Winter starrte die Wand mit verschiedener Bild und Papiere an, die sie an ihre Wand befestigte und seit Jahren Sammelte. Es bestanden hauptsächlich aus Bildern von dem Fackelträger in mit Seiner Maske und die Orte, in die er auftrat, bevor sie seufzte und ihre Augen rieb.
Sie hatte Ironwood über ihr Gespräch mit Whitley informiert und wollte noch einmal dorthin gehen, aber er lehnte es ab, weil es zu gefährlich für sie wäre. Er schickte, sie trotzt ihre leichten Proteste wieder zu ihrer Wohnung.
„Whitley…"
Offiziell wurde er vor Jahren von einer Gruppe Terrorristen Faunus entführt, aber Winter glaubte es kein bisschen. Sie hatte gesehen, wie Weiss Kälter und bösartiger gegenüber Faunus bis zu den Punkt wurde, dass sie nicht mal richtig mit einem in Raum bleiben konnte; ihre Mutter Willow zu schwach wurde, um auch nur aus dem Bett ohne Hilfe zu verlassen.
Aber was ihr wirklich zweifeln ließ, war wie ihr Vater Jacques reagierte sein einziger Sohn zu verlieren. Nur der Gedanke daran, ließ ihr Blut Kochen, aber sich beruhigte sich wieder und ging, um ihr Gesicht zu waschen. Sie konnte bei ihrem Spiegelbild nur Lachen.
Obwohl sie nicht gerne zugab, wurde sie ihr Spitzname "Eis Dämon" gerecht. Sie bemerkte nicht mal, dass sie manchmal sogar ihre eigene Schwester kalte blicke gab.
Sie lachte weiter, aber dieses wurde zu einem Schluchzen. Sie hielt sich an dem Waschbecken fest, während sie auf die Knie ging.
Mit jedem Tag der verging, wurde sie verzweifelter, aber sie musste stark für ihre Schwester sein und hörte all die Jahre kein einziges Mal nach Whitley zu suchen, aber sie fand ihn nie. Das war die letzte Spur, die sie hatte.
Die Letzte Hoffnung, die sie hatte.
„Bitte Gott… Bitte lass es ihn sein… Ich flehe dich an…" schluchzte sie. Gebrochen und alleine. „Ich kann einfach nicht mehr…"
General Ironwood sah sich den Eingang an, bevor er ohne zu zögern den Tunnel betrat. Seine Schritte hallten leise wider, bis er an dem Zentrum von Whitleys Basis ankam. Whitleys selbst saß einfach an einem Stein und sah aus, als hätte er geschlafen, aber der General konnte es sich nicht sein, weil seine Maske noch an sein Gesicht ist. Seine neue Kleidung war einem Schwarzen Shirt mit langen weißen Ärmeln und eine Schwarze Militärhose über einen schwarzen Umhang.
„Huh… hätte nicht gedacht, dass du wirklich kommen würde, General", sagte Whitley und stand auf, bevor er sich an den Felsen anlehnte. „Also. Was wollen sie?"
„Ich wollte ihnen danken, dass ihr die Herbst-Jungfrau gerettet habt", sagte Ironwood.
„Wäre das glaubwürdiger herausgekommen, wenn du meine Schwester Nicht geschickt hättest, um mich zu holen?", fragte er rhetorisch und so trocken, wie es nur ging. „General. Sie wissen, wie sehr ich unnötigen Geschwätz mit Leuten die ich nicht vertraue Hasse, also könnten sie freundlicherweise gleich zum Punkt kommen?"
James seufzte und bemerkte ein wenig abwesend, wie gut Qrow und Whitley sich immer verstanden.
„Warum versteckt du dich von deiner Familie?", fragte er schließlich. „Ich kann bei Jacques verstehen, aber was haben die anderen getan, damit ihnen so… Kalt bist?"
„Wo sollen anfangen", begann Whitley und machte eine übertriebene Geste, als er so tat, als würde er nachdenken. „Fangen wir mal mit Weiss an. Eine kleine Rassistin, die mich bei jeder Gelegenheit herabsetzte. Sie dachte immer, ich sei der Liebling von Jacques und verleugnete mich bis zu den Punkt, dass sie ihre Waffe auf mich richtete, weil ich sie einmal "Schwesterherz" nannte und fragte, wie es ihr ging. Sie ignorierte komplett, dass meine Noten selbst mit dem Altersunterschied praktisch die gleichen waren und sie nur wegen ihrer Kampffähigkeiten und Gesang herausstach. Selbst als sie Erbin wurde, dürfte sie ihr Traum eine Jägerin zu werden verfolgen und sie wurde dazu noch von Winter trainiert." Er würde nicht leugnen, dass sie sich wirklich anstrengten, aber sein Punkt stand noch.
„Trotz allem hatte sie noch die Galle zu sagen, dass ich "Alles bekomme, wenn ich nur frage" während sie "mit Blut, Schweiß und Tränen sich anstrengen musste"." James konnte den Spott an Whitleys Stimme hören, aber konzentrierte sich trotzdem an alles, was er sagte. „Winter hingegen schenkte mir nicht mal einem falschen blick. Sie ignorierte immer, wie ich versuchte nicht bei den Schmerzen zu zucken, denn Jacques mir gab. Wie meine Lippen zitterten, wenn ich höre, dass sie Weiss und nie mich ein einziges Mal verteidigte. Weiss hatte Winter, aus den sie sich ausweinen könnte und ihr die Stärke gab, die sie brauchte. Was hatte ich? Mein Kissen, mein Bett und meine Arme, gepaart mit meinem Spiegelbild, der mir sagte, dass alles in Ordnung ist."
„Und deine Mutter?", fragte James, aber bemerkte zu spät, wie die Frage keinen Sinn hatte.
„Ich liebe sie und ich weiß, dass sie keine Schuld hat, aber Liebe und Respekt sind zwei unterschiedliche Gefühle." Der Fackelträger stieß ein Lachen aus. „Wenn ich ehrlich bin, fühle ich nichts mehr für irgendjemand der Schnee-Familie. Ich habe meine Familie nicht in ein Haus gefunden, sondern in einen Kerker, wo gebrochenen Seelen erschaffen werden."
Obwohl James danach nichts sagte, dachte er kurz nach. Es war klar, dass Whitley den jetzigen Zustand von seiner Familie nicht kannte, oder es einfach ignorierte.
„Und versuche sie nicht in irgendeine Weise zu verteidigen", sagte Whitley und zeigte auf die Grünen Flammen um den Raum. „Die Seelen hier haben mehr als nur ein paar Probleme mit der Schnee-Familie. Mit mir ging es noch gut, aber ich kann das nicht für andere sagen."
Der Blick des Generals ging zu Laterne, die als seine Waffe fungierte. Der General war immer beeindruckt von dem Seelen-Esser gewesen und ihre Stärke, aber auch mit Respekt, Traurigkeit und Sympathie.
„Ich werde sie nicht verteidigen, aber darf ich dir erzählen, was mit ihr mit dein… Verschwinden passierte?", fragte Ironwood. Whitley sah ein Moment die Seelen an, bevor er nickte. „Ich kann nicht wirklich über Willow, oder Weiss etwas sagen, aber Winter… Man konnte sie nur als gebrochen beschreiben. Sie hat versucht Stark zu Bleiben. Für sich selbst und für…" er zögerte den Namen zu sagen. „Ihre Familie, aber es ist klar, dass dein Verschwinden mehr auf sie einwirkte, als sie es überhaupt dachte. Sie wurde… Gewalttätiger, bis zu den Punkt, an den ich und andere sie stoppten musste, damit sie keine Linie überschreitet, dass sie später bereuen konnte… Sie ist sogar unter den Spezialisten als "Eis Dämon" bekannt."
„Boohooo", sagte Whitley und rollte seine Augen. Er war ein bisschen überrascht, aber nicht genug, um sich zu interessieren. „Ich wäre vielleicht besorgter, wenn mir etwas an ihr legen würde."
„Und sie glaubt wahrscheinlich, dass es du Whitley bist."
Whitley starrte ihn an, bevor er seine Maske abnahm. Er blinzelte mehrere Male, bevor er sprach:
„Erweitere das."
„Es war ein verzweifelter Schuss. Sie hat dich seit Jahren nicht gesehen, also konnte sie nicht wissen, wie er du dich verändert hast. Es lag wahrscheinlich an deine weißen Haare."
„Und jetzt. Wo sie meine Stimme und Statur kennt, wurde ihre Vermutung praktisch befestigt… Klasse!", sagte Whitley und warf sich nach hinten. „Warum hast du sie wieder zu mir geschickt?"
„Es war für sie… Und für dich", antwortete James und sah den jungen ernst an. „Whitley. Du bist der Einzige Seelen-Esser, denn ich vollständig vertraue und ich weiß, dass du nicht so weitermachen kannst. Es wird dich zerstören."
„Schade. Dass dieses vertrauen nicht gegenseitig ist", sagte Whitley ausdruckslos. Einerseits war es, weil er einer von Ozpins verbündete ist und anderseits, weil es ein ungeschriebenes Gesetz innerhalb des Vatikans ist, maximal nur 5 Menschen zu vertrauen. Egal ob innerhalb, oder außerhalb des Vatikans. „Hör zu, General. Ich-."
Er stoppte kurz, bevor seine Augen groß wurden und seine Atmung stoppte.
„Whitley?", fragte James besorgt. Aber der Junge antwortete nicht und schnappte sich die Maske, sowie seine Waffe, bevor aus der Hölle rannte. Ironwood wollte nach ihm greifen, aber seine Scroll begann zu klingeln.
Whitley rannte durch den Schnee, als gäbe es kein Morgen. Sein Auge brannte heller als je zuvor, genau wie seine Laterne. Er konnte das Wesen aus der Ferne sehen, die er suchte und schluckte leise hinter seine Maske.
Die Haut war viel zu weiß, dass es ansatzweise Menschlich sein konnte. Die Grünen Adern und die Roten Sklera verstärkten nur den auftritt. Die Zähne, die viel zu Tierisch selbst für ein Faunus aussahen, ersetzten Praktisch die Lippen.
Seine Augen trafen die von Whitley, während er ein Geräusch machte, dass sich anhörte, als würde jemand auf Glass treten. Der Seelen-Esser konnte das Blut und die Zerfleischten Leichen um das Monster und seine Tierischen Hinterbeine sehen. An seine Grässlichen Klauen befand sich den Kopf von wahrscheinlich ein Mann. Das Blut floss nach und nach aus der Zerrissenen Hals.
Whitley seufzte leise, bevor er murmelte:
„Los geht's."
Er berührte leicht sein Hals mit dem Finger seine rechte Hand, während er kurz sein Stab mit der anderen Hand drehte.
Sein Stab schlug auf den Schnee, bevor seine rechte Hand auch zu dem Stab wandte. Um Whitley erschien ein Flammender Kreis, dass sich wie Wasser bewegte. Er konnte fühlen, wie die Narben an seine Haut zu brennen, aber machte trotzdem weiter. Der Nebel wurde mit jeder Sekunde Dicker und breiter, bis man nur eine Silhouette sehen konnte.
Das Monster rannte mit einem Schrei zu dem Fackelträger, die sich bereit machte.
Astrid sprang schnell von Haus zu Haus, bis an der Wand ankam, dass die Stadt von den Grimms schützte. Sie bemerkte auch ein Atlas Kriegsschiff, das über ihren Kopf flog und atmete tief ein.
4 Finger breite Dunkelgrüne Armbänder, die wie Eisen oder Silber aussahen, erschien auf ihren Handgelenken und Fußgelenke. An Jeden von ihn hing eine Gebrochene Kette, als hätte ein Sklave sie mit Gewalt zerstört. Sie schwang ihr Arm, bis die gebrochene Kette an der Anderen Ende immer Länger wurde und sich an ein Luftschiff festklammerte. Die Kette wurden Kürzer, bis Irenes Füssen die Unterseite des Luftschiffes trafen.
*Schlag*
Whitley wurde zurückgeschleudert, aber wich weiter die Klauen des Monsters aus und versuchte anzugreifen, aber das Monster war viel zu schnell für ihn. Er ließ Whitley auch keinen Abstand bekommen, oder gab ihn eine Lücke, um anzugreifen.
„Eins, zwei, drei, vier, fünf…", zählte Whitley geistig, als eine Klaue seine Wange leicht berührte, aber dank seiner Aura nicht verletzt wurde. „Seine Linke ist Schneller, aber seine Rechte ist Stärker. Er versucht dir ganze Zeit meine Blinde flecken anzugreifen…" er konnte nicht zu Ende denken, weil er ausrutschte. Das Monster nutzt das aus und griff mit ganzer Kraft wieder an. Whitley ließ seine Waffe los und beugte sich nach vorne, um den Angriff auszuweichen. Er verkrampfte seine Finger, bevor er sie an der Brust des Monsters durchstach. Das Monster schrie vor Schmerzen, aber Whitley ignorierte es und knurrte leise. Plötzlich schoss mehrere das Monster mehrere Meter von Whitley und rollten sich auf den Boden. Aus seiner Brust befand sich jetzt 10 Löcher, aus denen Blut kamen.
Astrid sprang von dem Luftschiff herab und drehte sich ein paar male, bevor sie auf den Boden landete. Sie sah Whitley aus der Ferne mit den Monster Kämpfen, aber drehte sich um und rannte zu einer Höhle.
„Hat ja lange genug gedauert", murmelte Whitley, als er das Luftschiff in der Ferne landen sah. Das Monster sah das Luftschiff an, aber Whitley packte seine Waffe mit seinen Händen voll von Blut und war an der Reihe anzugreifen.
Whitley auch aus der Ferne jemand, der sich das Luftschiff nähert und grinste.
Ironwood Gesicht war Dunkel und wütend. Das Luftschiff landete und mit ihm, kam mehrere Soldaten. Angeführt von Winter, die den gleichen Ausdruck hatte wie er.
„Wie ist die Lage?", fragte er die Spezialistin.
„Mindestens 20 Tote. Der… Fackelträger kümmert sich gerade um das Problem", antwortete Winter und biss sich ein bisschen bei dem Titel von Whitley.
„Sucht weiter nach überlebenden und stört den Fackelträger kein einziges Mal. Geht nicht mal in der Nähe. Verstanden?"
„Verstanden!", sagte alle Soldaten und Winter, die aber etwas zögerte.
Astrid Rannte ohne zu stoppen in den Tunnel. Dass sie bis jetzt keine Grimms sah, lässt sie schneller rennen als vorhin. Plötzlich warf sie sich nach vorne, bevor sie ihren Fuß nach oben schwang.
Sie sah nur die Form des Monsters, der ihretwegen jetzt gegen die Wand geschleudert wurde und bekam dämonisch zu grinsen.
Sie begann leise zu kichern. Das Kichern verwandelte sich zu einem manischen Lachen.
Das Monster hatte nicht mal Zeit aufzustehen, weil Grüne Ketten
Whitley bekam plötzlich Schüttelfrost und zitterte, bevor er die Laterne auf den Kopf des Monsters schlug und es Explodieren ließ.
„Scheiße. Astrid rastet wieder aus."
Plötzlich stoppte das Monster mitten in der Luft ein paar Zentimeter von Whitley entfernt. Der wusste, wer es war und drehte sich schnell um, damit er Floki sehen konnte.
Es war ein Teenager, der vielleicht 15-16 Jahre hatte. Dunkle Haut, schwarze Haare mit rasierten Seiten und Cornrows auf der Oberseite. Seine Kleidung war eine einfache Schwarze Militärhose mit mehreren Taschen und ein schwarzes T-Shirt. Um seine Arme waren mehrere Bandagen, die von den Handgelenken bis zu seinem Hals gingen. Auf seinen Mund war eine Weiße Maske mit 3 Schwarze Linien, die die Form von Schlangenzähnen hatten. Seine Augen waren die der andere Seelen-Esser grün, aber sie ähnelten mehr eine Schlange.
Whitley rollte mit den Augen, weil er sich entschied erst jetzt aufzutauchen
„Wo warst, du bist jetzt? Ein bisschen Hilfe hätte nicht geschadet."
„Hast du irgendwelche Grimms bemerkt?", fragte Floki zurück. Whitley hob lässig seine Hände und verstand die Nachricht.
„Gibt es noch andere Phantome?", fragte Whitley.
„Astrid kümmert sich wahrscheinlich um den anderen", antwortete Floki.
„Was ist los?", fragte Astrid und stampft auf den Kopf des Phantoms. „Wolltest du nicht meine Seele?" Sie hob ihren Fuß, bevor sie ihn nach unten schwang. „Los, Kämpfe!"
*Stampf*
„Kämpfe!", verlangte sie wieder und begann zu Lachen. Das Monster zuckte bei jeder Berührung, aber er konnte nichts machen, denn seine Arme und Beine lagen neben ihn. Abgetrennt von seinem Körper.
*Stampf*
„KÄMPFE!", schrie sie mit ein Grinsen, während stärker stampfte, bevor ihre Kleidung und Geist Blutflecken bekam. Als sie sah, dass er sich nicht mehr bewegte, drehte sie ihn mit einem Tritt um und rammte ihre Hand auf seine Brust.
Grünen Linien erschien auf ihren Arm, aber sie verschwanden nach einer Weile. Irene sah nur, wie das Monster sich in Rauch auflöste, als wäre es ein Grimm. Mit ihnen verschwanden auch die abgetrennten Arme und Beine.
Sie sah das Blut an ihre Hand an, bevor sie ein bisschen schwankte und ihren Kopf mit der anderen festhielt.
„Huh… Ich hab's wieder übertrieben. Whitley und Floki werden wütend sein", kicherte sie leise, bevor sie sich umdrehte und aus der Höhle ging.
„Hast echt noch Probleme dein Core zu benutzen?", fragte Floki, als Whitley seine Hand in der Brust des Phantoms rammte und das gleiche Passierte, was Irene Passierte. „Du bräuchtest wahrscheinlich nicht mal 10 Sekunden, um ein normales Phantom zu besiegen, … Und damit meine ich ohne deine Waffe." Er zeigte dabei auf Whitleys Waffe und hob eine Augenbraue.
Im Gegensatz zu Normalen Waffe, sind die Waffen der Seelen-Essern hauptsächlich darauf ausgerichtet die Seelen zu Sammeln und sie aufzubewahren. Das Spezielle an ihnen ist aber, dass ein Seelen-Esser die volle Kraft von ihnen benutzen kann. Manchmal wird auch Schmuck benutzt, aber es sind hauptsächlich Waffen.
Whitley schauten kurz zur Seite, bevor er sich umsah und auf Astrid wartete. Er ignorierte komplett die entfernte blicke von seiner Schwester und drehte sich wieder zu seinem Freund.
„… Gerade ist nicht wirklich die beste Zeit, um darüber zu reden."
„Verstanden", seufzte Floki, bevor er seine Faust Hob. Whitley konnte dank seiner Maske das Grinsen verstecken, dass er hatte. Er schlug die Faust des Schwarzhaarigen mit seiner Eigene Faust.
Keiner der Soldaten von Atlas haben ein überlebenden gefunden und sprachen auch nicht mit den Seelen-essern.
Whitley aber bekam die ganze Zeit ein ungutes Gefühl. Laute Astrid, versuchte Winter immer noch ein Treffen mit ihm einzurichten, aber Ironwood ließ es nicht zu, für was Whitley dankbar ist. Trotzdem war er etwas paranoid wegen seiner alten Familie. Vor allem Winter gab, ihn sorge. Er saß nicht in seine Höhle, sondern wanderte ein bisschen über den Schnee und versuchte sich zu beruhigen.
„Schnee…", murmelte er leise und ballte seine Hand.
Er ist nicht mehr der Sohn von Jacques und Willow Schnee.
Er ist nicht mehr der Bruder von Winter und Weiss Schnee.
Er ist nicht mehr ein Kind der Schnee Familie.
Whitley trennte alle Verbindung mit seinem alten Leben, nachdem er entschied ein Seelen-Esser zu werden. Und er bereute diese Entscheidung kein einziger Moment. Er hatte Leute gefunden, den er vertrauen konnte.
Er hatte seine eigene Familie gefunden. Eine Familie, die neben ihn durch die Hölle ging und ihn akzeptierte.
„Keiner von euch hat das recht ohne meine Erlaubnis darin zu sein", murmelte er leis und rieb sich sein Gesicht. „Keiner von euch…"
Seine Laterne zündete sich an und daraus kam die Grüne Flamme. Sie flackerten, bevor sie langsam wie Wasser zu ihn in der Luft floss und ihn umhüllte.
„Ich dachte, ihr mochtet mich nicht?", fragte Whitley Leise mit einem Lächeln. Er hob seine Hand, als würde er die Flammen sanft halten.
„Danke."
Die Flammen verschwanden, als Astrid und Floki zu ihn rannten und Besorgt aussahen.
„Was ist los?", fragte Whitley, während sie näherkamen.
„Es geht um Ezath. Sie wurde angegriffen und ist derzeit in Koma. Zusammen mit der Herbst-Jungfrau", antwortete Floki ernst. Whitleys Augen wurden groß, bevor er sich verengte. Er mochte Ezath nie, aber sie war eine der Stärkeren Seelen-Esser des Vatikans und nicht jemand, den man leicht schlug.
„Hat man schon eine Ahnung, wer sie angriff?"
„Das ist das Problem", sagte Astrid und biss sich ein bisschen die Zähne zusammen. „Die Verletzungen zeigen auf eine Waffe des Vatikans. Die Herbst-Jungfrau ist nur dank des Seelensteins noch am Leben."
„Dieses Mal waren es anscheinend 4. Qrow Branwen konnte die beiden noch retten", fügte Floki hinzu.
„Der vierte war ein Seelen-Esser, oder?", fragte Whitley weiter. Floki nickte. „Was für Verletzungen hat sie?"
„Hauptsächlich schnitte, aber sie sind nicht aus eine Normal Klinge. Vielleicht ein Flamberge-Schwert. Sie hatte auch mehrere Knochenbrüche und Verbrennungen… Und man Anzeichen von mehreren Löchern, als hätte man versucht mit einem Stalagmit zu durchbohren."
„Scheiße", grummelte Whitley. „Also wird der Vatikan jetzt eine aktivere Rolle spielen?"
„Wenn es sich herausstellt, dass ein oder mehrere Seelen-Esser auf Salems Seite sind, dann ja", nickte Astrid. „Deswegen haben sie gleich 3 Seelen-Essern in jeweils ein Königreich geschickt."
„Aber…das ergibt keinen Sinn", sagte Whitley und kratze sich an den Seiten von seinem Mund. Seelen-Essern kann man nicht wie normaler Leute zu Jägern trainieren. Der Dauer an sich ist weniger, aber schmerzvoller und unmenschlicher. Die Kraft von Seelen-Essern zu vererben ist an sich unglaublich Selten. 1 von 10 Kinder hat die Möglichkeit es zu erben, wenn beide Eltern Seelen-Essern sind. Deswegen ist die Zahl Der Seelen-Esser (Aus guten Grund) sehr gering.
Gleich 2 in einen Kontinent zu verlegen, wenn sie nicht die ganze Zeit reisen, ist schon verdächtig. 3 Seelen-Esser in jedes Königreich ist nicht normal.
Warte…
„Hat man schon eine Ahnung, wer genau an Salems Seite ist?", fragte Whitley schließlich und bekam ein ungutes Gefühl.
Floki kratze sich an den Kopf und Astrid rieb ihren Arm. Das Verstärkte nur Whitleys Sorge bis zu den Punkt, wo seine Hand zitterte.
„Wer ist es?"
