Entschuldigt, dass ich immer so unregelmäßig ein Update mache, aber ich bin nicht wirklich jemand, der Fanfictions nach Plan bearbeitet, aber es werden immer mehr Kapitel kommen, keine Sorge.

Außerdem danke für alle positiven Reviews. Ich bin wirklich froh darüber, wie gut diese Geschichte ankommt.

Ich lese alle Nachrichten durch, aber ich habe nicht vor, direkt zu antworten, außer durch meine Geschichte selbst.

Doch trotzdem vielen Dank für all eure Unterstützung.

Nebenbei werde ich auch eine Geschichte von einem Anime Sword Art Online schreiben, so dass mich das auch mit beschäftigen wird.

Nochmals an alle danke.

Kapitel 5

Es war der nächste Tag und Harry wachte wie sonst auch bereits früh auf, genauer gesagt kurz nach Sonnenaufgang um sechs Uhr. Er startete, indem er Hedwig einen guten morgen wünschte und sich kurz im Badezimmer frisch machte. Danach zog er einige kurze Kleidung an und entschied sich, ein wenig laufen zu gehen. Durch Quidditch, dem Magietraining im vorherigen Jahr und einer besseren Ernährung in diesem Sommer war Harry's Körperbau bereits sehr gesund, jedoch hatte er nicht gerade viel körperliche Stärke und ohne Magie könnte er in einem Kampf aktuell kaum etwas tun., Deshalb wäre es gut, wenn er ab sofort jeden Tag Sport treibt.

Harry machte sich also nur eine halbe Stunde nach dem Aufstehen auf den Weg aus dem Hotel, um mit ein wenig Laufen zu beginnen. Er entschied, dass der wohl beste Ort für weiteres Training der Park sei, und begann dorthin zu joggen.

Der Park ist nur 40 Minuten vom Hotel entfernt und obwohl es noch früh am Morgen ist, waren bereits einige Leute auf den Straßen und viele, denen er über den Weg läuft, grüßten ihn und wünschten einen guten Morgen, ganz anders, als es in Groß-Britannien war. Dies zeigt mal wieder, wie schön diese Stadt zu sein scheint, im Vergleich zu Surrey und Orte in der magischen Gemeinschaft.

Als Harry dann endlich im Park angekommen war, sah er sich zuerst einmal um. Obwohl er ihn nicht zum ersten mal sah, fand er ihn dennoch sehr hübsch. Neben mehreren Bäumen, einer schönen Wiese und einem ganz normalen Gehweg mit mehreren Verzweigungen, sah er auch einen kleinen See mit ein paar Enten, eine Leute welche mit ihren Hunden spazieren gingen und auch einige Vögel, welche wie wild herum zwitschern, was sich jedoch wunderschön anhört.

Harry suchte sich eine freie Fläche auf der Wiese in der nähe einiger nahe zusammenstehender Bäume und schaute, dass es ein Platz ist, wo nicht zu viele Leute hinschauten, und begann mit dem Sport.

Zunächst einmal entschloss er sich, einige Liegestütze, Sit-Ups und Kniebeuge zu machen, jeweils 50 mit je 30 Wiederholungen. Danach suchte er sich einen relativ tief hängenden und stark aussehenden Ast bei einem der Bäume und machte einige Klimmzüge, welche schwieriger waren, asl er zuerst dachte. Er kam bei zwanzig an und entschied sich dann, besser mit der Übung erst mal aufzuhören. Danach legte er sich ins Gras und machte dreimal je eine Minute lang Planks. Darauffolgend machte er noch 100 Hampelmänner und 30 Ausfallschritte, bevor er auf dem Boden zusammenbrach. Er war diese Menge an Körperlicher Anstrengung nicht wirklich gewöhnt, und während das Quidditch Training nicht wirklich einfach war, bezog sich ein Großteil davon auf etwas, wozu man den Besen stets braucht.

Harry blieb daraufhin erst mal eine Weile liegen und starrte in den Himmel und sah sich einige vorbeiziehende Wolken an, während er nachdachte.

„Ich bin jetzt schon seit ein paar Tagen hier, und ich fühle mich entspannter und besser denn je", sagte sich Harry und es stimmte ja schließlich auch. Zurück in Surrey gab es nie wirklich auch nur einen einzigen Moment, von dem er wirklich sagen konnte, dass er ihn genoss. Deshalb war er auch so froh, nach Hogwarts zu gehen und eine Art Neuanfang zu haben, mit Menschen, welche eine ähnliche „Verrücktheit" wie er haben. Doch obwohl er dort viele schöne Momente hatte, hauptsächlich mit Magie selbst, Quidditch oder Hermione und Ron, so war er trotzdem ständig gestresst dank Voldemort und seinen Anhängern, magischen Bestien, Politikern und auch sonst von der gesamten magischen Gemeinschaft in Groß-Britannien, welche ständig hohe Erwartungen an ihn hatten und jeden einzelnen Moment ihre Meinung über ihn änderten. Ganz zu schweigen, dass sie das Wort Privatsphäre wohl nicht zu kennen scheinen.

Doch hier in Gardenia scheint alles so friedlich zu sein und da niemand ihn kennt, kann er auch so viel Spaß haben, wie er nur will, ohne dass ihn jemand beurteilt.

„Na ja, eine Sache gibt es da dann wohl doch", sagte sich Harry und verzog ein wenig die Stirn.

Er bezog sich natürlich auf diese ständigen Wellen fremder Magie, welche er zu spüren scheint, sowie auf diese vier Männer in schwarzen Klamotten, welche regelrecht böse auszustrahlen scheinen. Es war ganz anders als bei dem Dunklen Lord, doch irgendwie, wenn auch nicht so kalt, dann doch so böser und, zumindest zusammen, mächtiger, auch wenn es eher subtil scheint.

Es könnte natürlich auch damit zu tun haben, dass sich Harry wirklich nicht sicher ist, was sie überhaupt sind, angesichts dessen, dass sie menschlich aussehen, doch trotzdem nicht wie die ihm bekannten Zauberer zu sein scheinen.

Und dann, war da auch noch das Buch. Das scheinbare Zauberbuch, welches diese vier Männer fallengelassen hatten und nur so voller Magie zu sein scheint. Jedoch ist es in einer Sprache, welche Harry vollkommen unbekannt ist. Sicher kann er nur wirklich Englisch und ein wenig Latein, dennoch könnte er viele Sprachen erkennen, und diese schien einfach nur fremd zu sein.

Damit muss er sich später beschäftigen, doch jetzt sollte Harry erst einmal wieder aufstehen und zum Hotel zurück joggen, immerhin hatte er noch nichts gefrühstückt.

Auf dem Weg zurück kam ihm aber auch noch ein anderer Gedanke.

„Ach ja, ich habe Roxy ja angeboten, mit ihr zusammenzuarbeiten, um ihren Job zu erleichtern. Ich hoffe, ihr Vater hat ja gesagt, als sie ihn fragte, zumindest dabei, dass ich es versuchen kann.", denkt sich Harry und denkt somit auch an seinen neuesten Freund zurück, welcher ihm nicht mehr aus dem Geiste zu gelangen scheint.

Er mag Roxy erst seit ein paar Tagen kennen, und doch scheint er nicht anders zu können, als sich von ihr angezogen zu fühlen. Er würde nicht unbedingt direkt sagen, dass er sich verliebt hat, aber nach der Katastrophe mit Cho ist dass auch nicht wirklich verwunderlich. Dennoch ist er sehr an ihr interessiert und er würde sie gerne noch näher kennenlernen und sie vielleicht irgendwann mal nach einem Date fragen, obwohl er mit dem Detail noch eine Weile warten würde.

Davon abgesehen scheint Roxy auch etwas anderes an sich zu haben, was er spüren kann. Nicht sicher, was es ist, er kann nur sagen, dass es nichts schlechtes ist, sondern wahrscheinlich eher was gutes, immerhin ist Roxy auch sehr nett und er versteht sich gut mit ihr, und er hofft, dass sie dasselbe denkt.

Es ist schließlich 8:30, als Harry wieder im Hotel ankam, und nach einer kurzen Dusche und Kleidungswechsel machte er sich mit Hedwig zum Frühstück. So merkwürdig dass auch ist, die Leute aus dem Hotel scheinen nichts dagegen zu haben, wenn er Hedwig überall mit sich hinnimmt. Generell wirkt Gardenia ziemlich Tierfreundlich und Tierliebend.

Da er einiges an Sport gemacht und sich ausgepowert hat, entschied sich Harry für ein etwas größeres Frühstück mit Omlett, Speck, Croissant, Kuchen, Butter, Schokolade und Cornflaxes. Dazu noch einen Kaffee und Orangensaft. Immerhin fühlte sich Harry wirklich hungrig.

Natürlich bekam auch Hedwig ein wenig Speck und eine Schüssel mit Wasser, sonst würde sie sich nur wieder bei Harry beschweren und das wollte er nun wirklich nicht.

Zur Abwechslung genoss Harry das Frühstück einfach und machte sich mal keine Gedanken um irgendetwas, notierte sich lediglich im Geiste, dass er danach zu Roxy in der Fruity Smoothie Bar gehen sollte.

Obwohl das Frühstück ziemlich groß war, hatte Harry genügend Hunger, um alles zu essen und zu genießen. Nachdem er sich also gemütlich Zeit genommen hatte, um fertig zu essen, machten er und Hedwig sich noch einmal kurz auf den Weg ins Zimmer und holten sein Handy und seine notwendigen Papiere wie ein Ausweis. Gegen Halb Zehn machten sich beide dann auf den Weg.

Die Sonne scheint mittlerweile noch stärker und fühlt sich einfach wunderbar an. Mittlerweile sind auch viel mehr Leute draußen unterwegs und das geschäftige Stadtleben scheint begonnen zu haben.

Während er sich zur Fruity Smoothie Bar bewegte, dachte Harry darüber nach, was er Roxy's Vater sagen sollte, damit er einen guten Eindruck hinterlässt und hoffentlich auch den Job bekommen wird. Immerhin will er Roxy wirklich aushelfen und auch eine Beschäftigung für sich finden.

„Am Besten bin ich einfach so ehrlich wie möglich und zeige, dass ich wirklich den Job will, und dass ich trotz meines Alters verantwortungsbewusst bin. Obwohl ich mich frage, was Roxy damit meinte, dass er mir ein paar komische Fragen stellen könnte. Sicher bin ich jung, aber es gibt doch viele Teenager, welche sich einen Sommerjob suchen", sagte Harry, teilweise sehr ahnungslos, doch trotzdem entschlossen.

Nach nur ein wenig mehr Zeit kam er dann endlich am besagten Ort an und suchte nach Roxy.

(Roxy POV)

Der Tag begann ganz normal wie jeder andere. Ich stand auf, machte mich frisch und frühstückte, ging mit Artoo Gassi und bereitete mich für einen weiteren Tag bei der Arbeit vor. Sicher würden viele Teenager in meinem Alter viel lieber mit Freunden was unternehmen oder einfach zu Hause bleiben, doch ich habe nicht wirklich Freunde und bleibe auch nicht so gerne zu lange zu Hause. Außerdem möchte ich meinem Vater im Geschäft aushelfen, damit ich es ihm ein wenig leichter machen kann und der Job macht ja auch eigentlich Spaß, zumal die Kunden sehr nett sind und auch die Band, welche vor kurzem begann bei uns zu spielen, ist wirklich gut, auch wenn sie offensichtlich nicht wirklich Profis sind, haben sie doch trotzdem einiges an Talent.

Gerade als ich an die Fruity Smoothie Bar und meinen Job dachte, kam mir wieder in den Sinn, was Harry gestern gefragt hatte, ob er mit mir zusammen dort arbeiten könnte. Bei dem Gedanken werde ich wieder ein wenig rot. Immerhin ist Harry ein sehr netter Junge und sein Angebot hat mich ziemlich überrascht.

„Ich hoffe nur, dass mein Vater ihm auch wirklich eine Chance gibt und auch nicht peinlich ist", sagte Roxy zu sich selbst und denkt bereits an alle möglichen peinlichen Fragen, welcher er Harry stellen würde, nur weil er ein Junge und sie ein Mädchen ist. Oder besser gesagt ist Harry eine unbekannte Person, welche sich in seinen Augen an eine kleine Prinzessin ran machen möchte.

„Wirklich, nur, bitte sei nicht zu peinlich", betete Roxy leise und hoffte, dass alles glatt laufen würde.

Danach machte sich Roxy auf den Weg zur Arbeit und genoss die schöne strahlende Sonne. Der Sommer in Gardenia scheint immer so wunderbar zu sein, ganz zu schweigen davon, dass nahezu alles an der Stadt immer so fröhlich und schön wirkt, fast schon, als sei es magisch.

Bei der Arbeit angekommen machte sich Roxy bereits auf den Weg in die Küche, um ihre Schürze zu suchen und einen Notizblock mit Stift. Nachdem sie sich fertig gemacht hat, geht sie hinaus und begrüßt ihren Vater, welcher bereits früher losgegangen ist, um alles für den Arbeitstag vorzubereiten.

„Halle Dad", sagte Roxy fröhlich.

„Guten Morgen Roxy, du scheinst ja gute Laune zu haben", sagte ihr Vater Klaus.

„Nun, es ist ja auch ein schöner Tag", sagte Roxy zu ihm.

„Und es hat auch ganz sicher nicht etwas mit einem bestimmten Jungen zu tun, welchen ich ein Vorstellungsgespräch geben soll, damit er womöglich mit dir arbeiten kann", fragte ihr Vater mit einer hochgezogenen Augenbraue und nicht ganz überzeugt von dem, was sie zuvor gesagt hatte.

„Dad, ich sagte doch schon, dass es nicht so ist", stöhnte Roxy.

„Nun, ich habe dir ja versprochen, dass ich ihn mir zumindest mal anschaue, und wenn er wirklich geeignet ist, werde ich ihn auch einstellen, aber ich werde ihn auch im Auge behalten", sagte ihr Vater.

Während Ihr Vater zwar wenigstens Harry eine faire Chance geben wird, ist er immer noch nicht davon überzeugt, dass er es nicht nur tut, um ihr näher zu kommen.

„Zumindest willst du ihm auch wirklich eine Chance geben, nur bitte blamiere mich nicht mit deinen fragen", sagte die Tochter zum Vater.

„Ich weiß nicht, was du meinst", sagte Klaus zu seiner Tochter.

„Was solls, ich werde einfach beginnen, die Kunden zu bedienen", sagte Roxy und machte sich bereit, mit der Arbeit zu beginnen.

Danach hatte sie einige wenige Kunden mit nur ein paar Smoothies zu bedienen, immerhin ist es ja auch noch früh am Tag. Und kurz darauf sah sie Harry, welcher endlich bei der Fruity Smoothie Bar angekommen ist.

(Harry POV bzw. 3. POV)

Es dauerte nicht lange, bis Harry Roxy ausfindig machen konnte, und er ging direkt auf sie zu.

„Hallo Roxy", sagte Harry zu ihr.

„Hey, Harry", sagte Roxy zu ihm

„Wie ich sehe, arbeitest du bereits, aber zumindest ist der Ort aktuell noch relativ leer", sagte Harry und schaut sich ein wenig um.

„Nun, es wird wahrscheinlich gegen Mittag herum voller, wenn du es dir also nicht anders überlegt hast, könntest du ja mit meinem Dad noch davor sprechen, damit ich nachher Hilfe habe", sagte Roxy.

„Keine Sorge, wenn alles gut läuft, wirst du schon bald einen neuen Mitarbeiter in der Fruity Smoothie Bar begrüßen können", sagte Harry zu ihr mit einem Lächeln.

„Am Besten führe ich dich dann mal gleich zu ihm. Und noch einmal, achte bitte nicht zu sehr auf irgendwelche peinlichen Fragen", sagte Roxy und errötete ein wenig.

„Ähm, sicher", sagte Harry, immer noch ziemlich ahnungslos.

Danach machten sich die beiden auf den Weg nach vorne, wo Roxy's Vater hinter dem Tresen steht und ein paar Gläser reinigt, bis er sie kommen sieht und sofort seine ganze Aufmerksamkeit auf Harry richtet.

„Hallo Roxy, und ich schätze mal, dass du dann dieser Harry bist, von dem sie geredet hat", sagte Klaus freundlich, wenn auch ein wenig skeptisch über ihn.

„Guten Tag Sir, ja, ich bin Harry, und ich würde mich gerne für einen Job in der Fruity Smoothie Bar bewerben", sagte Harry so höflich er nur konnte, wenn auch ein wenig nervös. Immerhin ist das Roxy's Vater und er scheint groß zu sein, blond und muskulös gebaut, ganz zu schweigen von dem strengen Blick, den er zu tragen scheint.

„Hm, zumindest scheinst du ganz höflich zu sein. Nun, komm doch bitte mit mir, damit wir nur zu zweit ein wenig reden können, bevor ich entscheide, ob ich dich einstellen soll oder nicht", sagte Klaus und machte sich bereits auf den Weg weiter nach hinten.

„Keine Sorge, du schaffst das schon", sagte Roxy zu ihm und versuchte, ihm Mut zu machen.

„Danke für dein Vertrauen", sagte Harry ein wenig nervös, wenn auch gleich entschlossen.

Harry macht sich daraufhin auf den Weg zu Klaus und Roxy macht mit ihrer Arbeit weiter. Nachdem sich beide gesetzt hatten, begann Klaus zu sprechen.

„Also Harry, erzähl mir doch mal, warum du hier arbeiten möchtest und ich dich einstellen sollte", sagte Klaus und kam direkt zum Punkt.

„Nun Sir, ich möchte hier arbeiten, weil ich für den Sommer im Urlaub bin und gerne einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen würde und dieser Ort scheint wirklich nett und schön zu sein. Außerdem habe ich gesehen, wie viel Roxy zu tun hat, und ich würde ihr gerne helfen. Und während ich noch nie zuvor wirklich einen Job hatte, verspreche ich mein bestes zu geben", sagte Harry so selbstsicher, wie er nur konnte.

„Und es hat nichts damit zu tun, dass du meiner Tochter Roxy näher kommen möchtest", fragte ihn Klaus argwöhnisch.

Harry, der wusste, dass er hier die richtige Antwort geben musste, sagte: „Sir, ich werde nicht leugnen, dass ich Roxy ganz nett und attraktiv finde, sie scheint ein wirklich tolles Mädchen zu sein. Und da ich sie erst seit ein paar Tagen kenne, würde ich sie auch sicher gerne näher kennenlernen, aber ich meine es mit den Job in der Fruity Smoothie Bar ernst. Ich möchte diesen Job nicht, weil ich dabei näher bei ihrer Tochter wäre, sondern weil ich ihr helfen möchte und wirklich gerne eine Beschäftigung den Sommer über hätte", sagte Harry so ehrlich und offen wie nur möglich und hoffte, damit Klaus überzeugt zu haben.

Klaus starrte ihn daraufhin ein paar Minuten lang an und debattierte in Gedanken. Der Junge vor ihm schien wirklich aufrichtig zu sein und zusätzliche Hilfe wäre wirklich gut, immerhin sieht er ja, wie überarbeitet seine Tochter manchmal ist. Geld ist auch kein Problem, da sie genügen mit dem Ort verdienen, doch tat der Junge das wirklich nur aus denen von ihm genannten Gründen, oder steckt vielleicht mehr dahinter. Er hat gesehen, wie freundlich seine Tochter mit dem Jungen vor ihm zu sein schien, auch wenn sie sich erst kennengelernt hatten, doch es schien auch nicht wirklich mehr als nur etwas freundschaftliches zu sein. Und seine Tochter bat ihn auch, dem Jungen eine faire Chance zu geben.

Mit diesen Gedanken fasste Klaus schließlich einen Entschluss und sagte: „Also gut, ähm, Harry, du hast mich überzeugt, ich gebe dir den Job. Du scheinst es wirklich ernst zu meinen und ich versprach meiner Tochter auch immerhin, dass ich dir eine faire Chance geben würde, also Glückwunsch, du bist eingestellt, enttäusche mich also nicht, sind wir damit klar."

„Keine Sorge Sir, ich werde sie schon nicht enttäuschen", sagte Harry mit einem Lächeln.

Beide schüttelten sich daraufhin die Hände und machten sich wieder auf den Weg nach vorne zu Roxy. Sobald diese sie sieht, geht sie auf sie zu.

„Und?", fragte Roxy hoffnungsvoll und mit einem Lächeln.

„Dein Freund ist eingestellt und kann sofort mit der Arbeit beginnen. Also hol dir eine Schürze und einen Schreibblock mit Stift und folge Roxy's Anweisungen. Sie wird dir zeigen, was du zu tun hast", sagte Klaus und machte sich daraufhin selber wieder an die Arbeit.

Sobald Klaus außer Sicht war, umarmte Roxy Harry und sagte: „Du hast es geschafft", voller Jubel.

Harry, zuerst schockiert, umarmt sie nur langsam, aber genauso froh, dass es geklappt hat.

Beide erkennen jedoch nach nur ein paar Sekunden was sie tun, ziehen sich von einander weg und erröten.

„Nun, äh, du solltest dir deine benötigten Sachen holen, und ich zeige dir dann, wie alles hier läuft", sagte Roxy sehr schüchtern und mit einem Erröten.

Harry, auch peinlich berührt, fasst sich schnell wieder und holt die entsprechenden Sachen. Danach begann die Arbeit.

Die nächsten paar Stunden bestanden aus Einweisung wie man kellnert, Smoothies und ein paar kleine Snacks macht, Gläser richtig reinigt und die Kasse bedient. Harry passte ganz genau auf und zeigte, dass er ein schneller Lerner sein konnte, wenn er sich wirklich interessierte. Gegen Mittag waren er und Roxy mit dem Einlehren fertig und dann begann auch der eindeutige Zustrom an Kunden. Harry und Roxy hatten daraufhin eine ganze Weile viel zu tun und Harry musste zugeben, dass es deutlich härter war, als er gedacht hatte, doch er wird nicht schwächeln und sein Wort gegenüber Klaus und Roxy halten und gibt sein Bestes. Dadurch, dass sie jetzt auch zu Zweit waren, konnten beide sich mit einer kleinen Mittagspause abwechseln, obwohl sie nur relativ kurz war, bevor sie wieder arbeiten mussten. Hedwig kam währenddessen auch kurz angeflogen und begrüßte beide. Anscheinend war sie die ganze Zeit auf einem Flug und besichtigte die Gegend. Es war Nachmittag, als der Ansturm der Kunden endlich ein wenig nachzulassen schien und Harry und Roxy keine zu große Arbeitsbelastung hatten. Es spielte auch eine Band, bestehend aus drei jungen Männern, ein paar Songs, und Harry musste zugeben, dass sie ganz gut waren. Erst gegen 17:00 konnten sich beide jedoch wirklich entspannen.

„Puh, das war mal wieder ein harter Arbeitstag. Geht es dir gut Harry?", fragte Roxy ihn.

„Keine Sorge, auch wenn es anstrengend ist, komme ich mit all der Arbeit schon klar", sagte Harry erschöpft, konnte aber trotzdem ein Lächeln für sie aufbringen, da er die Arbeit mit ihr zusammen genoss.

„Ich hoffe sehr, dass du dadurch nicht abgeschreckt bist, immerhin war es dank dir leichter zu handhaben und ich würde auch gerne weiterhin zusammen arbeiten", sagte Roxy mit einem hoffnungsvollen Blick.

„Mach dir keine Sorgen, so schnell wirst du mich schon nicht los", sagte Harry mit einem neckenden Lächeln, welches Roxy leicht erröten ließ.

Kurz darauf kam Klaus zu ihnen.

„Nun, du scheinst gute Arbeit geleistet zu haben Harry. Scheinbar wirst du wirklich gut dazu zupassen. Und da es für den Rest des Tages nicht zu viele Kunden geben sollte und dies dein erster Tag ist, kannst du für heute ruhig schon früher gehen", sagte Klaus zu ihm.

„Sind sie sicher, ich meinte es ernst, als ich sagte, dass ich hart arbeiten würde, und möchte jetzt nicht wirklich so erscheinen, als würde ich gelogen haben", sagte Harry ein wenig überrascht.

„Keine Sorge, ab morgen wird die Arbeit in der Fruity Smoothie Bar bereits härter und du wirst von 9:00 bis 20:00 arbeiten, obwohl du natürlich zwischendurch eine Pause haben wirst. Immerhin ist morgen Karaoke-Abend und wir werden viele Kunden haben", sagte Klaus zu ihm.

„Nun, dann werde ich mich zurück auf den Weg machen. Noch einmal danke für den Job, Sir", sagte Harry.

Klaus machte sich dann wieder auf den Weg, um Kunden zu bedienen, und ließ Roxy und Harry wieder zu Zweit zurück.

„Nun, ich sollte mich dann mal auf den Weg machen", sagte Harry zu Roxy.

„Bevor du gehst, wie wäre es, wenn wir Nummern austauschen, so können wir besser in Kontakt treten und uns auch näher kennenlernen, wenn du nichts dagegen haben solltest", sagte Roxy und errötete wieder ein bisschen.

„Ähm, sicher, sagte Harry, etwas nervös, weil er einem Mädchen, das er interessant findet,, seine Nummer gibt, Etwas, was er noch nie getan hat. Andererseits hat er auch erst seit kurzem ein Handy.

Danach tauschten die beiden ihre Nummern aus und verabschiedeten sich für den Tag voneinander. Harry sah dann auch Hedwig in der Nähe fliegen und beide machten sich auf den Weg zurück zum Hotel.

Dort angekommen duschte er kurz, um den Schweiß von der Arbeit abzuwaschen und legte sich danach auf sein Bett.

Er hat es geschafft, den Job zu bekommen und hat nun sowohl eine Beschäftigung, als auch konnte er Roxy näher sein, außerdem machte es auch Spaß und es schadete nie, ein wenig Taschengeld zu verdienen.

Harry wollte kurz ein Nickerchen machen, als er etwas neben sich spürte, etwas, dass ihn zu rufen schien. Er sah hinüber und sah das Buch, dass er zuvor gefunden hat und konnte leicht eine magische Aura darum sehen. Es war größtenteils schwarz, doch es schien nicht unbedingt Dunkelheit und Böses auszustrahlen, doch Harry wusste offensichtlich nicht, was er tun sollte.

So interessant er auch zu sein schien, er wollte nicht wirklich ein unbekanntes Buch von offensichtlich dunklen Zauberern oder Ähnlichen untersuchen, auch wenn er am Tag zuvor reinschaute. Noch dazu kann er es eh nicht lesen. Doch es wirkte schon fasst so, als sei es nicht nur das Buch selbst, dass ihn anrief.

Er schaute kurz zu Hedwig, welche ihm einen Blick gab, der im Grunde sagte: „Tu es nicht oder ich picke dich KO", also sagte er selbst: „Wenn ich verrückt werde, kannst du mich gerne KO schlagen, Hedwig":

Entgegen aller Vernunft nahm er langsam das Buch in die Hand und spürte die Magie strömen. Langsam, aber auch voller Erwartung, dass vielleicht etwas anders sei, öffnete er das Buch und sah…

...eine Schrift, welche er lesen kann!?

Nicht sicher, was das soll und wie das auf einmal möglich ist, beginnt Harry langsam zu lesen. Dabei erfährt er, dass dieses Buch einer Gruppe namens Hexer des schwarzen Kreises gehörte, mächtige Hexer, welche seit Jahrhunderten andere magische Wesen jagten und auch für das Verschwinden von vielen dieser verantwortlich sind. Dieses Buch beinhaltet neben ein wenig Geschichte nahezu jede Magie, welche sie im Laufe der Jahre gelernt hatten und erstreckt sich von Zauber, mit denen man sich vor allen verstecken kann, Zauber, mit denen man Elementarangriffe ausführt, Zauber, welche etwas oder jemanden teleportieren können, Zauber, um Tiere zu verwandeln oder sich selbst in Tiere zu verwandeln, Zauber, welche Leute fesseln, Zauber, mit denen die eigenen Sinne verbessert werden und noch so viel mehr Magie.

Harry ist davon überwältigt und beängstigt zugleich. Dies ist eine vollkommen neue Art von Magie, welche nicht einmal von dieser Welt zu stammen scheint, doch die ursprünglichen Besitzer des Buches sind weitaus schlimmer als Voldemort, weitaus stärker.. Und sie sind in Gardenia. Und vielleicht nicht nur sie, denn es scheint auch noch eine andere magische Quelle in der Stadt zu geben, welche er nun schon ein paar mal gespürt hatte.

Nicht sicher, was er tun soll, versucht Harry nachzudenken. Auf der einen Seite könnte er versuchen, sich heraus zu halten, doch irgendwie bezweifelte er, dass das funktionieren würde, zumal er ihr Buch hat. Auf der anderen Seite könnte er versuchen, mehr über sie und ihre Magie mit Hilfe des Buches zu lernen, doch das birgt viele Gefahren. Mächtige Feinde und mächtige Magie, welche ihn vielleicht korrumpieren könnte. Doch dann denkt Harry an alles zurück, was er gesehen hat, seit er in der Stadt ist. All diese netten Leute an diesem wunderschönen und friedlichen Ort, werden womöglich von diesen Hexern bedroht, und trotz Polizei, können sie sich nicht vor ihnen schützen. Mal davon abgesehen dass Harry allmählich das Gefühl hat, dass sich die Amerikanische Magische Gemeinschaft all dessen komplett unbewusst ist, immerhin kam von ihnen auch keine Nachricht, als er selbst Magie anwendete, er, ein Minderjähriger Zauberer.

Und dann denkt er an Roxy. Dieses süße Mädchen mit rosafarbenen Haar und gelben Spitzen, mit ihrem zarten Lächeln und ihrer Freundlichkeit, Roxy, sein neuer Freund.

Dort fasst Harry einen Entschluss. Er würde sich nicht heraushalten, sondern Gardenia beschützen. Und dafür wird er neue Magie lernen müssen, doch egal was, er wird nicht zulassen, dass er dadurch korrumpiert wird.