„Gilbert?", hörte sie auf einmal eine weibliche Stimme aus seinem Zimmer und sie erstarrte. Wer war das? Sie wusste, dass er einen Mitbewohner besass, aber das war deutlich eine Mädchenstimme.
Sie hörte Schritte und dann tauchte sie auf. Es war ein Mädchen, wahrscheinlich etwa im gleichen Alter wie Anne. Sie war gross, grösser als sie, hatte elfenbeinfarbene Haut und grosse, dunkelblaue Augen. Ihr Haar war dick und rabenschwarz.
Anne war schon jetzt eifersüchtig auf sie. Dieses Mädchen war definitiv sehr attraktiv und sie sah so aus, wie sie schon immer aussehen wollte.
„Anne, das ist Christine, meine gute Freundin. Sie studiert auch Medizin wie ich", stellte er sie vor. Gute Freundin also, von der er noch nie etwas in den Briefen erwähnt hatte. Sie spürte einen Stich im Herzen, dass er sie vor ihr verstecken musste.
„Es freut mich dich endlich kennenzulernen, Anne", sagte sie freundlich und hob die Hand, damit sie die Hände schütteln konnten. „Gil, hat mir schon vieles von dir erzählt."
Anne lächelte freundlich. Es war ein gezwungenes Lächeln. Dafür hat mir „Gil" nichts von dir erzählt, dachte Anne, Kein Wort.
Der Spitzname tat noch mehr weh, weil sie die Intimität zwischen den beiden nur noch mehr spürte.
Es störte sie, dass Christine bereits viel mehr von ihr wusste, als Anne von ihr.
„Es tut mir leid", sagte sie schlussendlich und musste den Schmerz in ihrer Stimme herunterschlucken. „Es scheint als störe ich euch beide – ihr wart bestimmt mit etwas wichtigem beschäftigt. Ich gehe besser, ich bin sowieso müde von der langen Reise."
Gilbert runzelte verwirrt die Stirn. „Sei nicht lächerlich. Du bist doch erst gekommen."
Anne lächelte und blinzelte die kommenden Tränen weg. Sie hatte das Verlangen sofort von hier zu verschwinden. Christine schien perfekt im Gegensatz zu ihr und sie schien viel besser zu Gilbert zu passen, als sie es je konnte. „Ich bin wirklich sehr müde und möchte mich ein wenig ausruhen. Macht nur weiter und stört euch nicht an mir."
„Aber Anne…"
„Wir sehen uns später, in Ordnung, Gilbert?", schnitt sie ihm schnell das Wort ab.
„Also gut", sagte er widerwillig. Er hasste es, dass sie sich so schnell wieder trennten, aber er wusste was für eine lange Reise sie gehabt hatte. Er glaubte ihr sofort, dass sie müde war. „Wo wirst du bleiben?"
„Ich glaube im Double Tree Inn."
Er schenkte ihr ein liebevolles Lächeln und ergriff nochmal ihre Hand und drückte sie fest. „Also, dann bis später…"
Sie nickte und nahm ihre Tasche vom Boden wieder auf. Dann drehte sie sich um und ging Richtung Ausgang. Als sie sich noch ein letztes Mal umdrehte, sah sie, wie Gilbert ihr noch nachsah und als Christines Blick sah stutzte sie.
Christine hatte ein fast selbstgefälliges Grinsen auf ihrem Gesicht. Anne erschrak ein wenig und war sich auf einmal sicher, dass Christine an ihm interessiert war.
Als sie wieder draussen vor dem Gebäude stand, holte sie tief Luft. Das war definitiv nicht so gelaufen, wie sie erhofft hatte.
Nun konnte sie wieder klar denken. Vorher wollte sie nur noch weg von der Schönheit, die Christine war und von Gilbert, der so perfekt zu ihr passte.
Sie glaubte nicht, dass Gilbert bis jetzt Interesse an ihr gezeigt hatte, aber sie war sich vollkommen bewusst, dass das schnell passieren konnte. Immerhin waren sie schon gute Freunde und Christine war nicht uninteressiert. Das war ihr nun klar.
„Na, der Besuch schon zu Ende", sagte auf einmal jemand neben ihr.
Es war Ethan, der sie freundlich anlächelte.
Sie seufzte. „Fürs erste ja, ich hatte vor mich im Double Tree Inn auszuruhen."
„Ah, langer Weg gehabt?"
„Ja, ziemlich. Zweiundzwanzig Stunden dauert ein Weg, Lust mich zu begleiten?" Es würde wohl nicht schaden Gesellschaft zu haben, so lange es ihr möglich war. Die Stille wäre im Moment wohl das schlimmste für sie.
„Wäre mir ein Vergnügen und ich habe sowieso nichts Besseres zu tun. Ausserdem mache ich das gern für so eine hübsche Dame." Sie wurde leicht rot um die Nase.
Eine Weile gingen sie schweigend nebeneinander her.
„Darf ich dich etwas fragen? Du gehst doch hier zur Schule und kennst dich hier aus."
„Natürlich", sagte er und sah sie nun fragend an.
„Die Frage ist etwas komisch. Ich habe mich gefragt ob du vielleicht seine Freundin kennst – Christine? Sie studiert auch Medizin."
„Oh hast du sie getroffen? Ja, ich kenne sie", auf einmal sah er so aus als ob er sie durchschaute. „Machst du dir Sorgen wegen Gilbert? Es hat so ausgesehen, als ob ihr euch sehr gut kennt, aber ich sehe keinen Ring an deinem Finger, also seid ihr wohl nicht verlobt."
„Nein, sind wir nicht", sagte sie leise und sah sich ihre Hände an. Sie fühlte sich ein wenig ertappt. „Wir haben noch nicht besprochen, was das genau zwischen uns ist, tut mir leid, dass sollte ich dir wohl nicht sagen. Wir kennen uns nicht mal."
Er lächelte mitfühlend. „Du kannst mit mir reden, wenn es dir hilft. Ich helfe gerne und ich verspreche, ich sage es keinem weiter."
Für einen Augenblick sah sie ihn an und beschloss ihm zu vertrauen. „Danke", sagte Anne. „Es ist so, er ist abgereist, bevor wir gross alles bereden konnten. Wir haben uns unsere Liebe gestanden, obwohl wir es theoretisch gar nicht ausgesprochen haben, aber egal, und mehr ist da nicht passiert. Wir haben beschlossen Brieffreunde zu werden, das ist alles und jetzt bin ich hier, weil ich Klarheit wollte, aber… Jetzt finde ich ihn mit einem wunderschönen Mädchen im Zimmer vor und ich weiss nicht, was ich denken soll. Ich bin abgehauen, weil es einfach zu sehr geschmerzt hat, dass sie so viel besser zu ihm passt."
„Hmm", er schien zu überlegen, die richtigen Worte zu suchen und Anne fürchtete, dass sie ihn bereits überrumpelt hatte mit ihrem kleinen Ausbruch. „Es hört sich danach an, dass ihr vieles zu beredet habt. Aber ich kann nur sagen, so wie er dich begrüsst hat, es scheint, dass er dich sehr vermisst hat. Du solltest nicht daran denken, wie viel besser sie deiner Meinung zu ihm passt – das einzige was zählt sind deine und seine Gefühle. Ich schlage vor, dass du dich im Zimmer ausruhst und danach wieder zu ihm gehst und euch aussprecht. Er weiss nicht, was du gerade durchmachst und kann dir so auch nicht helfen."
Anne seufzte ergeben. „Vielleicht hast du Recht, ich danke dir."
„Eins muss ich dir aber trotzdem noch sagen, es wäre nicht fair dir gegenüber, wenn ich dir die Wahrheit vorenthalte." Anne schluckte.
„Sie verbringen die meiste Zeit zusammen und auf dem Campus gibt es schon Gerüchte, dass er um sie wirbt und man sagt sich, dass sie in einem Jahr sicher schon verlobt sind."
Sie spürte einen gewaltigen Messerstich im Herzen. War es also so, wie sie befürchtet hatte? Hatte er keine Gefühle mehr für sie? Sie spürte nasse Tränen aufsteigen.
„Es tut mir leid, dass du das hören musstest, aber du verdienst die Wahrheit. Aber Anne, dass was ich vorher gesagt habe, ist ernst gemeint. Das was zählt sind eure Gefühle und nach aussen hin mag es so aussehen, wie ich gesagt habe, aber das heisst nicht, dass seine Gefühle ganz anders sind. Schlussfolgere bitte nicht zu früh, auch nicht nachdem was ich gesagt habe."
Sie nickte ohne etwas Weiteres zu sagen. Sie hatte Angst, wenn sie noch etwas weiter sagte, dass sie die Tränen nicht mehr aufhalten konnte.
„Wir sind da", sagte er nach einigen Minuten Stille. „Es tut mir leid, falls ich alles schlimmer gemacht habe."
„Es ist nicht deine Schuld, du hast alles richtig gemacht", sagte Anne. „Es war sehr freundlich von dir mir die Wahrheit zu sagen. Ich danke dir für das Gespräch es war trotz allem schön mit jemandem zu reden."
„Jederzeit wieder und ich hoffe alles wendet sich zum Guten für dich, Anne."
„Ich auch", sagte sie leise und umarmte ihn noch, bevor sie sich von ihm verabschiedete.
Anne warf sich den Hut und die Handschuhe auf den Stuhl und entledigte sich schnell ihrer Schuhe. Im Zimmer liess sich aufs Bett fallen und kuschelte sich auf die weiche Matratze.
Sie fühlte sich nach Weinen zumute und als die Tränen kamen, hielt sie Anne nicht auf.
Es hatte sie erschüttert, was Ethan ihr erzählt hatte. Sie wusste nicht mehr an was sie glauben sollte und sie konnte nicht mehr glauben, dass Gilbert sie liebte. Vielleicht liebte er sie als einen Freund, aber nicht mehr.
Wie könnte er auch. Sie war ein hässliches, dürres Mädchen und das war einfach die Wahrheit.
Als die Tränen endlich versiegten, fühlte sie sich innerlich gebrochen. Ihr Herz tat so weh.
Das schlimmste war für ein paar Monate hatte sie das gehabt, was sie zum glücklichsten Mädchen der Welt gemacht hatte, aber durch diesen Besuch war alles zerstört worden. Vielleicht hätte sie nie kommen sollen.
Sie dachte daran, wie schön sich seine Umarmung angefühlt hatte. Sie liebte ihn einfach zu sehr. Obwohl sie kein bisschen müde von der Reise war, fühlte sie sich ausgelaugt von den letzten Ereignissen hier. Ethan hatte Recht, sie musste mit Gilbert reden, sonst würde sie nie volle Gewissheit haben. Aber mit ihm zu reden, machte ihr eine Heidenangst, denn dann würde ihre Welt vollkommen zerstört werden.
Sie dachte daran, was sie Gilbert einmal in einem Brief erwähnt hatte. Sie hatte geschrieben, dass sie es verstehen würde, wenn er jemand schöneres als sie finden würde. Das war auch die Wahrheit, Anne würde nichts tun können, wenn er lieber Christine hatte. Aber es würde ihr das Herz zerreissen, dem war sie sich sicher. Anne fühlte sich, als ob er ihr Seelenverwandter war und wenn er sie nicht wollte, wieso sollte sie dann noch an Liebe glauben.
Sie schlief in einen traumlosen Traum ein, ohne, dass sie es bemerkte.
Anne erwachte ein paar Stunden später, durch ein Klopfen an die Tür. Sie hatte nun schon eine Weile nur vor sich hingedöst, froh über den Zustand, bei dem sie sich nicht zu viele Gedanken machte.
Auf einmal wurde das Klopfen lauter. „Anne, bist du da?" rief eine männliche Stimme nun laut genug, dass sie es durch die Tür hören konnte.
Nun erwachte sie ganz und setzte sich schnell auf. Torkelnd ging sie zur Tür. „Wer ist da?"
„Ich bin's Gilbert", antwortete er ihr nun mit ruhigerer Stimme.
Sie erschrak ein wenig. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass er sie besuchen würde. Zuerst dachte sie daran, dass sie ungern mit ihm reden wollte, aber es war wohl unausweichlich.
„Einen Moment", rief sie noch mit etwas verschlafener Stimme. Ihre Stimme klang nicht wie sie selbst, leicht gebrochen.
Schnell sah sie sich im Spiegel an und erschrak noch einmal. Ihre Hochsteckfrisur hatte sich gelöst und ihre roten Haare sahen leicht verstrubbelt aus. Ihre Augen sahen schrecklich aus, Rot und leicht geschwollen vom Weinen.
Schnell strich sie sich ihre langen Locken ein wenig glatt, dass zumindest die Haare einigermassen aussahen, doch sie konnte nichts an den Augen ändern.
Sie beschloss ihm trotzdem gegenüberzutreten – er sollte sehen, was er mit ihr machte.
Sie atmete einmal tief ein, bevor sie die Tür öffnete.
„Endlich…", hörte sie ihn sagen, doch als Anne ihm in die Augen sah, konnte sie feststellen wie erschrocken er über ihre Erscheinung war.
„Anne", sagte er sanft und mit leicht gebrochener Stimme. „Hast du geweint?"
Er umfasste mit seinen Händen ihr Gesicht und küsste zuerst ihre Stirn, um sie dann fest in den Arm zu nehmen.
Nein! Bitte nicht! Es wird nachher nur noch mehr wehtun, sagte sie sich innerlich.
Sie drückte sich mit genug Kraft von ihm und flüsterte leise aber laut genug: „Bitte hör auf!"
Gilbert sah erschrocken aus, aber machte einen Schritt zurück. „Was ist los, Anne?"
„Komm rein, ich will nicht, dass wir das im Gang besprechen." Er nickte und schloss die Tür hinter sich. Sie konnte ihn kaum ansehen. Es tat nur weh ihn anzusehen.
Einige Sekunden vergingen, ohne dass jemand etwas sagte.
„Liebst du mich nicht mehr?", fragte er und als sie aufblickte war sie überrascht, dass er sehr verletzt aussah. „Bist du darum hier?"
„Du…", langsam stieg Wut in ihr auf, sie konnte es nicht aufhalten. Sie wusste nicht mal wieso. „Fragst du mich ernsthaft ob ICH dich noch liebe? Das ist doch lächerlich. Sollte nicht ich diese Frage stellen?"
Er runzelte nun verwirrt die Stirn. „Was?"
„Tu doch nicht so, Gilbert", schrie sie auf. „Ich habe euch doch gesehen und ich habe die Gerüchte gehört. Anscheinend seid ihr bald verlobt, also ich Gratuliere!"
„Anne", sagte er nun mit fester Stimme. „Du weisst doch nicht von was du da redest! Bitte beruhige dich, dass wir reden können."
„Ich bin ruhig", rief sie laut und warf ihre Hände in die Luft. „Ich weiss nicht was es da noch zu bereden gibt! Sag mir nur eins, war ich nur ein Spiel für dich? Hast du mir alles nur vorgemacht, dann muss ich dir sagen, das war nicht lustig." Am Schluss wurde ihre Stimme immer leise und einzelne Tränen sammelten sich in ihren Augen.
„Natürlich nicht, Anne!", nun wurde auch seine Stimme lauter und fast verzweifelt. „Glaubst du ernsthaft ich wäre zu so etwas fähig. Ich liebe dich, nur dich. Du und nur du bist der Schlüssel zu meinem Herzen, glaub mir das bitte."
Nun weinte Anne und hielt ihre Hand dort, wo sich ihr Herz darunter befand. Es tat so weh.
„I-Ich weiss einfach nicht, ob ich dir das glauben kann. Ich meine, sieh mich doch an!", sie zeigte an sich herunter. „Ich bin nur ein hässliches, rothaariges kleines Mädchen."
„Nein", sagte er und kam nun einige Schritte näher. Jetzt sah sie, dass sich auch bei ihm einige Tränen aus seinen Augenwinkeln geschlichen hatten. „Wie oft muss ich dir das noch sagen, du bist wunderschön und ich liebe dein rotes Haar." Er strich sanft über ihre Haare, bevor er eine Hand auf ihre Wange legte und als sie ihn so ansah, so verletzt in den Augen, wie sie ihn noch nie gesehen hatte, konnte sie sich nicht mehr stoppen.
Sie küsste ihn und steckte ihre ganzen Gefühle darin. Er erwiderte den Kuss und es war, als war die Welt endlich wieder in Ordnung, zumindest für diesen einen Augenblick.
Als sie sich lösten, ging sie widerwillig einige Schritte rückwärts. Er sah verletzt aus.
„Wenn… du mich wirklich liebst", fing sie an.
„Das tue ich."
„Wieso hast du mir nicht mehr geschrieben und wieso hast du mir nichts von ihr erzählt? Bedeutet sie dir etwas, magst du sie mehr als mich? Konntest du mir deshalb nicht schreiben?"
Er sah aus, wie sie sich fühlte. Sie wollte ihn so gerne trösten, aber sie hatte Angst, dann innerlich zu zerbrechen.
„Sie bedeutet mir nichts im Gegensatz zu dir Anne, glaub mir das. Ich mag sie nicht mehr als einen Freund und ich habe dir nichts von ihr erzählt, weil ich gedacht habe, dass es dich nur verletzt, weil sie hier sein kann und du nicht. Sie ist langweilig, wenn man sie mit dir vergleicht, wirklich.
Anne, ich liebe dich so sehr und ich brauche dich. Deshalb konnte ich dir für die letzten paar Wochen nicht schreiben, ich habe dich einfach so sehr vermisst. Ich habe versucht mich von dir zu distanzieren, weil auch meine Noten immer schlechter geworden sind und deshalb habe ich in letzter Zeit so viel mit ihr verbracht. Sie hat mir geholfen mit dem Lernen. Ich wollte dir erst wieder schreiben, wenn ich dir etwas vorzeigen konnte, das ist der Grund. Ich wollte, dass du stolz auf mich sein kannst."
Sie schluchzte auf. „Ist das die Wahrheit?"
Er nickte wiederholt.
„Du Idiot", rief sie laut. Dann schmiss sie sich in seine Arme. Er umfing sie und schlang seine Arme fest um sie. Wagte es nicht sie loszulassen. Noch nie war er so nahe gewesen sie für immer zu verlieren.
„Ich liebe dich", rief sie und drückte sich noch enger an ihn.
„Ich liebe dich auch", sagte er leise und langsam löste Anne sich leicht von ihm. Er umfasste ihr Gesicht mit beiden Händen und küsste sie.
Schwer atmend lösten sie sich und setzten sich aufs Bett.
Er wischte ihre Tränen mit seinem Handrücken ab und küsste sie dann sanft auf die Stirn.
„Es tut mir leid", sagte Anne dann. „Wir haben uns fast endgültig getrennt, weil ich überreagiert habe."
„Nein, es ist meine Schuld, hätte ich dir von ihr erzählt und dir regelmässig geschrieben, hättest du keine Zweifel bekommen."
„Sagen wir es ist unser beider Schuld", sagte sie und beide lachten kurz auf.
