Haha, woooow Reviews tun wirklich gut ;) nicht nur der Geschichte sondern auch dem Schreiber :D schaut ich hab es trotz Stress geschafft schon wieder ein Chap zu schreiben ;) Ich bin allerdings etwas unsicher ob es reinpasst... naja, wir werden sehen... Kommt darauf an, wie viel ihr lesen wollt, bevor ich rumina mit ins spiel bringe XD hehe, ich sag nix mehr spoiler gefahr ;)
Allerdings empfehle ich euch wenn ihr die Story lest nebenher das Lied Darkness Darkness von Lisa Torban laufen zu lassen. LIED vielleicht erst ab dem Zeitpunkt, wenn die Lyrics dann erwähnt werden aber ich liebe das gerade ;D
Dicker Nebel umgab uns nun schon seit einigen Tagen. Ich hatte mich inzwischen an das neue Leben an Board gewöhnt, das meinem Alten so wenig glich wie eine Maus einem Elefanten. Trotzdem genoss ich es mich am Morgen schon an meinen Üblichen Platz im Bug zu begeben und am Abend erst ganz spät in die Kabine, die ich mir mit der jungen Brünetten teilen musste zurück zu kehren. Ich versuchte mich aus dem Crewgeschehen soweit als möglich heraus zu halten. Es war nicht meine Aufgabe ihnen zu helfen. Ich musste sehen, dass ich die Sphären auseinander hielt und wir nicht von dem Nebel auf einen Irrweg gebracht wurden, oder gar irgendwelchen Meerjungfrauen zum Opfer fielen, die vor diesen Küsten noch aggressiver waren als in den Meeren die Sinbad bisher bereist hatte. Natürlich wusste ich, dass die anderen von meiner Unbeteiligtheit nicht gerade begeistert waren, doch ich konnte mich nicht überwinden zu ihnen zu gehen und ihnen zu helfen, aus Angst, dass der Nebel noch mehr Geheimnisse barg, die ich nur erahnen konnte, die allerdings sofortiges Eingreifen benötigen könnten.
Es war der zweite Abend in dieser nebligen Suppe, als mir die Erinnerung kam, an ein lang vergessenes Lied. Ich hatte es oft gesungen, als ich in den Nächten auf der Insel alleine am Strand gelegen hatte. Warum es mir einfiel war nicht im ersten Moment ersichtlich, als dann allerdings ein Boot aus dem Nebel auftauchte war es kein Wunder mehr. Das Boot war ein Ruderboot. Keiner der Insassen hatte überlebt. Woran sie gestorben waren war auf den ersten Blick ersichtlich: einer Krankheit. Was für eine es war wollte ich gar nicht wissen, denn ich spürte die Hand des Todes immer noch über ihnen ruhen. Als ich hinter mir einen Seemann rufen hörte, dass wir die Toten bergen sollten, drehte ich mich um und ging schnellen Schrittes zu ihnen und sagte laut und deutlich „NEIN!" Dann blickte ich ihn kühl an und drehte mich anschließend zu dem Boot um. Sinbad war inzwischen dazu gekommen, ebenso wie Bryn, Dubar und Firouz, der sich beschwerte, dass man wenigstens herausfinden musste, woran diese Menschen genau gestorben waren. Mein Blick hing an dem Boot. Vielleicht hatte ich einige dieser Menschen gekannt in einem anderen Leben. Sie waren schließlich aus meiner Heimat, aber Sinbads Worte unterbrachen meinen Gedankengang. „Warum sollen wir diese Menschen nicht bergen?"
Meine Antwort kam kühler, als ich gewollt hatte. „Die Hand des Todes hängt Unglück bringend immer noch über diesem Schiff.", damit war ich wieder an meinen Platz im Bug zurückgekehrt und begann dort leise zu singen.
Darkness darkness be my pillow.
Take my hand let me sleep.
In the coolness of your shadow.
In the silence of your deep.
Ein gedenken an die Toten konnte niemals falsch sein. Man musste ihre Geister beruhigen und irgendwie passte dieses alte Lied, das in meinen Gedanken herumspukte genau zu dieser Situation. Ich beobachtete die dunklen Nebelschwaden weiter und dann tauchte aus dem dicken Mus, der über der Insel hing endlich der ersehnte Hafen auf. Der Hafen von Aberaeron. Ein Hafen meiner Heimat. Mein Blick ging über die Crew, die erleichtert aufatmete, und blieb schließlich an Sinbad hängen, der meinen Blick erwiderte, aber mit einer kühlen, harten Maske, die ich nicht durchdringen konnte. Ich setzte unterbewusst nach der Pause zu der Zweiten Strophe an.
Darkness darkness hide my yearning.
For the things that cannot be.
Keep my mind from constant turning.
Toward the things that cannot see.
Diese Strophe war zwar eigentlich eine die meine Gefühle wiedergab. Das was ich wollte konnte ich noch nicht erreichen, und trotzdem dachte ich andauernd daran. Mein Blick ging allerdings wieder auf den Hafen. Ich wusste nicht genau, was die anderen in diese Strophe hinein interpretierten, allerdings war ich mir sicher, das die meisten gerade dank des Nebels und des Bootes an die unsteten Seelen der Geister dachten, die durch die Lande streiften und niemals das erreichen sollten, was sie gerne wollten.
Als wir im Hafen waren war der Nebel immer noch dick, unfreundlich und undurchdringlich. Das Schiff wurde vertaut, einige Hafenarbeiter halfen dabei. Ich kümmerte mich wieder nicht um das rege treiben an Bord, denn mir wurde bewusst, dass ein Fluch über diesen Landen lag. Ein Fluch der Dunkelheit.
Darkness darkness long and lonesome.
With the day that brings my happiness.
I have found the edge of silence.
Oh i am in depths of fear.
Ich spürte die Angst der Menschen die dem Nebel zusätzliche Kraft zu geben schien. Die ihn dazu brachte unheilvoll über der Stadt zu schweben. Ich hörte kaum Stimmen und das Leben in der Stadt schien nur gedrückt seinen Gang zu gehen. Mir fiel auf wie verstummt die Stadt schien, was nichts gutes Bedeutete und dann erstrahlte ein Haus im Licht. Ein kurzes Erschüttern war zu spüren. Mein Blick huschte kurz über alle anderen, ob auch sie das gesehen oder gefühlt hatten, doch nur Bryn schien etwas bemerkt zu haben, denn sie war die einzige, deren Blick suchend über die Stadt schweifte. Da wurde mir bewusst, dass sie es zwar gespürt, aber nicht gesehen hatte und damit war auch geklärt, was ich gesehen hatte. Es war der Übergang gewesen. Der Übertritt in eine andere Dimension.
Darkness darkness be my blanket.
Cover me with the endless night.
Take away the pain of your way.
Fill the emptiness with light.
Wie verzweifelt mussten die Menschen hier sein, dass sie sich nach Hause begaben. Sich in ihr Bett legten und nicht die Hoffnung oder den Mut hatten jemals wieder aufzustehen, oder gar ihr Haus zu verlassen. Sie hatten sich in eine andere Schmerz freiere Dimension begeben. Sie hatten die Dunkelheit des Nebels gegen ein Licht getauscht, doch zu welchem Preis?
Darkness darkness hide my yearning.
For the things that cannot be.
Keep my mind from constant turning.
Toward the things that cannot see.
Und mit einem Mal war mir bewusst, dass der Nebel nicht nur ein gefährlicher Fluch war, nein es war eine Art Todesfluch. Diese Menschen würden sicher als Geister umherwandern und ewig versuchen etwas zu finden, was es hier nicht gab, oder für sie nicht mehr gab und dadurch nur noch weitere in den Tod reißen. Das galt es zu verhindern. Doch genauso brennend, wie mich die Frage interessierte, was wir tun könnten um diesen Nebel zu beseitigen, interessierte mich, wer diesen Fluch ausgesprochen hatte. Es musste ein starker dunkler Magier sein, der das vollbracht hatte, jemand der mit der Göttin der Unterwelt zusammenarbeitete. Hell die Totengöttin. Irgendwer spielte ihr in die Hände, aber aus welchem Grund? Und wer?
Die Hafenangestellten beäugten uns kritisch, als wir das Schiff verließen. Dermott thronte auf Bryns Arm, was mich zu einem kleinen Schmunzeln veranlasste, das ich allerdings gut versteckte. Ein Mann kam auf Sinbad zu. „Herr, seid Ihr Sinbad, der Furchtlose Captain und Meeresbummler?"
Sinbad sah sich erstaunt um und nickte dann etwas vorsichtiger. Die Gesichter der Menschen hellten sich auf. „Bitte bitte, dann helft uns! Dieser Nebel, er trübt unsere Gedanken und wir halten das nicht mehr aus. Bitte ihr müsst uns helfen!"
Jaja, ich hab gerade wieder an die alte Serie zurück gedacht und daran, dass sie jedesmal ein neues Abenteuer erlebt haben... mal schaun, wie ich das menage aber njoa, es wird ;)
Gast:
1.) Woooha! *bibber* Dududu... du ließt aber genau^^° das war mir selber net aufgefallen ;) hehe aber jups stimmt, ich hab da wirklich einen unbewussten Zeitenwechsel ^^
2.) das mit dem späteren Kapitel ist auch keine schlechte Idee... hatte es ja erst als so ne Nebenstory geplant so Maeves Leben auf der Insel und so, aber das ist auch keine schlechte ideeeeee *im Hinterkopf behalt*
Hier bei deisem Chap muss ich leider sagen, dass die Lyrics nicht mir gehören sondern die Rechte liegen bei Lisa Torban und ihrem Song Darkness Darkness aus dem Album Ghosts Of The Abyss. Wenn ihr euch das anhören wollt hier der LINK die Idee für Maeves Kostüm habe ich aus einigen zusammengemischt die Bilder muss ich bei gelegenheit, wenn ihr wollt mal wieder suchen.
