Kapitel 13
Einige Tage später machten sie sich endlich auf den Weg nach Dressrosa. Sie hatten gerade Purple Palace, ein Ort an dem wirklich alles purpurn war, mit Caesar Clown in Seesteinschellen verlassen. "Alles klar, auf nach Dressroba!" rief Luffy begeistert. Er hatte einen Teil des Schlosses, in dem Caesar Clown zuvor gearbeitet hatte, dem Erdboden gleich gemacht und konnte weitere Kämpfe kaum abwarten. "Dressrosa" verbesserte Law sich insgeheim fragend, wo er sich nur hinein geritten hatte.
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"Law-kun... was machst du hier?" fragte Sakura als sie einige Tropfen eines Nervengifts in eine Lösung gab. Der Mann in Frage lag entspannt auf dem Bett und beobachtete die pinkhaarige Frau aufmerksam bei ihrer Arbeit. "Dir bei der Arbeit zusehen?" bot er amüsiert an. "Wie lange glaubst du, kannst du vor Luffy davon laufen?" fragte die Ärztin amüsiert. Sie hatte gesehen wie interessiert Luffy zu Law geschaut hatte als sie vor kurzem zu Mittag gegessen hatten.
Ein Grinsen schlich über ihre Lippen als der Mann amüsiert schnaubte. "Ich laufe nicht davon" gab er schließlich zurück. "Was ist das dann?" fragte die pinkhaarige Frau die Lösung einige Male schwenkend, beide sahen zu, wie sie sich grün verfärbte. "Ich schaue dir zu, wie du ein Gegengift herstellst" antwortete der Arzt sehr wohl wissend, was sie tat. "Und du glaubst, dass du mir dabei hilfst, in dem du auf meinem Bett liegst und mich beobachtest?" fragte sie mit einem Grinsen über ihre Schulter hinweg zu dem Mann schauend.
Dieser schenkte ihr ein attraktives Grinsen. "Funktioniert es etwa nicht?" fragte er mit einer angehobenen Augenbraue. "Oh natürlich, tut mir leid, dass ich den großen, bösen Chirurg des Todes jemals hätte anzweifeln können. Kannst du mir noch einmal verzeihen?" fragte sie nun ebenfalls eine Augenbraue anhebend. "Hm..." murrte dieser sich über seinen Bart streichend als er sie eingehend betrachtete. "Na gut, aber nur wenn du heute Abend beim Essen ausnahmsweise mal neben mir sitzt" sagte er schließlich langsam.
Sakura atmete in einer dramatischen Geste erleichtert aus. "Na so ein Glück... das bekomme ich sicherlich hin" gab sie sich eine Hand auf ihre Brust legend, um die Geste zu verstärken, zurück. Law schnaubte amüsiert als er seine Hände hinter seinem Kopf verschränkte und sich entspannt zurück lehnte. Das Bett war wirklich bequem. "Sakura-swaaaan, ich habe dir etwas zu trinken gemacht!" rief Sanji durch die Tür hindurch. Er war einer der Wenigen, der sie bei der Arbeit stören durfte.
"Komm rein, Sanji" rief sie zurück. Die Tür öffnete sich und der blonde Koch kam hinein. Er stockte kurz als er Law erblickte und sein Blick verdunkelte sich. "Was machst du denn hier?" fragte er schroff. "Er hilft mir dabei ein Gegengift für eins von Caesars gängigsten Giften herzustellen" antwortete Sakura ohne mit der Wimper zu zucken. "Aber natürlich, Sakura-swaaan, das hier ist für dich, meine Hübsche" schwärmte der Koch als er ihr eine kleine Kanne frisch gebrühten Tee mit einer Tasse und etwas Zucker auf einen Schreibtisch am Ende des Raums neben einer weiteren Tür stellte.
"Vielen Dank, Sanji. Tee ist jetzt genau das Richtige" sagte die pinkhaarige Frau mit einem aufrichtigem Lächeln, das Herzen in Sanjis Augen aufsteigen ließ. "Nichts zu danken, Sakura-swan. Das ist nur eine kleine Aufmerksamkeit für deine harte Arbeit" schwärmte der Koch. "Und wo ist mein Lohn für meine harte Arbeit?" fragte Law mit einer angehobenen Augenbraue. Sanji fuhr mit einem finsteren Blick zu ihm herum. "Dein Lohn ist, dass du Zeit mit der lieblichen Sakura verbringen kannst" antwortete der Koch in einem warnenden Ton. "Wenn du das sagst" murrte Law amüsiert.
Mit einem letzten warnenden Blick drehte sich der blonde Mann wieder der pinkhaarigen Frau zu. "Kann ich noch etwas für dich tun, Sakura-swan?" fragte er in einem freundlicheren Ton. "Nein danke, Sanji" antwortete sie mit einem kleinen Lächeln. "Ich hole euch dann, wenn das Abendessen fertig ist" informierte der Koch lächelnd bevor er aus dem Raum ging und die Tür hinter sich schloss. Dabei einen letzten, warnenden Blick auf Law werfend.
Dessen amüsierter Blick richtete sich auf Sakura, nachdem die Tür zuging. "Ich helfe dir also wirklich?" fragte er mit einer angehobenen Augenbraue. Die Kunoichi zuckte mit einer Schulter. "Das haben wir doch eben festgestellt, oder?" gab sie zurück. "Stimmt" murrte er mit einem amüsierten Funken in seinen Augen. Er schaute zu, wie sie ihr unfertiges Gegengift auf einen Brenner platzierte, dann stand sie auf und ging zu ihrem Schreibtisch. Sie schüttete sich etwas von ihrem Tee ein und trank genüsslich einen Schluck.
"Hey und wo ist meiner?" fragte der dunkle Doktor. Die pinkhaarige Frau schaute amüsiert zu ihm. "Du hast Sanji gehört, dein Lohn ist, dass du Zeit mit meinem lieblichen ich verbringen kannst" antwortete sie grinsend. "Das macht allerdings nichts gegen meinen Durst" entgegnete er mit gerunzelter Stirn. Sakura seufzte leise, füllte ihre Tasse wieder auf und gab sie Law. Dieser schaute erstaunt zu ihr auf. "Wenn du nicht willst, dann trinke ich den Tee alleine aus und ich schmeiße dich raus" verkündete sie bei seinem Blick.
"Du magst wirklich harmlos aussehen, aber du hast eine richtig gemeine Ader" sagte der schwarzhaarige Mann als er sich aufrichtete und die Tasse entgegen nahm. "Das gefällt mir" grinste er bevor er einen Schluck nahm. Er sah wie ein verspielter Funke in ihre grünen Augen stieg als sie sich zu ihm vorbeugte und mit einem Finger über die linke Seite seines Unterkiefers strich, die dabei entstehenden Funken interessiert betrachtend. "Du hast nicht den Hauch einer Ahnung wie gemein ich wirklich sein kann" sagte sie ihm in die Augen schauend.
Das erste Mal seit er sie kannte, sah er etwas in ihren Augen, dass das Blut in seinen Adern kurzzeitig gefrieren ließ. Sie blinzelte und der Ausdruck war verschwunden. "Du machst mich wirklich neugierig" murrte er sich wieder fangend als er ihre Hand ergriff während sie sie von seinem Gesicht zog. Er stellte die Tasse auf das kleine Schränkchen neben dem Bett und zog die pinkhaarige Frau zu sich. "Ich hätte wirklich nicht erwartet, dass ich jemand so interessantes in dieser Crew finden würde" grinste er als sie neben ihm auf dem Bett landete.
Hier und da sprühten die Funken als ihre Körper sich berührten. Beide waren leichter bekleidet als einige Nächte zuvor, was die Funken selbst durch ihre Kleidung hindurch auslösten. Sakura schloss kurz ihre Augen und genoss den Kontakt bevor sie ihren Kopf schüttelte. "Überraschung" sagte sie trocken als sie zu ihm aufsah. Der Mann schnaubte. "Euer Koch wird mich umbringen, wenn er uns so sehen sollte" murrte er noch immer amüsiert. "Es war wirklich nett, dich kennengelernt zu haben" war alles, was Sakura dazu sagte. "Du gemeines Stück, du" verkündete er als er sie an der Hüfte erfasste und sich auf sie drehte.
"Wenn du eben noch geglaubt hast, dass Sanji dich für unsere vorherige Position schon umbringen würde, was würde er dann jetzt wohl machen?" fragte sie interessiert zu ihm hinauf schauend. Ein räuberisches Grinsen schlich über seine Lippen als er zu ihr hinab schaute. Es gefiel ihm mehr als er zugeben wollte sie dort zu sehen. "Ich schätze er wäre nicht abgeneigt von Folter, sollte er seinen Infarkt überleben" antwortete der Mann und grinste als die junge Frau überrascht lachte.
"Du bist schrecklich" grinste sie mit funkelnden Augen und Laws Atem stockte bei dem Anblick. "Pirat" antwortete er als würde es alles erklären. "Das ist deine Ausrede für alles, was?" fragte sie mit einer angehobenen Augenbraue. "Solange es funktioniert. Wieso sollte ich eine altbewertete Antwort ändern?" gab er grinsend zurück. Die pinkhaarige Frau schnaubte, bevor sie sich aufrichtete, ihn dabei von sich schiebend. "Ich muss mich um mein Gegengift kümmern" erklärte sie bei seinem eingehenden Blick.
"Kommst du, wenn du fertig bist wieder zu mir?" fragte er sich aufs Bett fallen lassend als sie aufstand. "Hat dich in letzter Zeit etwas am Kopf erwischt?" fragte sie interessiert und grinste als er amüsiert schnaubte. "Das wäre durchaus eine Erklärung" murrte er als er zusah wie sie sich wieder ihrer Arbeit widmete.
