Kapitel 5: Sinne

Sie schmeckte nach Wald, dachte er, als seine Sinne in den Kuss eintauchten. Das Aroma von Tee war zu bemerken, eine Ablenkung, die er beiseite schob, damit er sich auf ihren eigenen Geschmack konzentrieren konnte. Lehmig, fruchtbar, sprühend vor Leben. Sie küsste ihn mit Leidenschaft. Hier, dachte er, war verdorrte Erde, und sein Mund fiel wie Regen auf die Ödnis.

Es war verlockend, so verlockend, ihrem Drängen nachzugeben, sie ihn auf den Küchenboden hinunterziehen zu lassen, sich hier wie wilde Tiere zu paaren. Aber er stellte fest, dass er mehr als das Auflodern einer schnellen Nummer wollte. Und daher regulierte er das Tempo, steuerte den Kuss in ein ruhigeres Fahrwasser, ließ das Streicheln seiner Zunge sanfter werden, beruhigte ihren Rücken mit seinen Händen, bis sie beide sich langsamer bewegten, sich im Gleichklang miteinander wiegten, während ihr weicher, weiblicher Körper sacht in vollem Kontakt mit seinem härteren Körper schwang.

Wie ein Schwimmer, der die Oberfläche des Wassers erreicht, öffnete sie die Augen. „Liebe Götter."

Weniger ruhig, als er gerne gewesen wäre, drückte er seine geschwollenen Lippen auf ihre Stirn. „In der Tat."

Er war noch dabei, über seinen nächsten Schritt nachzudenken, als sie zu lachen begann. „Wenn die Dinge zwischen uns so heftig sind, glaubst du, wir werden es überleben?"

Er schaute sie reglos an, und ein Blitz erhellte kurz die Flächen und Furchen seines Gesichtes.

„Überleben wird überbewertet. Ich ziehe es vor zu leben."

Sie begegnete seiner Leidenschaft mit ihrer eigenen.

„Dann lass uns leben."

Im wässrigen Licht einer nebligen Morgendämmerung erwachte sie und zog Bilanz.

Alles tat ihr weh. Überall. Anscheinend war Sex mit Severus Snape kein Sport für Schwache.

Wenn sie Schmerzen hatte, war das kein Wunder. Irgendwann während Runde eins hatte er im Stehen in sie gestoßen, wobei er sie mit den Händen unter ihrem Po hochgehoben hatte. Sie hatte ihrerseits versucht, so viel ihres Gewichts wie möglich in der Höhe zu halten, indem sie mit den Schenkeln seine Taille umklammert hatte. Ihr Job erfordert, dass sie sich selbst angemessen fit hielt, aber ihre Gesäßmuskeln und ihre rückseitige Oberschenkelmuskulatur schienen die Anstrengungen der letzten Nacht nicht für „angemessen" zu halten. Sie schnaubte. Egal.

Die Haut auf ihren Wangen und Lippen schmerzte von der Reibung seiner Bartstoppeln. Dabei war er sanft gewesen. Aber er hatte endlos viel Zeit damit verbracht, sie zu küssen und wieder und wieder zu ihrem Mund zurückzukehren, als sei er der Quell allen Vergnügens. Dabei hatte er all die empfindlichen Stellen ihres Gesichts berührt und die raue, katzenzungenartige Textur seines Kiefers hatte rote Spuren an den Stellen hinterlassen, die er am meisten aufgesucht hatte.

Ihre Schulter schmerzte von einem der Bisse, die er ihr zugefügt hatte. Er hatte es erst getan, nachdem sie ihre eigenen Zähne in seiner Schulter versenkt hatte. Sie hatte nicht einmal realisiert, dass sie damit eine Einladung ausgesprochen hatte. Aber er hatte sie verstanden. Und sie akzeptiert. Sie lächelte. Er hatte sie nicht wie etwas Fragiles, leicht Zerbrechliches behandelt. Im Gegensatz zu Ron hatte Severus nichts dagegen gehabt, die Grenze zwischen Vergnügen und Schmerz zu überschreiten.

Ihre Pobacken taten von den Abdrücken weh, die seine Hände hinterlassen hatten, als er am Ende von Akt Nummer zwei den Rhythmus übernommen und dabei ihre Hüften ergriffen und sich gegen sie gedrückt hatte, um sie beide zu einem überwältigenden Abschluss zu bringen.

Und ihre intimen Teile? Nun, sie schmerzten aufgrund der Intensität und der schieren Quantität ihrer Begegnungen. Es war schließlich mehr als ein Jahr her, seit sie das Bett eines Mannes geteilt hatte. Wie würde eine Weile empfindsam sein, nahm sie an.

Aber, so dachte sie, während sie mit Genugtuung über die schlafende Gestalt ihres Partners blickte, sie hatte genauso viel gegeben, wie sie bekommen hatte. Sie hatten erstaunlich gut zueinander gepasst. Keiner von ihnen würde sich beklagen.

Kurz gesagt, sie fühlte sich, als sei sie von einem Lastwagen überfahren worden.

Und zum ersten Mal seit Jahren fühlte sie sich umfassend, überwältigend lebendig.

Im Gegensatz dazu schlief ihr Liebhaber wie tot. Zeit, sich darum zu kümmern. Sie schubste ihn wach, indem sie sacht ihren eiskalten Fuß auf einen Punkt legte, von dem sie nun aus Erfahrung wusste, dass er ungewöhnlich warm war. Er rutschte weg, und sie schob den Fuß wieder dorthin. Hätte sie nicht gewusst, dass er ein Mensch war, hätte sie den Ton, den er beim Erwachen von sich gab, leicht als ein Knurren klassifiziert. Er brachte sie dazu, den Kopf zurückzuwerfen und zu lachen.

Verschlafen öffnete er ein Auge, in dem Ärger und Amüsement miteinander stritten. „Nimm deinen abscheulich kalten Körperteil weg." Seine Stimme war rau und schlaftrunken.

Sie lächelte und flötete: „Bitte mich auf nette Art."

Trocken sagte er, „Nimm ihn weg, oder ich entferne ihn für dich."

Unerschrocken kicherte sie. „Das möchte ich dich versuchen sehen. Bist du morgens immer so grantig?"

„Bist du immer so ekelhaft fröhlich?"

Sie kicherte. „Normalerweise nicht, nein. Ich bin nur so fröhlich, wenn es mir gut geht und ich fast zu Tode gemaust wurde."

Obwohl sich eigentlich nur sehr wenig änderte, wechselte sein Gesichtsausdruck von größtenteils verärgert zu reiner männlicher Selbstzufriedenheit.

„Vielleicht ist das wirklich ein Grund für Fröhlichkeit. Sobald ein ordentliches Maß an Schlaf abgehakt ist. Was noch nicht stattgefunden hat. Jetzt geh weg."

Zu zufrieden, um Anstoß zu nehmen, beugte Hermione sich hinunter und drückte einen sanften Kuss auf sein stoppeliges Gesicht. „Nun, wenn du mehr Schlaf brauchst, hast du ihn sicher verdient. Hast du etwas dagegen, wenn ich etwas frühstücke und dusche?"

Snape wedelte herablassend mit einer Hand und entließ sie, indem er sich mit einem weiteren Grunzen umdrehte und sofort wieder in Schlaf versank.

Einen Moment lang lächelte sie ihm liebevoll zu, dann glitt sie aus dem Bett. Milo, der an ihren Füßen geschlafen hatte, gähnte, streckte sich und tappte ihr hinterher.

Zwei Stunden später erwachte er und fühlte sich für einen Moment desorientiert. War er krank? Hatte er deshalb geschlafen, bis die Sonne bereits am Horizont stand? Er drehte sich um, und der Schmerz in seinem Körper rief ihm die vergangene Nacht wieder ins Gedächtnis. Granger. Technisch Weasley. Aber Granger.

Es war ein einzigartiges, sinnliches Vergnügen gewesen, sie zu haben. Und er hatte sie in der Tat gehabt, mit ihrer wilden Mähne und sonst nichts in seinem Bett, auf seinem Fußboden und während einer langhingezogenen Aktivität gegen seine Wand. Die Erinnerung daran, wie sie sich ihm hingab, rief trotz seiner gründlichen Befriedigung einen Anflug von Begehren hervor.

Sie war eine unersättliche Bettgenossin gewesen, die in ihm Leidenschaften weckte, von denen er geglaubt hatte, er habe sie in seinem früheren Leben zurückgelassen. Und dennoch hatte er es interessant gefunden, dass er nicht den Abscheu empfunden hatte, der früher immer bei solchen speziellen Vorfällen aufgekommen war.

Interessant, dass er sich mit Granger in leichter Perversität suhlen konnte und sich dennoch … sauber fühlte.

Diesem Gedanken würde er zu einem späteren Zeitpunkt nachgehen müssen. Im Moment schloss der Duft von zubereitetem Essen jede weitere Überlegung aus. Wie lange war es her, seit jemand für ihn gekocht hatte?

Er erhob sich vom Bett und folgte seiner bemerkenswerten Nase in die Küche. Dort stand ein schön aussehender Teller Essen unter einem schlauen kleinen Stasiszauber. Drei seiner guten Eier, im spanischen Stil in Butter gebraten, sodass der knusprige Rand der Eiweiße ein kompliziertes Spitzenmuster bildete, eine dicke Scheibe seines selbstgebackenen Brotes, mit Butter gegrillt, eine hübsch angekohlte, gegrillte Tomate und verpfuschte, selbstgemachte Kartoffelpuffer und grüne Zwiebeln.

Lächerlich zufrieden langte er zu.

Mit vollem Bauch ging er auf die Terrasse hinaus, um dort die wunderbare Granger (zugunsten der Sicherheit seines Verstandes hatte er aufgehört, auch nur zu versuchen, an sie als Mrs. Weasley zu denken) nackt und bis zum Hals in seiner Zedernholzwanne vorzufinden. Ihre bernsteinfarbenen Augen waren geschlossen, ihr Kopf war zurückgelegt, um den steten Fall des eisigen Regens auf ihr Gesicht prasseln zu lassen. Hätte er gedacht, er sei viel zu befriedigt, um ihre nackte Gestalt sofort erregend finden zu können, hätte er falsch gedacht.

Und neben ihr, auf dem Bord, das er selbst zu diesem Zweck installiert hatte, lag entspannt sein Regen hassender Hund. Die kluge Hexe hatte über dieses eine Stück einen Impervio geworfen, und Milo saß dort und genoss sein Bad, während er sie mit einem Ausdruck sklavischer Bewunderung auf dem Gesicht ansah. Er gab ein glückliches Jaulen von sich, als er Severus sah, wedelte mit dem Schwanz, machte aber keinen Versuch, zu ihm zu kommen.

Verräter.

„Ich sehe, du hast meine Küche, meine Wanne und meinen Hund vereinnahmt."

Sie hielt die Augen geschlossen und grinste. „Schuldig. Hast du dein Frühstück genossen?"

Er machte ein unverbindliches Geräusch, zog seine eigene Kleidung aus und zischte, als er sich vorsichtig in das heiße Wasser niedersinken ließ.

„Wie verdammt heiß ist dieses Wasser, Frau?"

Ihr Grinsen wurde breiter. „Ich mag es heiß."

Er schnaubte. „Offensichtlich. Auf mehr als eine Art."

Sie grinste. „Und du magst es anscheinend lauwarm."

Seine Augenbrauen flogen nach oben. „Das tue ich nicht!"

„In der Wanne, meine ich. Keine anderen Orte. Offensichtlich."

Etwas beschwichtigt senkte er den halberigierten Teil seines Körpers in das Wasser, das heiß genug war, um ihn zusammenzucken zu lassen. „Offensichtlich. Aber du solltest wissen, dass ich im Allgemeinen das Wasser ziemlich heiß mag. Dies ist ein oder eher zehn Grad heißer als heiß." Er zog ein kleines, schwimmendes Thermometer aus dem Wasser und zischte erneut. „Dreiundvierzig Grad? Das ist lächerlich." Er rief seinen Zauberstab herbei und schwenkte ihn in einem Schnörkel, der die Temperatur auf vernünftigere vierzig Grad fallen ließ.

„Weichei." Sie grinste und schloss wieder die Augen. „Es war nur lauwarm, als ich herauskam."

„Nun, natürlich war es nur lauwarm, als du hinauskamst. Es stand die ganze Nacht unbedeckt in dem verdammten Regen."

„Unbedeckt in einem Sturm?" Hermione machte ein tadelndes Geräusch. „Du solltest besser auf deine Sachen achtgeben."

Er prustete. „Nun, normalerweise tue ich das. Du bist diejenige, die mich beim Baden verflixt nochmal gestört hat und …"

Ihre bernsteinfarbenen Augen öffneten sich und sahen ihn an, Amüsement stand tief in ihnen geschrieben. Dieses Amüsement war es, das seinen eigenen Sinn für das Lächerliche weckte. Er beugte sich zu ihr und flüsterte seine nächsten Worte direkt in ihr Ohr.

„… die mich gezwungen hat, mit ihr wieder und wieder großartige Unzucht zu treiben."

Sie warf den Kopf zurück und lachte mit einem tiefen, kehligen Klang, der ihn in höchste Erregung versetzte.

„Ich habe dich gezwungen?"

Er knabberte leicht an ihrem Hals, während er mit seiner rechten Hand an ihrer Seite entlangstrich. „Ja, das hast du. Du …" Er platzierte einen sanften Kuss auf die Stelle, in die er gerade gebissen hatte, „… schlimme Verführerin. Machtmissbrauch eines Aurors, würde ich sagen."

Sie summte zufrieden und neigte ihren Kopf, um ihm besseren Zugang zu gewähren. Als sie sprach, war ihre Stimme heiser. „Zweifellos."

„Wirklich widerwärtig. Wie ich benutzt worden bin."

„Du armer …". Sie ließ ihre eigenen Hände sich unter Wasser mit seinen verschlingen, „… armer Mann."

„In der Tat", sagte er und genoss das Gefühl ihrer Berührung. Seine unergründlichen Augen trafen auf ihre. „Wetten, dass du das nicht wiederholen kannst."

Diese bernsteinfarbenen Augen fingen Feuer, und ihre geschickte Hand glitt zwischen seine Beine und streichelte, was sie dort vorfand. „Anscheinend habe ich es bereits getan."

Es dauerte drei Tage, bis der Sturm vorüber war. Weder erwähnte er ihre Abreise, noch tat sie es, wie er bemerkte. Sie nahmen es als ein unausgesprochenes Einverständnis, dass dies, was immer es war, noch nicht zu Ende war. Sie hießen den Sturm willkommen.

Drei Tage, die sie damit verbrachten, in ihrer Gier zu versinken, zu essen, zu schlafen, zu unmöglichen Zeiten übereinander herzufallen. Nach Severus' Meinung war es die sinnlichste Zeit seines Lebens. Und aller Wahrscheinlichkeit nach auch die amüsanteste.

Nie hatte er so lange und so regelmäßig gelacht.

Es war ihr Verstand, so realisierte er, der sie so attraktiv machte. Sie war scharfsinnig. Sie hatte keine Angst, ihren Verstand bis an die Grenzen zu nutzen, zumindest nicht ihm gegenüber. Ihr Wissen über magische esoterische Dinge war bemerkenswert genau wie ihre Fähigkeit, dieses Wissen auf innovative Art zu nutzen. Nach so langer Zeit ohne magische Gesellschaft war es erhebend, jemanden zu haben, mit dem er seine eigenen Kräfte erforschen und seine Fähigkeiten erweitern konnte.

Auf seine Bitte hatte sie ihm diesen schlauen kleinen Nonverbalen gezeigt, den sie verwendet hatte, um ihn zu entwaffnen. Er war, wie er im Stillen gedanklich zugab, ziemlich meisterhaft. Und sie war stolz gewesen, als er ihn so schnell gemeistert hatte, und angefressen, als er ihn während ihrer Entspannungstätigkeiten angewandt hatte. Man konnte einen Zauber sehr zu mögen beginnen, wenn er einem vollständigen Zugriff auf einen willigen Partner erlaubte. Und jetzt, da er dessen Geheimnisse kannte? Würde er nie wieder gegen ihn eingesetzt werden. Dafür war er wirklich dankbar.

Im Gegenzug hatte er ihr sein Wahrheitsserum gezeigt. Es war teuflisch trickreich in der Herstellung. Und dennoch hatte sie es schnell verstanden, war beim ersten Versuch mäßig erfolgreich gewesen und hatte beim zweiten Mal ein Produkt hergestellt, das kaum schlechter als seines war. Nie in all seinen Jahren des Unterrichtens hatte er dieses Maß an Zufriedenheit aufgrund des Erfolgs eines Schülers verspürt.

Aber sie war keine Schülerin. Nicht wahr? Sie war eine Kollegin. Eine Landsmännin. Ihm … ebenbürtig. Es war berauschend, dies vor sich selbst einzugestehen, dass er einen Verstand gefunden hatte, der so tiefgründig und gewandt wie sein eigener war.

Und in vielerlei Hinsicht hatte sie ihn überflügelt. Sie hatte kein Bilderbuchleben geführt. Und dennoch war sie nicht hart geworden. Nicht … spröde war das Wort. Irgendwie war sie stark und bissig daraus hervorgegangen, aber ohne die spröde Bitterkeit, die ihn so lange beeinträchtig hatte.

Und sie besaß Leidenschaft. Nicht nur physische Leidenschaft, auch wenn diese großartig war. Sondern Leidenschaft für ihre Arbeit, Leidenschaft für Magie. Leidenschaft für das Leben.

Sie ließ in ihm tiefe Sehnsüchte erwachen, Träume, von denen er geglaubt hatte, er habe sie lange hinter sich gelassen. Wie würde es sein, wenn die Macht dieser Leidenschaft auf ihn schiene, nicht für ein paar armselige Tage, sondern jahrzehntelang? Wie würde es sein, wenn das, was offensichtlich eine wachsende Zuneigung zu ihm war, sich zu etwas Tieferem, Andauerndem entwickeln würde? Wie würde es sein, diese Frau als seine Gefährtin zu haben?

Sie könnte hier bleiben. Sie könnten zusammen ein Leben aufbauen. Hier in Kalifornien gab es magische Bösewichte; mit ihren Fähigkeiten und ihrem Ruf könnte sie mit Leichtigkeit ihre Karriere in die Region um San Francisco verlagern. Sie könnten sich die Verwaltung seines Waldes teilen. Einander leckere Mahlzeiten zubereiten. Ihr Handwerk ausüben. Die Ereignisse des Tages diskutieren. Und sich in fleischliche Erkundungen stürzen, wenn die Nacht schwand. Der Gedanke daran war so … befriedigend.

Aber, rief er sich ins Gedächtnis, ihr Leben fand in England statt. Sie besaß Freunde, mit denen sie ein ganzes Leben lang verbracht hatte. So verführerisch die Fantasie war, so klein war die Chance, dass sie daran teilhaben würde. Dies würde keine permanente Verbindung werden. Aber vielleicht konnte er sie zum Bleiben verlocken. Oder wenn sie nicht bleiben wollte, einfach dazu, gelegentlich zu ihm zu kommen und ihn Teil ihres Lebens werden zu lassen. Schließlich hatte sie keine Anstalten gemacht abzureisen, obwohl der Sturm sich gelegt hatte, und er hatte sie nicht darum gebeten. Sollte er ihr nicht zumindest das Beste zeigen, das er zu bieten hatte?

Und als der Morgen des vierten Tages hell und klar dämmerte, wie es nur in Kalifornien nach einem Sturm möglich war, führte Severus Snape daher Hermione Granger in seinen Wald.