Albus wusste das alle Zeit mit Scorpius allein sich zu kurz anfühlen würde aber als Draco und Dania mit drei zusätzlichen Heilern in limonen grünen Roben in den Raum kamen fühlte er sich wirklich betrogen. Dania stellte ein kleines Tablett mit Zaubertränken und Salben auf einen nahegelegen Tisch und fing an sie zu öffnen als die anderen Heiler näher kamen. Albus sah wie sie sich Scorpius vorstellten, jeder schüttelte ihm die Hand und erklärten ihre Spezialität. Eine war aus dem magischen Käfer und Krankheitsflügel und sie würde sicher Stellen das sich Scorpius beim Reisen nichts eingefangen hatte. Der zweite war ein junger Zauberer von Tränken und Pflanzen Vergiftungen und er würde das Brauen und die Menge der medizinischen Tränke die Scorpius nahm beaufsichtigen.
Die dritte – eine alte Frau vom Zauberschadenflügel – stand bei Dania und betrachtete Scorpius besorgt. Sie sah aus als wäre sie einmal gross gewesen aber ihr Rücken hatte sich schon lange gebeugt. Albus nahm an das ihr das an Halloween Gelegenheit gab sich als alte Vettel zu verkleiden.
„Er sieht schlimmer aus als das Mädchen", sagte die Hexe. Das war offensichtlich dachte Albus aber er schob es darauf was während der Reise mit ihm passiert war und dem Bluterguss auf seiner Wange. Die letzten Tage waren so schnell vergangen das Albus kaum Zeit hatte zu verarbeiten das Scorpius signifikant schlimmer aus sah als er sollte – viel schlimmer als Ainsley.
Albus ging näher zu Scorpius als Dania antwortete.
„Es ist kompliziert", sagte Dania ihr.
„Wie das?"
„Er ist Teil der verfluchten Familie und der Familie der Person die den Fluch ausgesprochen hat", erklärte Dania. Sie versuchte ihre Stimme unten zu halten aber es nützte nichts – der Raum war sowohl leise als auch klein. Albus wünschte sie könnten gehen wenn die Frau Scorpius weiter so ansah – mit Mitgefühl das auf Mitleid gründete. Nur er durfte Scorpius so ansehen. Er konnte sagen das auch Scorpius unruhig war. Seine Hand spannte sich in Albus' Hemd an und er blinzelte weniger, starrte die Hexe an als der Trankexperte versuchte ihm zu versichern das sie den Bluterguss in höchstens zwei Tagen im Griff hatten. Albus wünschte sich umgehend sie wären zuhause wo er Scorpius Suppe machen konnte und ihn mit einem Buch vor den Kamin setzen könnte wo er hingehörte.
Nach mehreren Minuten gezwungener Versicherungen von den anderen zwei Heilern sprach die alte Frau zum ersten mal zu Scorpius.
„Mein Name ist Gladys Jones", sagte die hagere Heilerin. Sie trat vor und Albus merkte das sie unter ihren weiten Roben stark humpelte. „Ich kümmere mich um deine Cousine. Ich werde dich jetzt ansehen müssen wenn das in Ordnung ist", sagte sie.
Scorpius sah zu Dania auf welche ernst nickte. Er setzte sich aufrechter hin und nickte der Hexe zu welche ihn bat aufzustehen. Auch wenn er wusste das es unnötig war hielt Albus Scorpius fest als er vom Tisch glitt und sich zwang sich aufzurichten. Scorpius hielt sich an Albus' Taille fest bis sich die Hexe streckte um den Bluterguss auf seiner Wange zu untersuchen.
„Du wirst deinen Freund loslassen müssen", verlangte Gladys. Scorpius gab Albus einen traurigen Blick als er sich etwas verbeugte damit die Hexe sein Gesicht besser sehen konnte und liess ihn los. Albus ging zögernd zu der Tür und schob seine Hände in seine Taschen als er neben Draco stand welcher genau so unwohl aussah.
„Gladys ist eine gute Heilerin", flüsterte Draco. „Sie hat sich ausgezeichnet um Ainsley gekümmert."
„Das bedeutet nicht das ich es mögen muss das wir hier sind", grummelte Albus. Er sah wie ein irritierter Falke zu als Gladys ein paar Zauber nutzte um Scorpius' Herz und Lungen zu überprüfen, stille bis auf ein paar Geräusche von Albus nicht erwartete das sie gut waren. Sie sprach komplizierte Diagnose Zauber die Albus nicht benennen konnte und er hörte auf zuzuhören als seine Brust zu sehr schmerzte um aufzupassen.
„Wenigstens wird er die beste Medizinische Versorgung haben", sagte Draco. „Die Heiler hier…deswegen hat Astoria so lange durchgehalten."
Während Gladys den Bluterguss auf Scorpius' Schulter betrachtete („Bin in ein Bücherregel gefallen", erklärte Scorpius, „es ist eine lange Geschichte"), blicke Albus zu Draco um zu sehen das er zerzauster aussah als seit langem. Seine Haare waren wirr und seine Augen rot. Sogar seine Nase sah etwas rau aus. Albus sah zu Dania welche gespannt zusah während Gladys Scorpius untersuchte und bemerkte das ihre Heiler Robe an einer Seite zerknittert war. Er brauchte keine weiteren Erklärungen.
Zu einem Punkt mussten sie sich mit Ainsley und James getroffen haben denn als das Paar eintrat trug Ainsley Orion in seiner Schale. Sie anders als ihr Cousin sah einigermassen normal aus – vielleicht etwas müde – und lächelte als sie eintrat.
„Hey", grüsste sie Scorpius. Sie tauschten bedeutende Lächeln verschoben aber die Umarmung als Gladys Scorpius' Kehle überprüfte, drückte ihre Finger darauf als würde sie etwas suchen. Scorpius verzog das Gesicht und Albus unterdrückt den Zwang nach seinem Zauberstab zu greifen, sagte sich selbst ruhig zu bleiben weil das nicht sein Gebiet war und er musste die Experten ihren Job machen lassen.
„Albus?" sagte James. Albus sah zu seinem Bruder auf – zerzaust und feucht lächelte aber dennoch was Albus für typisch James hielt – und schluckte seine Irritation über Scorpius' Komplizen herunter.
„Hi James", grummelte Albus. James' Lächeln schwankte und er glitt an Ainsley vorbei um neben Albus zu stehen. Der Raum war nun überfüllt als Gladys Scorpius die Erlaubnis gab sein Hemd zuzuknöpfen was er schnell tat. Sie, die anderen zwei Heiler und Dania kamen zusammen und begannen mit leisen Stimmen Tränke und Behandlungen zu besprechen. Der junge Zauberer schlug vor das Scorpius ein paar Tage in Krankenhaus blieb worüber Dania laut lachte.
„Absolut nicht", sagte sie. „Man wird sich zuhause gut um ihn kümmern das versichere ich."
Albus war froh das er bei diesem Punkt nicht diskutieren musste.
„Es ist schön dich zu sehen Al", sagte James. Albus sah ihn nur streitlustig an und sagte nichts. James' Lächeln verschwand komplett. „Ich weiss du bist wahrscheinlich wütend auf mich und das solltest du", sagte James. „Ich habe nur versucht zu helfen."
„Du hättest helfen können in dem er sich nicht zu zurichtet", fauchte Albus.
„Das war absolut nicht meine Schuld", sagte James. „Ich hab mein bestes getan."
Albus verschränkte die Arme, sah genau wie Scorpius zurück auf den Untersuchungstisch glitt und seine Hände in seinem Schoss faltete, wartete und seine Füsse nervös gegeneinander schlug.
Draco beugte sich zu Albus und sprach leise. „Geht es dir gut?"
„Ich weiss es nicht", sagte Albus ehrlich. „Ich war vorher nie wütend auf ihn. Nicht so."
Dennoch ging Albus zurück zu Scorpius und stand an seine Seite. Scorpius schlang seine Arme dankbar wieder um Albus' Taille und hielt sich fest. Er küsste Scorpius' Kopf er wusste das er sich Drago gegenüber falsch ausgedrückt hatte. Als er von den Heilern Sätze hörte wie „Zeit schinden", „Glück haben" und „wir müssen vorsichtig sein" wusste Albus das was er fühlte verwirrend aber keine Wut war. Es war eine gefährlichere Kombination aus Angst, Trauer und Sehnsucht und es fühlte sich an als würde es ihn umbringen.
Ainsley war zufrieden wie eine Elfe das sie zwischen James und Scorpius auf die Potter Couch gequetscht war. Als Harry und Ginny darauf bestanden hatten das sie alle zu ihnen zum Abendessen kamen hatte Scorpius nicht protestiert. Tatsächlich hatte er nicht viel gesagt. Draco hatte leise gemeint das es war um Albus nicht zu reizend aber Ainsley wusste es besser – es kümmerte ihn nicht wo sie waren solange er bei seiner Familie war.
James und Scorpius frönten unter Harrys wachsamen Augen ihrer dritten Schüssel Rindereintopf. Mr. Potter nahm das Füttern von Leuten in seinem Haus sehr ernst und in der Minute als Scorpius und James sagten das sie verhungerten hatte er sich in Aktion gesetzt. Es war etwas inspirierend zu sehen wie er und Ginny abwechselnd Kücheninstrumente zum kochen verzauberten, Zutaten sammelten und stoppten um ihren Sohn und zukünftigen Schwiegersohn zu umarmen und zu küssen.
Nun erzählte James allen von dem Weg den sie genommen hatten der direkt zurück zum Malfoy Manor geführt hatte. Am anderen Ende das Raums sah Ginny aufmerksam zu, sah zwischen James und Scorpius her, welcher still blieb während er ass. Er füllte die nötigen Lücken wenn James etwas nicht wusste oder vergas ansonsten blieb er ruhig. Er schien keine Energie zu haben sie zu beteiligen und Ainsley wünschte sich sie könnte irgendwie helfen. Er hatte so viel für sie getan und sie hatte keine Gelegenheit es ihm zurückzuzahlen.
Auf Scorpius anderer Seite sass Albus eingeklemmt zwischen seinem Verlobten und der Lehne des Sofas. Er hatte nichts gesagt seit er sich gesetzt hatte und sich kaum bewegt und hielt seine Arme bestimmt verschränkt. Er sah unwohl aus aber Ainsley war sich nicht sicher ob es der geringe Platz war den er hatte oder der Fakt das er einfach nicht hier sein wollte und sie hatte zu viel Angst ihn zu fragen ob er wollte das sie ihm etwas Platz machte. Nachdem was sie im Krankenhaus gesehen hatte nachdem sie und James zu ihnen gestossen waren – Scorpius' Gesundheit die von mehreren Heiler überprüft wurde, Albus Laune die mit jeder Minute schlechter wurde und ihr gegenseitiges Verlangen einander nah zu sein trotz Albus' Unzufriedenheit und Scorpius' Resignation zu den Umständen – wusste sie es besser als das Boot zum schwanken zu bringen. Stattdessen hörte sie James' Rede in stiller Dankbarkeit zu.
Als James zu dem Teil mit der französischen Bibliothek kaum lauschten alle gespannt.
„Und diese Dementoren kamen aus dem Nichts", sagte James und sah nach Unterstützung suchend zu Scorpius. Scorpius nickte.
„Dementoren?" fragte Draco erschrocken. Er sah zu Harry. „Bricht das nicht ein Gesetzt?"
Harry fuhr sich nachdenklich durch die Haare. Es deckte seine Narbe auf und Ainsley musste versuchen sie nicht anzusehen.
„Ich bin nicht sicher. Es bricht vielleicht die internationalen Statuten", sagte Harry. „Ich werde morgen mir Hermine sprechen aber es ist Frankreich und ihre Gesetzte sind anders. Ich warte sie sowieso früh am Morgen im meinem Büro um mich auszuschimpfen."
Ginny schnaubte. „Für was jetzt?"
„Unvollständiger Bericht", Harry zuckte mit den Schultern. „Du und ich hatten Pläne fürs Abendessen. Ich hatte keine Zeit ihn zu beenden."
Ginny lächelte aber es war nur kurz lebig. Sie sah zurück zu James.
„Lass uns zum Teil zurück gehen wo euch beinahe die Seele aus den Körpern gesogen wurden weil ihr eingebrochen seid und ein fremdes Land betreten habt", sagte sie.
James zuckte zusammen. „Nun wenn du es so sagst klingt es ziemlich schlimm", sagte er. „Aber Scorpius' Patronus ist ziemlich fantastisch. Sag es ihnen", sagte James und schlug aufgeregt auf Scorpius' Knie.
Scorpius legte seinen Löffel in seine Schüssel und sah zu seinem Vater. „Er ist ein Drache."
Ainsley sah wie Dracos Lippen sich zu einem Lächeln verzogen. Scorpius sah aus als versuchte er nicht selbst zu lächeln und Ainsley als ein unausgesprochenes Verständnis zwischen ihnen stattfand.
„Er ist ein riesiger Drache" ergänzte James.
Albus auf der anderen Seite war nicht beindruckt.
„Du hättest nicht herausfinden müssen was den Patronus ist", grummelte Albus. Jeder entschied sich höfflich ihn zu ignorieren.
„Wie auch immer – da hab ich herausgefunden das Scorpius krank ist weil wir ziemlich zugerichtet wurden und ich aus versehen seinen Zauberstab zerstört habe", plapperte James. „Aber er hatte das Tagebuch des Mädchen und ein paar andere Dinge geschnappt und am nächsten Tag ist er es durchgegangen und fand ein Datum für den Vorfall, also haben wir nach Zeitungen gesucht", plapperte er. Ainsley sah wie er Harry ansah. James hatte bei allem immer zu seinem Vater aufgesehen und Ainsley wusste das er Harrys Gedanken zu seinen einzig wahren Abenteuer das nicht von der Arbeit kam hören wollte. Die Aufregung in seinen Augen war furchtbar liebenswert.
Als er erklärte wie sie den magischen Krieger gefunden hatten sank Ainsley in die Kissen. Zwei ihrer Lieblingsmenschen hatten alles in Bewegung gesetzt um eine Heilung für sie und Scorpius zu finden und diese ganze erweiterte Familie hatte sich sorgend und helfend gesammelt damit es funktionierte. Sie war erstaunt vor Dankbarkeit und Optimismus auch wenn Scorpius sie daran erinnerte das es nicht getestet und unsicher war.
„Haben wir das Chimären Ei?" fragte James sobald alle auf dem neusten Stand waren.
Draco stöhnte und verdrehte die Augen. „Ja, weil Albus und Charlie entschieden haben dass es ein guter Plan ist in einen Käfig mit zwei blutrünstigen Bestien zu steigen."
Scorpius keuchte und sah zu Albus.
„Du bist zu ihnen in den Käfig gestiegen?"
Albus zuckte mit den Schultern und behielt seine Haltung. „Du brauchtest ein Ei. Das war der einzige Ort um eines zu holen. Stell aber sicher das du Charlie dankst wenn du ihn siehst. Er ist derjenige der die neue Narbe hat."
Scorpius und James tauschten überraschte blicke bevor Scorpius seinen Kopf beschämt hängen liess.
„Das ist alles zu viel", sagte er sanft.
„Charlie ist nicht wütend", sagte Harry. „Er wollte helfen. Ich glaube nicht das er vorher eine Chimäre bekämpft hat. Gibt ihm wahrscheinlich ein weiteres Kreuz im Bestien Kampf Bingo oder so. Du weisst wie diese Drachen Trainer sind."
„Verrückt", bot Ginny an.
„Dennoch er wurde verletzt, Albus hätte gefressen werden können und ich habe jede einzelne Person in diesem Raum verärgert."
„Orion nicht", schaltete sich Dania ein. Orion zog an ihren Haaren und kaute darauf. Sie erklärte unbeeindruckt. „Orion ist nicht wütend auf dich und ich bin sicher in fünfzehn Jahren wird er dir dankbar sein das du das getan hast damit er seinen älteren Bruder und seine ältere Schwester hat die sich um ihn kümmern."
Ainsley weinte beinahe beim Wort ´Schwester´.
Die schien Scorpius zu beruhigen und er entspannte sich als Ginny seine leere Schüssel wegnahm und Albus' Haare liebevoll zerzauste als sie vorbeiging (Ainsley dachte sie sah wie sein Ausdruck sanfter wurde aber bei Albus war es schwer sich sicher zu sein.) Merlin sei Dank für Dania dachte Ainsley zum millionsten Mal. Sie weiss immer was zu sagen oder zu tun ist.
Die Sonne war schon lange untergegangen und Ainsley wurde müde wollte es aber nicht zugeben und alle unterbrechen. Stattdessen rollte sie sich an James' Seite zusammen, grinste als er es sich gefallen liess und seinen Arm um ihre Schultern schlang als die anderen anfingen sich über die nächsten Schritte zu unterhalten.
„Ich habe dich vermisst", flüsterte sie.
„Ich habe dich auch vermisst", flüsterte er zurück und schlang beide Arme um sie. „Ich bin so froh das wir es gefunden haben."
„Ich weiss. Zu denken ich war bereit aufzugeben."
„Wenigsten haben du und Scorpius jetzt die beste Chance", versicherte James ihr.
„Was wenn es nicht funktioniert?"
James' Lächeln verschwand und er streichelte ihr Haar, verstärkte seinen Griff um sie als sie ihr Kinn auf seine Brust legte und zu ihm aufsah.
„Wenn es nicht funktioniert dann müssen wir mit dem zurecht kommen was wir kriegen", sagte James.
Ainsley wusste das es für jetzt gut genug sein musste. Sie kuschelte sich an James' Seite und entspannte sich gegen ihn und wusste das wenigstens alle Möglichkeiten erforscht worden waren. Sie hoffte nur das es genug für Scorpius war.
Es war spät als Draco und Harry begannen das Rezept für den Trank in der Nähe wo Albus und Scorpius in Ruhe sassen zu überprüfen – Albus hart und durchdacht und Scorpius benommen und müde.
„Ich lasse Horace am morgen direkt ins Manor kommen", sagte Harry. „Offensichtlich können wir es mit den illegalen Zutaten nicht hier machen."
„Natürlich nicht", sagte Draco als hätte er nie darüber nachgedacht. „Ich habe bereits einen Raum dafür vorbereitet damit der Trank nicht gestört wird während er braut."
„Es heisst die Blätter der Engelstrompete müssen unter dem Vollmond zugegeben werden und die Fledermausmilz muss komplett rein sein."
„Darum habe ich mich schon gekümmert", versicherte Draco ihm. „Habe mich selbst um so viele Zutaten wie möglich gekümmert. Einige davon waren in Astorias Garten und es gibt viele Fledermäuse auf dem Dachboden. Alles andere habe ich bestellt."
Ginny schnaubte und ging mit einer frischen Runde Getränke vorbei. Scorpius nahm das warme Butterbier dankbar so etwas beruhigendes zu haben und etwas zu haben womit er seine Hände beschäftigen konnte. Er nahm einen grossen Schluck und als er seine Augen öffnete musste er warten das der Dampf von seiner Brille verschwand.
„Ich kann mir nicht vorstellen das du eine Fledermaus fängst und ausnimmst Draco", sagte Ginny als sie ein Getränk vor ihn stellte.
„Du wärst überrascht was ich tun kann wenn ich es muss", grummelte Draco.
Scorpius hörte zu als sie die Liste durchgingen, hielt sein Getränk fest und legte seinen Kopf gegen seine freie Handfläche. Seine Schläfen pochten und seine Augen brannten vor Erschöpfung. Er trug ein altes paar Trainerhosen und ein T-shirt das Harry gehörte und sehnte sich in seinem eigenen Schlafanzug in seinem eigenen Bett zu sein.
„Der letzte Teil bist du", sagte Harry als sie das Ende der Liste erreichten.
„Ich weiss. Ich werde in eine Phiole bluten müssen. Ich bin sicher Slughorn wird das lieben. Die Erwähnung von Blutmagie allein lässt ihn mulmig werden."
„Es tut mir leid das du das tun musst", murmelte Scorpius laut genug das Draco es hörte. Albus sah auf als Scorpius sprach blieb aber ruhig an seiner Seite.
„Es ist nichts", sagte Draco. „Der Trank verlangt nur ein wenig es also für zwei Leute zu machen ist überhaupt kein Problem. Selbst wenn es das wäre, weisst du das ich es trotzdem tun würde."
„Ich weiss aber dennoch", sagte Scorpius und bewegte sich unwohl. Ainsley rührte sich nicht einmal als er sich bewegte und er vermutete das sie halb auf James' Schoss eingeschlafen war. „Blutmagie ist dunkel und tabu. Es ist etwas von unsere Familie versucht hat hinter sich zu lassen."
Draco richtete sich auf und sah zu Scorpius.
„Das ist nicht dunkel", sagte Draco. „Das ist etwas schreckliches was unsere Vorfahren getan haben ungeschehen machen, was es irgendwie geschafft hat in einer ironischen Wendung des Schicksals zu unserer Familie zurückzukommen."
„Es ist nicht fair", murmelte Scorpius erneut und fühlte sich wie ein Kind.
Harry sah ihn mitfühlend an. „Das Leben ist es kaum Scorpius", sagte er. „Ich dachte das du das mittlerweile akzeptiert hast."
„Es ist etwas schwer zu akzeptieren das eine Schriftrolle in einer Bibliothek meine Mutter hätte retten können."
Harry lehnte sich auf seinem Stuhl vor, warf einen Blick zu Draco als würde er um Erlaubnis bitten. Draco nickte ernst und Harry wandte sich wieder ihnen zu.
„Du von allen Leuten weisst das wir die Vergangenheit nicht ändern können", sagte Harry. „Was mit deiner Mutter passiert ist war wirklich schrecklich und von dem was du mir über die Jahre erzählt hast weiss ich das sie eine wunderbare Frau gewesen sein muss und sie war ein Geschenk für dich und deinen Vater, aber wir können nicht ändern was ist mit ihr passiert ist. Es ist bedauerlich das du sie verlieren musstest aber du wirst nie wissen ob ihr Überleben nicht katastrophale Konsequenzen gehabt hätte."
„Meine Mum hätte die Welt nur zu einem besseren Ort gemacht", versicherte Scorpius ihm.
„Und was wäre wenn sie jemanden geholfen hätte der später schreckliche Dinge getan hätte?" fragte Harry. „Glaubst du nicht das Albus Dumbledore nicht wenigsten einmal daran gedacht hat einen Zeitumkehrer zu benutzten und zurückzukehren um Voldemorts Mutter oder Vater zu töten? Furchtbare Dinge sind mit Zauberern geschehen die mit der Zeit gespielt haben", erinnerte sie Harry. „Und manchmal wussten wir Dinge nicht wenn wir sie wissen mussten. Glaub mir ich habe mir Jahre lang gewünscht zurückzugehen um meine Mum und meinen Dad zu retten. Ich hätte alles dafür gegeben Voldemort aufzuhalten aber dann habe ich diese Chance bekommen und du hast gesehen was passiert ist."
Scorpius versuchte fest nicht an diese Nacht in Godrics Hollow zu denken aber als er es tat dachte er das es ein gemeiner Trick des Schicksals war das Harrys und Albus' Augen den selben Grünton hatten wie das Licht welches er im Fenster des Hauses der Potters hatte leuchten sehen.
„Wenn die Dinge nicht so gelaufen wären wäre Ainsley nie zu euch gekommen. Deine Tante hätte dich vielleicht entführt aber vielleicht auch nicht und ohne das wärst du nicht im Sankt Mungos gewesen als du es warst und Orion wäre nicht hier."
Scorpius sah ans andere Ende des Raums wo Dania das schlafende Baby hielt während sie mit Ginny sprach.
„In keinem Universum ist der Tot deiner Mutter etwas anderes als furchtbar", fuhr Harry fort. „Aber die Dinge haben eine Art so zu laufen wie sie sollen."
Er versuchte sich Harrys Rat zu Herzen zu nehmen aber es war schwer es nach den letzten Wochen zu verarbeiten. Sogar Draco schien Harry zuzustimmen auch wenn er darüber nicht begeistert schien.
„Richtig", murmelte Scorpius. „Ich weiss. Es ist nur…"
„Viel zu verarbeiten?" bat Draco an.
Scorpius nickte traurig. Er wollte sich strecken und Albus' Hand nehmen – es war ein kleiner aber wichtiger Trost – aber sie steckten beide vorsichtig an seiner Seite.
Draco sah ans andere Ende das Raums zu Dania und Orion gerade als Dania über etwas lachte was Ginny gesagt hatte. Er lächelte ihnen zu, sein Blick blieb einen Augenblick dort als könnte er nicht weg sehen.
„Ich habe viel Zeit damit verbracht mir zu wünschen ich wäre jemand anderes als Draco Malfoy", sagte Draco. „Zu wissen das etwas Astoria hätte retten können wird mich bis ins Grab verfolgen. Das gesagt ist alles was wir tun können glücklich zu sein mit dem was uns das Leben gibt. Es hat lange gedauert bis ich merkte das wünschen kein Glück erzeugt."
Scorpius wusste das sein Vater recht hatte fühlte es aber noch nicht im Herzen. Er hoffte er würde es bald tun.
„Wir wissen noch nicht ob es funktioniert", erinnerte sie Albus bitter komplett fokussiert darauf mit einem losen Faden an der Armlehne der Couch zu spielen.
Harry betrachtete seinen Sohn mit mitfühlenden Augen. „Nein aber wir können hoffen."
Albus schnaubte beim Gedanken an Harrys ´Hoffnung´. Es sah aus als hätte ihm seine Einstellung einen Vortrag eingebracht da Harry sich zu ihm beugte und seinen Sohn intensiv anstarrte. Zum Glück für Albus wählte Dania diesen Moment um aufzustehen und auf sie zuzukommen.
„Es ist spät", sagte sie und legte ihre Hand auf Dracos Schulter. Er nahm sie schnell und küsste ihren mittleren Knöchel. „Ich bringe Orion und Ainsley nachhause."
Ainsley schlief noch immer fest neben Scorpius und James schien zu zögern sie zu bewegen.
„Ich glaube wir könnten alle etwas Schlaf gebrauchen", sagte Draco und stand auf. Er stellte seinen Stuhl zurück in die Ecke des Raums wo er ihn gefunden hatte bevor er zu Scorpius hinunter sah.
Scorpius wusste das er auch schlafen musste aber seine Glieder fühlten sich schwer an und er zögerte sich zu bewegen.
„Willst du mit ins Manor kommen?" fragte Draco. „Wir können uns dort um dich kümmern während du dich erholst."
Neben ihm murmelte Albus etwas wie ´perfekt in der Lage mich um meinen Verlobten zu kümmern danke´. Draco hörte ihn entweder nicht oder war freundlich genug den Kommentar zu ignorieren.
„Äh…nein ich glaube ich will nachhause", sagte Scorpius merkwürdig. „Aber ich komme morgen so früh wie möglich vorbei. Ich sollte da sein wenn Slughorn – „
„Das wirst du nicht tun", sagte Draco. „Du warst grossartig aber du hast genug getan. Überlass es jetzt uns."
Er lächelte freundlich zu seinem Sohn hinunter und legte eine Hand auf Scorpius' Wange. Wenn etwas gutes aus dem Tag kam dann das Scorpius von seiner erweiterten Familie mehr umarmt, geküsst und berührt wurde als je zuvor. Es war wie Geburtstag und ein paar Weihnachten zusammen und er war dankbar für ihr Mitgefühl.
„Dann werde ich wahrscheinlich bis zum Abendessen schlafen und dann werden wir vorbei kommen."
„Solange du dich etwas ausruhst", sagte Draco. Er beugte sich hinunter und küsste Scorpius' Kopf. „Schlaf ist wichtig wen du…"er verlor sich und schüttelte unwohl den Kopf. Es schmerzte Scorpius zu wissen das er all das schmerzhafte Wissen für Draco ausgrub. Mit Ainsley war es noch einfach es zu ignorieren – es waren hauptsächlich Tränke und Nickerchen – aber der Effekt des Fluches war deutlich auf Scorpius' Gesicht geschrieben und waren unmöglich zu übersehen.
„Nun", fuhr Draco mit gezwungenen Lächeln fort. „Schlaf etwas Junge."
Scorpius nickte und sah wie eine müde Ainsley sich von James befreite welcher zögerte sie loszulassen aber sie bestand darauf das er in seinem eigenen Bett schläft und sich ausruht bevor er am Morgen zu ihr kam.
„Ich sehe dich morgen", versprach sie.
„Aber ich könnte mit dir kommen oder du könntest hier bleiben", flüsterte James so das Draco es nicht hörte als ob er nicht wusste wenn James im Manor war oder Ainsley nicht nachhause kam.
„Ich werde morgen noch da sein Jamie", sagte Ainsley. Sie küsste ihn und tätschelte seine Wange bevor sie aufstand. „Schlaf wo ich dich nicht treten und wach halten kann."
James verschränkte die Arme und schmollte kindisch bis die Malfoys im Kamin verschwanden.
Scorpius sah zu Albus welcher sich noch bewegen musste. Selbst wen er wütend war sah er gut aus aber Scorpius zog es vor wenn er lächelte.
„Bist du bereit nachhause zu gehen?" fragte Scorpius. Er legte seine Hand wie Millionen mal zuvor auf Albus' Knie aber Albus starrte sie eine lange Sekund an bevor er nickte.
„Sicher", er zuckte mit den Schultern bevor er aufstand. Er lehnte sich heftig für das Gleichgewicht gegen das Sofa bis er stabil war und verabschiedete er sich kurz und knapp von seinen Eltern und Bruder.
„Danke fürs Essen", sagte Scorpius, schob die Hände in die Taschen seiner geliehenen Trainerhose. „Und fürs zuhören und für alles andere."
„Danke das du mit James sicher zurück gekommen bist", sagte Ginny.
„Du hast uns ziemlich Angst gemacht", fügte Harry hinzu. Scorpius bewegte seine Füsse schüchtern und entschuldigte sich zum gefühlt hundertsten Mal an dem Tag. Die Potter Eltern tauschten Umarmungen und Küsse mit ihnen und sobald Ginny Albus losliess ging er zum Kamin, warf Flohpulver in die Flammen und trat hinein.
Als seine Silhouette verschwand starrte Scorpius ihm traurig nach.
„Gib ihm etwas Zeit", sagte Ginny. „Es ist Albus und du weisst wie er ist wenn er…"
Sie verlor sich und hatte Mühe Worte zu finden.
„Er ist Albus", unterstützte Harry. „Er ist einfach Albus."
„Ich weiss", grummelte Scorpius. „Heist nicht das ich es mag ihn so zu sehen."
Er schnappte selbst eine Hand voll Flohpulver und hielt es einen Augenblich fest bevor er nachhause ging.
Grimmauld Platz Nummer 12 war sehr dunkel und sehr kalt als Scorpius aus dem Kamin stolperte. Albus stand im Wohnzimmer und sah auf die Oberflächen. Zuhause hatte sich fremd für ihn angefühlt als er von Brasilien ankam und er hatte alles getan um zu vermeiden hier allein zu sein als er zurückkam.
Albus sah wie Scorpius den Russ von seinen Kleidern wischte und nach seinem Zauberstab griff um ihn verschwinden zu lassen nur um zu merken das er nicht da war. Scorpius seufzte und schloss vor Ärger die Augen bevor er nach unten griff um Zars Ohr zu kraulen. Er Hund war aus dem anderen Zimmer gekommen, Zunge ausgestreckt und Schwanz wedelnd bis er sich gegen Scorpius' Beine drückte.
„Wir können morgen zu Ollivanders gehen", sagte Albus. „Auch wenn ich nicht sicher bin ob du einen Zauberstab brauchst nicht wahr?"
Scorpius richtete sich auf, wrang seine Hände und zog am Saum seiner Ärmel. Es war etwas was er immer getan hatte, selbst als Kind und Albus fand sein winden immer liebenswert aber als er Ginny um etwas langärmliges anstelle eines normalen T-Shirt gebeten hatte, hatte es Albus aus unbekannten Gründen gestört. Vielleicht weil er wusste das Scorpius versuchte Narben zu verstecken oder vielleicht weil er nicht wusste was er sonst noch verstecken wollte.
„Tatsächlich brauch ich es", sagte Scorpius als Zar gegen seine Beine stiess. „Ich kann Zauberstablose Magie nicht nutzen. Es tut weh und beschert mir Nasenbluten und Kopfschmerzen."
Albus verzog das Gesicht als Zar zu ihm kam und seine Hand leckte. Albus war zu beschäftigt um zu antworten. „In Ordnung. Also morgen zuerst zu Ollivanders", sagte er. „Kann nicht zulassen das du ohne Zauberstab unterwegs bist."
„Ich bin nicht sicher ob es wichtig ist", sagte Scorpius. Er schob seine Hände in seine Taschen wie immer wenn er wusste das er zu nervös wurde. „Werde ihn nicht viel brauchen da ich keinen Job mehr habe."
„Ich glaube James hat auch keinen mehr", sagte Albus. „Gringotts hat drei Briefe zum Haus meiner Eltern geschickt und dann jemanden geschickt der nach ihm sieht. Onkel Bill kann nichts machen da meine Familie sowieso der Vetternwirtschaft beschuldigt wird."
„Ich nehme an dann schuldige ich James auch eine Entschuldigung", sagte Scorpius. Zar schnaubte ab der fehlenden Aufmerksamkeit und warf sie auf den Teppich vor Scorpius' Füssen und rollte auf den Rücken.
„Du hast ihn nicht gezwungen mit dir zu gehen. Er tat was er wollte."
Scorpius nickte, verlagerte sein Gewicht von einem Bein aufs andere, sah auf seine blossen Füsse und Zars wedelnden Schwanz.
Albus war nicht sicher was er fühlte als er ihn ansah. Vermischt mit der Liebe die er für seinen Verlobten fühlte war Unsicherheit, Schmerz und Frustration die er nicht in Worte fassen konnte und es war noch überwältigender jetzt wo sei alleine waren. Er dachte das er still bleiben bis er seine Emotionen benennen konnte damit er nicht etwas sagte was er bereuen würde.
„Es ist ziemlich spät. Wieso duscht du nicht bevor du ins Bett gehst?" sagte Albus. „Eine heisse Dusche lässt dich immer besser fühlen ja?"
Scorpius' Mund verzog sich zu etwas wie einem Lächeln aber dann sah er zu Albus und es geriet ins schwanken.
„Ja guter Plan."
Scorpius ging hoch seine Bewegungen vor Erschöpfung verlangsamt. Albus wünschte er könnte etwas tun – irgendwas um es einfacher zu machen aber er spürte das Scorpius nicht um sich wollte und so blieb er unten bis er das Wasser laufen hörte bevor er zum freien Badezimmer ging um sich selbst abzuspülen. Er roch noch immer wie Grindeloh Wasser.
Etwa eine halbe Stunde später glitt Albus die Haare noch mit einem Tuch trocknend in ihr Schlafzimmer. Er erwartete Scorpius bereits schlafen zu einem Ball zusammengerollt vorzufinden und war überrascht das Bett leer und ordentlich gemacht als Lily zu Besuch kam vorzufinden. Er runzelte die Stirn, plötzlich besorgt das Scorpius sich verletzt hatte, in der Dusche ohnmächtig geworden war oder schlimmer – vielleicht hatte er entschieden das Albus zu mürrisch war und war zum Manor gegangen weil Draco sich besser um ihm kümmern konnte.
Albus überprüfte das grosse Badezimmer oben und fand die klauenfüssige Badewanne leer und die Dusche aus. Er überprüfte die Bibliothek und das freie Schlafzimmer mit dem Fenstersims den Scorpius liebte aber sie waren ebenfalls leer.
Er ging nach unten mit jeder Sekunde besorgter und überprüfte die Küche bevor er ins Wohnzimmer trat wo das einzige Licht von den Laternen im Gang kam.
Es war Zars Schwanz der sie verriet. Albus sah über den Rücken der Couch und fand Scorpius unter einer Decke zusammengerollt mit ihrem Hund in die Lücke zwischen seinen Beinen und dem Rücken der Couch gepresst. Zar sah so glücklich aus wie er konnte als Albus auftauchte und hob seine Pfoten zur Begrüssung, sein Schwanz schlug gegen die Lehne. Albus rieb ihn hinter dem Ohr um ihn zu beruhigen und Zar legte seinen Kopf auf Scorpius' Hüfte.
Scorpius sah beinahe friedlich aus mit seinem Kopf auf einem Wurfkissen genäht von Grandma Molly. Albus setzte sich auf den nahegelegen Couchtisch und sah ihn an. Der Bluterguss auf seiner Wange war nicht so stark in der Dunkelheit und sein Haar war seidig nach dem Waschen. Er war wieder glatt rasiert und Albus streckte sich um mit einem Finger über die scharfe Kante seines Kiefers zu fahren. Er konnte beinahe so tuen als wäre nichts falsch – das sie nicht getrennt gewesen waren und das es keinen Fluch gab der drohte Scorpius auseinanderzureissen und ihn weg zu nehmen.
Aber es war nicht so einfach. Albus seufzte und zog sein Hand zurück. „Scorpius?"
Er stöhnte und bewegte sich auf der Couch, drehte sein Gesicht in das Kissen.
„Scorp wach auf", sagte Albus und schüttelte seine Schulter.
Einige Sekunden später hab Scorpius seinen Kopf und blinzelte in die Dunkelheit.
„Al?"
„Wieso schläfst du auf der Couch?"
Scorpius fiel zurück ins Kissen und rollte sich unter seiner Decke mehr zusammen.
„Man soll auf der Couch schlafen wen der Partner wütend auf einen ist", sagte Scorpius. „Ist das nicht die erste Regel in der Ehe? Ich übe. Vorausgesetzt du willst noch heiraten."
Albus erblasste bei der haarsträubenden Bemerkung das er etwas anderes wollte als zu heiraten.
„Wieso sagst du das?" fragte Albus sanft. „Natürlich will ich das."
Scorpius antwortete nicht und blieb sehr ruhig. Albus wusste das er nicht wieder eingeschlafen war weil sein Gesicht noch angespannt aussah und etwas in seiner Brust schmerzte beim Gedanken das Scorpius dachte das er Zweifel hatte.
Albus wischte Scorpius' Haar weg – brauchte wirklich einen Haarschnitt – und legte eine Hand auf seine Wange. Er fühlte sich sehr warm an aber Dania hatte sie gewarnt das leichtes Fieber eine Nebenwirkung war wenn man so viele Tränke auf einmal nahm. Scorpius atmete langsam aus und entspannte sich bei Albus' Berührung.
„Komm ins Bett", sagte Albus.
„Ich habe bereits einen Traumlosschlaf Trank genommen", sagte er müde. „Ausserdem bist du noch wütend auf mich", murmelte Scorpius. „Du bist nie wütend auf mich. Ich weiss nicht was ich tun soll."
„Ich verspreche das ich nie so wütend auf dich sein werde, dass ich will das du auf der Couch schläfst", versicherte Albus ihm. „Ausserdem hast du Blutergüsse und Schmerzen. Wenn du hier schläfst wird dir am Morgen alles weh tun."
Scorpius drehte sich ein wenig und sah ihn an, seine silbernen Augen fingen etwas Licht ein. Er sah so offen und verletzlich aus das Albus nicht lange wütend sein konnte besonders wenn Scorpius ihn so skeptisch ansah. Es war dieselbe Art wie er ein Puzzle ansah – versuchen es zu lösen und die Teile zusammenzufügen. Albus konnte nicht herausfinden was so verwirrend war – er wollte nur neben seinem Verlobten einschlafen.
Ich will jede Sekunde haben, dachte Albus.
„Du weisst ich bin stärke als du", grinste Albus. „Ich könnte dich einfach hochtragen und wenn ich es tue wird mein Bein morgen wahrscheinlich schmerzen. Willst du dafür verantwortlich sein?"
„Das ist Nötigung", sagte Scorpius und lächelte endlich. „Unfair."
„Ich habe nie fair gespielt", sagte Albus. Er zog die Decke zurück und zog Scorpius auf die Füsse. Er nahm Scorpius zusammengelegte Brille von der Stuhllehne und steckte sie in seine Tasche als Zar unzufrieden jammerte weil er vertrieben wurde. Albus schlang einen Arm um Scorpius Taille und zusammen gingen sie die Treppe zu ihrem Schlafzimmer hoch ihr Hund folgte ihnen.
„Ich weiss es ist Sommer aber ich friere etwas", sagte Scorpius.
„Ich zünde den Kamin im Schlafzimmer an", bot Albus an. Scorpius nickte und liess seinen Kopf auf Albus' Schulter fallen bis sie es ihn ihr Zimmer schafften.
Scorpius fiel wie tot ins Bett sein Arm hing einen Augenblick merkwürdig über die Kante bis er sich motivieren konnte sich zusammenzurollen und den Kamin am anderen Ende des Zimmers anzusehen. Sie hatten ihn nur wenige male in besonders kalten Nächten im Winter benutzt aber Albus nahm an das es nicht das Fieber war das Scorpius extra Wärme haben möchte liess. Scorpius suchte oft beruhigende, lauschige Dinge wenn er verärgert war um sich sicher zu fühlen und Albus war froh zu gehorchen.
Er säuberte ein paar frische Scheite und warf sie in den Kamin bevor er ein schnelles incendio sprach. Zar setzte sich neben ihn und starrte nachdenklich ins Feuer bevor er sich umwandte und Albus' Wange ein paar mal leckte. Albus sagte ihm nicht einmal aufzuhören – er kratzte Zar einfach hinter den Ohren und dankte ihm leise das er auf Scorpius aufpasste.
Albus liess das Feuer wachsen bevor er ein paar Zauber sprach die ihm seine Tante Hermine beigebracht hatte um es bis zur Dämmerung aufrecht zu erhalten. Er liess Zar ausgestreckt auf dem Teppich in der Nähe des Feuers und glitt auf die kalte Seite des Betts. Scorpius' Atmung war gleichmässig und nach den zwei letzten Tage in denen er wusste das er krank war aber nicht in der Lage war sich um ihn zu kümmern war er nur dankbar für das Geräusch.
Es muss schrecklich für ihn gewesen sein, dachte Albus und sah das heben und senken von Scorpius' Rippen. Hier ganz allein versuchend an etwas Hoffnung festzuhalten. Das muss kein freundlicher Ort gewesen sein.
Albus wollte sich austrecken und seine Arme um Scorpius schlingen und ihn dort festhalten wo er sicher war und man sich um ihn kümmerte war aber nicht sicher ob es willkommen wäre. Er hatte sich isoliert um seine Liebsten vor einer fürchterlichen Wahrheit zu schützen um ihnen allen mehr Zeit zu geben ihre Leben zu leben was wohl das stereotypischste war was er je gemacht hatte aber vielleicht hatte er es auch getan weil was immer er durchmachte etwas Platz benötigte.
Scorpius' Flüstern war so leise das Albus es beinahe nicht hörte.
„Al?"
„Ja?"
Es gab eine kurze Pause – lang genug für Albus um zu wissen das etwas falsch war – bevor Scorpius ganz leise weiter sprach.
„Ich habe wirklich Angst."
Albus zögerte nicht hinüberzugleiten und beide Arme um ihn zu schlingen. Seine Hand fand ihren Weg Scorpius' T-Shirt hoch und legte sich auf die warme Haut seiner Brust und Albus drehte sein Gesicht in Scorpius' Nacken. Er hielt Scorpius lange da er keine Worte fand. Albus blieb ruhig bis Scorpius näher an ihn rückte und seinen Kopf in einem nutzlosen Versuch ein Schluchzen zu unterdrücken in das Kissen drehte.
„Ich weiss", flüsterte Albus und unterdrückte den Drang ihn fester zu halten. „Was kann ich tun?"
„Sei nicht wütend auf mich", sagte Scorpius zittrig. Seine Atmung wurde besorgt schneller. Albus musste sein Gesicht nicht sehen um zu wissen das Scorpius kurz davor in Tränen auszubrechen oder eine Panikattacke zu kriegen und Albus konnte es ihm nicht verübeln. Es war ein herzzerbrechendes Geräusch der noch verzweifelnder wurde da er wusste das er einen kleinen Teil verantwortlich dafür war.
„Komm her", sagte Albus, zog eine Hand zurück und tippte auf Scorpius' Arm bis er sich umdrehte. Albus brauchte einen Augenblick um jeden Raum zwischen ihnen zu zerstören, verwickelte ihre Beine und schlang seine Arme um Scorpius bis sein Kopf auf Albus' Arm unter seinem Kinn lag. Albus küsste seinen Kopf, schloss die Augen und genoss die Wärme.
„Ich bin nicht wütend", sagte Albus und rieb Scorpius beruhigende Kreise über den Rücken. „Ich weiss nicht ob ich je wirklich wütend war. Ich war verletzt als ich dachte du vertraust mir nicht um zu helfen. Wir machen immer alles gemeinsam."
„Ich weiss aber – „
„Shhh", machte Albus. „Lass mich ausreden. Ich wusste nicht was ich denken soll bis ich merkte das du es auch hast und dann habe ich verstanden wieso du ohne mich gegangen bist und wieso du es mir an deinem Geburtstag nicht gesagt hast und heute dann…ich dachte ich wüsste was mich erwarten aber – und versteh das nicht falsch weil du noch immer der schönste Mann bist den Slytherin je gesehen hat – aber du siehst schlimmer aus als ich erwartet hatte."
„Ich habe es dir nicht gesagt weil ich nicht wollte das du das Programm aufgibst."
„Ich weiss", sagte Albus und fuhr mit seinen Finger sanft durch Scorpius' Haare. „Und ich hätte es sofort getan, aber am Anfang wusste ich nicht wieso ich so verärgert war aber ich habe es herausgefunden."
Scorpius schniefte gegen Albus' Brust. „Wieso?"
„Weil ich wusste wie verletzt ich war als ich nachhause kam und du nicht da warst aber ich weiss ich hatte genau das selbe getan wenn ich an deine Stelle gewesen wäre. Ich hätte dich auch verletzt."
„Es tut mir trotzdem leid", entschuldigte sich Scorpius erneut. „Ich hatte Angst und habe nicht klar gedacht."
„Du brauchst keine Angst mehr zu haben", sagte Albus. „Du bist zuhause, ich werde mich um dich kümmern und dieser Trank wird in ein paar Monaten fertig sein."
„Aber wenn es nicht funktioniert?" fragte Scorpius und zog sich zurück um Albus anzusehen. „Ich bin hier auf unbekannten Gebiet. Ich weiss nicht was mit mir passieren wird wenn die Heilung nicht wirkt. Ainsley hat locker ein Jahrzehnt aber du hast sie gehört. Im schlimmsten Fall schinde ich bereits – „
„Nicht", sagte Albus kopfschüttelnd. Scorpius' Augen waren traurig und müde aus so vielen Gründen die Albus nicht zählen konnte – mehr als er sich vorstellen konnte. „Du musst am Leben bleiben okay? Dein Dad braucht dich und Orion braucht dich. Ainsley braucht dich und ich brauche dich auch."
„Ich habe wirklich Angst Al", sagte er erneut und Albus senkte seinen Kopf gegen Scorpius damit er ihn nicht sah. Sie hatten nie Angst gehabt vor einander zu weinen – nicht seit dem vierten Jahr als sie abwechselnd schreiend und verstreckt mitten in der Nacht aufgewacht waren mit den Schemen von Dementoren und Delphi und hellgrünen Lichtblitzen die über ihnen hingen und sicher nicht seit ihrem siebten Jahr. Albus war immer dankbar für diesen Raum gewesen aber nun wünschte er sich er hätte gelernt seine Gefühle zu zügeln.
„Ich habe auch Angst. Ich habe wirklich, wirklich Angst dich zu verlieren", gab Albus zu. „Und ich sage dir das ist das dritte mal das ich mich davor fürchten muss und es wird langsam alt", stichelte er.
„Dritte?" Scorpius rümpfte verwirrt die Nase.
„Ja. Die Zeit in der du gekidnappt wurdest und die Zeit in der wir im sechsten Jahr eine Weile getrennt waren."
„Wie zum Teufel kannst du das sechste Jahr mit dem anderen und dem hier vergleichen?"
„Nun wie du weisst war ich ein sehr dramatischer sechzehnjähriger", sagte Albus. „Es fühlte sich damals wie das Ende der Welt an."
Scorpius musste lachen und Albus lächelte mit dem Gefühl das er etwas geholfen hatte.
„Du siehst müde aus", sagte Scorpius.
„Ich habe nicht geschlafen. Jemand brauchte ein verdammtes Chimären Ei und ich habe letzte Nacht nachgedacht."
„Worüber? Ein Knut für deine Gedanken?"
„Bin nicht sicher ob sie einen Knut wert sind", sagte Albus. „Ich war im Haus meiner Eltern. Dachte über alles nach was passieren könnte und wie sehr ich wollte das du nachhause kommst."
Scorpius' Augen wurden sanft und streckte sich wenige Zentimeter um Albus zu küssen welcher mit vorsichten müdem Enthusiasmus antwortete. Zu Sicherheit verstärkte Albus seinen Griff um ihn – wahrscheinlich mehr als ratsam – und küsste ihn bis Scorpius seufzte und abbrach, sein Kopf sank ins Kissen zurück. Er fuhr mit dem Fuss sanft über Albus' Wade, sein Atem ging langsamer in einem Rhythmus der drohte Albus umgehend einschlafen zu lassen.
„Ich bin nachhause gekommen", gähnte Scorpius.
„Das bist du."
Scorpius schlief schnell ein, sein Atem wurde langsam der auf einen tiefen Schlaf hindeutete. Albus blieb so lange wach wie er konnte, hörte zu und betrachtete bis Regen gegen des Fenster klopfte und ihn einschlafen liess.
Es regnete noch immer als Scorpius am nächsten morgen aufwachte. Er erinnerte sich daran bei der Dämmerung aufgewacht zu sein noch immer bequem mit Albus und den Lacken verstrickt und Zar der über ihre Füsse lag. Ihm war kalt aber nicht vor Fieber – es musste in der Nacht ausgebrochen sein – und er schloss die Augen und liess sich einfach den Moment geniessen. Er sah Albus beim Schlafen zu – er war liebenswert wenn er schlief – bis er wieder einnickte.
Er musste eine Weile geschlafen haben denn nun war das Bett leer. Er sah au Albus abgelegt Uhr auf dem Nachttisch und sah das es nach zehn Uhr war. Wie immer griff er auf seinen Nachttisch um seinen Zauberstab zu holen merkte aber das der Platz leer war und stöhnte. Er war nicht in der Stimmung für die Winkelgasse und sicher nicht in diesem Wetter. Wie auch immer war er froh seine Brille zu finden. Albus musste sie letzte Nach hochgebracht haben weil sich Scorpius sie kaum daran erinnerte sie unten abgenommen zu haben.
Wiederwillig setzte er die Brille auf und stieg aus dem Bett. Er suchte etwas bis er seinen Lieblingsbadmantel aus schwarzem Satin gefaltet im Schrank fand (Pike war hier merkte er weil Albus ihn nie so schön gefaltet hätte). Er zog ihn an als er die Treppe hinunter ging, folgte dem klickenden Geräusch aus der Küche und dem Geruch von Speck. Er fühlte sich diesen morgen leichter – noch etwas schmerzend und brauchte noch mehr Ruhe – aber nachdem er seinen Vater gesehen hatte und endlich die Luft mit Albus geklärt hatte wurde ihm eine Last genommen.
Albus war dabei ein ganzes Frühstück zu machen und machte mit einer Hand Rührei während die andere von einer Tasse Kaffee besetzt war. Sein Zauberstab steckte ungezwungen in der Tasche seiner Jogginghose.
„Ich dacht du bist ein Zauberer", sagte Scorpius. Albus grinste in seine Richtung.
„Dad hat mir beigebracht von Hand zu kochen", sagte Albus. „Es ist es manchmal wert Zauberei zu brauchen aber es kommt immer besser wenn man es so macht besonders wenn es eine kleine Mahlzeit ist."
Scorpius fragte sich ob Harry gelernt hatte zu kochen bevor er nach Hogwarts kam und ob die Dursleys den Retter der magischen Welt ihre Eier hatten kochen lassen bevor er Magie kannte.
Er fragte nicht. Stattdessen trat Scorpius in die Küche und schlang seine Arme von hinten um Albus' Mitte und legte sein Kinn auf seine Schulter.
„Guten Morgen", sagte Albus sanft und freundlich.
„Das ist es", stimmte Scorpius zu.
„Fühlst du dich besser?" fragte Albus und drehte den Speck.
„Tu ich", sagte Scorpius. „Schlaf hilft und ich hab mich besser gefühlt nachdem wir letzte Nacht gesprochen hatten."
Er fühlt wie Albus gegen seine Schläfe lächelte. „Ich auch", sagte Albus. Scorpius war dankbar das Albus zufrieden schien und drückte einen Kuss auf seinen Nacken als Albus die Eier und den Speck vom Offen nahm und sich umdrehte.
„Ich bin seit einer Stunde oder so wach und habe nachgedacht", begann Albus angespannt lächelnd was Scorpius umgehend alarmierte. Es war zu nah an dem Ausdruck wenn er kurz davor war etwas rücksichtsloses zu tun.
„Worüber?" fragte Scorpius vorsichtig.
Albus nahm seine Hand und sah sie einen Augenblich an drückte seine Handfläche gegen Scorpius. „Auf das Risiko das ich zu sentimental bin glaube ich wir sollten heiraten."
„Wir…hatten diese Unterhaltung bereits."
„Heute", stellte Albus klar. „Wir sollten heute heiraten."
Scorpius starrte ihn mit aufgerissenen Augen an fühlte wie er rot wurde (er fragte sich wie das mit dem Bluterguss auf seiner Wange aussah). Während die Idee direkt in das Zauberministerium zu gehen und einen Ehevertrag und eine Zeremonie zu verlangen eine grossartige Möglichkeit schien den Tag zu verbringen wusste Scorpius das er es nicht tun konnte. Nicht wenn Albus' Motive falsch waren.
„Wieso?" fragte Scorpius.
„Wieso? Weil ich dich liebe und ich den Rest meines Lebens mit dir verbringe egal was", sagte Albus als wäre es das offensichtlichste in der Welt. Scorpius fühlte eine Welle an Zuneigung für Albus und seine impulsive Potter Ader wusste aber besser als danach zu handeln. Er schüttelte den Kopf.
„Du sagst du wirst den Rest meines Lebens mit mir verbringen", sagte Scorpius beindruckt von der Festigkeit seiner Stimme wenn er so zögerte. „Also nein, nicht heute."
„Was meinst du mit nein?" fragte Albus beleidigt. „Das ist eindeutig einer der besten Ideen die ich jemals hatte."
„Willst du heiraten weil du Angst hast das ich sterbe?" fragte Scorpius. Sein direkter Ton lies Albus zusammenzucken was so gut war wie eine Antwort. Albus hielt inne und streckte sich und legte eine Hand an Scorpius' Seite.
„Es hat mich sehr gestört", gab Albus zu. „Was du letzte Nacht gesagt hast – du weisst schon darüber ob ich überhaupt noch heiraten will oder nicht."
„Ich hab halb geschlafen – „
„Du hast es so gemeint", sagte Albus verletzt. „Du bist immer ehrlich wenn du beinahe schläfst. Du warst ehrlich unsicher."
„Nun du warst ziemlich wütend!" verteidigte Scorpius.
„Ich will nicht das du dich fragen musst", sagte Albus. „Ich gehe nicht egal wie dieser Trank ausgeht. Du solltest das wissen."
Scorpius spielte mit dem Ende seines Gürtels, drehte ihn energisch um seine Finger. Er hatte nichts anderes von Albus erwartet aber er wusste auch das es unheimlich unfair wäre ihn fest zu binden bevor sie sicher waren wie die nächsten Jahre aussehen würden.
„Ich weiss das du es nicht willst", sagte Scorpius. „Aber ich will dich nicht heiraten wenn keiner von uns weiss was passieren wird. Es ist etwas was dein Bruder nach den Dementoren gesagt hat – das ich bereit dazu bin dich zum Wittwer zu machen bevor du Dreissig bist – und dazu bin ich nicht bereit. Nicht bis wir beide wissen das genau das passieren wird."
„Ich bin bereits hier im guten wie im schlechten", sagte Albus, sein Ausdruck wurde traurig und resigniert. „Bis der Tod uns scheidet. Wann immer das ist."
„Und ich vertraue dir", sagte Scorpius und schlang seine Arme um Albus' Taille. „Aber es würde sich nicht richtig anfühlen und ich will das es sich richtig anfühlt. Ich will das es perfekt ist."
Albus seufzte resigniert und Scorpius küsste seine Wange und Nacken um jedes Gefühl der Zurückweisung zu überdecken. Er wurde ermutigt als Albus sich nicht abwandte.
„Was ist deine Idee von perfekt?" fragte Albus und schlang seine Arme um Scorpius' Taille.
„Wofür?"
„Unsere Hochzeit", sagte Albus. „Es kümmert mich nicht solange ich dich heirate aber ich glaube die Malfoys haben eine besondere Art Dinge zu tun."
Scorpius zuckte mit den Schultern. Mit allem was vor sich ging hatte er nicht viel darüber nachgedacht und die meisten Tage traute er sich nicht so viel vorauszudenken und wenn er es tat sah Scorpius nicht viel mehr als mit Albus zu tanzen und mit ihrem Familien und Freunden zu lachen.
„Ehrlich? Ich bin nicht sicher", gab Scorpius zu. „Ich denke…vielleicht die Zeremonie im Manor und den Empfang im Feld beim Haus deiner Eltern? Oder im Fuchsbau – ich stelle mir vor das würde deine Grossmutter ziemlich glücklich machen – und deine Mum."
Scorpius sah zu ihm hinunter und sah das Albus' Augen weich geworden waren. Er lächelte Scorpius so liebevoll an das Scorpius seinen Griff um Albus' Schultern verstärken musste und ihn näher hielt.
„Was?" fragte er.
„Du bist grossartig", sagte Albus sanft. „Bist du wirklich."
„Was habe ich getan?" fragte Scorpius. Was immer es war er wollte es weiter tun wenn es Albus dazu brachte ihn so anzusehen.
Aber Albus sagte es ihm nicht. Er schüttelte nur den Kopf und legte ihn einen Augenblick gegen Scorpius' Brust. Wie er es schaffte seine Hände unbemerkt unter Scorpius' Mantel zu kriegen war ein Mysterium aber Scorpius störte es nicht bis Albus, der immer beruhigende Kreise über Scorpius' Rücken fuhr, aus versehen auf einen Bluterguss drückte den Scorpius vor wenigen Tagen bekommen hatte als er gegen die Spüle in dem merkwürdig kleinen Bad in Frankreich gestossen war. Scorpius wurde überrascht und unterdrückte das leise Stöhnen nicht.
„Was? Hab ich dir weh getan?" frage Albus und zog sich zurück.
„Es ist in Ordnung", sagte Scorpius schulterzuckend. „Ich habe diese kleinen Bluterergüsse und Dellen davon in der Menge zu sein und so. Du wärst überrascht wie oft man an einem normalen Tag in Dinge stösst."
Albus seufzte und liess den Kopf hängen. „Ich kann dir vielleicht helfen weisst du. Willst du deinen Mantel ablegen und mich sehen lassen?"
„Ich bin nicht eines deiner verletzten Tiere weisst du", gluckste er. Albus wurde rot und trat zurück.
„Entschuldige", murmelte Albus. „Ich will einfach helfen."
„Und ich dachte du willst mich aus meinen Kleidern kriegen", grinste Scorpius. Er griff in den Schrank und zog zwei Teller hervor und fing an Eier und Speck darauf zu verteilen. Es dauerte bis er nach den Gabel griff bis er merkte das Albus verstummt war und auf seine blossen Füsse starrte und seine Zehen merkwürdig bewegte.
„Stimmt etwas nicht?"
„Hm? Nein", sagte Albus. Scorpius konnte sagen das er lügte.
Bevor er darauf eingehen konnte ertönte ein rauschendes Geräusch vom Kamin das sagte das jemand angekommen war. Scorpius sah hinüber ins Wohnzimmer sah wie Dania trotz der uncharakteristischen dunklen Ringen unter ihren Augen gefasst wie immer eintrat ein Korb mit sauber beschriftenden Flaschen an ihrem Arm.
„Guten Morgen", grüsste sie Scorpius mit gezwungen guter Laune.
„Ich hatte nicht erwartet das jemand wach ist um ehrlich zu sein", sagte sie lächelnd als sie in die Küche kam. „Ich wollte nur die vorbei bringen."
„Morgen", sagte Albus. Er hatte sein Teller in der Hand und nahm eine Gabel voll Eier. „Willst du Frühstück?"
„Oh ich kann nicht bleiben", sagte Dania. Scorpius bemerkte das sie wieder ihre Heiler Kleidung trug. „Ich muss zurück ins Krankenhaus. Ich habe heute ein paar Langzeit Patienten die kommen. Ich wollte deine Tränke vorbeibringen Scorpius."
Sie fing an eine Sammlung an Flaschen und Phiolen aus dem Korb zu holen welcher offensichtlich mit einem Ausdehnzauber belegt war. Wenn er dachte er wäre leer holte sie weitere Dinger heraus organisierte sie schön auf der Theke in drei Gruppen von hellen farbigen Tränken. Auch wenn jeder Behälter schön beschriftet war legte sie eine Liste mit Anweisungen auf die Theke.
„Morgen, Mittag und Abend", sagte sie und deutete auf jede Gruppe. „Nimm jeden Tag jede Farbe von jeder Gruppe. Ich habe versucht sie zu trennen um die Müdigkeit zu beschränken aber du wirst sie nicht ewig bekämpfen können. Und das", fügte sie hinzu und hob die grösste Flasche hoch. Sie enthielt eine glänzende Flüssigkeit welche filigran schwirrte. „Bade einmal am Tag mit drei Bechern davon. Es ist ein Kreislauf Trank mit ungewöhnlichen Zutaten – Perrückenbaum Rinde, Diptam, weide und Sternengras."
„Wir benutzen einiges davon bei der Arbeit", sagte Albus.
Scorpius nahm die Flasche. Er drehte den Verschluss auf und war überrascht das es angenehm roch – etwas was ihn an die Sommernachmittag als Kind erinnerte. Er lächelte wehmütig.
„Ich habe etwas Lavendel hinzugefügt", erklärte Dania.
„Interagiert Lavendel mit etwas das hilft?" fragte Albus.
„Nein", lachte Dania. „Draco hat nur gesagt das Scorpius als Kind besessen vom Geruch von Lavendel war also habe ich ihn hinzugefügt."
„Wie zur Hölle kann man von einem Geruch besessen sein?" fragte Albus Scorpius.
„Mum mochte Gartenarbeit", erklärte Scorpius. „Ich hab entschieden das ich Lavendel mag und ich habe Stunden lang in den Lavendelsträuchern gesessen. Wenn ich still genug war kamen die Hasen hervor."
„Das ist süss", sagte Albus und grinste durch den Mund voll Rührei. Scorpius wurde rot und schloss die Flasche wieder und stellte sie zur Seite. Dania starrte ihn erwartungsvoll an aber Scorpius war nicht sicher was sie wollte was er tat und er wollte mit dem Frühstück weiter machen. Nach einem Augenblick der Verwirrung hielt Dania Scorpius drei Phiolen hin – einer von jeder Farbe – vom morgen Stapel.
„Oh", murmelte Scorpius und nahm sie. „Hat Dad dich darum gebeten sicher zu gehen das ich meine Medizin nehme?"
„Nein die Forderung ist ganz und gar meine eigene", sagte Dania fest. „Draco schläft noch. Er hatte keine erholsame Nacht."
„Geht es ihm gut?"
Dania seufzte als Scorpius die erste Phiole entkorkte und ihren bitteren Inhalt schluckte. Ein Schauer lief ihm über den Rücken als er ihn schmeckte und er verzog das Gesicht.
„Er war die meiste Zeit der Nacht wach", sagte Dania. „Dein Vater schläft nicht gut wenn er verärgert ist und gestern war nicht leicht."
Scorpius tauschte einen besorgten Blick mit Albus. Er wollte nicht das Draco verärgert war wusste aber das er im Moment nicht viel tun konnte. Er war nicht mal sicher ob seine Anwesenheit helfen würde bis er nicht so krank aussah – wenn diese Tränke das überhaupt schaffen konnten. Hoffentlich würde sich der Bluterguss auf seinem Gesicht weiter verbessern.
„Es tut mir leid", sagte Scorpius. Dania schüttelte den Kopf.
„Es ist nicht deine Schuld", versicherte sie ihm. „Es ist nur…es."
Scorpius nahm die anderen zwei Phiolen mit Tränken still und merkte das jeder schlimmer schmeckte als der letzte. Er betrachtete die Stapel auf dem Tresen bitter – da war mindestens eine 30 Tage Ration und er wusste er würde sie noch länger nehmen. Er erschauderte wieder beim Geschmack und sah sich fanatisch nach einem Getränk um.
„Nun ich bin weg", sagte Dania nun zufrieden da Scorpius seine Medizin genommen hatte. „Wir erwarten euch zum Abendessen ja?"
„Ja Ma'am", antwortete Albus als Scorpius seinen Kopf in die Spüle steckte und den Hahn aufdrehte. Für mehr als eine Minute trank er direkt vom Strahl eifrig den Geschmack aus seinem Mund zu wischen. Er hörte wie Dania durch das Flohnetzwerk ging und Albus fing an zu lachen als sie weg war.
„Sind sie so schlimm?" fragte Albus. Scorpius antwortete nicht bis er den erdigen Geschmack los war und richtete sich schliesslich den Mund abwischend auf.
„Ja", stöhnte Scorpius. „Es ist schrecklich."
„Nun zum Glück ist den Frühstück bereits bereit", sagte Albus und reichte Scorpius seinen Teller. Seiner war bereits halb leer aber er begleitete Scorpius trotzdem zum Wohnzimmer Sofa. Sie assen langsam in Ruhe bis Scorpius fragte –
„Gehst du heute überhaupt zur Arbeit?"
Albus schüttelte den Kopf. „Nein. Ich habe Charlie gestern eine Eule von meinen Eltern geschickt. Er übernimmt für mich. Ich gehe morgen zurück."
Scorpius nickte dankbar für die Ablenkung. „Das war nett von ihm", sagte er. „Ich weiss nicht was ich jetzt machen soll da ich keinen Job mehr habe. Ich nehme an ich sollte nach einem anderen suchen."
„Konzentrier dich darauf gesund zu bleiben", sagte Albus. Scorpius mochte es wie er es sagte – gesund bleiben als würde er im Moment nicht blasser als normal und halb tot sein. „Zumindest für jetzt. Dann wenn das vorbei ist kannst du etwas finden in das du einsteigen kannst wenn du willst, aber du musst überhaupt nicht arbeiten", sagte Albus.
Scorpius schüttelte den Kopf. „Ich will nicht vom Malfoy Geld leben." Scorpius nahm einen weiteren Bissen seines Frühstücks. „Ich will wirklich etwas mit meinem Leben anstellen."
„Aber Scorp ich verdiene eine ordentliche Summe. Wir zahlen nichts für das Haus oder so und so sehr ich es hasse es zuzugeben wäre dein Dad mehr als glücklich dir zu geben was du brauchst."
„Nein Albus." Scorpius seufzte und legte seine Gabel frustriert hin. „Ich weiss nicht was tun. Ich wollte immer ein Historiker sein und einen Weg finden damit einen Unterschied zu machen." Albus' Mitleid war für einmal nicht willkommen. Er legte eine warme Hand in Scorpius' Nacken als er seinen Kopf beschämt senkte. „Ich kann nicht glauben das ich so rücksichtslos war."
„Wir beide", lachte Albus. „Du bist gut in allem was du dir vornimmst oder erinnerst du dich nicht daran das du mich und all unsere Mitbewohner in jedem Test geschlagen hast?"
„Ich erinnere mich das du und Flint mir das Leben deswegen schwer gemacht habt", grummelte Scorpius und stellte seinen leeren Teller zur Seite. Er rückte näher zu Albus bis er an seiner Seite lag.
„Nun wir waren eifersüchtig", gab Albus zu und Scorpius dachte das es sehr erwachsen von ihm war das zu tun. „Es gibt vieles worin du gut bist und ich bin sicher das wir jemanden kennen der über den Diebstahl hinwegsehen kann."
„Und die ´Sohn von Voldemort´ Sache und der ´unkontrollierten Kräfte´ Sache? Seien wir ehrlich Albus – ich hab's vermasselt."
Albus seufzte und zog seine Hand zurück. „Du hast vielleicht recht", sagte er ehrlich. „Aber selbst wenn wirst du etwas finden was du liebst zu tun und wenn nicht kannst du kochen lernen und mein Hausmann sein."
„Ich? Kochen?" fragte Scorpius gespielt beleidigt. „Ich dachte du willst das ich lebe Albus."
Sie lachten aber Scorpius merkte das es Albus' Augen nicht ganz erreichte. Er hatte es immer geliebt wenn er Albus zum Lachen und lächeln bringen konnte und er kannte jedes einzelne – da war Albus tiefes herzliches Lachen wenn er etwas wirklich lustig fand; das schnelle ha wenn er überrascht wurde; sein amüsierter Hohn das normalerweise von einem leichten Lächeln begleitet wurde und das sanfte fröhliche Glucksen das für Scorpius reserviert zu sein schien. Er hatte keines davon gehört oder gesehen seit er nachhause gekommen war.
„Albus?"
„Ja?"
„Was kann ich tun um es dir leichter zu machen?"
Albus sah ihn ein eine leichte Falte bildete sich zwischen seinen Augen. „Ich mache mir Sorgen es leichter für dich zu machen Scorp. Nicht mir selbst."
„Es betrifft dich auch", räumte Scorpius ein, sah auf seine Hände, seine Kehle plötzlich angespannt und zugeschnürt. „Ich-ich weiss ich habe dich verletzt. Ich habe es wahrscheinlich nochmal getan als ich gesagt habe das ich dich nicht heirate bis es vorbei ist – „
„Vielleicht ein wenig."
„ – und es tut mir leid. Ich hoffe du verstehst – „
„Natürlich tu ich das."
„Ich will dich nicht mehr verletzten", sagte Scorpius sein Herz schlug schneller als er an alles dachte was ihm Sorgen bereitete – und die Liste war lang. „Und ich habe aller verärgert aber du – nun du und mein Dad – ihr seid die wichtigsten Menschen und ich will es gut machen – „
„Scorpius du schwafelst – „
„Und ich wünschte mir alles könnte normal sein. Ich wünschte Ainsley und ich wären nicht krank geworden. Ich war sicher es würde nicht passieren aber genau aufs Stichwort tauchte es in unseren späten Teenagerjahren auf – „
„Scorp?"
„Und das ist mein Problem – das Problem meiner Familie – und nun betrifft es immer mehr Menschen und es ist nicht fair und ich bin dein arbeitsloser Verlobter der furchtbar bedürftig ist – „
Albus schnitt ihn ab indem dem er näher rückte und, wie am Tag zuvor, seine beiden Hände an die Seiten von Scorpius' Kiefer legte um ihn zum Schweigen zu bringen. Scorpius sah zu ihm auf fühlte sich wie ein ausgeschimpfter Hund als Albus anfing zu sprechen.
„Du bist panisch", sagte Albus klar. „Wir sind in Ordnung Scorpius. Wirklich. Ich bin nicht wütend auf dich. Ich habe Angst aber bin nicht wütend und dein Vater auch nicht also hör auf dir darüber Sorgen zu machen."
„Okay", flüsterte Scorpius.
„Und es könnte mich nicht weniger kümmern das du deinen Job verloren hast. Das einzige was mich kümmert ist das es dir gut geht und das du hier bei mir bist."
„Aber ich habe es versaut – „
„Du hast getan was du musstest und es hatte Konsequenzen. Das ändert nicht das du es tun musstest", sagte Albus. „Ich habe es vorher nicht verstanden da es scheint das Ainsley noch nicht allzu krank ist aber es wirkt anders bei dir. Schneller. Also was war die Alternative? Nichts tun oder das es zu lange braucht?"
„Davor hatte ich Angst."
„Genau also hast du getan was du musstest", sagte Albus. Scorpius schloss die Augen und lehnte sie gegen Albus' Handfläche. Albus hatte einen konnte ihn runterholen wenn die Dinge verwirrend und stressig wurden und er war so dankbar.
Albus liess ihn los und Scorpius atmete tief durch, der Druck in seiner Kehle liess langsam los als Albus seine Hand gegen seine Wange hielt die andere wanderte zu Scorpius' Hand.
„Ich liebe dich", sagte Scorpius. „Ich habe dir das eine Weile nicht ins Gesicht gesagt."
„Ich weiss das du es tust", sagte Albus ruhig. Scorpius öffnete die Augen sah wie Albus ihn anlächelte, seine grünen Augen warm und einladend. „Ich liebe dich auch."
Scorpius nahm sich einen Moment um die Versöhnlichkeit und Ruhe für einen Augenblick zu geniessen. Er fühlte wie so viel so lang auf ihn eingewirkt hatten das Scorpius sicher war das er für Monate nur auf Adrenalin war und nun fühlte sich die Welt langsam an – viel langsamer als normal – und er fühlte sich sehr präsent. Seit langem versuchte er nicht herauszufinden wo er als nächstes suchen sollte oder darüber zu spekulieren ob er eine mögliche Heilung finden wird oder nicht oder sogar zu versuchen seine Jagd mit Arbeit und seiner Familie jonglieren.
Albus' Daumen fuhr über den dunklen Bluterguss auf Scorpius' Wange. „Selbst damit siehst du noch furchtbar gut aus", sagte Albus grinsend und Scorpius hatte keine Wahl als ihn zu küssen und ihm das Grinsen aus dem Gesicht zu wischen.
Albus' Hände wanderten zu Scorpius' Schultern als er den Kuss langsam und vorsichtig erwiderte. Scorpius zögerte nicht und antwortete eifrig seine Rücksicht mehr Blutergüsse zu vermeiden mit dem ersten seufzen das Albus entwich weg geworfen. Er drückte Albus in die Kissen und die Armlehne des Sofas und Albus gehorchte schnell bis Scorpius mit den Armen neben Albus' Schultern über ihm aufragte. Er tauchte hinunter um Albus erneut zu küssen und Albus liess seine Hand in seine Haare sinken und sein anderen Arm schlang sich um Scorpius' Taille und zog ihn hinunter.
Scorpius würde lügen wenn er sagen würde das er das nicht sehr vermisst hatte und zu wissen das Albus nicht wütend auf ihn war tat nichts dagegen wie sehr er ihn wollte. Er liess sich von Albus auf seine warme Brust ziehen und Scorpius schaltete alles andere aus, fokussierte sich ganz auf Albus und ihn glücklich zu machen.
Seine Sinne gingen drunter und drüber als Albus eine Hand unter seinem Schlafanzug Oberteil hochschob und über den Punkt zwischen seinen Schulterblättern fuhr. Er erschauderte und Albus lachte was Scorpius unakzeptabel fand also ging er weiter hinunter um Albus' Nacken zu küssen fand seinen empfindlichsten Punkt unter seinem Ohr schnell (es war mit einem kleinen Muttermal markiert für welches Scorpius dankbar gewesen war als er es in ihrem sechsten Jahr zum ersten mal gefunden hatte). Albus keuchte, rümpfte die Nase und drehte sich gerade genug um Scorpius wissen zu lassen das ihr ihn genau dort hatte wo er ihn wollte.
Er lächelte gegen Albus' Haut. Das war wenigstens ganz normal und vertraut. Er hatte über die Jahre Albus' Hände tausend mal auf sich gespürt aber es verlor nie seinen Glanz und dar Art zu urteilen wie sich Albus hochkämpfte um Scorpius' Brille abzunehmen und sie auf den Boden zu werfen war er nicht weniger enthusiastisch als zuvor.
Alles war gut bis Scorpius dessen Hände von selbst über Albus' Seiten und Bauch wanderten – er hatte recht Albus war kräftiger geworden – und seine Finger um die verknotete Kordel von Albus abgetragener Holyhead Harpien Trainingshose wickelte. Albus schnappte sein Handgelenk und zog sich zurück, er sah zu ihm auf, seine Pupillen weit und das Haar unordentlich.
„Was ist los?" fragte Scorpius auf seine Ellbogen gestützt. Sie starrten einander in einer Sackgasse an. Er weigerte sich die Kordel loszulassen und Albus weigerte sich Scorpius' Handgelenk loszulassen.
Albus schluckte und schüttelte bedauernd den Kopf. „Wir können nicht."
„Wieso nicht?" fragte Scorpius bestürzt. Er war sicher das Albus diese Worte noch nie zu ihm gesagt hatte und nun schien nicht die Zeit zu sein damit anzufangen ausser…"Oh nein – du bist noch wütend auf mich oder?"
„Nein!" sagte Albus schnell. Er liess Scorpius' Hand los und hob seine zu Scorpius' Nacken. „Merlin nein. Es ist nur…" Er hatte mühe die Worte zu finden, rümpfte seine sommersprossige Nase und biss sich auf die Lippe. Er wartete so lange bis Scorpius ihm sagen wollte wie höchst unfair die Kombination seiner hellen Augen mit seinen dunklen Wimpern war als Albus so leise murmelte das Scorpius ihn kaum hörte –
„Ich will dir nicht weh tun."
Der Gedanke dachte Scorpius war absolut lachhaft. „Was?"
„Nun ich meine du hast schon Blutergüsse und du sagtest du bekommst leicht neue", erklärte Albus. „Ich will dir nicht weh tun."
„Albus ich habe gesehen wie du die gebrochenen Knochen von Bestien behandelt hast ohne das sie wimmern", sagte Scorpius ruhig. „Du bist der sanfteste Mensch den ich kenne. Du wirst mir nicht weh tun."
„Aber was wenn – „
Scorpius schüttelte den Kopf. „Du hast mir vorher nie weh getan."
„Aber – „
„Ich bin nicht aus Glas", versicherte Scorpius ihm und bevor Albus wieder protestieren konnte küsste er ihn erneut seine Bewegungen langsam und vorsichtig. Endlich spürte er wie sich Albus unter seinen Händen entspannte.
„Bist du sicher?" fragte Albus.
„Ich vertraue dir", versicherte Scorpius ihm und liess sich von Albus wieder hinunter ziehen, vernichtete den Raum zwischen ihnen was er so gut konnte. Albus küsste ihn bis Scorpius keine Schmerzen spürte – er konnte nichts fühlen ausser dem warmen Trost von Albus' Händen die über seinen Rücken und seine Seiten fuhren. Als Albus ihm half sein Schlafenzug Oberteil auszuziehen legte Scorpius all seine Sorgen und Zweifel ab, was leicht war wenn Albus' Augen seine Bewegungen eifrig verfolgten und seine eifrigen Hände sich schnell an jedem Kleidungsstück zwischen ihnen zu schaffen machten.
Albus lag so still wie möglich döste mehrere Stunden vor sich hin bevor er seinen Zauberstab vorsichtig vom Boden hob (er hatte ihn weggeworfen nachdem er die Flohverbindung schnell unterbrochen hatte. Albus wollte nicht unterbrochen werden) und beschwor ein Buch. Scorpius schlief fest mit seinem Kopf auf Albus' Schulter und seine Beine waren Albus verstrickt und das seit mehreren Stunden. Albus brachte es nicht übers Herz ihn zu wecken und selbst Zar schien es zu verstehen weil als er sie unten im Halbschlaf fand legte er sich einfach neben das Sofa und machte selbst ein Nickerchen.
Als der Nachmittag kam hatte Albus bereits so viel gedöst wie er konnte und hatte beinahe ein drittel von Grosse Erwartungen gelesen – etwas was er Scorpius gesagt hatte das er es schon lange gelesen hatte aber nie dazu gekommen war. Ihm war unheimlich langweilig wollte ihn aber nicht wecken und so blätterte er weiter, stoppte nur um Scorpius' Schulter zu streicheln wenn seine Hände und sein Kiefer anfingen zu zittern – das erste Zeichen eines schlechten Traums.
Um vier Uhr drehte Scorpius seinen Kopf mit einem Stöhnen in Albus' Brust.
„Ugh wie lang war ich wegetreten?"
„Eine Weile", sagte Albus ihm legte Charles Dickens dankbar zu Seite um stattdessen mit Scorpius' Haar zu spielen während er aufwachte. Selbst die Unterhaltung der erschöpftesten und müdesten Ausgabe seines Verlobten wäre stimulierender als die langweiligen Abenteuer von Pip. Tatsächlich glaubte Albus eine Unterhaltung mit einem schlafenden Scorpius (oder einer Wand) wäre stimulierender als ein weiteres Kapitel dieses Buches.
Aus dem anderen Raum ertönte die Uhr. Er spürte wie Scorpius die Schläge an den Fingern abzählte, presste sie einem nach dem anderen in seine Seite und er unterdrückte ein Lachen als es kitzelte.
„Merlin es ist spät", maulte Scorpius und bewegte sich bis er Albus sehen konnte. Er hoffte das er sich die Verbesserung das Bluterguss auf Scorpius' Wange nicht einbildete – er schien bereits leichter.
„Willst du noch immer zu deinem Dad zum Abendessen gehen?" fragte Albus.
„Ich schätze schon. Willst du?"
„Wenn ich ehrlich bin würde ich lieber genau hier bleiben", sagte Albus fuhr mit seiner Hand über Scorpius' Seite zu seiner nackten Hüfte. „Aber ich nehme an wir sollten essen."
„Vielleicht können wir zum Abendessen in die Winkelgasse", sagte Scorpius.
„Du müsstest dich anziehen", erinnerte ihn Albus. „Finde den Teil nicht wirklich gut."
„Ich auch nicht", sagte Scorpius wandte sich um Albus über dem Herzen zu küssen. Eine all umfassende Wärme überkam Albus – die Art die er exklusiv mit Scorpius in Verbindung brachte weil er das Gefühl nirgendwo sonst erfuhr. Albus glitt etwas hinunter damit er ihn erneut küssen konnte eine Hand wanderte zu seinem Kiefer um ihn festzuhalten. Scorpius summte zufrieden und Albus konnte fühlen wie er lächelte und als sie sich trennten war er zufrieden einen gelassenen Ausdruck auf Scorpius' Gesicht zu sehen.
„Vielleicht können wir Eis holen nachdem wir bei Ollivanders waren?" fragte Scorpius hoffnungsvoll. Albus lächelte ihn sanft an ermutigt von seiner einfachen Bitte.
„Wenigstens bist du konsequent", sagte Albus. „Immer auf die Süssigkeiten aus."
„Ich bin nichts ausser hingebungsvoll", sagte Scorpius durch ein Gähnen. „Wir sollten wahrscheinlich bald gehen."
Albus nickte zustimmend aber keiner von ihnen bewegte sich. Scorpius seinen Kopf wieder auf Albus' Brust und auch wenn er seit Stunden aufstehen und sich bewegen wollte war Albus plötzlich zögerlich die Stille und Ruhe zu brechen. Für mehrere Minuten blieb er still, liess Scorpius seine Finger seine Seite hoch und runter bewegen und mit seinen Fingern Kreise über Albus' Brust fahren bevor er das Amulett fand das noch immer um seinen Hals hing. Er fühlte wie Scorpius gegen seine Brust lächelte als er es ansah, fuhr mit den Fingern über jeden Kratzer und jede Delle die Albus dem Bernstein über die Jahre zugefügt hatte. Mit Furcht erinnerte sich Albus das er morgen zu Arbeit musste und er versuchte zu rechtfertigen weg zu bleiben – sicher gab es einen Präzedenzfall für das verpassen von Arbeit wenn der Verlobte sterben könnte – aber er wusste das es sinnlos sein würde. Scorpius würde es nicht zulassen aber Albus vermutete das der langweiligste Tag an dem er sich um ihn kümmerte besser war als der beste Tag bei der Arbeit.
Auch wenn der Regen vor Stunden aufgehört hatte war die Winkelgasse noch feucht – die Ladenschilder tropften und Pfützen säumten den gepflasterten Weg als sie den Weg mit Draco hinunter gingen. Auch wenn er etwas schlimmer aussah als gedacht hielt Scorpius seinen Kopf gegen das Starren der Leute erhoben als sie vorbeigingen und wagte einen Abstecher zu Flourish und Botts wo Draco jedes Buch zu kaufen wollen schien das ihn auch nur leicht interessierte. Albus hatte schon lange gelernt das man sich beim Einkaufen nicht zwischen Scorpius und Draco stellen sollte. Draco war gewillt alles zu kaufen von dem er dachte das es ein Lächeln auf das Gesicht von geliebten zauberte und Scorpius hatte nie gelernt auf Dinge zu warten die ihn interessierten also waren die beiden eine mächtige und teure Kombination. Albus nahm an das Orion noch schlimmer sein würde da Draco und Scorpius in verwöhnen würden und Albus wusste das er kein mildernder Faktor sein würde. Das Kind war verdammt süss und Albus hatte ihm drei Plüschtiere (ein Drache, ein Mondkalb und ein Niffler weil er sich einfach nicht entscheiden konnte) aus dem Zauberer Dorf ausserhalb Castelobruxo mitgebracht.
Nach einem langen Ausflug zu Ollivanders wo Scorpius mindesten zehn Zauberstäbe, wurde er mit einem aus mässig biegsamen Zauberstab mit Einhornhaarkern zusammengebracht. Sie bewunderten ihn als sie die Strasse hinunter gingen, die späte Sommer Abendsonne tauchte die Gasse in ein warmes goldenes Licht was so dachte Albus Scorpius gesünder und lebendiger aussehen liess. Er hoffte das es kein Lichttrick war als Scorpius zufrieden mit seinem neuen Zauberstab grinste.
„Es fühlt sich richtig an", sagte Scorpius und bewunderte den Griff. Wie seine anderen beiden war dieser gröber geschnitzt als jeden den Albus in ihren Familien gesehen hatte. Scorpius hatte nie was anderes ausser Einhornhaar gehabt was Albus passend fand. Einhörner waren einzigartige und freundliche Wesen, jedes mit seiner eigenen Persönlichkeit unter ihrer fürsorglichen Natur. Ausserdem schien es nur richtig das Scorpius und Draco den selben Zauberstabkern hatten.
„Versuch diesen nicht kaputt zu machen", stichelte Draco und Scorpius lächelte schüchtern und steckte den Zauberstab in seine Tasche.
„Ich werde mein bestes geben", versicherte Scorpius ihm.
„Wirst du etwas in diesen ritzen?" fragte Albus sich an Scorpius ersten Zauberstab erinnernd.
„Vielleicht", sagte Scorpius nachdenklich als sie die Gasse hinuntergingen, Draco ging einige Schritte voraus um etwas im Fenster von Scribbulus' Schreibwaren anzusehen. In seinem Augenwinkel sah er wie eine Mutter sie betrachtete hielt ihren Sohn nach bei sich als sie vorbei huschten. Scorpius tat als würde er es nicht merken aber die Art wie er schluckte und seine Augen für eine Sekunde senkte sagten Albus das er es hatte. „Aber ich werde wahrscheinlich etwas warten."
„Wieso?"
„Nun das erste was ich in die anderen geritzt habe waren meine Initialen", sagte Scorpius nachdenklich, schob seine Brille die Nase hoch da sie von der Restfeuchtigkeit das Regens immer runter rutschte. Er lächelte zu Albus hinunter während sie gingen. „Ich nehme an sie werden sich bald ändern."
„Wir sind in der Nähe des Ministeriums", erinnerte ihn Albus grinsend und hoffnungsvoll. „Wir könnten einfach jetzt hingehen – uns einen später Trip ersparen,"
„Nicht jetzt Albus", sagte Scorpius und schlang einen Arm um Albus' Schultern. Albus lehnte sich an ihn, zog den Geruch seiner Seife und dem teuren Parfüm das ihm sein Vater zum Geburtstag kaufte ein.
„Ich werde das nicht auf sich beruhen lassen", zog Albus ihn auf.
„Ah du wärst nicht du wenn du es würdest", sagte Scorpius.
In der Ferne sah Albus zwei bekannte Gesichter auch wenn es einen Augenblick dauerte sie zu erkennen. Ainsley deutete die Gasse hinunter auf sie und sobald James sie sah winkte er enthusiastisch und beschleunigte seinen Schritt.
„Was macht ihr hier?" fragte Scorpius seine Stimme freundlich und leicht. Sicher hatte er James noch nie zuvor in diesem Ton angesprochen. Ainsley zweigte ab um Draco am Schaufenster zu erwischen als James mit den Händen in der Tasche seiner Jeans auf sie zukam.
„Hab mein Gringotts Abzeichen abgegeben", sagt er schulterzuckend. „Ich wurde offiziell entlassen."
„Ich bin nicht überrascht", gab Albus zu.
„Es tut mir so leid", sagte Scorpius wahrscheinlich zum millionsten mal in 24-Stunden.
„Braucht es nicht." James schüttelte den Kopf. „Ich wusste was ich tue und das es Konsequenzen geben könnte."
„Dennoch."
„Kein Bedauern", sagte James fröhlich als Ainsley und Draco zu ihnen kamen. Albus schüttelte den Kopf über die leichtfertige Akzeptanz seines Bruders.
„Gryffindors", murmelte er. Scorpius lächelte ihn an es wurde aber schnell von einem Gähnen unterbrochen.
„Fühlst du dich gut?" fragte Draco zum – Albus hatte gezählt – zwölften mal seit sie ihn im Manor getroffen hatten.
„Es geht mir gut Dad", antwortete Scorpius amüsiert. „Ich habe heute Nachmittag ein langes Nickerchen gemacht und habe alle meine Tränke pünktlich genommen. Bitte – bleib locker."
Albus war sicher das sich Draco nie in seinem Leben ´locker geblieben´ war und versuchte nicht zu lachen als Draco seinen Sohn ungläubig anstarrte.
„Wollt ihr in den tropfenden Kessel?" fragte Ainsley grinsend. „Wir dachen Fish and Chips hören sich gut an."
„Ugh Fisch", murmelte Scorpius.
Draco sah an ihr vorbei zu einem Mann der an einer kleinen Steinmauer sass. Er schrieb in ein Notizbuch, blickte sich unter seinem Hut an als versuchte er unbemerkt zu bleiben. Albus blickte den Mann finster an und er sah schnell hinunter. Albus erkannte ihn als einen Reporter des Tagespropheten welcher unter der Anleitung von Rita Kimmkorn einen vernichtenden Artikel über seine „verdrehte" Beziehung zum Malfoy Erben geschrieben hatte.
„Vielleicht sollten wir nach Muggel London gehen", sagte Draco. „Wir ziehen hier viel Aufmerksamkeit auf uns."
„Zwei Malfoys und zwei Potter tun das", sagte James.
Scorpius und Draco verbesserten ihn gemeinsam. „Drei Malfoys."
Ainsley grinste sie an und James hob ergebend und lachend seine Hände. „Drei Malfoys. Entschuldigung."
„Wahrscheinlich das beste", sagte Albus. „Ich bin nicht sicher ob ich bereit bin mich heute mit einem Reporter des Propheten herumzuschlagen."
„Und nur immer einer von uns darf grün und blau sein", sagte Scorpius als sie sich auf den Weg zum Ausgang der Gasse machten.
„Ist das eine neue Regel?" fragte Albus. Scorpius nickte eifrig.
„Ist es. Ich habe sie gerade gemacht. Ich werde eine Liste machen wenn du willst. Hänge sie an den Kühlschrank."
„Wäre vielleicht hilfreich", sagte Albus und liess seine Hand in Scorpius gleiten als sie auf die Backsteinmauer zugingen. Scorpius zog aufgeregt seinen neuen Zauberstab und tippte das Muster gegen die Steine um sie raus zu lassen. Wenn heute ein Zeichen war würde Scorpius endlose Energie in leicht durch die nächsten zwei Monate tragen.
