Albus mochte Teenager nicht selbst als er einer gewesen war. Tatsächlich war die einzige Person die er im Alter seines ältesten Kinds mochte Scorpius – er hatte nicht mal sich selbst sehr gemocht und hatte sich definitiv nicht um seine Kollegen gekümmert. Als er also sah wie seine Kinder lachend und grinsend die drei Besen betraten war er direkt beruhigt das sie nicht die selbe Erfahrung hatten.
„Sie geht nicht zum Weihnachtsball mit dir", stritt Avery mit Orion. „Wird sie einfach nicht."
„Das weisst du nicht", erwiderte Orion.
Lexi mischte sich schnell ein, entrollte ihren Slytherin Schal von ihrem Hals und schüttelte etwas Schnee aus ihren dunklen wilden Locken. „Sie ist das beliebteste Mädchen der Schule", sagte Lexi. „Sie wird nicht mit dir ausgehen."
„Wird sie vielleicht wenn ich charmant genug bin und Geschenke bringe", sagte Orion. Neben ihm sahen Avery und Adam umher bis sie Albus am Ecktisch den er vor einer halben Stunde beschlagnahmt hatte geduldig zusehend entdeckten. Er wäre auf die Füsse gesprungen um sie zu umarmen aber sein Bein schmerzte von einem Streit mit einen norwegischen Stachelbuckel von vor ein paar Tagen. Er winkte und ein ansteckendes grinsen breitete sich auf Averys Gesicht aus als sie von der Gruppe wegging und auf ihn zu rannte.
„Papa!"
Sie glitt mit so viel Schwung an den Tisch das sie sich beinahe auf Albus' Schoss setzte und warf ihre Arme um seinen Hals. Albus umarmte sie fest. Er hatte seine Kinder im Hogwarts Alter seit beinahe zwei ein halb Monaten nicht gesehen seit er und Scorpius sie am Gleis 9 ¾ verabschiedet hatten und hatte sie sehr vermisst – besonders jetzt der er gerade von einem einwöchigen Auftrag in einem Drachenreservoir in Deutschland zurückgekehrt war und Scorpius für das Ministerium in Kanada war. Es war ein stressiges Jahr das zu grauenhaften Monate für sie beide geführt hatte – sie hatten einander ausserhalb von kurzen Mahlzeiten und wenigen Minuten vor dem Bett und nach dem Aufstehen kaum gesehen aber Albus wusste das sich die Dinge verbessern würde nun da er zurück zur normalen Arbeit in seiner privaten Rehabilitationsklinik für magische Geschöpfe zurückkehrte und Scorpius eine wichtige Akquisitionsphase für die Abteilung für internationale akademische Zusammenarbeit beendete. Scorpius sollte in zwei Tagen zuhause sein und Albus hatte seine Familie so sehr vermisst das er entschlossen hatte die älteren Kinder während einem Hogsmeade Wochenende zu besuchen (er hatte sogar besondere einmalige Erlaubnisschreiben für Lexi und Adam geschickt welche in ihrem zweiten Jahr waren). Charlie, Samuel und Will hatten entschieden das sie den Tag lieber mit ihrem Grandpa Draco und ihrer Grandma Dania in London verbrachten und Albus konnte sie wirklich nicht verurteilen – sie kamen nach Malfoy Shopping Ausflügen immer mit den unerhörtesten Geschenken nachhause.
„Es ist schön euch zu sehen", sagte Albus und liess Avery los damit er Lexi und Adam umarmen konnte. Er küsste Lexis Kopf und verwuschelte Adams Haare bevor er über den Tisch griff und Orions Hand kurz zur Begrüssung packte.
„Es ist auch schön dich zu sehen Papa", sagte Adam.
„Wirklich?" fragte Albus. „Sollte es dir mittlerweile nicht peinlich sein mit deinen Eltern gesehen zu werden?"
„Du bist nicht peinlich", sagte Lexi.
„Nun…" erwiderte Avery und biss sich auf die Lippen. „Er ist es ein wenig."
„Wann?" fragte Albus.
„Als du und Dad mir Blumen zum Valentinstag geschickt habt?"
„Oder als du uns die massgeschneiderten singenden Heuler direkt vor Weihnachten geschickt hast" fügte Adam hinzu.
„Ich nehme an nach dem Flugunfall aufzutauchen und zu verlangen mich zu sehen war ziemlich peinlich", gab Lexi zu.
„Das war hauptsächlich dein Dad", verteidigte sich Albus. „Und du weisst wieso er empfindlich dabei ist."
„Das ist egal", sagte Lexi. „Ihr seid während dem Essen in die grosse Halle gekommen."
Albus wollte ihr nicht sagen das der Brief den sie von der Schulkrankenschwester erhalten hatten furchtbar vage gewesen war und Scorpius etwas in Panik versetzt hatte oder das er beim Versuch seinen Mann zu beruhigen versagt hatte bevor sie in die grosse Halle gingen um ihre Tochter zu finden, die Stunden nach dem Unfall nur ein paar Schnitte und Blutergüsse pflegte.
„Albus", begann Orion und lehnte sich über den Tisch. „Ich versuche das Harriet mit mir zum Weihnachtsball geht. Sie ist deine Cousine – wie kann ich sie überzeugen?"
Albus lachte und schlang seine Hand um sein warmes Butterbier. Er hatte sich auf dem weg zu den drei Besen ganz schön unterkühlt und der leichte mit November Schneefall hatte ihm nicht geholfen. Die Wärme des Glases zog in seine Handfläche.
„Ich bin nicht die beste Person die man fragen sollte", sagte Albus.
„Oh komm schon", stöhnte Orion. „Du machst ständig süsse Dinge mit meinem Bruder und er liebt es."
Alle drei Malfoy-Potter Kindern würgten bei dem Gedanken. Albus schubste Avery leicht als Antwort.
„Du solltest wirklich nicht den Mann deines Bruders um ausgeh Ratschläge bitten", sagte Albus. „Ausserdem kennst du die Geschichte. Wir sind einfach irgendwie…in eine Beziehung geraten."
„Ja das hört sich gut an", sagte Orion eifrig. „Zeig mir wie man das macht."
„Sie sollte dich zuerst wirklich mögen", meinte Lexi. Sie sass zwischen Orion und Adam und Adam war mit den Armen um seine Mitte in seinen Stuhl gesunken. Während sich Orion mit den Mädchen stritt beugte sich Albus vor um mit Adam zu reden.
„Geht es dir gut?" fragte Albus. Auch wenn es eine Erleichterung war das Adam und Lexi im selben Jahr waren machte sich Albus am meisten Sorgen um Adam – besonders wenn er Briefe mit zittriger Handschrift nachhause schickte. Das war das erste Zeichen das er wieder mit Angst zu kämpfen hatte.
„Mir geht es gut", sagte Adam schulterzuckend. „Ich habe dieses Jahr Probleme mit Zauberkünste und Verwandlungen."
„Gibt es etwas was ich tun kann?"
Adam schüttelte den Kopf, zog seinen Ravenclaw Schal aus und legte ihn auf Averys. Albus merkte das Orion seinen noch nicht ausgezogen hatte und das er mehr wie eine Krawatte als ein Schal geknotet war. Er schüttelte den Kopf und erinnerte sich stark daran das Scorpius dasselbe getan hatte als er jung gewesen war.
„Ich glaube ich bekomme es hin", sagte Adam. „Es hielft das Lexi in ein paar meiner Fächer ist."
„In Ordnung aber wenn du Hilfe brauchst lass es mich einfach wissen", sagte Albus. „Wir können einen privaten Tutor organisieren und wenn du nicht willst das es jemand weiss ist das in Ordnung."
Darauf lächelte Adam dankbar. Es erreichte seine Augen nicht ganz und Albus merkte das er furchtbar müde und erschöpft aussah. „Danke Papa."
Albus wollte ihn umarmen. Adam war ein sehr verschmustes Kind gewesen – mehr noch als seine ältere Schwester – aber Albus wollte ihn in einem Raum voller Mitschüler nicht bloss stellen. Eine feste Umarmung und etwas extra für Süssigkeiten ausgegebenes Geld im Honigtopf mussten bei der Trennung reichen.
Die Bardame von der Albus wusste das sie Madame Rosmertas Nichte und begeisterte Liebhaberin von Kniesel war taucht auf und Albus bestellte genügend Essen und Getränke um seine Kinder zufrieden zu halten. Er wusste das es selbstsüchtig war sie mit dem Versprechen auf fettiges Pub Essen zu bestechen damit sie Zeit mit ihm verbrachten aber es war der einzige Trick den er hatte und er hatte sie so sehr vermisst.
„Wie geht es Dad?" fragte Lexi nachdem ihr Essen und ihre Getränke kamen. Nachdem sie mit Adam den Platz getauscht hatte riss sie ein Teil einer Bretzel ab und nahm einen grossen Bissen davon und betrachtete Avery und Orions Butterbiere mit Neid. Sie war beinahe dreizehn und würde bald ihr eigenes bestellen können aber Albus nahm an das es kein Trost für ein Kind war das alles mit Butterbiergeschmack liebte wenn sie sich mit heisser Schokolade begnügen musste.
„Es geht ihm gut", sagte Albus. „Wir waren beide mit der Arbeit beschäftigt – „
„Ihr seid immer mit der Arbeit beschäftigt", unterbrach Lexi. „Weisst du wie oft wir mit euch beiden vom Anfang bis zum Ende des Sommers zu Abend gegessen haben? Fünfzehn Mal. Ich habe gezählt."
Albus verzog das Gesicht. „Ich weiss", sagte er reuevoll. „Es waren ein paar merkwürdige Monate aber ich glaube es wird besser."
„Das hoffe ich", sagte Lexi. „Dad war nicht sehr glücklich als wir zur Schule gingen."
Albus seufzte. Die letzte Augustwoche war für Scorpius bei der Arbeit sehr hart gewesen und er war erschöpft gewesen als sie die Kinder nach Kings Cross gebracht hatten. Er war direkt wieder ins Büro gegangen nachdem der Zug weg war.
„Ich werde die ganzen Weihnachtsferien zuhause sein und arbeite nur mit den Reha Wesen", versicherte Albus ihr. „Und euer Dad wird sich etwas frei nehmen damit er auch mehr zuhause ist."
Wird er besser, dachte Albus und machte sich eine gedankliche Notiz mit Scorpius darüber zu sprechen wenn er nachhause kam. Er vermisste Scorpius so sehr das er sich sogar auf eine potenziell unangenehme Unterhaltung freute.
„Ja in Ordnung", sagte Lexi. Es war klar das sie ihm nicht glaubte als sie niedergeschlagen in ihren Becher heisser Schokolade sah. Laxi war normalerweise fröhlich und energiegeladen also traf es Albus immer schwer wenn sie traurig war.
„Das werden wir", versicherte Albus ihr. „Ich verspreche es. Es wird das beste Weihnachten sein das wir jemals hatten und es ist nur etwas mehr als ein Monat entfernt. Es ist was? Der sechszehnte?"
„Siebzehnte", verbesserte Adam. Albus hatte nicht bemerkt das Adam zugehört hatte aber er sah die selbe Trauer auch in Adams Augen. Sein Herz sank.
„Ich habe nicht bemerkt das wir so…zerlegt waren", gestand Albus.
„Reden wir über den Sommer?" fragte Avery und beugte sich zurück zu Albus. Sie hatte mit Orion gesprochen und was immer sie gesagt hatte, hatte Orion offensichtlich in schlechte Laune versetzt. Er sackte in seinem Platz zurück und Albus nahm an das sie eine weitere seiner lächerlichen Ideen Harriet Lupin für sich zu gewinnen zunichte gemacht hatte.
„Ja", sagte Lexi.
„Oh ja. Der Sommer war schrecklich", sagte Avery. „Ich habe es gehasst. Wir waren kaum alle zusammen. Du und Dad wart kaum im selben Raum. Ich habe angefangen mich zu fragen ob etwas nicht in Ordnung ist."
Adams Augen weiteten sich bei der Unterstellung und sein Blick flog zurück zu Albus.
„Nein, nein. Alles ist in Ordnung", versicherte Albus ihm schnell. „Es ist nichts nicht in Ordnung zwischen eurem Dad und mir. Ich verspreche es."
Lexi hob nicht überzeugt die Augenbraue als sie einen weitern grossen Bissen der Bretzel nahm.
Offensichtlich hatten die Kinder nachdem sie nach Hogwarts aufgebrochen waren darüber gesprochen und zum ersten mal seit Jahren fühlte sich Albus mit seinen Kinder nicht mehr in Kontakt. Er und Scorpius versuchten es sehr aufzupassen was sie taten und wie die Kinder von allem betroffen waren und nun fing Albus an sich zu fragen ob er überhaupt ein guter Vater war wenn er kaum gemerkt hatte wie wenig Zeit er und Scorpius über die Sommerferien zusammen mit ihren Kindern verbracht hatte. Albus sah zwischen den dreien her und fühlte sich mehr als ein bisschen verloren.
„Es tut mir leid", war alles was Albus sagen konnte. „Scorpius und ich wollten nicht…"
Er verlor sich entmutigt davon das Avery, Adam und Lexi nicht in der Lage waren ihm in die Augen zu sehen. Sie waren beide so klug und so erwachsen das er manchmal vergass das sie erst zwölf waren und dadurch das Avery die Älteste war schien sie oft wie eine sehr kleine Erwachsene und sie hatten im letzten Jahr soviel Zeit damit verbracht Charlie mit ihrer emotionalen Unruhe die ihre Mutter hinterlassen hatte und dem Fiasko ihrer Adoption zu helfen das er vielleicht vergessen hatte besonders Zeit mit den anderen Kindern zu verbringen.
Albus nahm einen Schluck von seinem Butterbier da er nicht wusste was er sonst tun sollte. Glücklicherweise sprach Avery und schien wie immer den Tag zu retten.
„Nun mach einfach das es nicht wieder passiert", sagte sie in einem gespielt schimpfenden Ton der sich für seinen Geschmack zu sehr nach Albus' Mutter anhörte. Er lächelte sie an und stellte seinen Krug mit zitternder Hand hin als er sah das ihr Grinsen ihre Augen nicht erreichte. Keine Menge an Butterbier schien in der Lage ihn zu wärmen und er fühlte wie ein merkwürdiges Gewicht sich in seine Brust setzte das ihm zu tiefsten Unbehagen bereitete. Er nahm an das es der Preis war den er zahlen musste dafür das er seine Kinder enttäuschte.
„Wir werden es gut machen", sagte Albus. „Ich verspreche es."
Das schien genug zu sein für Adam und Avery aber Lexi wurde nicht fröhlich. Albus zerbrach sich den Kopf was er tun konnte und entschied das die beste Möglichkeit die einfachste war die er zur Verfügung hatte. Er schob seinen Krug Butterbier zu ihr hinüber.
„Ich sollte nicht", sagte Lexi auch wenn Albus wusste das sie immer kleine Menge Butterbier bei ihren Grosseltern zuhause hatte.
„Ich verrate es nicht wenn du es nicht verrätst", sagte Albus mit einem verschwörerischen Zwinkern. Lexi grinste und nahm einen grossen Schluck vom Krug. Albus hoffte das das warme Gefühl das Butterbiers ihr half sich besser zu fühlen, wenigstens für den Moment, und als sie näher rutschte nachdem sie das Getränk beendet hatte und ihren Kopf gegen seine Schulter legte, zuhörte wie sich Avery, Adam und Orion über die Vorteile ihres neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste unterhielten, hoffte Albus das ihm vergeben wurde.
Erschöpfung hatte sich vor einer Woche in Scorpius' Knochen breit gemacht und als er den Weg zum Haus an einem trostlosen Montag Nachmittag im November hochging, konnte er an nicht mehr viel denken ausser einigen Umarmungen seiner Kinder, die Kochkünste seines Mannes, eine lange heisse Dusche und etwas schlaf. Seine Beine fühlten sich schwer an und seine Hände waren kalt aber er hatte die Energie nicht die Handschuhe aus den Tiefen seines Mantels zu graben. Noch zwei Minuten mehr und er wäre drinnen mit Charlie die sich an seine Taille klammerte, Samuel der darüber sprach was auch immer ihn diese Woche interessierte und Will der um einen weiteren Hund bettelte während Albus ihm eine Tasse Tee aufzwängte. Noch zwei Minuten und das Leben wäre wieder normal oder so nah an der Normalität wie es in diesem hektischen Jahr gewesen war.
Normalerweise liebte Scorpius seinen Job. Er hatte einen Auftrag – einer der wirklich zählte – und er war in einer Position die Zauberer Welt zu einem besseren Ort für seine Kinder und die Zukunft zu machen. Die meiste Zeit war er glücklich mit seiner Arbeit aber in letzter Zeit hatte er mit mehreren Zauber Regierungen weltweit versucht akademische Informationen als Eigentum zu schützen. Es machte sei Leben sehr kompliziert und hatte ihn drei mal so viel wie normal von zuhause weg gehalten aber er hoffte die Dinge würden sich jetzt beruhigen – hoffte er könnte zurück zu seinem ruhigeren Leben gehen. Vielleicht konnte er nächste Woche ein paar Tage frei nehmen und sie zuhause mit den Kindern verbringen – sicherlich würde das ihnen gefallen…
Scorpius ging die Stufen hoch, zitterte als er die letzten der beträchtlichen Schutzzauber die er und Albus um das Haus aufgerichtet hatten durchschritt. Es war ein kurzes Summen das ihn immer störte und normalerweise entfernte Albus sie wenn er wusste das Scorpius rein kam. Scorpius sah auf seine Uhr – er war genau rechtzeitig also sollte Albus ihn erwartet haben.
Sie nicht selbstsüchtig, dachte Scorpius als er die Tür aufschloss. Nur weil er die Hälfte der Zeit auf unserem Anwesen arbeitet bedeutet das nicht das er nicht auch furchtbar beschäftigt ist.
Er betrat die Eingangshalle und legte die Aktentasche auf den Boden und hing seine Robe an den Hacken. Das Haus war ruhig und Scorpius horchte auf Lebenszeichen. Stille. Vielleicht waren sie Albus' Eltern besuchen gegangen und hatten die Zeit vergessen?
„Albus?" rief Scorpius in das Haus und knöpfte seine Weste auf. Die Luft furchtbar warm und ruhig und gab Scorpius ein ungutes Gefühl. Offensichtlich hatte jemand einen Wärmezauber gesprochen was ungewöhnlich war. Selbst wenn er alleine war zog Albus es vor am Feuer zu sitzen als Wärmezauber auf das Haus anzuwenden (er nannte sie „stickig" und „unnötig").
„Charlie! Samuel! Will!"
Einige Sekunden Stille folgten bevor ein tippen und das klirren von kleinen Metallplättchen im Gang erklangen. Ridgebit, ihr englischer Schäferhund, tauchte einen Augenblick später auf, rannte den Gang in vollem Tempo hinunter ihre Pfoten glitten über den ebenen Holzboden.
„Oh nein", murmelte Scorpius und erwartete von dem Hund komplett geplättet zu werden. Er bereitete sich auf einen Schlag vor der niemals kam als Ridgebit stoppte und zu ihm hoch bellte.
„Oh shush", sagte er und gab endlich zu das er vollkommen allein war. Er kratzte Ridgebit kurz hinter den Ohren und ging an ihr vorbei in die Küche. Er hatte es beinahe durch das höhlen artige Wohnzimmer, wo der Kamin mit sterbenden Flammen brannte, in das kaum gebrauchte Esszimmer geschafft als Ridgebit wieder bellte und an seiner Seite folgte und ihn bei jedem Schritt in die Beine stiess. Scorpius stolperte in die Wand und sah sie böse an.
„Gib mir eine Minute", sagte er sein Ton härter als normal. „Lass mich nur meinen Tee holen."
Scorpius drückte sich an ihr vorbei in die Küche wo ein vergessener Becher Tee kalt auf dem Tresen stand. Daneben war eine halb gegessene Schüssel Suppe umgedreht, ihr Inhalt bedeckte einen guten Teil der Insel die Albus normalerweise zum vorbereiten des Essens brauchte.
Scorpius runzelte die Stirn. Albus verliess die Küche nie so und die Kinder hätten nie ein solches Chaos in Albus heiliger Küche hinterlassen.
Er zog seinen Zauberstab und räusperte sich, bereitete sich vor zu putzen bevor er hinaus zur Scheune ging (wo er Albus bestimmt abgelenkt durch einen kritischen Fall wie einen Hund mit Fluchschaden oder einem verstorbenen Niffler finden würde). Ridgebit liess es jedoch nicht zu und fing an ihn anzubellen, sprang auf ihren Vorderpfoten auf und ab, ihre Augen wild und alarmiert.
„Was ist los?" fragte Scorpius und senkte seinen Zauberstab. Er studierte die braunen Augen des Hundes als würde sie ihm mit klaren verständlichen Worten antworten und erhielt nur mehr bellen und springen. Scorpius seufzte und liess frustriert die Hände an seine Seite sinken. Am Anfang konnte er nicht denken und nun stimmte etwas offensichtlich nicht und der Hund wollte nicht ruhig sein. Er sah verzweifelt zur Decke. Das konnte er im Moment nicht gebrauchen.
Ihm war es jedoch nur einen Augenblick vergönnt in Selbstmitleid zu baden. Ridgebit biss in seine Hand – fest genug das es weh tat aber nicht fest genug das es die Haut verletzte und er schrie überrascht auf. Ridgebit war kein Beisser.
„Hey!" schrie er und sprang zurück. Er konnte sich nicht erinnern wann er den Hund das letzte mal disziplinieren musste – es war wahrscheinlich letztes Jahr gewesen das sie sich erstaunlich gut benahm besonders mit den Kindern – also anstelle zu reagieren starrte er sie geschockt an. Ridgebit zu ihrer Ehre starrte einfach zurück.
„Was zum Teufel…"murmelte Scorpius und hielt seine verletzte Hand. Es dämmerte Scorpius das etwas heftig schief war – das Haus war ruhig und zu warm und Ridgebit, das emotional klügste Tier das er je gesehen hatte, reagierte offensichtlich auf etwas.
„Zeig es mir", sagte Scorpius und fing an aus der Küche zu gehen.
Wie erwartet rannte Ridgebit ihm voraus, bellte verrückt und sah alle paar Sekunden zurück um sicher zu gehen das er folgte. Scorpius bliebt dicht hinter ihr und bedachte jeden müden Schritt. Er folgte ihr den Gang hinunter und zu der offenen Keller Tür. Das Untergeschoss des Hauses war zu einer Bibliothek umfunktioniert worden um Platz zu sparen nachdem sie Samuel und Will adoptiert hatten. Scorpius und Albus sagten immer das sie einen Anbau bauen wollten um all die Bücher die Scorpius über die Jahre gesammelt hatte aufzubewahren aber sie schienen zwischen Arbeit, den Kindern und ihren Familien nie die Zeit zu finden.
Ridgebit stiess die Tür auf und sprang die steile Treppe hinunter. Scorpius folgte, sein Tempo verlangsamte sich damit er nicht stolperte und fiel und sein Herz schlug schneller als Ridgebits Bellen intensiver wurde.
Der Raum unten war gefüllt mit Büchern und erleuchtet von verzauberten unzerbrechbaren Laternen die Hermine verzauberte hatte damit sie nur jährlich neu entzündet werden mussten. Es war ein warmer Raum mit einem riesigen Mahagoni Schreibtisch den Scorpius mit Blättern und einem geschlossenen mit Blei ausgekleideten Laptop den er sparsam benutzte bedeckt zurückgelassen hatte. Der Schreibtisch stand auf einem grossen persischen Teppich der das meiste des unfertigen Holzboden bedeckte und auf dem persischen Teppich lag Albus unbeweglich und blas.
Scorpius' Augen weiteten sich und er sprang über die letzte Stufe seine Müdigkeit plötzlich durch Sorge ersetzt. Er stolperte beinahe über sich selbst als er an Albus' Seite rannte und sich hinkniete und seinen Zauberstab auf den Boden neben sich warf.
„Albus?" fauchte er und tätschelte die Wange seines Mannes zuerst vorsichtig und dann mit mehr Kraft als sich Albus nicht rührte.
Albus' Gesicht war sowohl fleckig als auch farblos und er hatte tiefe dunkle Ringe unter den Augen. Seine Haare waren chaotischer als normal und sah aus als wären sie mehrere Tage nicht gewaschen worden. Scorpius betrachtete ihn und sobald Ridgebit aufhörte zu bellen hörte er Albus' Atmen. Er war angespannt und flach. Es kam ein Rasseln aus Albus' Lunge das klar sagte das er verstopft war.
Krankheit, keine Verletzung, dachte Scorpius und packte Albus' Schultern und schüttelte sie fest.
„Albus? Komm schon", sagte Scorpius seine Stimme streng und laut. „Wach auf."
Albus stöhnte bewegte sich aber kaum unter Scorpius' Händen.
„Al, bitte."
Albus' Augen öffneten sich um einen Hauch grün umgeben von rot zu zeigen. Seine Augen waren komplett blutunterlaufen und farblos und Scorpius legte Albus über seine Beine.
„Du musst mir sagen was lost ist?" sagte Scorpius mit zittriger Stimme. „Ich kann nicht helfen wenn ich nicht weiss was los ist."
Albus öffnete den Mund es kam aber nur ein würgendes Geräusch heraus. Er atmete erneut flach ein – Scorpius nahm an das es das beste war was er konnte – und krächzte ein einziges Wort.
„Lexi."
„Lexi? Was ist mit ihr?"
Albus unfokussierter Blick wanderte zum Schreibtisch hoch wo mehrere Blätter Pergament gefährlich auf der Kante lagen. Scorpius schnappte eines und faltete die Notiz auf, schob seine Brille die Nase hoch und war umgehend alarmiert als er die Unterschrift der Schulkrankenschwester am Ende hingekritzelt sah.
Malfoy-Potters,
Ich schreibe ihnen um sie zu informieren das Lexi krank ist und diesen Morgen ins St. Mungos Krankenhaus transportiert wurde. Ihre Krankheit ist schwer und ihr Zustand hat sich darüber hinaus verschlechtert was die Schuleinrichtung behandeln kann.
Bitte lassen sie es mich wissen wenn sie irgendwelche Fragen haben oder wenn ich irgendwie behilflich sein kann.
Mit freundlichen Grüssen,
Savannah Finnigan-Thomas
Scorpius starrte einen Augenblick länger auf die Notiz und liess sie dann fallen um seine Arme wieder um Albus zu schlingen dessen Augen sich wieder zu schliessen begannen.
„Wag es nicht", sagte Scorpius und seine Stimme zitterte noch mehr. Er hatte nur zwei oder drei mal gehört das Schüler von Hogwarts ins Krankenhaus geschickt worden waren und sie waren alle furchtbar ernst gewesen. Lexi war krank und allein und Albus war beinahe ohnmächtig in seinen Armen.
„Entschuldige", hauchte Albus und liess seinen Kopf mit einem schmerzhaft rasselnden Atem gegen Scorpius' Schulter fallen. Scorpius schüttelte ihn erneut aber Albus bewegte sich nicht. Er war bewusstlos und sein Kopf rollte in Scorpius' Arm und offenbarte seinen Hals.
Auf der linken Seite war ein Fleck farbloser harter Haut. Sie war dunkel violett was wie ein Bluterguss ausgesehen hätte wäre da nicht der harte Ring aus Haut gepunktet mit grünen Beulen die ihn umgaben.
„Merlin", murmelte Scorpius. Er wusste das Albus die Kinder in Hogsmeade besucht hatte also konnte es nicht sein das Lexis Krankheit keinen Zusammenhang hatte. War der Rest der Kinder auch krank? War das fatal? Würde er seinen Mann und seine Kinder auf einmal verlieren?
Scorpius sah hinunter auf Albus bewusstloses Gesicht, versuchte durch seine Furcht zu gehen und herauszufinden was er tun sollte. Seine Hände zitterten und er vertraute seinen Fähigkeiten nicht ihn schweben zu lassen ohne ihn zu verletzen – ausserdem hatte er keine Ahnung an was Albus erkrankt war und ob es mit einfachen Zaubern reagieren würde.
„St. Mungos" sagte Scorpius zu sich selbst. Er tastete blind nach seinem Zauberstab und griff nach dem Griff als er ihn fand, seine Augen flackerten von Albus bewusstlosen Gesicht zu dem grauenhaften Mal an seinem Hals.
Scorpius atmete tief beruhigend ein und suchte nach einer glücklichen Erinnerung. Er grub tief und dachte an eine der wenigen Abenden im Sommer als seine Familie zusammen gewesen war – alle Kinder, Albus, Orion, Harry, Ginny, Draco und Dania waren alle in ihrem Wohnzimmer lachten und spielten Spiele, auf die Couch gequetscht und auf den Kissen auf dem Boden sitzend. Die Kinder waren glücklich und zusammen und Albus schien am zufriedensten wenn alle am selben Ort waren, gut genährt und sicher in ihrer Fürsorge. Albus hatte eine dünne Decke um Scorpius' Schultern gelegt als er anfing einzuschlafen und dabei seine Arme um Scorpius' Schultern geschlungen und seine Wange geküsst als alle über einen Witz von Orion lachten.
„Expecto Patronum", sagte Scorpius und ein grosser silberner Drachen formte sich vor ihm, schlug mit den Flügeln ohne die Luft aufzuwirbeln und sah ihn an und wartete auf Befehle. Scorpius sah auf seine Uhr.
„Geh zu Dania", sagte Scorpius. „Sag ihr das Albus krank ist und uns bei der Flohverbindung im St. Mungos treffen soll. Wir werden gleich da sein. Sie sollte jetzt im Krankenhaus sein."
Der Drachen neigte seinen riesigen schimmernden Kopf und flog weg, verschwand durch ein Bücherregal und durch die Wand um die Botschaft zu überbringen.
Scorpius sah zu Albus hinunter und schluckte schwer. Sein schwerer Atem schien so gezwungen und obwohl er bewusstlos war sah er aus als hätte er schmerzen und seine Augenlider zuckten alle paar Sekunden.
Die Zeit war knapp wusste Scorpius also glitt er mit einem Arm unter Albus' Rücken und den anderen um seine Knie. Er konnte noch mehr raue Hautflecken durch den dünnen Stoff von Albus' T-Shirt spüren. Albus war der kräftigere der beiden – es war kein Geheimnis – und er war durch diese Kraft kompakter und schwerer aber Scorpius war nicht schwach. Mit grosser Mühe hob er Albus vom Boden und kämpfte gegen sein Gewicht als er aufstand. Er liess Albus beinahe fallen als er auf die Beine kam balancierte sein Gewicht aber aus und hielt ihn so fest er konnte. Albus' Kopf fiel gegen Scorpius' Schulter und er lies ein kleines schmerzendes stöhnen hören.
„Es kommt in Ordnung", sagte Scorpius als er anfing die Treppe hoch zu gehen obwohl er wusste das Albus ihn nicht hören konnte. Albus' Gewicht machte jede Stufe schwierig und als Scorpius das Ende der Treppe und den Kamin erreichte war er komplett erschöpft.
Scorpius stolperte hinüber zum Kamin, seine Arme zitternden beinahe vor Nerven und Albus zu tragen und sah zum Kübel mit Flohpulver neben dem Kamin hinunter. Er verlagerte sein Gewicht und trat ihn um und schob etwas Flohpulver mit den Zehen seiner Schuhe in den Kamin. Er trat das Pulver vorwärts bis genug in die kleinen Flammen fielen.
Der Kamin erwachte mit hellen smaragdgrünen Flammen und Scorpius bewegte Albus in seinen Armen, stellte sicher das er Sicher war bevor er hinein trat und die Flammen seine Knöchel und Beine hochlecken liess. Es war normalerweise ein merkwürdiges Gefühl aber Scorpius konnte sich nicht darauf konzentrieren. Er war zu fokussiert auf die bewusstlose Gestallt seines Mannes und den zitternden Augenliedern.
„St. Mungos", sagte Scorpius zu den Flammen und hielt Albus fest als sie durch das Netzwerk wirbelten und in St. Mungos Hauptanschluss Verbindung heraustraten.
Einige Hexen und Zauberer hielten sich in der Lobby auf, einige schienen in verschiedenen Krankheitsgraden zu sein aber Scorpius ignorierte sie alle. Dania stand im Zentrum der Halle in ihren Limonen grünen Roben, ihr dunkles Haar war zu einem Knoten an ihrem Hinterkopf gedreht.
„Guter Gott", sagte sie als sie sie entdeckte, ihre Augen weit als sie Albus entdeckte. Ihre Angst zeigte sich – nicht viel erschreckte Dania wenn es um medizinische Angelegenheiten ging. Sie war eine geborene Heilerin – etwas das Scorpius viele Male geschätzt hatte als sie die Schnitte und Kratzer seiner Kinder mit einem Lächeln und einer makellosen Krankenbett Manier geheilt hatte.
Aber etwas ab dem Anblick von Albus hatte sie erschüttert. Sie eilte hinüber und griff nach ihm überlegte es sich aber anders und griff tief in ihre Robe als sie zu einer Gruppe Krankenschwestern rief.
„Ich brauche eine Trage", rief Dania ihnen zu. „Schnell."
Dania zog ein Paar feste Drachenhaut Handschuhe hervor und zog sie an sicherte sie um die Handgelenke bevor sie Albus am Kiefer packte und seinen Kopf drehte um einen besseren Blick auf die verfärbte Haut an seinem Hals zu kriegen.
„Verdammt", murmelte Dania.
„Was?" fragte Scorpius wirklich panisch. Seine Arme begannen unter Albus' Gewicht zu zittern als drei Krankenschwestern mit einer schwebenden Trage zwischen ihnen zu ihnen kamen.
„Was ist es?" verlange Scorpius. Eine andere Krankenschwester brachte die Trage vor Scorpius und die andere liess Albus sehr vorsichtig aus Scorpius' Armen schweben. Scorpius sah wie Albus' Arme taub an seine Seite fielen und sein Kopf weggrollte und seinen Hals offenbarten. Er sah so verletzlich aus und Scorpius fühlte sich so hilflos das seine nun leeren Hände an seine Seite fielen.
„Ich war nicht da", murmelte er zu niemand bestimmten. Dania, welche sich über Albus gebeugt hatte um ihn zu untersuchen während die anderen vorsichtig zurücktraten sah zu ihm auf.
„Hast du seine Haut berührt?" fragte Dania.
„Wieso ist das wichtig?" fragte Scorpius. „Wo ist Lexi?"
„Hast du seine Haut berührt?" verlange Dania und richtete sich an Albus' Seite auf. Ihre braunen Augen waren weit und ängstlich und Scorpius sah zu Albus hinunter. Es war ihm nicht in den Sinn gekommen das wenn Albus und Lexi krank waren das was immer sie hatten ansteckend war.
„Das habe ich vielleicht", sagte Scorpius. „Ich bin nicht sicher. Ich habe das…was immer es ist nicht berührt."
„Aber du hast ihn von eurem Haus hergetragen", sagte Dania und zog ihren Zauberstab. Sie sah zu den Krankenschwestern. „Bringt ihn auf die Intensivstation und bringt ihn in einen Eindämmungsraum", sagte sie. „Fasst ihn nicht an."
Scorpius wollte ihnen folgen aber Dania blockierte seinen Weg vorsichtig ihre Hände nicht auf ihn zu legen.
„Scorpius du musst mit mir kommen," sagte sie.
„Was?" fragte Scorpius. Es war unvorstellbar das sie ihn aufhielt mit seinem Mann zu gehen. Dania hatte sie lange vor ihrer Hochzeit gekannt und war eine konstante in Scorpius' Leben gewesen seit er siebzehn gewesen war. Er war entzückt gewesen als sie Draco geheiratet hatte und liebte es das sie Teil seiner Familie geworden war und ihm seinen jüngeren Bruder Orion gegeben hatte von welchem Scorpius dachte das er das siebt wunderbarste Kind auf der Welt war.
Aber nun sah Scorpius auf seine Stiefmutter und ihren gezogenen Zauberstab hinunter und in diesem Augenblick hasste er sie mehr als sonst jemanden weil sie zwischen ihm und Albus und Lexi stand und das war unakzeptabel.
„Geh mir aus dem Weg", sagte Scorpius seine Stimme tief und bedrohlich.
„Scorpius du musst zuhören – „
„Ich muss mit Albus gehen und ich muss Lexi sehen."
„Lexi ist in der Kinderintensivstation. Ich habe vor weniger als einer Stunde bevor du mich kontaktiert hast herausgefunden das sie hier ist. Ich habe sie bereits gesehen."
„Und?"
„Ich werde es dir sagen wenn du mit mir zum Quarantäne Zimmer kommst."
„Quarantäne?"
„Es ist ein neuer Stamm Drachenpocken", erklärte Dania. „Es gibt einige aufgezeichnete Fälle im Ressort in Deutschland und es wurde dort isoliert aber Albus und Lexi sind die ersten aufgezeichneten Fälle hier und wir versuchen die Verbreitung aufzuhalten und wir wissen noch nicht wie sich dieser besondere Stamm verbreitet."
„Drachenpocken?" fragte Scorpius. Er konnte fühlen wie die Farbe aus seinem Gesicht wich als Erinnerungen an die Beerdigung seiner Grossmutter Narcissa und seines Grossvaters Lucius hervor kamen. Sie wurden von einem mutierten Stamm getötet als er jung gewesen war nachdem sie im Ausland gewesen waren. Die Pocken hatten schnell und effizient gewirkt, ihr Atemsystem lahm gelegt, ihre Nieren infiziert bevor sie grotesken Ausschlag verursacht hatten. Da dieser neue Stamm nicht sofort mit Ausschlag kam hatten die Heiler nicht gewusst wie es zu behandeln war bis es zu spät gewesen war.
Scorpius dachte unerklärlicherweise an seinen Vater der sich über Narcissas Sarg beugte. Astoria hatte Scorpius' Hand festgehalten und ihn zurückgehalten und Draco einen privaten Augenblick gegeben sich von seiner Mutter zu verabschieden.
´Wenigstens hat es ihr entzückendes Gesicht verschont´, hatte Draco gesagt als er liebevoll auf seine Mutter geblickt hatte. Es war das erste Mal gewesen das Scorpius seinen Vater hatte weinen sehen.
„Lexi wird bewusstlos gehalten", sagte Dania. „Sie hatte grosse Schmerzen also machen wir es ihr bequem während wir sie behandeln. Sie fängt an auf die Tränke zu reagieren. Wir haben ihr einen Schmerztrank gegeben und sobald ich sicher bin das Albus es ertragen kann veranlasse ich – „
„Nein", sagte Scorpius schnell. „So sehr ich es hasse gib Albus nichts für die Schmerzen. Nicht bis er für sich selbst entscheiden kann."
„Scorpius ich glaube nicht das du verstehst", sagte Dania. „Die Menge an Schmerz die er hat wird seine Heilung verlangsamen."
Scorpius erinnerte sich das Albus mit achtzehn Probleme hatte zu funktionieren und reizbar war als er mit Schmerztränken zu kämpfen hatte. Die Sucht war kurz aber intensiv gewesen, gefolgt von einer harten Entgiftung und das sich Albus für Jahre geweigert hatte mehr als Muggel Tylenol anzufassen. Es war ein Geheimnis das sie selbst damals behalten hatten und Scorpius hatte nicht vor es jetzt ohne Albus' Einwilligung zu besprechen.
„Das Minimum", entschied Scorpius. „Es gibt…Gründe."
Dania sah in misstrauisch an aber sie musste gewusst haben das sich Scorpius nicht abbringen lassen würde. Er konnte die Sorge auf ihrem Gesicht sehen – die Besorgnis und Angst – und die Schwere der Situation wurde Scorpius mit einem mal bewusst. Scorpius stolperte zurück, griff nach den Stühlen die die Flohverbindungen umgaben aber Dania griff nach ihm und packte eine Handvoll Scorpius' Hemd und zog ihn grob aufrecht. Sie hielt ihn auf arm länge – eine vermutlich sichere Distanz.
„Reis dich zusammen", sagte Dania mit knirschenden Zähnen. „Du bist keine Hilfe für Albus oder Lexi wenn du einen Zusammenbruch hast."
„Ich bin ihnen hier draussen auch keine Hilfe", erwiderte Scorpius. „Lass sie mich sehen."
„Das kann ich nicht", sagte sie. „Du weisst das ich das nicht kann. Du musst für mindestens zwölf Stunden in Quarantäne."
„Zwölf Stunden?" fauchte Scorpius. „Du willst das ich für zwölf Stunden von meiner kranken Tochter welche ich nicht gesehen habe und meinem kranken Mann weg bleibe? Du musst verrückt sein."
„Die meisten Stämme werden mit Haut zu Haut Kontakt übertragen", erklärte Dania. „Wenn du ihn angefasst hast könntest du einen veränderten Stamm an ihn zurück übertragen und dann wird er sterben Scorpius. Das ist sicher."
„Ist es möglich das er jetzt stirbt?" fragte Scorpius alarmiert. „Er hat die Kinder gesehen. Alle von ihnen – „
„Komm mit mir Scorpius", sagte Dania mit flehenden Augen. Nun bemerkte er das einige Mitglieder des Krankenhaus und einige andere eine misstrauische Galerie aus Zuschauern gebildet hatten. Sie standen etwas entfernt und beobachtet ihn mit Angst in den Augen. Er konnte einige Heiler sehen die er als nahe Kollegen von Dania erkannte und zwei von ihnen griffen langsam nach ihren Taschen. Scorpius bemerkte das sie nach ihren Zauberstäben griffen. Er stellte mit einem Augenkontakt her – ein Mann mit geradem Kinn von dem er wusste das er Travis hiess – und seine Hand erstarrte einen Zentimeter vor dem sichtbaren Griff seines Zauberstabs.
„Bitte. Für die Sicherheit aller."
Scorpius sah sich der Stille die ihn nun umgab wieder zu Dania.
„Okay", willigte er ein und stellte sich damit gegen jeden Instinkt den er hatte. Das letzte was er wollte war eine Quarantäne weg von Lexi und Albus. Es war schwer zu verinnerlichen das Lexi krank war da er sie nicht gesehen hatte – schwer daran zu denken das sie irgendwo alleine und bewusstlos in diesem riesigen Krankenhaus war.
Wenigstens wird sie sich nicht erinnern das sie alleine war, dachte Scorpius. Es war ein kleiner Trost als er Dania erlaubte ihn weg zu führen.
