Quarantäne lernte Scorpius war eine miserable Aussicht. Er war allein in einem sauberen Raum mit einem harten weissen Bett, einem einzelnen unbequemen Stuhl und einem schimmernden Schleier aus Magie zwischen ihm und einen Platz für Besucher in der Nähe der Tür.

Er war für mehr als eine Stunde alleine als Dania zurückkehrte. Es hatte ihm Zeit zu geben sich zu beruhigen und nachzudenken während sie gegangen war um nach Albus und Lexi zu sehen. Sie sah müde aus als sie eintrat und die Tür hinter sich schloss. Sie zog einen Stuhl auf ihrer Seite des Schleiers herüber und setzte sich und Scorpius tat dasselbe und spiegelte sie.

„Was ist los?" fragte Scorpius viel ruhiger als sie ihn herumgehend wie ein eingesperrter Löwe zurückgelassen hatte.

„Ich musste die Kleider wechseln und alles desinfizieren", erklärte Dania. „Das hat einige Minuten gedauert also hatte ich nur einen Augenblick um nach Lexi zu sehen bevor ich zu Albus ging. Sie ist stabil, sediert und in einer isolierten Abteilung."

„Was bedeutet ´stabil´?" fragte Scorpius. Es war nun einfacher die richtigen Fragen zu stellen da er etwas entspannt war.

„Sie hat Flecken wie Albus – der einzig wirklich schlimme ist auf ihrem Bein und ich glaube das ist weil sie daran gekratzt hat bevor sie herkam – aber sie hat keine neuen entwickelt seit sie hergekommen ist. Wir haben einen Beatmungstrank und Basis Heiltränke angewendet und sie atmet leichter. Kinder erholen sich in der Regel schneller von Drachenpocken als Erwachsene."

„Und Albus?"

Dania seufzte und nahm sie einen Moment um sich zu sammeln. Die Stille liess die Haare auf Scorpius' Armen hoch stehen.

„Es ist nicht einfach mit Albus. Traditionell beginnen Drachenpocken mit dem Ausschlag und eskalieren dann wenn es nicht behandelt wird aber die Stämme die wir in den letzten Jahrzehnten gesehen haben waren zwar nicht weit verbreitet aber besonders brutal", sagte Dania. „Zuvor zeigten Drachenpocken einen Ausschlag gefolgt von Übelkeit und das besonders unerfreuliche Symptom Funken zu Niesen."

„Das habe ich gehört", sagte Scorpius. „Ich dachte es ist lustig als ich einmal jemanden in der Winkelgasse gesehen habe der sich von Drachenpocken erholt hat aber das ist nicht was mit meinen Grosseltern passiert ist."

Scorpius verzog beim Gedanken das Gesicht. Seine Grosseltern hatten die Hautsymptome nicht bis die Krankheit sie beinahe gefordert hatte. Stattdessen hatten sie mühe zu atmen und wurden mit einem starken Fieber dehydriert. Scorpius hatte sie gegen das Ende nicht gesehen und das war alles was Draco ihm erzählt hatte.

„Draco hat mir davon erzählt", sagte Dania. „Als sich die Drachenpocken entwickelten und zwischen den Drachen Arten verbreitet wurden änderten sich die Symptome und auch die Reihenfolge in der sie auftauchen. Eine Person kann sie für Tage tragen bevor sie krank wird – so muss Albus sie an Lexi weitergegeben haben."

„Er wäre nie in ihre Nähe gegangen wenn er Krank gewesen wäre", sagte Scorpius schnell verzweifelt seinen Mann zu verteidigen. „Niemals. Er würde nie die Gesundheit der Kinder riskieren – „

Dania hob ihre Hand um seine Verteidigung zu stoppen und ihr ruhiges und gleichmässiges Auftreten war alarmierender als wenn sie so fanatisch wäre wie er. So erklärte sie Orion harte Wahrheiten und wie sie mit den Familien derer sprach die schwer Krank waren. Er merkte das er sie nicht ansehen konnte und sah stattdessen auf seine braune Oxford Schuhe und sah das sie mit grauer Asche und Flohpulver bedeckt waren.

„Ich weiss", versicherte Dania ihm. „Ich weiss das er das nicht würde, aber sie waren beide krank lange bevor sie es wussten und nun versuchen wir sie nicht nur zu heilen – wir versuchen einen beträchtlichen Schaden zu reparieren besonders bei Albus. Dieser Stamm verursacht keine harmlosen Funken. Es wärm die Lungen und versengt sie als würde die Person in Flammen stehen und sie einatmen. Verdammt gut das Muggel sie nicht kriegen können weil sie nie in der Lage wären sie zu überleben."

„Ja das ist verdammt glücklich", sagte Scorpius düster. „Wird es meinem Mann und meiner Tochter gut gehen?"

„Wir machen alles was wir können", sagte Dania.

„Das ist keine Antwort", sagte Scorpius und sah zu ihr auf. Er betrachtete ihr Gesicht und sah das es ihr höchst unangenehm war auch wenn sie versuchte es zu verstecken. Ihre Krankenbett Manier verrutschte. Er war überrascht das es so lange gedauert hatte besonders da sie ihre Enkelin sediert und krank gesehen hatte.

„Der Verlauf wurde bei Lexi gestoppt", sagte Dania. „Als ich zu Albus kam hatten sie ihn aufgeweckt. Der Heiler musste wissen wie lange er krank ist. Das erste was er fragte war wo Lexi ist."

„Hast du ihm gesagt das es ihr gut geht?"

„Habe ich", sagte Dania. „Ich wollte ihn nicht in Panik versetzten. Er war desorientiert und verängstigt. Er hat mir gesagt das er Will, Samuel und Charlie zu seinen Eltern geschickt hat weil er sich nicht gut gefühlt hat. Er hat sich mehr sorgen um die Kinder und dich gemacht als um sonst etwas."

Scorpius schüttelte den Kopf um ihn zu klären. In seiner Angst und Desorientierung hatte er vergessen zu fragen wo seine anderen Kinder waren.

„Wenn ich es gewusst hätte, hätte ich nach ihm gesehen", sagte Dania. „Er sagte es wäre ein Tag oder so – er war nicht sicher."

„Wie schlecht geht es ihm?" fragte Scorpius. „Die Wahrheit Dania."

„Er hat viele Schmerzen", gab Dania zu. „Er hatte mehr Flecken von den Pocken auf seiner Brust, seinem Rücken und Beinen und seine Lungen sind in einem viel schlechteren Zustand als Lexis. Ich stelle mir vor das er müde vom Reisen gewesen sein muss als er es bekam und sein Immunsystem nicht bereit für die Aufgabe war."

„Für die Aufgabe bereit", wiederholte Scorpius schwach. Er stand auf nicht in der Lage länger ruhig zu sein und fing an auf zittrigen Beinen auf und ab zu gehen. „Ich hätte nie nach Kanada gehen sollen."

„Du kannst dir nicht die Schuld geben", sagte Dania. „Wenn du nicht gegangen wärst wärt ihr beide mit den Pocken im Krankenhaus."

„Vielleicht nicht", sagte Scorpius.

„Bitte", sagte Dania flach. „Ihr beide wart noch nie in der Lage eure Hände bei euch zu behalten."

Unter anderen Umständen hätte Scorpius bei der Bemerkung gelächelt. Nun sah er seine Stiefmutter nur geschlagen an.

„Kannst du nach Harry und Ginny schicken?"

„Habe ich bereits", versicherte sie im freundlich. „Ich habe Draco gebeten bei Lexi zu bleiben. Er wird die anderen in Hogwarts informieren. Ich bin sicher Schwester Finnigan-Thomas hat Avery und Adam überprüft und stellt sicher das sie es nicht auch haben aber wenn sie es hätte, hätte es sich mittlerweile gezeigt. Es gibt ein Protokoll falls so etwas passiert also werden sie etwas im Krankenflügel festgehalten bis sie absolut sicher war das sie es nicht trugen. Es ist ein internationales Prozedere das in allen Schulen angewendet wird."

Das beruhigte Scorpius' Kopf wenigstens – das wenn er nicht an Albus und Lexis sein konnte wenigstens sein Vater und Albus' Eltern da sein würden.

„Wie lange stecke ich noch hier fest?" fragte Scorpius.

„Noch elf Stunden", sagte Dania. „Bis wir sicher sind das du sauber bist. Es gibt einen Test für Pocken der nach dieser Zeit effektiv ist und wenn du negativ darauf reagierst lasse ich dich sofort raus und bringe dich zu ihnen, aber sie sind hinter einer Absperrung wie dieser bis wir sicher sind das sie nicht ansteckend sind."

Sie deutete auf die schimmernde Absperrung zwischen ihnen.

„Sie werden nicht alleine sein oder?" flehte Scorpius. „Wenn sie aufwachen werden sie nicht allein sein? Lexi wird panisch werden und Albus…wird sich fragen ob wir in Ordnung sind."

„Jemand wird immer bei ihnen sein. Du hast mein Wort."

„Dann geh", sagte Scorpius auch wenn er sich fürchtete in dem kalten, seelenlosen Raum alleine gelassen zu werden. „Du hilfst hier keinem von beiden, aber tu mir einen Gefallen und schicke nach Ainsley. Lass sie Avery und Adam holen. Sie werden krank vor Sorge sein."

„Ich lass sie sie umgehend holen", sagte Dania, stand auf und glättete ihre Robe. „Und Orion. Er wird nicht in der Lage sein sich auf den Unterricht zu konzentrieren wenn er nicht weiss was los ist."

„Er ist neugierig oder?" sagte Scorpius und zwang sich zu einem Lächeln das Dania zu schätzen schien. „Keine Sorge – er hat es offensichtlich von Dad."

Scorpius und Dania betrachteten einander und erreichten die Art unausgesprochenen Verständnis die sie oft hatten. Er vermutete das es schwer für sich war sich zurückzuhalten jemanden zu trösten der ihrem Mann und Sohn so ähnelte.

„Ich werde nach dir sehen."

„Nein", sagte Scorpius. „Nicht weil ich dich nicht sehen will aber Albus und Lexi brauchen die mehr. Es gibt nichts was du für mich tun kannst. Schick jemandem der mich holt wenn die elf Stunden vorbei sind – wenn ich vorher nicht vor Sorge verrückt geworden bin und lass Will, Charlie und Samuel ihren Vater und ihre Schwester so sehen. Wenn sie hier sein müssen behalte sie im Wartezimmer. Hol…hol James. Er sollte bei der Arbeit sein."

„Was wenn er nicht kommen kann?"

Scorpius warf ihr einen spöttischen Blick zu. „Er arbeitet in meiner Abteilung und ich bin mir sicher das ich mich erinnern werde seine Abwesenheit zu unterschreiben."

Dania zögerte nickte aber. Sie öffnete ihren Mund und Scorpius erwartete das sie ihm sagte das bald alles gut wäre aber Dania hatte ihn nie angelogen und er nahm an das sie nicht vorhatte jetzt anzufangen.

Scorpius knöpfte seine Weste auf als sie aus dem Raum ging. Er warf sie über den Stuhl und bereitete sich auf elf lange Stunden vor.

Manchmal fragte sich Harry wie viel Genetik wirklich in die Natur eines Menschen hineinspielte. Es war nicht etwas was er oft hinterfragte – all seine Kinder hatten erkennbare Weasley Eigenschaften und hatten genug von ihm in ihrer Persönlichkeit das sie unmissverständlich waren. Das selbe galt für Rose und Hugo, aber als Albus und Scorpius angefangen hatten ihre Kinder zu adoptieren hatte er genauer hingesehen und konnte sich nie entscheiden ob sie so viel Glück hatten sechs Kinder zu haben die so Nahtlos zusammen passten oder ob sie solch gute Eltern waren das ihre Kinder sich schnell anpassten.

Aber als er Averys protestierende Stimme im Gang hörte und durch das Türfenster sah wie sie sich aus James' Griff befreite und sich mit einem festen entschlossenen Ausdruck auf ihrem Gesicht ihren Weg in das Krankenhauszimmer ihres bewusstlosen Papas bahnte fragte er sich wirklich ob sie nicht ein geheimer Weasley war.

„Avery!" schimpfte James. Harry entdeckte Adam hinter ihr welcher seine Arme um Charlies Taille geschlungen hatte. Sie schien auch zu kämpfen.

Harry sah wie sich Averys Augen weiteten als sie Albus bewusstlose Gestalt sah. Hinter ihr zerrte James die Tür zu (Harry nahm an das der Schaden mit Avery angerichtet war) und liess sie allein.

„Hallo Avery", sagte Harry ruhig. Es dauerte einen Augenblick damit ihre Augen das blasse Gesicht von Albus verliessen und ihren Grossvater anzusehen und als die Stimmen ihrer Geschwister draussen erstarben war Albus gezwungener Atem schmerzlich offensichtlich.

Harry hatte nun mit den Händen hinter dem Rücken verschränkt seit zwei Stunden Wache an der Seite seines Sohnes gestanden. Er stand sehr still betrachtete Albus jede Sekunde – manchmal mit Ginny an seiner Seite und manchmal alleine. Im Augenblick war sie im Kinderflügel und sah nach Lexi obwohl sie beide wussten das es sinnlos war. Sie wäre für mindestens nach einen Tag bewusstlos. Harry nahm an das sich Ginny bewegen musste und fühlen musste als würde sie etwas tuen und er würde sich nie dem in den Weg stellen was sie brauchte.

„Grandpa?" sagte Avery als würde sie ihn zum ersten mal sehen. Harry streckte seine Arme für sie aus und sie eilte zu ihm, warf ihre Arme um seine Taille und legte ihre Wange gegen seine Schulter und starrte ihren Vater an.

„Was ist passiert?" fragte Avery. „Wird es ihm gut gehen?"

„Er hat eine schlimme Form Drachenpocken erwischst", erklärte Harry. „Lexi hat sie auch erwischt aber ihr geht es besser."

„Kann ich sie sehen?"

„Du hättest Albus nicht sehen sollen", erinnerte Harry sie. „Sicher hat James dir das gesagt."

„Onkel James sagt viele Dinge", sagte Avery und trat zurück um ihn anzusehen. „Ich höre ihm kaum zu."

Harry musste sie anlächeln. Averys gelegentliche Hartnäckigkeit war für einige in ihrer Familie unausstehlich aber sie brachte Harry dazu sie noch mehr zu lieben.

„Lexi ist auch bewusstlos", sagte Harry. „Deine Grandma und Draco sind jetzt bei ihr unten."

Avery schluckte hart und sah von Albus zu Harry.

„Du bist schrecklich ruhig", sagte Avery.

„Panik wird ihnen nicht helfen", sagte Harry auch wenn er sicher war das es sie nicht besser fühlen lassen würde. „Wir haben es beim letzten mal als wir eine lange Zeit hier verbracht haben mit Panik versucht. Die Methode hat nicht wirklich funktioniert."

Avery runzelte die Stirn.

„Wann war das?"

„Als du geboren wurdest. Ich glaube es war ein Stock über diesem hier wenn ich darüber nachdenke."

Harry wusste das sie die Geschichte gehört hatte – das ihre leibliche Mutter lange bevor sie geboren wurde entschieden hatte das sie sich nicht um Avery kümmern konnten und ihre beste Option war sie zur Adoption frei zu geben. Albus und Scorpius waren beschwingt gewesen das sie in der Lage gewesen waren vor dem Raum zu sein als ihr erstes Kind geboren wurde aber statt das sie einen gesunden Säugling überreicht bekamen hatten sie Heilern nachgejagt als sie sie auf die Säugling Station gebracht hatten. Avery war mit einem seltenen Herzfehler zur Welt gekommen und Harry hatte mit Ehrfurcht zugesehen wie Albus und Scorpius rund um die Uhr bei ihr gewesen waren und sich gegenseitig durch ihre Panik und Angst unterstützten.

Er hatte auch mit Ehrfurcht zugesehen das sie sich nie über spät abendliche Fütterungen oder ungewöhnliches Windeln wechseln beschwert hatten.

„Sie hatten Panik?"

„Hatten wir alle", gestand Harry.

„Wir sprechen nicht viel darüber", sagte Avery. „Es ist nicht als könnte ich etwas beitragen da ich mich nicht erinnere, aber ich dachte…nun ich dachte es hätte Zeit gebraucht bis sie mich mochten da ich wirklich jemand anders Baby war. So wie eine Weile gedauert hat bis sich die Dinge mit Charlie geklärt hatten."

„Nein", sagte Harry streng. „Überhaupt nicht. Es war das erste mal das deine Väter dich hielten. Es war nicht anders als das erste mal als ich James oder Albus oder Lily gehalten habe – obwohl ich glaube das Albus und Scorpius weniger Angst hatten Eltern zu werden als ich es hatte."

Harry sah zurück zu seinem Sohn und erinnerte sich daran wie er Albus das erste mal gehalten hatte. Er war damals so klein – ein pinkes schreiendes Baby mit einem Chaos aus schwarzen Haaren und einem lauten Heulen das im Raum herumsprang. Er war damals stolz auf sich gewesen als nur er in den ersten Tage in der Lage gewesen war Albus zu beruhigen.

Er war nicht mehr klein und er war jetzt mehr grün als sonst eine Farbe aber Harry wünschte sich dennoch das ihn zu trösten so einfach wäre wie ein Baby durch den Raum zu schaukeln und sinnlose Worte über Quidditch als Schlaflied zu singen.

„Er kann nicht sterben", murmelte Avery und unterbrach Harrys Grübelei. „Als wir ihn vor ein paar Tagen gesehen haben, haben Adam, Lex und ich ihm eine schwere Zeit bereitet. Ich mochte es nicht wie wir über den Sommer nicht viel zusammen waren…"

„Avery – „

„Ich glaube…ich glaube wir haben ihn wirklich gekränkt und wir wollten es nicht", stammelte Avery. Harry wusste nicht was er sagen sollte und schlang seine Arme wieder um seine Enkelin und liess sie sich an ihn lehnen. „Ich brauche ihn."

Sie streckte ihre Hand aus um die Absperrung zu testen. Sie war harmlos aber undurchdringlich als sie sie berührte und sie drückte ihre Handfläche dagegen und liess die schimmernde Energie an ihren Fingern lecken. Harry konnte die Verzweiflung in ihren Augen sehen und legte seine Hand auf ihre Schulter und wünschte er könnte mehr tun um sie zu beruhigen.

„Ich auch", gab Harry zu. „Und keine Sorge. Er weiss wie sehr du ihn liebst."

Avery vergrub ihr Gesicht in Harrys Brust und wurde still.

„Du und Harry seid euch ähnlicher als du glaubst", sagte Ginny Draco aber es war klar des sie es im Augenblick nicht als Kompliment meinte. Als sie herumging sah sie mit schmalen Augen zu ihm hinunter. Draco sass ruhig an Lexis Seite, neben der Sicherheitsabsperrung, betrachtete sie und wartete falls sei aufwachte.

„Wie das?" fragte Draco und beobachtete sie. Ihre Schultern waren gespannt und ihre Hände waren hinter ihren Rücken verschränkt und Draco fragte sich ob es war damit sie nicht zitterten. Ginny war eine der stärksten Personen die er kannte – es war kein Wunder das sie und Dania sich gut verstanden – und zu sehen das sie so erschöpft aussah wie Draco sich fühlte war ein sichtbares Zeichen das die Situation schrecklich war. Er hoffte sie würde sich entspannen bevor Lexi aufwachte weil Draco sicher war ihre Grandma Ginny so aufgelöst vor Sorge zu sehen ihr Albträume bescheren würde.

„Beide so ruhig", sagte Ginny. Es war in Augenblicken wie diesen in denen sie feurig und ruhelos war in denen Draco verstand wieso sie und Harry so gut miteinander funktionierten. Er musste sie anlächeln. „Wartet ruhig während ich vor Sorge verrückt werde."

„Uns selbst krank vor Sorge zu machen wird Lexi oder Albus nicht helfen", sagte Draco. Er war gut darin diesen Rat zu geben aber schrecklich darin ihn zu befolgen. Er hatte bereits zwei Magenberuhigungstränke genommen als niemand hingesehen hatte. „Die Heiler tun – „

„Alles was sie können", beendete Ginny und verdrehte die Augen. „Ja ich weiss. Es ist nur frustrierend das wir nichts tun können."

„Glaub mir ich weiss das", stimmte Draco zu. Er sah zu Lexi – wunderbare, kleine, geniale Lexi – da verletzlich und völlig unzugänglich da lag. Er würde das ganze Malfoy Vermögen aufgeben wenn es hiess das es ihr und Albus wieder gut ging aber das war etwas was Dania ihm versicherte hatte das Geld es nicht regeln konnte und Draco war machtlos. Er war nicht sicher was schlimmer war – zu sehen wie Lexi und Albus so litten und ihre rasselnden Atem zu hören oder der verlorene und ängstliche Ausdruck welcher er auf Scorpius' Gesicht gesehen hatte als er im Quarantäne Raum gewesen war.

„Ich sollte nach Albus sehen", sagte Ginny. Draco sah auf. Sie starrte Lexi auch mit der Sehnsucht eines Elternteils an der von seinem Kind getrennt war. Draco erkannte ihn sofort.

„Fühlt sich an wie als sie den Zeitumkehrer hatten nicht wahr?" fragte Draco. „Dieses hilflose Gefühl."

„Zu sehr für meinen Geschmack", gab Ginny zu. „Und dieses Mal können wir nichts jagen. Wir warten…nur."

Draco stand auf und zog seinen Pullover zurecht. Das Krankenhaus fühlte sich kälter an als die spätherbstliche Luft draussen und trotzdem fühlte er sich überhitzt und klaustrophobisch.

„Sie sind beide hart", erinnerte Draco sie. „Lexi spring immer zurück und Albus ist ein Kämpfer."

„Albus kämpf mit allem und jedem", sagte Ginny.

„Nun er ist ein Potter."

Zu Dracos Überraschung lächelte ihn Ginny an. Sie wischte ihr rot und graues Haar aus ihrem Gesicht und sah zurück zu Lexi. Ihr Lächeln verschwand als Lexi besonders rasselnd atmete und sich leicht unbequem bewegte. Er verzog neben Ginny das Gesicht und teilte wieder die Erfahrung mit jemand Grosseltern zu sein von dem er nie erwartet hatte eine Familie zu sein.

„Keine Sorge", sagte Draco und bemerkte ihren zerrissenen Ausdruck. Er wusste wie unruhig er war selbst nach Albus zu sehen und konnte sich Ginnys Sorge nicht vorstellen. „Ich werde sie nicht verlassen. Ich verspreche es."

Ginny sah ihn erleichtert und dankbar an. Für einen Augenblick hatte Draco Angst sie würde ihn umarmen und das wenn sie es tat er sich seinen Ängsten hingeben würde und anfangen würde zu weinen.

„Es muss ihnen bald besser gehen", sagte Ginny. „Oder sie müssen mich wegen einem nervösen Zusammenbruch auch ins Krankenhaus einweisen."

Draco war nicht sicher ob er weit hinter ihr liegen würde.

Scorpius tippte ungeduldig mit der Spitze seines Schuhs auf den Boden als Dania mit ihm sprach und versuchte die fünf Minuten zu füllen die es dauerte bis der Trank auf die Probe von Scorpius Blut reagierte. Der kleine Becher stand ruhig auf dem Stuhl sauber bis auf den roten Tropfen der in der Mitte hing. Scorpius starrte ihn an als würde sein Wille ihn schneller reagieren lassen.

„Wir haben Lexi und Albus getestet", sagte Dania. „Der Leiter für magische Käfer und Krankheiten hat sich selbst um sie gekümmert. Er glaubt nicht das es hochansteckend ist also haben wir die Absperrungen entfernt – Drachenpocken bleiben normalerweise nicht lange ansteckend aber um auf der sicheren Seite zu sein bitten wir alle Handschuhe zu tragen und direkten Kontakt zu vermeiden."

„Ich will nur hier raus", sagte Scorpius und beugte sich hinunter um den Trank zu betrachten obwohl er wusste das er sich nicht verändert hatte. Er hatte für elf Stunden zwischen herumgehen, die Decke anstarren, die Wand anstarren und blind durch die Magazine die sein Vater im gebracht zu blättern abgewechselt und es fühlte sich wie elf Tage an. Es war zu viel faule Zeit damit verbracht sich die schlimmsten Ausgänge vorzustellen und nun wusste Scorpius das sich sein Herz nicht beruhigen würde bis er Lexi und Albus selbst gesehen hatte.

Hinter Dania öffnete sich die Tür und Draco trat ein. Er sah besorgt zwischen seiner Frau und seinem Sohn her.

„Ist alles in Ordnung?" fragte er.

Dania sah auf ihre Uhr.

„Wir werden es in einer Minute wissen", sagte sie. Scorpius zog seine Weste an und bereitete sich vor umgehend zu gehen. Er arbeitete an seinen Knöpfen als Draco sprach.

„Lexi ist aufgewacht", sagte er.

Scorpius' Finger stoppten. Es war klar von Dracos Ton das es nicht wirklich eine positive Entwicklung war.

„Wie geht es ihr?" fragte Scorpius und wusste das ihm die Antwort nicht gefallen würde.

„Sie will keinen weiteren Schlaftrank nehmen bis sie dich oder Albus gesehen hat", sagte Draco. „Ich war nicht sicher ob du willst das sie weiss das Albus krank ist oder nicht."

„Ich sollte derjenige sein der es ihr sagt", sagte Scorpius und beendete seine Knöpfe. Er richtete seinen Kragen und strich sich mit den Fingern die Haare zurück.

„Wir sollten uns beeilen", sagte Draco mit gezwungen ruhigem Ton. „Der Schmerztrank ist nicht genug. Sie hat noch ziemliche Schmerzen und sie hat eine Schwester bekämpft. Ginny musste den Armen Jungen rausschmeissen – er war nicht darauf vorbereitet das Lexi mit so viel Adrenalin erwachen würde."

Dania sah von ihrer Uhr zurück auf den klaren Trank der auf dem Stuhl stand.

„Bring das zu Absperrung", verlangte sie und Scorpius hob den Trank vorsichtig hoch und brachte ihn zu ihr. Er hielt ihn auf ihrer Augenhöhe und Dania überprüfte ihn und sah auf die Perle roten Blutes der in der Mitte hing.

„Du bist nicht infiziert", sagte Dania entschieden und mit einem Schwenker ihres Zauberstabs verschwand die schimmernde Absperrung. Scorpius trat auf ihre Seite des Raums, wollte unbedingt gehen und war den Trank in den Abfall in der Nähe der Tür.

„Bring mich zuerst zu Lexi", verlangte er, zerrte die Tür auf und eilte in den Gang.

Dania führte ihn das Labyrinth aus Gängen hinunter tief in den Erwachsen Flügel für magische Käfer und Krankheiten. Scorpius kannte die Aufteilung des Krankenhauses vage und wusste das sie sich ihren Weg in die Kinderabteilung wandten war sich aber nicht ganz sicher wo sie waren oder wie weit sie gehen mussten. Er hoffte es war nahe da er sich bereits sehr müde fühlte. Sie gingen an den Abteilungen für Skorpion Pilz und Verschwinde Krankheiten vorbei wie auch an einigen der Basis Untersuchungszimmern bevor sie um eine Ecke bogen und Scorpius von Angesicht zu Angesicht mit seinen fünf gesunden Kindern, Orion, Ainsley und James war.

„Dad!" schrie Will und sprang von seinem Platz auf. Charlie welche ihr Gesicht in Averys Schulter vergraben hatte sah sich desorientiert und müde um.

Scorpius liess sich von Will und Samuel beinahe umwerfen. Sie hängten sich an seine Arme als er zu Avery, Adam und Charlie hinüber ging.

„Wir es Papa gut gehen?" fragte Samuel.

„Geht es Lexi gut?" verlangte Will und zog an seiner Hand.

„Du bist nicht auch krank oder?" fragte Samuel und wich zurück.

„Ich bin nicht krank", versicherte Scorpius ihnen. So sehr er bleiben und ihnen versichern wollte das alles gut werden würde wusste er das er zuerst zu Lexi musste. Er legte eine Hand auf Adams Kopf bereit ihnen allen zu versichern das alles gut werden würde als er Albus durch das Fenster sah. Offensichtlich hatten sie sich aus einem Grund um diesen Raum versammelt. Die Worte starben in seiner Kehle.

Harry stand über Albus' Bett seine Arme verschränkt und sein Rücken gerade. Er bewachte sein Kind wie Scorpius sich sehnte sie beide zu bewachen. Albus war sehr ruhig, seine Atemzüge schienen kurz und flach zu sein und seine Haut sah selbst in der Ferne blass und kränklich aus. Der violett und grüne Ausschlag schien einige Zentimeter an seinem Hals hochgewachsen zu sein und drohte über seinen Kiefer in sein Gesicht zu gelangen. Scorpius war sich plötzlich sicher das es ihm egal wäre ob Albus fürchterliche Narben hatte oder entstellt sein würde solange er keine Schmerzen hatte und sicher nachhause kam.

„Scorpius", flehte Dania.

Er riss seine Augen vom Fenster und sah sie einige Schritte entfernt bereit ihn zu Lexi zu führen.

„Richtig", sagte er. Er zog Samuel und Will vorsichtig von seinen Seiten und führte sie damit sie sich neben Adam setzten der bestenfalls zittrig aussah. Albus und Lexi konnten am Besten mit Adams Ängsten umgehen – Scorpius gab sich immer Mühe aber er war nicht so talentiert wie sie – und hier war er in einer unheimlich stressigen Umgebung ohne die beiden.

„Ich muss sofort Lexi sehen", erklärte Scorpius ihnen, kniete sich hin und sah in ihre Gesichter. Avery schlang ihre Arme fester um Charlie welche an ihrer Seite wimmerte aber nicht protestierte. „Ich werde danach gleich wieder her kommen und dann gehen wir alle hoch um etwas zu essen und ich werde alles erklären."

„Wird es Lexi gut gehen?" fragte Avery. Es war eine besondere Art Schmerz in ihren Augen – etwas anders als bei den anderen – aber Scorpius konnte sie jetzt nicht fragen wieso.

„Es wird ihr gut gehen", versicherte Scorpius ihr. „Eurem Papa wird es auch gut gehen."

„Sag uns nicht das sie in Ordnung kommen wenn sie es nicht tun", sagte Adam. „Wir können damit umgehen."

Scorpius sah ihn sprachlos an. Adams Ausdruck war resolut und unbeweglich wie der Rest von ihnen. Scorpius sah sie einen langen Augenblick an – verschränkte Hände, Schultern aneinander gepresst, tröstende Arme um Schultern – und wusste das sie damit umgehen konnten. Sie konnten mit allem umgehen.

„Es nicht das beste", gab Scorpius zu. „Aber sie sind in guten Händen und die Dinge fangen an besser auszusehen. Besonders für Lexi. Ich gehe sie jetzt gleich sehen und sage ihr das ihr alle hier seid und dann werde ich nach eurem Vater sehen. Ich werde euch alle oben treffen – findet uns eine ruhige Ecke in Ordnung?"

Zusammen nickten sie zustimmend. Etwas erleichtert stand Scorpius auf und tauschte kurze Umarmungen mit jedem seiner Kinder.

Ainsley und James sahen ihn erwartungsvoll an und Scorpius grüsste seine Schwester kurz in dem er ihre Hand packte als er vorbei ging.

„Bring sie hoch", verlangte er. „Bitte."

„Natürlich."

Orion erwischte seinen Blick als er vorbei ging und Scorpius nickt zurück zu seinen Kindern.

„Danke das du mit ihnen gekommen bist."

Orion sah enttäuscht und verloren aus nickte aber und ging mit Ainsley als Scorpius Dania und Draco zur Kinder Abteilung des Flügels folgte.

Es war glücklich das sie Platz hatten Lexi ihr eigenes Zimmer zu geben weil als Scorpius ankam keuchte und weinte sie offensichtlich gestresst. Danias Bitte wurden komplett ignoriert als er sich in Ginnys Armen sah. Offensichtlich war Ginny das Krankenhausprotokoll egal.

„Wir müssen vorsichtig sein – „ begann Dania wurde aber durch Ginnys bösen Blick unterbrochen.

„Es ist noch Haut zu Haut", sagte Ginny sicher als sich Scorpius auf einen leeren Flecken das Bettes an Lexis Seite quetschte. Sie bewegte sich weg von Ginny und fiel gegen ihn, ihr Rücken gegen seine Brust und obwohl sie offensichtlich krank war und schmerzen hatte fühlte Scorpius eine Welle von Erleichterung das er seine Tochter sicher in seinen Armen hatte.

„Woher weisst du das?" fragte Dania.

Lexis Stimme war kratzend und gab nach als sie sprach. Es dauerte doppelt so lang wie normal für sie jedes Wort auszusprechen da sie zwischen ihnen atmen musste.

„Ich habe Papas Butterbier geteilt", erklärte sie.

Dania drückte ihre Hand gegen ihre Stirn.

„Hast du danach mit sonst jemandem Getränke oder Essen geteilt?"

Lexi schüttelte den Kopf ihr lockiges Haar fiel auf Scorpius' Brust. Es war normalerweise wild aber unter Kontrolle aber jetzt ohne richtige Pflege hatte es ein eigen Leben angenommen. Scorpius machte sich eine gedankliche Notiz zu sehen ob Avery ein übriges Haarband hatte.

Ginny sah Scorpius in die Augen.

„Ich habe ihr nicht von Albus erzählt", sagte Ginny. „Sie hat es herausgefunden sobald sie ganz wach war."

„Natürlich hat sie das", sagte Scorpius obwohl er besorgt war das sie sich wahrscheinlich selbst in diesen Zustand geängstigt hatte. „Unsere kleine Slytherin ist sehr clever."

Lexi hustete in ihre Decke und Ginny rieb ihren Rücken und machte das selbe beruhigende Geräusch wie wenn Albus die Kinder tröstete. Es liess Scorpius sich nach seinem Mann sehnen also schlang er seine Arme fester um seine Tochter, liess sie auf seinen Schoss gleiten und hielt sie als sie in seien Brust weinte.

„Dein Papa kommt in Ordnung", sagte Scorpius ihr und versuchte nicht an Adams Bitte auf komplette Transparenz zu denken. Er war nicht sicher das Albus in Ordnung kommen würde aber er konnte nicht riskieren Lexi zu stressen wenn sie so krank war und er wusste Albus würde sich gleich entscheiden. „Er ist den Gang runter und schläft wie du. Er wird behandelt und sie machen alles was sie können damit er sich besser fühlt."

„Bist du sicher?"

„Ja", versicherte Scorpius ihr.

„Wir tun alles was wir können", versprach Dania. Scorpius entdeckte eine Flasche Schlaftrank in ihrer Hand.

„Es brennt", sagte Lexi. Scorpius verzog das Gesicht und hielt sie fest, es war ihm egal das sie beinahe dreizehn war und ihm unter anderen Umständen sagen würde das sie zu alte war um von ihrem Dad geknuddelt zu werden. Er streckte seine Hand nach dem Schlaftrank aus und Dania reichte ihn ihm.

„Ich weiss", sagte Scorpius und entkorkte die Flasche mit seinen Zähnen. „Trink das. Es wird dir helfen dich auszuruhen und das es dir schneller besser geht."

Lexi protestierte nicht und liess Scorpius den Trank an ihre Lippen halten. Sie trank ihn mit einem Schluck und schlang ihre Arme um Scorpius' Hals. Ihr Körper wurde in seinen Armen schnell schwer und taub als der Trank seine Wirkung tat und Scorpius entspannte sich mit ihr gegen die Kissen als Dania herüber kam, ihre Handschuhe anzog und den violetten und grünen Fleck auf Lexis Bein untersuchte. Sie hatte recht – die Wunde sah viel schlimmer aus als die auf Albus' Hals. Lexi musste daran gekratzt haben bevor sie wusste was es war.

Dania wandte einen aktuellen Heiltrank auf die verletzte Haut an und verband es sicherheitshalber.

„Bist du mit all deinen Patienten so vorsichtig?" fragte Scorpius. Dania lächelte ihn traurig an und schüttelte den Kopf.

„Nein. Nur mit denen die mich Grossmutter nennen."

Scorpius sah auf Lexis Gesicht hinunter und wischte ihr Haar zurück. Von all seinen Kindern sah Lexi am meisten so aus wie an dem Tag als er sie kennen gelernt hatte. Sie hatte noch immer eine kindliche Qualität in ihrem Gesicht – eine von der er hoffte das sie sie behielt wenn sie älter wurde.

„Du solltest nach Albus sehen", sagte Draco sanft. „Ich bleibe hier bei Lexi."

„Ich kann bleiben", bot Ginny an.

„Du brauchst eine Pause", sagte Draco freundlich. „Das weisst du."

Scorpius sah zu ihnen auf. Enkel zu teilen hatte die Malfoys und Potter gezwungen viel Zeit miteinander zu verbringen und in dieser Zeit waren sie Familie für einander geworden. Ginny gab nach und stand von Lexis Bett auf und legte eine Hand auf Dracos Schulter als sie an ihm vorbei ging.

„Danke."

Draco nickte und Ginny wandte sich an der Tür zu Scorpius um.

„Kommst du?"

„In einer Minute", sagte Scorpius. Sie nickte verstehend und glitt aus dem Raum sicher um die Hand ihres eigenes Kindes zu halten.

Draco und Dania warteten geduldig während Scorpius Lexi einen Augenblick länger hielt versuchte seinen Weg zurück in dem Moment zu finden und sich selbst in eine Lage zu bringen in der er Albus sehen konnte und dann mit seinen Kinder zu reden ohne einen Zusammenbruch epischen Aussmasses zu haben. Er fühlte ihren Puls und ihr atmen unter seiner Hand und versuchte zu verarbeiten das sie lebte und sicher war und es auch bleiben würde wenn er sie nicht sehen konnte und als er sich genug gesammelt hatte um den Raum zu verlassen versicherte er sich selbst das er sobald wie möglich hoffentlich mit einem Haarband zurückkehren würde.

Albus zu besuchen war viel schlimmer. Obwohl es furchtbar war zu sehen das Lexi sich ihrer Schmerzen bewusst war, war es Scorpius nicht eingefallen das sie Albus einen Schlaftrank gegeben hatten bis er neben Harry stand und sah wie sich Albus' Augen unter seinen Augenlidern bewegten. Der Effekt zusammen mit dem Geräusch seines Atem war vernichtend.

„Sie haben meinem Mann welcher schreckliche Albträume hat einen Schlaftrank gegeben während er Schmerzen hat", sagte Scorpius und klemmte seinen Nasenrücken zwischen seine Finger. „Er wird danach nie wieder einen Schlaftrank nehmen."

„Wahrscheinlich nicht", sagte Harry. „Ich glaube traumlose Schlaftränke sind keine Option wenn du so krank bist."

„Er hasst sie sowieso", sagte Scorpius obwohl Harry das sicher wusste. „Sie lassen ihn sich für Stunden nachdem er aufgewacht ist schwer und benebelt fühlen. Ich glaube nicht das er es mögen würde wenn man sie ihm länger geben würde."

Scorpius zog seine Brille aus und rieb sein Gesicht. Es war ein furchtbar langer Tag gewesen – zuerst von Kanada zurückzureisen, dann herauszufinden das Albus und Lexi krank waren gefolgt von zwölf Stunden in Einzelhaft. Er war jetzt mehr als vierundzwanzig Stunden wach und fing an jeden Teil davon zu spüren.

„Du siehst erschöpft aus", sagte Harry. Er nahm Scorpius' Brille von ihm als sich Scorpius auf vorsichtig um ihn nicht zu sehr zu bewegen auf Albus' Bettkante setzte. Harry zog ein sauberes Tuch aus seiner Tasche und putzte Scorpius' Brille sorgfältig bevor er sie mit einem verstehenden Lächeln zurück gab.

„Ich bin erschöpft", gab Scorpius zu.

„Ginny und ich können in Schichten bei ihm bleiben", bot Harry an. „Du solltest die Kinder nachhause bringen und dich etwas erholen."

Scorpius schüttelte den Kopf und unterdrücke ein Gähnen. „Nein ich kann sie nicht verlassen. Ich könnte mich nicht erholen wenn ich es täte. Ich werde hoch gehen, mit den Kinder reden und dann können du und Ginny sie vielleicht nachhause bringen?"

„Zurück in euer Haus?"

„Das ist vielleicht das beste", sagte Scorpius. „Besonders für Avery und Adam."

„Natürlich", sagte Harry. „Aber du musst versprechen es uns in der Minute wissen zu lassen wenn etwas passiert."

„Ich verspreche das ein grosser Drachen kommen wird und dich wecken wird wenn Albus oder Lexi nur niesen", versprach Scorpius. Harry gluckste wurde aber schnell nüchtern als Albus' Atem erneut zitterte.

„Du solltest wissen das Avery sich ihren Weg hier reingekämpft hat als James und Ainsley aufgetaucht sind", sagte Harry ihm.

Scorpius schüttelte den Kopf. Das erklärte den schmerzerfüllten Blick den sie ihm vorher gegeben hatte.

„Was ist passiert?"

„Sie hat es ziemlich gut aufgenommen", sagte Harry. „Besser als Ginny oder ich, aber sie hat etwas merkwürdiges gesagt. Ich glaube nicht das sie wirklich versteht wie sehr du und Albus euch um sie gesorgt habt bevor sie geboren wurde oder das ihr sie nicht mal verlassen habt als sich die Heiler um ihr Herz gekümmert haben. Ich bin nicht sicher ob sie mir geglaubt hat."

„Albus und ich haben nie eine grosse Sache um ihre Adoptionen gemacht", sagte Scorpius. „Wir wollten nie das sie sich weniger als unsere Kinder fühlen und Ainsley sagte das es der beste Weg wäre das zu tun."

„Trotzdem", sagte Harry. „Vielleicht erinnerst du sie etwas. Ich glaube nicht das es gut genug war es von mir zu hören."

„Ich werde mit ihr reden", sagte Scorpius und fügte gedanklich etwas mehr seiner To-Do-Liste hinzu. „Sie muss wegen nichts anderem als dem hier aufgebracht sein."

Er deutete auf Albus ausgestreckte Form und Albus atmete tief zitternd ein als würde er antworten. Für eine Sekunde dachte Scorpius er würde aufwachen – eine Aussicht die in sowohl erleichterte als auch verängstigte – aber Albus' Brust ging einen Augenblick später zurück zu flachen, gezwungenen Atemzügen und Harry schüttelte den Kopf.

„Selbst wenn er ohnmächtig ist schafft er es dramatisch zu sein."

Scorpius musste lächeln.

Die Gesichter der Kinder waren beinahe so blas wie Albus und Lexis als Scorpius mit erklären fertig war. Adam zog nervös an seiner Krawatte und seinem Pullover – er trug noch immer seine Hogwarts Uniform so wie Avery welche einen fernen Blick in ihren Augen hatte. Will schniefte neben Samuel das seine Angst darauf kanalisierte einer der Cafeteria Servietten in die kleinst möglichen Stücke zu reisen. Ihr Essen war nur halb gegessen – entweder weil sie es nicht hinunterbrachten nachdem sie komplett verstanden wie schrecklich die Situation ihres Vaters und ihrer Schwester war oder weil Albus' Kochkünste so viel besser war das es sinnlos schien es zu essen.

„Also…kommen Papa und Lexi vielleicht nicht in Ordnung?" fragte Charlie. Die Frage die niemand stellen wollte vom jüngsten Kind zu hören war überaus schwierig und Scorpius hatte mühe ihr in die Augen zu sehen.

„Stämme von Drachenpocken wurden über die Jahrhunderte geheilt worden", erklärte Scorpius. „Dieser Fall ist nur besonders aggressiv. Lexi scheint bereits zu anfangen zu heilen."

„Was er nicht sagen will", schaltete sich Adam ein, „ist das Papa vielleicht stirbt."

Avery verzog das Gesicht und sah von Adam weg aber Charlie wandte sich ihm zu.

„Ich weiss", sagte sie. Sie sah Scorpius an und legte ihren Kopf schief. Er konnte die Tränen in ihren Augen bereits sehen. „Wenn Papa stirbt bedeutet das das ich nicht bei dir bleiben kann?" fragte sie zittrig. Scorpius' Brust und Kehle spannten sich so an das er kaum atmen konnte. „Ändert sich etwas wenn es nicht zwei Elternteile gibt?"

„So funktioniert das nicht", versicherte Adam ihr.

„Du wirst immer eine Malfoy-Potter sein", versicherte Scorpius ihr. „Niemand nimmt mir jemanden von euch weg."

Zum ersten Mal betrachtete Scorpius die Aussicht ihre Kinder allein gross zu ziehen. Es war etwas worüber er nie nachdachte – er war nie ohne Albus gewesen. Er wollte nicht alleine bei ihren Hogwarts Abschlussfeiern sitzen. Er wollte ohne Albus an seiner Seite nicht an den Hochzeiten seiner Kinder teilnehmen. Er wollte sich den Höhen und Tiefen des Rest seines Lebens nicht allein stellen und auf einmal verstand er Albus' Verzweiflung, Depression und Erschöpfung als er krank gewesen war bevor sie geheiratet hatten. Es schien ein ganzes Leben her zu sein.

Scorpius machte ein stilles Versprechen Albus nie mehr dramatisch zu nennen wenn er über den Greengrass Fluch sprach.

„Ihr müsst nicht hier bleiben. Es ist – „Scorpius sah auf seine Uhr hinunter und seufzte. „Es ist nach Mitternacht. Harry wird euch nachhause bringen und ihr könnte morgen zum Besuch herkommen wenn Lexi und euer Papa wach sind."

Samuel, Will, Charlie und Adam tauschten Blicke und hatten eine stille Unterhaltung. Nach einem Augenblick nickte Adam ihnen zu und sah dann zu Scorpius.

„In Ordnung", sagte er als hätte Scorpius ihnen eine Wahl gelassen. Er nahm an das sie so gut wie er wussten das er sie nicht bekämpft hätte wenn sie darauf bestanden hätten zu bleiben. In Wahrheit wusste Scorpius nicht was er die ganze Nacht dort tun würde aber er wusste das er nicht gehen konnte.

„Ich bleibe", vermeldete Avery.

„Avery es ist in Ordnung nachhause zu gehen und dich etwas zu erholen."

„Ich gehe nicht", sagte sie. „Du kannst bei Papa bleiben. Ich werde bei Lexi bleiben."

Scorpius erinnerte sich was Harry ihm vorher gesagt hatte und gab schnell nach. Er musste sehen ob er ein paar Feldbetten in die Krankenhauszimmer bringen lassen konnte. Er hasste den Gedanken jemanden von ihnen über Nacht alleine zu lassen und Avery hatte ihren Job als grosse Schwester immer ziemlich ernst genommen. Er war sicher Dania konnte organisieren das sie bleiben konnten.

Scorpius nickte und sah zu den anderen bevor sie auf irgendwelche Gedanken kommen konnten.

„Der Rest von euch geht nachhause."

Charlie stöhnte aber Will schien dankbar. Es schien das er kämpfte um wach zu bleiben und Scorpius konnte sagen das er an einem Zeitpunkt am Tag geweint hatte obwohl er versuchte es zu verstecken.

Sie verliessen die Cafeteria und ihre halb vergessenen Mahlzeiten (obwohl Scorpius sah wie Samuel sich den letzten Bissen von Adams Biskuit schnappte). Er ging langsam mit ihnen hinunter sowohl aus ihrer gemeinsamen Erschöpfung als auch Abneigung sich zu trennen. Als sie Albus' Zimmer wieder erreichten umarmte und küsste Scorpius einen nach dem anderen zum Abschied und sah wie Harry und Ginny sie in Richtung der Treppe zur Lobby wegscheuchten. Er wurde im Gang mit Avery, Orion und Dania zurückgelassen.

„Avery will heute Nacht bei Lexi bleiben", sagte Scorpius Dania. „Gibt es eine Möglichkeit das zu erreichen?"

Sie nickte ihre Augenlider schwer und erschöpft.

„Ja. Ich kann ein Feldbett für beide Zimmer organisieren. Ich erwarte sowieso nicht das sie eine einzige Nacht hier alleine verbringen."

Scorpius war zuvor dankbar gewesen eine Heilerin in der Familie zu haben aber nie mehr als in diesem Augenblick. Wenn das vorbei war musste er etwas finden was er für sie tun konnte um seine Dankbarkeit zu zeigen.

Orion bewegte seine Füsse und sah unwohl aus. Während seine Kinder dafür bekannt waren Teile ihrer Uniform abzulegen oder ganze Tage barfuss zu verbringen war Orion selten weniger als perfekt gekleidet. Nun wie auch immer hing seine blau gestreifte Krawatte aus der Tasche seiner Hose und sein Pullover war tief um seine Taille gebunden. Seine Arme waren verschränkt und er sah auf den Boden hinunter.

„Orion? Ich dachte du würdest mit Harry und Ginny zu mir nachhause gehen wollen."

„Nein ich glaube ich werde nachhause gehen", murmelte Orion aber es war offensichtlich das er nicht glücklich darüber war.

„Ich hasse es dich zu verlassen Scorpius", sagte Dania. „Aber ich bin seit beinahe vierundzwanzig Stunden hier und muss morgen Mittag wieder hier sein. Ich gehe und hole Draco aus Lexis Zimmer. Wir werden morgen früh als erstes wieder her kommen. Ich verspreche das sie beim Nachtdienst in guten Händen sind."

„Danke Dania", war alles was Scorpius sagen konnte. Er konnte nur hoffen das sie wusste wie dankbar er war.

Obwohl sein erschöpfter Körper protestierte verliess Scorpius Albus noch einmal um nach Lexi und Avery zu sehen bevor er versuchte sich etwas zu erholen. Ginny war zurückgeblieben als Harry mit den anderen Kindern gegangen war, hatte Scorpius genug Zeit gegeben Lexi zu sehen und nach Avery zu sehen deren Sturheit Ginny zu bewundern schien. Ginny hatte angeboten auch bei Lexi zu bleiben aber Avery weigerte sich und Scorpius war nicht der Meinung das sie nicht eine geeignete Gefährtin für ihre kranke Schwester war.

Er klopfte sanft an die Krankenhauszimmertür bevor er sie etwas öffnete und hinein blickte.

Lexi war noch immer sediert. Scorpius war nicht sicher ob er seine Wünsche auf sie projizierte aber er hätte schwören können das sie mehr Farbe in ihren Wangen hatte und ihre Atmung leichter schien.

Avery auf der anderen Seite sah ziemlich verstört aus. Sie sass zusammengerollt auf einem Feldbett auf der anderen Seite des kleinen Raum von Lexi, ihr Rücken gegen die Wand und ihre Knie an ihre Brust gezogen.

„Hi Dad", murmelte sie ihre Worte gedämpft vom Krankenhaus Schlafanzug den Dania ihr gegeben hatte.

„Hast du was dagegen wenn ich für eine Minute herein komme?"

Avery zuckte mit den Schultern und mit der Laune die sie zu haben schien dachte Scorpius das das das beste war was er kriegen würde. Scorpius schloss die Tür hinter sich und trat ein. Es war eine merkwürdige Situation – eine seine Töchter krank und sediert und die andere brütend in der Ecke.

„Geht es dir gut?" fragte Scorpius und machte einen vorsichtigen Schritt auf sie zu. Avery sah ihn unbewegt von der Seite an bevor sie wieder zu ihrer Schwester sah.

„Gut. Nur müde."

Scorpius seufzte und ging zu ihr hinüber. Er setzte sich in sicherer Entfernung auf die Kante des Feldbettes da sie Platz zu brauchen schien. Er faltete seine Hände in seinem Schoss und hoffte Avery würde zuerst sprechen. Er wollte ihr nicht sagen was Harry gesagt hatte und riskieren das sie ihrem Grossvater nicht mehr traute aber sie zeigte keine Zeichen sprechen zu wollen und beobachtete weiter ihre Schwester.

„Wirst du mir sagen was los ist oder muss ich es aus dir herauskitzeln?"

„Glaubst du nicht das ich etwas zu alt dafür werde Dad?"

Als Antwort pikste Scorpius sie unter ihren Rippe wo er wusste das sie am kitzligsten war in die Seite. Sie wand sich von ihm weg in die Ecke aber bevor sie sich wieder zusammenrollen konnte sah er ein kleines Lächeln auf ihren Lippen.

„Offensichtlich nicht." Scorpius sah sie an. Ihr langes dunkles Haar war zu einem Dutt an ihrem Hinterkopf gebunden und ihre Augen waren weit und alarmiert. „Sprich mit mir Avery."

Avery seufzte und entrollte sich und lehnte sich gegen die Wand.

„Sie ist meine kleine Schwester", sagte Avery. „Ich kann nichts tun um ihr zu helfen. Und Papa…"

Sie schüttelte den Kopf.

„Sie ist meine Tochter und er ist mein Mann und ich kann nichts tun um einem von ihnen zu helfen", sagte Scorpius. Lexi bewegte sich im Schlaf, griff nach den Decken aber ihr Gesicht zeigte keine Schmerzen.

„Hast du mit Papa gesprochen nachdem er uns in Hogsmeade besucht hat?"

Scorpius dachte an die letzten paar Tage zurück zu der letzten Unterhaltung die er mit Albus gehabt hatte. Es war ein kurzes Telefonat in der Nacht gewesen bevor Scorpius Kanada verlassen hatte. Obwohl Scorpius' Anruf Albus geweckt hatte, hatte er sich zu der Zeit gut angehört aber Scorpius wusste das er nie erwähnt hatte krank zu sein wenn er wusste das es Scorpius unnötig sorgen bereite würden. Er hatte erwähnt das er die Kinder besucht hatte und hatte Scorpius versichert das es ihnen allen gut ging. Er hatte etwas davon erwähnt Weihnachten zu besprechen sagte aber das es warten konnte bis Scorpius zurück kam.

„Kurz", sagte Scorpius ihr. „Wieso? Ist etwas passiert?"

Avery schluckte hart und sah auf ihre Knie hinunter.

„Wir haben ihm eine schwere Zeit wegen letztem Sommer bereitet als ihr die ganze Zeit gearbeitet habt", erklärte Avery. „Ich habe gesagt das ich es gehasst habe und das ich mich gefragt habe ob etwas zwischen euch beiden nicht stimmt."

Der Gedanke das etwas zwischen ihm und Albus nicht stimmte war beinahe lächerlich. Sicher sie gingen sich ab und zu auf die Nerven aber Scorpius konnte die male in denen sie sich wirklich gestritten hatten an einer Hand abzählen.

Aber hatte da etwas nicht gestimmt? Er überlegte was die Kinder dazu gebracht hatte das zu denken. Vielleicht hatten sie einige ihrer normalen Dinge gehen lassen – obligatorische gemeinsame Abende zugunsten von mehr Arbeit, weniger leichte Berührungen wenn sie zusammen waren, weniger Zeit damit verbracht einander anzulächeln.

„Was hat dich das denken lassen?"

„Ihr habt beide ständig gearbeitet", sagte Avery. „Ich meine…einer von euch war immer zuhause und es war in der Regel Papa aber das war wegen der Klinik und ich habe über den Sommer mehr von unseren Grosseltern gesehen als je zuvor."

„Ihr schient alle Spass zu haben", sagte Scorpius. „Ich habe nicht gedacht ihr wärt unglücklich."

„Nicht unglücklich", sagte Avery. „Nur…Lex, Adam und ich sind nachhause gekommen und die Dinge haben sich anders angefühlt."

Scorpius sah sie an und die Art wie sie sich zusammenrollte liess sie so klein erscheinen. Avery war etwas schlaksig – er war sicher es würde mit der Zeit vergehen aber nun so sie nach einem plötzlichen Wachstumsschub gestreckt aus. Wenn Albus da wäre würde er sie essen lassen damit sie etwas zunehmen konnte.

„Es tut mir leid", sagte Scorpius und wandte sich ihr zu. Als Avery ihn nicht ansah legte er seine Hand auf ihre Schulter und wartete damit sie sich umdrehte. Als sie ihn mit traurigen Augen ansah fühlte er wie sich etwas in seiner Brust anspannte. „Wir wollten nie das sie die Dinge anders anfühlen. Wir würden beide zur selben Zeit von Arbeit überschwemmt und ich glaube Dinge entgingen uns einfach."

„Es ist in Ordnung", sagte Avery. „Wie du uns immer gesagt hast Eltern sind nicht perfekt."

„Nein sind sie nicht", sagte Scorpius aber es gab noch immer Tage an denen er dachte das sein Vater nah dran war. „Aber als du geboren wurdest haben Albus und ich versprochen unser bestes zu versuchen damit du dich glücklich, sicher und geliebt fühlst und ich glaube wir haben dich enttäuscht."

„Das habe ich nicht gemeint", sagte Avery und entrollte sich. „Ich…ich weiss nicht. Ich kann es nicht erklären."

„Das musst du nicht", sagte Scorpius. „Sag es mir beim nächsten mal einfach wenn sich etwas nicht richtig anfühlt in Ordnung?"

Avery nickte und Scorpius zog sie sanft an seine Seite und liess sie ihren Kopf auf seine Schulter legen. Er dachte darüber nach wie weit sie gekommen war seit er sie zum ersten mal nicht weit weg von dem Ort an dem sie jetzt waren gehalten hatte und überlegte was Harry ihm vorher gesagt hatte.

„Weisst du das sieht sehr nach dem Zimmer aus in dem du warst nachdem du geboren wurdest", versuchte Scorpius. „Der in dem die Heiler dein Herz repariert haben bevor wir dich nachhause genommen haben."

Averys Hand bewegte sich instinktiv zu ihrer Brust. Sie war komplett geheilt gewesen als sie zwei Jahre alt gewesen war und hatte nicht mal eine Narbe oder Erinnerung an ihr geschwächtes Herz bei der Geburt. Sie war ziemlich verwirrt gewesen als Albus und Scorpius ihr davon erzählt hatten als sie älter war.

„Wirklich?"

„Ja es waren ein paar andere Babys da. Dein Papa und ich sind zusammen dort geblieben bis wir dich nachhause bringen konnten. Wir haben Tag und Nacht auf dich aufgepasst."

Avery schlang ihre Arme um seine Mitte und Scorpius legte sein Kinn auf ihren Kopf bevor er fortfuhr.

„Wir waren so glücklich als wir herausfanden das wir da sein können wenn du zur Welt kommst. Ainlsey hat es natürlich organisiert. Deine leibliche Mutter war sehr grosszügig damit – sie war jung und wusste das sie sich nicht um dich kümmern kann und sie mochte uns. Wir waren so aufgeregt und nervös und Ainsley hatte Angst es würde nicht klicken und dann stimmte etwas nicht mit deinem kleinen Herz und sie hatte so Angst das wenn du es nicht schaffen würdest wir aufgeben würden eine Familie zu wollen. Wir haben dich so sehr geliebt."

„Sie haben dich sehr schnell auf die Intensivstation für Säuglinge gebracht. Du warst so klein und du hast gekämpft und wir standen über dir und haben gewartet und gehofft und schliesslich nach zwei Tagen liessen sie uns dich halten. Du warst in dieser kleinen creme Farbenen Decke mit einem kleinen violetten Hut mit einer pinken Quaste den deine Urgrossmutter für dich gestrickt hatte."

Avery gluckste müde und drehte ihr Gesicht in seine Schulter.

„In der Sekunde in der ich dich hielt wusste ich das alles gut gehen würde. Du wurdest jede Minute stärker und du hast meinen kleinen Finger festgehalten – „ Scorpius tippte ihr damit auf die Nase was sie kichern liess, „und ich wusste das du immer dafür bestimmt warst bei uns zu sein."

„Ich wusste nicht ob es vielleicht ein Weile gedauert hat bis ihr das Gefühl hattet das ich wirklich eure Tochter bin…als wäre ich Teil der Familie", sagte Avery.

Scorpius wünschte sich beinahe das Schulleiter Longbottom die moderne Geschichte der Zauberer Familien nicht aus der Hauptbibliothek entfernt hätte. Neville hatte aus erster Hand erfahren was Familien Vermächtnisse mit Schülern machen konnten sowohl als Schüler als auch später als er angefangen hatte zu unterrichten. Scorpius war sicher das er sich der Hänseleien die Albus als Kind ertragen musste bewusst gewesen war und hatte sich entschieden das sensiblere Material zu entfernen und es in die verbotene Abteilung zu stellen um zu verhindern das einige Schüler durch die Taten ihrer Eltern und Grosseltern verurteilt wurden.

Vielleicht hätte Scorpius den Kindern erlauben sollen seine Ausgeben der Bücher durchzulesen – diejenigen die er mit alten Zeitungsauschnitten und Fotos an die er nicht denken wollte aufbewahrte. Vielleicht hätte er nicht versuchen sollen sie vor den unkorrekten Erzählungen von Daphne Greengrass Verbrechen und dem Gringras Fluch zu beschützen. Vielleicht hätte er sie nicht von den unfertigen und unkorrekten Erzählungen ihrer Abenteuer mit Delphi Riddle des Tagespropheten fernhalten sollen. Vielleicht hätte es Avery geholfen einen Sinn für Platz und Zugehörigkeit zu haben trotz Scorpius' Ängsten das es sie dazu führen würde das sie sich wünschte sie hätte stattdessen eine andere Familie für sich gefunden.

Avery schüttelte den Kopf über Scorpius' Stille bevor sie fortfuhr. „Jemand in der Schule hat gesagt das es am Anfang komisch war als ihre Eltern ein Kleinkind adoptierten und nachdem was mit Charlie passiert ist…ich glaube ich hatte immer zu viel Angst um zu fragen. Ich dachte vielleicht will ich es nicht wissen."

„Ich hätte früher mit dir darüber sprechen sollen", sagte Scorpius und versuchte seine innere Debatte auf einen andern Tag zu verschieben obwohl es an ihm nagte. „Albus und ich dachten du und deine Brüder und Schwestern würden es nicht mögen wenn wir zu viel übe eure Adoptionen sprechen. Wir dachten es würde euch vielleicht komisch fühlen lassen. Ja ihr wurdet alle bei anderen Eltern geboren aber das macht euch nicht weniger zu unseren Kindern."

Avery seufzte in seine Seite und am anderen Ende des Raums bewegte sich Lexi unter ihren Decken. Ein Teil von Scorpius hoffte das sie ihn durch ihren Schlaf hörte und genau wusste wie sehr sie geliebt wurde.

Scorpius küsste Averys Kopf und hielt sie fester. Er wusste er musste sie beide verlassen und zu Albus zurückkehren aber er sass da mit seinen Armen um seine Älteste, fühlte wie sie gegen seine Schulter lächelte und hörte auf Lexi etwas leichteres atmen, merkte er wie er sich am ersten wirklich ruhigen Moment des Tages festhielt und wollte einfach eine Minute länger bleiben.

Nachdem Avery eingenickt war zog Scorpius das übrige Gummi vorsichtig von ihrem Handgelenk. Er steckte sie in die Decken auf dem Feldbett und tat dann dasselbe mit Lexi nachdem er ihr Haar vorsichtig zu einem lockeren Dutt an ihrem Hinterkopf gebunden hatte. Er küsste ihre Wange und Stirn, wünschte er würde weniger Fieber fühlen und ging dann den langen Korridor zu Albus' Zimmer zurück.

Als er eintrat sah er wie ein Heiler vom Bett seines Mannes zurück trat und Ginny die auf der Kante sass. Sie schenkte Scorpius ein müdes, trauriges Lächeln, ihre Augen zuckten vor Müdigkeit als sie Albus' Handrücken abwesend streichelte.

„Ich bin zurück gekommen nachdem die Kinder sich hingelegt haben. Sie spielen eine Weile Zauber Schnippschnapp da sie gestresst und verspannt sind. Albus…nun er ist für eine Minute aufgewacht während du weg warst", sagte Ginny Bedauern begleitete ihre Worte. Scorpius liess die Tür hinter sich zufallen und sah zu Albus hinunter. Ein feuchter Lappen lag über seiner Stirn und seine Haut war blas und liess den Ausschlag an seinem Hals noch dreister und gemeiner aussehen. Sein Herz sank. Er war nicht da gewesen und hatte Albus' Hand gehalten als er aufgewacht war. Er war nicht da gewesen um ihm zu sagen das alles in Ordnung kommen würde.

„Das erste was er getan hat ist nach Lexi zu fragen. Er klang furchtbar rau und konnte nicht viel sprechen. Ich hab ihm gesagt das es ihr gut geht und auf dem Weg der Besserung ist. Ihr geht es noch immer besser oder?"

„Ja", sagte Scorpius ihr. „Sie fängt an besser auszusehen. Dania sagte sie fängt an auf die Behandlung anzuspringen aber sie lassen sie im Moment wegen der Schmerzen schlafen."

„Gut. Ich hab ihm gesagt das du bei ihr bist. Er schien furchtbar erleichtert das zu hören", fuhr Ginny fort. „Ich habe ihm gesagt das es allen Kindern gut geht aber er konnte nicht wach bleiben also musste ihm der Heiler den Aufbereitungstrank geben und ihn wieder schlafen lassen."

Ginny nickte zu dem Heiler – ein freundlich aussehender junger Mann mit einem Abzeichen an seiner Robe die zeigte das er einen viel höheren Rang im Krankenhaus hatte als einfach Tränke zu bringen. Scorpius nahm an das Dania etwas damit zu tun hatte.

„Das ist gut", sagte Scorpius obwohl sein gezwungener Ton sein Bedauern preis gab. Er war neidisch auf Ginny das sie da gewesen war und fühlte sich betrogen wie er es im laufe der Jahre ein paar mal getan hatte, er erinnerte sich selbst das Ginny und Harry Albus lange vor ihm geliebt hatten.

„Ich kann bleiben", sagte Ginny. „Wenn du nachhause gehen und dich um die Kinder kümmern willst. Du musst erschöpft sein."

„Ich könnte nicht schlafen wenn ich es täte", sagte Scorpius. „Nein. Könntest du dich um die Kinder kümmern gehen wenn es dir nichts ausmacht? Ich bin sicher ich werde am Morgen nutzlos sein aber ich kann nicht gehen."

„Wir tauschen morgen die Plätze?" bot Ginny an. „Du musst dich ausruhen Scorpius. Du tust ihnen nichts gutes wenn du auch krank wirst."

„Ich weiss", versicherte Scorpius ihr. Auf dem Bett zuckten Albus' Hände und Hals und seine Augenlider flatterten als er anfing zu träumen. Scorpius schluckte und hoffte das er nicht in einem Albtraum gefangen war und es nicht wusste. Er wünschte Ginny würde es nicht merken da es ihr unnötig Sorgen bereiten würde.

Zu seiner grossen Erleichterung stand Ginny auf, glättete ihre Robe bevor sie sich über Albus beugte. Sie küsste seine Wange und drückte das kühle Tuch einen Augenblick gegen seine Stirn bevor sie zurück trat und sich Scorpius zu wandte.

„Stell sicher das Charlie schläft bevor du sie in ihrem Zimmer lässt", sagte Scorpius leise und spielte mit den Ärmeln seines Hemds. „Sie wird gestresst sein und sie hat noch immer Probleme ohne einen von uns nach einem schlechten Tag einzuschlafen. Es ist ein Überbleibsel davon als sie bei ihrer Mum war."

Ginny schnaubte bei der Erwähnung von Amara Nott und Scorpius musste zugeben das er dieses Gefühl noch teilte. Weder er noch Albus hatten Charlies leiblicher Mutter für ihre schlechte Behandlung und Vernachlässigung verziehen die ihre Tochter erhalten hatte bevor sie zu ihnen gekommen war.

„Ich stell es sicher", sagte Ginny.

„Und Adam – Adam muss eine Liste von Dingen machen die er morgen machen muss damit er gut schlafen kann."

„Scorpius – „

„Und wenn du kannst versuche Will als erstes zu wecken und etwas Zeit mit ihm am Morgen zu verbringen? Er ist keine morgen Person und es wird schwer sein und Samuel wird vor dem Bett etwas Kakao brauchen. Es beruhigt ihn. Albus macht immer – „

„Scorpius ich weiss."

Ginny legte ihre Hände auf Scorpius' Schultern und wurde ruhig, peinlich berührt das er versucht hatte sie über ihre eigenen Enkel zu belehren.

„Samuel bracht Kakao vor dem Bett um sich zu beruhigen und gib ihm am morgen Tee aber mit viel Milch weil er ihn in voller Stärke nicht runterkriegt und ich werde Avery frische Kleider bringen. Ihr Lieblings Harpyien T-Shirt was denkst du?"

Scorpius sah auf das amüsierte Grinsen auf ihrem Gesicht und schüttelte lächelnd den Kopf.

„Tut mir leid."

„Braucht es nicht", sagte Ginny und glättete sein Haar auf die selbe Art wie sie es bei Albus und James tat. „Du bist einfach ein Vater."

Scorpius sah über ihre Schulter zu Albus. Er wusste das sie dasselbe fühlte ihren Sohn so zu sehen was Scorpius fühlte Lexi leiden zu sehen – hilflos, unzulänglich und verängstigt und obwohl er dankbar war das sie nach den anderen Kindern sehen würde hasst er es sie von ihrem Sohn zu entfernen.

„Ich werde nach dir schicken lassen sollte etwas passieren", versicherte Scorpius ihr. Zu seiner Überraschung tätschelte sie seine Wange leicht und erinnerte ihn so sehr an Grandma Molly das es schmerzte. Es waren Augenblicke wie diese an denen sie sie am meisten vermissten.

„Ich weiss das wirst du."

Damit sah Ginny nochmals hoffungsvoll zu Albus und ging und schloss die Tür leise hinter sich.

In der Stille sah sich Scorpius um. Der Raum war klein und leer nur mit einem kleinen Tisch neben Albus' Bett, den Stuhl den Ginny an seine Seite gestellt hatte und das Feldbett das Dania verlangt hatte in die Ecke gequetscht. Er fürchtete sich zu versuchen sich darauf zu erholen also setzte er sich stattdessen an Albus' Seite und betrachtete die Sammlung an Schlaf und Heiltränken die da standen. Es erinnerte ihn an die Medizin die er vor Jahren genommen hatte – diejenigen über die Albus den Überblick uns ich Sorgen gemacht hatte. Nun schien es war er an der Reihe.

„Du hast dich in eine ganz schöne Lage gebracht oder?" murmelte Scorpius und sah zu wie sich Albus' Brust hob und senkte. Seine Kehle fühlte sich angespannt an und seine Brust zog sich zusammen als würden seine Lungen ebenfalls angegriffen.

Das Krankenhaus war mitten in der Nacht beinahe ruhig und Scorpius betrachtete Albus. Wenigstens hatte der Ausschlag aufgehört seinen Hals hochzuklettern und keine neuen Flecken waren auf seinen Armen sichtbar. Sein Atem schien nicht viel besser aber es war nicht schlimmer geworden und das musste etwas wert sein.

Scorpius überlegte gerade sich auf das Feldbett zurückzuziehen als Albus' Finger anfingen zu zucken. Sein Kopf fiel zur Seite und sein atmen wurde schneller. Das rasselnde Geräusch das ihm entwich wurde durch die Stille verstärkt und Scorpius wünschte wieder das sie in der Lage wäre ihm einen Traumlos Schlaftrank zu geben.

Stattdessen nahm Scorpius Albus' Hand fest in seine und lehnte sich über das Bett um sich daran auszuruhen. Er legte seine Hand auf die Wange seines Mannes vorsichtig wegen dem Ausschlag an seinem Hals.

„Ich brauche wirklich das du aufwachst und es dir besser geht", sagte Scorpius mit belegter Stimme. Seine Augen fühlten sich plötzlich heiss an als er in Albus' Gesicht sah und er versuchte schwer die Tränen zu unterdrücken. Was wenn Albus ihn hören konnte oder sich bewusst war das er in der Nähe war? Sicherlich würde ihn weinen sich nicht besser fühlen lassen. „Die Kinder brauchen dich. Ich bin nicht so gut mit ihnen wie du und ich werde sie mit meinen Kochkünsten sicher umbringen wenn ich alleine bin. Ausserdem bist du der starke und ich sollte als erstes gehen. Wir wissen das beide. Wir haben das schon lange gewusst."

Albus schlechtes Bein zuckte und er stöhnte was zu einem schmerzhaften Husten wurde und liess Scorpius das Gesicht verziehen.

„Es ist in Ordnung Albus", sagte Scorpius leise. „Ich weiss das es sich dort wo du bist nicht so anfühlt aber du bist hier sicher."

Er fuhr mit dem Daumen über Albus' Augenbraue und wischte sein Haar zurück. Albus Augen und Brauen zuckten unter seiner Hand beruhigten sich aber einen Augenblick später, sein Atem wurde etwas tiefer bis er wieder eben wurde.

„Da hast du es", sagte Scorpius so erleichtert das seine Stimme zitterte. „Dir wird es bald besser gehen und du wirst zuhause sein wo du tief in deinem eigenen Bett schlafen kannst. Bis die Kinder dich wecken um Frühstück zu machen so ist es."

Scorpius legte seinen Kopf an Albus' Seite, blieb nahe und versuchte sich zu überzeugen das er auf eine Weise half. Er konnte Lexi nicht helfen und er war nicht sicher ob er dafür gesorgt hatte das eines der Kinder sich besser fühlte – ausser vielleicht Avery. Etwas war offensichtlich falsch mit seinem Bruder und Scorpius fühlte das seine Familie eine ungewollte Last für Dania war welche bereits überarbeitet war.

Er schloss die Augen und griff Albus' Hand fest mit seiner. Was wenn etwas schreckliches passierte? Scorpius dachte an all seine Fehler als Elternteil – die späten Nächte und verpasste Mahlzeiten in der Hoffnung das seine Arbeit einer anderen Familie helfen würde dem Schmerz eine geliebte Person zu verlieren zu entkommen. Er dachte über seine Mängel als Mann nach – unregelmässige Stunden und wenig Zeit zusammen ohne die Kinder.

Ihre Hingabe für ihre Familien war nie in Frage gestanden aber Albus und Scorpius hatten immer ihr bestes getan um sicher zu gehen das ihre Jobs auch die Aufmerksamkeit bekamen die sie brauchten. Weil sie so gut zusammen arbeiteten – sich waren trotz allem beste Freunde – hatte keiner von ihnen das Gefühl das sie sich zwischen ihren Familien und ihrer Karriere entscheiden mussten. Vielleicht hatten sie zu viel getan dachte Scorpius. Vielleicht hatten sie mit der Zeit die Arbeit eskalieren lassen und ihre gemeinsame Zeit geopfert um sicher zu gehen das es den Kindern an nichts fehlte.

Scorpius wischte sich Tränen mit der Ecke von Albus kratzigen Krankenhausdecken weg und biss sich auf die Lippe damit er nicht schluchzte. Er schwor das wenn sich die Dinge beruhigten und Albus und Lexi beide auf dem Weg der Besserung waren er alles im Himmel und auf der Erde in Bewegung setzten würde um das zu reparieren was er fühlte er beinahe zerbrochen hatte.