Kapitel 19
Sakura hatte den vorherigen und diesen Tag dafür genutzt das Treiben in dem Labor, in dem sie gefesselt war, zu beobachten. Sie fand heraus, dass viele Schriftrollen in einem Safe an der anderen Wand aufbewahrt wurden, nun musste sie nur noch einen geeigneten Zeitpunkt finden um zu fliehen. "Ah sie ist wach" verkündete eine neue Stimme und ein Mann mit braunem Haar kam in den Raum. Sakura hob nur eine Augenbraue. "Du bist wirklich ein interessantes Wesen" fügte der Mann mit einem sadistischen Grinsen hinzu. "Kein Herz, aber das Blut wird irgendwie durch deine Adern gepumpt, das schauen wir uns doch mal genauer an, Sakura" grinste er sie bei dem Namen benennend, der ihm berichtet wurde.
"Und wer bist du?" fragte sie offensichtlich unbeeindruckt. "Das hat dich nicht mehr zu interessieren. In wenigen Minuten wirst du eh nicht mehr in der Lage sein viel zu sagen" grinste er vor ihr stehen bleibend. Ein felines Grinsen schlich über ihre Lippen als sie ihren Kopf leicht seitlich neigte. "Negativ" antwortete sie sichtlich amüsiert. Der Mann lachte. "Du gefällst mir. Dieser Optimismus" lachte er als hätte sie den besten Witz der Welt erzählt. Sakuras Augen zogen sich zusammen als sie ihr Kenbunshoku einsetzte.
"In dieser Basis befinden sich gegenwertig genau 72 Menschen auf zwei verschiedenen Ebenen. In weniger als einer Minute werden nur noch du, meine Freunde und ich bei Bewusstsein sein. Du wirst mir die Schriftrolle zeigen, wofür ich gekommen bin und dann werde ich hier alles abfackeln" erklärte die Kunoichi mit einem falschen Lächeln. Der Mann schaute sie erst verblüfft an, bevor er anfing zu lachen, jedoch war es leicht gestreckt, woher wusste sie wie viele Leute er dort hatte und auf wie vielen Ebenen? Die junge Frau schloss ihre Augen mit dem Lächeln und neigte ihren Kopf auf die andere Seite als es verschwand.
Sie öffnete ihre Augen wieder und eine enorme Druckwelle presste sich aus ihrem Körper hervor. "Also dann, wo finde ich die Schriftrolle?" fragte sie als ihr Körper sich in Flammen auflöste und sie sich vor den Mann stellte, der in Todesangst zusah wie die Leute um ihn herum mit Schaum vor den Mündern einfach umfielen.
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Sasuke und Naruto schauten erschrocken auf als sie die Druckwelle sie erreichte. "Was war das?" fragte der blonde Shinobi nach Luft ringend. "Kein Plan" gab Sasuke die Zähne zusammen beißend zurück. Vor ihrer Zelle fielen die Wachen mit Schaum vor den Mündern bewusstlos um, kurz darauf hörten sie eine Explosion. "Sakura!" rief Sasuke, sie war alles, woran er in dem Moment noch denken konnte. Es dauerte keine fünf Minuten bevor die pinkhaarige Frau vor ihrer Zelle stand.
"Da seid ihr ja" verkündete sie die Tür mit einem Schlüssel öffnend. Sie löste zuerst Sasukes Fesseln, dieser ließ sich nicht zweimal bitten als er sie in seine Arme zog und fest an sich drückte. "Mir ist nichts passiert" murmelte sie gegen seine Schulter als er zitternd einatmete. "Hey uhmm... ich will den Moment ja nur ungern unterbrechen, aber könntet ihr mich befreien?" fragte Naruto etwas verlegen. "Natürlich" lachte die Kunoichi als sie den Schlüssel nahm und die Fesseln des blonden Shinobis löste, nur um sich kurz darauf in seiner Bärenumarmung wiederzufinden.
"Wir sollten verschwinden" verkündete die Frau gegen seine Schulter, wann waren ihre Jungs so viel größer geworden als sie es war? "Dann los" grinste der Jinchuriki und eilte voraus. Kurama wusste genau wo ein Luftzug ging und somit der Ausgang war. Gemeinsam flohen sie. Dem Stand der Sonne nach zu urteilen war es Nachmittag als sie aus der Höhle kamen. Sie brauchten nicht lange bis sie wussten, wo sie sich befanden und rannten in Richtung Heimat.
