Heute vor 61 Jahren, am 21. August 1959, wurde Hawaii als 50. und letzter Bundesstaat in die Union der Vereinigten Staaten von Amerika aufgenommen. Zum Gedenken an dieses Ereignis ist in Hawaii immer der dritte Freitag im August ein Feiertag - d.h. dieses Jahr stimmt der Feiertag mit dem exakten Jahrestag überein, oder anders ausgedrückt: Der 21. August war 1959 genau wie dieses Jahr ein Freitag. :-)
Völlig ungerührt von den Rufen des Zeitungsjungen stand Lord Buttercup vor dem Depot von Wells Fargo & Co., welches sich schräg gegenüber dem Zeitungsgebäude befand, und sagte zum neben ihm stehenden Sheriff: „Die amerikanische Produktivität ist in der Tat erstaunlich! Trotz sengender Hitze ein Extrablatt statt Mittagspause! Und dabei musste die Druckerpresse heute ja auch noch die Steckbriefe der Daltons, die Ihre Helfer heute Morgen überall angeschlagen haben, anfertigen."
„Oh, die Steckbriefe sind nicht erst heute gedruckt worden, Lord Buttercup", erwiderte der Sheriff. „Wissen Sie, so oft, wie die Daltons gesucht werden, haben wir immer einen Stapel davon vorrätig. Von Zeit zu Zeit wird die Höhe der Belohnung angepasst und alle zehn Jahre gibt es neue Fotos – schließlich werden auch die Daltons älter."
„Welch bemerkenswerter Pragmatismus", lobte der Lord. Nach einer kleinen Pause fuhr er fort: „Sie wissen nicht zufällig, wie es um das Befinden von Mr. Joker Jim bestellt ist, Sheriff? Nachdem ich meiner Verpflichtung als Gentleman nachgekommen bin, würde ich jetzt nämlich diesen bezaubernden kleinen Ort mit seinen gastfreundlichen und so herrlich pittoresken Bewohnern gerne verlassen. Mein Diener James erwartet mich noch heute in Yuma, von wo aus wir den morgigen Zug nach Sacramento, Kalifornien, nehmen möchten. Dort werde ich noch einige Wochen hart mit meinen Rennpferden Gilgamesch und Enkidu trainieren müssen, um gegen die einheimische Konkurrenz eine Chance auf der Rennbahn zu haben. Nach dem Rennen geht die Reise per Dampfer über den Pazifik nach Melbourne, Australien, wo ich die Weltausstellung, die am ersten Oktober eröffnet wird, besuchen möchte. Allerdings möchte ich auch demnächst wieder einmal nach Frankreich, um meinem lieben alten Freund Gustave Eiffel ins Gewissen zu reden. In seinem letzten Brief schrieb er nämlich von einer Idee, die ihn in letzter Zeit umtriebe und deren Verwirklichung in höchstem Maße schockierend wäre: Er möchte mitten in Paris einen gigantischen Turm aus Metallstäben errichten! Ich bitte Sie, Sheriff! Das würde das Antlitz dieser ehrwürdigen Stadt doch völlig verschandeln! Welcher Tourist würde die Hauptstadt Frankreichs dann noch besuchen wollen? Gustave sollte sich lieber darum kümmern, dass die Freiheitsstatue endlich fertig wird. Sie wissen ja sicherlich, dass 'Miss Liberty' ein Geschenk Frankreichs zum hundertjährigen Jubiläum der Unterzeichnung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung sein sollte. Sie hätte also bereits vor knapp vier Jahren in New York aufgestellt werden müssen, doch leider sind bis heute nur einzelne Teile fertiggestellt."
Der Sheriff hatte diesem langen Redeschwall voller Staunen zugehört und sagte schließlich, als der Engländer eine Atempause machte: „Donnerwetter, Lord Buttercup, Sie kommen ja ganz schön in der Weltgeschichte herum! Und ich dachte, ich sei weit gereist, weil ich schon mal oben in Montana war ..."
„Herrliche Gegend, ganz bezaubernd!", schwärmte der Edelmann. „Ich war bei einem meiner früheren Besuche einmal dort und war fasziniert von der Natur. Überhaupt gibt es in Ihrem großen Land eine beeindruckende Vielfalt an malerisch schönen Landschaften. Wälder, Prärien, Berge, Wüsten – den besten Überblick erhalten Sie, wenn Sie mit der transkontinentalen Eisenbahn einmal von Küste zu Küste fahren. Mittlerweile ist das ja möglich. Die 'Jungfernfahrt' 1869 war ja schon in Sacramento zu Ende, und ich musste die Postkutsche bis zum nächsten Seehafen nehmen. Nichtsdestotrotz war das Erlebnis überaus beeindruckend."
„Demnächst wird es eine zweite transkontinentale Eisenbahnlinie geben, Mylord", ergriff der Sheriff nun das Wort. „Vor drei Jahren hat die Southern Pacific Railroad den Colorado bei Yuma überquert, und, wie neulich durch die Presse ging, ist es schon fast zwei Monate her, dass sie drüben in Tucson die Ankunft der Schienen gefeiert haben. Mit goldenem Nagel und allem, was so dazugehört. Jawohl, Sir, der Süden steht dem Norden bald in nichts mehr nach."
Der Sheriff strich sich zufrieden über den Schnurrbart. Dann jedoch verfinsterte sich sein Gesichtsausdruck, und er fuhr bekümmert fort: „Zu dumm nur, dass die Eisenbahnfritzen ihre Schienen nicht durch Pleasure Gulch legen wollten! Zu felsiger, unebener Boden! Weiter nördlich, näher am Fluss, sei das Gelände viel besser geeignet. So kommt es, dass wir nach wie vor mit der Postkutsche vorliebnehmen müssen, und wenn die Eisenbahn erst mal bis Texas durchgeht, dann wird Wells Fargo den Betrieb dieser Linie irgendwann wegen Unrentabilität einstellen müssen. Das ist dann das Aus für unser Städtchen, fürchte ich."
„Das wäre in der Tat ein Jammer", pflichtete Lord Buttercup bei. „Was soll dann aus all diesen fleißigen Farmern werden, die dank harter Arbeit die Wüste in fruchtbares Ackerland verwandelt haben?"
Der Sheriff zuckte die Achseln: „Abwandern werden sie, nach Yuma, oder weiter nach Kalifornien, höchstwahrscheinlich. Pleasure Gulch wird dann wohl eine Geisterstadt werden, wie so viele andere Städte hier im Westen. Und dabei sah es noch vor drei Jahren so gut aus! Dieses neue Gesetz, der Desert Land Act, verhieß den Siedlern, die es mit dem kargen Wüstenboden aufnehmen wollten, ein riesiges Stück Land als Belohnung – eine Meile im Quadrat! Daraufhin strömten von überallher tüchtige Farmer nach Arizona, also auch nach Pleasure Gulch, und aus dem trostlosen kleinen Kaff wurde das ansehnliche Städtchen, das Sie heute vor sich haben."
Es war unverkennbar, wie stolz der Sheriff auf seine Stadt war. Der Lord sollte nicht glauben, dass Pleasure Gulch es nicht mit jedem beliebigen Ort in England aufnehmen könne! Er reckte die Brust heraus und steckte die Daumen hinter seine Hosenträger, bevor er fortfuhr: „Ja, Sir, Pleasure Gulch hat sich wirklich sehr gemacht. Ursprünglich war es ein winziges Nest, gegründet von Bergleuten, die im südlich der Stadt gelegenen Hügelland nach Gold gruben. Sie können sich vorstellen, was für ein Sündenbabel das anfangs gewesen ist! Erst durch die Farmer kamen Anstand, Moral und Gesetz hierher. Die spärlichen Goldvorkommen waren bald erschöpft, sodass die Glücksritter weiterzogen. Seitdem ist Pleasure Gulch ein respektabler Ort. Den glanzvollen Höhepunkt seiner Karriere bildete die Nachricht, dass die Eisenbahn aus Kalifornien hier vorbeikommen sollte! Wie groß war da die Enttäuschung, als die Vermesser der Southern Pacific das Gelände schließlich für ungeeignet befanden und die Schienen einfach nördlich an Pleasure Gulch vorbeigebaut wurden!"
„Das muss in der Tat eine herbe Ernüchterung gewesen sein, Sheriff. Apropos transkontinentale Eisenbahn. Ich wünschte, es gäbe in der Alten Welt etwas Vergleichbares. Eine Eisenbahnlinie quer durch Asien z. B., oder noch besser: eine durchgehende Verbindung zwischen den Metropolen Europas und des Orients. Was wäre es doch für eine Annehmlichkeit, wenn ich von London aus direkt mit dem Zug nach, sagen wir, Istanbul reisen könnte!"
Der Lord seufzte schwärmerisch und fuhr sogleich fort: „Natürlich ist es für Großbritannien aufgrund seiner Insellage schlecht möglich, durchgehende Eisenbahnlinien zum Kontinent zu unterhalten. Doch wer weiß – vielleicht wird es eines Tages möglich sein, einen Tunnel unter dem Ärmelkanal zu graben? Immerhin hat man es auch fertiggebracht, eine Telegrafenleitung quer durch den Atlantik zu legen – ein Unterfangen, welches zunächst als undurchführbar abgetan wurde! Sicher gab es einige Rückschläge, aber wie Sie selbst wissen, Sheriff, ist es heutzutage selbstverständlich, Telegramme zwischen der Alten und der Neuen Welt hin- und herzuschicken. Warum sollte man also nicht auch Großbritannien über einen Tunnel mit dem europäischen Festland verbinden können? Oder über eine Brücke? Hm, vielleicht sollte ich diese Idee mal meinem Freund Gustave unterbreiten ..."
Doch bevor der Lord diesen Gedanken weiter ausführen konnte, beendete ein jäher Ausruf, der von Westen an ihre Ohren drang, die Plauderei der beiden Herren: „Indianer auf dem Kriegspfad!"
Im Nu flogen ihre Köpfe herum, und sie erblickten Lucky Luke, der weit nach vorne über Jollys Mähne gebeugt und in den Steigbügeln stehend im schnellen Galopp näher kam. Direkt vor dem Sheriff brachte er den staub- und schweißbedeckten Hengst zum Stehen und fiel selbst schnaufend in den Sattel zurück.
„Die Yumas sind auf dem Kriegspfad! Sie rufen per Rauchzeichen Verstärkung aus den Bergen herbei! Wir müssen sofort Fort Yuma benachrichtigen und die Stadt verbarrikadieren!"
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Im Büro des Western Union Telegraph nahm Charles Wentworth gerade eine Pressemitteilung entgegen: „Tragödie am 11. Mai 1880 in Mussel Slough, Hanford, Kalifornien. Southern Pacific Railroad und ansässige Farmer streiten um Grundbesitzrechte. Gewalttätige Auseinandersetzungen ..."
„Schnell, Charles, eine Eilmeldung!", rief der Sheriff, kaum dass er die Tür des Amtes mit einem lauten Ruck aufgestoßen hatte.
„Moment, Sheriff, das hier ist wichtig", brummte der Beamte und hob die linke Hand in einer Einhalt gebietenden Geste. Mit der rechten fuhr er fort, mit einem Bleistift kryptische Kürzel auf einen Block zu kritzeln.
„Nicht so wichtig wie das hier", rief der Sheriff aufgeregt. „Die Yumas greifen die Stadt an!"
Charles Wentworth richtete sich mit einem Ruck auf und ließ den Bleistift fallen. Der Telegraf klapperte noch ein paar Mal, dann stand er still.
„Zum Teufel mit Mussel Slough in Kalifornien und der Bande von der Southern Pacific! Die Rettung unserer Skalpe geht vor! Zum Glück haben die Rothäute die Leitung noch nicht gekappt."
Mit diesen Worten drehte der Beamte den Telegrafen so, dass Lucky Luke, der direkt hinter dem Sheriff eingetreten war, ihn bequem bedienen konnte. Im nächsten Augenblick schon lagen die Finger des Cowboys auf dem Schalter und ein charakteristisches Tatati-Tatata erfüllte den Raum. Charles Wentworth, der ein äußerst erfahrener Morser war, staunte nicht schlecht über die ungeheure Geschwindigkeit, mit der Lucky Luke den Telegrafen bediente.
„Donnerwetter, Mr. Luke, Sie haben ja einen ganz flinken Finger", bemerkte er anerkennend.
„Yep", antwortete der Cowboy kurz und bündig und richtete sich wieder auf. Der Sheriff konnte beobachten, wie Lukes Schatten noch immer über den Telegrafen gebeugt war.
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Unterdessen hatte Jolly Jumper seinen Durst an der Tränke vor dem Telegrafenamt gelöscht. Nun stand er mit erhobenem Kopf da und beobachtete seinen Cowboy durch das Fenster.
„Manchmal frage ich mich, ob wirklich er so 'flinke Finger' hat, oder ob nicht vielleicht sein Schatten eine ziemliche Trantüte ist. Wie dem auch sei, er denkt hoffentlich daran, dass man ein verschwitztes Pferd nicht einfach auf der Straße stehen lassen darf, sondern gründlich mit Stroh abreiben muss, damit es gesund bleibt."
Der Hengst wieherte und schüttelte Schweif und Mähne, bevor er fortfuhr: „Was für eine planlose Geschichte! Erst sollen wir Molly Mulligan finden, dann eine Postkutsche eskortieren bzw. ziehen, dann sind wir hinter den Daltons her, aber wegen dieser Greenhorn-Lehrerin kommt mein Cowboy nicht in die Pötte, dann gibt es ein Duell, und nachdem wir endlich losgeritten sind, kehren wir wegen den Indianern nach einer Viertelstunde wieder um ..."
In diesem Augenblick kamen Lucky Luke, der Sheriff, Charles Wentworth und Johnny aus dem Gebäude. Während die Beamten nach allen Seiten liefen und die Leute aus ihrer Siesta klopften, wandte sich der Cowboy dem Hengst zu und kratzte sich am Kopf.
„Das ist vielleicht sonderbar, Jolly", sagte er, als er die Zügel ergriff und den Apfelschimmel in den Stall des Saloons nebenan brachte. „Aus Fort Yuma kam die Antwort, dass Colonel O'Maley bereits heute Morgen mit seinem Regiment gegen die Indianer ausgerückt sei. Ich wusste ja, dass die Kavallerie immer pünktlich ist, aber dass sie hellsehen kann, ist mir neu!"
„Ich sag's ja: was für eine verworrene Geschichte."
„Spaß beiseite, natürlich ist die Kavallerie von irgendjemandem verständigt worden. Das Merkwürdige ist nur, dass Fort Yuma behauptet, heute Morgen ein Telegramm aus Pleasure Gulch erhalten zu haben, Charles Wentworth jedoch nichts davon weiß."
Im Stall angekommen, nahm Lucky Luke Jolly Sattel und Zaumzeug ab und begann, seinen Freund gewissenhaft mit Stroh abzureiben. Der Hengst konnte jedoch spüren, wie ungeduldig der Cowboy dabei war.
,Wahrscheinlich hält er es für seine Pflicht, zusammen mit den Bewohnern von Pleasure Gulch Möbel auf die Straße zu schleppen und die Stadt damit gegen die Indianer zu verbarrikadieren', dachte Jolly bei sich.
„Was mir außerdem ständig im Kopf herumgeht, ist diese Schlagzeile aus der Zeitung: Yuma-Indianer trotz Frieden unruhig oder so ähnlich. Der Sheriff hat mir versichert, dass es bis heute kein Anzeichen für 'Unruhe' bei den Yumas gegeben habe. Was soll also dieser Artikel? Hm, es scheint fast, als wisse irgendjemand in diesem Ort besser über die Aktivitäten der Indianer Bescheid als der Sheriff. Jemand, der außerdem ein eigenes Telegrafenbüro besitzt ... ach was!", rief der Cowboy plötzlich aus und klatschte sich die linke Handfläche an die Stirn. „Kein Telegrafenbüro, sondern einen tragbaren Telegrafen! Na klar, Wentworth hat mir doch heute Morgen von einer Störung in der Leitung erzählt! Das war unser geheimnisvoller Morser mit seinem tragbaren Telegrafen!"
„Entschuldigen Sie bitte, Mr. Luke", erklang in diesem Augenblick die Stimme des Lords vom Eingang des Stalles. „Ich kann Miss Dweedlecum nirgends finden! Im Saloon ist sie nicht, ebenso wenig in der Kirche, beim Sheriff, im General Store, beim Barbier, in der Wäscherei, auf der Post, bei der Western Union oder auf der Bank. Wo kann sie nur sein? Ich habe sie seit dem Frühstück nicht mehr gesehen."
„Als ich sie das letzte Mal gesehen habe, ist sie in Begleitung einer Mrs. Ravenhurst zur Kirche gegangen, um mit Reverend Billings über die Schule zu sprechen."
„Wann war das?"
„Nachdem wir die Einzelheiten für das Duell besprochen hatten. Noch bevor Sie mit dem Telegramm für mich in den Stall kamen."
„Dann sollte ich mich vielleicht vertrauensvoll an den Reverend wenden", fuhr Lord Buttercup fort. „Er wird wahrscheinlich seine Mittagsruhe wegen des bevorstehenden Indianerangriffs vorzeitig beendet haben."
„Apropos – Jolly, Old Boy, diesmal musst du dich mit dem Minimum zufrieden geben. Es ist meine Pflicht, raus zu gehen und den Leuten beim Verbarrikadieren der Stadt gegen die Indianer zu helfen. Du kannst ja auch alleine weitermachen mit dem Stroh – wäre ja nicht das erste Mal. Und Sie, Lord Buttercup, holen Ihre Waffe und beziehen neben mir Stellung, nachdem Sie Miss Dweedlecum gefunden haben."
Der Engländer machte ein erfreutes Gesicht, dann stand er plötzlich stramm und antwortete: „Ich bin bereit, an Ihrer Seite dieses wunderschöne Städtchen gegen die Rothäute zu verteidigen. Für die Ehre Englands und Ihre Majestät, Königin Victoria!"
„Oh, und sorgen Sie bitte dafür, dass die junge Dame in ihrem Zimmer bleibt, bis alles vorüber ist. Wie ich sie einschätze, möchte sie wahrscheinlich lieber an vorderster Front mitkämpfen."
„Aye, Sir", rief der Lord, hieb die Hacken zusammen und salutierte vor dem Cowboy.
Lord Buttercups Bedenken, der Eiffelturm könne Touristen aus Paris vergraulen, erwiesen sich als unbegründet. Dieses imposante Bauwerk zählt nämlich mit rund sieben Millionen Besuchern pro Jahr zu den meistbesuchten Wahrzeichen der Welt. ;-) Die Freiheitsstatue, an deren Verwirklichung zeitweise auch Gustave Eiffel beteiligt war, wurde am 28. Oktober 1886 eingeweiht - in Gegenwart unseres Helden, wie im Band von 2018, Ein Cowboy in Paris, nachzulesen ist. ;-) Dieser Band war allerdings zum Zeitpunkt der Entstehung dieser Geschichte noch nicht erschienen.
Lord Buttercup ist ein Visionär - er hat den Orient-Express und den Eurotunnel unter dem Ärmelkanal vorweggenommen. ;-) Und den Namen Istanbul verwendet, obwohl die Stadt am Bosporus zu seiner Zeit noch den Namen Konstantinopel trug. ^_^°
Die Tragödie von Mussel Slough ist übrigens authentisch. ;-)
Wie bereits mehrfach erwähnt, gilt der Ausdruck Rothaut heutzutage als abwertend. Lord Buttercup hat sich aber sicher nicht viel bei der Verwendung dieses Wortes, das zu seiner Zeit geläufig war, gedacht. An dieser Stelle möchte ich wiederholen, dass ich mich von den Einstellungen der fiktiven Figuren - insbesondere zu Krieg und Nationalstolz - distanziere.
