p style="text-align: center;"Hallo /span id="bookmark-1" style="display: block;"/spanErstmal vielen Dank für den Favoriteneintrag. br /span id="bookmark-2" style="display: block;"/spanWenn euch irgendetwas komisch vorkommt (Grammatik, Rechtschreibung etc.), meldet euch gerne. Reviews sind auch gerne gesehen. Ich würde gern wissen, ob euch diese Geschichte gefällt. br /span id="bookmark-3" style="display: block;"/spanbr /span id="bookmark-4" style="display: block;"/spanbr /span id="bookmark-5" style="display: block;"/spanViel Spaß...br /span id="bookmark-6" style="display: block;"/spanbr /span id="bookmark-7" style="display: block;"/span-br /span id="bookmark-8"/spanbr /span id="bookmark-9" style="display: block;"/span/p
div class="user_center" style="text-align: center;"strongspan style="text-decoration: underline;"span class="user_underlined"Kapitel 1: Verzweifelt/span/span/strong/div
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div class="user_center" style="text-align: left;"span id="bookmark-10" style="display: block;"/spanbr /span id="bookmark-11" style="display: block;"/spanZwei Jahre zuvor, irgendwo, weit entfernt von Coruscant, im Weltraum wachte die junge Schülerin auf. Stöhnend versuchte sie sich zu erheben, doch sie war in einer Kiste eingesperrt. Syala spürte noch immer die Nachwirkungen des Giftpfeils. Ihr Kopf tat schrecklich weh. Verzweifelt rüttelte sie an den Gitterstäben. br /span id="bookmark-12" style="display: block;"/span„Das kannst du noch so oft probieren, Jedi. Es wird dir nichts bringen.", zischte ein Trandoshaner grinsend. br /span id="bookmark-13" style="display: block;"/spanZischend schoss die Zunge aus dem Mund des Reptils. Das Mädchen wich zurück. Mit einem dreckigen Lachen verschwand das Wesen wieder in die Richtung, wo es hergekommen /span id="bookmark-14" style="display: block;"/span„Du wirst ein interessantes Spielzeug sein...", hörte Syala ihn noch sagen, bevor die Tür hinter ihm /span id="bookmark-15" style="display: block;"/spanÄngstlich drückte sie sich in eine hintere Ecke des kleinen Käfigs. Was war passiert? Sie erinnerte sich nur noch verschwommen, dass sie mit ihrem Meister auf Endor gewesen war. Warum? Vergessen... Weshalb hatte man sie entführt? Keine Ahnung. Syala war verwirrt, Fragen schwirrten durch ihren Kopf. Trotz ihrer Ausbildung konnte die junge Jedi sich nicht beruhigen, geschweige denn in irgendeiner Weise einen Ausweg finden. Auch die Luke unter ihr ließ sich nicht öffnen. Selbst wenn Syala sie öffnen könnte, würde sie aus dem Raumschiff stürzen. Wer weiß, wohin. Das Mädchen knabberte an ihrer Unterlippe und sah sich um. Auch andere Käfige neben ihr waren gefüllt mit verschieden Wesen. Sie waren ihr größtenteils unbekannt. Alle waren mit sich selbst beschäftigt. Niemand sprach. Alle warteten ängstlich auf das, was vor ihnen /span id="bookmark-16" style="display: block;"/spanEin Ruckeln ging durch das Raumschiff. Plötzlich öffnete sich der Boden unter ihren Füßen. Kreischend fiel Syala aus dem Käfig. Nur dank ihrer Jedi-Fähigkeiten konnte sie sich rechtzeitig umdrehen und so auf die Füße fallen. Neben ihr fielen weitere Kreaturen zu Boden. Rasch rappelte sich die Padawan auf. Die ersten Trandoshaner begannen zu schießen. br /span id="bookmark-17" style="display: block;"/spanSyala rannte los. Ohne nachzudenken. Adrenalin schoss durch ihren Körper. Mehrmals stolperte sie über großen Wurzeln. Aber sie rannte weiter. Sie keuchte. Ihre Beine wurden schwer, jeder Muskel war zu spüren und schrie vor Schmerzen. Ausdauer war nie ihre Stärke gewesen. Ihr Körper war nicht darauf trainiert. Es jetzt abrufen zu müssen, brachte sie sehr an ihre Grenzen. Immer wieder hörte sie Schüsse und Schreie. Sie hüpfte Stämme hoch, sprang wieder runter und lief am Boden weiter. Ihr Fluchtreflex ließ sie weiter rennen. Ohne sich umzusehen, suchte sich die Grünhäutige ihren Weg durch den dichten Dschungel. Ihre roten Haare leuchteten zwischen all dem Grün wie Sterne am Himmel. Das machte sie zu einem beliebten Ziel. Langsam wurde es immer dunkler. br /span id="bookmark-18" style="display: block;"/spanZitternd brachte Syala sich unter einem umgefallenen Baum in Sicherheit. Es war schon mindestens drei Stunden her, seit man sie aus dem Schiff geworfen hatte. Sie sammelte einige Blätter zusammen, um sich ein Bett zu bauen. Schwer atmend versuchte sie sich zu beruhigen und zu schlafen, doch ihr Geist wehrte sich dagegen. Bilder durchfuhren sie. Aus ihrer Zeit als Jüngling. Wie sie krampfhaft versuchte sich nicht von den Blitzen der schwebenden Kugel treffen zu lassen. Mit dem Lichtschwert war sie im Grunde genommen eine absolute Niete. Dafür schien Syala mehr mit der Macht verbunden zu /span id="bookmark-19" style="display: block;"/spanSchon mit 7 Jahren hatte sie sich heimlich auf die Medi-Station geschlichen, um sich die Praktiken der Jedi beim Heilen abzuschauen. Nur ein Mal war sie dabei erwischt worden. Ein 3 Jahre älterer Padawan hatte sie bemerkt und angesprochen. br /span id="bookmark-20" style="display: block;"/spanbr /span id="bookmark-21" style="display: block;"/spanspan class="user_italic"em„Was machst du da?"/embr /emspan id="bookmark-22" style="display: block;"/spanNeugierig blickte ein vielleicht 12-jähriger Junge mit kurzen hellbraunen Haaren Syala an. Die dunkelblauen Augen schienen sie zu durchbohren. Syala biss sich auf die Lippe. Sie war erwischt worden. Nachdenklich sah sie zurück. Der Junge lag auf einem der Krankenbetten der Station. Um seinen rechten Arm trug er einen weißen Verband. An seinem rechten Auge zog sich eine Narbe entlang. Sie sah noch relativ frisch aus. Außerdem war er mit einigen Schläuchen und sonstigen Kabeln an neben seinem Bett stehenden Geräten angeschlossen. /embr /emspan id="bookmark-23" style="display: block;"/span„Ich... ich...", stotterte die 10-Jährige nervös./embr /emspan id="bookmark-24" style="display: block;"/spanMit einer Hand fuhr sie sich durch ihre roten Haaren. Ihre grüne Haut wurde heller. Der Junge lachte sie an. /embr /emspan id="bookmark-25" style="display: block;"/span„Du kannst es mir ruhig erzählen.", grinste er./embr /emspan id="bookmark-26" style="display: block;"/spanDieses freche Grinsen brachte Syala zum Lächeln. Vorsichtig kam sie auf sein Bett zu./embr /emspan id="bookmark-27" style="display: block;"/span„Ich sehe manchmal zu, wie Meisterin Nema die Macht zum Heilen benutzt. Ich interessiere mich dafür.", flüsterte sie./embr /emspan id="bookmark-28" style="display: block;"/span„Setz dich.", meinte der Junge und deutete auf sein Bett, „Wie heißt du eigentlich?"/embr /emspan id="bookmark-29" style="display: block;"/span„Ich bin Syala Teguri."/embr /emspan id="bookmark-30" style="display: block;"/span„Anakin Skywalker.", erwiderte der Junge./embr /emspan id="bookmark-31" style="display: block;"/span„Was ist passiert?", fragte die Jüngling interessiert./embr /emspan id="bookmark-32" style="display: block;"/spanAnakin verzog sein Gesicht zu einer Grimasse. Eigentlich wollte er nicht darüber reden. Es war peinlich. Syala sah ihn nur an und legte den Kopf schief./embr /emspan id="bookmark-33" style="display: block;"/span„Es ist dir peinlich, weil du denkst, dass es niemand anderem passieren könnte. Jetzt bist du verunsichert, weil du nicht weißt, mit wem du darüber reden sollst. Stimmt 's?"/embr /emspan id="bookmark-34" style="display: block;"/span„Woher weißt du das?"/embr /emspan id="bookmark-35" style="display: block;"/spanÜberrascht starrte der Padawan die Jüngere an. Es schien beinahe, als habe sie seine Gedanken gelesen. Aber das konnte ja nicht sein. Sie war ja nicht Meister Yoda. Der konnte das./embr /emspan id="bookmark-36" style="display: block;"/span„Ein Vergleich mit dem Großmeister ist vielleicht nicht passend, auch wenn wir beide grüne Haut haben. Er hat viele Fähigkeiten, die sich aber von meinen unterscheiden.", unterbrach sie seine Gedanken, bevor sie ihm erklärte, was sie damit meinte, „Ich kann, wenn ich mich nur genügend konzentriere, spüren, was in Lebewesen vorgeht. Gedankenlesen und so etwas. Sagst du mir jetzt, was passiert ist oder muss ich in deinem Gehirn herum wühlen?"/embr /emspan id="bookmark-37" style="display: block;"/spanErstaunt sah der Junge von Tatooine seine Gegenüber an. Das Mädchen war einige Jahre jünger als er. Aber sie hatte definitiv eine Menge drauf. Mehr als er vermutlich. /embr /emspan id="bookmark-38" style="display: block;"/span„Ich war mit meinem Meister auf Ilum, um meinen Lichtschwertkristall zu finden.", begann er dann zu erklären, „Mein Kristall war ziemlich weit oben. Ich musste klettern. Als ich ihn dann hatte, war ich so euphorisch, dass ich nicht auf meine Füße geachtet habe und ausrutschte. Dabei hab ich mir den Arm gebrochen und mir den Kopf an einer Kante aufgeschlagen. Ich bin so unglücklich gefallen, dass ich mir die Narbe geholt habe."/embr /emspan id="bookmark-39" style="display: block;"/spanAnakin tippte mit seinem gesundem Arm an die Narbe. Er senkte den Kopf. Syala kicherte leise, während sie eine Hand auf seine Schulter legte./embr /emspan id="bookmark-40" style="display: block;"/span„Du bist übermütig.", sagte sie nur./embr /emspan id="bookmark-41" style="display: block;"/spanDann wechselte sie ohne auf Anakins Reaktion zu warten das Thema. Er schien ja eh nicht über seinen „Unfall" reden zu wollen. Vorsichtig beugte sich Syala vor und griff nach seinem Padawan-Zopf./embr /emspan id="bookmark-42" style="display: block;"/span„Wer ist dein Meister?"/embr /emspan id="bookmark-43" style="display: block;"/span„Meister Kenobi. Ich bin schon seit 3 Jahren sein Padawan. Aber alle sagen, ich sei zu ungeduldig und zu aufmüpfig für ein Padawan. Ich verstehe nur nicht, warum." /embr /emspan id="bookmark-44" style="display: block;"/spanAnakin schien ein kleines Plappermaul zu sein. Syala lächelte. Sie mochte den Jungen. /embr /emspan id="bookmark-45" style="display: block;"/span„Ich habe viel gutes von Meister Kenobi gehört. Er ist ein mächtiger Jedi. Ich denke, er weiß, was er tut..."/embr /emspan id="bookmark-46" style="display: block;"/span„Trotzdem kritisieren alle meine Ungeduld. Aber ich kann es einfach nicht kontrollieren. Es kommt wie von selbst. Ich weiß auch nicht..."/embr /emspan id="bookmark-47" style="display: block;"/spanMurrend verzog Anakin das Gesicht. Beinahe schmollend verschränkte er die Arm vor der Brust. Jedenfalls versuchte er das. Aber die Kabel, an die er angeschlossen war, hielten ihn zurück. Der Padawan fluchte leise auf einer Sprache, die Syala nicht verstand./embr /emspan id="bookmark-48" style="display: block;"/span„Was hast du gesagt?", fragte sie neugierig nach./embr /emspan id="bookmark-49" style="display: block;"/span„Oh, tut mir leid, das war Huttesisch."/embr /emspan id="bookmark-50" style="display: block;"/span„Huttesisch? Wo wird das gesprochen?"/embr /emspan id="bookmark-51" style="display: block;"/spanErst lachte er sie aus, bevor ihm bewusst wurde, dass man von einer 10-Jährigen nicht verlangen konnte, dass sie alle Sprachen konnte. Deshalb war die Frage gar nicht so unpassend, wie sie Anakin erst erschien. /embr /emspan id="bookmark-52" style="display: block;"/span„Auf Tatooine. Dort bin ich aufgewachsen. Bis ich 9 Jahre alt war. Dann brachte Meister Qui-Gon Jinn mich hierher. Ich wurde ein Jedi..."/embr /emspan id="bookmark-53" style="display: block;"/span„Erst mit 9?! Ich wurde mit 3 Jahren von meinen Eltern weggeholt. Seit ich denken kann, lebe ich hier im Tempel. Wie ist das Leben auf Tatooine? Was ist das für ein Planet? Und wie bist du von dort weggekommen?" /embr /emspan id="bookmark-54" style="display: block;"/spanNun war es an Anakin zu grinsen. Die vielen Fragen, die Syala stellte, würde er kaum in nur wenigen Minuten beantworten können. Nachdenklich spielte der junge Padawan mit seinem Zopf herum, während er das jüngere Mädchen beobachtete. Sie hatte einen humanoiden Körperbau, aber die grüne Haut zeigte, dass sie nicht zur menschlichen Spezies gehörte. Auf den Handoberflächen waren einige Tattoos zu erkennen, die sicherlich auf den Armen noch weitergingen. Auch ihr Gesicht war tätowiert. An der Nasenwurzel entlang und unter den Augenhöhlen. Ihre braunen Augen funkelten leicht. Die roten Haaren erschienen fast schon struppig und wirr, waren aber mit einem Band zurück gebunden. Einige Strähnen fielen ihr trotzdem ins Gesicht./embr /emspan id="bookmark-55" style="display: block;"/span„Tatooine ist ein Wüstenplanet, der von den Hutts kontrolliert wird. Er liegt sehr weit von Coruscant, im Äußeren Rand. Wenn das Universum ein helles Zentrum hat, bist du auf diesem Planeten am weitesten davon weg. Und das Leben da... Es ist anstrengend. Meine Mutter musste da bleiben. Sie arbeitet für einen Schrotthändler namens Watto. Ich habe auch für ihn arbeiten müssen. Aber dann bin ich Meister Qui-Gon begegnet..."/embr /emspan id="bookmark-56" style="display: block;"/spanAnakin begann ihr die ganze Geschichte zu erzählen. Er erzählte von dem großen Boonta-Eve-Classic-Podrennen. Von der Reise nach Coruscant. Von der ersten Begegnung mit dem Rat der Jedi. Genausten beschrieb er ihr das Senatsgebäude und das Aussehen von Königin Padme Amidala, einem jungen Mädchen, das einige Jahre älter als er war. So wie er von ihr schwärmte, schien er in sie verliebt zu sein. Syala verurteilte ihn nicht deswegen. Das mit der verbotenen Liebe und den verbotenen Gefühlen war ihr nicht ganz klar. Vielleicht lag es daran, dass sie noch jung war. /embr /emspan id="bookmark-57" style="display: block;"/spanDer junge Skywalker erklärte ihr, was dann auf Naboo passiert war. Das Feuergefecht im Weltraum. Wie er fast versehentlich die Basis in die Luft gejagt hatte. Syala musste darüber sehr lachen und ließ sich von Anakin versprechen, dass er ihr gelegentlich mal etwas übers Fliegen und über Raumschiffe beibrachte. Mit ihm traute sie um Meister Qui-Gon Jinn. Sie war nicht auf seiner Beerdigung gewesen. Damals war sie ja gerade mal 7 Jahre alt gewesen. Das junge Mädchen verstand sich gut mit Anakin, obwohl er um einiges älter war als sie. Mindestens 3 Stunden hockten die zwei auf Anakins Bett und redeten über alles mögliche. /embr /emspan id="bookmark-58" style="display: block;"/spanTatsächlich wurden die beiden gute Freunde. Anakin brachte ihr so einiges über Raumschiff und Technik bei, manchmal trainierten sie zusammen Lichtschwertkampf. Syala hingegen versuchte ihm stattdessen das Lösen von störenden Gedanken näher zu bringen. Mit dem Meditieren hatte Anakin einige Probleme. Der Homalianerin hingegen fiel das Meditieren viel leichter. So lernten sie voneinander.../em /spanbr /span id="bookmark-59" style="display: block;"/spanbr /span id="bookmark-60" style="display: block;"/spanIhre Stärke in der Meditation lag an ihrer Spezies. Homalianer konnten sich gedanklich mit der Natur verbinden. Wenn sie sich konzentrierten und sämtliche störende Gedanken beiseite schoben, konnten sie hören, wie es den Pflanzen und Wesen ging. Ob sie etwas spürten, das Gefahr bedeuten könnte. Die Gene der Homalianer waren so angelegt, dass sie Gedanken sortieren und in sogenannte Ordner ablegen konnten. Diese Ordnung half ebenfalls bei der /span id="bookmark-61" style="display: block;"/spanAllerdings forderte diese Fähigkeit auch ihren Tribut. Zwar waren Homalianer relativ beweglich, aber ihnen fehlte die Kondition. Lange konnte sie sich deshalb nicht schnell bewegen. Wenn sie es doch taten, konnte das sogar zum Tod führen. br /span id="bookmark-62" style="display: block;"/spanDeswegen keuchte Syala auf. Ihre Gedanken hatten sich nur ein wenig beruhigt. Das fast dreistündige Laufen hatte sie an den Rand ihrer Kräfte gebracht. Ihr wurde schon schwarz vor Augen. Sie konnte die Augen kaum noch offen halten. Erschöpft brach sie endgültig auf dem Boden zusammen. Selig empfing sie die Dunkelheit und fiel in einen tiefen Schlaf. Wenn sie aufwachen wird, wird für sie ein neues Leben beginnen. Ein Leben, das nur ein Ziel haben wird: Überleben./div
div class="user_center" style="text-align: center;"strongspan style="text-decoration: underline;"span class="user_underlined"Kapitel 1: Verzweifelt/span/span/strong/div
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div class="user_center" style="text-align: left;"span id="bookmark-10" style="display: block;"/spanbr /span id="bookmark-11" style="display: block;"/spanZwei Jahre zuvor, irgendwo, weit entfernt von Coruscant, im Weltraum wachte die junge Schülerin auf. Stöhnend versuchte sie sich zu erheben, doch sie war in einer Kiste eingesperrt. Syala spürte noch immer die Nachwirkungen des Giftpfeils. Ihr Kopf tat schrecklich weh. Verzweifelt rüttelte sie an den Gitterstäben. br /span id="bookmark-12" style="display: block;"/span„Das kannst du noch so oft probieren, Jedi. Es wird dir nichts bringen.", zischte ein Trandoshaner grinsend. br /span id="bookmark-13" style="display: block;"/spanZischend schoss die Zunge aus dem Mund des Reptils. Das Mädchen wich zurück. Mit einem dreckigen Lachen verschwand das Wesen wieder in die Richtung, wo es hergekommen /span id="bookmark-14" style="display: block;"/span„Du wirst ein interessantes Spielzeug sein...", hörte Syala ihn noch sagen, bevor die Tür hinter ihm /span id="bookmark-15" style="display: block;"/spanÄngstlich drückte sie sich in eine hintere Ecke des kleinen Käfigs. Was war passiert? Sie erinnerte sich nur noch verschwommen, dass sie mit ihrem Meister auf Endor gewesen war. Warum? Vergessen... Weshalb hatte man sie entführt? Keine Ahnung. Syala war verwirrt, Fragen schwirrten durch ihren Kopf. Trotz ihrer Ausbildung konnte die junge Jedi sich nicht beruhigen, geschweige denn in irgendeiner Weise einen Ausweg finden. Auch die Luke unter ihr ließ sich nicht öffnen. Selbst wenn Syala sie öffnen könnte, würde sie aus dem Raumschiff stürzen. Wer weiß, wohin. Das Mädchen knabberte an ihrer Unterlippe und sah sich um. Auch andere Käfige neben ihr waren gefüllt mit verschieden Wesen. Sie waren ihr größtenteils unbekannt. Alle waren mit sich selbst beschäftigt. Niemand sprach. Alle warteten ängstlich auf das, was vor ihnen /span id="bookmark-16" style="display: block;"/spanEin Ruckeln ging durch das Raumschiff. Plötzlich öffnete sich der Boden unter ihren Füßen. Kreischend fiel Syala aus dem Käfig. Nur dank ihrer Jedi-Fähigkeiten konnte sie sich rechtzeitig umdrehen und so auf die Füße fallen. Neben ihr fielen weitere Kreaturen zu Boden. Rasch rappelte sich die Padawan auf. Die ersten Trandoshaner begannen zu schießen. br /span id="bookmark-17" style="display: block;"/spanSyala rannte los. Ohne nachzudenken. Adrenalin schoss durch ihren Körper. Mehrmals stolperte sie über großen Wurzeln. Aber sie rannte weiter. Sie keuchte. Ihre Beine wurden schwer, jeder Muskel war zu spüren und schrie vor Schmerzen. Ausdauer war nie ihre Stärke gewesen. Ihr Körper war nicht darauf trainiert. Es jetzt abrufen zu müssen, brachte sie sehr an ihre Grenzen. Immer wieder hörte sie Schüsse und Schreie. Sie hüpfte Stämme hoch, sprang wieder runter und lief am Boden weiter. Ihr Fluchtreflex ließ sie weiter rennen. Ohne sich umzusehen, suchte sich die Grünhäutige ihren Weg durch den dichten Dschungel. Ihre roten Haare leuchteten zwischen all dem Grün wie Sterne am Himmel. Das machte sie zu einem beliebten Ziel. Langsam wurde es immer dunkler. br /span id="bookmark-18" style="display: block;"/spanZitternd brachte Syala sich unter einem umgefallenen Baum in Sicherheit. Es war schon mindestens drei Stunden her, seit man sie aus dem Schiff geworfen hatte. Sie sammelte einige Blätter zusammen, um sich ein Bett zu bauen. Schwer atmend versuchte sie sich zu beruhigen und zu schlafen, doch ihr Geist wehrte sich dagegen. Bilder durchfuhren sie. Aus ihrer Zeit als Jüngling. Wie sie krampfhaft versuchte sich nicht von den Blitzen der schwebenden Kugel treffen zu lassen. Mit dem Lichtschwert war sie im Grunde genommen eine absolute Niete. Dafür schien Syala mehr mit der Macht verbunden zu /span id="bookmark-19" style="display: block;"/spanSchon mit 7 Jahren hatte sie sich heimlich auf die Medi-Station geschlichen, um sich die Praktiken der Jedi beim Heilen abzuschauen. Nur ein Mal war sie dabei erwischt worden. Ein 3 Jahre älterer Padawan hatte sie bemerkt und angesprochen. br /span id="bookmark-20" style="display: block;"/spanbr /span id="bookmark-21" style="display: block;"/spanspan class="user_italic"em„Was machst du da?"/embr /emspan id="bookmark-22" style="display: block;"/spanNeugierig blickte ein vielleicht 12-jähriger Junge mit kurzen hellbraunen Haaren Syala an. Die dunkelblauen Augen schienen sie zu durchbohren. Syala biss sich auf die Lippe. Sie war erwischt worden. Nachdenklich sah sie zurück. Der Junge lag auf einem der Krankenbetten der Station. Um seinen rechten Arm trug er einen weißen Verband. An seinem rechten Auge zog sich eine Narbe entlang. Sie sah noch relativ frisch aus. Außerdem war er mit einigen Schläuchen und sonstigen Kabeln an neben seinem Bett stehenden Geräten angeschlossen. /embr /emspan id="bookmark-23" style="display: block;"/span„Ich... ich...", stotterte die 10-Jährige nervös./embr /emspan id="bookmark-24" style="display: block;"/spanMit einer Hand fuhr sie sich durch ihre roten Haaren. Ihre grüne Haut wurde heller. Der Junge lachte sie an. /embr /emspan id="bookmark-25" style="display: block;"/span„Du kannst es mir ruhig erzählen.", grinste er./embr /emspan id="bookmark-26" style="display: block;"/spanDieses freche Grinsen brachte Syala zum Lächeln. Vorsichtig kam sie auf sein Bett zu./embr /emspan id="bookmark-27" style="display: block;"/span„Ich sehe manchmal zu, wie Meisterin Nema die Macht zum Heilen benutzt. Ich interessiere mich dafür.", flüsterte sie./embr /emspan id="bookmark-28" style="display: block;"/span„Setz dich.", meinte der Junge und deutete auf sein Bett, „Wie heißt du eigentlich?"/embr /emspan id="bookmark-29" style="display: block;"/span„Ich bin Syala Teguri."/embr /emspan id="bookmark-30" style="display: block;"/span„Anakin Skywalker.", erwiderte der Junge./embr /emspan id="bookmark-31" style="display: block;"/span„Was ist passiert?", fragte die Jüngling interessiert./embr /emspan id="bookmark-32" style="display: block;"/spanAnakin verzog sein Gesicht zu einer Grimasse. Eigentlich wollte er nicht darüber reden. Es war peinlich. Syala sah ihn nur an und legte den Kopf schief./embr /emspan id="bookmark-33" style="display: block;"/span„Es ist dir peinlich, weil du denkst, dass es niemand anderem passieren könnte. Jetzt bist du verunsichert, weil du nicht weißt, mit wem du darüber reden sollst. 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Aber sie hatte definitiv eine Menge drauf. Mehr als er vermutlich. /embr /emspan id="bookmark-38" style="display: block;"/span„Ich war mit meinem Meister auf Ilum, um meinen Lichtschwertkristall zu finden.", begann er dann zu erklären, „Mein Kristall war ziemlich weit oben. Ich musste klettern. Als ich ihn dann hatte, war ich so euphorisch, dass ich nicht auf meine Füße geachtet habe und ausrutschte. Dabei hab ich mir den Arm gebrochen und mir den Kopf an einer Kante aufgeschlagen. Ich bin so unglücklich gefallen, dass ich mir die Narbe geholt habe."/embr /emspan id="bookmark-39" style="display: block;"/spanAnakin tippte mit seinem gesundem Arm an die Narbe. Er senkte den Kopf. Syala kicherte leise, während sie eine Hand auf seine Schulter legte./embr /emspan id="bookmark-40" style="display: block;"/span„Du bist übermütig.", sagte sie nur./embr /emspan id="bookmark-41" style="display: block;"/spanDann wechselte sie ohne auf Anakins Reaktion zu warten das Thema. 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Genausten beschrieb er ihr das Senatsgebäude und das Aussehen von Königin Padme Amidala, einem jungen Mädchen, das einige Jahre älter als er war. So wie er von ihr schwärmte, schien er in sie verliebt zu sein. Syala verurteilte ihn nicht deswegen. Das mit der verbotenen Liebe und den verbotenen Gefühlen war ihr nicht ganz klar. Vielleicht lag es daran, dass sie noch jung war. /embr /emspan id="bookmark-57" style="display: block;"/spanDer junge Skywalker erklärte ihr, was dann auf Naboo passiert war. Das Feuergefecht im Weltraum. Wie er fast versehentlich die Basis in die Luft gejagt hatte. Syala musste darüber sehr lachen und ließ sich von Anakin versprechen, dass er ihr gelegentlich mal etwas übers Fliegen und über Raumschiffe beibrachte. Mit ihm traute sie um Meister Qui-Gon Jinn. Sie war nicht auf seiner Beerdigung gewesen. Damals war sie ja gerade mal 7 Jahre alt gewesen. Das junge Mädchen verstand sich gut mit Anakin, obwohl er um einiges älter war als sie. Mindestens 3 Stunden hockten die zwei auf Anakins Bett und redeten über alles mögliche. /embr /emspan id="bookmark-58" style="display: block;"/spanTatsächlich wurden die beiden gute Freunde. Anakin brachte ihr so einiges über Raumschiff und Technik bei, manchmal trainierten sie zusammen Lichtschwertkampf. Syala hingegen versuchte ihm stattdessen das Lösen von störenden Gedanken näher zu bringen. Mit dem Meditieren hatte Anakin einige Probleme. Der Homalianerin hingegen fiel das Meditieren viel leichter. So lernten sie voneinander.../em /spanbr /span id="bookmark-59" style="display: block;"/spanbr /span id="bookmark-60" style="display: block;"/spanIhre Stärke in der Meditation lag an ihrer Spezies. Homalianer konnten sich gedanklich mit der Natur verbinden. Wenn sie sich konzentrierten und sämtliche störende Gedanken beiseite schoben, konnten sie hören, wie es den Pflanzen und Wesen ging. Ob sie etwas spürten, das Gefahr bedeuten könnte. Die Gene der Homalianer waren so angelegt, dass sie Gedanken sortieren und in sogenannte Ordner ablegen konnten. Diese Ordnung half ebenfalls bei der /span id="bookmark-61" style="display: block;"/spanAllerdings forderte diese Fähigkeit auch ihren Tribut. Zwar waren Homalianer relativ beweglich, aber ihnen fehlte die Kondition. Lange konnte sie sich deshalb nicht schnell bewegen. Wenn sie es doch taten, konnte das sogar zum Tod führen. br /span id="bookmark-62" style="display: block;"/spanDeswegen keuchte Syala auf. Ihre Gedanken hatten sich nur ein wenig beruhigt. Das fast dreistündige Laufen hatte sie an den Rand ihrer Kräfte gebracht. Ihr wurde schon schwarz vor Augen. Sie konnte die Augen kaum noch offen halten. Erschöpft brach sie endgültig auf dem Boden zusammen. Selig empfing sie die Dunkelheit und fiel in einen tiefen Schlaf. Wenn sie aufwachen wird, wird für sie ein neues Leben beginnen. Ein Leben, das nur ein Ziel haben wird: Überleben./div
