"Alptraum?" fragt Ruby nervös.

"Wie schlimm ist es?" fragt Summer. "Ist es genauso wie beim Doom Universum?"

"Je nachdem wie man es sieht." seufzt Predator. "Bildlich gesehen ist es noch schlimmer."

"Schlimmer als die Dämonen?" wundert sich Neo.

"Hehehe. Das heißt mehr Tot und und Verzweiflung." kichert Tyrian. "Ich kann es kaum erwarten."

"Das Doom Universum war schon die reinste Hölle, und das buchstäblich." murmelt Marrow.

"Nicht zu Vergessen die brutale Version von Red, die die Dämonen mit bloßen Händen zerrissen hat." erinnert Harriet.

"Bereit oder nicht, hier kommt das Bloodborne Universum." verkündet Predator.

(Bloodborne)

"Oh ja… Bleichblut… Tja. Ihr seid am richtigen Ort." spricht in einem dunklen Raum ein alter Mann mit Zylinder der im Rollstuhl sitzt und nähert sich dem jungen weiblichen Patienten mit silbernen Augen und schwarzen Haaren mit roten Spitzen. Das Mädchen liegt auf einem Tisch und hustet heftig. "In Yharnam wird Blutbehandlung praktiziert. Ihr müsst nur ihr Geheimnis enthüllen. Aber wo soll ein Fremder wie ihr nur beginnen? Dazu sollte etwas Yharnam-Blut in Euch fließen… Doch zuerst kommt Euer Vertrag..."

"Ruby." murmelt Yang besorgt.

"Na das fängt schon mal gut an." grinst Cinder.

"Was hat Ruby? Leidet sie an einer Krankheit?" fragt Penny.

"Tatsächlich tut sie das und ihr bleibt wenig Zeit. Das Bleichblut ist das einzigen, was sie noch heilen kann." erklärt Predator.

"Das Bleichblut?" fragt sich Mikoto. "Soll das eine Art Wunder Heilmittel sein?"

"Gut. Gezeichnet und versiegelt. Beginnen wir nun mit der Transfusion. Oh, nur keine Sorge. Was auch passiert… Ihr werdet es alles für einen bösen Traum halten…" der Mann lachte leicht, während Ruby's sicht langsam verblasst.

"Gefällt mir nicht, wohin das zusteuert." murmelt Index.

Ruby erwacht wieder in der Klinik, aber es ist dunkel und sie ist ganz alleine. Der Arzt scheint verschwunden zu sein. Ruby hört was und wendet ihren Blick nach links wo sie ein große Blutpfütze sieht.

"Ist das... Blut?" fragt Pyrrha und verschließt entsetzt ihren Mund mit beiden Händen.

"Das ist ziemlich viel." merkt Mercury. Tyrian lächelt vor Aufregung.

"Äh, Leute." merkt Robyn. "Da kommt etwas aus dieser Blutpfütze heraus."

Aus der Pfütze erscheint eine entstellte Wolfskreatur und kriecht langsam auf Ruby zu.

"Ein Werwolf?!" wundert sich Asuka.

"Hmm. Also ich hatte eher mit einem Vampir gerechnet." meint Mari.

"Ein. großer. Hund." zittert Blake vor Angst.

"Verdammt. Sie sollte schnell was tun, sonst wird sie seine Mahlzeit." knurrt Misaka Worst.

"Ruby!" rief Yang.

"Lauf, du Trottel!" schreit Weiss entsetzt.

"Jetzt komm schon, Red. Verschwinde von da." flüstert Harriet leise genug, damit keiner sie hört. Trotz ihrer jetzigen Lage will sie nicht rumsitzen und zusehen, wie Ruby geschlachtet wird. Cinder hingegen grinst auf die Hoffnung, dass Ruby, nach ihrer Meinung, das bekommt, was sie verdient.

Plötzlich, als die Kreatur sie fast mit seiner Klaue erreicht hat, entfacht ein Feuer auf ihm. Die Kreatur weicht zurück, brennt aber immer noch und wirbelt herum, bis er auf den Boden zusammenbricht.

Ruby atmet erleichtert aber das war für kurze Dauer. Eine kleine, weiße, leichenartige Kobolde erhebt sich und krabbelt auf ihr drauf, gefolgt von weiterer, die um Ruby auftauch. Während ihre Köpfe Ruby's überspannen, wird ihre Sicht wieder schwarz.

Ruby quietscht und vergräbt ihr Gesicht in ihre Kapuze. Ihre Freunde und Familien, sogar dem Atlas Militär und den neu gewonnenen Freunden geht es auch nicht viel besser.

"Tausend dank." murmelt Neptune entsetzt. "Als ob ich schon nicht genug Angst vor Wasser habe. Jetzt werde ich für den Rest meines Leben von weißen Gnomen im Schlaf verfolgt."

"Da bist du nicht allein, Alter." murmelt Sun ebenfalls entsetzt.

"Ah, Ihr habt euch eine Jägerin gesucht…" spricht eine weibliche stimme und lässt Ruby aufwachen.

"Ich bin... am Leben?" fragt Ruby sich und klammert sich an der Brust. Sie steht vom Tisch auf und macht ein paar Schritte. Ei kleine Lächeln breitet sich am ihren Gesicht. "Ich lebe noch. He. Ich lebe. He… hehe… Hahaha! Ich bin geheilt! Hahahaha!" Sie muss sich auch nicht mehr beim Lachen zurückhalten und springt dabei vor Freude.

"Moment. Das war nur ein Traum? Booo! Was für ein Horrorfilm ist das?!" beschwert sich Mercury. Emerald verdreht die Augen.

"Phuu. Für einen moment hatte ich Sorgen." seufzt Tai erleichtert.

"Ich auch." fühlt Yang mit.

"Ich bin so froh." lächelt Penny glücklich.

"Ihr solltet euch nicht zu früh freuen." meint Gendo. "Diese Geschichte hat noch nicht ihren richtigen Anfang genommen."

"Das ist leider wahr." seufzt Predator.

Ruby bemerkt zufällig einen Notiz und sieht es sich an. "Suche das Bleichblut, um die Jagd auszuweiten? Was soll das heißen?"

"Was für eine Jagd? Misaka dachte, dieses Bleichblut wäre ein Heilmittel." wunder sich Last Order.

"Anscheinend ist in diesem Blut mehr als man denkt." vermutet Accelerator, was auch Salem's interesse weckt.

Sobald sie aus dem Raum die Treppe runter steigt, spürt sie einen Schmerz im Kopf. "Was… ahhh..." stöhnt Ruby vor Schmerz und umklammert ihren Kopf. Sie spürt wie ihre gesamten Erinnerung verblassen, sie weiß nur noch ihren Namen und das sie eine Krankheit hatte. Welche, hat sie auch vergessen. "Was zum… Wieso kann ich mich an nichts erinnert?"

"Offensichtlich sind es die Nebenwirkung dieses Heilmittels." vermutet Ozpin.

"Besser das, als zu sterben." meint Therestina mit Achselzucken

"Oh Scheiße…" fluster Ruby als sie die Wolfskreatur erblickt, die an einer Leiche rumkaut.

"Das Monster ist wieder da." flüster Ruby ängstlich vor Sorge um ihr anderes Ich. Blake fängt wieder an zu zittern.

Ruby versucht es zu umgehen, doch sie tritt versehentlich auf Glassplitter worauf das Tier mit dem Kauen aufhör und auf sie aufmerksam wird.

"Lauf, Ruby!" rief Yang ängstlich.

Das Tier springt sie schnell an aber sie weicht dem aus und lauft Richtung Ausgang. "Verdammt! Verdammt! Verdammt!" So kurz davor die tür zu erreichen, fühlt sie, wie eine Kralle ihren Rücken aufschlitzt und sie durch den Druck zu Boden fällt. Ruby will sich aufrappelt aber das Tier beißt ihr ins Bein und schleudert sie gegen das Bücherregal. Ruby stöhnend vor Schmerz ver schuts sich aufzurichten und mit entsetzten sicht sie das knurrende Tier vor ihr.

Das Tier beißt sich in Ruby's Schulter, worauf sie vor Schmerzen qualvoll und voller Tränen schreit. Sie spürt Wie ihre Schulter von dem Tier herausgerissen wird und das schreien verstummt. "Nein bitte… ich will noch nicht…" ihre Sicht wird schwarz.

Der Filmsaal wird still. Ruby steht unter Schock, als sie ihren eigenen Tod gesehen hat, und umarmt sich selbst, während Summer sie umarmt, um sie zu trösten. Die anderen entweder zittern sie vor Angst, wie Last Order, die sich die Augen zuhält, Blake und Weiss oder knurren frustriert, wie Yang. Auch die von Atlas sind geschockt. Bei Salem's Gruppe sind Cinder und Tyrian die einzigen, die erfreut sind.

"Das ist furchtbar." flüster Ilia entsetzt.

"Bitte nicht." flüstert Penny traurig.

"Das hat sie wirklich nicht verdient."murmelt Marrow entsetzt.

"Das hat sie tatsächlich nicht." stimmt Harriet mental zu.

"Soll das eine art Witz sein?!" schreit Mikoto wütend und hinterlässt Stromstöße. "Kaum hat sie ihre Krank geheilt, wird sie von einem blutrünstigen Biest getötet! Was soll der Scheiß?!"

"Das zeigt nur, wie unfair die Welt sein kann, meine kleine Laborratte." meint Therestina.

"Das ist wahr." stimmt Adam zu.

"Hahaha! Wundervoll! Das Blüt und der qualvoller Schmerzensschrei der kleinen Rose sind einfach atemberaubend! Ich will mehr davon sehen!" jubelt Tyrian gestört, während die meist in mit Todesblicken durchbohren.

"Nur die Ruhe Leute. Sie ist nicht Tot." sagt Predator und bekommt Aufmerksamkeit.

"Wie, sie ist nicht tot?" wundert sich Roman. "Wir haben gerade gesehen wie Red von dieser Kreatur zerfetzt wurde."

"Nun dann schau weiter." sagt Predator.

Auf einmal ist sie wieder bei bewusstsein. Sie öffnet ihre silbernen Augen und beginnt aufzustehen. Sie ist nicht im Krankenhaus sondern in einer Art Garten. Es gibt zwei wege die zu einem kleinen Haus führen. Diese Wege säumen mehrere Grabsteine.

"WAS?!" schreit Cinder zornig, während Ruby's Freunde und Familie und natürlich Ruby selbst sich erleichtert fühlen. "Wie kann sie noch leben?!"

"Noch wichtiger ist, wo sie sich befindet?" fragt sich Salem.

"Im Jenseits vielleicht." vermutet Vernal.

"Nein. Sie befindet sich im Traum des Jägers." antwortet Predator.

"Im Traum des Jägers?" fragt Ruby.

"Das ist der Ort, an dem du gebunden bist." sagt Predator. "Immer wenn du stirbst, wachst du im Traum der Jäger wieder auf."

"Mit anderen Worten, das liebe Mädchen ist unsterblich." schlussfolgert Salem und lächelt amüsiert.

"Tsh. Ich habs geahnt. Wieder irgendwelcher HokusPokus." seufzt Accelerator.

"Wo bin ich?" fragt sich Ruby und schaut sich um. Ein riesiger Mond leuchtet um ihr und hinter dem Garten wird die welt im nebel gefühlt. Sie sieht mehrere Säulen, die bis zum Himmel greifen, aber mehr auch nicht. "ist das das Leben nach dem Tod?"

Dann bemerkt sie ein Puppe die neben den Treppe an der Wand lehnt. Ihr schönes helles Gesicht und ihr weißes Haar mit einem rechten Pferdeschwanz ist recht auffällig.

"Ich bin eine Puppe?" fragt Weiss verwirrt. Winder ist auch überrascht.

"Nicht ganz. Die Puppe ist ein Ebenbild von dir. Dein anderes ich ist… erstmal woanders." erklärt Predator.

"Also die Nachbildung sieht dem Original erschreckend ähnlich aus." meint Roman. "Hmm. Ich wundere mich, was Red damit vorhaben könnte." kichert er.

"Stimmt. Mädchen können auch unanständig sein." grinst Nero frech und sieht Ruby an.

"Was?" quietscht Ruby errötet und sprüht vor Schreckt den bohrenden finsteren Blick von Weiss und Winter. "Ich würde das nie tun! Ich bin nicht so ein Mädchen!"

"So? Und wieso errötest du?" fragt Neo grinsend.

"Ach, Halt die Klappe." schimpft Ruby und versteckt sich unter ihre Kapuz.

Ruby nähert sich der Puppe und fast an ihrer Wange. "Sie sieht… wunderschön aus." flüstert sie.

Weiss erröten von Ruby's Worten.

"Na sowas. Hat Misaka was bestimmtes verpasst?" grinst Misaka Worst Weiss an.

"Was… nein! Wir sind nur Freunde…" stottert Weiss, was Misaka Worst zum kichern bringt.

Was sich auf den treppen befindet, erregt Ruby's Aufmerksamkeit. Es sind die weißen Kobolde, die aus dem boden hervorkommen und sie haben was mitgebracht.

"Schon wieder diese weißen Gnome!" schreit Neptune panisch.

"Was genau sind das eigentlich für Wesen?" fragt Misato.

"Sie werden Boten genannt." erläutert Predator. "Zur Zeit fungieren sie als Ruby's unterstützer."

"Meine Unterstützer?" fragt Ruby.

Ruby nähert sich dem Wesen und bemerkt, das sie Waffen sind. Eine ist ein Sägeblatt, am einen gebogenen Griff befestigt "Sägehackbeil" und eine Art Schusswaffe "Donnerbüchse". Die Gestalten drängen diese Waffen in Ruby's Richtung.

"Ihr wollt, das ich das kriege?" fragt Ruby, worauf die Gestalten nicken. Sie nimmt das Sägehackbeil zu ihrer rechten und die Donnerbüchse zu ihren linken. Sie sieht sich die Waffen genau an. Obwohl sie ausgenutzt wirken, scheinen sie Robust zu sein. Eine der Gestalten verschwindet, der andere hat für ruby noch ein Gurt parat, um die Waffen an ihr anzuschnallen. Sie legt eine Waffe bei Seite um das Gurt an sich zu nehmen. "Ähm… danke." Die Gestalt verschwindet wie die andere.

"Ich verstehe." murmelt Ozpin, als er die Teile zusammenfügt. "Es sieht so aus, als ob Ruby als Jägerin auserkoren wurde, um gegen diese Monster zu kämpfen."

"In gewisser Weise, Ja. Allerdings werdet ihr bald feststellen, dass in dieser Welt die Realität grausamer ist, als in eurer Welt." erläutert Predator. "Noch dazu weiß sie momentan nicht, dass sie eine Jägerin ist."

"Sie hat also das Memo nicht ganz verstanden." meint Roman.

"Hmm... " Ruby sieht sich die Waffen ihres anderes Ich's an. "Diese Waffen scheinen... Altmodisch zu sein. Haben die eine Funktion?"

"Nun, das Sägehackbeil ist eine Nahkampfwaffe für eine lang Distanze aufklappen und für kurze Distanze wieder zuklappen kann. Die Donnerbüchse ist eine gewöhnliche Schrotflinte." erklärt Predator.

"Klingt nicht besonders interessant." meint Ruby enttäuscht.

"Das sind ja auch nur die ersten Waffen. Wie bei Doom Universum wird sie später noch andere haben." sagt Predator.

Ruby packt sich die Waffen am Rücken und geht die Treppe rauf. Sie klopft an die Tür. "Hallo! Ist jemand hier?" rief sie, erhält aber keine Antwort. "Großartig." seufzt sie frustriert. "Was jetzt?" Sie bemerkt wie der die Gestalten, diesmal am Grab.

Ruby nähert sich und kniet vor dem Grabstein. Dar ist eine Anschrift, die mit Moss bekleckert ist. Sie wollte es abwischen, aber als sie den Grabstein berührt, fängt sie an sich aufzulösen. "Was…" sie verschwindet aus dem Garten.

"Was ist denn jetzt?" fragt Neo erstaunt.

"Diese Grabsteine fungieren als verbindung zwischen der wachen Welt und dem Traum der Jäger." erklärt Predator. "Vereinfacht gesagt, es ist ein Teleporter, der sie zurück bringt."

"Grabsteine als Teleporter. Sachen gibts." murmelt Roman mit achselzucken.

Ruby befindet sich vor dem Zimmer, in dem sie das Tier getroffen hat. "Nein. Warum bin ich wieder hier?" murmelt Ruby entsetzt. Dann hört sie das Knurren wieder. Die Wolfsbestie starrt die silbernen Augen des Mädchens an.

"Das Vieh schon Wieder!" knurrt Yang.

Ruby hatte schon einmal die Zähne dieses Tieres gespürt. Sie will es nicht nochmal durchlaufen und holt ihre Waffen raus.

"Das sehen wir mal, wie sie sich behauptet." murmelt Therestina gespannt.

"LOS RUBY! TRITT DEM VIEH IN DEN ARSCH!" feuern Yang, Nora und Misaka Worst Ruby an.

"Stirb nicht noch ein zweites mal." wünscht Harriet mental.

Die Bestie springt sie wieder an, doch Ruby reagiert schnell und antwortet mit ein Schuss aus der Donnerbüchse. Die Bestie wird von mehreren Kugel am gesicht getroffen. Das Vieh ist aber nicht sofort tot, dafür ist es paralysiert. "Du wirst mich diesmal nicht Töten." knurrt Ruby vor Adrenalinschub und stürzt sich mit ihrer Säge auf die Bestie zu. Mit der Säge schlägt sie schrägstrich artig auf die Bestie drauf. Die Bestie brüllt vor Schmerz bis er verstummt und Tod auf dem Boden zusammenbricht. Ruby atmet schwer vor Erschöpfung und hat ein wenig Blut von dem Tier angekriegt.

"Weiter so Ruby!" jubelt Yang. Auch ihre Freund und Familien sind erleichter. Cinder aber knurrt vor Wut. Tyrian ist etwas entäuscht aber neugierig, was sich in dieser Welt noch so rumtreibt. Und Emerald...

"Wieder ins Gesicht. Es geht wieder los." stöhnt Emerald.

"Sag mal. Kann es passieren, dass sie auch zum Doomslayer wird?" flüstert Neo Predator zu.

"Das kann es tatsächlich." meint Predator. "Allerdings wäre hier der Titel Nightmare-Slayer passender. Aber das ist momentan nur der erste Schritt. Es liegt noch ein weiter weg vor ihr."

Ruby beruhigt sich wieder. Sie hat immernoch keine Ahnung was hier los ist. So beschließt sie nach draußen zu gehen.

Außerhalb der Klinik erwartet sie, in einem wolkigen sonnigen Tag, eine trostlose Stadt. Die Gebäuden selbst sind stabil, aber die Straße scheint menschenleer zu sein. Nur ein paar Kutschen, ein vielheit an Särgen und eine Pferde-Leiche neben ihr.

"Die Stadt sieht düster aus." murmelt Ruby.

"Das sollte man von einer Monster befallen Stadt erwarten, Red." meint Roman.

"Wo sind nun die ganzen Viecher?" fragt Mercury gelangweilt.

Ruby hört hinter eine Kutsche ein paar Schritte. "Hallo?" rief sie. Vor der seite der Kutsche tritt ein Mann hervor. Er ist mit einer Axt und einer Fackel bewaffnet.

"He. Da gibt es doch tatsächlich andere, die sich in ein Monster Gebiet trauen." merkt Adam.

"Er scheint tatsächlich nicht sehr kampferfahren zu sein." vermutet Vine als er die Haltung des Mannes beobachtet.

"Stimmt. Er sieht eher nach einen Teil eines wütenden Mob aus." meint Misaka Worst.

"Mister?" rief Ruby zu ihm. Doch in dem Moment wird sie von Angst betroffen. Der Mann greift sie ohne Vorwarnung mit der Axt an. Ruby konntet mit ihrer Säge.

"Was soll das?!" schreit Yang. "Warum greift er meine Schwester an!?"

"Irgendwas scheint mit ihm Faul zu sein." murmelt Accelerator.

"Bestie! Elend Bestie!" schreit der Mann und knallt seine Axt gegen ihre Säge. Schließlich stößt er sie weg und sie landet sitzt auf den Boden.

Ruby richtet schnell Ihre Donnerbüchse auf ihn. "Bleib weg von mir, oder ich schieße!" warnt sie ihn mit ein zitternden Stimme, während sie von ihm weg kriecht.

"Sie wird ihn doch nicht töten, oder?" fragt Jaune entsetzt, dem es nicht gefallen würde, wenn Ruby einen Menschen tötet. "Ich meine, sie kann ihn auch anders überwältigen."

"Ich glaub nicht, dass er ihr eine andere Wahl lässt, Jaune." befürchtet Ren.

Doch der hört nicht auf sie und greift sie mit seine Axt an. "Stirb!" schreit er aber durch den beschuss der Donnerbüchse wir er weg gedrängt. Der mann aber ist aber nur für kurze zeit paralysiert, ähnlich wie bei der Wolfskreatur.

"Was zum… wie ist er noch nicht Tot?" wundert sich Mercury.

"Offensichtlich scheint er widerstandsfähig genug zu sein, um so einen Schuss zu überleben." vermutet Hazel.

Ruby zuckt zusamme, als sie sieht wie ihr anderes ich einen Menschen erschießt. Natürlich ist ihr klar, dass es Notwehr ist, aber ihr gefällt es nicht und hofft, dass der Mann sich zurück zieht.

Ruby sieht wie der Mann von der Paralyse erholt und erneut angreift. Ruby schießt ein zweites Mal auf ihn, doch diesmal ist es um ihn geschehen. Erbricht vor ihr zusammen. "Tod… aller… elenden Bestien…" war das Letzte was aus seinem Mund kommt, bevor er stirbt.

Ruby zittert bei dem gedanken einen Menschen getötet zu haben, selbst wenn es Notwehr ist. Sie kann sich zwar nicht an ihrer Vergangenheit erinnern, aber es fühlt sich an, als wäre das ihr erstes Mal. Und es ist ein schlimmes Gefühl.

"Warum?" murmelt Ruby zitternd und wird von Summer getröstet.

"Das ist leiden die harte Realität." sagt Raven. "Es war ein töte oder getötet werden Situation. Dein anderes Ich musste töten um ihren eigenen Tod zu verhindern."

"Aber mein anderes Ich ist doch unsterblich." erinnert Ruby sie daran.

"Die Unsterblichkeit ist nicht so bequem wie man den, liebes Mädchen." argumentiert Salem. "Auch wenn sie nicht sterben kann, wird sie dennoch den Schmerz des Todes spüren und das ist alles andere, als angenehm."

"Nebenbei wusste der Kerl nicht, das dein anderes Ich unsterblich ist." mischt Accelerator mit. "Wer töten will, muss damit rechnen selbst getötet zu werden. Und außerdem… schien etwas mit diesem Kerl nicht zu stimmen."

"Stimmt. Der wirkte auf mich wie ein Besessener." meint Neo.

Ruby beruhigt sich wieder vom Schock und steht auf. Sie nährt sich zuerst einem verschlossenem Tor. Offensichtlich ist der mechanismus zum Öffnen auf der anderen Seite als geht sie vom Tor weg. Dann gibt es noch eine Leiter, die nach oben führt.

Doch ihr steht wieder ein Mann im Weg, genauso aggressiv wie der letzte. Er hatte ein schwert dabei und will Ruby töten. "Du verseuchte Ratte!" Ruby hat wieder kein Wahl. Sie blockiert seinen Angriff mit ihrer Säge und stößt ihn weg. Bevor er wieder was tun konnte, schlitz Ruby quer mit ihrer Säge, in aufklappbaren Form, durch seine Brust und das Blut spritzt Ruby an. "Bitte… Gott…" Erneut sieht Ruby, wie jemand durch ihre Hand stirbt.

Sie klettert die Leiter hoch. Währenddessen hört sie ein Geheule aus der Ferne und das ist kein menschliches Geheule.

"Habt ihr das auch gehört?" fragt Neptune.

"Ja, haben wir." antwortet Sun.

Oben angekommen sieht sie eine Laterne. Unterhalb befinden sich ein paar Boten.

"Eine Laterne?" wundert sich Sienna.

"Ja. Erinnert ihr euch an die Grabsteine im Traum der Jäger? Diese Laternen dienen dazu Ruby in den Traum der Jägers zu teleportieren."

"Also braucht sie nicht zu sterben, um dorthin zurück zu finden." schlussfolgert Ilia.

Ruby ist kurz davor die Laterne zu berühren. Auf einmal hört sie ein heftiges Husten aus dem Haus.

"Hallo?" rief Ruby und nähert sich dem Fenster.

"Oh. Ihr müsst eine Jägerin sein. Und… Ihr seid nicht von hier." spricht eine weibliche Stimme aus der Wohnung. "Und noch so jung. Yharnam kennt wirklich keine Gnade, oder?" seufzt sie traurig.

"Bin das… ich?" fragt Robyn erstaunt.

"Wer seid ihr?" fragt Ruby.

"Ich bin Robyn Hills und genau wie ihr bin ich eine Fremde." stellt sich Robyn vor. "Dürfte ich euren Namen erfahren?"

"Ich heiße Ruby Rose." antwortet Ruby.

"Ruby… ein schöner Name." lächelt Robyn. "Ihr hattet anscheinend viel Spaß gehabt. Yharnam hat eine besondere Art, mit Gästen umzugehen."

"Darauf würde ich gerne verzichten." murmelt Ruby deprimierend.

"Dito." stimmt Roman zu. Ruby inzwischen hat sich etwas beruhigt und nickt zustimmend.

"Kann ich mir vorstellen." lacht Robyn schwach, gefolgt von einem heftigen Husten. "Ich glaub nicht, das ich aufstehen könnte, wenn ich wollte… Aber ich würde gerne euch irgendwie helfen, wenn ich kann." sagt sie und hustet wieder.

"Sie scheint hier auch schwer krank zu sein." merkt Penny besorgt.

"Also…" beginnt Ruby langsam. "... könnt ihr mir vielleicht sagen, was zur Hölle mit dieser Stadt und deren Bewohner los ist?"

"Das würde ich auch gerne wissen." murmelt Ironwood.

"Nun, abgesehen davon, dass die meisten Yharnamiten keine Fremden mögen, wird diese Stadt von einer Pest befallen, manche nennen es sogar ein Fluch." erläutert Robyn. "Wer ihr unterliegt, verliert seine Menschlichkeit und wird zu etwas schlimmeren. Sowohl körperlich als auch geistig."

"Also werden sie zu Bestien?" fragt Ruby und gelingt entsetzt zu einer schrecklichen Erkenntnis. "Moment. Aber das würde ja bedeuten, dass... dieser Wolf... auch…"

"Diese Kreatur… war auch ein Mensch?" fragt Ruby schockiert dazwischen.

"Leider." bestätigt Rubyn. "Das ist das Endstadium der Pest. Ihr solltet euch darüber nicht zu viel den Kopf zerbrechen. Ganz gleich in welchem Stadium, für diese Pest gibt es leider keine Heilung." Sie hustet wieder heftig.

"Keine Heilung?" fragt Ruby entsetzt. "Aber das würde bedeuten…"

"... dass man die Betroffenen töten muss, um die Ausbreitung zu verhinder." beendet Harriet Ruby's Satz. "Und daran führt kein Weg vorbei. Finde dich damit ab, Red."

"Ausnahmsweise stimmt Misaka ihr zu." murmelt Misaka Worst.

"Verstehe." sagt Ruby wage. Dann fällt ihr etwas anderes auf. "Wisst ihr etwas über Bleichblut?"

"Bleichblut sagt ihr?" wundert sich Robyn. "Hmm… nie davon gehört. Aber wenn ihr an Blut interessiert bist, solltet ihr die Heilende Kirche aufsuchen. Die Kirche kontrolliert das gesamte wissen der Blutbehandlung und alle Arten von Blut. Hinter dem Tal im Osten Yharnams, liegt die Stadt der Heilenden Kirche, der Kathedralenbezirk. Und Tief im Kathedralenbezirk steht die alte, große Kathedrale. Das Geburtsort des besonderen Blutes der Heilenden Kirche, wie es heißt." Sie beginnt wieder zu Husten, bevor sie weiter spricht. "Wie ich schon erwähnt habe, können die meisten Yharnamiten Fremden nicht ausstehen und normalerweise würden sie euch nicht in die Nähe dieses Ortes lassen aber… Heute Nacht ist die Jagd. Dies könnte deure Chance sein." beendes sie die Erläuterung, bevor sie wieder heftig hustet.

"Alles klar. Vielen dank." bedankt sich Ruby und macht sich auf dem weg.

"Einen Moment noch!" rief Robyn schnell, worauf Ruby stoppt und auf sie aufmerksam wird. "Ich habe noch was für euch." sie überreicht ihr eine Tasche. In ihr sind fünf Phiolen mit Blut drin. "Das Blut in diesen Phiolen ist in der Lage große Verletzungen zu heilen. Sie werden euch wesentlich nützlicher sein, als mir." sagt sie und hustet wieder.

"Sowas ist tatsächlich praktisch." meint Roman.

"Habt nochmal vielen dank." bedankt sich Ruby lächelnd und macht sich auf dem Weg.

"Viel Glück, junge Jägerin." flüster Robyn.

Aus ihrer jetzigen Position sieht sie zwei Brücken auf der rechten Seite, die diesen Teil der Stadt mit den Kathedralenbezirk verbindet. Der direkte Weg wird von einem Tor blockiert, dem man anscheinend von der anderen Seite öffnen kann. Was heißt, sie muss es auf dem längeren Weg versuchen.

"Das geht hier also vor." sammelt Clover die Fakten. "Die Stadt Yharnam ist ein Ort, indem Fremden meistens Unerwünscht sind. Sie wird von einer Pest oder Fluch geplagt, das Menschen in Bestien verwandelt. Und der einzige Anhaltspunkt, die die junge Miss Rose hat, ist die große Kathedrale auf der auf der anderen Seite der Stadt."

"Und die einzige Möglichkeit dorthin ist einer der beiden Brücken zu überqueren." erwähnt Vine.

"Sie muss sich auch noch durch die ganzen Bestien durchkämpfen." murmelt Marrow.

"Nun. Immerhin ist sie unsterblich." meint Elm. "Da kann sie es wieder und wieder versuchen."

"Ich mir nicht sicher, ob sie ihre geistige Gesundheit behält, wenn sie immer wieder stirbt." befürchtet Marrow.

"Da muss sie leider durch." meint Harriet.

Ruby's Weg ist offen gesagt schrecklich. Mal abgesehen von der düsteren Atmosphäre, den verbrannten Leiche am Mast oder die Leichen, die auf dem Boden verfaulen, steht ihr ein ganzer infizierter, wütender Mob, auch bekannt als Dorfjäger, im Weg, bewaffnet mit Äxten, Schwerter, Mistgabeln, Fakelnt und sogar Gewehren. Bei ihnen sind auch noch tollwütige Hunde. Als sie Ruby im Blick haben greifen sie sie ohne vorwarnung an, beschimpfen sie als Bestie, Verfluchte, Teufel, behaupten, sie wäre unerwünscht und gäben ihr die Schuld.

Ruby's einzige antwort ist "Töten". Sie tötet jeden der ihr im weg steht. Sie tötet alle, die versuchen sie zu töten. Sie schlitzt, spießt, erschießt und enthauptet. Töten, töten, töten. Das Blut bedeckt ihren ganzen Körper, dass sie vollkommen davon durchnässt ist.

"Sie schlägt sich gut." merkt Harriet.

"Ich mag das nicht." murmelt Ruby. "Beim Doom Universum habe ich das akzeptiert, weil mein anderes Ich gegen Dämonen gekämpft hat, aber hier…"

"... kämpft sie gegen ein wütenden, infizierten Mob, der versucht sie zu töten." ergänzt Adam. "Sie tut nur das, was getan werden muss."

"Na sowas. Das ausgerechnet du die Taten eines Menschen verteidigst." grinst Roman.

"Das liegt daran, dass sie hier die selbe Diskriminierung erleiden muss wie die Faunus in unserer Welt." meint Adam.

"Ich glaube, hier ist es weitaus schlimmer." murmelt Sienna.

Für Tyrian ist diese Blutbad, die Todesschrei der Männer ein echt Augenweide. "Ich glaub, ich bin im Paradies."

Ruby schafft es zur brücke muss feststellen, dass der von zwei Wolfskreaturen, auch bekannt als Seuchenbestien, blockiert ist. Gegen einen ist es schon problematisch genug, aber gegen zwei? Gut, das sie auf dem Weg nützliche Sachen gefunden hat, wie Molotovcocktail, eine Flasche mit entzündbaren Chemikalie drin. Sie wirft es auf eines der Bestien und beim kontakt explodier die Flasche im lodernden Feuer, wodurch die Bestie qualvoll schreit und sich herum wälzt. Die andere Bestie spring Ruby an aber wie bei dem Ersten wir es durch die Donnerbüchse betäubt und ist ihr ausgeliefert.

"Feuer scheint eine große Wirkung gegen diese Bestien zu haben." erkennt Penny.

"Die meiste Bestien sie tatsächlich anfällig dafür, aber sie wird auch auf welche treffen, bei dem Feuer nicht viel ausrichten kann." sagt Predator.

Ruby, die erfolgreich gegen die ganze Bestien bestanden hat, überquert nun die Brücke. Plötzlich hört sie ein Heulen. Eine Waldkreatur spring von oberen Ebene auf die brücke und versperrt ihr dem Weg. doch diese Kreatur ist anders. Es ist größer als die Seuchenbestie und scheint auf zwei beinen zu gehen, wenn auch kniend. Das auffällige an dieser Kreatur sind die sichtbaren Rippen an der Brust, der behaarte linker Arm, der obendrein größer ist als der rechte und das Geweih auf seinem Kopf. Die Kleriker Bestie.

"Noch ein… großes… Monster…" flüster Nora vor Ehrfurcht.

"Das ist das selbe Monster, das wir zuvor gehört haben!" erkennt Neptune.

Blake zittert noch mehr, was Yang auffällt. Sie zieht Blake in eine Umarmung, um sie zu beruhigen." Ganz ruhig, Blake."

"Dieser Hund… ist groß… Er ist groß, Yang…" stotter Blake vor Angst.

"Soll das eine Art Hybrid zwischen Mensch, Wolf und Elch sein?" fragt Misaka Worst.

"Es ist die Kleriker Bestie." erläutert Predator. "Und wie der Name schon sagt, war er ursprünglich ein Kleriker der Kirche."

"Sogar die Kirche ist von der Bestienplage nicht verschont geblieben." murmelt Index.

"Tsh. Mich würde es nicht wundern, wenn die Kirche was mit dieser Plage zu tun hat." vermutet Accelerator.

"Das darf doch alles nicht wahr sein." knurrt Ruby frustriert.

Die Bestie brüllte sie an. Es springt hoch in die Luft und macht eine Sturzflug auf Ruby. Sie konnte den Stampfer zar rechtzeitig ausweichen aber wird seiner massiver linken Kralle getroffen. Dabei knallt sie gegen ein Kutschen und schreit vor Schmerz. Ruby ist kurz benommen, regiert aber dann rechtzeitig um der Bestie auszuweichen, die die Kutsche in seine Einzelteile zerlegt.

"Nicht nur stark sondern auch schnell. Ein faszinierende Kreatur." meint Watts. "Daran wird sich die silberäugige Kriegerin die Zähne ausbeißen."

"Das wird der Bestie nicht nutzen. Diese kleine Göre ist ohnehin unsterblich." knurrt Cinder frustriert.

Ruby spürt heftige Schmerzen und hustet Blut. An ihrer Hüfte ist eine tiefe blutiger Wunde. Sie nimmte eine Phiole raus und injeziert es an ihrer Hüfte. Ihre Verletzungen heilen und in zwei Sekunden fühlt sie sich wieder wie neu.

"Das Mittelchen funktioniert aber flott." merkt Roman.

"Das ist wirklich erstaunlich." meint Ironwood verblüfft.

Ruby merkt schnell, dass die Bestie nicht nur seine linke Klaue meisten zu Angriff benutzt benutzt, Er kann sich nicht sehr schnell umdrehen. Sie stürmt auf ihn zu und umgeht seinem Klauenangriff. Mit ihren Säge führt sie ein Hieb an seinem Bein und dabei wird die Säge aufgeklappt. Die Bestie schreit vor Schmerz. Ruby ist ist hinter ihm und macht einen Aufwärtshieb mit der Säge. Immer wenn die Bestie zu ihr dreht und sie mit der Rückhand erwischen will, weicht sie der Hand aus und taucht sie vor ihm auf, damit er ihr einen Schlag versetzt, denn sie ausweicht und dann die Bestie angreift.

"Keine schlecht Strategie." lobt Clover.

Die Bestie hat Genug mit diesem Spiel. Er nutzt seinen linken Arm ls Sprungfeder und Springt schnell nach hinten um von ihr wegzukommen. Ruby hat an ihm schon einige Treffer durchgeführt und fragt sich wie lange er noch durchhalten kann. Das er sich zurückzieht, ist ein Zeichen, das er verzweifelt ist.

Er kommt wieder auf sie zu und schwingt seinen Arm hin und her, was sie zurückweichen lässt. Dann krallt er sich mit dem linken Klaue am Boden und zieht sich zu ihr rüber. Dabei lässt er dem Boden löß und will damit auf Ruby stampfen. Ruby weicht Knapp aus aber durch die Schockwelle ist sie gestolpert und nach hint gefallen. Entsetzt sieht sie, wie er seine Klaue hochhält um auf ihr drauf zu schlagen.

Mit einer Seitwärtsrolle umgeht sie dem Angriff. Sie verliert keine Zeit und schmeißt ein Molotovcocktail auf ihn. Dabei wird sein Gesicht getroffen. Wie die Seuchenbestien ist anfällig gegen Feuer und schreit vor Schmerz. Ruby wirft das letzte Molotovcocktail das sie hat. Das hat ihm den Todesstoß versetzt, worauf er zusammenbricht und buchstäblich explodiert. Das ganze Gebiet wird mit seinem Blut gefärbt inklusive Ruby.

"Ewwww…" stöhnt Emerald angeekelt.

"Das ist nicht fair!" jammert Tyrian. "Warum bekommt die kleine Rose was von den schönen Blut ab?!" Asuka gibt ihm einen genervten Blick, bevor sie sich auf den Bildschirm konzentriert.

"Ha! Gut gemacht Ruby! Du hast ist die Bestie ordentlich "ausbluten" lassen!" jubelt Yang wieder mit ihrem schrecklichen Wortspiel und kriegt genervtes Stöhnen zu hören.

"Peinlich Blondy. Einfach nur peinlich." murmelt Neo.

Ruby atmet erleichtert aus. "So einem möchte ich nicht nochmal begegnen." Sie geht weiter aber merkt schnell, dass das Tor verschlossen ist. "Was…" Sie läuft darauf zu und versucht vergeblich zu öffnen. Ruby knurrt frustriert und schlägt heftig auf das Tor. "Verdammt!"

"Nun, das ist Scheiße." murmelt Accelerator

"Sie hat das ganze Blutbad umsonst ertragen?" stöhnt Sienna.

"Hehe. Das stimmt nicht ganz." sagt Predator.

Ruby entdeckt hinter ihr wieder eine Laterne, Sie war so auf das Tor fixiert, dass sie die Laterne übersehen hat. Sire geht darauf zu und berührt es. Darauf löst sie sich auf.

Sie ist wieder zur im Traum der Jäger. "Ich bin wieder hier." murmelt Ruby.

"Hallo, gute Jägerin." spricht eine Stimme. Ruby merkt, das sie von der Weiss Puppe kommt, die jetzt aufrecht vor der Treppe steht.

"Wow. Icequeenpuppet ist zum leben erwacht." merkt Yang und bekommt einen verengten Blick von Weiss.

"Ähm… hallo." grüßt Ruby nervös zurück. "Wer genau seit ihr... und was ist das für ein Ort?"

"Ich bin eine Puppe. Ich passe in diesem Traum auf euch auf." antwortet Weiss Puppe.

"Die Puppe hat anscheinend die selbe Persönlichkeit wie unser Püppchen." grinst Mari und schaut Rei an.

"Hmm?" wirkt Rei irritiert.

"Traum?" nickt Ruby verwirrt den Kopf schief.

Weiss Puppe zeigt auf das Haus, dessen Türen jetzt offen sind. "Es gibt jemanden, der euch kennenlernen möchte. Er wartet in der Werkstatt auf euch."

Ruby betritt die Werkstatt. Vor ihr sieht sie einen weißhaarigen Mann im Rollstuhl. Er trägt einen zerfetzten Anzug mit Umhang. Rechts hat er ein Holzbein.

"Ozpin!" schreit Hazel.

"Der reanimierter Zauberer ist also auch dabei." merkt Mari.

"Was für eine Rolle spielst du hier, Ozma?" wundert sich Salem neugierig.

"Aha. Ihr müsst die neue Jägerin sein." spricht der Mann. "Und sie scheint noch so jung zu sein." "Willkommen im Traum des Jägers. Dies wird fürs Erste euer zu Hause sein. Ich bin Ozpin. Freund der Jäger. Dürfte ich euren Namen wissen?"

"Ruby Rose…" antwortet Ruby nervös.

"Nun Miss Rose, ihr seit mittlerweile sicher sehr durcheinander, aber denkt nicht zu viel über alles nach. Zieht einfach los und erlegt ein paar Bestien. Es ist zu eurem eigenen Besten. Wisst ihr, das ist das Geschäft des Jägers. ihr werdet euch daran gewöhnen."

"Das tut sich schon die ganze Zeit." stöhnt Mercury.

"Typisch, Ozpin." seufzt Raven. "Er schickt sie in eine Schlacht los, ohne ihr den Stand der Dinge richtig zu erklären."

"Verdammt sollst du sein, Ozpin." knurrt Hazel. "Auch hier zögerst du nicht, Kinder in den sichern Tod zu schicken."

"Sie ist unsterblich, Hazel. Hast du das schon vergessen?" erinnert Watts ihn daran.

"Mag sein, aber es gefällt mir trotzdem nicht." meint Hazel.

"Okay… aber ich habe trotzdem ein paar Fragen. Was genau ist das für ein Ort? Was zum Teufel ist mit mir passiert? Ich erinner mich einmal gestorben zu sein und zuvor ist der Großteil meiner Erinnerung verschwunden. Und wieso bin ich auf einmal ein Jäger?" überfüllt Ruby ihn mit Fragen.

"Mein Güte. Wo fange ich da am Besten an? Nun, dies war einst der Zufluchtsort für Jäger. Eine Werkstatt, in der die Jäger ihre Waffen und ihren Körper mit Blut verbessern konnten. Wir haben nicht mehr so viele Werkzeuge wie Einst, aber… Ihr könnt gerne alles benutzen, was da ist. Sogar die Puppe, wenn ihr wollt."

Ozpis spürt wie er von zwei bestimmten Dolchblicken durchbohrt wird. Es sind Weiss und Winter. Misaka Worst kichert amüsiert. "Misaka fragt sich, wenn eure Version auch so eine Puppe für sich hätte…"

"Worst!" schreit Weiss rot, vor Peinlichkeit und Wut, im Gesicht. "Wag es nicht diesen Satz zu beenden!"

"Hehe. War nur Spaß." kichert Misaka Worst. "Aber der Reanimierter sollte deine geringste Sorge sein. Du solltest dich fragen, was unser ReaperRose mit der Puppe vorhat. Wie Icecream-Girl sagte, können Mädchen auch unanständig sein."

"Wie Recht du hast." murmelt Mikoto und bezieht sich auf eine gewisse Perverse, die mehrmals versuchte es mit ihr zu Treiben.

"Okay… ich werde das Letzte Ignorieren. Aber was meint ihr mit Blut verbessern?" fragt Ruby.

Ozpin kichert, bevor er erklärt. "In dem Blut steckt die Kraft, Miss Rose. Jeden Todesschlag, den ihr durchführt, jedes tröpfchen Blut, das ihr vergießen lässt, erhöht eure Stärke. Und in diesem Zufluchtsort könnt ihr die Blut Echos mit in wahre Kraft umwandeln." Er schaut sich Ruby genau an. "Anscheinend wart ihr bei eurer ersten Tour fleißig."

"Moment, wenn sie durch das Blut ihrer Feinde stärker wird, macht das sie nicht zu einem Vampir?" fragt Nora neugierig.

"Nun… sie ist schon einer Art Vampir. Aber kein klassischer, mit diesen lächerlichen Schwächen wie Knoblauch oder Sonnenlicht." meint Predator

"Ich bin nicht sich, ob ich darauf stolz sein kann." murmelt Ruby und schaut deprimierend nach unten.

"ich fürchte, ihr habt keine große Auswahl, Miss Rose. Der Segen des Mondes liegt in euch. Ihr seid an diesem Ort gebunden und erst wenn ihr die Jagd beendet habt, werdet ihr Frei sein." erläutert Ozpin. "Das ist der Preis für die Verwendung des alten Blutes."

"Das alte Blut?" wundert sich Ruby.

"Das Blut, das jetzt durch eure Adern fließt." erläutert Ozpin weiter. "Ihr hattet doch vor kurzem eine Transfusion durführen lassen, oder?"

"Aber… ich... ich habe nur versucht, meine Krankheit zu heilen." sagt Ruby.

"Wofür ihr es verwendet habt, ist irrelevant. Die einen suchen nach Macht, die ander nach ein Allheilmittel, aber alles endet auf die gleiche Weise. Entweder werdet ihr zum Tier, oder zum Jäger, der die Tiere jagt. Ihr habt ja bereit die Auswirkungen gesehen." erwähnt Ozpin.

"Wusst ich's doch, dass da was Faul ist." murmelt Accelerator.

"Hahaha! Ist das nicht was?!" amüsiert sich Cinder. "Man beschuldigte immer mich einen Pakt mit dem Teufel abzuschließen und jetzt schaut, was unsere heuchlerisch kleine Rose getan hat! Ihr solltet mal zuerst euch selbst ansehen, bevor ihr auf andere mit den Finger zeigt!" Durch diese Aussage wird sie von Dolchenblicken durchbohrt, aber das ist Cinder egal. Genau genommen amüsiert es sie noch mehr.

"Bedeutet das… ich kann auch zu einer Bestie werden?" fragt Ruby entsetzt.

"Nur wenn ihr euch dazu entschließt, diese Bindung jetzt zu beenden. Wenn ihr allerdings euren jetzigen Pflichten nachgeht und diese Jagd abschließt, könnt ihr danach wieder als normaler Mensch leben und all das, was ihr hier erlebt habt, wird wie ein böser Traum in dem Licht der Morgendämmerung verblassen." sagt Ozpin.

Ruby denkt einen Moment nach bevor sie antwortet. "Und wie genau beende ich diese Jagt? Muss ich dafür jede Bestie in diesem Land ausrotten?"

"Nein. Die Bestien sind ein Fluch und ein Fluch ist ein Symptom. Ihr müsst den Verantwortlichen finden und dem ein Ende bereiten um die Jagd abzuschließen. Allerding ist es noch ein weiter Weg. ihr müsst noch Stärker werde um dem entgegentreten zu können." erklärt Ozpin.

"Was passiert, wenn ich sterbe?" fragt Ruby. "Ich hab es zwar irgendwie geschafft den Tod einmal zu hintergehen, aber wird es mir auch ein zweites mal gelingen."

"Das wird es." antwortet Ozpin. "Wie schon gesagt, eure Seele ist an diesem Ort gebunden. Immer, wenn ihr sterbt, erwacht ihr wieder in dieser Welt."

Es wird für eine weile still, bis Ruby seufzt. "Sieht wohl so aus, als hätte ich keine Wahl." akzeptiert sie. "Also gut. Sie haben ihren Jäger."

"Sehr gut." lächelt Ozpin. "Ich muss euch allerdings warnen. Euer Weg wird auch mit Entscheidungen verbunden sein und damit auch die Konsequenzen für ihre Tat. Und auch wenn sie resistent gegen die geisel der Bestien verfügt, so seit ihr dennoch nicht vollständig immun dagegen. Ihr solltet das niemals vergessen."

"Verstanden." murmelt Ruby etwas besorgt. "Jetzt möchte ich nur noch wissen, wie man diese Blut-Echos verwendet."

Darauf wird ihr erklärt, dass die Puppe in der Lage ist die Echos in Kraft umzuwandeln. In der Werkstatt kann Ruby damit ihre Waffen warten und Verbessern. Am Brunnen, die im garten rumstehen, gibt es die sogenannten Bad-Boten. Dort kann man die Echos gegen nützliche sachen austauschen.

Ruby hat in der Werkstatt eine Jäger-Kleidung gefunden, bestehend aus einem schwarzen Mantel, Armschienen, Handschuhe und ein Jägerhut, der hinten beschädigt ist. Sobald sie sich vorbereitet hat, macht sie sich auf dem weg zurück nach Yharnam.

"Diese Ruby… ist mir irgendwie ähnlich." murmelt Ozpin.

"Inwiefern?" fragt Qrow mürrisch.

"Wie ich wird sie zu ein ewigem Leben verflucht, bis ihre Aufgabe erfüllt ist." erläutert Ozpin. "Mit dem Unterschied, dass sie Gefahr läuft, in eine Bestie verwandelt zu werden."

"Hmm. Nun, ich hoffen, dass die Kleine es besser macht als du, Oz." seufzt Qrow.

"Ich bin nicht sicher, ob das so leicht ist." meint Ozpin.

Ruby hat sich von der Brücke aus in die Kanalisation begeben, wo große Dorfjäger, deren Mutation zwischen normalen Dorfjägern und Seuchenbestien steht, und mutierte große Ratten, gegen die sie ankämpfen musst. Danach springt sie in ein offenes zentrale Kanalisation. Von dort aus hat sie aber nicht die beste Sicht und der Geruch ist unerträglich. Daher beschließt sie mit der nächsten Leiter nach oben zu klettern. Zuvor musste sie sich aber um die Verfaulte Leichen kümmern. Und mit kümmern, weine ich sie höllisch zerfetzten.

Sie erreicht das ende der Leiter und sieht eine vertraute gegend hinter dem Tor. "Ich bin wieder hier? Verdammt. Diese Stadt ist ein einziges Labyrinth." stöhnt Ruby.

"Das kannst du laut sagen, Red." seufzt Roman.

"Wer… seid ihr?" fragt eine Mädchenstimme hinter dem Fenster. "Ich kenne eure Stimme nicht, aber ich kenne den Geruch. Seid ihr ein Jäger?" Ruby nähert sich dem fenster und erkennt ein Mädchen mit langen schwarzen Haaren und bernsteinfarbenen Augen. Sie hat eine schwarze Schleife auf dem Kopf.

"Blakey! Ohh. Du siehst so bezaubernd aus!" lächelt Yang und knuddelt an Blake.

"Yang bitte… das ist peinlich…" stöhnt Blake errötet.

"Ja. Ich bin ein Jäger. Kann ich irgendwas für dich Tun?" fragt Ruby.

"Ich wollte euch fragen, ob ihr meine Mami suchen könntet? Papa ist nicht von der Jagd zurückgekommen und sie wollte ihn holen gehen. Aber jetzt ist sie auch weg… ich bin allein… und habe Angst…" schlucht Blake.

Ruby hat seit ihrer Ankunft in dieser verfluchten Stadt nur einmal einen freundliche Bekanntschaft gemacht wie diese, mal abgesehen von Ozpin und der Puppe. "Dein Vater ist also auch ein Jäger?" fragt sie, worauf Blake nickt. "Okay. Ich werde nach deinen Eltern ausschau halten." lächelt sie.

"Wirklich? Oh, danke!" freut sich Blake. "Meine Mami hat eine Brosche mit roten Juwelen. Sie ist so groß… und wunderschön. Die erkennt man sofort. Oh. Das darf ich nicht vergessen." Black öffnet das fenster und überreicht Ruby eine Spieluhr. "Wenn ihr meine Mami findet, gebt ihr diese spieluhr. Sie spielt eins von Papas Lieblingsliedern. Und wenn Papa uns vergisst, machen wir sie an, damit er sich wieder erinnert. Mami ist so dumm. Sie ist ohne sie weggegangen."

"Mach dir keine Sorgen Kleine. Ich werde sie finden." verspricht Ruby lächelnd. "Kannst du mir deinen Namen sagen?"

"Ich heiße Blake… Blake Belladonna." antwortet Blake.

"Ruby Rose. Es freut mich deine bekanntschaft zu machen, Blake." lächelt Ruby.

Ruby und ihr Freunde sind gerührt von der Szene. Anderen ist es mehr oder weniger egal. Und bei Tyrian… "Langweilig! Ich will Blut sehen!" stöhnt er frustriert.

"Irgendwas sagt mir, dass es schiefgehen wirt." murmelt Therestina.

Leider ist sie einer der ganz wenigen. Die meisten scheuchen sie weg oder verspotten sie. Und jetzt gibt es auch noch eine alte Schachtel, die sie kritisiert und sie um Hilfe auffordert. "Wenn ihr Jäger uns in Ruhe ließen, hätten wir diese Probleme nicht. Ihr seid dazu verpflichtet, mir zu helfen, hört ihr?!"

"General. das ist doch die Stimme von Speziell Cordovir." erkennt Winter Caroline Cordovir's Stimme.

"Hmm. Sie hat das selbe selbstgefällige Gemüt, wie unsere Version." murmelt Yang genervt.

"Also was ist? Erzählt ihr mir davon oder nicht?" fragt Caroline unfreundlich nach einem sicheren Ort, allerding ist Ruby schon längst gegangen. "Hallo?!"

"Genau das würde ich auch tun." meint Roman.

"Dito." stimmt Mercury zu.

"Nun, es ist wahr, dass sie sich Miss Rose gegenüber unhöflich verhalten hat, ..." gesteht Clover. "... aber als Jägerin steht ihr Job an erster Stelle. Wenn es zu ihren Pflichten gehört-"

"Ich muss dich da mal unterbrechen." spricht Predator dazwischen. "Als Jägerin muss Ruby nur jagen. Das war's auch schon."

"Wie meinst du, das war's?" fragt Elm hartnäckig.

"Ich meine es, wie ich es sage." antwortet Predator. "Ihr Job besteht nur darin Bestien zu jagen. Alles andere kann sie frei entscheiden."

"Hehe. Anscheinend ist dieser Job doch gar nicht so schlecht." grinst Misaka Worst.

Ruby hat zwar ein freundliches Wesen, aber sich hat auch ihren Stolz. Daher ignoriert sie die alte Frau und geht weiter. Zuvor hatte sie einen weg in den Kathedralenbezirk gefunden, dazu muss sie wieder in den offenen zentrale Kanalisation zurück. Im Gebäude sie sieht sie ein Weg, der nach unten führt, aber ein Großer Dorfjäger versperrt den Weg.

"Ich krieg hier wohl nie meine Pause, oder?" stöhnt Ruby genervt, auf einmal merkt, das die Bestie taumelt. "hmm?"

Die Bestie bricht zusammen und hinter ihm steht ein schwarz gekleidete Person mit einem Federumhang und einer Krähenmaske. Sie hat ein Dolch, mit zwei Klingen aneinander, und eine Pistole als Waffe.

"Da ist ja noch ein Jäger." merkt Asuka.

"Tja. Catgirl hat ja erwähnt, dass ihr Vater ein Jäger ist." erinnert sich Mari. "Da ist es verständlich, dass es noch andere Jäger da draußen gibt."

"Der Dolch sieht aus, als ob zwei Klingen übereinander liegen würden." murmelt Ruby nachdenklich.

"Man merkt, du behältst die Waffen immer im Auge." kichert Predator. "Und ja, du hast recht. Die Klinge der Gnade ist ein Dolch, den man in zwei spalten kann."

"Nicht schlecht." meint Neo. "Aber dann muss sie ja die Pistole wegstecken, um zwei Klingen zu benutzen."

"Es ist nicht die einzige Waffen, die zwei Hände erfordern wird." sagt Predator. "Schusswaffen richten ohnehin zu wenig Schaden aus und bei einigen Gegner funktioniert die TaumelTechnik per Pistolenschuss nicht."

"Oh… ein Jäger, nicht wahr? Und ihr seid nicht von hier."

"Ist das… Professor Goodwitch?" wunder sich Yang, als sie die Stimme erkennt.

"Ich wussten nicht, dass du auf den Krähen-Stil abfährst, Glynda." grinst Qrow und bekommt von Glynda einen finsteren Blick.

"Ähm… Ja." sagt Ruby.

"Ihr scheint jung zu sein. habt ihr einen Namen?"

"Ruby Rose."

"Ruby also… ein schöner Name. Ich heiße Glynda Gootwitch, aber nennt mich einfach nur Glynda." lächelt Glynda hinter der Maske, bevor sie seufzt. "In was für ein Chaos ihr hineingeraten seit. Und dann noch diese Nacht, von allen möglichen Nächten. Macht euch auf das Schlimmste gefasst. Es gibt keine Menschen mehr. Sie sind jetzt alle blutgierige Bestien."

"Danke für die Info." sagt Roman sarkastisch.

"Na ja. zumindest sind wir keine Bestien." versucht Ruby positiv zu bleiben. Da fällt ihr wieder was ein. "Sagen sie Glynda, haben ihr eine Frau mit einem Roten Brosche gesehen?"

"Eine Frau mit einem roten Brosche, sagt ihr?" wundert sich Glynda. "Tatsächlich habe ich so jemanden gesehen. Sie begab sich in Richtung Grab Oedons am Kathedralenbezirk. Allerding würde ich ihnen abraten ihr zu folgen."

"Warum?" fragt Ruby.

"Ein Jägen namens Ghira Belladonna jagt ihn diesem Gebiet und ich befürchte, dass er Gefahr läuft sich selbst zu verlieren." Ruby's Augen weitet sich entsetzt, als sie den Nachnamen hört. "Und wenn das passiert, wird er ebenfalls zu einer Bestie."

Das schockiert einige der zuschauer. Besonders Blake, da sie sich um ihre Eltern sorgen Macht. Yang und Weiss versuchen sie zu trösten. Auch Sienna macht sich sorgen. Auch wenn sie sich mit ihren Methoden nicht einig waren, hat sie ihn nie gehasst. Sie hatte ihn sogar respektiert.

"Ein gut gemeinter Rat von mir. Haltet euch von ihm fern und überlasst das mir. Als Jäger der Jäger habe ich diese Bürde zu tragen." sagt sie, während sie den Raum verlässt und Ruby zurück lässt.

"Jäger der Jäger?" wundert sich Touma.

"Ein Jäger, der andere Jäger jagd." erläutert Predator. "Wie Ozpin erwähnt hat, werden auch die Jäger von den Geißel der Bestien nicht verschont. Deshalb gibt es Jäger, die es sich zur Aufgabe gemacht haben ihres gleicht zu töten."

"Das ist eine schwere Bürde." murmelt Oscar.

"Na ja. Die Huntsman und Hunterssen in euren Universum müssen auch irgendwann diese Brücke überqueren." meint Predator.

Ruby Streif durch die zentrale Kanalisation und erreicht neben einen Tunnel eine Leiter, die nach Ober zu der Brücke führt. Den Tunnel hat sie vorerst vermieden, da sie in Eile ist und momentan keine Zeit für Extra Erkundung hat.

Auf der Brücke musste sie einem brennenden Klumpen aus brennbaren Material umgehen, der von den Infizierten auf sie gestoßen wurde. Allerdings hat es nur die Infizierte erwischt, die auf der Brücke beseitigt das Problem und marschiert weiter. "Hmm. Kommt es mir nur so vor, oder hat sich die Sonne seit meiner Ankunft nicht bewegt?" wundert sie sich als sie auf den Himmel schaut.

"Stimmt." merkt Winter ebenfalls. "Sie ist sicherlich einige Stunden unterwegs, aber die Sonne rührte sich kein Bisschen."

"Das ist in der Tat ein seltsame Phänomene." stimmt Ironwood zu. "Ob das mit dieser Bestienplage zusammenhängt?"

Als sie sieht dem Grab nähert hört sie das Geräusch zerrissen Fleisches. Ruby beginnt sich vorsichtig zu nähern. Auf dem Grab sieht sie einen schwarzhaarigen bärtigen Mann mit blutiger schwarze Kleidung. Er zerhackt mit seiner JägerAxt vor ihm liegende Leichen.

"Ist das… Ghira?" flüster Ruby.

"Bestien überall… Ihr werdet zu ihnen gehören, früher oder später…" Ghira hört auf zu schlachten und sieht Ruby knurrend an.

"Dad…" fluster Blake schockiert und bedeckt dabei den Mund.

"Das ist also der Gründer der White Fang." merkt Hazel.

"Hehe. Und er steht kurz davor eine Bestie zu werden." grinst Tyrian.

Ghira springt Ruby mit seine Axt an. Ruby aber weicht zur Seite aus, aber Ghira schwingt wieder mit der Axt und lässt Ruby zurückweichen. "Hören sie auf damit! ich bin keine Bestie!" fleht Ruby an.

"Es spielt keine Rolle." knurrt Ghira und schießt mit seiner JägerPistole auf Ruby. Sie nutzt die Grabsteine als Deckung. Dann greift er sie wieder mit der Axt an und lässt Ruby wieder zurückweichen.

"Ihr... seid doch Ghira Belladonna, richtig?!" rief Ruby verzweifelt ihm zu, während sie ihm ausweicht. "Blake hat mich geschickt!"

"Blake?" plötzlich hört Ghira mit dem Angriff auf und taumelt mit ein Hand auf seiner Stirn, während sein zu schmerzen beginnt.

"Sie hat mich darum gebeten nach euch und eure Frau Ausschau zu halten." erklärt Ruby, lässt aber ihr Deckung nicht fallen. "Bitte lasst euch nicht von der Bestie übermannen. Sie können immer noch zu ihre Familie zurück." versucht sie zu ihm durch zu dringen.

"Blake… ahh… RRAAAAHHHHH!" schreit Ghira und greift sie noch wilder an.

"Es ist zwecklos." murmelt Gendo. "Er wurde von der Geißel der Bestie erfasst. Für ihn gibt es keine Rettung mehr."

"Nein." flüstert Ruby entsetzt.

Ruby springt immer wieder zurück, um seiner Axt und den Schüssen auszuweichen, bis sie an einer Kante kommt. Ghira wandelt seine Axt in ein Hellebarde um, was die Reichweite des schwund erhöht. Dieser Schwung lässt Ruby keine Wahl, als von der kante zu stürzen um seiner Attacke auszuweichen.

Ruby landen auf einer Plattform mit dem Rücken auf dem Boden. Als sie sich aufrappeln wollte entdeckt sie entsetzt eine Leiche einer schwarzhaarigen Frau. Durch einer bestimmten Brosche weiß sie, um wen es sich handelt.

"Nein."

"Mom…" zittert Yang mit Tränen in den Augen. Sie wird wieder von Yang umarmt, worauf sie sich in ihre Brust vergräbt und schluchzt.

Ruby merkt das Ghira von oben sie angreift. Sie springt von der Plattform weg. Sie muss erkennen, dass Ghira nicht mehr zu retten ist. Frustriert beißt sie die Zähne zusammen.

"Es tut mir leid, Blake." flüstert Ruby.

Als Ghira wieder zu ihr angerannt kommt und mit der Hellebarde schwingt, wird er von dem Beschuss der Donnerbüchse getroffen und beginnt zu taumeln. Ruby verpasst ihm jeden Hieb mit ihrer Säge, den sie kann. Bei dem Endhieb hat sie die Säge während des Schwungs aufgeklappt und einen ordentlichen Schaden versetzt.

Auf einmal explodiert Ghira in ein Licht und lässt Ruby zurückschleudern. Wie landet sie auf ihrem Rücken. Sie rappelt sich wieder auf und sieht entsetzt die Kreatur, die eins Ghira war. Er hatte Ähnlichkeit mit den großen Dorfjägern, ist aber muskulöser.

"Heilige Scheiße. Er hat sich verwandelt." murmelt Sun schockiert.

"Ghira." flüstert Sienna entsetzt.

"Interessant." murmelt Salem.

"Wuhu." summt Tyrian vor Aufregung.

Ruby merkt auch, dass diese Bestie extrem schnell ist. Sie umgeht seinem Angriff, der den Grabstein in seine Einzelteile zerlegt. das Versteckspiel hinter den Grabstein hat keinen Nutzen mehr, da die Bestie, bei dem versuch Ruby zutreffen, jeden Grabstein pulverisiert.

Die Bestie fliegt auf Ruby zu und will sie mit seinen Armen zerschmettern. Ruby aber weicht zurück und antwortet mit einem Molotovcocktail. Auch diese Bestie ist feuerempfindlich. Sie stürmt auf die Bestie und führt wieder mehrere Hiebe aus mit einem abschließenden aufklappbaren AufwärtsHieb, was der Bestie das Ende versetzt. "Vergibt mir…" hört Ruby schockiert Ghira letzten Worte, bevor er tot zusammenbricht und wie die Kleriker Bestie in Luft auflöst und dabei Blut hinterlässt.

"Bähhh! Schon wieder?!" stöhnt Emerald angewidert.

"So viel herrliches Blut." flüster Tyrian vor Freude. "Ich bin ehrlich gesagt etwas neidisch auf diese kleine Rose."

"Dieser Kerl macht mich krank." knurrt Asuka angewidert.

"Na ja. Der ist halt ein Soziopath." meint Mari, die traurig auf den Bildschirm starrt.

"Sie hat wieder mal gewonnen." seufzt Mercury.

"Stimmt. Aber ich bezweifle, dass die kleine Rose diesen Sieg genießen wird." grinst Cinder. Yang hört sie und knurrt sie an.

Ruby geht als Sieger hervor, aber der Geschmack dieses Sieges ist bitter. Sie hat versagt. Blakes Mutter und Vater sind tot. Wie soll Ruby ihr das beibringen?

"Es tut mir Leid."

Stille erfüllt den Kinosaal. Blake hat es schwer getroffen. Sie sah wie ihr Vater zu einer Bestie wurde und womöglich auch ihr Mutter getötet hat. Sie weint, während Yang sie tröstend umarmt. Ruby zittert bei dem Gefühl versagt zu haben.

"Ich habs doch gewusst." seufzt Therestina müde.

Ruby betritt in die Oedon Kapelle. "Hmm… Oh! ihr misst eine Jägerin sein." Ruby blickt zu einem Mann mit orangenen Haaren, der ein zerfetzte Kleidung trägt. "Verzeiht. Der Weihrauch muss Euren Geruch bedeckt haben."

"Torchwick?" wundert sich Ironwood.

"Ich bin auch in dieser Alptraum Welt?" fragt Roman frustriert.

"Tja. Viel Glück, dort zu überleben." grinst Mercury worauf Roman ihn Finster anstarrt.

"Wer seid ihr? Seid ihr der Hausmeister dieser Kirche?" fragt Ruby.

"In der Tat der bin Ich. Mein Name ist Roman Torchwick. Und ihr seid?"

"Ruby Rose."

"Nun Miss Rose. Es ist gut, das ihr hier seid. Ich habe auf einen von euch gewartet." sagt Roman.

"Ach ja?" fragt Ruby neugierig.

"Wegen dieser Jagden haben sich alle drinnen verschanzt. Und warten darauf, das es endet. Das war schon immer so... Seit Ewigkeiten. Doch diesmal wird es kein gutes Ende nehmen. Sogar in ihren Verstecken werden manche Böse. Das Schreien der Frauen, der Geruch von Blut, das Knurren der Bestien… Es ist nichts Ungewöhnliches mehr. Yharnam ist am Ende. Das sage ich euch. Aber wenn ihr jemanden trefft, der seinen Verstand beisammen hat, erzählt von der Oedon-Kapelle hier. Hier ist man in Sicherheit. Der Weihrauch hält die Bestien ab."

"Also bittet Torchwick einen sicheren Zufluchtsort an." murmelt Qrow. "Wusste nicht, dass du auch ein wohltäter sein kannst."

"Es gibt vieles über mich, das du nicht weißt." meint Roman.

Ruby ist im Gedanken. Dieser Ort scheint tatsächlich von Bestien frei zu sein. Sie konnte die Eltern nicht retten aber vielleicht gelingt es ihr Blake zu beschützen.

"In Ordnung." antwortet Ruby.

"Nun... zumindest kann ist noch dein anderes Ich retten." murmelt Yang hoffnungsvoll. Blake, die sich etwas beruhigt hat, nickt kurz.

"Du solltest dir nicht zu viel hoffen, Blondy." murmelt Neo traurig.

"Da fällt mir ein. Wie komm ich am besten zu große Kathedrale?" fragt Ruby.

"Ihr wollt zu großen Kathedrale?" wundert sich Roman. "Bedauerlicherweise muss ich ihnen mitteilen, dass die direkten Weg bis zur Ende der Jagd versperrt bleiben."

"Und wieder in die Sackgasse. Nur ihr Glück." stöhnt Touma.

Roman zeigt auf die verschlossene Tür. "Diese Tür führt zur der Werkstatt der Heilenden Kirche. von dort aus kann man auch in die große Kathedrale gelangen. Allerding ist sie verschlossen. Die Vikaren sind die einzigen, die diese Schlüssel zu dieser Tür haben…" Er seufzt, bevor er weiter spricht. "...und da Vikarin Bree sich in der großen Kathedrale befindet, ist sie unzugänglich."

"Äh… wie meinen?" fragt Harriet überrascht.

"Ich glaube, sie reden gerade über dich." merkt Marrow.

"Es scheint, als hätte Operativ Bree ein hohe Position in der Kirche." merkt Ironwood.

"Die Vikaren?" wundert sich Ruby.

"Der Vikar leitet die Heilende Kirche seit dem tragischen Tod von Leonardo Lionheart. Die Vikarin Harriet Bree ist zur Zeit die Leiterin und hat auch den Schlüssel zur Werkstatt." erläutert Roman.

"Leo ist auch hier?" fragt Glynda erstaunt.

"Er war." korrigiert Predator. "Wie Roman gesagt hat ist er gestorben."

"Hmm. Möchte gernen wissen, was für eine Geschichte dieser Feigling hier hatte." wundert sich Salem.

"Er war der Gründer der Heilende Kirche, aber mehr sag ich vorerst nicht." sagt Predator.

"Will heißen, dass er das alles verursacht hat." vermutet Accelerator mental.

"Ein weiterer Schlüssel könnte sich noch unten in Alt Yharnam befinden, in der Alten Kathedrale. Der ganze Bezirk wurde vor langer Zeit den Flammen überlassen und aufgegeben. Der Vikar hat es nicht lebend aus der Kathedrale rausgeschafft, also nehme ich an, dass der Schlüssel sich immer noch an seiner Leiche befindet."

"Ein ganzer Bezirk in Flammen?" flüstert Glynda erschrocken. "Wie."

"Ich nehmen an die Plage der Bestien geriet dort außer Kontrolle. Den Verantwortlichen blieb keine andere wahl, als den ganzen Bezirk nieder zu brennen." vermutet Ozpin traurig.

"Du vermutest richtig, Oz." bestätigt Predator. "Alt Yharnam wurde von den Pulverfässern niedergebrannt."

"Den Pulverfässern?" fragt Qrow.

"Sie waren eine Gruppe Jäger, die für ihre explosionsartigen Vorlieben bekannt waren." erläutert Predator. "Die Waffen, die sie entwickelt haben zeigen es deutlich, wie ein Riesenhammer, mit einem eingebauten Ofen oder einer tragbaren Kanone." Predator merkt sofort, wie Ruby sie begeistert mit leuchtenden Augen anschaut. Auch Yang und Nora zeigen interesse, wenn es ums Explosion geht. "Leider wurden sie wegen dieser Waffen von der Kirche als Ketzer gebrandmarkt."

"Was haben die Kirche gegen Explosionswaffen?" fragt Mari.

"Vielleicht Kollateralschaden?" vermutet Shinji.

"Ich glaube das hat damit nichts zu tun. Und um ehrlich zu sein… ich habe schon längst aufgegeben die hysterische Fanatiker zu verstehen." sagt Predator.

"Vielleicht gelingt es euch auch einen alternativen Weg zu finden." vermutet Roman "Immerhin sind nur die direkten Wege zur Kathedrale gesperrt."

"Danke." sagt Ruby und geht zu der Laterne.

Ruby erscheint wieder im Traum des Jägers und geht auf Weiss Puppe zu. "Willkommen Zuhause, gute Jägerin." begrüßt die Puppe. "Was wünscht ihr euch?"

"Ich möchte die Blut Echos in Kraft umwandeln." sagt Ruby und überreicht der Puppe ihr Hände. Die Puppe wirkt ihr magie auf sie. Ruby spürt wie ihr Körper mächtiger wird.

Danach geht sie zu Werkstatt, um ihre Waffen zu warten. Ozpin merkt, dass mit ihr was nicht stimmt. "Ihr seht betrübt aus, Miss Rose. Ist irgendwas vorgefallen?"

"Kann man so sagen." antwortet Ruby wage. Sie erzählt ihm von dem Vorfall mit dem Jäger und dem Mädchen.

"Hmm. Das ist wirklich bedauerlich." murmelt Ozpin traurig. Ruby sagt erstmal nicht und verstärkt ihre Waffen mit Blutsteinen, die sie entweder auf den Weg fand oder vom großen DorfJägern und Seuchenbestien gefarmt hat.

Sie sie ist damit fertig aber dann kommt von ihr ein trauriger Seufzer. "Warum? Warum muss es soweit kommen?"

"Wir werden aus dem Blut geboren, durch das Blut zu Mensch gemacht und vom Blut vernichtet. Das alte Blut beseitigt die Grenzen der Menschheit und ermöglicht uns über uns hinaus zu wachsen." erläutert Ozpin. "Das Gute wird besser aber das Schlechte wird schlimmer. Ohne geringfügige Einschränkung bleibt die innere Bestie in der Menschheit wild. Das alte Blut befreit die Bestie lediglich und verleiht ihr die passende Form an. In gewisser Weise verkörpern die Bestien das, was wir wirklich sind." Er kichert für einen Moment. "Einst glaubte ich, die Menschheit könnte über ihre niederen Instinkte hinauswachsen und zu eine besseren Existenz entwickeln. Immer wieder hat es sich als Falsch erwiesen. Nichts hat sich geändert und es wird es auch nie."

Die Aussage von Ozpin's anderem Ich ist schon entweder erstaunlich oder schockierend bemerkbar. Sicher, er hatte in der Vergangenheit viele Fehler gemacht und fühlt sich deswegen Schuldig, aber er hat immernoch das Vertrauen darauf, dass die Menschheit über sich hinauswachsen kann.

"Hahahaha! Was für eine herrliche Ironi, würdest du mir nicht zustimmen, Ozma?" lacht Salem amüsiert.

"Diese Bestien sind also die Verkörperung unseres inneren Tieres." wundert sich Accelerator mental und lächelt traurig. "Ich frag mich, wie meins aussehen würde."

"Das kann nicht richtig sein." murmelt Ruby traurig. "Menschen können auch freundlich und hilfsbereit sein. Sie müssen nur den Willen dazu haben."

"Wenn sie das auch tatsächlich wollen, Red." seufzt Roman. "Ich hab es dir schon einmal gesagt. Die Realität ist grausam."

"Dem stimme ich Ausnahmsweise zu." meint Adam.

"Na ja. Das bedeutet aber nicht, dass man alles schwarz sehen muss." meint Predator. "Wobei… bei einer Welt wie dieser sollte man sich auf das Schlimmste gefasst machen."

Ruby verlässt den Traum des Jägers und erscheint vor Robyn's Wohnung. Sie hört ihr huste von der Laterne aus. "Robyn?" fragt sie besorgt, als sie sich dem fenster nährt.

"Oh. ihr seid zurück." merkt Robyn und hustet wieder heftig.

"Robyn!" rief Ruby besorgt.

"Ihr müsst euch um mich keine Sorgen machen." sagt Robyn als ihr Husten etwas nachlässt. "Ich fürchte, ich kann euch nicht mehr viel helfen. Aber bevor ich… nehmt dies… " sie überreicht Ruby einen Flammensprüher. "Ich konnte es nicht gebrauchen, aber ihr vielleicht…" Sie hustet wieder häftigt, bevor sie weiterspricht. "was mich befallen hat war unheilbar, aber diese Stadt hat mir hoffnung gegeben. ihr seltsames Blut hat mir Zeit verschafft. ich habe Glück gehabt. die plage der Bestien hat mich unversehrt gelassen. Ich kann sogar als Mensch sterben." sagt sie glücklich, bevor sie wieder heftig hustet.

Ruby erkennt, dass man ihr nicht mehr helfen kann und geht. "Leben sie wohl." flüster sie traurig.

"Ich werde auch zu eine Bestie." murmelt Robyn niedergeschlagen. "Ich hasse diesen Ort."

"Glaub mir, da bist du nicht allen." meint Qrow.

"Du bist aber dort bis jetzt nicht vorgekommen." sagt Robyn.

"Ich nicht, aber meine Nichte. Sie muss dort ein schwere Bürde tragen." argumentiert Qrow.

Ruby nimmt den langen Weg, da sich wieder neue Bestie in der Hauptstraße angesammelt haben. Dadurch musste sie aber die Beleidigungen und den Forderung der alten Schachtel ignorieren, als sie an deren Wohnung vorbei geht.

"Wäre sie freundlich Ruby gegenüber gewesen, hätte sie ihr von dem sicheren Ort erzähl. Sagt Misaka, während Misaka sich über das Benehmen der alten Frau klagt." schimpft Last Order.

"Selbst Schuld, würde Misaka sagen." zuckt Misaka Worst mit den Schultern.

Ruby erreicht Blake's Haus, worauf sie von ihr bemerkt wurde. "Oh. Hallo Frau Jägerin. Habt ihr schon meine Mutter gefunden?" fragt sie hoffnungsvoll.

"Ich... ähm… Nein, noch nicht. Tut mir Leid. Aber ich werde weitersuchen." Ruby kann es einfach nicht. Sie bringt es sich nicht übers Herz Blake von dem Tod ihrer Elter zu berichten. Daher lässt sie die Brosche in ihrer Tasche.

"Oh. Okay. Ich kann warten. Aber kann ich den gar nichts tun? Vielleicht sitzen Mama und Papa irgendwo fest und warten darauf, dass ich sie suchen Komme. Was meint ihr Frau Jägerin?" fragt Blake.

"Ich… glaub nicht, dass es sicher für dich wäre, sie zu suchen. Dir… geht doch der Weinrauch aus, oder. Es gibt diese Oedon Kapelle auf der anderen Seite. Wie... könnten dorthin gehen. Dort wärst du sicher aufgehoben. Und... wenn ich deine Eltern finde, werde ich sie dorthin leiten, okay?"

"ja Okay. Danke Frau Jägerin. Ich mag fast so doll wie Mama und Papa." lächelt Blake glücklich, wodurch Ruby sich noch mehr schlecht fühlt. "Ich sammle noch schnell meine Sachen."

"Sicher… ich werde am Eingang warten." sagt Ruby mit ein schwachen Lächeln und geht zur Eingangstür.

"Verdammt, Kleine. Du bist doch besser als das." klagt Qrow.

"Um ehrlich zu sein, bin ich mir nicht sich, ob ich den Mut hätte ihr die Wahrheit zu sagen." versucht Glynda Ruby zu verteidigen. "Vor allem in so einer Alptraumwelt wie dieser."

"Ich gebe zu, das ist schwierig." gesteht Qrow. "Trotzdem, wenn sie herausfindet, dass Ruby gelogen hat, würde es das Vertrauen zwischen den beiden schädigen." Er sieht dann zu Ozpin. "Diese Erfahrung habe ich schon hinter mir."

Die Haustür öffnet sich und die kleine Blake kommt aus dem Haus. "Ich bin fertig." lächelt sie.

"Gut." nickt Ruby mit einem schwachen Lächeln. Als sie sich auf dem Weg machen wollte hört Ruby ein knurren. "Was zum…" Zu Spät bemerkt sie die Seuchenbestie auf dem Dach, der sie überfällt und sie dabei zu Boden wirft. Ihre Hände, mit den Waffen, werden von den Klauen der Bestie gefangen.

"Frau Jägerin!" schreit Blake vor Angst.

"Wo kommt diese Vieh auf einmal her?!" scheit Yang entsetzt.

"Hehe. Da hat jemand nicht aufgepasst." grinst Tyrian.

"Blake! Geh ins Haus! Beeil dich!" rief Ruby. Die Bestie beißt in ihrer linken Schulter hinein, worauf Ruby vor schmerz Schreit. Blake vor Angst getrieben rennt aber in Richtung Abwasserkanal.

Ruby beißt die Zähne zusammen und versucht, trotz der Schmerzen, ihren Arm, der den Sägehackbeil hält, aus den Klauen zu befreien. "Geh Runter von mir!" schreit sie, als es ihr gelingt ihren Arm zu befreien und die Bestie zu enthaupten.

"Verdammtes Drecksvieh!" Ruby, die vor Schmerz stöhnt, nutzt ihre Blut-Phiole um die Wunde zu heilen. Als sie sich erholt hat, geht sie zügig Blake nach. "Bitte sei in Sicherheit!"

"Bitte lass Blake nicht sterben, anderes Ich." fleht Ruby besorgt

"Wage es nicht sie in Stich zu lassen." knurrt Adam.

Sie nähert sich dem Tunnel, den sie noch nicht erforscht hat. Plötzlich hört sie ein entsetztes Schreien eine Mädchens aus der Hölle, das wieder schnell verstummt.

"Blake?" flüstert Ruby entsetzt und befürchtet das Schlimmste.

Stürmend renn Ruby in den Tunnel und was sie darin erwartet, kann man als ein Riesenschwein bezeichnen, oder eher als dem Menschenfresser-Eber.

"Eine Riesensau?!" rief Mercury überrascht.

"Ihr glaubt doch nicht... dass das Vieh… " Yang hatte zu viel Angst um den Satz zu beenden.

Ruby merkt Blut aus seinen Mundwinkel. "Nein..." flüsterte sie entsetzt, als sie befürchtet, wessen Blut es sein könnte. Der Eber brüllt sie an und stürmt auf sie los. Trotz des engen Raums kann sie zu Seite weichen und dann auf ihn mit der Säge drauf schlagen.

Leider ist das Vieh zähe und schwingt seinen Körper in Richtung Ruby. Ruby wird heftig an die Wand gestoßen und lässt einen Schmerzensschrei aus. Darauf will die Bestie sie verschlingen.

Ruby aber weicht wieder rechtzeitig aus und schiebt blitzschnell die Donnerbüchse in sein Auge und schieß sofort. Die Bestie brüllt vor Schmerz. Ruby ist noch nicht fertig und schmettert mit ihre Säge auf seine Kopf hinein. "STIRB!" Einen letzten Schrei lässt der Eber aus sich heraus, bevor er zusammenbricht und im Blut auflöst.

Aber abgesehen von dem Blut ist noch was andere geblieben. Ruby erstarrt entsetzt vor einer waagerecht zerrissenen Kinderleiche mit Schleife am Kopf.

"Nein… nein nein nein nein nein!" schreit Ruby und kniet vor Blake's Leiche und nimmt ihren Oberkörper in die Arme, wobei Blut und Organe durch die Wunde kommen. Ruby will nur weinen… "Blake..." ...aber es kommen keine Tränen aus ihren Augen. "Das darf nicht sein… das darf es nicht…" Das, was aus den Augen kommt… "AAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!" ... ist Blut. Und ihr Weinen ertönt aus dem Tunnel.

Im Kinosaal zeigen die Gäste verschiedene Reaktionen. Die einen Würgen sich den Magen leer, andere weinen heftig oder brüllen gewissen Sadisten wütend an und dann noch welche, die normal zuschauen. Last Order schluchzt mit verdeckten Augen. Yang, mit roten Augen und unter tränen, umarmt ihren Partner mit jeder Kraft die sie bringt, damit sie sicher ist, dass Blake noch bei ihr ist. Ruby weint heftig, während Summer sie umarmt und ihr den Kopf streichelt um ihrer Tochter Trost zu schenken.

"Das muss ein Alptraum sein..." murmelt Ilia unter Tränen. "Ich will aufwachen…"

"Was genau ist der Sinn dabei?! Hast du diese Welt nur deshalb ausgesucht, damit du uns foltern kannst?!" schimpft Ironwood Predator wütend an.

"Also für mich ist das das reinste Paradies." grinst Tyrian.

"HALT DEINE FRESSE!" brüllt Asuka.

"Also erstens, habe ich euch davor gewarnt, dass es ein Alptraum sein wird. Zweitens, ich habe die Geschehnisse dort nicht beeinflusst. Und drittens zeigt es nur das, was eure Welt erwarten könnte, wenn ihr weiterhin von euren sogenannten GesamtBild dahinter besessen bleibt." meint Predator. "Und Top News für dich, Ironwood. Was ihr dort gesehen habt ist dieses GesamtBild dahinter."

"Was ich versuche ist die Zukunft der Menschheit zu sichern und nicht diesen abartigen, kranken Alptraum zu erschaffen!" verteidigst Ironwood hartnäckig.

"Was du versuchst ist irrelevant. Es sind deine Entscheidungen und Taten, die zu so einen Alptraum führen können." kontert Predator.

Ruby hat Blake's Leiche und die der Mutter nebeneinander gelegt und sie mit dem Flammensprüher, den sie von Robyn erhalten hat, angezündet. Sie schaut mit einem emotionslosen Blick wie die Leichen zu Asche verdunsten. Währenddessen hält sie Blake's schleife an ihrer Brust. das einzige, was von den kleinen Mädchen noch übrig ist.

"So sieht man sich wieder, junge Ruby." Ruby hört von hinten eine bekannte Stimme. Als sie nach hinten Schaut, sieht sie die krähenmaskierte Jägerin Glynda Gootwitch. "Ich nehme an, ihr seid die jenige, die Ghira erledigt habt?"

"Ja." sagt Ruby neutal.

"Hmm. Und dabei hab ich euch geraten es mir zu überlassen." klagt Glynda und stellt sich neben Ruby. "Meine Güte, Ihr höhr anscheinend nicht genren auf Ältere, oder?"

"Tut mir Leid." sagt Ruby. Die Leichen der beiden wurde inzwischen zu Asche.

Glynda seufzt bevor sie wieder spricht. "Nun, ich nehme an ihr habt eure Gründ dafür, aber versucht euch die Hände nicht schmutzig zu machen. Ein Jäger sollte Bestien jagen. Überlast das Jagen der Jäger mir." sagt sie und macht sich auf in Richtung Oedon Kapelle.

"Mir nicht die Hände schmutzig machen, sagt sie." lacht Ruby schwach und frustriert. "Dafür ist es schon längst zu Spät." Sie schaut auf Blake's Schleife. "Ich werde diese gottverdammte Alptraum Jagt beenden, komme was wolle." sagt sie entschlossen und macht sich wieder auf dem Weg.

"Wie wird mein anderes Ich damit leben können?" fragt sich Ruby, die sich etwas beruhigt hat, aber immer noch ein wenig schluchzt.

"Nun. Sie wird es schwer haben so eine Last zu tragen. Und Blake wird nicht das letzte Opfer sein." meint Predator. "Aber ihr ist klar, dass sie nirgendwo weiter kommt, wenn sie Trübsal bläst. Gerade für die, die gestorben sind, muss sie weitermacht und vorwärts gehen."

"Andernfalls wird sie der Geisel der Bestien ausgeliefert, nicht wahr?" mischt Neo mit.

"Ja." sagt Predator.

Blake und Yang haben sich inzwischen auch einigermaßen vom Schock erholt, wobei Yang Blake immer noch umarmt, nur sanfter.

"Es ist okay, Yang… mir geht's wieder gut…" versichert Blake, die noch etwas zittert. Yang, die noch unter Tränen ist, aber lässt sie nicht von der Umarmung los. Blake versucht sie nicht zu lösen und akzeptiert sie.

"Wie viel wird Ruby dort noch ertragen müssen?" fragt Weiss besorgt.

"Zu viel, vermutlich." vermutet Mikoto.

Ruby befindet sich vor einem runden Platz nah der große Kathedrale und wie von Roman gesagt wurde sind die Türen verschlossen und auf der runder Platz streifen Kirchenriese herum. Sie entdeckt eine Seitengasse und geht hinein, mit der Hoffnung von dort einen Weg zu finden, die Tor zu umgehen.

An einer Sackgasse erlegt sie einen Dorfjäger. "Ihr seid verflucht." Ein letzter satz vor seinem Ende.

"Entschuldigung. Seid ihr eine Jägerin?" fragt die weibliche stimme hinter einer Tür, worauf Ruby aufmerksam wurde.

"Hey, Em. Das bist ja du." merkt Mercury verblüfft, als er Emerald's Stimmer erkannte.

"Was?! Ich will nicht in dieser Horrorshow sein!" klagt Emerald panisch.

"Das nennt mach halt Pech, Liebes." meint Therestina.

"Ja." antwortet Ruby.

"Oh. Denn Himmel sei Dank. Wisst ihr vielleicht einen Sicheren Ort?" fragt Emerald. "Die Nacht ist lang und ich habe nur noch sehr wenig Weihrauch… Bitte. es muss doch irgendwo eine Zuflucht geben."

"Tja..." überlegt Ruby. Nach den letzten Vorfall hat sie beschlossen für keinen als Leibwächter zu fungieren, aber zumindest sollte sie Emerald informieren. "... es gibt da diese Oedon Kapelle in der nähe. Das ist momentan der einzige sichere Zuflucht, die ich kenne." "Abgesehen von dem Traum des Jägers, aber dahin kann nur ich gelangen."

"Oh, danke Kleines." bedankt sich Emerald freundlich. "Vielleicht sehen wir uns dort." Von ihr hört man ein kleines Lachen.

"Okay. Warum höre ich mich so an, als ob ich mit Ruby flirte wollte." wundert sich Emerald irritiert.

"Na ja. Wie soll ich dir es am besten sagen?" Beginnt Predator, bevor sie seufzt. "Egal. Ich sage es gerade heraus. In dieser Welt bist du eine Prostituierte." Darauf wird es im Raum still.

"HAHAHAHA!" Mercury's Lachen bricht die Stille. "...Em ist eine…hahaha! Prost… Prostituierte… hahaha!" Emerald knurrt frustriert und weiß nicht was schlimmer ist. Das Dasein einer Obdachlosen oder das Dasein einer Hurre.

Ruby geht wieder und wir darauf von der neuen Stimme begrüßt. Mehr oder weniger. "Ihr… Ihr seid nicht von hier, he?"

Sofort hört Mercury vor schock mit dem Lachen auf. "Huhu. Jetzt hat sich Mister Black dem Alptraum angeschlossen." grinst Tyrian.

"Eine Fremde, die bei der Jagd mitmachen will? Wie lächerlich." spottet Mercury.

"Was soll das denn heißen." fragt Ruby mit verengten Blick und fühlt sich etwas beleidigt.

"ich hab gehört, wie ihr der Schlampe was von einer Zuflucht erzählt habt. Na, sie ist schön blöd, wenn sie einer Fremden vertraut. Ihr geht es vermutlich nur darum, euch um eure Münzen zu erleichtern." spottet Mercury wieder, diesmal aber mit einem kurzen Lachen.

Ruby verdreht die Augen und geht weiter.

"Der scheint recht skeptisch zu sein." merkt Mari.

"Er ist immer skeptisch." sagt Predator. "Und ich meine immer."

Am Ende des ganges hat sie eine Leiter gefunden, die zu Spitze des Turms führt. Von dort aus gelingt es ihr über die Dächer die Tor zu umgehen.

"Zumindest geht es voran." lächelt Qrow schwach.

"Allerdings betritt sie unerlaubt das Territorium der Kirche." weist Clover darauf hin. "Es ist unwahrscheinlich, dass sie das nichtlezensirtes Eindringen auf ihr Privatgelände gutheißen werden."

"Vorausgesetzt die KirchenFuzis leben noch." meint Misaka Worst. "Es gab bereit dieses Elch-Wolf-Ding und wenn sich Misaka recht erinnert soll er, laut unseres Gastgebers, ein Kleriker gewesen sein."

"Und er ist nicht der einzige. Erinnert ihr euch an die Riesen, denen Ruby begegnet ist? Sie sind bekannt unter den Namen Kirchenriesen." erläutert Predator.

"Tsh. Der Name sagt wohl alles." murmelt Accelerator.

Gerade als Ruby vom Dach runter kommt, wird sie von ein tollwütigen Hund angegriffen. Doch sie reagiert schnell und verpasst dem Hund ein senkrechten Hieb mit ihrer Säge. Mit gespaltenen Vorderteil fällt er auf dem Boden.

"Hmm. Ich dachte, die Tore sollen dazu dienen, die Bestien von diesem Ort fernzuhalten." murmelt Ruby genervt.

Die lange Treppe führt direkt zu großen Kathedrale, doch sie wird von einem Kirchenriesen und mehreren Kirchendiener blockiert. Einer von den Dienern hat sogar eine Schusswaffe. Ruby hat aber einen Umweg gefunden.

Die Kirchendiener sind weitaus stärker, als die gewöhnlichen DorfJäger, aber es ist nicht womit Ruby fertig wird. Ein Sensenträge attackiert die silberäigige Jägerin mit seine schwingenden Sense. Ruby schießt mit ihrer Donnerbüchse auf ihn und lässt ihn taumel. Bevor er reagieren konnte wird sein Kopf von ihrer Säge gespalten.

"Nicht Fair. Mein anderes Ich sollte auch eine Sense bekommen." schmollt Ruby.

"Man sollte nehmen was man bekommt, Kleine." meint Qrow. "Außerdem scheint dein anderes Ich ganz ordentlich mit ihren jetzigen Waffen umgehen zu können."

Ruby erreicht die Tore der Große Kathedrale. Sie Öffnet das Tor und geht hinein. Der Treppenaufgang dahinter wir links und recht von Statuen von seltsamen Kreaturen geschmücktes, dessen Köpfe wie Kokons aussehen.

"Was sollen diese Statuen darstellen." wundert sich Rubyn.

"Hmm." überlegt Ozpin. "Ich vermute mal, das ist eine Art Gott."

"Eine hässliche Art von Gott." meint Raven.

"Oz liegt da gar nicht so falsch." kichert Predator, worauf auch Salem's Interesse geweckt wird.

Ruby betritt die große halle der Kathedrale. In der Mitte sitzt eine gebräunte Frau mit langen braunen Haaren auf den kniet, währt sie ein Medaillon in ihren händen hielt. Es scheint um die Vikarin Harriet Bree zu handeln und sie spricht ein Gebet. "Lasst uns Beten, lasst uns hoffen um an der Gemeinschaft Teil zu haben und uns am alten Blut larven. Unser Blutdurst sättigt uns, besänftigt unsere Ängste. Sucht das alte Blut, aber hütet euch vor der Schwäche der Menschen. Ihr Wille ist schwach, ihr Geist ist jung. Die gemeinem Bestien locken mit Nektar und ziehen die Sanftmütigen in ihre Tiefen. Wenn die Angst nicht wäre, der Tod bliebe unbeweint."

"Das soll wohl ein schlechter Scherz sein." stöht Harriet frustriert und legt eine Hand auf die Stirn.

"Hahaha! Die IrokeseSoldatin leitet eine Secte!" lacht Misaka Worst.

"Aber das würde bedeuten, dass sie für die BestienPlage verantwortlich ist, oder? Fragt Misaka, während Misake ihre Vermutung äußert." fragt sich Last Order.

"Das wäre naheliegend, aber ich glaube nicht, das es so einfach ist." schüttelt Mikoto den Kopf.

"Nun. Zumindest hat sie eine Informationsquelle gefunden." meint Accelerator.

Auf einmal stöhnt Harriet vor Schmerzen, die immer größer werden, gefolgt von einer blutigen Explosion. Ruby schaut zu, wir Harriet sich in ein Bestie, mit langen weißen Fell, verwandelt hat. Das Medaillon hält sie mit ihrer linken Klaue fest. Mit der rechten Klaue stützt sie sich auf den Boden und dreht ihr Wolfsschnauze, mit Hirschgeweih am Kopf, zu Ruby.

"Oder auch nicht." murmelt Accelerator.

"Wow!" erschreckt sich Marrow.

"Großartig. Ich bin jetzt eine Bestie." stöhnt Harriet frustriert.

"Großer. Hund… warum muss es immer ein großer Hund sein?" zittert Blake und wird von Yang beruhigt.

Ruby seufzt verärgert und bereitet sich auf den Kampf vor.

Harriet brüllt mit einem identischen Laut wie die Kleriker Bestie und springt aus Ruby zu. Harriet landet mit massiven FaustSchlag nur dumm das Ruby ausgewichen ist. Darauf klappt sie ihre säge für die Länge auf und landet damit einen Hieb auf der rechten Klaue von Harriet, worauf sie vor Schmerz brüllt.

Harriet heftet ihre rechte Klaue auf den Boden und schwingt sie auf Ruby, wobei die Nägel den Boden zerkratzen. Ruby weicht durch den Arm aus und schmeißt ein Molotovcocktail auf ihr Gesicht was sie ein wenig paralysiert, da sie gegen Feuer schwach sind. Das gibt Ruby die Gelegenheit Harriet zu attackieren und sie ausbluten zu lassen. Harriet will Ruby mit ihrer Rückhand erwischen aber auch die umgeht sie und schießt mit der Donnerbüchse…

"Wieder ins Gesicht." stöhnt Emerald.

"Man merkt, das die silberäugige Kriegerin sich verbessert hat." merkt Watts. "Diese Blutkraft ist erstaunlich."

"Gut so kleine Rose! Lass sie bluten! Lass sie vor Schmerzen schreien! Hahahaha!" jubelt Tyrian krank.

"Feuerst du ernsthaft diese silberäigige Göre an?!" knurrt Cinder wütend.

Nach der verwendung Molotovcocktail, brüllt Harriet in Rage und trommelt und kratzt mit ihren Händen auf den Boden und lässt Ruby zurück weichen. Ruby erblickt, das Harriet auch zurück gewichen ist und eine Gebetshaltung einnimmt. Darauf wird sie vom Licht umgeben, das sie anscheinend heilt. "Daraus wird nicht." knurrt Ruby und setzt ihr letztes Molotovcocktail ein. Harriet unterbricht die Heilung und versucht wieder die Flammen los zu werden.

Ruby stürm erneut und verpasst ihr ein paar SägeHiebe, worauf Harriet verzweifelt mit ihrer Klaue auf dem Boden trommel um Ruby wegzuscheuchen, Aber sie wird von der Donnerbüchse wieder am Kopf getroffen. Mit einem Finalstricke spaltet Ruby Harriet's Schädel in zwei. Die Bestie explodiert in Blut und lässt Ruby blutgetränkt zurück.

"Ha. So sieht also mein Ende in dieser Welt aus. Zu Bestie mutiert und von Red abgeschlachtet." seufzt Harriet deprimierend.

Ruby stößt einen Seufzer aus. "Verdammt." knurrt sie, als sie eine Spur verloren hat. Wütend kickt sie einer der Kerzen, die auf dem Boden liegen, in Richtung Altar. Das fällt ihr was auf. "Hmm?" Auf dem Altar entdeckt sie einen Schädel, der höchstwahrscheinlich einen Bestie gehörte. Sie geht darauf zu. "Ein BestienSchädel?" wundert sie sich, als sie ihre Hand zu ihm streckt. Auf einmal wird alles schwarz.

"Das wars? Der Film ist schon vorbei?" fragt Mercury.

"Fürs erste ja." sagt Predator. "Wir werden später vorbei schauen."

"Gut…" stöhnt Tai erleichtert. "Weiter mit anzusehen, wie sich mein kleines Mädchen in diesem Alptraum durchkämpft, würde ich nicht verkraften."

"Diese Welt ist indertat erschreckend. Es ist, als ob sich das sämtliche Über der Welt in diesem einen Land versammelt hat." kommentiert Ozpin.

"Und viel zu viele Hunde." murmelt Blake.

"Darüber machst du dir Gedanken?" wundert sich Neptune. "Du wurdest von einem Rie-"

"Neptune!" warnen Ilia und Sun wütend und unterbrechen ihn.

"Oh…" merkt Neptune seinen Fehler und entschuldigt sich. "Tut mir leid. Ich wollte nicht…"

"Ist okay." versichert Blake wage.

"Hmm. Ich glaub, wir kriegen Gesellschaft." weist Winter hin, als sie Schritte hört. Einer weitere Gruppe betreten den Raum unter der Führung einer weißhaarigen Frau mit Violetten Auge und rechten Augenklappe. Sie hat auch noch rechts eine grünfarbige, gepanzerte Armprothese.

"Wer ist hierfür zuständig?" fragt die Frau.

Besetzung in Bloodborne

Ruby Rose - Gute Jägerin (Spielcharakter)

Weiss Schnee - Die Puppe

Robyn Hills - Gilbert

Ozpin - Gehrman

Blake Belladonna - Das kleine Mädchen

Ghira Belladonna - Pater Gascoigne

Kali Belladonna - Die mutter des Mädchen

Caroline Cordovin - Die alte Frau die nur rummeckern

Roman Torchwick - Der Hausmeister der Oedon Kapelle

Emerald Sustrai - Arianne

Mercury Black - Der misstrauischer Mann

Leonardo Lionheart - Laurence der erste Vikar

Harriet Bree - Vikarin Amelia