Scorpius schickte die Eulen frühmorgens mit kurzen Mitteilungen an die Magiezoologische Gesellschaft und die Archive, in denen er ähnlich vage Familienangelegenheiten für beide schilderte.. Albus schlief lange in den Tag und Scorpius zog sich in die Bibliothek zurück. Er las mehrere Stunden bis Albus hören liess das er wach war in dem er am Ende das Ganges laut würgte.
Er legte schnell ein Buchzeichen in seinen Roman und ging zu ihrem Schlafzimmer wo er die Badezimmertür zu und verschlossen vorfand.
„Albus? Geht es dir gut?"
Auf der anderen Seite der Tür hustete Albus.
„Mir geht es gut", sagte er schliesslich. „Geh einfach weg."
Scorpius teste das Schloss noch einmal. „Al öffne die Tür."
„Nein."
„Bitte?"
„Nein. Mir ist nur schlecht das ist alles."
Scorpius verzog das Gesicht als Albus erneut würgte.
„Würdest du mich bitte mich um dich kümmern lassen", sagte Scorpius leise. „Du hast dich seit Monaten um mich gekümmert."
„Es ist kein Wettkampf."
Scorpius setzte sich auf den Koffern an der Kante des ungemachten Betts und verschränkte seine Hände im Schoss als Albus im Badezimmer etwas suchte. Er gab sich nicht mehr die Schuld an Albus' Verletzung und er wusste Albus tat es auch nicht – nicht nachdem Albus einen Monat damit verbracht hatte ihn daran zu erinnern.
Aber er war nicht unschuldig daran das Albus sich mit schmerzlindernden Tränken krank machte – nicht wenn alle Anzeichen da waren und das lastete schwer auf seiner Brust.
Albus tauchte mit einem feuchten Lappen auf seiner Stirn aus dem Badezimmer auf. Er war blass, oben ohne und schwitzte obwohl er nur ein altes paar Sporthosen trug und die Luft nicht warm war.
„Du solltest einfach lesen gehen", sagte Albus. „Oder einen Film ansehen. Ich bin heute nutzlos."
Er humpelte langsam von der Tür und fiel hinter Scorpius aufs Bett. Scorpius wartete bis er sich in eine bequeme Position gebracht hatte bevor er zu ihm kroch.
„Wirklich Scorp – geh einfach."
„Nein", sagte Scorpius.
„Ein Einzelkind zu sein hat dich schrecklich dickköpfig gemacht", sagte Albus, drehte seinen Rücken zu Scorpius und rollte sich um ein Kissen.
„Ich bin daran gewöhnt zu kriegen was ich will."
„Ist es das nicht?" fragte Albus. „Du kriegst was du willst."
„Was ich will ist, dass du dich nicht selbst umbringst", fauchte Scorpius und schob seine Brille die Nase hoch. „Ich habe eine Liste mit Dingen die ich tun will bevor ich sterbe und beinahe alle davon beinhalten dich."
Es kam viel härter heraus als es Scorpius beabsichtigt hatte. Sie hatten nicht viel über die Zukunft in mehr als zwei oder drei Jahren gesprochen aber das stoppte Scorpius nicht daran häufig darüber nachzudenken. Öfter als es zugeben wollte driftete er ab wenn er alte Bücher sortierte – stellte sich sich zusammen mit Albus alt vor, lachend und lesend und wie sie über die Dinge sprachen die sie getan hatten und die Orte an denen sie gewesen waren.
Es war ein vages, verschwommenes Bild aber es war eines was er behalten wollte.
Albus lag einige Augenblicke ruhig da und Scorpius fing an wieder zu lesen, er sass gegen das Kopfteil gelehnt da. Es dauerte bis Albus sich umdrehte und zu ihm sah das er aufhörte und erwartungsvoll zu ihm hinunter sah.
„Erzähl mir davon", sagte Albus sanft. Seine Augen waren matt und blutunterlaufen aber sie hatten ihren üblichen Effekt. Scorpius' Gesicht wurde weich.
„Wovon?"
„Deine Pläne. Diejenigen die mich beinhalten. Erzähl mir davon."
Scorpius legte das Buch und seine Brille zur Seite bevor er sich ins Bett sinken liess.
„Was willst du wissen?"
Albus' Magan knurrte hörbar und er verzog das Gesicht und schluckte fest. Er wartete bis die letzte Welle an Übelkeit vorbei war bevor er riskierte wieder zu sprechen.
„Alles", sagte Albus und glitt hinüber zu Scorpius' Seite und legte seinen Kopf gegen seine Schulter. „Ich will alles wissen."
Scorpius nahm den feuchten Lappen aus Albus' Hand und kühlte ihn wieder bis sich Eis an seinen Fingerspitzen bildete bevor er Albus' Nacken damit vorsichtig rieb.
„Nun ich glaube wirklich das wir Paris besuchen müssen", fing Scorpius an und Albus hörte zu wie er von den Orten die sie sehen mussten sprach und den Dingen die sie sehen würden bis er einschlief.
Ein Tag voller Zittern und Übergeben vermischte sich mit einer Nacht voller Fieberträume und einem schlimmer werdenden publizieren welches sich Albus' Seite bis in seine Zehen hinunterzog. Trotz seiner Proteste war Scorpius trotzig wie immer bei ihm geblieben, er hatte kaum geschlafen mit seinem Arm fest um Albus' Taille geschlungen und sein Gesicht im Haar in Albus' Nacken vergraben.
Es war nicht unähnlich wie damals als Albus beim Quidditch Spiel vom Besen gefallen war – ausser das Scorpius diesmal nicht neben ihm sass während Albus versuchte zu schlafen. Sie versteckten sich nicht oder bereit auseinander zu springen sollte sich die Tür zum Slytherin Schlafsaal öffnen und auch wenn Albus bessere Tage gehabt hatte dachte Albus das dies vorzuziehen war.
Albus war gerade nach Sonnaufgang eingeschlafen als eine Eule anfing gegen das Fenster zu klopfen. Scorpius stöhnte und kroch langsam unter der Decke hervor um nachzusehen. Albus sah wie er das Fenster öffnete und der grauen Eule den Brief abnahm. Er wollte aufstehen aber sein Körper fühlte sich schwer an und sein Atem ging zu langsam – als wäre ein Fieber ausgebrochen.
„Was ist es?" stöhnte Albus, sein Gesicht halb in der Matratze vergraben. Scorpius lächelte und schüttelte den Kopf.
„Nichts worüber du dir Sorgen machen musst", versicherte Scorpius ihm und kam wieder zurück um seine Haare wegzustreichen und einen leichten Kuss auf seine Stirn zu hauchen. „Glaubst du du kannst essen?"
Albus nickte ein wenig. Sein Magen fühlte sie leer an aber erstaunlich weniger launisch als am Tag zuvor.
„Schlaf weiter. Ich mache Frühstück."
Albus wollte argumentieren das Scorpius nicht dazu in der Lage sei aber die Müdigkeit siegte bevor er es konnte und er schlief wieder ein bevor Scorpius den Raum verlassen konnte.
„Al du musst kurz aufwachen."
Es fühlte sich an als wären nur wenige Minuten vergangen als Scorpius von der Tür aus mit einer Schüssel in der Hand rief. Albus setzte sich erschreckt im Bett auf er verzog das Gesicht als seine Muskeln und Gelenke protestierten. Sein Magen knurrte laut und er bemerkte das sich Scorpius bereits für den Tag angezogen hatte.
„Ich muss für eine Weile ins Archiv", sagte Scorpius ihm. Albus konnte das Rührei riechen und er starrte die Schüssel sehnsüchtig an. Es kümmerte ihn nicht das er Scorpius' Kochkünste ertragen musste.
„Mir geht es gut", versicherte Albus ihm.
„Nun das Risiko gehe ich nicht ein", sagte Scorpius. „Ich fühle mich besser wenn du nicht alleine hier bist."
„Aber du hast versprochen das es zwischen uns bleibt", jammerte Albus und streckte sich nach der Schüssel aber Scorpius bewegte sich nicht.
„Das hab ich", stimmte Scorpius zu. „Deshalb habe ich jemanden gerufen von dem wir wissen das sie ein Geheimnis bewahren kann."
Albus stöhnte laut aus Protest der schnell unterbrochen wurde als Scorpius aus dem Weg trat um eine grosse, freundliche Hexe mit rot braunen Haaren und einem Slytherin Quidditch T-Shirt zu enthüllen.
„Hallo Albus", sagte Maggie Goyle mit einem Grinsen. „Ich höre du bist nicht ganz auf der Höhe."
Maggie wich dem Kissen aus das Albus nach ihr warf.
„Wow du hast keinen Scherz gemacht. Er hatte ja wirklich eine Laune."
Scorpius unterdrückte ein glucksen als Albus ihn anstarrte.
„Sei nett Albus. Sie ist hier um zu helfen."
„Ich brauche keinen – „
Albus wurde von einem einschüchternden Blick von Scorpius unterbrochen. Maggie sah mit hochgezogenen Augenbrauen zwischen ihnen hin und her.
„Nun, das ist ein Rollentausch oder?" fragte sie Scorpius. „War es normalerweise nicht Albus der dich beruhigt?"
Scorpius gab ihr nur ein zustimmendes Summen als er auf Albus zu ging und ihm die Schüssel mit Rührei anbot.
„Wenn du damit fertig bist trink das", befahl Scorpius und stellte eine frische Flasche mit Aufpäppeltrank auf den Nachttisch neben ihm.
„Schön" murrte Albus durch ein Mund voller Eier. „Aber ich werde es nicht mögen."
„Nun bist du einfach schwierig um schwierig zu sein", sagte Scorpius beugte sich aber vor und küsste ihn dennoch auf den Scheitel. „Ich bin so schnell zurück wie möglich. Das sollte nicht lange dauern."
Trotz seines unangebrachten Ärgers sah Albus zu ihm hoch.
„Beeilst du dich?"
„Ich gebe mein bestes", versicherte Scorpius ihm. Als er den Raum verliess murmelte er zu Maggie.
„Er ist nur reizbar", sagte er.
„Wie ist das anders als sonst?" fragte Maggie mit einem Lächeln.
„Dennoch sei nachsichtig mit ihm. Er hat grosse Schmerzen."
„Ich weiss" versicherte sie ihm. „Ich kümmere mich um ihn."
Auch wenn sie erst gerade angekommen war umarmte Scorpius sie aus Dankbarkeit zum dritten Mal bevor er seine Robe schnappte und zum Kamin ging.
Scorpius betrat das Büro der Direktorin des magischen Archivs angespannter als er es seit seinen Z. war. Er dankte der Sekretärin mit einer kleinen Verbeugung und wandte sich dann an die Direktorin.
Martia Bagshot war eine ältere Hexe mit losen Verbindungen zu Bathilda Bagshot – einem Kindheitsidol von Scorpius. Er hatte sie nur einmal kurz getroffen und war ihr aus dem Weg gegangen nach dem er eine Unterhaltung mitbekommen hatte in der sie spekulierte ob er nicht woanders besser aufgehoben wäre.
„Ah Mr. Malfoy. Bitte – nehmen sie platz."
Sie deutete auf einen leeren Stuhl vor ihrem Schreibtisch und Scorpius erschreckte etwas als er merkte das noch jemand ihr gegenüber sass. Als er sich setzte blickte er kurz auf den Zauberer neben ihm. Er sah aus als wäre er Anfang zwanzig, er hatte kurze, glänzende dunkle Haare und dunkle Augen. Scorpius bemerkte den Pin am Revers seiner goldenen Robe – ein stilisierter Drache der aus einem Vulkan kroch.
Es war das Zeichen der Mahoutokoro Schule für Magie.
„Mr. Malfoy das ist Jin Eisuke von unserem Schwester Archiv in Japan."
„Freut mich Sie kennen zu lernen", sagte Scorpius und streckte die Hand aus. Jin schenkte ihm einen festen Händedruck und ein Lächeln.
„Ebenso", sagte er. Scorpius hatte nicht erwartet das er mit einem britischen Akzent sprach und die Überraschung war wohl in seinem Gesicht zu sehen.
„Meine Mum ist Britin. Mein Vater ist Japaner", erklärte er. „Wir haben hier gelebt bis ich zehn war."
„Ja Mr. Eisukes Mutter hat hier lange Zeit gearbeitet", erklärte Bagshot. Der Ausdruck auf Eisukes Gesicht erklärte genau wieso seine Mutter nicht mehr im Archiv war. Sie war tot.
„Nun Mr. Malfoy – mir wurde gesagt das sie hart daran arbeiten alles im Keller zu katalogisieren."
„Ja", betätigte Scorpius. „Ich bin wahrscheinlich zu einem viertel durch damit."
„Nun Mr. Ware war sehr beindruckt von ihrem Einsatz", sagte Bagshot ihm. Scorpius war überrascht das Ware es überhaupt bemerkt hatte. Er bewegte sich die meisten Tage kaum von seinem Schreibtisch und wenn er es tat dann um Scorpius eine kaum mögliche Liste an Nachfragen von den Forscher in den oberen Stockwerken zu geben.
„Mr. Eisuke interessiert sich für die chinesischen Rollen die sie finden. Während er als unser Austauschschüler hier ist wird er weiterführende Nachforschungen zu ihren alten alchemistischen Praktiken durchführen. Ich will das Sie ihn mit allem ausstatten was er braucht während er hier ist."
Scorpius blickte zu Jin und bemerkte das er gelangweilt aussah und seinen Zauberstab zwischen den Fingern drehte.
„Natürlich", sagte Scorpius schnell. „Ich freue mich zu helfen."
„Mischen Sie sich einfach nicht in seine Arbeit ein Mr. Malfoy", befahl Bagshot. „Mr. Eisuke wird neben seiner Gastreferents sehr beschäftigt sein die Forschung zu leiten."
„Ich kriege das hin", sagte Jin langsam. Scorpius sah die beiden an und fragte sich ob die Direktorin ein Problem mit Jins Arbeit hatte.
„Nun fahren Sie fort", sagte Bagshot und deutete auf die Tür. „Zeigen Sie ihm was Sie gefunden haben."
„Ja Ma'am", sagte Scorpius und stand auf. Jin stand ebenfalls auf und streckte sich und Scorpius bemerkte das das Mahoutokoro Zeichen ebenfalls auf den Rücken seiner Robe gestickt war.
„Malfoy oder?"
„Ja", bestätigte Scorpius.
„Gehen Sie voran."
„Ehrlich Maggie. Mir geht es gut."
Maggie liess Albus in den Sessel im Wohnzimmer fallen bevor sie sich selber auf die Couch warf und ihre Schuhe wegtrat.
„Du musstest aus diesem Zimmer kommen", erklärte sie. „Es ist nicht gut so an einem Ort zu bleiben selbst wenn du krank bist. Übrigens cleverer Trick mit der schwebenden Treppe."
„Das war Draco", murrte Albus und schlang Scorpius' Bademantel fester um seine Brust. Es war nichts falsch mit seinem eigenen aber Maggie hatte ihm diesen gegeben und er roch nach Scorpius also hatte er sich nicht die Mühe gemacht sie zu korrigieren.
„Wie geht es Mr. Malfoy?" fragte Maggie. „Mein Vater hat ihn letztens erwähnt."
Der Gedanke das Gregory Goyle über Draco sprach verärgerte Albus aus Gründen die er nicht erklären konnte.
„Es geht ihm gut. Seine Freundin Dania ist im Manor eingezogen und er ist glücklicher als ich ihn je gesehen habe."
„Es ist merkwürdig", grübelte Maggie. „Mein Vater hat Geschichten über Hogwarts erzählt und ich hatte ein anderes Bild von Draco Malfoy im Kopf als das von dem Scorpius schwärmt."
„Ich denke Draco Malfoy war als Kind ein ganz anders Bild", sagte Albus. „Mein Vater hat mir auch Geschichten erzählt."
Maggie rümpfte die Nase und sah zu ihm.
„Ich nehme an das hat er."
„Auch über deinen Dad."
„Wenigstens verstehen sich eure Eltern jetzt", sagte Maggie. „Mein Vater und Duncans Vater…hatten einen ziemlichen Streit."
„Oh?"
„Duncan hat herausgefunden das sein Grossvater auf der Flint Seite nicht so reinblütg war wie er es behauptete."
Albus verzog das Gesicht. Er wusste das Maggie und ihr Freund Duncan beide in sehr befangenen Heimen aufgewachsen waren – Flint war in seinem ersten Jahr in Hogwarts ziemlich elitär gewesen bis er Muggel geborenen und Halbblütern ausgesetzt war und selbst bemerkt hatte das sie gar nicht so anders waren.
„Also will mein Vater nun das ich ihn verlasse."
„Ihr seid seit beinahe zwei Jahren zusammen", sagte Albus entsetzt. „Es ist nicht als er nicht wüsste das Flint ein guter Typ ist – „
„Es ist nicht wichtig", sagte Maggie und starrte an die Decke. Albus hatte nicht gewusst das Maggie sich von vielem durcheinanderbringen liess und sie hatte nicht einmal geblinzelt als sie herausgefunden hatte das er und Scorpius zusammen waren aber ihre Stimme war angespannt und sie blinzelte häufig als sie hochstarrte.
„Er sagte das er mir den Geldhahn zudreht, wenn wir Ende Jahr noch zusammen sind", sagte Maggie. „Und Duncans Vater ist so wütend darauf das mein Vater das gesagt hat – nun er ist eigentlich nur wütend über seinen verringerten Blutstatus – das er Duncan auch zwingt mich zu verlassen."
„Nun das ist lächerlich", sagte Albus, plötzlich dankbar für die Zeitumkehrer Geschichte. Ohne diesen Anstoss war es sich nicht sicher das Harry und Draco je gelernt hätten sich zu verstehen. „Marcus Flint wäre verdammt glücklich dich als Teil seiner Familie zu haben."
„Ich weiss! Ich bin eine Freude!" rief Maggie. „Wie auch immer – ich mittellos wenn ich mich nicht von ihm trenne aber das einzige worin ich immer etwas gut war ist Quidditch also habe ich nächste ein Testspiel bei den Appleby Arrows."
„Das ist grossartig", sagte Albus und zwang sich zu einem Lächeln. Maggie sah mitfühlend zu ihm.
„Es tut mir leid. Ich weiss das du nicht mehr spielen kannst."
„Das bedeutet nicht das ich mich nicht für dich freuen kann", sagte Albus. „Ausser dem Teil das dein Vater will das du dich von deinem Freund trennst. Das ist Mist."
Maggie sah ihn einen Augenblick lang an offensichtlich wollte sie zu einer Entscheidung kommen.
„Scorpius hat sich heute morgen wirklich Sorgen um dich gemacht", stellte sie fest. „Zum Glück war mein Vater nicht da als er im Kamin auftauchte aber er hat meinen Hauselfen zu Tode erschrocken."
„Er ist in dein Haus gekommen?"
„Nicht ganz. Er hat durch das Flohnetzwerk mit ihr gesprochen und hat ihr gesagt ich muss so schnell wie möglich herkommen weil du krank bist und es ein Notfall sei."
„Ich würde es kaum als Notfall bezeichnen", erwiderte Albus.
„Für ihn ist es das", sagte Maggie. „Erinnerst du dich nicht daran als du im sechsten Jahr vom Besen gefallen bist? Er hat dich für Tage kaum verlassen."
Albus konnte es nicht wirklich vergessen auch wenn es im Grossen ganzen jetzt etwas belanglos schien.
„Das Zeug ist gefährlich wenn du zu viel nimmst", erinnerte ihn Maggie. „Sei einfach vorsichtig und hör auf so ein Vollidiot zu sein."
Albus verdrehte die Augen lächelte aber dennoch.
„Das ist alles was ich gefunden habe", sagte Scorpius und deutete auf eine lange Reihe Regale an der Kellerwand. Akten überflossen mit Pergamenten gemischt mit Rollen.
„Wie hast du sie organisiert?" fragte Jin, nahm eine Rolle hinunter und entrollte sie.
„Nach Datum wenn möglich. Ich musste lernen die Nummern zu lesen – ich kann denn Text nicht lesen."
Jin summte entweder zustimmend oder ablehnend – Scorpius konnte sich nicht sicher sein. Er sah nervös auf seine Uhr.
„Was hast du sonst noch hier unten gefunden?"
„Meis alte Ausgaben von Büchern die oben katalogisiert sind", sagte ihm Scorpius. „Viele Kritzeleien von alten Zauberern die jemand behalten wollte aber niemand weiss wieso. Ich konnte nur die englischen, französischen und spanischen akkurat zuordnen."
„Sind das die Sprachen die du sprichst?"
„Ja Sir."
„Nenn mich Jin", sagte er und ersetzte die Rolle. „Ich spreche englisch, japanisch und chinesisch wenn ich also etwas finde wo du helfen kannst lass ich es dich wissen."
Scorpius spielte nervös mit dem Band an seiner Uhr. „Kannst du mir sagen was du tun willst? Vielleicht weiss ich ein paar Dinge die helfen könnten."
Jin seufzte und fuhr mit der Hand durch sein sehr kurzer, sehr glänzendes Haar. Scorpius war sicher das er noch nie jemanden getroffen hatte der auf Mahoutokoro war und hatte etwa eine Million Fragen.
„Ich bin ehrlich gesagt nicht sicher wonach ich suche", sagte Jin. „Um an Mahoutokoro zu unterrichten muss man einen Beitrag zu seinem Feld leisten den der Ausschuss als wertvoll betrachtet und da meines Geschichte und Alchemie ist, leider alles auf Bücher bezogen. Ich bin als Besucher hier weil meine Mum hier gearbeitet hat. Ich erinnere mich das ich als Kind hergekommen bin…"
„Tut mir leid wegen deiner Mum."
„Wieso?"
„Sie ist tot oder?"
„Ja", sagte Jin langsam und sah über seine Schulter zu Scorpius. „Aber das habe ich nie gesagt."
„Ich kann es sehen", sagte Scorpius und richtete einige Bücher die umgefallen waren. „Ich habe meine vor ein paar Jahren verloren."
Jin sah ihn einen Moment lang an und Scorpius tat so als würde er es nicht merken.
„Es ist eine besondere Trauer nicht wahr?"
„Das ist es", stimmte Scorpius zu.
Als Albus nach einem langen Nickerchen aufwachte fühlte er sich einiges klarer. Er sah sich um bis er Maggie am Küchentresen sitzen sah, sie las den Tagespropheten und schlürfte eine Tasse Tee. Er kämpfte sich auf die Füsse und testete sein Bein.
Es war so schlimm wie er es erwartet hatte.
Mit grosser Abneigung schnappte er sich seinen Stock aus dem Schirmständer neben dem Kamin und das Geräusch liess Maggie kreischen und überrascht aufspringen.
„Bei Merlin", rief sie. „Ich habe nicht mal gemerkt das du wach bist."
„Entschuldige", entschuldige sich Albus und lächelte durch den Schmerz. „Hast du Hunger? Scorpius sollte bald zurück sein."
Maggie nickte und Albus fing an in der Küche zu arbeiten und winkte ihre Versuche zu helfen ab.
„Es geht mir gut", versicherte er ihr. „Wirklich. Ich fühle mich bereits viel besser."
Maggie schnaubte und verschränkte die Arme.
Sie sprachen ruhig über Albus Job und Flints neuer Position in der Besenzulassungsbehörde des Zaubereiministeriums und für einen Augenblick fing Albus an Hogwarts zu vermissen.
Scorpius stolperte aus dem Kamin und wischte Asche von seiner dunkelblauen Robe als Albus Pasta auf drei Teller verteilte.
„Du lässt ihn kochen?"
„Er ist fürchterlich stur", sagte Maggie und blätterte ruhig durch den Sportteil des Propheten.
Scorpius seufzte und warf seine Robe auf das Sofa bevor er zu ihnen in die Küche ging wo er sich Albus schnell ansah. Er war blass und trug irgendwie Scorpius' Bademantel. Seine Augen waren klar aber noch etwas geschwollen aber er lächelte – ein echtes Lächeln – und das war gut genug.
„Es geht mir gut", versicherte Albus ihm als er Scorpius prüfenden Blick bemerkte. „Wirklich. Ich fühle mich viel besser."
Als Albus die Spaghetti Sauce rührte umarmte Scorpius ihn und küsste seine Schläfe wodurch Maggie ein lautes übertriebenes würgendes Geräusch machte.
„Ugh", murmelte sie. „Kein Wunder hattet ihr eine Kein Küssen im Schlafsaal Regel."
„Flint hat dir davon erzählt?"
„Offensichtlich", sagte Maggie und verdrehte die Augen.
Albus stellte ihr Abendessen vor sie und Maggie grinste.
„Dennoch", sagte sie. „Ich denke ich kann dir vergeben wenn es so gut schmeckt wie es aussieht."
„Tut es", versicherte Scorpius ihr. „Albus ist ein wunderbarer Koch selbst wenn er mürrisch ist."
„Ich bin nicht mürrisch."
„Bist du", sagte Maggie. Scorpius nickte und Albus versuchte ihn böse anzusehen versagte aber. Scorpius setzte sich mit seinem Teller neben Maggie und Albus kam einen Augenblick später zu ihnen.
„Was war so wichtig das du gehen musstest?" fragte Maggie. „Es ist schwer vorzustellen das die Bibliothek einen Notfall hat."
„Es ist viel mehr als eine Bibliothek", sagte Scorpius und wickelte Spaghetti auf seine Gabel. Maggie und Albus tauschten einen Blick und verdrehten die Augen. „Da ist ein Austauschschüler aus Japan der die Chinesischen Rollen die ich finde ansehen will. Die Direktorin wollte das ich ihm zeige was ich gefunden habe."
„Die Direktorin? Bedeutet das das sie über die ´Sohn von Voldemort´ Gerüchte hinweg sind?"
„Wahrscheinlich nicht aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung", sagte Scorpius mit einem traurigen Lächeln. „Und ein Schritt ist ein Schritt."
„Allerdings", stimmte Maggie zu. „Auch wenn ich es nicht verstehe wie jemand denken kann das du böse bist."
„Offensichtlich hast du ihn noch nie beim Lesen unterbrochen", murmelte Albus und Scorpius grinste ihn an.
Später am Abend lag Albus zusammengerollt auf der Wohnzimmercouch sein Kopf lag auf Scorpius Schenkel. Es dauerte bis er merkte das Scorpius beim Lesen beinahe eingeschlafen war bis er sich entschied zu sprechen.
„Hei Scorp?"
„Hmm?" Scorpius schreckte beim Geräusch seiner Stimme etwas hoch. Albus lächelte und sah zu ihm auf.
„Es tut mir wirklich leid."
Einen Augenblick hatte Albus Angst Scorpius würde ihn ignorieren und würde weiter lesen um jeder emotionalen Konfrontation aus dem Weg zu gehen aber er legte sein Buchzeichen zwischen die Seiten und legte seine Ausgabe von das verlorene Paradies bei Seite.
„Es muss dir nicht leid tun", sagte er sanft und sah hinunter. Albus verzog leicht das Gesicht – er hatte nicht einmal bemerkt das sein Freund die Haare geschnitten hatte und nun hatte er zu viel Angst zu fragen wann es gewesen war. „Mach es einfach nicht mehr."
„Das werde ich nicht", versicherte Albus ihm schnell. „Ich hatte nur Angst das ich meinen Job nicht machen kann. Ich wollte nur…"
„Keine Belastung sein?" bot Scorpius an. Er lächelte und tippte mit seinem Zeigefinger auf Albus' Nase. „Ich kann deine Gedanken lesen weisst du."
„Das ist mir bewusst", sagte Albus und dachte ein die Fähigkeit seiner Eltern eine ganze Unterhaltung mit wenigen Worten zu führen. Als er aufwuchs dacht er das es etwas war was sie besonders machte – vielleicht ein Nacheffekt des Krieges und allem was Harry durchgemacht hatte – und er fragte sich ob er und Scorpius eines Tages diese Fähigkeit auch haben würden.
„Ich kann nicht zusehen wie jemand den ich liebe leidet", sagte Scorpius leise und Albus biss sich hart auf die Lippe. „Ich weigere mich und es bringt mich um das ich all diese merkwürdigen Dinge tun kann und nichts tun kann um dich zu heilen."
„Es ist nicht deine Schuld", sagte Albus. „Aussedem gibt es mir eine Ausrede mit den kleineren, süssen Geschöpfen bei der Arbeit zu arbeiten und das du dich manchmal um mich kümmerst."
Scorpius lachte und verdrehte die Augen. „Vordere es nicht heraus."
Ainsley war so mit ihren Schulaufgaben und ihrer U.T.Z Lerngruppe beschäftigt gewesen das sie beinahe das kommende Hogsmeade Wochenende vergessen hätte. Als sie so spät am Samstagmorgen aufwachte das es schon fast Nachmittag war, warf sie ihre Jacke über und lief vom Schloss hinunter. Eine der wenigen Vorteile in Hogwarts unsichtbar zu sein fand sie war das man schnell er an Orte kam ohne schwatzende Freunde um sich.
Sie summte abwesend vor sich hin als sie den gewundenen Weg nach Hogsmeade hinunterging, ihrer Umgebung komplett unbewusst bis sie eine gewisse Kreuzung erreichte die mit Bäumen umgeben war deren Blätter sich der Jahreszeit bereits angepasst hatten. Sie hielt auf ihrem Weg inne.
Ihr Körper reagierte bevor sie überhaupt wusste weshalb ihr Herz schneller schlug. Ein stetiger Fluss von Schülern gingen lachend und sich schubsend an ihr vorbei und ignorierten komplett die grasbewachsene aber dennoch sichtbare Delle im Boden.
Renn weg kleines Mädchen.
Ainsley schüttelte den Kopf in einem fruchtlosen Versuch ihn zu klären.
Ainsley geh.
Sie schlang die Arme um sich, fühlte nach dem Griff ihres Zauberstabs in der Innentasche ihrer Jacke. Sie wusste das es nichts gab wovor sie Angst haben musste. Es waren nur Schüler und einige Lehrer auf der Strasse, die sich alle auf einen Nachmittag ausserhalb des Schlosses freuten aber Ainsley wünschte sich plötzlich sie wäre dort geblieben.
„Unsinn", murmelte sie zu sich selbst und fing an weiter zu gehen. „Sie warten auf dich."
Sie hielt ihren Kopf unten bis sie den Krater passiert hatte, sie versuchte nicht an ihre Mutter und daran zu denken wie sie ihren Mund verzog wenn sie log und sagte sie hoffte das die Auroren Scorpius bald finden würde, doch versagte.
Ainsley zählte ihre Schritte als sie nach Hogsmeade ging und sah auf als sie das Dorf betrat und sah Albus, James und Scorpius vor ihr die auf sie warteten. James und Albus lachten aber Albus' Gesicht sah angespannt und besorgt aus während er Scorpius' Hand hielt und Scorpius hinaus auf den Weg nach Hogwarts.
Ainsley sah über ihre Schulter zurück. Der Rand der Kreuzung war vom Dorfzentrum gerade sichtbar wenn man sich genug anstrengte.
„Ainsley!" rief James als sie näher kam. Albus lächelte sie an und Scorpius zog seine Hand aus Albus als er vortrat um seine Cousine zu begrüssen.
„Ich habe vergessen das…ich bin seither nicht mehr hier gewesen."
„Ich auch nicht", sagte Scorpius und zog sie schnell in eine Umarmung wofür Ainsley unglaublich dankbar war. Scorpius und Draco waren die einzige Familie die sie jetzt hatte und sie würde alles tun wenn es bedeutete sich nah zu halten.
Ainsley hörte wie James und Albus sich näherten als Scorpius der über ihr aufragte seinen Kopf senkte um ihn auf ihre Schulter zu legen.
„Wir können gehen", sagte Ainsley ihm leise. Scorpius schüttelte den Kopf und richtete sich auf und zog seine Jacke – Albus' Jacke – gerade.
„Unsinn", sagte Scorpius. „Es hat mich einfach überrumpelt."
Ainsley sah zu Albus als er sie begrüsste und den Arm seines Freundes packte. Offensichtlich war er nicht überrumpelt. Er sah blass und irgendwie zittrig aus und Ainsley wollte fragen ob er in Ordnung sei als James sprach.
„Es ist in Ordnung das wir hier sind oder?" fragte James und sah zwischen den drein umher. Ainsley hätte ihn gerne umarmt aber Scorpius hatte einen beschützenden Arm um ihre Schultern und sie war nicht bereit es zu ruinieren.
„Es ist in Ordnung" sagte Scorpius.
„Wirklich", bestätigte Ainsley.
„Können wir nicht in den Eberkopf gehen? Niemals wieder?" fragte Albus.
Ainsley sah in Albus' Augen. Sie sahen beide auf den gepflasterten Weg.
„Ähm…sicher", sagte James langsam. „Drei Besen?"
„Ja", sagte Scorpius schnell. „Drei Besen. Guter Plan."
Ainsley sah wie James hart schluckte, er sah irgendwie hilflos und verwirrt zugleich aus. Der verletzliche James, fand sie hatte eine süsse Art mit seiner Hand durch die Haare zu fahren.
Während sie langsam zum drei Besen gingen – Albus schien heute etwas langsamer und Scorpius weigerte sich Ainsleys Schulter loszulassen – sah sie sich nach ihren Mitschülern um.
„Muss ich jemanden schlagen?" fragte James und sah sie an.
„Nicht heute", sagte Ainsley und lächelte ihn an.
„Sag nur ein Wort. Albus kann Leute mit seinem Stock zu umfallen bringen weisst du wenn du nicht gleich zum Schlagen gehen willst."
„Es stimmt", stimmte Albus zu. „Ich habe Scorpius gestern beinahe umgebracht."
„Zu deiner Verteidigung ich hätte sehen sollen wohin ich gehe", sagte Scorpius als James die Tür für sie öffnete.
Ainsley beschlagnahmte schnell den ruhigen Tisch in der Ecke auch wenn es wenig gegen das Starren der anderen Hogwarts Schüler half. Am anderen Ende des Raums sassen bereits zwei ihrer Mitbewohnerinnen und schienen nicht zu merken als ihre Getränke kamen da sie beide damit beschäftigt waren zu sehen wie James ihre Jacke nahm.
Sie landete zwischen Scorpius und James an dem gewundenen Ecktisch was möglicherweise der bequemste Platz war den sie kriegen konnte.
„Wie geht es Draco?" fragte sie.
„Er ist davon besessen das perfekte Geschenk für Teddy und Victoires Hochzeit zu finden. Ich denke er versucht wieder gut zu machen was Teddys Familie angetan wurde."
„Auch wenn Teddy als Kind wie ein Prinz behandelt wurde", ergänzte Albus. „Er hat vielleicht seine Eltern verloren aber ich kann dir versichern das es ihm nie an etwas fehlte. Dad hätte freiwillig seine letzte Galeone dafür ausgegeben dieses Kind lächeln zu sehen."
„Ich habe ehrlich nicht verstanden das wir nicht blutsverwandt sind bis ich fünf war", sagte James. „Er war so viel da und ich habe einfach gehofft das meine Metamorph Magie Kräfte noch kommen würden."
„Du warst so enttäuscht", erinnerte sich Albus.
„Nun wie auch immer er war sehr berührt als wir die Einladung bekommen haben also verliert er den Verstand darüber das passendste aber elegante Geschenk wie möglich zu finden", erklärte Scorpius. „Und ich denke Dania findet es amüsant."
„Ich mag sie wirklich", sagte Ainsley.
„Ich auch", stimmte Scorpius zu. „Viel mehr als ich gedacht habe."
Eine hübsche junge Hexe kam an ihren Tisch um ihre Bestellung aufzunehmen und Albus verlange einen endlosen Vorrat an Butterbier. Als sie in ihr Notizblock schrieb scannte sie ihre Gesichter und Ainsley war versucht ihre unausgesprochen Frage zu beantworten.
Ja wir sind diese Leute.
„Ich musste für neue Festroben gemessen werden", seufzte James als sie wegging. „Sie steckt uns in Silber. All diese Leute mit rotem Haar und sie wählt Silber."
„Ich denke dir steht Silber", sagte Ainsley leise. James sah zu ihr hinunter und sie merkte das seine Wangen etwas rosa geworden waren.
„Dad hat deine Festroben oder?" fragte Scorpius. „Oder müssen wir zu einer Anprobe im Laden hier gehen?"
„Was?"
„Festroben. Für die Hochzeit."
„Ich gehe nicht zur Hochzeit."
Die drei Männer tauschten Blicke welche Ainsley nicht gleich verstand.
„Ainsley natürlich gehst du zur Hochzeit", sagte Albus langsam.
„Die Einladung war für uns vier", sagte Scorpius. „Dad, Dania, ich und du."
„Das.. ist mir neu", sagte Ainsley und faltete ihre Hände unter dem Tisch uns sah zwischen Scorpius und James hin und her. Sie fühlte sich zwischen ihnen beiden sehr klein.
„Merlin Ainsley", sagte Scorpius und rieb sich das Gesicht. „Es tut mir leid. Ich dachte nicht daran es klarzustellen – „
„I-ich wusste nicht das ich hingehen sollte", sagte Ainsley schüchtern. „Ich dachte nicht daran zu fragen und ich habe sie nur ein paar mal getroffen."
„Um Dumbledores Willen Ainsley", lachte Albus. „Glaubst du nicht das James dich gefragt hätte wenn er nicht bereits davon ausgegangen wäre das du gehst?"
Jetzt war Ainsley an der Reihe rot zu werden während James aus Scham stöhnte und in seinen Stuhl sank.
„Nun…Ich…"
Ainsley wurde durch das Erscheinen der Kellnerin mit ihren Butterbieren gerettet und sie nahm ihres schnell und beschäftigte sich damit es zu trinken damit sie sich nicht weiter bloss stellte.
„Meine Frage steht noch", sagte Scorpius sowohl verwirrt als auch amüsiert. „Hast du deine Festrobe?"
„Ja."
„In Ordnung", sagte Scorpius. „Dad wird deine Reise Vorbereitungen später diese Woche schicken – hast du wirklich gedacht du gehst nicht hin?"
„Du weisst schon das meine Mutter mich kaum aus dem Haus gelassen hat oder?" fauchte Ainsley. „Und das niemand ausser dir von der Greengrass Familie übrig ist und das ich nicht mal meinen eigenen Vater kenne also gab es keine Partys oder Hochzeiten. Ich bin es mir nicht gewöhnt."
Scorpius starrte sie an und Ainsley sah zurück und versuchte den Fakt zu ignorieren das ihre Nasen beinahe identisch waren.
„Es tut mir leid", entschuldigte sie sich ihre Stimme sanft und ruhig. „Ich wollte nicht – „
„Entschuldige dich nicht." Scorpius schüttelte den Kopf. „Nicht dafür mir zu sagen wenn ich falsch liege."
„Ich mag es nicht wie diese Ravenclaws uns ansehen", unterbrach James und starrte durch den Raum. Ainsley sah um die Ecke und sah zwei Ravenclaw Sechstklässlerinnen mit identischen Schals um ihre Hälse – Schwestern mit den Namen Emily und Emilia – die sie ansahen während sie so taten als würden sie ihre Karte studieren. Sie beugte sich etwas länger als nötig über James positiv überrascht davon wie warm er war.
„Ignorier sie", sagte Ainsley und setzte sich wieder. „Sie nennen mich Todesser weil sie wütend sind das ich besser in Zaubereigeschichte bin als sie."
„Hmm", summte Albus und sah durch den Raum. „Also ist es genetisch."
Scorpius stiess ihn an und die beiden tauschten liebevolle Lächeln.
„Erinnere mich daran sie auf dem Weg nach draussen zu erschrecken", sagte Scorpius mit so viel Würde das es schwer war für Ainsley sich vorzustellen das er jemanden erschrecken konnte.
„Ja du bist erschreckend", stichelte Albus.
Während Albus und Scorpius sich mit dämlich glücklichen Gesichtern stritten beugte sich James vor und flüsterte Ainsley zu.
„Ist alles in Ordnung?"
Ainsley lächelte ihn einen Augenblick lang an, nicht in der Lage zu sprechen während ihr Cousin hinter ihr lachte und dem Wissen das sie mit ihrer Familie und James Potter der sie ansah als wäre sie die einzige Person im Raum zu einer Hochzeit eingeladen war.
„Alles ist gut", sagte sie glitt mit ihrer Hand auf dem Tisch unter seine. „Das ist es wirklich."
