Drei Tage in denen Albus erholsamer Schlaf von kurzen müden unzusammenhängenden Stunden unterbrochen wurde die er damit verbracht Fernsehendungen zu sehen die er nicht sehen konnte wenn die Kinder da waren – Zombies und Monster und Morde – und selbst eine neue Web Serie von der Adam ihm erzählt hatte die von den Muggelkunde N.E.W.T Schülern in Hogwarts gemacht wurde welche früher im Jahr gelernt hatten Muggel Technologie zu benutzten. Er grinste jedes mal wenn er eines seiner Kinder im Hintergrund in Bildern von den Gängen sah und hielt Scorpius von der Arbeit ab um zuzusehen jedes mal wenn Avery im Hintergrund bei lernen mit ihren Freunden erwischt wurde oder Adam der von Unterricht zu Unterricht eilte, mit Lexi an der Seite seine Bücher fest an sich drückte und versuchte der Kamera auszuweichen.
Als seine Kraft zurück kam ging er hinaus – einmal um auf der Veranda mit James und Ainsley zu sprechen und einmal um sich auf den langen Weg zur Scheune zu machen um seine Tiere zu besuchen und sich von Giana informieren zu lassen (nach dieser Erfahrung versprach er das nie wieder zu tun bis er fast ohne Hilfe gehen konnte da sein Stock immer wieder im Schlamm stecken blieb).
Die meiste Zeit jedoch sass er benebelt und müde an Scorpius' Seite während er arbeitete. Albus sah ruhig zu wie die Augen seines Mannes über Seiten flogen als er versuchte seine Arbeit aufzuarbeiten und immer wieder versuchte den besten weg ´Danke´ zu sagen für die Zeit die er im Krankenhaus verbracht hatte und ´Ich bewundere dich´ für wie er sich um die Kinder gekümmert hatte. Er liebte sogar wie Scorpius sicher gestellt hatte das die Kinder weg waren und Spass hatten damit Albus Zeit hatte sich zu erholen und wieder ein funktionierender Mensch und guter Vater zu werden – aber jedes mal wenn er dachte er hätte die Worte gefunden verschwanden sie in benebelter Schläfrigkeit und er überzeugte sich das Scorpius es wusste. Er war zu klug es nicht zu tun.
Glücklicherweise klärte sich der Neben als sich die Kinder vorbereiteten von Hogwarts nachhause zu kommen. Draco hatte organisiert sie mit Sam, Will und Charlie in Kings Cross zu treffen wo Albus und Scorpius sie zusammen mit Avery, Adam und Lexi abholen würden aber wie üblich liefen die Dinge nicht nach Plan.
„Es tut mir leid", sagte Scorpius zum tausendsten Mal. „Tut es. Ich habe nicht gemerkt…unser Büro Koordinator hat die Daten verwechselt. Sie hat keine Kinder also hat sie nicht gemerkt – „
Albus stellte seinen Kaffeebecher auf den Tisch. „Scorp es ist gut. Versprochen. Ich fühle mich viel besser und alles was ich tun muss ist zum Foundling Museum zu flohen und die Strasse hoch zu gehen."
Scorpius biss sich offensichtlich unwohl auf die Lippe. „Es sind zwei wirklich lange Blöcke."
„Ich kriege es hin. Die Kinder haben ihre Koffer nicht bei sich."
„Du warst nicht draussen – „
„Ich fühle mich viel besser", versicherte Albus ihm. „Versprochen. Ausserdem ist deine Arbeit wichtig und ich habe dich lange genug weggehalten."
„Ist sie", versicherte Scorpius ihm. „Sehr. Ich erzähle dir mehr wenn ich nachhause komme."
„Wirst du zum Abendessen zuhause sein?"
Scorpius hielt inne und sah in seine Teetasse hinunter als hätte sie Antworten. „Sollte ich."
„Also das ist wahrscheinlich ein ´nein´", sagte Albus. Scorpius sah schuldig zu ihm hoch.
„Ich weiss es wirklich nicht", sagte er. „Ich habe bereits so viel Zeit genommen…James ist wirklich ein Lebensretter. Er hat das vorbereitet das ich das nur heute machen muss damit ich die nächste Woche wie geplant freinehmen kann. Ich versuche es."
„Ich weiss das tust du", versicherte Albus ihm und griff über den Tisch um seine Hand wie er hoffte auf eine tröstende Weise zu tätscheln. „Es ist in Ordnung. Ich werde bei deinem Dad sein sobald ich die Kinder habe. Uns wird es absolut gut gehen."
„Freust du dich sie zu sehen?"
„Mehr als ich sagen kann", gab Albus zu und Scorpius lächelte zum ersten mal an diesem Morgen. „Ich war dankbar für die Ruhe die letzten paar Tage – ich glaube wirklich das es geholfen hat – aber ich habe sie so sehr vermisst Scorp. Ich habe vermisst das sich die Dinge normal anfühlen."
Scorpius sah erleichtert aus und Albus nahm an das er sich nicht sicher war ob es die richtige Wahl gewesen war Sam, Will und Charlie zu ihren Grosseltern zu schicken. Albus verschlang seine Finger mit Scorpius und gab ihm zur Sicherheit ein ermutigendes Lächeln.
Die Kinder fanden ihn fast umgehend auf dem Gleis. Sam und Will tauchten aus dem Nichts aus und warfen Albus von seinem Platz an der Säule beinahe zu Boden. Draco versuchte sie rechtzeitig zu erwischen und sah bereit aus sie auszuschimpfen als Albus lachend seinen Kopf schüttelte als er sie beide umarmte.
„Sie haben mich nie so gesehen Draco", sagte Albus und nickte zu dem Stock der gegen die Backsteine lehnte. „Sie wussten es nicht."
Draco seufzte und rieb sein Gesicht und Albus entdeckte Charlie an seiner Seite die ihre Hände rieb und sehr unsicher zu ihm aufsah.
„Hey Charlie", sagte Albus. Er hatte nicht gemerkt wie angespannt er ohne seine Kinder war bis er einige davon und besonders seine Jüngste wieder um sich hatte. Er und Scorpius hatten sich so darauf fixiert Charlie über das letzte Jahr hinwegzuhelfen. Sie hatten Zeit damit verbracht sie schulisch zu fördern und ihr geholfen durch ihr Trauma zu gehen und sich an ein stabiles Leben zu gewöhnen (oder so stabil wie das Leben in der Malfoy-Potter Familie sein konnte) und Albus merkte das er sich irrational sorgte wenn er zu lange von ihr weg war. Er sorgte sich das ihre Albträume zurückkehren würden und niemand da war um sie zu halten und ihr zu sagen das alles in Ordnung war oder das sie frustriert wurde während sie versuchte zu lesen und für eine Stunde weinte.
Sam trat zurück um seiner Schwester Platz zu machen aber Charlie zögerte, drehte ihre Finger und biss sich auf die Lippe (eine Angewohnheit von der Albus sicher war das sie sie von Scorpius übernommen hatte). Nach einem Augenblich vorsichtigen Überlegens trat sie vor und schlang ihre Arme um Albus' Mitte und umarmte ihn vorsichtig.
„Geht es dir gut?" fragte sie ihre Stimme so leise das Albus sie beinahe nicht hörte.
„Mir geht es gut", versicherte Albus ihr und liess sie ihr Gesicht in seinem Bauch vergraben. Er sah zu Draco auf welcher geduldig mit den Händen in den Taschen in der Nähe wartete. „Danke."
Draco lächelte. „Jederzeit. Wir hatten ein paar gute Tage nicht wahr?"
Sam trat enthusiastisch nickend zurück. „Hatten wir! Wir hatten Kakao und haben eine Kissenburg in der Nähe des Feuers gebaut und wir sind in den Buchladen gegangen und wir – „
Draco gluckste. „Nun Sam. Sag ihm nicht zu viel oder du wirst verraten was du allen zu Weihnachten gekauft hast."
Sams Augen weiteten sich über seinen beinahe Fehltritt gerade als Lexi und Adam aus der Menge traten und ihre schweren Rucksäcke hinter sich her schleppten.
„Papa!" Lexi grinste ihn an und liess ihre Tasche zu Dracos Füssen fallen, ignorierte ihren Grossvater und eilte direkt in Albus offene Arme. Er hielt sie fest und küsste ihre Schläfe zwei mal. Sie sah so viel besser aus als das letzte mal das er sie gesehen hatte – ihre Haut sah nicht länger bleich und kränklich aus und das Lächeln auf ihrem Gesicht war energisch und ehrlich.
Albus drückte sie fester als Charlie aus dem Weg ging. Adam hatte seine Arme um seine Brüder und beantwortete Sams schnelle Fragen über sein Semester in Hogwarts und Charlie suchte an Dracos Seite Schutz vor dem Chaos.
„Papa geht es dir wieder gut?"
„Tut es", versicherte Albus ihr. Er liess sie zurücktreten damit er sie ansehen konnte und Lexi strahlte zu ihm hoch. „Und dir?"
„Ja", sagte Lexi. „Bereit für Weihnachten."
„Gut. Ich werde deine Hilfe zum Dekorieren brauchen."
Adam sprach als er Albus umarmte welcher sobald er konnte seine Haar durchwuschelte.
„Du hast nicht dekoriert?"
„Ich fühle mich erst gerade wie ich selbst", erklärte Albus als er seinen Sohn fest umarmte. „Und dein Dad hat sich um mich gekümmert und hat versucht die Arbeit aufzuarbeiten. Wir können nach Hause flohen und dann den Baum im Dorf holen."
„Grossartig", sagte Adam und trat mit einem Grinsen zurück. Er sah müder aus als Lexi und Albus nahm an das die Endsemester Prüfungen seine Angst gesteigert hatten. Er versprach das er heute zur stressfreisten Weihnachtdekoration Erfahrung zu machen die er konnte und griff nach seinem Stock um Avery zu suchen und los zu gehen.
Die Kinder sahen ihn an sagten aber nichts. Sie kannten Albus' Verletzung – er humpelte manchmal wenn er besonders aktiv war – und wussten das es ein altes Problem aus seinem siebten Jahr in Hogwarts war aber das hielt Adam nicht ab den Stock argwöhnisch anzusehen.
„Es ist nur diese alte Verletzung", versicherte Albus ihm. „Krank zu sein und sich für Wochen nicht zu bewegen hat dazu geführt. In ein paar Tagen wird es wieder gehen."
Das schien Erklärung genug für Adam zu sein weil er ohne ein weiteres Wort Lexis Rucksack vom Boden nahm. Draco nahm Charlies Hand und wandte sich um als wollten sie Avery suchen erstarrte aber eine Sekunde bevor Albus merkte was er gesehen hatte.
Avery stand in der Nähe und starrte Albus mit weiten besorgten Augen an. Ihre Unterlippe zitterte und ihre Hände waren an ihren Seiten geballt als ihre Augen vom Gesicht ihres Papas zum Stock in seiner Hand flackerten.
„Avery? Liebling was ist los?" fragte Albus trat auf sie zu und unterdrücke eine Grimasse (der erste Schritt war immer der schwerste). Adam legte eine Hand auf ihre Schulter bereit sie zu trösten aber Avery zuckte nicht zusammen oder sah ihn an. Sie starrte nur Albus an, ihre braunen Augen weit und wässrig und ihr Kiefer angespannt.
Draco trat an ihre Seite. „Ist etwas im Zug passiert?" fragte er. „Hat einer der anderen Schüler etwas getan?"
Lexi zog an Albus' Ärmel. Er sah zu ihr hinunter und sie schüttelte den Kopf. „Es ist nichts im Zug passiert", sagte sie. „Ich war die ganze Zeit bei Avery. Sie hat auf dem ganzen Weg Hausaufgaben gemacht."
Albus runzelte die Stirn noch mehr Sorge durchfuhr ihn von Kopf bis Fuss als Avery zu ihm kam und ihre Arme um seine Mitte schlang und ihr Gesicht in seiner Schulter vergrub. Albus hielt sie mit seinem freien Arm fest. „Was ist los Liebling?" fragte er erneut ziemlich sicher das es niemand anders hören konnte. Draco runzelte die Stirn über Averys Leiden und war Albus einen wissenden Blick zu bevor er sich Adam und Lexi zu wandte und sie ablenken in dem er sie über ihr Semester ausfragte. Er dominierte ihre Aufmerksamkeit und Charlie, Sam und Will hörten gerne zu.
Sie murmelte etwas was sich wie „nichts" anhörte in seine Schulter aber eine Erhöhung der Geräusche um sie ertränkte sie. Albus wich den Blicken ehemaliger Klassenkameraden aus unwillig sich zu unterhalten wenn seine Tochter so offensichtlich verstört war. Das war mehr als eine durchschnittliche Note in einer Endsemester Prüfung oder ein schiefgegangener Schwarm. Avery war schwer aufzubringen und sie war sehr offensichtlich verstört.
„Wie war das?" fragte Albus.
Avery richtete sich auf und starrte ihm beinahe auf seiner Höhe in Albus' Augen. Sie wischte die Tränen unter den Augen weg ihr Blick sowohl hart als auch verletzt.
„Wieso hast du mich denken lassen das es ein Quidditch Unfall war?" Ihre Stimme war leise genug das die anderen sie nicht hören konnten aber Albus verstand nicht wieso.
„Wovon – „
Albus musste nicht fertig sprechen. Averys Hand fiel auf seine wo er den Stock festhielt. Er schluckte fest und fühlte wie sich seine Kehle anspannte.
„Oh. Das."
Avery starrte ihn an ihr Kiefer in einer Art angespannt die Ginny ähnelte während sie ungeduldig darauf wartete das er fortfuhr. Albus wusste nicht genau was sie erfahren hatte aber er war sicher das es näher an der Wahrheit war wie er verletzt worden war als das was sie als Kind geglaubt hatte.
Albus sah sie streng an. „Können wir zuhause darüber sprechen?"
„Wirst du mir sagen was passiert ist? Dieses mal die Wahrheit?"
„Wir haben dich nie wirklich angelogen", verteidigte Albus. „Dein Dad und ich haben…dich einfach nicht korrigiert."
Albus sah in Dracos Augen und schüttelte den Kopf über Dracos fragenden Ausdruck.
Averys Unterlippe fing an zu zittern als Albus Scorpius erwähnte. Ihre Augen wanderten suchend umher. „Wo ist Daddy?"
„Er musste zur Arbeit", sagte Albus. Averys Schultern fielen noch mehr als sie Lexi und Adam von Dracos Fragen befreiten. Albus dachte an das was sie in Hogsmeade gesagt hatten und merkte wie Scorpius' Abwesenheit aussehen musste. „Er musste sich um einige Sachen bei der Arbeit kümmern damit er sich ab morgen freinehmen kann. Ausserdem gibt das uns Zeit die Weihnachtsdekoration aufzustellen bevor er nachhause kommt."
Sams Gesicht hellte sich an Adams Seite auf. „Eine Überraschung?"
Draco sah nicht so begeistert aus. Stattdessen hob er ab Albus eine Augenbraue und so ziemlich entsetzt aus.
„Du hast Weihnachten noch nie aufgeschoben. Wieso zur Hölle hast du so lang gewartet?" sein Tonfall war scherzend – Draco wusste sehr gut das das Haus überhaupt nicht bereit für die Feiertage war.
Albus starrte ihn komisch an. „Ich war etwas beschäftigt denkst du nicht?"
Adam, Sam und Will waren damit beschäftigt Weihnachtskugeln zu sortieren während Lexi mit Charlie die Girlande richtete und die Bedeutung hinter einiger der geerbten Baumdekorationen erklärte. Albus sah wie sie lachten und witzelten dankbar das Lexi so lebendig und gesund aussah obwohl er wünschte er könnte dasselbe über Avery sagen welche Grandma Mollys altes beleuchtetes Weihnachtsdorf auf dem Kamin herrichtete.
Albus sah zu Draco welcher entschieden hatte zu bleiben und für ein paar Stunden zu helfen während Dania mit Orion ihren Vater in einem Vorort von London besuchte. Er sortierte lässig die Sammlung von magischen Lichterketten der Malfoy-Potters und hielt ein Bündel davon hoch als er sah das Albus hinsah.
„Sie leuchten noch etwas von letzten Jahr", sagte Draco und drehte es langsam um das sanfte Leuchten das von den Lämpchen an der Silber Schnur kam zu zeigen. „Es ist ausgezeichnete Zauberkunst."
„Das war Scorpius", sagte Albus. „Er ist immer so gut darin."
„Ist er", sagte Draco. Die Falten um seine Augen und seinen Mund wurden tiefer als er Albus anlächelte welcher zurückgrinse musste. Es waren merkwürdige Momente wie diesen an denen er glaubte Draco am meisten zu verstehen – wenn sie beide innehielten und ganz schätzten wie aussergewöhnlich die Leute waren die sie teilten.
„Ich werde einige Minuten mit Avery sprechen", sagte Albus. „Kann du sicher gehen das die Zwillinge den Baum nicht anzünden?"
Albus blickte zu Sam und Will hinüber welche fröhlich Weihnachtsschmuck aus ihrer Verpackung nahmen und damit den Baum angriffen. Adams Auge begann vor Ärger zu zittern da sie ein organisiertes System ignorierten und Albus musste sich zurückhalten die Situation zu regeln und darauf vertrauen das sie es selber konnten.
„Verspreche nichts", sagte Draco. Albus entschied das dies gut genug war und humpelte zu Avery hinüber. Sie bewegte sich langsam als sie die kleinen Keramik Häuser organisierte und Albus konnte sagen das ihr Kopf nicht wirklich da war und ihr Herz nicht dabei war. Seine Vermutung wurde bestätigt als er eine Hand auf ihre Schulter legte und sie überrascht hochschreckte.
„Ich bin es nur", versicherte er ihr. „Würdest du rauskommen und mir helfen den Hippogreif zu füttern?"
Averys Augen erhellten sich etwas und sie nickte. Erleichtert nahm Albus ihre Hand und zusammen gingen sie zur Hintertür. Er lehnte seinen Stock vorsichtig gegen den Türrahmen entschlossen es ohne ihn über das Feld und in die Scheune zu schaffen.
„Ich kriege es hin", sagte Albus als Antwort auf Averys besorgten Ausdruck. Er sprach einen leichten Wärmezauber über sie beide und zusammen gingen sie über das feuchte tote Gras zur Scheune.
Er hoffte Avery würde anfangen zu sprechen und ihm sagen was sie wusste aber sie blieb den ganzen Weg hinüber ruhig bis Albus schliesslich gezwungen war die Stille zu brechen nachdem er die Scheunentür hinter ihnen geschlossen hatte.
„Du scheinst angespannt."
„Ich bin nicht angespannt", verteidigte Avery obwohl die Art wie sie ihre Arme um ihre Mitte schlang Albus etwas anderes sagte. „Ich bin nur verwirrt."
Albus humpelte an ihr vorbei in den weiten Gang der Scheune. Nachdem er die Muggel Struktur repariert hatte hatten er und Tante Hermine einen ganzen Tag damit verbracht das Innere zu erweitern und riesige gepolsterte Stallungen für Albus' Wesen zu kreieren. Laternen brannten das ganze Jahr im Zentrum warfen ein warmes beruhigendes Licht auf die Ställe wo verschiedene Wesen anfingen ihre Köpfe hinauszustrecken (wenn sie gross genug waren) um zu sehen was los war. In der Stille konnte Albus die Bewegungen seiner Mondkalbherde im Keller hören wo sie wo sie ausser bei Vollmond lebten.
„Sprich mit mir Avery", sagte Albus weil er nicht wusste was er fragen sollte. Er humpelte zu einem grösseren Stall im Zentrum des Gebäudes und schnalzte mit der Zunge bis Sturmflügel bis ein prächtiger braun weisser Hippogreif mit einem missgebildeten Flügel erschien. Er stampfte mit den Hufen auf den Steinboden seines Stalls bis Albus zu ihm kam und er stiess einen wütenden Schrei aus. In der Ferne verbeugte sich Albus vor ihm und verzog das Gesicht über den Schmerz in seiner Hüfte als er es tat.
„Wieso hast du mich angelogen?"
„Ich habe dich nie angelogen", sagte Albus und richtete sich auf als Sturmflügel sich vor ihm verbeugte. Er war temperamentvoll gewesen als er hergebracht worden war bevor Albus krank geworden war und Albus hatte sich gesorgt das der Hippogreif nicht gut auf ihn reagieren würde wenn er zurückkehrte. Das erste mal als er sich genäherte hatte nach dem er nachhause kam hatte Sturmflügel fünf Minuten gebraucht um sich zu verbeugen. Nun schienen sie sich wieder zu verstehen.
„Du wusstest immer das ich ein schlimmes Bein habe", sagte Albus. „Und es war nie wirklich schlimm. Eines Tages hat jemand meinen Quidditch Unfall erwähnt. Du hast zwei und zwei zusammengezählt und hast entschieden das ich so verletzt wurde. Ich habe dich nur nie verbessert."
Albus öffnete Sturmflügels Tür und hatte einen kurzen stolzen Moment als der Hippogreif ruhig blieb und wartete hinausgelassen zu werden.
„Das ist dasselbe wie lügen", sagte Avery als Albus das Seil um Sturmflügels Hals nahm und ihn aus dem Stahl in den offenen Bereich führte.
„Ich würde an deiner Stelle wohl dasselbe fühlen", gab Albus zu. Er sah über seine Schulter und sah wie Avery im Futterstahl wo die verschiedenen Arten Essen aufbewahrt wurden. „Aber dein Dad…nun es ist nicht als hätten wir es geheim gehalten. Wir sprechen einfach nicht viel darüber. Es ist lange her."
„Ich verstehe nicht", sagte Avery und tauchte mit einem Eimer frischer toter Frettchen auf die Giana früher da gelassen hatte.
„Kannst du mir sagen was du weisst?" fragte Albus und band Sturmflügels Führung um den dicken stabilen Balken der zur Decke der Scheune führte. Sturmflügel klickte ungeduldig mit dem Schnabel zu Albus als Albus zurücktrat.
„Dad und ich haben gesprochen als du krank wurdest. Ich habe gemerkt das ich die Familiengeschichte der Malfoys oder Potters nie wirklich gelesen habe weil ich mich immer als Malfoy-Potter gesehen habe und das war etwas anderes", erklärte Avery. Albus nahm den Eimer Frettchen von ihr und bedeutete ihr sich auf die nahegelegenen Holzbank zu setzten. Sie setzte sich, faltete ihre Beine unter sich als sie zusah wie er anfing Sturmflügel Frettchen zuzuwerfen welcher eine grosse Show daraus machte sie zu fangen. „Wir haben gesprochen und ich habe entschieden in der Bibliothek nachzusehen konnte aber nichts finden. Die Bibliothekarin sagte das sie die ausführliche moderne Geschichte nicht im generellen Umlauf für Schüler zum lesen haben. Also habe ich eine Bestellung bei Flourish und Blotts gemacht und sie auf Dads Rechnung setzten lassen."
Albus hielt mit den Frettchen inne und sah resigniert zur Decke auf und fragte sich was es über seine Familie sagte das sie die Art Leute waren die eine offene Rechnung in einem Buchladen hatten.
„Wie auch immer", fuhr Avery fort, „ich habe ein paar Bücher bestellt und dachte es wäre keine grosse Sache bis ich ein ganzes Kapitel über die Malfoys und Potters gefunden habe."
„Lass mich raten. Es war Zaubererfamilien des einundzwanzigsten Jahrhunderts: Von Abbott zu Potter zu Yaxley und jedem dazwischen?"
„Es war das einzige mit Potter im Titel."
„Gegen den Wunsch deines Grossvaters", erinnerte Albus sie und warf Sturmflügel ein weiteres Frettchen zu.
„Also da gibt es ein ganzes Kapitel am Ende – du weisst nach jedem Abteil über jede einzelne Familie – über die Malfoys und Potters nach dem zweiten Zauberer Krieg."
„Gibt es wirklich?" fragte Albus. „Mir wurde gesagt das wir darin sind aber ich habe es nie selbst gesucht. Ich frage mich ob Scorpius eine Ausgabe hat…"
„Es sagt das du und Dad in eurem fünften Jahr in einen geheimen Zeitumkehrer Vorfall involviert wart."
„Vierten", korrigierte Albus und warf ein Frettchen auf Sturmflügels linke Seite. Der Körper hüfte und rollte über den Boden und Sturmflügel musste hinüber gehen um es zu holen und klickte verärgert mit dem Schnabel als er ging.
„Also was ist passiert?"
„Nun…erinnerst du dich an die gute Nachtgeschichten über den Augurey und den Zeitumkehrer?"
„Oh mein Gott", sagte Avery und beugte sich vor. „Die waren wahr?"
„Verschönert", sagte Albus. „Etwas und wir haben das schlimmste davon ausgelassen. Aber das…das hat nichts mit meinem Bein zu tun."
„Nun es steht das in eurem siebten Jahr Tante Ainsleys Mutter und ein paar andere Leute Dad gekidnappt haben."
Albus liess das letzte Frettchen mit wenig Anmut aus seiner Hand gleiten und Sturmflügel fing es spektakulär. Er starrte ausdruckslos als der Hippogreif auf den Knochen kaute, sie brach und schnell schluckte und liess sie in schwerer Stille als sich Albus an diesen Dezember erinnerte. Es war damals kalt wie jetzt.
„Das stimmt."
„Es steht das er für zwei Wochen vermisst war – „
„Fünfzehn Tage", korrigierte Albus.
„Und es einen Ministeriums weiten Einsatz gab ihn zu finden aber Granpa Harry, Grandpa Draco und du es irgendwie geschafft habt ihn eines Abends zu retten."
„Ja."
Albus stimme klang fern selbst für ihn. Er humpelte zu Avery und sie bewegte sich schnell um Platz neben sich zu schaffen. Albus fiel schwerfällig auf den Platz neben ihr und streckte sein schmerzendes Bein vor sich aus.
„Es steht das du verletzt wurdest und das Dad ziemlich zugerichtet war. Es gab ein Foto aus St. Mungos."
Albus musste etwas fauchen. Er kannte das Foto von dem sie sprach. Es gab eine Kopie davon in dem Schrank der im Keller vergraben war. Er hatte es seit Jahren nicht gesehen aber er konnte es perfekt vorstellen – Harry hatte seinen Arm um Albus' Taille trug ihn praktisch während Draco versuchte Scorpius von den Fotografen abzuschirmen. Leider hatte im Augenblick in dem das Foto gemacht worden war Scorpius hochgegriffen und versucht Albus' Hand zu fassen als sie umschwärmt wurden und entblösste sowohl sein fleckiges und eingefallenes Gesicht als auch den Ring rohen Fleisches um sein Handgelenk. Die Bewegung war unsterblich in einer Schleife in schwarz weiss gefangen und Albus humpeln war schrecklich offensichtlich als er gegen Harry lehnte verlor immer wieder sein Gleichgewicht auf dem Foto während Scorpius versuchte und ihn nicht erreichen konnte.
„Wir waren beide verletzt," sagte Albus ihr.
„Ich habe versucht mehr zu lesen aber…" Averys Gesicht wurde blass und sie sah auf ihre Hände und spielte nervös mit einem Haargummi. „Aber ich habe das Wort ´Folter´ gesehen und konnte es nicht. Weil du und Dad mir immer sagen das Bücher und Zeitungen falsch abbilden können und…"
„Und du wolltest wissen was passiert ist."
„Die Narben an Dads Handgelenken... daher kommen sie? Er sagt immer nur das er es uns irgendwann erzählen wird."
„Ich glaube er wollte das ihr ihn oder Tante Ainsley nicht anders anseht."
„Sie sieht aus wie ihre Mum", bemerkte Avery. Albus summte zustimmend.
„Tut sie, aber sie sieht auch aus wie Astoria."
Avery sah bei der Erwähnung ihrer verstorbenen Grossmutter auf. Scorpius und Draco sprachen oft von ihr und in solch hohen Tönen das er sich fragte ob die Kinder sie mehr für eine Heilige hielten.
„Wie wurdest du verletzt?"
Albus lehnte sich zurück und atmete langsam tief aus. „In Ordnung aber du musst versprechen nicht auszuflippen."
Avery flippte tatsächlich aus. Albus hatte damit angefangen Scorpius' Vorliebe für Zauberstablose Magie welche ein Nebeneffekt des Blutfluches seiner Mutter war welcher die Vorfahren seine Vaters gesprochen hatte zu erklären und Avery nahm es so gut auf zu hören das ihr geliebter Dad mit zwanzig fast gestorben wäre wie es Albus aufgenommen hatte beinahe seinen Verlobten zu verlieren.
Dann musste er ihr sagen das Ainsley, ihre Lieblingstante, mit Scorpius in Hogsmeade gewesen war als er auf den Befehl von Ainsleys Mutter von zwei Schergen und Dracos Exfreundin gefangen genommen wurde was ein verwirrendes Netz von Verbindungen schuf, das Albus schon beim blossen Gedanken daran anwiderte.
„Aber was ist mit den Narben?" fragte sie und Albus gab ihr die Kurzversion davon was mit Scorpius in den fünfzehn Tagen in denen er vermisst wurde passiert war weil sie diese Informationen sowieso in öffentlichen Gerichtsunterlagen finden konnte und Avery stand auf um vor ihm herzugehen.
„Also…du hast ihn gefunden?" sagte Avery als Albus ihr sagte wie er herausgefunden hatte wo Scorpius war. Er nickte und sie schien beeindruckt. Albus versuchte etwas stolz für sein siebzehnjähriges ich zu finden konnte es aber nicht. Stattdessen atmete er tief durch und versuchte sich mit dieser jünger Version von sich zu verbinden und den Fakt zu geniessen das er mit einem seiner sechs Malfoy-Potter Kinder sprach und das alles gut ausgegangen war.
„Haben wir und ich habe darauf bestanden mit Dad und Draco zu gehen um ihm zu finden. Während Draco das Haus nach Scorpius durchsuchte haben dein Grandpa Harry und ich uns mit Daphne duelliert und ich wurde am Bein getroffen. Genau hier", sagte Albus und deutete auf einen Punkt unter seiner Hüfte.
„Verdammt", flüsterte Avery. Albus machte sich nicht die Mühe fürs Fluchen auszuschimpfen weil er zustimmte. „Also sind…du und Grandpa und Grossvater fast dabei gestorben Dad zu retten?"
„Nun ich denke schon…"
„Und Dad. Er war…er war in Ordnung?"
„Er erholte sich besser als jemand erwarten konnte", sagte Albus mit einem traurigen Lächeln. „Weil er Scorpius ist. Er springt von allem zurück."
„Also…aber Dad geht es jetzt gut oder? Er hat keinen Blutfluch mehr?"
„Nein", versicherte Albus ihr mit fester Stimme. „Wenn dein Dad nicht so gestresst wäre, wäre er bei guter Gesundheit."
„Wie viele unserer gute Nacht Geschichten waren wahr?"
„Nun… die Augurey waren irgendwie wahr", sagte Albus. „Aber das ist eine Unterhaltung die wir mit deinen Grossvätern und deinem Dad dabei führen müssen weil sie es lieben mir zu sagen was für ein Idiot ich bin zu diesem Tag war."
„Idiot?"
„Der Teil über die böse Hexe und den Zeitumkehrer? Der stimmt, aber ich stand irgendwie auf sie und habe deinen Dad deswegen beinahe umgebracht. Es war damals nicht lustig aber nun mögen sie es mich daran zu erinnern was für ein dummer Viertklässler ich war."
„Oh."
„Und dein Onkel Charlie war in seinen jüngeren Jahren wirklich ein waghalsiger Drachenhüter – besonders bevor er Sebastian geheiratet hat. Die meisten dieser gute Nacht Geschichten haben einen wahren Kern.
„Merlin", hauchte Avery. „Was ist damit das Grandpa Harry während dem Quidditch spielen Dementoren bekämpft hat?"
„Wahr aber er lässt gewöhnlich den Teil aus bei dem er von seinem Besen gefallen ist."
„Wie du?"
„Nah seine Geschichte ist besser. Ich wurde nur von einem Klatscher getroffen. Er hatte einen viel besseren Grund im Krankenflügel zu landen."
„Hast du eine Chimäre verhext?"
„Nein", sagte Albus. Avery seufzte erleichtert. „Ich glaube ich habe versucht sie zu schocken damit Onkel Charlie entkommen kann."
„Oh mein Gott."
„Was?" sagte Albus empört und grinsend. Avery sah nun viel weniger gestresst aus und er war furchtbar erleichtert das sie nicht böse auf ihn war besonders nicht vor Weihnachten. „Ich habe ein Chimären Ei für den Trank der den Blutfluch aufgehoben hat gebraucht."
Avery setzte sich wieder neben ihn, vernachlässigte den extra Raum und drückte sich gegen Albus' Seite. Er war sicher das der Wärmezauber nachliess aber wenn es bedeutete das er eine extra Umarmung von seiner Tochter bekam konnte Albus einige Minuten warten bevor er ihn erneuerte. „Rettest du immer Dads Leben?"
„Wahrscheinlich", nickte Albus mit gespielter Arroganz. „Er würde vergessen zu essen wenn ich ihn nicht zwingen würde. Er hat viel Glück mich zu haben."
Endlich lachte Avery lehnte sich an seine Seite und lehnte ihren Kopf auf seine Schulter. Albus verschwendete keine Zeit schlang seinen Arm um ihre Schultern und küsste sie zweimal auf den Kopf.
„Dein Dad hat mich öfter gerettet als ich zählen kann", sagte Albus leise. „Aber auf viele verschiedene Arten. Ich habe viel mehr Glück ihn zu haben."
„Ich glaube wir haben alle Glück euch beide zu haben", sagte Avery. Sie schlang ihre Arme um seine Mitte und umarmte ihn fest.
„Es tut mir leid das du das Gefühl hattest das wir dich angelogen haben."
„Es ist in Ordnung", räumte Avery ein. „Ich weiss jetzt wieso ihr es getan habt, aber…ihr müsst es einmal allen sagen. Es ist alles da draussen. Es überrascht mich das es solange gedauert hat bis es jemand von uns gefunden hat."
„Ich weiss", sagte Albus und tätschelte vorsichtig ihr Haar. Der Gedanke über eine so entfernte und schmerzhafte Erinnerung zu sprechen liess Albus sich bereits erschöpft fühlen. Er dachte an Scorpius der noch immer nicht er selbst war nachdem er sich um Lexi und Albus gekümmert hatte. Nein Scorpius wäre noch nicht bereit für diese Unterhaltung und während Albus wusste das Scorpius verstehen würde wieso er mit Avery sprechen musste wusste er auch das Scorpius nicht wollte das er sich diesen Fragen alleine stellte. „Einfach…nach Weihnachten in Ordnung?"
„Okay", stimmte Avery zu. „Ich werde es niemandem sagen."
„Sag ihnen einfach das du wegen einem Jungen in der Schule verärgert bist wenn sie fragen was los ist", schlug Albus vor.
„Nun tatsächlich…gibt es da einen Jungen in der Schule…"
Albus' Hand erstarrte auf Averys Kopf. Er hatte gedacht über diese alten Ereignisse zu sprechen wäre schlimm aber das…das war sein schlimmster Albtraum.
„Ein Junge?"
„Ich habe vor einer Weile Grandma Dania von ihm erzählt aber nun glaube ich das er mich auch mag."
Albus stöhnte und lehnte sich zurück, lehnte seinen Kopf gegen die Wand und bereitete sich darauf vor traumatisiert zu werden.
Scorpius schleppte sich müde und zitternd ins Haus. Der Tag wurde durch das Wissen das seine Familie zusammen unter einem Dach war länger gemacht und obwohl die Treffen eine unglückliche Notwendigkeit waren um ihn für die Feiertage zu befreien verabscheute er jede Minute davon aus mehreren Gründen.
Diese Gründe fielen ab sobald er eintrat, zu abgelenkt um die Ruhe zu bemerken und stolperte über einen unerwarteten Anblick.
Das Wohnzimmer war beleuchtet von Weihnachtkerzen auf den Tischen und dem Kamin. Sie brannten mit einem hellen blauen Schein welcher Scorpius sagte das sie verzaubert wurden um einige Tage zu brennen und sie keine Gefahr waren. Beim grossen Fenster von dem man auf die Hügel und das Land neben dem Haus sehen konnte war ein riesiger Baum der sich zur hohen Decke erstreckte perfekt dekoriert mit dem sentimentalen Schmuck den Scorpius liebte gemischt mit glänzend neuen die glitzernden während die verzauberten Lichterketten zwischen den Ästen funkelten. Girlanden hingen von den Fenstern und Kaminen, von Ecke zu Ecke gespannt und Grandma Mollys Weihnachtsdorf lag auf dem Kamin sah so perfekt wie immer aus mit seinen abgebrochenen Ecken und dem tanzenden Zauberer der über das gläserne Eisfeld glitt.
Alles war sauber und ordentlich unter den Dekorationen ausser dem Chaos im Zentrum des Zimmers. Auf dem Sofa Bett lag Albus streckte sich aus mit allen sechs Kinder und Ridgebit die so gut wie möglich auf ihm schliefen. Avery steckte unter einem seiner Arme mit ihrem Kopf auf seiner Schulter und Charlie hatte sich zwischen Albus' Seite und Averys Bauch gequetscht und ihr Kopf leg unter seinen Rippen. Lexi dominierte Albus andere Seite und kuschelte sich an ihn aber sie war klein genug das Adam Platz hatte hinter ihr zu liegen und Scorpius sah das sein Arm fest um Albus geschlungen war. Über seinem Kopf lag Sam welcher zusammengerollt über allen mit dem Kopf an Ridgebits Seite lag und über Albus' Beinen lag Will.
Scorpius stand für einen langen Augenblick erstarrt da und sah wie seine Familie ruhig schlief. Das Bild war so friedlich und perfekt das er sich wünschte das er ein Denkarium hätte wo er die Erinnerung für immer aufbewahren konnte und dennoch liess es etwas in seiner Brust anspannen. Er sah in alle acht Gesichter – den Hund eingeschlossen – und er fragte sich ob sie alle so wunderbar waren überhaupt nicht wegen ihm sondern trotz seiner Fehler als Mann und Vater. Sein Atem stockte als Sam tief schlafend und von allem nichts ahnend sich bewegte und sofort Ridgebits Pfote packte und Scorpius fragte sich ob die Tugenden seiner Kinder nichts mit ihm zu tun hatten.
Er legte seine Robe über den Rücken eines nahegelegen Stuhls seine Augen verliessen das verschlungene Chaos von Armen, Beinen und fröhlichen Gesichtern vor ihm nie. Er fragte sich gerade ob er in den Stuhl sitzen und sie beobachten konnte – sich wirklich die Zeit zu nehmen die Szene zu verinnerlichen – als ein leichtes Klappern von Holz durch den Raum hallte.
Er erschrak und sah hinunter als sein Zauberstab über den hart Holzboden rollte und bei seinem Fuss stoppte. Er war aus der Tasche seiner Robe gefallen und er stand still in der Hoffnung das sonst niemand der Geräusch gehört hatte. Er wollte nicht verantwortlich sein den friedlichsten Schlaf den einer von ihnen in Wochen – vielleicht Monaten – bekommen hatte.
Er hatte kein Glück. Sekunden später läutete die Grossvater Uhr in der Ecke und meldete das es halb neun Uhr war. Bei der verbunden Störung zuckten Albus' Augenlider und öffnete sie und sah sich ohne sich zu bewegen um. Er lächelte zu den Kindern hinunter verwirrt darüber was ihn geweckt hatte aber froh da zu sein bis er Scorpius entdeckte der merkwürdig in der Nähe stand.
„Hey", flüsterte er kaum hörbar.
„Hey. Schlaf weiter", antwortete Scorpius. Sam bewegte sich im Schlaf und vergrub sein Gesicht noch tiefer in Ridgebits Fell.
Albus schüttelte den Kopf und löste seinen rechten Arm vorsichtig von Lexi und Adam welcher grummelte als Albus seine Hand entfernte.
„Nein bleib einfach da", flehte Scorpius. Das letzte was er wollte war die Stille zu brechen wenn alles so perfekt schien.
„Ich muss die Mondkälber rauslassen", murmelte Albus. Er bewegte seinen Arm vorsichtig um Avery und Charlie und schaffte es sich aufzusitzen dabei schüttelte er Sam. Glücklicherweise war Sam ein Tiefschläfer und er kuschelte sich mit einem leichten Wimmern wieder an Ridgebit.
Aber dann war da Will welcher um eine von Albus' Waden lag und seine Arme auf sein Schienbein gelegt hatte und seinen Kopf dorthin gelegt hatte. Scorpius dachte das er furchtbar müde gewesen sein muss, dass er in so einer unbequemen Position eingeschlafen war aber wie er Will kannte hatte er sich selbst erschöpf in der er versuchte hatte zu helfen alles zu dekorieren. Er sah Albus liebevollen Blick als er zu Will hinunter sah und wusste das er recht hatte.
„Lass mich helfen", flüsterte Scorpius. Er überquerte die kurze Distanz zum Sofa und beugte sich über sie, roch Zuckerkekse und heisse Schokolade. Als er seine Arme um Will schlang und ihn vorsichtig hochhob hoffte Scorpius das Albus sein Abendessen gerettet hatte da sie früh gegessen haben mussten. Will wimmerte als Scorpius ihn hochhob – er und Sam waren beide drahtig und leicht – und schlang seine Arme um Scorpius' Hals.
„Dad?"
„Hey Kumpel. Hattest du einen guten Tag?"
Will nickte schläfrig in seine Schulter als Albus zum Fuss der Matratze rutschte und sich auf die Füsse kämpfte.
„Hast du dein Nickerchen genossen?"
Will nickte wieder. Scorpius sah hinunter und sah das seine Augen bereits wieder geschlossen waren und er musste lächeln. Er fragte sich wie viele Augenblicke wie diesen er mit Will noch haben würde. Er, Sam und Charlie wurden alle so schnell erwachsen und bald würden sie nach Hogwarts gehen und lernen ihre eigene Persönlichkeit zu sein. Scorpius schlang seine Arme etwas fester um Will und küsste seine Schläfe.
„Schlaf weiter", befahl er. „Wir werden dich bald wecken in Ordnung?"
Will nickte wieder diesmal mit einem Gähnen und Scorpius beugte sich wiederwillig vor und legte Will auf den Platz den Albus freigemacht hatte. Will verschwendete keine Zeit sich an Lexi zu kuscheln.
„Sie sie dir an", flüsterte Scorpius als Albus an seine Seite trat. „Sie sind so…anhänglich. Sie alle."
„Man könnte denken sie sind hungrig nach Berührungen", stimmte Albus zu. Scorpius wusste nicht was er von dem wehmütigen etwas traurigen Lächeln auf dem Gesicht seines Mannes halten sollte. Vielleicht bereute Albus einiges aber sicher nicht Augenblicke wie diese.
„Sie wollten dich überraschen", fuhr Albus fort. „Mit der Dekoration. Sie haben das meiste davon gemacht – Draco und ich haben nur Schmuck und Girlanden von den Sessel schweben lassen."
Albus deute auf das Paar Sessel die den Kamin flankierten. Neben jedem stand ein leeres Glas und Scorpius vermutete das noch etwas mehr von dem Cadmus Cognac weg war.
„Es hört sich an als hättet ihr alle einen guten Tag gehabt", sagte Scorpius mit dem grössten Wiederwillen. Er hasste es das er es verpasst hatte Avery, Adam und Lexi nachhause zu bringen aber es hatte keine Alternative gegeben.
„Hatten wir", sagte Albus. Er räusperte sich es hörte sich an als würde er etwas vermeiden und sah wie Lexi ihren Arm um ihren kleinen Bruder schlang. Albus seufzte und packte Scorpius' Arm für einen Augenblick bevor er um ihn Richtung Küche ging. „Ich gehe kurz raus in die Scheune. Es wird nicht zu lange dauern."
Scorpius wollte in fragen ob er in Ordnung war und versuchte die Worte zu finden. Offensichtlich ging es ihm gut – er sah beinahe wie er selbst aus und seine Bewegungen waren heute freier und lockerer. Die Kinder schienen froh zu sein zuhause zu sein und froh zu sein ihren Papa zu haben und Albus hatte die letzten Tage keine grösseren Arbeitskrisen gehabt. Offensichtlich war er in Ordnung aber war er in Ordnung…?
Als Scorpius nahe daran war die Worte zu finden hörte er wie sich die Hintertür schloss und das Haus bis auf Ridgebits leichtes Schnarchen und Charlies leichtes Murmeln im Schlaf in Stille zurückliess.
Ein junger Crup war in Albus' Armbeuge gelegt als er Sturmflügel als spät Abendsnack tote Mäuse zuwarf. Die Mondkälber waren bereits auf dem Feld, weideten und spielten im Mondlicht ihre sanften klappernden Geräusche waren in der Scheune kaum zu hören. Der Crup der vor einer Woche verweist neben dem Hogwarts Gelände gefunden wurde hatte Giana gepflegt hatte sich aber direkt an Albus gewöhnt.
„Bitte schön", sagte Albus als der Crup stark gähnte nachdem er die grosse Flasche Milch gierig getrunken hatte. Albus schlang die Decke um das hundeähnliche Wesen wollte das er einschlief damit er ihn in den Stall bringen und reingehen konnte und schlang die Decke fester um seine eigenen Schultern um sich und den Crup zu isolieren. „Das ist es. Schlaf einfach weiter."
Sturmflügel klickte ein paar Meter weiter wo er wieder an den Balken gebunden war ungeduldig mit dem Schnabel. Albus starrte ihn an.
„Sei nicht zu eifrig", sagte Albus und warf eine weitere Maus. „Ich habe sowieso fast keine Mäuse mehr."
Albus warf noch einige mehr liess den Crup in seinem Arm dösen versuchte fest sein Gleichgewicht zu behalten um seinen Körper an normale Bewegung zu gewöhnen. Es war eine Herausforderung versuchen zu arbeiten und sich seiner Bewegungen bewusst zu sein aber er wusste das es etwas war das er für ein paar Tage tun musste bis die Anspannung sein Bein hinunter nachgab.
Als er hörte wie sich die Tür der Scheune öffnete drehte sich Albus um. Scorpius trat ein ,er hatte einen alten Reissverschluss Pullover über seine Arbeitskleider gezogen und hatte eine Thermoskanne in der Hand. Der Aufprall vom lockeren Heim Scorpius und polierten formellen Arbeit Scorpius liess Albus lächeln – noch mehr als er es normalerweise beim Auftauchen seines Mannes tat.
„Ich dachte…vielleicht brauchst du Tee."
„Ich brauche immer Tee", antwortete Albus. Scorpius überquerte den langen Gang, entfernte die Kappe und reichte Albus die Thermoskanne aus Armlänge. Albus nahm sie lachend.
„Crups beissen keine Zauberer", sagte Albus. „Und dieser ist nur ein Welpe. Er scheint keinen böswilligen Knochen im Körper zu haben."
„Das ist es nicht", murmelte Scorpius drehte sich um und beugte sich in den Stall in dem Baby Occamys waren. Albus nahm einen grossen Schluck Tee und war erfreut das er genau so gemacht war wie er ihn mochte – kein Zucker und zu viel Milch. Der Kontrast zwischen dem wohlig schlafenden Wesen in seinem Arm und der unbehaglichen Art wie sich sein Mann bewegte war nicht spürbar. Es schrie ihn beinahe an.
Die Anspannung von Scorpius' Schulter unter dem Pullover, die Müdigkeit in seinen Augen hervorgehoben durch die dunklen Ringe die unter ihnen wuchsen…sie waren schlimmer als in den letzten Tagen. Albus war sich sehr bewusst das Scorpius gestresst und müde war und hatte versucht ihn nicht zu belasten aber nun stand er Scorpius gegenüber der nervöser schien als Albus es erwartet hatte und er versuchte ruhig abzuschätzen was Scorpius brauchte.
„Was stört dich?" Scorpius erstarrte seine Aufmerksamkeit nicht länger auf den schlafenden Trio Occamys.
„Wie lange werden die Occamys hier sein?" fragte Scorpius nach einer zu langen Pause das Albus glauben könnte das Scorpius ihn nicht gehört hatte.
„Zwei Tage. Bis Heiligabend. Breeder war in den Ferien", erinnerte Albus ihn. „Wechsle nicht das Thema."
„Ich wechsle das Thema nicht", verteidigte Scorpius. „Es ist nichts los."
Sturmflügel klapperte mehrmals mit dem Schnabel und stampfte in einem Wutanfall mit den Füssen als er realisierte das Albus ihm keine weiteren Snacks zuwerfen würde. Albus nickte über seine Schulter zum Hippogreif.
„Selbst Sturmflügel weiss das du lügst."
„Ja nun Sturmflügel sollte sich um seine Angelegenheiten kümmern nicht wahr?"
„Hattest du einen schlechten Tag?" drückte Albus und trat über den kleinsten Stall. Er hörte Scorpius seufzen als er die Tür aufdrückte und den Tee auf den Absatz stellte. Er musste Scorpius nicht sehen um zu wissen das er sein Gesicht in seine Hände gelegt hatte – eine momentane Ablenkung bevor er anfing zu sprechen.
„Ich…ich mache mir Sorgen."
„Worüber?" fragte Albus und beugte sich vor um den Crup in ein Bett aus Heu und Decken zu legen das er vorbereitet hatte. Er wurde vorübergehend gestört und öffnete die Augen unglücklich über die Wende der Ereignisse. Albus kraulte ihn einen Augenblick hinter den Ohren obwohl sich bei der Position die Anspannung in seinem Bein verstärkte.
„Nun…dich glaube ich."
„Was ist mit mir?" lachte Albus. „Ich habe ein sauberes Krankenzeugnis genau wie Lexi."
„Davon spreche ich nicht."
„Nun wovon sprichst du?"
„Ich…ich will das du glücklich bist weiss du? Und ich glaube nicht das du das warst", sagte Scorpius. Albus richtete sich auf liess den Crup alleine als er sich an den kleinen Plüschniffler kuschelte den Albus zur Verfügung gestellt hatte und sah über die Stall Türe zu Scorpius welcher im Zentrum der Scheune herumging und nach den verirrten Heustücken die den Boden bedeckten trat.
„Verzeihung?"
„Die Kinder waren verärgert über uns erinnerst du dich? Unsere Pläne waren verlangend und das Leben hat sich ziemlich verändert als wir Charlie adoptiert haben."
„Nun es war ein verdammt hartes Jahr", erinnerte ihn Albus. „Mit Charlie und das wir beide plötzlich mehr Arbeit hatten als üblich."
„Richtig", stimmte Scorpius zu. „Und den Kinder geht es gut glaube ich, aber du…hast etwas gesagt während du krank warst."
Albus hatte das Gefühl das sie endlich darauf kamen was ihn wirklich störte und er hatte das plötzliche Gefühl beim Treppensteigen eine Stufe ausgelassen zu haben.
„Was immer ich getan habe es tut mir sehr leid."
„Nein, nein. Entschuldige dich nicht", sagte Scorpius winkte abfällig mit der Hand bevor er wieder an den Ärmeln seiner Jacke zog. Sekunden später bewegten sich seine Finger zum Reissverschlus zog ihn dreimal hoch und runter bevor er wieder zu den Ärmeln ging. Er betrachtete seine Finger und vermied es Albus anzusehen. „Ich glaube ich schulde dir eine Entschuldigung."
„Ich kann mir nicht vorstellen wofür." Albus blickte zurück zum Crup und sah das er ihn noch immer ruhig aber aufmerksam beobachtete. Er wusste er würde winseln wenn er jetzt hinausginge also entschied er sich über die Stalltür zu lehnen und Scorpius mit wachsender Sorge zu beobachten. Er hatte einige dumme Dinge gesagt und getan während er bei perfekter Gesundheit war also konnte er sich nur vorstellen was er gesagt hatte während er krank gewesen war.
„Zwischen dem das die Kinder dachten das etwas zwischen uns nicht stimmt und dann hast du etwas davon gemurmelt das du nicht sterben willst mit etwas zum Bereuen – und du hattest dich fiebrig überzeugt das du sterben wirst; es war sehr intensiv – ich habe angefangen mich zu fragen ob wirklich etwas nicht stimmt und einfach zu abgelenkt bin es zu sehen."
„Das habe ich gesagt?" fragte Albus furchtbar verwirrt. Es gab Teile der Tortur an die er sich nicht erinnerte aber er hatte angenommen das wäre weil er geschlafen hatte. „Merlin. Vielleicht bin ich so dramatisch wie James mich dafür beschuldigt."
„Hast du und du hattest jeden Grund dafür", sagte Scorpius. „Nicht das du eine Begründung benötigst! Du musst nie begründen wie du dich fühlst. Nicht bei solchen Sachen. Ich will das du glücklich bist also habe ich die letzte Woche damit verbracht nachzudenken und versuchen herauszufinden was dich unglücklich macht", stammelte Scorpius und ging auf und ab. Er sah von der Scheunendecke zum Boden und trat mehr Heu während er sprach und liess Albus ihn überrascht mit offenem Mund ansehen.
„Es gibt viel das du bereuen könntest. Ich meine ich habe das Gefühl dich zu diesem Haus genötigt zu haben", sagte Scorpius. Er spielte weiter mit seinen Ärmeln und Albus versuchte sich zu erinnern was er gemurmelt hatte als er krank war während er versuchte herauszufinden was er jetzt tun sollte. „Du hattest Angst das es zu klein wäre aber ich habe darauf bestanden das wir es hinkriegen und schau – nun haben wir wieder keinen Platz."
„Scorp – „
„Vielleicht ist es das wir seit Jahren nicht mehr im Urlaub waren. Nicht wirklich. Oder das du mehr für die Kinder und ums Haus machst als ich weil das nicht fair ist. Wir haben kaum Zeit für uns und wir sind von unserem originalen Plan für unsere Familie abgewichen – „
„Ich bereue es nicht Charlie adoptiert zu haben", sagte Albus streng aber er konnte sagen das Scorpius ihn kaum hörte.
„Und dann habe ich angefangen über die grösseren Dinge nachzudenken. Das vielleicht…nun wir haben sehr jung geheiratet Albus. Vielleicht jetzt da du nicht zufrieden bist wie sich unsere Leben entwickelt haben und – „
„Stopp."
Scorpius verstummte mitten im Satz sein Mund offen und schnappend wie ein Fisch aus dem Wasser. Er sah Albus aus als wäre er beschimpft worden und seine Schultern fielen noch mehr zusammen. Vielleicht war es mit allem was vor sich ging zu einfach zu vergessen das er und Scorpius auch Menschen waren und das die Veränderungen um sie vielleicht einen Preis nahmen den sie in einander nicht sehen konnten. Albus wusste es besser als zu denken das ein unerwarteter fiebriger Kommentar das begonnen hatte. Vielleicht hatte sich Scorpius bereits angefangen zu fragen ob Albus unglücklich war oder ob er selbst unzufrieden war.
Albus drückte die Stalltür auf und trat in zurück in den Gang. Trotz das langanhaltenden Wärmezauber den er im Herbst gesprochen hatte fühlte sich das Zentrum des Raums immer etwas windig an und er schlang sich beschützend seine Arme um seine Mitte. Er fühlte sich vielleicht besser aber die Flecken seiner Haut die den Pocken ausgesetzt waren, waren noch immer furchtbar Temperatur und Berührung empfindlich und er musste sich konzentrieren.
„Was sollte ich bereuen?" fragte Albus und versuchte seine Stimme sanft und gleichmässig zu halten. „Die sechs perfekten Kinder? Denn Mann den ich liebe? Die Karriere dich ich aufgebaut habe seit ich achtzehn bin?" Er deutete auf die Scheune als Sturmflügel seine Beine faltete und sich mit einem theatralischen Schnauben hinter ihn legte er war nicht zufrieden ignoriert zu werden. Albus sah ihn nicht einmal an ging noch immer auf Scorpius zu welcher von nahem so schlimm aussah wie sich Albus vor ein paar Tagen gefühlt hatte.
„Ich weiss es nicht", murmelte Scorpius sah auf seine Füsse hinunter und stupste ein Stück Stroh von seinen etwas abgenützten Oxford Schuhen.
„Weisst du worauf ich mich fixiert habe während ich da drin gesteckt habe?" fragte Albus. Scorpius schüttelte den Kopf. „Weihnachten. Alles was ich wollte war normale Weihnachten für uns und die Kinder und ich war so wütend auf mich das ich nicht voraus geplant habe oder eine Idee hatte was ich dir schenken könnte."
Erst dann sah Scorpius endlich unter seinen unordentlichen blonden Haaren zu Albus auf. „Wirklich?"
„Ja", sagte Albus. „Weihnachten ist unser Ding und wir haben es die letzten Jahre untertrieben denkst du nicht?"
„Wenn du denkst das es ´untertrieben´ ist zehntausend Lichterketten anstelle von zwanzigtausend um das Haus zu verteilen dann nehme ich an haben wir uns gehen lassen ja", meinte Scorpius.
„Ich wollte Weihnachten wirklich nicht aufschieben und mit all den Tränken in meinem System und dem Fieber war das woran ich gedacht habe. Ich konnte tatsächlich nicht aufhören darüber nachzudenken", erklärte Albus etwas blossgestellt. Scorpius sah etwas auf und Albus sah seinen verstohlenen Ausdruck. „Du warst wirklich besorgt nicht wahr?"
Scorpius nickte nur und schlang seine Arme um seine Mitte. Es war lange her das Albus ihn so gesehen hatte – voller nervöser Energie aber zu erschöpft sie zu nutzen also blieb er einfach ruhig und liess seine Sorgen ihn von ihnen zerfressen während Albus noch immer versuchte sich daran zu gewöhnen wieder zuhause zu sein die Probleme seines Mannes nicht bemerkte. Er drückte die Schuld die sich in seiner Kehle bildete und drohte ihn zu übernehmen nieder als er Scorpius müdes unsicheres Auftreten sah. Was hatte er sonst noch verpasst?
Albus rieb sich den empfindlichen Flecken Hauf auf seinem Nacken und fühlte sich von Sekunde zu Sekund schlimmer. „Es tut mir leid. Ich habe nicht gemerkt das du dir sorgen um…nun alles machst. Ich war etwas – „
„Du bist beinahe gestorben", unterbrach Scorpius. „Du kriegst einen Freifahrtschein denkst du nicht?"
„Nicht wirklich."
Scorpius atmete langsam aus und sah zu den Sparren auf wo ein paar Eulen Schutz vor der Kälte draussen suchten. „Du bist beinahe gestorben", wiederholte er und hörte sich an als würde er mehr mit sich als mit sonst jemandem sprechen. „Und dann dachte ich du wärst unglücklich und du warst krank. Alles woran ich denken konnte war das wenn du stirbst bevor ich es gut machen kann ich nie in der Lage wäre mit mir selbst zu leben und dann habe ich gemerkt das es nahe an dem Gefühl sein muss das du hattest als ich vor so langer Zeit krank war und ich glaube nicht das ich dir damals genug Anerkennung gegeben habe."
„Jetzt etwas anders", sagte Albus und sah auf als eine prächtige Schleiereule durch die Öffnung in der Decke flog. „Wir hatten keine sechs Kinder und ein Leben zusammen."
„Ich habe nur angefangen mich zu fragen ob du das alles wolltest", sagte Scorpius. „Dumm nehme ich an."
„Nicht dumm." Albus schüttelte den Kopf und sah zu ihm. Scorpius betrachtete ihn genau seine Hände spielten nervös mit dem Saum seines Pullover. „Die Dinge waren letztens schwierig aber ich würde nichts ändern wollen."
„Nicht das Haus?" fragte Scorpius die Winkel seines Mundes verzogen sich zu einem Lächeln was Albus sich entspannen liess.
„Ich liebe das Haus und wir werden nach dem ersten des Jahres diese Bibliothek bauen. Versprochen."
„Nicht den Job? Ursprünglich warst du nicht auf die Reha Klinik aus."
„Tiere sind besser als die meisten Menschen. Es gefällt mir hier bei ihnen zu bleiben. Irgendwie möchte ich aber die Standortvergabe einschränken."
„Was ist mit den Kindern?"
„Wir könnten noch eins adoptieren. Sieben ist eine Glückszahl", sagte Albus grinsend. „Wir könnten ein Quidditch Team haben."
Der gespielte Horror in Scorpius' Augen liess ihn beinahe lachen.
„Kannst du dir sieben vorstellen?" fragte Albus. „Merlin wir haben bereits so kaum Zeit für einander."
„Darum habe ich mich heute genau gekümmert", sagte Scorpius und biss sich wieder unsicher auf die Lippe. Er trat nach etwas Heu auf dem Boden vermied Augenkontakt auf eine Art die Albus sofort nervös machte. „Ich habe James einige Kandidaten anwerben lassen und das Büro hat Vorstellungsgespräche organisiert aber sie wurden aus versehen für heute geplant."
„Vorstellungsgespräche?"
„Ich habe James mit dem Segen des Ministers befördert", erklärte Scorpius. „Nun ich musste die Position tatsächlich kreieren aber um den Druck von uns beiden zu nehmen haben wir entschlossen noch einen Direktor und Projekt Manager anzustellen und wir haben Vorkehrungen getroffen um den Zeitplan der Abteilung zu verkürzen. Ich musste eine Lohnkürzung annehmen und das bedeutet das ich eine Weile von meinen Erbe ziehen muss."
Albus war sicher das Scorpius bei de Arbeit nie etwas verkürzt hatte und er wollte sich sicher nie auf das sagenhafte Malfoy Geld verlassen. Sowohl er als auch Albus verdienten immer genug – genug um sicher zu gehen das den Kinder nicht fehlte und ein Leben zu leben was mehr als angenehm war weil sie nichts geringeres für ihre Familie erwarteten. Sie hatten die Entscheidung schon so lange getroffen das dies ein Sinneswandel war den Albus nicht einmal in Erwähnung gezogen hatte.
Dazu kam das Scorpius seinen Job immer sehr ernst genommen hatte. Von Tag eins an war es seine Mission gewesen so viel Forschungen und Texte wie möglich aus der ganzen Welt zu beschaffen um das Zauberer Wissen zu vereinen. Er hatte es in alarmierender Geschwindigkeit getan und der neue Minister nahm es nicht gut an wenn man etwas kürzte – nicht wenn das Ministerium ständig mit MACUSA verglichen wurde.
„Mich könnte das Geld nicht weniger kümmern", sagte Albus resolut. „Ich glaube nicht das ich realisiert habe unter welchem Stress du standest das du so etwas drastisches tust."
„Es ist in Ordnung", sagte Scorpius schnell. „Bei dir ist im letzten Jahr so viel passiert und du hast es so gut gemacht."
Hinter ihm liess ein Occamy ein schläfriger Schrei hören als würde es zustimmen und Albus dachte das es das vielleicht tat. Es schien das die Wesen oft mehr verstanden als er erwartete und sie überraschten ihn jeden Tag.
„Du hast die Verantwortung geteilt und die Produktivität gekürzt."
„Es ist es nicht wert nie Zeit mit dir zu verbringen." Scorpius schüttelte ernst den Kopf. „Es ist es nicht Wert Urlaube auszulassen oder das meine jüngeren Mitarbeiter überlegen zu wechseln wenn sie eine Familie gründen weil unsere Zeitpläne so hektisch sind. Wir haben viel getan und das meiste davon weil du – und Ainsley auf James' Seite – wundervoll und flexibel wart. Ich habe den Heilern einen beträchtlichen Berg an Informationen geliefert und ich habe gesehen wie Räume voller gefährlicher Artefakte konfisziert wurden. Wir haben eine ganze Datenbank über Blutflüche…und wir haben viel gutes getan, aber es ist es nicht wert vor dir aufzuwachen und nach dem Abendessen nachhause zu kommen. Es ist es nicht wert ein fünftel des Jahres weg zu sein und Zeit mit meiner Familie zu verpassen…vielleicht war ich überzeugt das du unglücklich bist weil ich angefangen habe mich zu hinterfragen."
„Also…wirst du mehr zuhause sein?"
„Mehr als bei einem Standard Ministeriumsjob ja", sagte Scorpius und biss sich auf die Lippe. „Ist das in Ordnung?"
Albus strahlte ihn plötzlich extrem zufrieden an. So lange Scorpius glücklich war und sich seiner Familie so hingab wie seiner Arbeit war Albus mit an Board was immer er entschied aber die Aussicht mehr Zeit mit seinem Mann zu verbringen – lange Spielabende mit ihren Kindern zu haben, spontane Besuche in Hogsmeade, Kehrpakete für ihre Kinder in Hogwarts zusammen zu stellen wenn sie nicht schlafen konnten – liess sein Herz schneller schlagen und die Welt schien heller.
„Ist das in Ordnung? Ist das dein Ernst?" fragte Albus empört. „Ich habe bereits meine Ausseneinsätze für die nächsten sechs Monate gestrichen um mehr Zeit hier zu verbringen weil ich dich und die Kinder vermisst habe. Ich habe es gemacht bevor du nachhause gekommen bist und bevor ich krank wurde nachdem ich die Kinder in Hogsmeade besucht hatte."
„Das hast du mir nicht gesagt."
„Ich habe es vergessen bei allem was los war", gestand Albus plötzlich unsicher ob es die richtige Entscheidung gewesen war. Er fühlte sich so zerbrochen seit er krank wurde das darüber zu sprechen keine Priorität hatte besonders wenn Weihnachten vor der Tür stand.
„Es ist in Ordnung", sagte Scorpius schnell. „Wirklich. Ich wusste nur nicht ob die Entscheidung für dich in Ordnung ist. Ich bespreche normalerweise zuerst alles mit dir – „
Scorpius wurde unterbrochen. Er erschrak über den lauten trauerden Schrei hinter Albus welcher sich überrascht umdrehte und sah wie Sturmflügel sie genau beobachtete als er seine Flügel einsteckte und auf seine Seite rollte und Albus runter starrte. Albus starrte ihn an sich dem wachsenden dumpfen Schmerz in seiner Hüfte und seinem Knie nun sehr bewusst. Er bewegte sich hin und her und fragte sich wie lange er noch ohne Hilfe stehen konnte.
„Verdammte Drama Queen", murmelte Albus. „Kann es nicht leiden wenn sich nicht alles um ihn dreht."
Albus schüttelte seinen Kopf über Sturmflügel welcher zufrieden schien sie unterbrochen zu haben. Er sah zurück zu Scorpius welcher seine Hände in seine Taschen gesteckt hatte seine Füsse merkwürdig bewegte und mehr aussah wie der sechzehnjährige Junge in den Albus sich über Bibliothekstische und spät abendliche Gespräche bei denen er sich mit Gummischnecken vollstopfte verliebt hatte als ein Führer im Zaubereiministerium und ein starker Kandidat als Vater des Jahres. Es erinnerte ihn an eine Zeit in der er Scorpius vor Tests beruhigt hatte und seine Hand unter dem Tisch in der grossen Halle gehalten hatte wenn er nervös war und Albus fragte sich ob er vielleicht zu sehr gefangen wurde in den Wendungen die ihr Leben genommen hatte und Scorpius nicht daran erinnert hatte wie sehr er geliebt wurde.
„Albus?" fragte Scorpius nach einem Augenblick und Albus merkte das er ihn zu lange angestarrt hatte wahrscheinlich mit einem Liebeskranken Lächeln das Scorpius länger nicht mehr gesehen hatte.
„Entschuldige", sagte Albus und machte einen langsamen steifen Schritt auf ihn zu. „Manchmal vergesse ich einfach wie viel Glück wir haben."
Dabei wurden Scorpius' Augen unter seiner Brille weicher und seine Sorgenfalten liessen nach. Er lächelte – nicht ein ekstatisches Grinsen oder den breiten fröhlichen Ausdruck den er manchmal für die Kinder machte wenn er sowohl wirklich froh war bei ihnen zu sein aber trotzdem zu müde um alles wirklich zu schätzen. Stattdessen war dies das sanfte Lächeln das Albus sagte das Scorpius nicht nur glücklich war; er war zufrieden.
Plötzlich fand sich Albus in einer festen Umarmung wieder. Er lehnte sich an Scorpius' Brust krallte sich in den Rücken seines Hemds als könnte sie das näher bringen. Der schwache Duft nach alten Büchern und Kürbissaft liess Albus in den Hals seines Mannes grinsen.
„Dich mehr zuhause zuhaben wird perfekt sein", sagte Albus. „Ich weiss was du tust ist wichtig und ich wollte nicht selbstsüchtig sein."
„Sei selbstsüchtig", murmelte Scorpius. „Bitte sei selbstsüchtig."
Es war leicht die Kälte zu ignorieren als er sein Gesicht in Scorpius' Pullover vergrub und Scorpius war stabil als Albus sich gegen ihn lehnte und den Druck von seinem schmerzenden Bein nahm. Da die meisten Tiere schliefen oder eine Lethargie nach dem Essen genossen war die Scheune ruhig und still wie sie es selten war.
„Avery weiss es", flüsterte Albus. „Wie ich verletzt wurde."
„Ich weiss das sie es tut", sagte Scorpius. Überrascht beugte sich Albus zurück und sah zu ihm auf. Statt angespannt auszusehen sah Scorpius traurig aus aber nicht unglücklich. „Ich hatte heute eine halbe Stunde Pause und bin zu Flourish und Blotts gegangen um unsere Buchrrechnung zu bezahlen und habe den Titel auf der Liste gesehen. Sie hat nicht einmal gelogen und das Bestellformular mit meinem Namen unterschrieben. Der Ladenbesitzer kennt uns einfach gut genug und nahm an das es in Ordnung ist und hat das Buch geschickt."
„Du bist nicht wütend auf sie?" fragte Albus. „Weil sie war so verstört als sie aus dem Zug kam."
„Nah ich bin nicht wütend. Kann ich nicht oder? Ich habe ihr immer gesagt Dinge nachzuschlagen wenn sie neugierig ist und sie hat genau das getan was wir ihr beigebracht haben. Ich habe immer an Lexis Einteilung gezweifelt aber Avery…Avery ist hundertprozentig ein Ravenclaw."
„Sie hat etwas geweint", erklärte Albus. „Ich habe allein mit ihr gesprochen. Es sind alles öffentliche Aufzeichnungen und sie wird bald in der Lage sein Ministeriumsaufzeichnungen anzufordern wenn sie sich wirklich für die Nachforschung interessiert – „
„Was sie ist. Über alles."
„Stimmt. Sie liebt dich wirklich weisst du", sagte Albus. Scorpius fuhr mit der Hand durch Albus unbändiges Haar versuchte nicht mal es zu etwas einfachen zu bändigen sondern spielte einfach damit. „Sie war ziemlich erschrocken obwohl sie genau weiss wie die Geschichte endet."
„Hat sie sich selbst überzeugt das du ein Held bist?"
„Ich glaube schon."
„Gut", sagte Scorpius grinsend. Er beugte sich hinunter und küsste Albus fest, sein Griff verfestigte sich um Albus' Mitte und seine Hand streifte die sensible heilende Hand auf Albus' Hals. Die kalte Luft war vorhin etwas schmerzhaft gewesen aber nie in ihrer gemeinsamen Zeit hatte eine Berührung von Scorpius Albus schmerzen bereitet. Anstelle von einem Schlag und Ärger fühlte Albus ein angenehmes wohliges kribbeln und lehnte sich dagegen lächelte gegen die Lippen seines Mannes bis Scorpius sich genug zurück zog um ihn anzusehen.
„Ich glaube auch das du ein Held bist."
„Ich bin ziemlich sicher das du mich halb tot ins St. Mungos getragen hast", sagte Albus grinsend. „Mein Bein tut nun weh. Kannst du mich zurück zum Haus tragen?"
„Ich glaube nicht das es so funktioniert", lachte Scorpius. „Das war einmalig."
„Das ist enttäuschend." Albus grinste zu ihm hoch. „War das Schwammbad einmalig?"
„Nun vielleicht nicht", sagte Scorpius ergiebig als Albus ihn zu einem weiteren Kuss hinunter zog und ihn mit entsprechendem Enthusiasmus traf und Albus hätte den Augenblick perfekt gefunden wäre da nicht Scorpius' Brille. Er wollte gerade zurücktreten und sie weg nehmen als Scorpius sich zurückzog und zur Scheunentür sah.
„Glaubst du wir können uns an den Kindern vorbeischleichen und hoch gehen?"
„Keine Chance", sagte Albus. „Sie sind hungrig. Wollten mit dem Abendessen auf dich warten. Sie werden aufwachen sobald wir reingehen – besonders Avery und Adam. Sie sind wirklich glücklich das du über die Feiertage zuhause bleibst."
„Wirklich?" sagte Scorpius offensichtlich berührt aber irgendwie enttäuscht.
Albus lehnte sich grinsend an Scorpius' Brust. Für eine lange Zeit stand er da unwillig sich zu bewegen und komplett zufrieden bis es Zeit war Sturmflügel zurück in seinen Stall zu bringen. Mit dem grössten Wiederwillen liess er seinen Mann los und führte den Hippogreif zurück an seinen Platz und schloss ihn für die Nacht ein.
„Die Mondkälber sehen glücklich aus", meinte Scorpius. „Ich habe sie gesehen als ich hier rausgekommen bin."
„Es scheint als würden sie den Schnee lieben." Albus nahm die Thermosflasche mit Tee und humpelte zur Scheunentür und glitt unter Scorpius' Arm als er nah genug war. „Giana hat sich grossartig um sie gekümmert während ich krank war."
Scorpius schlang seinen Arm um Albus' Taille und stützte ihn als sie gingen. Es schien ihn nicht zu stören. Albus fragte sich ob das Gefühl das er sich an Scorpius' Seite lehnte schlechte Erinnerungen hoch brachte. Er hoffte es tat es nicht weil es Albus jetzt nur an Nächte erinnerte in denen sie einender unter Wärme und Stille Zauber trösteten und an Tage die sie mehr Zeit an der Hüfte zusammengewachsen verbracht hatten als alleine. Albus glaubte nicht das diese Erinnerungen trotz ihrem Ursprung je schlecht werden konnten und die Aussicht mehr Zeit für einander zu haben liess Albus sich unheimlich dankbar fühlen das es Weihnachten war.
Er trug dieses warme Gefühl hinein und lächelte als Adam und Lexi aufsprangen um ihren Dad zu umarmen. Avery wartete bis die anderen davon abgelenkt wurden Orion zu begrüssen (welcher gerade aus dem Kamin gestolpert war) und den Tisch für das Abendessen zu decken und sie ging flink in Scorpius' Arme. Albus sah von der Armlehne das Sofas zu wie Scorpius sie hielt liess sie sich festklammern als die Geräusche in die Küche wanderten wo Orion alle die zuhörte fröhlich informierte das Harriet Lupin ihn nicht böse angesehen hatte, als er ihr frohe Weihnachten gewünscht hatte.
„Mir geht es gut", hörte Albus Scorpius zu Avery murmeln und für einen Augenblick fühlte er sich als würde er einen furchtbar persönlichen Moment stören, aber er merkte das er nicht wegsehen konnte von der liebevollen Art wie Scorpius sie mit einer Hand an ihrem Hinterkopf und der anderen um ihre Schultern hielt. Es erinnerte ihn an die Art wie Scorpius sie in den ersten Wochen nach ihrer Geburt gehalten hatte – als wäre sie die wichtigste Person der Welt für ihn um sie zu beschützen.
„Was ich gelesen habe war schrecklich."
„Es ist lange her", versicherte Scorpius ihr und beugte sich vor um sie auf den Kopf zu küssen. Avery packte ihn fester. „Es ist sehr lange her und alles ist gut gekommen. Bist du sehr wütend auf uns?"
Avery schüttelte den Kopf vergrub ihren Kopf aber weiter über Scorpius' Herz und Albus dachte das der Anblick von ihnen so zusammen ihn zum weinen brächte wenn er nicht halb abgelenkt von einem krachenden Geräusch aus der Küche wäre. Er zuckte zusammen sicher das Orion den Stapel sauberer Pfannen auf dem Tresen umgeschmissen hatte.
„Es tut mir leid das wir dich so sehr geschützt haben", sagte Scorpius. „Das war nicht fair. Ich hatte nur Angst das wenn du die Details kennst du vielleicht…nun das du dir vielleicht wünscht kein Malfoy oder Potter und sicher nicht beides zu sein."
Albus sprach von der Seite. „Wir wissen alles über problematische Namen."
Avery sah Albus einen Augenblick böse an bevor sie mit gerümpfter Stirn und schmalen Augen zu Scorpius hoch sah. „Wie könnt ihr das glauben?"
„Du hast mich einmal gefragt wieso einige deiner Klassenkameraden dich ohne Grund nicht zu mögen scheinen", sagte Scorpius.
„Du hast gesagt es sei weil die Malfoys und Potter berühmt sind und einige Leute uns nicht mögen aufgrund dessen was ein paar alte Familienmitglieder getan haben."
„Ich wollte nicht das du deine Familiennamen verabscheust."
„Ich verabscheue nichts", sagte Avery und drehte ihr Gesicht wieder in Scorpius' Schulter. Er hielt sie fester und küsste ihren Kopf und Albus frage sich ob er sie jemals loslassen würde. „Ich habe ein paar Fragen."
„Das kann ich mir vorstellen", sagte Scorpius und sah zu Albus.
„Nach Weihnachten", fügte Albus hinzu. „Setzen wir uns alle hin und sprechen darüber."
„Okay", murmelte Avery. „Aber ich würde nichts ändern. Ich möchte nicht Teil einer anderen Familie sein."
Bei Averys Worten seufzte Scorpius mit einem leichten Lächeln offensichtlich erleichtert als er ihre Tochter hielt. Albus entschied sicher zu gehen das dies die entspannteste Weihnachten würde die Scorpius je erlebt hatte und er wollte es an diesem Abend mit einem langen heissen Bad beginnen um sicher zu gehen das er keine Sorgen mehr hatte bevor er schlafen ging.
„Ich bin so froh das du das sagst."
„Ich habe dich vermisst", sagte Avery und trat zurück. Sie nutze den Saum ihres Ärmels um über ihr Gesicht zu wischen und schniefte als sie versuchte sich zu sammeln. Scorpius lächelte zu ihr hinunter.
„Ich habe dich auch vermisst", sagte er. „Und jetzt Kopf hoch. Wir essen zu Abend und dann stehen wir morgen früh auf und machen Weihnachtseinkäufe."
„Du bist sicher das du nicht arbeitest?"
„Positiv und ich habe sicher gestellt das ich in Zukunft viel, viel mehr zuhause bin. Keine Sommer mehr wie der letzte und wir werden diesen Sommer richtig Urlaub machen. An einem lustigen Ort."
„Mit Museen?"
Scorpius hielt inne und rümpfte die Nase. „Okay wir lassen die anderen am Strand und gehen in ein Museum. Versprochen."
Avery grinste anscheinend zufrieden mit dieser Aussage bis ein Schrei gefolgt von Gelächter aus der Küche sie erschreckte.
„Avery!" schrie Adam. „Komm halte Orion davon ab Papas Küche zu zerstören!"
Avery schüttelte den Kopf und ging in Richtung Küche und Albus nutzte die Chance ihr durch die Haare zu wuscheln als sie vorbei ging. Scorpius grinste ihr nach hörte wie die jüngeren Kindern versuchten herauszufinden wie sie den Topf mit Rindereintopf und Brot den Albus vorbereitet hatte erwärmen konnten.
„Werden sie die Küche sprengen?" fragte Scorpius und hörte wie Lexi erklärte wieso der Eintopf langsam auf dem Herd erhitzt werden musste.
„Magie zum erwärmen von Essen ist unvorhersehbar wenn es nicht kleine Mengen an Nahrung ist", sagte Lexi. „Das sagt Papa immer und wir wollen das Essen nicht verbrennen."
Albus hörte das leichte ´oh´ des Verstehens von Charlie.
„Ich glaube sie bekommen das hin", sagte Albus und streckte sein Hand nach Scorpius aus. Als er sie nahm liess sich Albus auf das Sofa fallen und zog Scorpius hinunter. Er fiel mit einem Stöhnen das beinahe von einem kurzen Streit der Kinder darüber welcher Löffel zum Rühren des Eintopfs benutzt werden sollte übertönt wurde halb auf Albus' Schoss und halb auf die Kissen.
Scorpius setzte sich an Albus' Seite und Albus schlang beide Arme um ihn. Es war bei ihrer oft limitierten Zeit und Energie instinktiv sich so nahe wie mögliche zu sein wenn sich die Gelegenheit bot und Albus sah keinen Grund das jetzt zu ändern. Er fühlte wie Scorpius beide Arme um seine Mitte schlang und liess sich in die weichen Kissen und die Wärme der Seite seines Mannes sinken hörte einfach auf das Geräusch des Lachens ihrer Kinder das in Wellen aus der Küche kam und genoss die blinkenden Lichter am Weihnachtsbaum.
„Ich glaube Orion könnte der siebte Spieler in unserem Familien Quidditch Team sein wenn du kein ganzes Set Malfoy-Potters haben willst."
Scorpius gluckste nahm einen Knopf von seinem Hemd und drehte ihn zwischen seinen Fingern.
„Ich denke schon", sagte Scorpius bevor er sich etwas erhob und Albus küsste welcher dachte mit seinem Mann zu knutschen während die Kinder herausfanden wie man den Ofen bediente ein guter Zeitvertreib war. Wandernde Hände und leise nachdenkliche Geräusche von Scorpius sagten ihm das sie übereinstimmten bis Scorpius sich einen Augenblick später zurück zog.
„Oder…nun lass uns nochmal über das Malfoy-Potter Mondkälber Quidditch Team sprechen wenn Charlie sich in Hogwarts eingelebt hat ja?"
Es gab nicht genügend Worte um die Liebe und Hoffnung und Zufriedenheit zu beschreiben die Albus fühlte und alles was er tun konnte war ihn erneut zu küssen und die Freudenschreie der Kinder zu ignorieren als sie den ´Willkommen Zuhause´ Kuchen in der Vorratskammer entdeckten.
