hatte. Es wäre perfekt für den heutigen Abend.

Auf der Party lief sie zunächst allein in Richtung Punsch, sie würde den Abend nicht aushalten ohne etwas Alkohol in diesem. Sie holte einen kleinen Flachmann aus ihrer Tasche, doch gerade als sie die Flüssigkeit umfüllen wollte, füllte sie eine warme Hand auf ihren Schultern, es war Adam.

,Mary, Mary. Füllst du etwa Alkohol in den Punsch. Ich dachte du bist hier, um das zu verhindern.'' ihr Gesicht gefror zu Stein. ,Adam, Bitte verurteile mich nicht.'' Er schmunzelte ,Nein, aber nur wenn du mit mir Tanzt.'' Sie nickte und Adam schob sie in Richtung Tanzfläche. Er wirbelte sie um sich um sie im nächsten Moment an sich zu schmiegen. Seine warmen Hände lagen auf ihrer Schulter und ihrer Hüfte und sie konnte sich trotz der Tatsache, dass sie wusste, dass es Falsch war was sie fühlte nicht vorstellen an einem anderen Ort zu sein. Sie lächelte, und vergaß ihre guten Vorsätze, sie wollte einfach nur bei diesem Mann sein.