Kapitel 4
Sakura war am anderen Morgen gerade dabei sich einen Tee machen als es an ihrer Tür klopfte. Die junge Frau runzelte die Stirn als sie ihr Haki öffnete und niemand anderen als Uchiha Sasuke in ihrer Nähe spürte. Überrascht blinzelte sie mehrfach bevor sie ihren Kopf schüttelte und an die Tür ging. Sie konnte es noch immer kaum glauben, dass er endlich zurück war. Mit einem kleinen Lächeln öffnete sie die Tür und schaute auf den finsteren Mann, den sie mit allem, was sie hatte liebte.
"Sasuke-kun, guten Morgen" verkündete sie noch immer lächelnd. Der Shinobi nickte nur als er sie aufmerksam musterte. Sie hatte ihr Qipao umgangen und trug einen weiten, minzgrünen Pullover mit beigen Caprihosen, es war schließlich ihr freier Tag. "Komm rein, ich war gerade dabei mir einen Tee zu machen. Magst du auch einen?" fragte sie als sie die Tür offen stehen ließ und zurück in die Küche ging. Sie hörte wie Sasuke die Haustür schloss und ihr anschließend folgte.
Der schwarzhaarige Mann schaute sich in der Wohnung um als er ihr folgte. Die Wände hatten einen dezenten Gelbton, die Einrichtung war überraschend geschmackvoll und sah einladend aus. In einigen Regalen konnte er Bilder sehen, darunter auch das Bild von Team 7 aus ihren Genin Zeiten. Als er in die Küche kam, stand Sakura mit dem Rücken zu ihm und holte eine zweite Tasse aus einem der Schränke. Er verbiss sich ein Lächeln als er sah wie sie sich strecken musste um an die Tasse heran zu kommen. War sie schon immer so klein gewesen? Sicherlich nicht, er erinnerte sich daran vor fünf Jahren nicht ganz so weit hinab schauen zu müssen.
Mit einem triumphierenden Blick stellte sie eine blaue Tasse neben ihre grüne und wartete bis das Wasser heiß genug war um den Teebeutel hinein zu hängen, dann warf sie einen Blick auf ihre Uhr. "Wie lange bist du schon zurück?" fragte sie sich schließlich zu ihm umdrehend, sie bot ihm mit einer Handbewegung einen Stuhl an und setzte sich selbst an ihren Küchentisch. "Seit zehn Tagen" antwortete Sasuke sich setzend. Er sah wie sie ihren Mund öffnete um etwas zu fragen, es sich jedoch verbiss und ihren Mund wieder schloss als sie ihre Stirn runzelte. "Ich bleibe diesmal" verkündete er ahnend, dass es das war, was sie fragen wollte.
Er sah wie grüne Augen sich überrascht weiteten bevor sie anfingen von innen heraus zu strahlen. Wieder verbiss er sich ein Lächeln. Ihre Reaktion war alles, was er wissen musste, sie war noch immer sein. "Sonst würdest du sicherlich nicht dein Anwesen wieder herrichten" sagte sie mit einem Lächeln als sie sich kurz seitlich an die Stirn fasste, als hätte Narutos Aussage am Vortag das nicht schon längst bestätigt. "Hn" murrte er nickend. Diesmal war sie es, die ihn musterte. "Shishou hat dir deinen Arm angebracht" sagte sie als ihr Blick auf seine bandagierte Hand wanderte.
"Aa" antwortete er, nicht offen zugestehen wollend, dass er ihn viel lieber von ihr bekommen hätte. "Wie fühlt es sich an?" fragte sie interessiert, er wusste, was sie beide da gerade machten, sie mussten sich neu kennenlernen und Sakura wollte wohl klein anfangen um ihn nicht zu verschrecken. Sein Blick wurde sanfter, wieder steckte sie zurück für ihn. "Ungewohnt nach fünf Jahren ohne, aber ich komme klar" antwortete er. "Keine Beschwerden? Keine Schmerzen? Taubheit?" fragte sie wie die typische Iryonin, die sie war.
Sasuke biss einen amüsierten Laut hervor. "Alles gut" antwortete er sich ein kleines Grinsen nicht verbeißen könnend. Die Kunoichi runzelte die Stirn und schaute schmollend zu ihm auf. "Ich werde ihn mir später trotzdem ansehen" verkündete sie und der Mann verbiss sich einen weiteren amüsierten Laut. Nachdem Sakura einen weiteren Blick auf die Uhr geworfen hatte, stand sie auf und brachte den nun fertig gezogenen Tee an den Tisch.
"Also, Sasuke-kun, was hast du heute vor?" fragte sie ihren Kopf auf einer Hand abstützend als sie lässig zu ihm rüber schaute. Das Herz des jungen Mannes schlug schneller als er ihren Blick sah, war sie schon immer so attraktiv gewesen? Er räusperte sich leise. "Ich habe noch einiges auf dem Anwesen zu tun" antwortete er schließlich. "Oh? Kann ich dir behilflich sein? Ich habe heute frei und soweit nichts zu tun" fragte die pinkhaarige Kunoichi bevor sie einen Schluck von ihrem Tee nahm.
"Aa" antwortete er nickend, es passte ihm ganz gut, dass sie von sich aus fragte, so musste er sich nicht erst überlegen wie er sie fragen konnte. Er sah ihren überraschten Blick und hob eine Augenbraue an. "Nichts, nichts" wehrte sie auf der Stelle noch immer erstaunt ab. "Ich helfe dir gerne" grinste sie erfreut, dass er ihre Hilfe ohne Aufstand annahm. "Dann sollte ich mich umziehen" grinste sie aufstehend. Sasuke nahm einen Schluck von seinem Tee als er ihr hinterher sah.
Er wusste, dass sie robust war, wieso nur kam sie ihm plötzlich seit seiner Rückkehr so zierlich und zerbrechlich vor? Lag das an ihrer Größe? Er sah, wie sie nach einer kleinen Weile wieder aus ihrem Schlafzimmer kam. Diesmal trug sie ihren roten Qipao mit den hautengen schwarzen Hosen darunter, die kurz unter ihrem Kleid endeten. Sie sah plötzlich so erwachsen aus, wieviel von ihrem Leben hatte er verpasst? Die Kunoichi kam in die Küche, trank ihren Tee aus und stellte die Tasse in die Spüle. Sasuke tat es ihr gleich als er aufstand.
"Also dann würde ich sagen, je eher wir anfangen, desto mehr bekommen wir heute geschafft" grinste sie zu ihm hinauf. "Aa" antwortete er ihr hinaus folgend. Sie gingen in einer angenehmen Stille durch die langsam immer belebter werdenden Straßen ihrer Heimatstadt. Hier und da grüßten einige Leute die Iryonin, Sasuke schaute nur anteilnahmslos zu als sie ungehindert weiter gingen. "Ohayo Taicho!" verkündete eine männliche Stimme als sie Richtung Uchiha Distrikt einbogen.
Sakura und Sasuke blieben stehen als der bullig aussehende Kenji aus Sakuras Team mit einem Korb voller Lebensmittel auf sie zu kam. "Ohayo Kenji" gab Sakura mit einem kleinen Lächeln zurück als der große Mann vor ihnen stehen blieb und sich verlegen am Hinterkopf kratzte. "Ohayo Uchiha-san" sagte der Mann mit einem kleinen Grinsen. "Aa" murrte der angesprochene Mann und erhielt einen schmerzvollen Ellenbogen in seine Seite. Er runzelte die Stirn als er zu Sakura hinab sah, diese ignorierte ihn.
"Was machst du schon auf? Ich dachte du wolltest deinen freien Tag aufs vollste genießen?" fragte die pinkhaarige Frau mit einem amüsierten Grinsen. "Das tue ich doch" antwortete der Shinobi als eine schwarzhaarige Frau auf sie zu kam. "Da bist du ja" verkündete diese seinen Arm erfassend. "Ohayo Sakura-san, wie schön dich zu sehen" sagte sie als sie von ihrem Mann zu der pinkhaarigen Frau schaute. "Ohayo Momoko-san. Wie ich sehe hast du ihn erfolgreich aus dem Bett bekommen" scherzte die Kunoichi auf Kenji nickend.
"Es war nicht einfach, aber ich habe so meine Methoden" gab die schwarzhaarige Frau mit einem Lächeln zurück. "Das glaube ich dir gerne. Ich schwöre es, wärst du nicht da, würde er Kakashis Rekord im zu spät kommen brechen" grinste Sakura und Sasuke schnaubte leise. "Keiner schafft das" murrte er als die pinkhaarige Frau zu ihm hinauf grinste. "Also... uhm... was habt ihr heute vor?" fragte Momoko interessiert auf das Paar schauend. "Oh, Sasuke-kun will sein Anwesen wieder herrichten und ich helfe ihm ein wenig dabei" antwortete die Iryonin mit einem Lächeln.
"Dann wollen wir nicht weiter stören, komm Momoko, wir haben heute noch viel vor" verkündete Kenji. "Einen schönen Tag noch, Taicho, Uchiha-san" fügte er seine Frau von ihnen wegsteuernd hinzu. Die jüngeren Shinobi sahen wie sich Momokos Augen bei der Erwähnung von Sasukes Nachnamen weiteten. Sakura und Sasuke warfen sich nur gegenseitig einen Blick zu bevor sie weiter gingen. Als sie kurz darauf auf dem Anwesen ankamen, sah Sakura, dass einige größere Kartons davor standen.
Sie schaute mit einem fragenden Blick zu dem Mann bei sich auf. "Ich musste einige Möbel austauschen" antwortete dieser voraus gehend. Die Iryonin nickte einmal als sie ihm hinein folgte. "Meine Güte ist das riesig" verkündete sie sich in den großen Räumen am Eingang umsehend. "Und du bist sicher, dass du hier alleine wohnen willst?" fragte sie ihrem alten Teamkollegen in einen noch größeren Raum folgend, der alten Couch nach zu urteilen war es wohl das Wohnzimmer. "Hn" murrte Sasuke unverbindlich als er seitlich einen Blick auf seine Begleitung warf, wenn es nach ihm ging, würde sie binnen kürzester Zeit bei ihm einziehen.
Er sah wie ein entschlossener Blick über ihr Gesicht huschte. "Also dann, wo fangen wir an?" fragte sie zu ihm aufsehend. "Naruto und ich haben bereits das Master Schlafzimmer und ein Bad fertig. Ich dachte, dass wir mit Küche und Wohnzimmer anfangen könnten" antwortete Sasuke leise. Er sah wie Sakura ihre Stirn runzelte. "Heißt das, du schläfst schon hier?" fragte sie die Art des Mannes bereits kennend. "Aa" antwortete er nickend. Die junge Kunoichi atmete tief durch und stemmte anschließend ihre Hände in ihre Hüften.
"Also gut, dann sehen wir mal zu, dass wir das Haus so schnell es geht wieder richtig bewohnbar machen. Teilen wir uns auf. Ich übernehme die Küche und du das Wohnzimmer" sagte sie entschlossen als sie einen Blick auf die große Küche erhaschte. Sasuke musterte sie nur interessiert. Wie konnte man nur so enthusiastisch einer so langweiligen Aufgabe gegenüber stehen? Sie verwunderte ihn immer wieder.
"Wo ist eigentlich Naruto?" fragte die junge Frau sich in der Küche nach einem Anfang umsehend. "Hat eine Mission" antwortete Sasuke als er sich ebenfalls nach einem Anfang umsah. "Also bin ich deine Ausweichoption?" fragte die pinkhaarige Frau sich etwas verletzt fühlend. "Nein, du warst meine erste Option" antwortete der Uchiha sie überraschend. Die junge Frau schaute überrascht ins Wohnzimmer und blinzelte mehrfach. "Es hat sicherlich Spaß gemacht mit Naruto das Schlafzimmer bewohnbar zu machen" grinste sie seine Antwort so interpretierend, dass Naruto einfach nun mal der lauteste Ninja überhaupt war und Sasuke seine Ruhe liebte.
Der Uchiha warf ihr einen finsteren Blick zu, der sie vollkommen kalt ließ. Sie hatte schon schlimmere Blicke auf sich gespürt. Haki gespickte Blicke, dagegen war ein Uchiha ohne aktiviertes Sharingan ein Schäfchen. Kurz darauf gingen sie an die Arbeit. Hier und da halfen sie sich gegenseitig einige Möbelstücke nach draußen zu bringen und die Neuen hinein. Zwischendrin hatte Sakura ihnen etwas zu Essen geholt und sie hatten gemeinsam am Esstisch in der Küche gegessen, während sie sich über mögliche Verbesserungen am Haus unterhielten.
Es war bereits dunkel als sie mit den beiden Räumen fertig wurden. "Wow, wir haben einiges geschafft" verkündete Sakura als sie sich auf die neue Couch fallen ließ. "Aa" seufzte Sasuke als er sich neben sie setzte. "Es sieht gut aus" sagte sie sich umsehend. "Hn" murrte der junge Mann bei ihr ihren Blick folgend. "Etwas Farbe würde sicherlich gut aussehen, weiße Wände sehen irgendwie kalt aus" schlug sie nachdenklich vor.
Der letzte Uchiha schaute auf sie hinab. Er wollte, dass ihr das Haus gefiel. "Würdest du... helfen?" fragte er leise. "Na-natürlich, wenn du wirklich meine Hilfe willst, dann gerne" antwortete sie sofort darauf anspringend. Es war so unglaublich selten, dass dieser Mann in seinem Leben nach Hilfe fragte, dass sie diesen Moment... diesen ganzen Tag lieben gelernt hatte. "Ich habe morgen Nachmittag nichts vor. Wenn du willst, könnte ich abends etwas Kochen und wir können noch einige andere Räume säubern" schlug sie vor. "Aa" gab der schwarzhaarige Mann nickend zurück.
"Also dann, es ist spät" verkündete Sakura aufstehend, die junge Frau unterdrückte sich ein Gähnen als sie ihre angespannten Muskeln streckte. "Ich sollte nach Ha-" "Bleib" unterbrach der junge Mann ihren Arm ergreifend. Überrascht schaute sie zu ihm hinab. "Es ist spät und du bist müde" sagte er leise und ihr Blick wurde sanft, sie wollte ihr Willkommen sein in seinem Haus nicht überstrapazieren. "Ich komme schon klar" versuchte sie ihn zu versichern. Sie war nicht mehr das kleine Mädchen, das seinen Schutz brauchte, sie war ANBU Captain und noch so viel mehr.
"Sakura" sagte er nur sie nicht gehen lassend. Die angesprochene Frau runzelte die Stirn und schaute ihm tief in die dunklen Augen. "Okay" seufzte sie schließlich nachgebend. "Dann nehme ich die Cou-" wieder wurde sie unterbrochen als er aufstand und sie hinter sich die Treppe hinauf zog. "Sasuke was?" verkündete sie überrascht. "Das Bett ist groß genug" gab er zurück als er die Tür zum Master Schlafzimmer öffnete. Ein riesiges Bett kam in der Mitte eines geschmackvoll eingerichteten Schlafzimmers zum Vorschein.
An der Wand des Kopfendes war der typische Uchiha Fächer abgebildet, ein großes Fenster mit einem langen Balkon in den Innenhof, rundeten den Look des Raums ab. "Hier, da ist das Bad, du kannst gerne Duschen, wenn du willst" verkündete Sasuke als er ihr eins seiner T-Shirts und ein Handtuch in die Hand drückte. "Uhm... danke" gab sie blinzelnd zurück bevor sie im Badezimmer verschwand.
Während er hörte wie die Dusche anging, stellte sich Sasuke auf den Balkon und schaute auf den Garten im Inneren des Anwesenkomplexes. In den folgenden Wochen, wenn das Haus soweit bewohnbar war, würde er dafür sorgen, dass die private heiße Quelle des Uchiha Distrikts wieder begehbar war. Was Sakura wohl dazu sagen würde? Er wollte ihr die Vorzüge zeigen dort zu wohnen. Er war so sehr in Gedanken versunken, dass er im ersten Moment gar nicht gemerkt hatte, wie Sakura zurück in den Raum kam.
"Sasuke-kun?" fragte sie leise als sie sich in die Tür zum Balkon stellte. Der angesprochene Mann drehte sich zu ihr um und seine Augen weiteten sich bei dem Anblick, der sich ihm bot. Sein T-Shirt war Sakura um einiges zu groß, es ging ihr fast bis zu den Knien und hing an einer Schulter etwas hinunter, cremig weich aussehende Haut zum Vorschein bringend. Sie sah atemberaubend und zugleich unglaublich beschützt aus. Die junge Frau schaute zu ihm auf als sie sich in einer nervösen Geste eine störrische Strähne Haare hinter ihr Ohr strich.
"Sasuke-kun?" fragte sie unsicher klingend. Der Uchiha rief sich zur Ordnung. "Leg dich schon mal hin, ich gehe nur schnell duschen" sagte er leise als sie zur Seite ging, damit er zurück ins Schlafzimmer konnte. "Okay" sagte sie leise, wieso klang sie plötzlich so klein? Leise seufzend holte sich der letzte Uchiha Kleidung für die Nacht aus dem großen Schlafzimmerschrank und verschwand anschließend im Bad, in der Hoffnung wieder zu sich zu finden. Sein Herz pochte so stark, dass er glaubte es würde jeden Moment seinen Körper verlassen. Wow, er würde nichts dagegen haben, sie jeden Abend so zu sehen.
Nach der entspannenden Dusche kam der junge Mann zurück ins Schlafzimmer und ein weiteres Mal verschlug der Anblick seinen Atem. Sakura lag instinktiv auf der richtigen Seite, von der Tür weg am Fenster zum Innenhof, niemand würde sich trauen durch den Hof der Uchiha in das Haus einzubrechen, so stand er automatisch zwischen ihr und jeder möglichen Gefahr. Sie schlief bereits, was ihm einiges über ihr Komfortlevel mit ihm aussagte. Sie vertraute ihm dem Anschein nach so sehr, dass sie keine Probleme hatte in seinem Haus auch ohne seine direkte Anwesenheit einzuschlafen, sich vollkommen hilflos ihm offenbarend.
Dieser Gedanke war beflügelnd. Leise, wie der Ninja, der er war, ging er zu seiner Seite des Betts und legte sich ebenfalls hin. Er löschte das Licht und schaute zu seiner Bettnachbarin rüber. Sie lag mit dem Rücken zu ihm, das Uchiha Emblem war etwas zerknittert zwischen ihren Schulterblättern sichtbar und Sasuke schwor sich, dass sie in nicht allzu ferner Zukunft das Emblem nicht nur nachts tragen würde. Endlich fühlte er sich, als wenn er Zuhause angekommen war. Mit diesem Gedanke, schloss er seine Augen und schlief ein.
/*/*/*/*/*/*/*/*/*/*/*/*/*/*/*/*/*/*
Mitten in der Nacht wachte Sasuke auf. Sakura hatte sich wohl gedreht, die ungewohnte Bewegung in seiner Nähe hatte ihn geweckt. Er öffnete seine Augen und schaute zu der jungen Frau rüber. Ruhe erfasste ihn als er ihre entspannten Gesichtszüge aufmerksam musterte. Sie war wahrlich zu einer Schönheit heran gereift. Er würde alles daran setzen, dass sie zu ihm gehörte, selbst wenn es bedeutete, dass er sich ihr gegenüber öffnen musste.
Sasuke streckte einen Arm nach ihr aus und strich eine störrische Strähne aus ihrem Gesicht. Die junge Frau seufzte leise als sie sich in seine Berührung lehnte. Beflügelt, dass sie nicht aufwachte, tippte er sanft auf ihr Yin-Siegel. Er war so stolz, dass sie es trug, es war ein Zeichen ihrer unglaublichen Stärke. "Bleib bei mir" sagte er leise bevor er seine Augen schloss und wieder einschlief.
