Die Eingangshalle war dunkel als Albus eintrat. Er hatte versucht seine Aufregung hinunter zu spielen und ruhig zu bleiben – es war kaum nach 6.00 Uhr morgens aber Zar hatte andere Pläne. Sobald Albus die Tür hinter sich schloss kam der massive Ball an schwarz weisem Fell den Gang hinunter gerannt, er bellte und wimmerte mit unbeschreiblicher Freude.

„Hei Kumpel!" rief Albus und gab auf. Als er seine Sachen auf den Boden warf und sich hinunter beugte um seinen Hund zu umarmen und zu streicheln, sah er genau den Gang hinunter, er erwarte das Scorpius halb verschlafen und seine Brille am Rand seines Schlafanzug abwischend auftauchen würde. Er hatte einen leichten Schlaf besonders wenn er allein war. Sicherlich hatte ihn das Bellen geweckt.

Er wartete eine Minute und beruhigte Zar aber Scorpius tauchte nicht auf. Albus verzog das Gesicht und richtete sich auf während Zar, zu aufgeregt um Ruhig zu bleiben, den Gang hinunter hüpfte und zurück zu Albus sah als wollte er das man ihm folgt.

Etwas war falsch.

Neugierig folgte Albus Zar in Richtung Wohnzimmer. Es wäre nicht das erste mal das Scorpius dort eingeschlafen wäre. Er mochte es vor dem Feuer zu lesen und musste oft geweckt werden um ins Bett zu gehen. Albus lächelte beim Gedanken ans Scorpius der auf der Couch lag, sein Buch auf seiner Brust liegend, die Brille schief, diese langen Beine die über die Lehne hingen…

Als Albus um die Ecke kam war er überrascht das es nicht Scorpius war den Zar ansprang. Stattdessen stöhnte Ainsley als sie aufwachte und vorsichtig Zars liebevolles Lecken abwehrte.

„Ugh", murmelte sie. „Verdammt. Zar stop."

Albus pfiff einmal und Zar legte sich über ihre Beine und hechelte ihn glücklich an. Ainsley wischte den Hundesaber von ihrer Wange und nahm ihre Brille vom Couchtisch. Albus entdeckte einen schweren Pergament Umschlag auf dem Tisch mit seinem Namen in Scorpius' liebster dunkelblauer Tinte darauf geschrieben und fühlte sofort eine Schwere auf seiner Brust.

Etwas war sehr falsch.

„Ainsley? Nicht das ich mich nicht freue dich zu sehen aber…" Albus verzettelte sich und versuchte seine Irritation und Angst zu verbergen. Er rieb sich erschöpft das Gesicht. Er war zu aufgeregt gewesen um zwischen Lücken in der Flohverbindung und dann im Flugzeug zu schlafen und er hatte gehofft sich mit seinem Verlobten für ein paar Stunden im Bett zusammenzurollen bevor er seine Familie traf.

„Aber was ich hier mache?" bot Ainsley an. Sie war in einen Quilt geschlungen den Grandma Weasley ihm vor Jahren aus alten T-Shirts die er als Kind geliebt hatte gemacht hatte.

„Nun, ja."

Ainsley sah ihn traurig an und griff nach ihrem Zauberstab. Mit einem schnellen Zauber entzündete sie die Laternen im Raum und griff den Pergament Umschlag.

„Du siehst nicht gut aus." Albus zog sein Hemd aus welches von der Sommerhitze klebte und warf es auf einen nahegelegenen Sessel und blieb in einem alten T-Shirt das sich noch immer nach zu viel nach dem langen Tag anfühlte. „Bist du krank?"

„Ich denke Scorpius kann es vielleicht erklären", sagte sie, hielt es ihm hin und Albus verstand schnell das Scorpius nicht hier war. Sein Herz sank komplett und er liess sich neben Ainsley aufs Sofa fallen welche sich zusammenrollte um Platz für ihn zu machen.

Als er den Umschlag nahm sah er die dunklen Ringe unter ihren Augen und das Zittern ihrer Hand.

Etwas war sehr, sehr falsch.

Albus zog Scorpius' Brief aus dem Umschlag und fing an zu lesen.

Albus,

Ich weiss nicht wie du diesen Brief empfangen wirst aber ich weiss wenn du ihn liest bist du sicher zuhause was alles ist was zählt.

Du hast erwartet das ich da bin wenn du ankommst und es tut mir leid bin ich es nicht. Glaube mir ich wünschte ich wäre da gewesen auf der Treppe mit einem Becher heissen Kaffee für dich.

In den letzten Wochen ist einiges passiert. Dinge die ich nicht in meine Briefe schreiben konnte aber es sind Dinge die du wissen musst.

Ainsley hat sich von James getrennt weil sie merkte das sie den Greengrass Fluch hat.

Albus sah auf zu Ainsley welche ihn traurig anlächelte und nickte. Seine Hände wurden taub.

Sie hat Zeit aber vor einer Weile hat Jin erwähnt das er einige Informationen über alte Blutflüche und mögliche Gegenflüche für sie in diesen alten Schriftrollen gefunden hat. Sobald ich herausgefunden habe das sie krank ist habe ich angefangen Informationen zu sammeln. Ich habe schnell gemerkt das ich diese Dinge nicht zum Übersetzten schicken kann. Es ist zu komplex und wer weiss mehr über den Fluch als ich?

Als James es herausgefunden hat, hat er angefangen die Nächte mit mir im Archiv zu verbringen und hat mir geholfen alles zu sammeln was relevant ist und sobald ich alles abgedeckt hatte sind wir nach Japan aufgebrochen. Die einzige Person die ich kenne die anfangen kann Sinn darein zu bringen ist Jin und die Leute die er kennt die halfen Informationen für sein Buch zu liefern. Sie sind alle in alt asiatischen Sprachen die ich nicht einmal angehen kann also liefern James und ich die gestohlene Sammlung sofort damit wir am Gegenfluch arbeiten können. Ich konnte nicht auf die Erlaubnis warten die Gegenstände mitzunehmen. Es ist ein zu hohes Risiko.

Es ist viel zum Aufnehmen aber das ist alles was passiert ist und das nur in den letzten paar Wochen. Ich wollte dir nicht Angst machen oder als müsstest du nachhause kommen und ich hatte nicht erwartet weg zu sein wenn du nachhause kommst.

Du bist wahrscheinlich sauer auf mich.

Albus schnaubte. Scorpius kannte ihn gut.

Ich hoffe du kannst mir und James vergeben. Wir werden uns mit dem Muggel Handy bei Harry melden wann immer wir können damit du nicht auf Briefe warten musst.

Ich werde so bald wie möglich wieder zuhause sein und ich werde alles in meiner Macht stehende tun um es wieder gut zu machen. Ich sollte nicht lange weg sein – höchstens eine Woche.

Ich liebe dich so sehr.

Dein Verlobter,

Scorpius

Albus starrte beinahe dreissig Sekunden auf Scorpius' perfekte Unterschrift bevor er den Brief ruhig faltete und in seinen Umschlag schob.

„Also bist du krank", sagte Albus seine Stimme kaum lauter als ein Flüstern. Vor einer Stunde hatte er glücklich gelacht als er in Londons Victoria Flohzentrum angekommen war und nun war seine Kehle so eng das er kaum sprechen konnte.

„Bin ich", bestätigt Ainsley.

„Und Scorpius denkt er hat einen Gegenfluch?"

„Er denkt das er eine mögliche Spur für einen hat. Ja."

„Er und James sind in Japan?"

Ainsley sah auf ihre Uhr und dachte einen Moment nach. „Mittlerweile ja. Das sollten sie."

„Sie arbeiten zusammen?"

Ainsley nickte offenbar so überrascht wie Albus über der Entwicklung.

Albus schluckte hart, er zwang sich dazu tief und langsam zu atmen als die Auswirkungen des Gegenfluches sich setzten.

„Also hat es vielleicht die ganze Zeit unter der Bibliothek einen Weg zu geben seine Mum zu retten? Und er hat das schon ewig gewusst?"

Ainsley sah hinunter auf den Quilt und fing an ein einem losen Faden zu zupfen. Es sagte Albus alles was er wissen musste.

„Verdammt das muss ihn beinahe umgebracht haben", seufzte er und legte seinen Kopf in seine Hände. „Er hat es mir nie gesagt."

„Ich denke wir kämpfen alle damit um ehrlich zu sein." Ainsley sah unter ihren Haaren zu ihm auf. „Draco war abnormal ruhig."

„Wieso hast du dich von James getrennt? Wieso hast du es ihm nicht einfach gesagt?"

Albus konnte Ainsleys Antwort kaum hören. „Ich wollte nicht das er mir die nächsten zehn Jahre beim Sterben zu sieht aber als er es herausgefunden hatte…"

„Um Dumbledores Willen Ainsley – „ Albus schnitt sich selbst das Wort ab bevor er seine Wut auf Scorpius auf Ainsley umleiten konnte. Er stand auf und rieb sich erneut das Gesicht. Er ging trotz der Anspannung, vom langen Sitzen, in seinem Knie und der Hüfte umher.

„Albus", begann Ainsley. Ihr Ton war weich und beruhigend und machte Albus nur wütender.

„Warte. Du hast auf deine Uhr gesehen als wären sie erst in Japan angekommen."

Ainsley nickte und schlang den Quilt um ihre Schultern.

„Also konnte er nicht…sie konnten nicht einen weiteren oder so auf mich warten das ich herkommen konnte?"

Ainsley biss sich auf die Lippen, starrte ihn an und Albus kannte diesen Blick. Sie wusste nicht was sagen. Albus atmete langsam aus. Seine Brust war angespannt und sein Kopf pochte plötzlich vor Erschöpfung, Irritation und Desorientierung. Er konnte noch immer die Erde des Ressort an seiner Kleidung riechen – er war an einem Tag so weit um die Erde gereist und hatte erwartet mit einem Freudenschrei, einem Kuss und Unterhaltung über die Hochzeit empfangen zu werden.

Stattdessen fühlte sich das Haus kalt und leer an.

„Ainsley nichts für ungut aber ich bin erschöpft und wäre jetzt gerne allein."

Ainsley nickte und stand schwankend auf und gähnte. Albus wusste das es wahrscheinlich seine Fantasie war aber sie sah blasser und dünner aus als das letzte mal als er sie gesehen hatte. Offensichtlich war sie durch eine Tortur…

Sie ging an ihm vorbei zum Kamin, ihre Augen sahen auf den Boden. Sie war begierig davor zu fliehen was immer Albus fühlte, was mit jeder Sekunde grösser wurde und drohte den gesamten Raum einzunehmen aber er hielt sie an der Taille fest als sie an ihm vorbei kam und zog sie in eine vorsichtige Umarmung welche sie schnell erwiderte und sich in sein Shirt krallte.

„Ich bin froh das du zuhause bist Albus", murmelte sie in seine Brust.

„Ich bin auch froh darüber." Albus hielt sie einen Augenblick länger fest. „Es tut mir leid das dir das passiert Ainsley. Was kann ich tun um zu helfen? Irgendetwas. Sag es mir einfach."

„Sei nicht zu wütend auf Scorpius und James", sagte sie. „Sie haben beide aus verschiedenen Gründen Angst."

Albus dachte einen Augenblick darüber nach. James wäre verärgert das Ainsley ihn verlassen hatte nur um herauszufinden das sie es getan hatte um ihn zu beschützen. Das allein hätte genügt um ihn zu erschüttern aber dann herauszufinden das sie krank war und langsam stirbt…

Albus zuckte bei dem Gedanken zusammen.

Scorpius, welcher seiner Mutter so lang beim Leiden zugesehen hatte wäre zerstört herauszufinden das die einzige Familie die er auf der Seite seiner Mutter noch hatte dazu bestimmt war auf die selbe Art zu leiden.

Und Albus war für keinen von ihnen da gewesen.

„Kann ich sie einfach in Japan treffen?" fragte Albus. „Ich habe noch gepackt."

„Ich denke Scorpius hat nicht auf die gewartet weil er wusste das es nicht lange dauert." Ainsley trat weg aus seinem Griff sah ihm aber nicht in die Augen. „Ich bin nicht ganz sicher aber sie haben ihre Gründe."

Wieder hatte Albus das schlechte Gefühl das etwas falsch war.

„Was erzählst du mir nicht?"

„Nichts", sagte Ainsley schnell. Ihr Ausdruck war so ernst das Albus ihr beinahe glaubte. Beinahe. „Ich bin nur so verärgert – das sie überhaupt so etwas tun mussten und ich bin auf diesen blöden Fluch blockenden Blut korrigierenden Tränken die mich so erschöpfen und abtöten… das ist wahrscheinlich nicht der korrekte Ausdruck oder?"

Albus verzog das Gesicht und schüttelte den Kopf. „Nein ist es nicht."

Ainsley seufzte. „Als ob es nicht genug wäre das Draco und Dania sich um mich sorgen, James und Scorpius mussten an das verdammte andere Ende der Welt gehen um versuchen das zu lösen und wir wissen nicht einmal ob…"

Ainsley atmete tief durch um sich zu beruhigen und Albus' Augen weiteten sich. Sie sah aus als wäre sie kurz davor in Tränen auszubrechen und wenn sie anfing zu weinen war er nicht sicher ob er sich zusammenreisen könnte.

„Ich kann nicht mehr weinen", sagte ihm Ainsley nach einem tiefen Atemzug. „Weil obwohl ich die Tränke nehme ich immer noch blaue Flecke bekomme und schnell Schmerzen bekomme und ein Heulkrampf kann mich im Moment Tage lang schmerzen lassen."

Albus fluchte. „Bist du sicher das es nichts gibt was ich tun kann?"

Sie schüttelte wieder den Kopf.

„Nein. Nein, sie machen alles was sie können. Wir müssen nur warten und sehen ob Scorpius und sein Freund etwas relevantes finden."

Auch wenn Albus wusste das nicht mehr zwischen Scorpius und Jin war als Bewunderung und eine ferne, akademische Freundschaft, wurde Albus bei dem Gedanken eifersüchtig und musst sich gewaltvoll daran erinnern das er verlobt war und nichts passieren würde.

„Okay", hauchte Albus und beruhigte sich selbst. „Okay. Alles ist in Ordnung. Das ist nur nicht was ich erwartet habe."

„Ich weiss." Ainsley trat zum Kamin und griff nach dem Flohpulver. Albus bereute es umgehend sie darum gebeten zu haben zu gehen aber das Brennen in seinen Augen und die Schmerzen in seinen Knochen hielten ihn davon ab sie zu bitten zu bleiben. „Sie werden bald zurück sein."

„Und wenn sie jetzt nichts finden haben wir noch Zeit weiter zu suchen."

Ainsley warf das Pulver in den Kamin und nickte als der Kamin den Raum und ihren schmalen Körper in grünes Licht tauchte.

„Ja. Wir haben Zeit." Sie lächelte ihn leicht an bevor sie in den Kamin trat und Albus wusste das sie ihren eigenen Worten nicht glaubte. Es ging etwas mehr vor aber er traute seinem Müden Geist nicht es herauszufinden.

Albus liess sich in seinen Lieblings Sessel sinken, nicht in der Lage zu stehen und zu denken. Die Stille seines Zuhauses drückte auf ihn und zum zweiten Mal in seinem Leben musste er sich fragen wo genau Scorpius war.

Nach drei Flohverbindungen, zwölf Stunden für den nächsten Portschlüssel zu warten und dem Eilen durch Tokio um ihren zweiten zu erwischen, fanden sich Scorpius und James vor den Toren von Mahoutokoro wieder, ihr Weg hindurch wurde durch eine lebendige Statue eines massiven Sturmvogels blockiert. Der Steinvogel war über drei Meter gross und sah über seinen Schnabel mit seinen merkwürdig schwarzen Augen zu James und Scorpius hinunter und wandte den Kopf als würde er auf etwas warten.

„Um…", begann Scorpius. „Hallo! Wir sind hier um Jin Eisuke zu sehen? Professor Jin Eisuke? Sprichst du Englisch?"

„Beleidige ihn nicht", fauchte James. „Er könnte unsere Augen aushacken."

„Wenn er es versucht wird er uns töten", spie Scorpius zurück. „Sie dir die Grösse des Schnabels an."

Scorpius sah wieder zum Vogel auf und schluckte. Er festigte seinen Griff um die Aktentasche und seinen Zauberstab, er hatte wirklich Angst das er sich mit der Statue duellieren musste oder so und fragte sich ob es eine lächerliche Idee war.

Hogwarts hat bewegende Treppen die potenzielle Todesfallen sind, dachte Scorpius. Sicherheit scheint nicht die erste Priorität bei Zauberschulen zu sein.

„Das braucht er vielleicht nicht. Wir sind mitten in einem verdammten Vulkan oder?" James sah sich nervös um.

Der Vogel neigte seinen Kopf und eines der Augen blickte in die Sonne und leuchtete einen Augenblick. Scorpius bemerkte das sie aus Vulkanglas waren.

„Bitte?" fragte Scorpius höfflich. „Wir müssen Professor Eisuke wirklich sehen. Wir sind hier um Hilfe zu holen."

Beim Wort ´Hilfe´ hob der Sturmvogel seinen Kopf und stiess einen kehligen Laut aus der sich mehr wie eine Gruppe Vögel anhörte statt nur einem. Er hallte im Areal wieder und Scorpius sprang zurück als der Vogel anfing mit den Flügeln zu schlagen. Die Luft peitschte um sie und Scorpius konnte die Augen nur offen halten weil sie durch seine Brille geschützt waren. James schützte sein Gesicht vor dem aufgewirbelten Sand und Schmutz als der Vogel vom Boden abhob und die Tore aufschwangen.

„Oh Merlin sei Dank", murmelte Scorpius. James murmelte einen kurzen Zauber und kreierte eine Blase mit stiller Luft um sie als sie durch die Tore gingen und hielt die herumwirbelnde Erde von ihnen weg.

„Das ist eine merkwürdige Art Gäste zu begrüssen."

„Ich wette es hat einen Zauber um deine Absichten zu prüfen", spekulierte Scorpius. Sie machten sich auf den langen Weg zu der massiven weiss jadenen Pagode und Scorpius sah über seine Schulter um zu sehen wie sich der Sturmvogel auf seinem Posten niederliess. Er hatte alles über Mahoutokoro in Geschichtsbüchern gelesen aber er hatte nie ein Wort über Steinwächter gesehen. Vielleicht hatte die Schule weitere gut bewahrte Geheimnisse.

Der Mahoutokoro Palast war eine massive Festung beinahe so gross wie Hogwarts. Scorpius wusste das sie voller Schüler aus ganz Asien war – Mahoutokoro hatte nachweislich eine der unterschiedlichsten Schülerschaften von allen Zauberschulen und war dadurch das Zuhause von vielen magischen Schülern.

Scorpius juckte es in die Bibliothek zu gehen aber er wusste das es sinnlos war. Er war als Kind nur in Lateinischen Sprachen unterrichtet worden und auch wenn es ihm bisher gedient hatte bereute er es für einen Augenblick das er nie Kanji gelernt hatte.

Sie gingen auf die Eingangstüren zu – ein dunkles Holz mit einem Jade Design das ausgelegt war das es aussah als würden Schüler einen Drachen bekämpfen – und sahen einander unsicher an. James zuckte mit den Schultern und klopfte drei mal an die Tür bevor er zurücktrat und wartete.

„Schau. Sie wollen uns nicht einmal hereinlassen und wir werden für nichts durch diese Menge in Tokio gerannt sein", sagte James. Auch wenn Scorpius wusste das er spasste war er dennoch besorgt. Er hob seine Hand zu seiner Schulter wo ein Bluterguss vom Zusammenstoss mit einem Strassenhändler bei ihrem Rennen anfing zu blühen.

Für beinahe eine Minute standen sie ruhig da bis die Türe etwas geöffnet wurde und sie wurden von einem älteren Zauberer in goldenen Roben und einer passenden Quaste auf seiner Glatze begrüsst. Er hielt seinen Zauberstab fest als er sie betrachtete, seine Augen flackerten mit vager Erkennung von James zu Scorpius.

„Wir sind hier um Jin Eisuke zu sehen."

Scorpius nickte schnell um unnötig zuzustimmen als würde James seine Unterstützung in dieser unangenehmen Situation brauchen.

Der Zauberer sah sie einen Augenblick länger an und rief dann in schnellen Japanisch in den höhlenartigen Raum. Nach einem Augenblick tauchte eine Hexe in hellblauen Roben welche nicht älter als zwölf aussah an seiner Seite auf. Er flüsterte ihr zu bevor sie zu den Gästen sprach.

„Harada-sensei möchte wissen wieso sie hier sind", sagte sie mit heftig akzentuiertem Englisch.

„Wir müsse Jin Eisuke sehen. Ich glaube er ist einer eurer Geschichtslehrer", sagte Scorpius langsam und fühlte sich mit jeder Sekunde weniger vorbereitet und weniger intelligent.

Das Gesicht des Mädchens erhellte sich unter ihren glatten dunklen Haaren, richtete ihre Robe und stand gerade. Sie übersetzte dem älteren Zauberer schnell und deutete aufgeregt auf sie.

„Ich wette sie kriegen hier nicht viele Besucher", murmelte James. „In einem verdammten Vulkan mitten im Meer zu sein und allem."

Scorpius brachte ihn durch ein Lächeln zum Schweigen. Das Mädchen wandte sich mit einem Grinsen wieder zu ihnen.

„Eisuke-sensei? Ich kann sie zu ihm bringen."

Der Zauberer (Harada? Haruda? Scorpius trat sich selbst das er nicht aufgepasst hatte) öffnete die Tür weiter für sie und scheuchte sie in den massiven Turm. Die Halle war so gross wie aussen – hoch und mit offener Decke. Scorpius sah beindruckt hoch. Er hätte die Ebenen des Turms zählen können wenn er genug Zeit hätte – die Geländer an den offenen Ecken des Bodens waren aus verschiedenen Metallen und sie leuchteten hell in dem Licht das durch die Glasdecke fiel.

Schüler beugten sich über die Geländer, riefen einander zu und lachten als sie zum Unterricht eilten. Ihre Roben waren alle in unterschiedlichen Farben anhand ihres Levels und ihrer Fähigkeiten und es erschuf einen bewegenden Regenbogen um sie.

Er hatte als Kind über den Mahoutokoro Palast gelesen aber er hätte sich nie träumen lassen das er so gross wäre. Es dauerte bis James an seinem Ärmel zog das Scorpius merkte das er mitten in der Halle stehen geblieben war und mit weiten Augen und offenem Mund hoch starrte. Er sah wieder hinunter die junge Hexe schein amüsiert.

„Wunderbar oder?"

Scorpius nickte und James klopfte ihm auf die Schulter als sie anfingen die grosse Marmor Treppe die eine Seite der Halle dominierte hochzugehen. Scorpius unterdrückte ein schmerzvolles Stöhnen als James grosse Hand auf seinem blauen Fleck landete. Glücklicherweise war James zu interessiert von dem was er sah um es zu bemerken.

„Heiliger Hippogreif dieser Ort ist wunderschön", sagte er freudig. Ihre Führerin lachte und schien für Harada zu übersetzen welcher die Treppen mit einer Gewandtheit die seinem Alter trotzte hochstieg. Scorpius bemerkte das er seinen Zauberstab noch immer wegräumen musste und verstand das sie von wie es aussieht einem bewaffneten Wächter begleitet wurden.

Ich wette McGonagall begleitet Besucher selbst wenn Leute auftauchen, überlegte Scorpius liebevoll. Professor McGonagall Beschützer Instinkt über ihre Schüler war Stoff von Legenden und er dachte daran wie sie ihm in seinem siebten Jahr geholfen hatte. Er fühlte eine plötzliche und intensive Sehnsucht nach Hogwarts und somit nach Albus da Scorpius nie in der Lage war die beiden zu trennen.

Im dritten Stock führte das Mädchen sie einen langen Gang mit dunkler Holzverkleidung und klaren goldenen Laternen hinunter. Sie wichen Schüler in jedem Alter in verschiedenen Roben aus und Scorpius bis sich auf die Zunge als einer von ihnen mit ihm zusammenstiess und seine Rippe mit der Ecke eines grossen Schulbuches erwischte. James fiel über einen besonders kleinen Schüler und stolperte an die Wand zurück.

„Merlin – wie jung fangen sie hier an?"

„Mit sieben", antwortete Scorpius. „Viel jünger als wir."

„Vielleicht schlagen sie uns deshalb jedes Jahr in der Tränke Meisterschaft."

Sie wandten sich ihren Weg durch einen weiteren Gang bis das Mädchen sie vor einer grossen Tür stoppte. Harada betrachtete sich misstrauisch als sie sie aufstiess und ihren Kopf hineinsteckte. Scorpius konnte sehen das der Raum voller jugendlicher Schüler war und er konnte Jins Stimme im Raum wiederhallen hören. Scorpius grinste und schlang seinen Arm um die schwere Aktentasche als etwas Anspannung aus seiner Brust wich. Jin war genial. Es gab keinen Weg das er und Scorpius ihre Köpfe nicht zusammenstecken konnten und das lösen konnten.

Scorpius sah den Austausch hinter der Tür nicht aber die junge Hexe öffnete sie weiter und winkte sie hinein. Er dankte ihr, umarmte die Aktentasche vor Erleichterung fest und betrat das stille Klassenzimmer.

An den Seiten starrten die Schüler die neuen Besucher an. Die Roben waren nicht der einzige Unterschied – die Schüler an den Wänden schienen aus ganz Asien zu sein. Scorpius lächelte schwach und winkte bevor er Jin am Kopf des Klassenzimmers sah, er stand hinter einem schweren Holztisch, seine goldene Robe über den Stuhl geworfen.

„Das kann nicht gut sein", murmelte Jin. Er rief seiner Klasse auf Japanisch zu und die Schüler fingen an ihre Sachen zusammenzusammeln, also musste er sie entlassen haben. Scorpius sprang aus dem Weg und drückte sich gegen die Wand neben der Tür damit er nicht noch mehr Blutergüsse bekam. Er wartete das der letzte Schüler die Tür hinter sich schloss bevor er zwischen den Reihen an Tischen auf Jin zuging.

„Jin! Es ist so schön dich zu sehen. Ich brauche deine Hilfe."

„So viel ist klar", sagte Jin und kam um seinen Schreibtisch.

Scorpius legte die Aktentasche auf den Schreibtisch und umarmte seinen Freund so enthusiastisch das er seine kleinen Verletzungen schmerzen liess aber es war ihm egal. Endlich hatte er Hilfe die er trauen konnte.

„Jin das ist James Potter", sagte Scorpius und hüpfte trotz seiner Erschöpfung auf seinen Füssen. „James das ist Jin Eisuke."

Die beiden Männer betrachteten sich und schüttelten die Hände.

„Es freut mich dich kennenzulernen", sagte Jin. „Natürlich habe ich viel über dich gelesen. Deine Familie ist auch hier berühmt."

„Sicher sind wir das", sagte James. Sein Lachen erreichte seine Augen nicht. „Freut mich dich kennenzulernen."

Jin sah die Aktentasche auf seinem Schreibtisch skeptisch an.

„Will ich überhaupt wissen was darin ist?" fragte Jin mit einem leichten Lächeln. Scorpius seufzte und stütze sich auf die Oberfläche des Schreibtischs.

„Wahrscheinlich nicht aber deswegen sind wir hier", sagte Scorpius.

„Nun lass uns anfangen", sagte Jin.

„Das wird vielleicht eine Weile dauern und einen grösseren Schreibtisch brauchen."

Jin bemerkte den Sorgenvollen Ton in Scorpius' Stimme. Er sah misstrauisch zwischen James und Scorpius umher bevor er nickte.

„Natürlich. Ich hole jemanden um meinen Unterricht zu streichen. Lass uns wo privates hingehen sollen wir?"

Jins Haus war klein, altmodisch und bequem – voller Gerüche und Wärme welche drohten Scorpius einschlafen zu lassen sobald er eintrat. Jins Frau, eine kleine Frau Namens Naoki, hiess sie mit offenen Armen willkommen und Scorpius fühlte sich fürchterlich für den Einbruch. Jin hatte beim letzten Mal als er in England war erwähnt das sie bald ein Kind erwarteten und es war Scorpius nicht in den Sinn gekommen das ihr plötzlicher Besuch unangebracht sein könnte.

Er hatte jedoch nicht die Energie sich zu schrecklich zu fühlen und glücklicher Weise hatte Naoki die Geistesgegenwertigkeit ihm und James eine starke Tasse Tee zu machen bevor sie überhaupt darüber nachdenken konnten es abzuwinken.

Scorpius trank ihn mit der grössten Dankbarkeit währen Jin ein sauberes Tuch über den Wohnzimmer Boden spannte nachdem er die Möbel hatte weg schweben lassen. Er zog seine Handschuhe an und fing an mit der Hand Schriftrollen, Pergamente und Folien hervorzuziehen während Scorpius erklärte was passiert. Als seine Müdigkeit drohte ihn zu überfallen und Scorpius sich mit geschlossenen Augen gegen die Armlehne des Sofas lehnte füllte James die Lücken, listete Ainsley Symptome auf und erklärte wie sie das Material das nun auf dem Boden lag organisiert hatten.

Naoki füllte ihre Becher zweimal bevor Scorpius komplett verstummte, seine Konzentration und seine emotionalen Reserven aufgebraucht.

Sobald die Tasche leer war lehnte sich Jin auf seine Fersen zurück und betrachtete den erheblichen Stapel von Geschichtsmaterial vor ihm.

„Nun ich muss sagen – ich bin beindruckt", sagte Jin. „Der Grund warum ihr hier seid ist verdammt schrecklich", ergänzte er schnell, „Abe ihr habt alles in perfekten Zustand gebracht. Wir müssen keine Zeit verschwenden es zu sortieren."

Scorpius lehnte sich absolut erleichtert an das Sofa zurück.

„Was tun wir jetzt damit?"

„Nun hier gibt es viel über Blutlüche", bestätige Jin, entrollte eine der älteren und zerbrechlichen Schriftrollen vorsichtig. „Ich habe dir nicht zu viel davon erzählt weil du mich darum gebeten hast es nicht zu tun aber viel davon was ihr gebracht habt ist relevant für Flüche und Gegenflüche."

„Das ist gut oder?" James lehnte sich aufgeregt auf seine Knie. „Das bedeutet das wahrscheinlich etwas da ist das helfen wird?"

„Es ist möglich", bestätigte Jin. „Nicht wahrscheinlich aber möglich."

„Was müssen wir tun?" fragte Scorpius erneut. „Hast du extra Handschuhe? Ich kann – „

Jin hielt seine Hand hoch um Scorpius zum Schweigen zu bringen bevor er anfangen konnte zu schwätzen.

„Ihr wart beide ausgezeichnet", versicherte Jin ihnen. „Wirklich, aber ich muss sie nach den Übersetzern die sie sehen müssen einteilen."

Naoki legte eine Hand auf den Kopf ihres Ehemannes und sprach mit heftig akzentuierten aber gutem Englisch.

„Soll ich den Kurier rufen?"

„Würdest du?" Jin lächelte mit kaum zu übersehender Zärtlichkeit zu ihr hoch. Als sie ging um das zu tun hatte Jin noch immer ein leichtes Lächeln auf dem Gesicht.

„Sie ist ein Hilfsheiler", erklärte Jin. „Wir haben nur ein grosses magisches Krankenhaus in Japan also arbeitet sie oft mit Reisenden Zauberern und Hexen. Die meisten sprechen genug Englisch um durchzukommen und sie ist sehr talentiert in Sprachen. Sie kann aber im Augenblick nicht wirklich arbeiten. Ich denke es macht sie etwas verrückt."

„Wie lange noch bis das Baby kommt?" fragte Scorpius.

„Ein paar Wochen", sagte Jin mit einem Grinsen. „Es ist ein Mädchen."

„Das ist wundervoll", sagte Scorpius mit einem Gähnen.

„Ja gratuliere", fügte James hinzu.

Jin nickte dankend und rollte die Schriftrolle vorsichtig wieder zusammen und legte sie zu den anderen. Er sah auf seine Uhr.

„Ich nehme an ihr seid beinahe einen Tag gereist."

„Das klingt richtig", sagte Scorpius.

„Seht ihr diesen Gang?"

Jin deutete einen Gang der mit Kunst behangen war hinunter und sowohl Scorpius als auch James nickten.

„Die erste Tür rechts. Das ist das Gästezimmer. Es hat zwei Betten – ich will keinen von euch bis morgen sehen."

James und Scorpius tauschten einen verwirrten Blick.

„Wir wollten irgendwo in der Stadt ein Zimmer suchen", sagte James. „Wir haben uns genug aufgedrängt."

Jin sah ihn streng an – so wie er Scorpius angesehen hatte wenn er vor sich her sang während er Bücher wegräumte oder über etwas schwafelte das er gefunden hatten während sie Englisch Asiatische Beziehungen: 1500 – heute erarbeiteten. Es hatte Scorpius immer schnell zum Schweigen gebracht da es ihn an Dracos genervten Ausdruck erinnerte.

„Davon will ich nichts hören", sagte Jin streng und beendete das Thema. „Nun geht. Ihr seht beide halb Tot aus."

James und Scorpius standen auf, dankten ihm reichlich und wichen dem verteilten Pergamenten aus als sie sich zum Raum begaben und ihre Rucksäcke mit sich zogen.

„Scorpius?"

James ging weiter zum Raum und Scorpius hielt inne und sah wie Jin durch die losen Blätter blätterte.

„Bist du sicher das es dir gut geht?"

Scorpius dachte einen Augenblick über die Frage nach.

„Nein, aber das wird es wenn meine Cousine nicht stirbt oder wir alles getan haben was wir können."

Jin summte als Antwort – eine nicht kommunikative Bestätigung die Scorpius sagte, dass er es nicht ganz abkaufte.

„Ich werde die verschicken. Wir werden es in ein paar Tagen wissen", versicherte Jin ihm. „Nun geh und erhol dich etwas."

Scorpius ging den Gang hinunter, er wusste das er sich am morgen nicht an viel von dem Tag erinnern wird. Nachdem er und James sich bequeme Sachen angezogen und auf ihre Betten gefallen waren konnte Scorpius hören wie Jin und Naoki Pergament durchgingen und in einer Sprache miteinander flüsterten die er nicht verstand. Es war das Geräusch des Fortschritts und es war das beruhigendste Wiegenlied das er sich vorstellen konnte.

Scorpius erwachte mitten in der Nacht durch einen Albtraum den er noch nie zuvor gehabt hatte. Normalerweise waren es Variationen derselben Sache – Delphi, Daphne, Dementoren und Isolation – aber dieser wer neu und ziemlich verstörend. Als er aufwachte konnte er noch immer Albus' Stimme hören die ihn anschrie als er ihr Zuhause verliess und schwor nie wieder zukommen.

Er starrte die Decke lange an, keuchend und kalt während James weiter schnarchte, ahnungslos zu Sorgen bis er die Ruhe nicht mehr aushalten konnte und aufstand, er setzte seine Brille auf und betete still das Jin und Naoki Milch im Haus hatten. Er packte seinen Zauberstab und ging so leise wie möglich und ging den Gang hinunter.

Nachdem er einen Becher Milch gefüllt und ihn mit einem schnellen Zauber gewärmt hatte stand Scorpius in der Küche und sah aus dem Fenster. Sie waren irgendwo auf der Mahoutokoro Insel aber es schien ein ziemlich ruhiger Ort zu sein. Das nächste Haus war kaum zu sehen und es war ein Feld mit grünem Gras dazwischen. Ein Windhauch ging durch die Blätter und liess sie im Mondlicht schimmern.

Scorpius hörte Bewegung hinter einer Tür die zur Küche führte. Es hörte sich wie Papier an und das Kratzen einer Feder gefolgt vom klappern einer Schreibmaschine. Er stiess die Tür vorsichtig auf und entdeckte das die Eisukes ihre Garage zu einer Art Arbeitszimmer umfunktioniert hatten, sie war mit Bücher gefüllt und ein Schreibtisch der jetzt mit den Dingen gefühlt war die sie gebracht hatten.

Jin bemerkte die Bewegung und sah mit der Feder zwischen den Zähnen auf.

„Alles in Ordnung?" fragte er gedämpft.

„Konnte nicht schlafen." Scorpius zuckte mit den Schultern und hob seinen Becher. „Ein warmes Glas Milch hilf gewöhnlich."

Jin winkte ihn zu sich und Scorpius schloss die Tür sanft hinter sich bevor er zu ihm an den Tisch ging.

„Ich habe das meiste früher geschickt", sagte Jin. „Ich vermute das du nur hier aufgetaucht bist weil du nicht durch die normalen Kanäle gegangen bist um diese Gegenstände zu entfernen?"

„Du vermutest richtig." Scorpius setzte sich auf den Stuhl am Tisch gegenüber von Jin. „Ich hatte Panik um ehrlich zu sein. James hatte auch Panik und es ist irgendwie…"

„Eskaliert?" riet Jin. Scorpius zuckte mit den Schultern. „Und James sagte das du das von deiner Cousine vor etwas mehr als einer Woche herausgefunden hast?"

Scorpius nickte und schlürfte seine Milch. Er konnte Albus' Stimme noch immer in seinem Hinterkopf schreien hören. Er sah an die Uhr an der Wand und versuchte sich vorzustellen wie ruhig sich das Haus jetzt für Albus anfühlte. Er versagte.

„Also hast du das alles in einer Woche gesammelt?" Jin deutete in einer ausladenden Geste über den Tisch.

„Ich schlafe nicht viel."

„Wieso ist Albus nicht mit dir hier?"

Scorpius stellte seinen Becher hin. „Ich wusste nicht das ich verhört werden würde."

„Scorpius", warnte Jin. „Ich habe Monate damit verbracht acht Stunden am Tag, fünf Tage die Woche mit dir zu arbeiten. Ich kann sagen wann du lügst."

„Worüber lüge ich?"

„Du hast das nicht in einer Woche gemacht", sagte Jin. „Das ist ein Monat Arbeit. Mindestens zwei."

„Ich habe es dir gesagt. Ich habe nicht geschlafen und ich war hoch motiviert."

Jin verengte die Augen und stand auf. Scorpius war grösser als viele Leute die er kannte – Jin eingeschlossen – aber wenn er ihn mit seinen dunklen Augen und so böse anstarrte erschauderte Scorpius beinahe. Er sah zu Jin auf und dachte an ihn als Mentor und als Freund und er fühlte sich ausgeschimpft und klein.

„Dein Freund James – „

„Zukünftiger Schwager", verbesserte Scorpius und spielte mit den Schnüren seiner Trainingshose. „Wir sind keine Freunde. James ist nicht mein grösster Fan aber er liebt meine Cousine also sind wir hier."

„Schön. Dein zukünftiger Schwager. Er weiss vielleicht nicht wie lange das dauern würde", sagte Jin. „Aber ich schon und ich weiss auch das du deinen Job wegen dem entfernen von Archiv Gegenständen verlierst. Du kannst sogar gerichtlich belangt werden."

„Es ist es wert wenn es Ainsley hilft", sagte Scorpius.

„Du hast es auch oder?"

Scorpius starrte in seinen Becher und antwortete nicht.

„Deshalb ist Albus nicht hier – oder dein Vater. Du hast es ihnen nicht gesagt und deshalb willst du es so schnell wie möglich übersetzt haben – weil sie es herausfinden werden und du wolltest nicht auf Zustimmungen warten von denen du nicht sicher bist das du sie erhältst."

„Gratuliere", murmelte Scorpius in seinem Stuhl zusammengesunken. Er zog seinen Ärmel über seine Hand und drehte ihn zwischen den Fingern.

Jin fluchte und trat vom Tisch weg.

„Wieso hast du es niemandem gesagt?"

„Weil mein Dad mich in eine Blase gesperrt hätte und Albus war weg im Magiezoologie Programm und ich wollte nicht das er wegen mir nachhause kommt und ich weiss das wäre er."

„Du hast es selbst erforscht?"

Scorpius nickte, starrte auf einen Punkt im Schrank hinter seinem Freund und hielt seinen Bercher so fest dass er fürchtete ihn zu zerbrechen. Er atmete tief durch um seinen Frust zurückzuhalten. Er konnte es sich nicht leisten auch nur eine Ecke dieser Schriftrollen zu beschädigen und musste die Kontrolle bewahren. Elektrizität summte in seinen Ohren.

„Das hättest du nicht tun müssen", sagte Jin wütend. „Du hättest zu jemandem gehen sollen. Warst du überhaupt bei einem Heiler? Um Merlins Willen du hättest mich anrufen können!"

„Ich hatte Angst", flüsterte Scorpius und Jin ernüchterte sofort. „Stell dir vor du erfährst das du den selben langsamen, qualvollen Tod wie deine Mutter. Ich habe jede Minute die ich konnte mit ihr verbracht Jin. Ich weiss was mich erwartet. Ich wollte nur etwas mehr Zeit ohne die Trauer und das Mitleid…ich wollte mehr Zeit mit Albus verbringen ohne das er sich sorgt wenn ich huste oder mich erkälte oder ein Buch anfasse weil ich mich am Papier schneiden könnte. Also habe ich es niemandem gesagt und hab das alles getan", Scorpius deutete auf den Stapel Pergament. „Es hat mich besser fühlen lassen. Ich hatte einen Plan wie ich durch die Regale und Abteilungen gehe aber ich hatte nicht mehr als das. Ich wusste nicht was ich tun würde wenn ich alles angefasst hatte oder wenn ich um Hilfe bitten würde oder ob es mich überhaupt kümmern würde weil wir beide wissen das die Möglichkeit eines Gegenfluchs hier drin gering bis nicht vorhanden sind."

Jin öffnete den Mund um zu protestieren aber Scorpius schüttelte den Kopf und schlang seinen Arm fest um sich.

„Aber dann hat es Ainsley erwischt und ich sehe sie ein paar mal die Woche und ich dachte wenn ich nicht gemerkt habe das sie betroffen ist, dann hat es bei mir auch niemand gemerkt. Also habe ich härter angefangen zu graben und ich wusste ich muss dich kontaktieren. Dan war da so viel und James hatte auch Panik nun sind wir hier und stören dein Leben."

„Erstens stört ihr nichts", korrigierte Jin streng. „Zweitens klingt das schrecklich und ich kann mir nicht vorstellen wie es für dich war. Drittens – und halt mich nicht daran fest – ich denke hier ist wirklich etwas."

„Ist das dein ernst?"

Jin nickte und reichte ihm ein paar getippte Seiten von neben der Schreibmaschine. Scorpius überflog sie. Es war eine detaillierte Beschreibung eines Fluchs mit Symptomen wie den seinen – Blutergüsse, Blutungen und dem möglichen Verlust der Immunität.

„Denkst du das deine ´alternativen Kräfte´ Symptome sind?"

„Darüber habe ich nicht nachgedacht", sagte Scorpius. Er überlegte einen Augenblick. Seine Mutter war nicht besonders mächtig gewesen und obwohl Ainsley genial in Zauberkunst und Verwandlung war, war sie nicht so talentiert das es alarmierend war. Daphne hatte ihre Energie aus ihrer Verrücktheit gezogen – nicht einer tiefen magischen Kraft in ihr.

„Ich denke nicht", sagte er schliesslich. „Keiner den ich auf der Greengrass Seite kenne ist… nun ein Freak aber Zauberstablose Magie zu nutzten schmerzt wie die Hölle."

„Wie das?"

„Nun weisst du wie wenn du einen Zauber zum ersten mal schaffst – dieses warme Gefühl in den Fingern?"

Jin nickte, nahm eine Feder und zog ein Notizbuch heran. Scorpius bemerkte das auf der Seite „Symptome" stand und es bereits eine Liste gab. Er verzog das Gesicht.

„Nun bevor ich es herausgefunden habe fühlte es sich wie ein leichtes Ziehen an. Nun ist es nur schmerzhaft. Es hat sich immer anders angefühlt als wenn ich den Zauberstab nutzte – weniger schwer, mehr Intention und Gefühl – aber jetzt ist es einfach unangenehm."

Jin fügte das der Liste hinzu.

„Du musst mir alles sagen", sagte Jin. „Alles was du nicht vor James gesagt hast."

Scorpius nahm einen grossen Schluck aus seinem Becher und zog seinen Zauberstab aus der Tasche und legte ihn auf den Tisch. Er würde nicht so bald ins Bett kommen.

Albus fand es normalerweise schwer wütend zu sein wenn sein Vater Frühstück machte. Normalerweise war Harry so beschäftigt das jeder Cornflakes nahm bevor sie zur Tür hinausgingen aber heute machte er eine Ausnahme und machte Waffeln – eine von Albus Lieblingen – aber selbst das war nicht genug damit er seine Arme nicht mehr verschränkte und aufhörte grimmig zu blicken.

„Ich bin sicher Scorpius und James hatten ihre Gründe", sagte Ginny. Albus wandte seinen Zorn ihr zu und sie seufzte, lehnte sich in ihrem Stuhl zurück und verschränkte ihre Arme ebenfalls. „Ich weiss es nicht Albus."

„Sie sind gegangen", sagte er zum Millionsten Mal. „Sie sind vor ein paar Tagen gegangen. Was immer es ist was Scorpius denkt was er hat – wenn es garantiert um die halbe Welt zu reisen – hätten sie warten können. Ich war weniger als 48 Stunden weg."

„Was denkst du wie ich mich fühle?" fragte Ginny. „James hat uns nicht einmal mehr als von Ainsleys Krankheit erzählt. Wir haben einen Brief gekriegt wie du."

„Hat Ainsley damit auf euch gewartet? Hat sie euch mitleidig angesehen als sie ihn euch gab?"

„Er nein", sagte Harry, liess die fertigen Waffeln auf einen Teller schweben bevor er sie mit einem Schlenker seines Zauberstabs zu Albus schweben liess. „Tatsächlich hatten wir Draco. Ein sehr wütenden Draco welcher verlangte das ich das ganze Ministerium damit beauftrage seinen Sohn zu finden was hoch illegal ist. Scorpius ist offensichtlich freiwillig gegangen und er ist erwachsen. Das habe ich ihm gesagt und ich bin nicht sicher ob er jetzt mit mir spricht."

Albus sah auf den Teller – es roch so warm und süss – und war versucht sich von seinen Eltern aufmuntern zu lassen…aber nein. Das würde nicht reichen. Er schlang seine Arme fester um sich.

„Also ist alles was wir tun können warten?"

„Nun wie Draco es auslegt – versuchen sie nur herauszufinden ob es einen Gegenfluch gibt", sagte Harry, stellte einen Teller vor Ginny bevor er sich zwischen seine Frau und Albus setzte. „Es ist wichtig Albus. Ich kann verstehen wieso sich nicht warten konnten."

„Ich sage nicht das es nicht wichtig ist!" schrie Albus. „Ich sage ich hätte helfen können! Er hätte warten können. Sie hätten es beide können – auch wenn sie nicht Scorpius Cousine wäre, sie ist dennoch James' feste Freundin und meine Freundin. Ich hätte geholfen. Ich will helfen."

Nicht in der Lage länger zu wiederstehen entrollte sich Albus und goss Sirup über seine Waffeln bevor er sie aggressiv in zerteilte. Ginny und Harry tauchten besorgte Blicke und Albus tat als würde er es nicht merken als er einen grossen Bissen nahm um seinen knurrenden Magen zu beruhigen.

„Albus denkst du das du vielleicht nicht wütend bist?" fragte Ginny. Albus erstarrte und starrte sie an, Sirup tropfte von seinem Kinn.

„Ich bin ziemlich sicher das ich wütend bin", sagte er mit vollem Mund.

„Vielleicht bist du…nun vielleicht bist du mehr verletzt als wütend?"

Albus dachte eine Sekunde darüber nach und schluckte schmerzhaft.

„Nein. Ich bin nur wütend", log er. Ginny sah bereit aus zu diskutieren aber wurde (glücklicherweise) vom Klingeln von Harrys Handy unterbrochen. Er grub es aus seiner Tasche und studierte es, blinzelte auf den kleinen Text.

„Es ist James."

„Stell es laut", verlangte Ginny. Harry legte das Telefon auf den Tisch und tippte einige Male darauf bis James' Stimme laut und deutlich erklang.

„Dad? Bist du da?"

„Wir sind hier!" schrie Ginny.

„Ah Mum! Du musst nicht schreien", erklang James' Stimme. Ginny hatte sich nach den misslungenen Lehren ihres Vaters nie an einige Muggel Technologien gewöhnt.

„Du kannst normal sprechen Gin", sagte Harry und tätschelte ihren Arm mitfühlend. „Er kann dich trotzdem hören."

„Entschuldige." Ginny nahm Harrys Hand schüchtern und sah wieder zum Telefon.

Albus lehnte sich auf den Tisch und schob seinen Teller beiseite.

„Ist Scorpius da?" verlangte Albus. „Stell ihn durch."

„Kann ich nicht Kumpel", sagte James. „Er wollte mit dir reden aber jedes mal wenn er in die Nähe des Telefons kommt spinnt es und du weisst das ich dieses verdammte Ding kaum benutzen kann."

Albus fing sofort wieder an zu schmollen und warf sich zurück in seinen Stuhl und verschränkte die Arme wieder.

„Er James – was ist los?"

„Scorpius hat viel Material das relevant für Blutflüche und Gegenflüche zu sein scheint", begann James. „Wir haben sie zu seinem Freund gebracht der ein Experte für die Zeit ist und er hat sie letzte Nacht zum übersetzten geschickt. Am Anfang der Woche sollten wir alles davon haben."

„Anfang der Woche?" fauchte Albus. „Es ist Dienstag."

„Albus", warnte Ginny sanft.

„Ich weiss", sagte James. Sein beschützender und beruhigender Ton nervte Albus noch mehr. „Es wird eine Woche dauern alles zurückzukriegen aber es gibt vielleicht tatsächlich einen Gegenfluch."

„Das sind ausgezeichnete Neuigkeiten", sagte Harry aufrichtig. „Ich wünschte nur du hättest es uns gesagt bevor ihr gegangen seid."

„Es tut mir leid", sagte James und Albus glaubte beinahe das er es meinte. „Tut es wirklich."

James fing an zu erklären wieso sie es nicht getan hatten – darüber das das Material übersetzt werden musste und wie sie mit Experten sprechen mussten. Er sprach darüber das Scorpius nicht auf Zustimmungen warten wollte und Albus dachte das er beinahe stolz klang. Nach einem Augenblick blendete er James' Stimme aus und stach auf seine Waffel während Zar unter dem Tisch herumrollte und mir seiner massiven Tatze an seinen Knöchel schlug.

Wenigstens freut sich der Hund mich zu sehen, dachte Albus. Seine Stimme klang selbst in seinem Kopf bitter.

Während Harry und James sich unterhielten hörte Albus ein Rauschen aus dem Wohnzimmer. Lily kam mit einem Koffer in der Hand hinein und er begrüsste sie winkend.

„Ooh Waffeln", sagte Lily. Sie stellte ihre Sachen an der Wand ab und glitt auf den Platz neben Albus bevor sie seine Gabel nahm und den letzten Bissen seines Frühstücks nahm. Normalerweise hätte er gegen sie gekämpft aber er war so froh sie zu sehen das es ihn nicht kümmerte als sie sich wie früher als Kind auf seinen Schoss setzte und die Hälfte seines Frühstücks verspeiste.

„Ist das James?" fragte sie mit vollem Mund. Harry nickte und Lily und James begrüssten sich.

„Ich kann nicht glauben das sie einfach abhauen sind", sagte Lily zu Albus. „Ich war in Paris aber habe heute Morgen mit Mum gesprochen. Was zum Teufel ist los?"

„Ich habe keine Ahnung", sagte Albus ehrlich. „Ich bin gerade nachhause gekommen also weiss ich genauso viel wie du."

Lily verzog die Lippen und sah zum Telefon als James anfing Ginny zu versichern das alles in Ordnung war und das er und Scorpius in Sicherheit waren.

„Komm schon", sagte Lily. Sie schnappte Albus' Hand und zog daran bis er ihr auf die Veranda folgte. Sie ging direkt auf die massive Verandaschaukel zu die in der Ecke hing und auf das Feld hinausblickte seit Albus sich erinnern konnte. Sie klopfte auf dem Platz neben sich und Albus nahm ihn, er schob sie so weit zurück wie er konnte um der Schaukel mehr Momentum zu geben."

Sie sassen für einige Minuten ruhig da und starrten über das helle Sommerfeld das zum Wald führte. Es war kaum nach 09.00 Uhr aber die Feuchtigkeit erhob sich bereits und versprach einen weiteren heissen Juni Tag.

„Wieso warst du in Paris?" fragte Albus nach einem Augenblick.

„Ich habe den Papierkram geholt damit Madam Malkins dort einen neuen Laden aufmachen kann", sagte Lily. „Witzig nicht? Das ich gut im Geschäft bin?"

„Bist du sicher das es ein Geschäft ist und nicht einfach das du Kleider magst?" stichelte Albus.

„Ich gebe zu das es ein Vorteil ist", räumte Lily ein. „Aber ich bin wirklich gut in Verhandlungen."

„Wahrscheinlich weil James und ich uns als Kinder so oft gestritten haben. Du hast gesehen wie Mum damit umgegangen ist."

Lily lächelte ihn traurig an ihre Augen voller Sorge.

„Geht es dir gut Al?"

Albus seufzte und lehnte sich zurück. Lily tippte ihren Zauberstab gegen die Lehne der Schaukel, verzauberte sie damit sie in Bewegung blieb und zog ihre Beine unter ihr hoch. Sie betrachtete ihn und wartete geduldig auf eine Antwort.

„Nein", sagte Albus ehrlich. „Geht es nicht."

„Wieso?"

„Weil ich nachhause gekommen bin und Scorpius weg war. Weil Ainsley krank ist. Weil mein Bruder und mein Verlobter nicht auf mich warten konnten bevor sie ans andere Ende der Welt gingen."

„Ich denke du darfst wütend und verärgert sein", sagte Lily. „Aber ich habe James letzte Woche gesehen nachdem er es von Ainsley erfahren hatte und… es war gruselig."

„Natürlich ist es gruselig. Sie ist krank. Sie stirbt."

„Nein ich meine James war gruselig", verbesserte Lily. „Er hat solche Angst und ich wette Scorpius auch. Denk an den Druck."

Albus seufzte und sah auf seine Hände, fuhr mit dem Zeigefinger über die kleine Narbe auf seiner Handfläche.

„Ich weiss", sagte Albus. „Wenn es du wärst hätte ich dasselbe getan."

„Ich bin auch wütend", sagte Lily. „Du weisst ich hätte geholfen wenn ich da gewesen wäre. Ich liebe James und Scorpius ist grossartig – aber er ist auch grossartig in dem was er tut und das ist was er tut. Du weisst was für ein Streber er ist."

Albus grinste wiederwillig. Er wusste was für ein Streber Scorpius war und das war eines der wenigen male in denen er seine Fähigkeiten für etwas wirklich wichtiges nutzten konnte. Er wäre nicht bereit gewesen sich selbst zurückzuhalten.

„Sie tun nur was sie denken was sie tun müssen", sagte Lily.

„Es scheint etwas mehr dahinter zu stecken." Albus schüttelte den Kopf und sah zu den Bäumen. „Ich habe Ainsley gestern gesehen. Es scheint als würde sie mir etwas nicht sagen aber ich kann meinen Finger nicht darauf legen wieso ich das denke."

„Sie ist vielleicht kränker als wir wissen", riet Lily. „Sie muss fürchterliche Angst haben."

„Merlin ich weiss", stöhnte Albus und rieb sein Gesicht. „Ich kann es mir nicht vorstellen und ich kann mir nicht vorstellen was James fühlt. Wenn es Scorpius wäre ich wüsste nicht was ich tun würde."

„Sie lieben dich beide", sagte Lily. „Es geht nicht um dich also mach es nicht um dich."

„Das kommt von dem Mädchen das dachte die Silvester Feuerwerke wären für ihren Geburtstag."

„Hey!" schrie Lily gespielt beleidigt. „Es ist nicht meine Schuld das sie den Anfang des Kalenders so nahe an meinen Geburtstag legen."

Albus lachte und Lily schien stolz auf sich als sie ihren Kopf gegen seine Schulter lehnte war er glücklich seinen Arm um sie zu schlingen und in angenehmer Stille zu sitzen.

Sie sassen in Stille bis das leichte ploppen einer Apparation zu hören war und ein leichtes Summen ihnen sagte das jemand die Schutzzauber um das Potter Anwesen durchschritten hatte.

„Zehn Galeonen darauf das es Onkel Ron ist der den neusten Tratsch hören will", sagte Lily.

„Zehn Galeonen darauf das es Draco ist der Dad noch mehr anschreien will", entgegnete Albus. Sie schüttelnden die Hände und sahen den langen Weg hinunter der hinter dem Hügel verschwand.

Sie mussten nicht warten bis die Gestalt in Fokus kam. Draco Malfoys helles Haar war auf Kilometer zu erkennen. Lily fluchte und Albus grinste ab seinem einzigen Triumph am Tag.

„Albus", sagte Draco als er näher kam. „Ich bin froh dich zu sehen."

„Ich auch", sagte Albus löste sich von Lily und stand auf um seinen zukünftigen Schwiegervater zu begrüssen. Draco schlug ihm zur Begrüssung auf die Schulter nachdem er auf die Veranda kam. Er trug wieder bloss schwarz und es sah aus als würde er von irgendwo formellen kommen oder dorthin gehen.

„Ich gehe davon aus das du auch einen Brief bekommen hast."

„Oh ja", versicherte Albus ihm. „Ich bin mit den Ereignissen auf dem neusten Stand."

Sie tauschten einen irritierten Blick bevor sich Draco zu einem Lächeln für Lily zwang.

„Lily schön dich zu sehen", sagte Draco. „Du siehst wie immer reizend aus."

„Nur weil ich gerade nachhause gekommen bin", sagte Lily lachend. „Ich werde in zehn Minuten in meinem Schlafanzug sein."

„Ich hätte nicht weniger erwartet." Draco sah wieder zu Albus. „Ich muss mit deinem Vater sprechen und du musst es hören."

„Entzückend", sagte Albus sarkastisch. Er öffnete die Tür und scheuchte Draco hinein.

Als sie in die Küche kamen sprachen Ginny und Harry noch immer mit James welcher gute Laune zu haben schien. Draco und Harry tauschten angespannte Blicke – ein Zeichen ihrer letzten Unterhaltung – aber Draco liess sich dennoch auf den freien Platz am Tisch neben Harry sinken.

„Was ist los?" fragte James in die plötzliche Stille.

„Draco ist gerade reingekommen", sagte Ginny.

Draco grüsste mit einem blossen „Potters" und verschränkte seine Hände auf dem Tisch.

„Was ist los Draco?" fragte Harry besorgt.

„Jemand hat Ainsley im Sankt Mungos entdeckt als sie zu ihrer Untersuchung zu Dania ging." Draco sah von Harry zu Ginny als würde er um Hilfe bitten. „Die Akten sind vertraulich also bin ich nicht sicher wie sie zur Presse durchgedrungen sind aber das sind sie und eine Geschichte wurde heute im Propheten über Ainsley und den Fluch veröffentlicht."

„Verdammt", murmelte Harry.

„Das direkt auf den Fersen von Scorpius kleinem Vorfall bei Flourish und Blotts – „ Albus verzog das Gesicht, „sieht nicht besonders gut für die Malfoys aus."

„Was sagen sie?"

„Oh nur das zusammenhangslose Gemurmel wie ich offensichtlich meiner ersten Frau etwas schreckliches angetan habe", sagte Draco in einem lockeren Ton fuhr mit den Fingern über den Rand der Zuckerschüssel als würde es ihn nicht kümmern. „Etwas was vielleicht oder vielleicht auch nicht mit Voldemort zu tun hat und das die süsse Ainsley Greengrass jetzt ein Opfer der dunklen Magie ist die die Malfoys umgibt and das ich meine schreckliche Art an meinen Sohn weitergegeben habe. Es ist jetzt Tratsch im Ministerium – nicht weiteres wurde gedruckt aber es ist nur eine Frage der Zeit."

Harry stöhnte und verdrehte die Augen und Albus sank in den Stuhl neben Draco. Was immer für ein Hauch Optimismus seine Eltern hatten waschen lassen wurde für Albus zerstört.

„Die Leute können mit so etwas nicht durchkommen oder?" Lily war empört. „Jeder der die Malfoys kennt würde bestimmt etwas sagen."

„Aber das ist es", sagte Ginny. „Das Ministerium kann Tratsch nicht kontrollieren und nicht viele Leute kennen die Malfoys oder? Es ist nicht deine Schuld Draco", fügte sie schnell hinzu. „Aber nach dem Krieg wurden die Leute einfach gesteuert. Also waren die Gerüchte wild."

Albus sah zu Draco. „Und das und der Vorfall im Buchladen haben das alles wieder hoch gebracht."

„Oh es wird besser", versicherte Draco ihnen. Er schluckte hart und zögerte ab seinen nächsten Worten. „Das magische Archiv von Grossbritannien hat eine Untersuchung über das plötzliche Verschwinden von mehreren Sammelgegenständen und einer ihrer Jungen Studenten eingeleitet. Ich nehme an da du den Tag frei genommen hast, hast du den Bericht über den Diebstahl nicht gesehen."

Harry und Draco blickten sich lange an. Albus sah zwischen ihnen her, sein müder Geist brauchte einen Moment um zu folgen.

„Warte sie untersuchen Scorpius?" sagte Albus erzürnt. „Wegen ein paar modrigen Büchern?"

„Modrige Bücher die er technisch gesehen gestohlen hat", verbesserte Draco. Er lächelte Albus mitfühlend an. „Man kann es nicht abstreiten."

„Haben sie Anklage erhoben?" fragte Harry langsam. Albus wusste das sein Vater seine Worte vorsichtig wählte um in den Grenzen seines Jobs zu bleiben.

„Noch nicht", erklärte Draco. „Aber es wird nicht lange gehen und im Moment habe ich nicht viel Einfluss auf das Ministerium oder die Zauberer Gemeinde im Grossen und Ganzen. Ich kann nicht wirklich mit einem Sack voll Gold auftauchen und es beenden."

„Aber es ist Scorpius?" protestierte Albus. „Kennen sie ihn? Er hat jeden Brief den ihm je geschrieben habe perfekt aufbewahrt. Natürlich wird er nichts beschädigen was er genommen hat."

„Darum geht es nicht Albus", sagte Ginny sanft. „Der Punkt ist das er sie ohne Erlaubnis genommen hat. Es ist ein Diebstahl und sobald sie Anklage erheben ist es öffentliche Angelegenheit und die Presse wird es sehen. Das zusammen mit Ainsley – „

„Zusammen mit dem Buchladen…" Albus fing an zu verstehen. Nichts davon sah gut aus und Scorpius konnte gesetzliche Konsequenzen sehen – schreckliche – alles um seiner Cousine zu helfen. Er fühlte sich sofort schuldig das er wütend auf Scorpius war (auch wenn er noch etwas böse war) und fühlte eine Welle der Zuneigung für seinen Verlobten. Sein Hirn benutzten und wegzugehen um eine Lösung für ein Problem das jemanden der er liebte bedrohte war die Scorpius mässigste Action die Albus sich vorstellen konnte.

Albus sah wissend zu seinem Vater. „Denkst du, du kannst etwas von deinem ´Harry Potter Retter der magischen Welt´ Zauber benutzten?"

Harry seufzte und sah zwischen Draco und Albus umher. „Ich weiss es nicht aber ich werde es versuchen. Ist die Direktorin des Archivs nicht eine Bagshot?"

Draco nickte. „Ich glaube schon."

Harry nickte, knabberte an seiner Lippe und dachte einen Augenblick nach. „Ich schaue was ich da tun kann."

„Geht es Ainsley gut?" fragte James. „Ist sie bei dir? Kann ich mit ihr sprechen?"

„Sie ist im Moment zuhause", sagte Draco. „Ich habe sie überzeugt heute zuhause zu arbeiten."

Albus hörte seinen Bruder am anderen Ende der Leitung seufzen. Er musste James nicht sehen um zu wissen das er den Druckpunkt zwischen seinen Augen rieb genauso wie ihr Vater vor ihm.

„Okay. Nun sag ihr das es uns gut geht und das alles gut wird."

Draco hielt inne und trommelte mit seinen Fingern auf den Tisch.

„Wird alles gut James?"

„Das hoffe ich wirklich", seufzte James. „Ich muss gehen. Ich denke sie rufen mich zum Essen."

„Bleib sicher", sagte Ginny schnell. „Wir lieben dich."

„Liebe dich auch Mum", sagte James. Es gab einen gedämpften weit entfernten Schrei am anderen Ende der Leitung und James lachte.

„Albus, Scorpius möchte das du weisst das er dich liebt. Ich denke er hat auf der anderen Seite der Wand gelauscht."

Albus grinste. „Sag ihm das ich ihn auch liebe aber das ich sauer auf ihn bin."

„Oh er weiss es."

Nach einer Woche in Japan war sich Scorpius einiger Dinge sicher. Er wusste das er Pflaumen Wein hasste, das die Zauberer Gemeinschaft in Japan viel lockerer war als in Grossbritannien und das er Albus eines Tages her bringen musste weil Albus Sushi liebte und nun da Scorpius wusste das die Restaurants in London gut waren aber nicht die besten fühlte er sich moralisch verpflichtet.

Er dachte an all diese Dinge während er sich über einen Tisch mit getippten und gekritzelten übersetzten Notizen beugte während Jin mit seinen Kollegen in Sprachen sprach die Scorpius nicht verstand während sie die Dokumente ansahen welche sie durchgesiebt hatten. Er schaukelte zuckend und nervös auf seinen Fersen während er versuchte die Blutergüsse die er sich beim Markt Besuch am Vortag zugezogen hatte nicht zu verschlimmern. Er war alleine gegangen, er versuchte etwas der Belastung von Naoki zu nehmen welche sich so gut um sie gekümmert hatte, dass er sicher war das sie übte für wenn das Kind kam.

Für mehr als eine Stunde sprach Jin mit den anderen Professoren während zwei Studenten aus Tokio zuhörten ihre Gesichter waren im Kamin zu sehen. Scorpius verstand Bruchstücke – Sätze die in Englisch gemurmelt wurden und die wenigen japanischen Worte die er verstand – während sie sprachen aber er traute sich nicht seine Neugier siegen zu lassen. Diese Leute – komplett Fremde – hatten sich die Zeit genommen um ein Jahrhunderte altes Rätsel zu lösen um ein Mädchen das sie nicht kannten in England zu retten. Er liess sie reden und machen was sie sagten.

Einer nach dem anderen ging als sie gegeben hatten was sie konnten – ein alter Zauberer mit komplett weisen Haaren und unglaublich gebräunter und faltiger Haut, eine junge Hexe deren flammenden gelben Augen sowohl abschreckend als auch wunderschön waren, ein Zauberer mittleren alters welcher mindestens Fünfzig mal auf seine Uhr gesehen hatte während dem Treffen.

Scorpius stand artig an der Ecke des Tischs, wartend und fragend und wünschte sich er währe wie James in Jins Haus geblieben um Naoki putzen zu helfen da sie so kurz bevor das Baby kam nicht so geschickt war.

Es dauerte bis nur noch Jin und der Tränkemeister von Mahoutokoro übrig waren das Scorpius es wagte die Notizen in englisch und Japanisch die auf dem Tisch verteilt waren zu berühren.

„Ich entschuldige mich", sagte der Tränkemeister. „Einige unser Kollegen sprechen nicht fliessend englisch und so hat sich die gewöhnliche Sprache durchgesetzt."

„Scorpius das ist Kida Fumihiko", sagte Jin und fuhr mit dem Finger über ein Stück Pergament als würde er etwas suchen.

„Es ist eine Freude dich kennenzulernen", sagte Scorpius höfflich. „Erlaube mir zu fragen…gibt es etwas das nützlich sein könnte?"

„Das hängt von zwei Dingen ab", sagte Kida. „Eines ist ob wir die Art Fluch anhand der Symptome und der blossen Geschichte richtig bestimmt haben oder nicht."

„Okay."

„Das zweite", sagte Jin und rieb sich den Nacken, „ist ob das Zaubertrankrezept auf den Fluch den wir bestimmt haben anspricht oder nicht."

„Tengan – der Zauberer in der blauen Robe der gerade gegangen ist?" Scorpius nickte Kida zu. „Er hat gesucht bis er die direkte lateinische Übersetzung hatte – „

„Welche furchtbar einfach ist", fügte Jin hinzu.

„Sanguinem maledicta", sagte Kida.

„Verfluchtes Blut?" fragte Scorpius leer. „Ernsthaft so heisst es? Ich hätte als Kleinkind einen besseren Namen finden können. Wer ist dafür verantwortlich?"

„Es ist komplexer als das. Der Ausdruck gehört zu einem besonderen Fluch in dem das Blut den Verfluchten über die Zeit im Stich lässt", erklärte Jin. „Es ist der einzige den wir hier gefunden haben – „ er deutete auf ein verfallenes Buch von dem Scorpius nicht mal sicher war das es relevant ist, „der alles abdeckt was du beschrieben hast. Es ist ein Zauberbuch über alte Flüche – eine Liste davon."

Scorpius schluckte fest und starrte auf das schwarze verblasste Titelblatt. Er hätte es beinahe zurückgelassen.

„Also haben wie Querverweise gezogen", sagte Kida. „Und ich denke es besteht eine gute Chance das dieses Zaubertrankrezept das Problem ansprechen wird."

Ein grinsen breitete sich so schnell auf Scorpius' Gesicht aus, dass er sicher war das seine Lippen bluten würden.

Jin sprach schnell. „Es gibt einen Hacken."

Scorpius Grinsen verschwand schnell. Natürlich gab es einen Hacken.

„Nicht nur sind einige der Trankzutaten unheimlich selten", sagte Jin. „Du wirst auch einen Teil von einem Nachfahren der Person die deine Familie verflucht hat brauchen."

Das Grinsen verschwand komplett.

„Was?"

„Der Fluch ist mit einer Absichterschaffen", erklärte Jin. „Es hat alles damit zu tun wieso dein Vorfahre verflucht wurde. Natürlich können wir nicht erklären wieso es bei einigen Personen auftaucht und bei anderen nicht weil wir nicht wissen wieso – es ist für jede Familie anders."

Scorpius sah hilflos zwischen ihnen her. Er hatte bereits jede Information angeboten die er hatte – jede Information die seine Mutter, seine Grosseltern und Vater anbieten konnten. Keine davon hatte einen Hinweis darauf wer Abel Gringras verflucht hatte.

„Blut wird am besten funktionieren", sagte Kida. „Blut des Vorfahren meine ich. Blut um Blut zu befreien."

„Es benötigt nicht viel", fügte Jin hinzu. „Wie ein Vielsafttrank. Du könntest wahrscheinlich mit einem Haar durchkommen aber – „

„Ich werde nie herausfinden wer sie verflucht hat", sagte Scorpius. Er sank schlaff in einen nahegelegenen Stuhl welchen sie für Platz vom Tisch weggetreten hatten. „Wie zum Teufel – „

„Scorpius du bist Historiker", schimpfte Jin. „Du bist besser als das."

Scorpius sah durch seine verschmierte Brille zu ihm auf und sah, komplett verloren und leer zu wie Jin seine Handschuhe auszog und sie auf den Tisch warf.

„Du sagtest die Gringras Familie hatte 1600 einen ziemlichen Namen?"

„Nun das hat man mir gesagt."

„Und das sie gerade von Frankreich eingewandert waren richtig?"

„Während des Jahrhunderts, denke ich aber die Aufzeichnungen sind ziemlich wage. Albus hatte kaum…"

Scorpius schüttelte den Kopf. Albus hatte ihm das verblasste Register gezeigt wo er „Gringras, Annesley" in der Nacht in der er, Draco und Harry herausgefunden hatten wo Daphne Scorpius während seiner kurzen Entführung gefangen gehalten hielt gesehen hatte. Scorpius hatte nach mehr Informationen gesucht nachdem er es gesehen hatte, hatte aber nichts gefunden.

„Du weisst das Deutschland eine der vollständigsten Bibliotheken über Familien Geschichten in Europa hat", erinnerte ihn Jin. „Es ist ein riesiges Register. Du kannst die Namen dort kriegen – wahrscheinlich die Namen die auf dem Anwesen gearbeitet haben wenn sie Zauberer waren."

„Ich nehme es an", sagte Scorpius schwach.

„Und dann kannst du das Register das sie in Berlin haben nach allem was sie in Europa und Amerika haben durchsuchen."

„Nun ja."

„Folg einfach dem Faden", sagte Jin. „Irgendwo muss jemand irgendetwas geschrieben haben – in einem alten Tagebuch, in einer Zeitung oder einem alten Buch das seit fünfzig Jahren nicht mehr berührt wurde. Ein entfernter Verwandter könnte auf einem Stammbaum eine Notiz gemacht haben oder es hätte Teil einer Todesanzeige sein können."

Jin stand nun über ihm. Scorpius fragte sich ob er wusste wie eindrucksvoll seine Ermutigung Methoden sein konnten. Er erwartete das es das war was ihn zu einem so guten Lehrer machte.

„Es muss etwas geben Scorpius." Jin lächelte zu Scorpius hinunter und bot ihm seine Hand an um ihm auf die Füsse zu helfen. „Gut für Ainsley das du weisst wie man nach diesem etwas sucht."

Hilfe war das James die Aktentasche wieder packte wären Scorpius seine Erschöpfung ausschlief.

Ermutigung war das Jin ihnen beiden auf die Schulter klopfte als sie am nächsten Morgen gingen die Verbindungskarte die nach Berlin führte in James' Gesässtasche.

Liebe war die Art wie Harry, Draco und Albus versprochen hatten die Zaubertrankzutaten zu suchen als James angerufen hatte während Scorpius hinter der Tür zuhörte und sie versprachen so viel zu haben wie sie konnten und nicht nach mehr Informationen fragten von denen sie wussten das Scorpius sie nicht hatte.

Hingabe war das Albus versprach ein Chimären Ei herzustellen – ein A Klasse nicht handelbares Objekt – und das Harry versprach ein Auge zuzudrücken.

Grosszügigkeit waren die Phiolen von Blutaufbereitungs- und Aufpäppeltränke die Naoki vorbereitet und in Scorpius' Rucksack getan hatte als James nicht hinsah.

Scorpius winkte ihnen zu als sie die Schutzzauber um ihr Haus durchschritten und James nahm seinen Arm. Er drehte sich auf den Fleck und sie disapparierten.