Draco nahm die Neuigkeit das sein ältester Sohn in vier Tagen heiraten wollte so gut wie zu erwarten war auf. Es brauchte mehrere tiefe Atemzüge, Dania und Ginny die ihm versicherten das sie eine ausgezeichnete Hochzeit in wenigen Tagen vorbereiten konnten wenn sie alle zusammen arbeiteten, Scorpius und Albus' Versicherung das sie keine perfekte Hochzeit brauchten und Harry Vorwurf das er nicht sicher war ob Draco in einer solch kurzen Zeit ein komplettes Malfoy Event in die Hand nehmen konnte um in voll an Board zu kriegen. In einer Stunde hatten alle ihre Aufgaben – Ginny organisierte den Pavillon und die Sitzordnung für die Zeremonie und den Empfang; Harry hatte die Aufgabe schnelle Notizen als Einladungen an alle Familienmitglieder und Freunde zu schicken; Lily organisierte das Scorpius und Albus an diesem Abend noch für neue Festroben ausgemessen wurden und Dania wurde geschickt um die besten Carterer im magischen London zu holen und Verkostungen zu organisieren und ihren grosszügige Bezahlung zu versichern das sie so kurzfristig arbeiten mussten.

„Er wird mein ganzes Erbe in vier Tagen ausgeben", flüsterte Scorpius zu Albus als Draco die Leute abfertigte, er war in Rekordzeit von verärgert zu komplett unter Kontrolle gewechselt. Sie sahen Draco beim verrückten Listen erstellen vom Wohnzimmer Sofa zu und hatten Angst sich einzumischen. Albus sah wie Draco Notizen machte und verschiedene Dinge mit seiner auffälligsten Straussenfeder plante. Orion welcher ungezwungen auf dem Tisch sass griff mit seinen pummligen Hand danach als sie sich bewegte.

Albus lachte sein Griff verstärkte sich um Scorpius' Taille. Er hatte den ganzen morgen nicht aufgehört zu grinsen und sein Gesicht fing an zu schmerzen aber er konnte nicht aufhören. Er war zu glücklich um zu funktionieren und zu aufgeregt ab den Entwicklungen des Morgens das er nicht einmal seine gewöhnliche Tasse Kaffee brauchte.

„Wieso siehst du mich noch immer so an?" fragte Scorpius. Albus zuckte mit den Schultern nicht in der Lage zu antworten und nicht in der Lage aufzuhören.

„Ich bin nur wirklich glücklich", sagte Albus leise. Es war egal ob die wenigen Leute im Raum ihn hörten – es waren nur Harry, Draco, Lily, James und Ainsley – aber trotz der Einmischung ihrer Beiden Familien fühlte es sich wie ein sehr privates Geständnis an. Er lehnte sich an Scorpius um sein Kinn auf seine Schulter zu legen und atmete den Duft des Shampoos auf seinen noch feuchten Haaren ein.

Scorpius grinste ihn an. Er musste nicht sagen das er auch glücklich war – Albus konnte die Aufregung in seinen Augen sehen seit er aufgewacht war und es war ansteckend. Albus' Familie – welche auf seine Bitte zum Frühstück gekommen war – waren erfreut zu sehen das es Scorpius und Ainsley gut ging und auf dem Weg der Besserung waren und waren mehr als bereit eine schnelle Hochzeit vorzubereiten. Selbst Draco welcher offensichtlich gestresst war und geblendet von der Idee einer Hochzeit in vier Tagen hatte seine gute Laune behalten – auch wenn er Orion ansah und Dinge sagte wie „wag es nicht mir so etwas an zu tun" und „wenn du alt genug bist um zu heiraten wird mein Herz das nicht mit machen."

Ainsley fiel auf den leeren Platz neben Scorpius, hatte sich von James entfernt der daneben stand und darauf wartete das Draco ihm sagte was er tun konnte um zu helfen.

„Fühlst du dich gut?" fragte Ainsley Scorpius. Es war offensichtlich das sie sich besser fühlte – ihr Gesicht war voller Farbe und sie brummte praktisch vor Energie.

„Ich bin noch immer etwas müder als normalerweise", gab Scorpius zu, „aber nicht so wie vorher. Ich bin sicher ich bin in einem Tag oder so hundert Prozent da."

Ainsley strahlte ihn an und hüpfte auf ihrem Platz.

„Es ist so aufregend!" rief sie und Scorpius lachte über sie bis Draco hinüber kam um vor ihnen zu stehen.

„Bekommen wir auf Aufgaben?" fragte Albus. „Da es unserer Hochzeit ist und alles?"

„Ja", sagte Draco. Er deutete auf Ainsley und Scorpius. „Ihr beide geht ins St. Mungos für eine Untersuchung."

Scorpius stöhnte und verdrehte die Augen. „Uns geht es gut."

„Und ihr könnt das euren Heilern sagen", sagte er.

„Kriegen wir danach Eiscreme?" fragte Ainsley. Draco betrachtete sie einen Augenblick bevor er nickte.

„Das ist ein akzeptabler Kompromiss."

„Ausgezeichnet", sagte sie und sprang auf die Füsse. „Komm schon James!"

Albus sah zu seinem Bruder. Er verstand James oft nicht aber heute morgen konnte er es sehr schätzen wie sein Bruder sich fühlte. James hatte auch kaum aufgehört zu lächeln und als Ainsley nach ihm rief erstrahlte sein Gesicht.

„Nein", sagte Draco zu James. „Du musst dich um den Floristen kümmern."

„Aber…" James schien nach einem angebrachten Protest zu suchen als er zwischen Ainsley und Draco her sah. „Aber Eiscreme!"

„James wir haben heute alle etwas zu erledigen", sagte Draco. James schmollte und verschränkte die Arme. Albus fühlte sich beinahe schlecht wegen ihm als Draco Scorpius und Ainsley auf die Beine scheuchte, sich einen Augenblick nahm um Scorpius' Kragen zu richten bevor er Orion zurück in seine Wiege legte.

„Dania wird gleich zurück sein", sagte er James. „Dann wird sie Orion übernehmen."

Schön", stimmte James missmutig zu. Er schien etwas besänftigt als Ainsley ihre Arme um seinen Hals schlang und ihn in einen Kuss zog bei dem Albus das Gefühl hatte das er weg sehen sollte. Er entschied sich stattdessen auf Scorpius und Draco zu achten als Scorpius seinem Vater zum zehnten mal in dieser Stunde versicherte das es ihm gut ging.

„Aber wenn dich eine Untersuchung besser fühlen lässt werde ich mich nicht beschweren", sagte Scorpius.

„Danke dass du mich bei Laune hältst", sagte Draco und er meinte es offensichtlich so. Für einen Augenblick lächelte er Scorpius einfach an bevor er ihn zum Kamin scheuchte und nach Ainsley rief. Albus folgte glücklich bereit Scorpius' Hand bei der ersten Gelegenheit wieder zu nehmen.

„Hey!" rief James. „Wieso darf Albus gehen? Es ist seine Hochzeit!"

Albus sah zu Draco und hoffte er würde nicht zurück gelassen. Nichts klang gerade schlimmer als von Scorpius getrennt zu sein und sich um Unsinn wie einen Floristen zu kümmern.

„Albus und ich haben etwas wichtiges in der Winkelgasse zu erledigen", stellte Draco die Sache klar. Albus war erleichtert. „Es wird nicht lange dauern."

Ainsley warf James einen ermutigenden Blick zu bevor sie jeweils eine Hand voll Flohpulver nahmen und sich auf den Weg ins St. Mungos machten.

Nachdem Scorpius und Ainsley beide ein sauberes Gesundheitszeugnis bekommen hatten machten sie sich auf den Weg in die Winkelgasse wo Albus schockiert markte das Draco nicht gelogen hatte das sie etwas wichtiges zu erledigen hatten. Sie liessen Scorpius und Ainsley vor Flourish und Blotts mit dem Versprechen sie in einer halben Stunde bei Florean Fortescue zu treffen. Wiederwillig liess Albus Scorpius' Hand los und folgte Draco die gewundene Gasse hinunter vorbei an der Apotheke und Eeylops Eulenkaufhaus.

„Wohin gehen wir?" fragte Albus. Er hatte etwas Mühe mit Dracos langen Schritten mit zu halten.

„Wir müssen etwas aus dem Verlies in Gringotts holen", sagte Draco.

„Wieso konnten Scorpius und Ainsley nicht mitkommen?"

„Du kommt klar nach deinem Vater", grummelte Draco. „Stellst immer Fragen."

Albus lachte über den Vergleich, folgte Draco ruhig seine gute Laune etwas gemildert. Er blieb einen Schritt zurück während Draco mit dem Kobold sprach welchen er zu kennen schien, bot seinen Zauberstab zur Identifikation an und überreichte einen kleinen Silbernen Schlüssel. Er hielt selbst den Mund als sie in den klapprigen alten Wagen stiegen auch wenn er es hasste in die Höhlen der Bank zu gehen – er hatte sich als Kind vor der Erzählung seines Onkel Rons über die Flucht mit einem Drachen mit seinem Vater und Tante Hermine gefürchtet und hatte seine Furcht vor den Höhlen nie ganz überwunden.

Als sie aus dem Wagen stiegen tat Albus dies vorsichtig. Auch wenn bewegen jetzt einfacher war sein Gleichgewicht passte nicht zum Schleim auf dem Gringotts Boden. Als er sich stabil fühlte sah er auf und merkte das sie direkt vor ihrem Ziel gehalten hatten.

„Wurde von einem Drachen bewacht", erklärte Draco. „Bis Granger es natürlich verboten hat."

Die Tür zum Malfoy Verlies war so gross wie erwartet. Es war bedeckt von Silber und grünen Details welche das Malfoy Familienwappen bildeten. Auf dem Band unter dem ´M´ stand noch immer ´Sanctimonia Vincet Semper´ und Albus konnte sehen wie Dracos Augen mit Abscheu auf den Worten verharrten. Reinheit wird immer siegen war kein Satz von dem Albus annahm das er besonders stolz auf ihn war.

„Muss das ändern", grummelte er als der Kobold den Schlüssel ins Schloss steckte wovon Albus wusste das es reichte um das Potter Verlies zu öffnen. Draco trat vorwärts und drückte seine Hand auf das Zentrum des Wappens und erst da hörte Albus das leise klicken das die Schlösser zurück fuhren.

Der Kobold sah Albus verwirrt an als die Tür zurückschwang und sie herein liess. Er folgte Draco hinein und war nicht überrascht zu sehen das der Raum riesig und gut organisiert war. Albus bemerkte ein verdächtiges fehlen Knuts und Sickel – er nahm an das die Malfoys all ihr Geld in Galleonen hatten um Platz zu sparen oder die Ästhetik des Verlies zu bewahren welche hauptsächlich Gold und Silber war.

Draco nickte dem Kobold an der Türe zu sobald sie darin waren. „In letzter Zeit waren nur meine Mutter, mein Vater, Scorpius und ich selbst hier drin", erklärte Draco. „Ich wollte nicht das Dania das Wappen sieht. Ich habe beantragt die Tür zu ersetzten aber da gibt es all diese Bestimmungen. Meine Unterlagen wurden wohl aufgehalten nehme ich an."

„Ich bin auch ein Halbblut weisst du", erinnerte Albus ihn. Draco sah kaum über seine Schulter zu Albus als er tiefer in das Verlies ging die Regale an den Wänden die bis zur Decke reichten betrachtete.

„Erinnere mich nicht daran", sagte Draco. „Ich habe noch immer Albträume das der Geist meines Vaters aus den Wänden steigt und mich erwürgt."

Albus schnaubte. Er hatte über die Jahre genug über Lucius Malfoy gehört das er wusste das er ihn nicht hätte kennenlernen wollen. Er sah wie Draco die Leiter beschwor seine Augen auf etwas in den höheren Regalen hinten im Raum fixiert. Albus hatte versucht nicht zu viel über das Malfoy Verlies nachzudenken. Auch wenn Scorpius alle Gewohnheiten von jemandem hatte der immer Vermögend gewesen war – ein Verständnis für schicke Kleider und eine Vergesslichkeit über die Herausforderungen von Mittel- und Unterschicht Hexen und Zauberer – war er nie besonders stolz darüber und war froh darüber gewesen wenn ihre Freunde ihn in Hogwarts verbessert hatten wenn er etwas nicht verstanden hatten. Es war leicht zu vergessen das er eines Tages ein riesiges Vermögen erben würde wenn die grössten Vergnügen in seinem Leben eine gute Mahlzeit und eine neues Buch zu sein schienen.

„Wir werde deinen Namen nächste Woche nach der Hochzeit natürlich dem Konto hinzufügen und wir entfernen meinen Namen von Scorpius' Konto und fügen deinen hinzu", sagte Draco als er anfing die Leiter hoch zu klettern. „Ich würde es heute machen aber der Papierkram dauert Stunden und sie wollen das Hochzeitszertifikat sehen."

„Hinzufügen?" fragte Albus.

Draco hielt inne und sah zu ihm hinunter. „Du heiratest und diese Familie ein genau wie sich Scorpius in deine heiratet Albus", erklärte er. Albus hatte nicht viel darüber nachgedacht – die Auswirkungen einen Malfoy zu heiraten. Er hatte nicht einmal gemerkt das es ein separates Verlies für Scorpius gab. Er wollte nur seinen besten Freund heiraten.

Er sah still zu als Draco in eine vergoldete Box griff. Er erwartete das er etwas grosses hervor zog – ein goldenes Familien Erbstück das mehr wert war als Albus' Leben – aber sah stattdessen wie Draco einen kleinen samtenen Beutel herauszog bevor er hinunter kletterte.

„Dein Vater und ich haben uns heute Morgen unterhalten", sagte Draco. „Wir wollten beide einen Weg finden verlorene Angehörige auf jeder Seite eurer Familien in die Hochzeit einzubeziehen wenn ihr einverstanden seid."

Draco sprang von den letzten zwei Stufen und ging zu Albus hinüber, öffnete den Beutel und warf den Inhalt in seine Hand.

„Wir erwarten nicht das ihr sie euer ganzes Leben lang tragt – ersetzt sie sofort mit passenden wenn ihr wollt damit die nicht verloren gehen – und ich bin nicht sicher was Harry für Scorpius hat um ehrlich zu sein also frag nicht. Wir konnten nicht lange sprechen aber wenn du bereit bist einen alten Mann bei Laune zu halten wäre das der Ring von dem ich möchte das du ihn Freitag Scorpius gibst."

Albus sah hinunter auf Dracos ausgestreckte Handfläche und sah einen Standard Silber Ring. Er nahm ihn und betrachtete ihn und sah eine Inschrift auf der Innenseite die so klein war das er die Augen zusammenpressen musste um sie zu lesen.

´Mein Licht in der Dunkelheit. ´

Albus sah verwirrt zu Draco und sah das er sehr ernst aussah.

„Das ist der Ring den Astoria mir bei unserer Hochzeit gegeben hat", erklärte Draco. Seine Stimme war voller Emotionen aber er sah oder hörte sich nicht traurig an. Albus verstand die Wichtigkeit dieses Augenblicks – Draco liess ihn nicht nur seinen Sohn ohne Protest heiraten – er nahm es an und bot Albus etwas sehr wichtiges – ein Malfoy Familien Erbstück und einen echten Platz in seiner Familie.

„Ich beschütze ihn mit meinem Leben", sagte Albus. Der Satz war abgedroschen aber er meinte es so. Er steckte den Ring vorsichtig in seinen Beutel und steckte ihn sicher in seine Tasche.

„Ich würde dir lieber sagen das du ihn mit deinem Leben beschützen sollst aber ich habe dich das bereits mehr als ein mal tun sehen", sagte Draco belegt.

Albus folgte ihm ziemlich stolz auf sich selbst aus dem Verlies. Das war sicher das nächste daran das Draco ihm sagte das er ihn liebte was Albus für den Rest seines Lebens kriegen würde. Er entschied sich den Sieg still und mit Anmut anzunehmen.

Auch wenn der Tag voller Glück und Familie gewesen war, war der aufregendste Moment seit Scorpius aufgewacht war der als er nach knapp zwei Wochen die er im Manor verbracht hatte in sein und Albus' Zuhause zu kommen. Nachdem er aus dem Kamin getreten war kniete er sich hin und liess Zar (welcher früher von Harry vorbeigebracht worden war) in zu Boden werfen und sein Gesicht fest ablecken – etwas was Albus ihm vor Wochen verboten hatte als der Hund aus versehen Scorpius' Haut aufgekratzt hatte (Albus war wütend gewesen und Scorpius musste machen das er sich beim Hund entschuldigte.)

„Gagh!" rief Scorpius zufrieden Zar sein schlimmstes tun zu lassen. Er streckte sich auf dem Teppich aus, liess den Hund sich ermüden und konnte nicht aufsehen bis sich Zar zufrieden neben ihn legte und seine Hand liebkoste. Scorpius kratzte ihn hinter dem Ohr und sah sich um und sah Albus bei seinen Füssen stehen, seine verschränkt und ein Lächeln auf dem Gesicht.

„Was?" fragte Scorpius. Albus schüttelte nur den Kopf und sah wie sich Zar mit ausgestreckter Zunge und wedelndem Schwanz auf den Rücken legte.

„Nichts", sagte Albus. „Nur sehr beindruckt von den Ereignissen des Tages."

„Was davon war am beeindruckendsten?" fragte Scorpius. Albus warf seine Sachen auf die Couch und machte sich auf den Weg in die Küche.

„Ich bin nicht sicher. Es ist zwischen das Lily Zeit hat uns selbst für Festroben auszumessen, meiner Mutter die bereits alles für den Empfang bereit hat, endlich Ogderel zu schreiben und ihr zu sagen das es dir besser geht und das es dir heute morgen magischerweise besser ging", sagte er. Scorpius setzte sich beim Geräusch von Albus herumwühlen in der Speisekammer auf.

„Bist du sicher das es nicht wahr als mein Vater nicht ausgerastet ist als wir es ihm sagten oder als Ainsley und James mit zehn Probe Kuchen zurückkamen?"

„Erinnere mich nicht daran. Ich werde Träume über diesen Himbeer Schokokuchen haben", sagte Albus und tauchte mit den Armen voll Zutaten fürs Abendessen wieder auf. Das sie seit Tagen nicht hier gewesen waren hatte Scorpius nicht viel erwartet aber offensichtlich hatte Pokey oder Pike ihren Kühlschrank und die Speisekammer während ihren hektischen Tagen aufgefüllt haben denn Albus schien alles zu haben was er für eine schnelle Pasta Sauce brauchte. Scorpius sah liebevoll zu wie er sich die Hände rieb und seine Möglichkeiten betrachtete.

„Ein von Albus gekochtes Essen!" sagte Scorpius aufgeregt. „Was hab ich getan um das zu verdienen?"

„Zunächst einmal nicht sterben", murmelte Albus.

Scorpius sah still zu als Albus anfing etwas Rinderhackfleisch in eine Pfanne zu geben. Albus beim Kochen zuzusehen war hypnotisierend – es war etwas was Scorpius keiner seiner Eltern hatte tun sehen und es war so etwas einzigartiges für Albus und komplett Potter das es Scorpius sich warm fühlen liess als er Albus zusah wie er sich leicht in der Küche bewegte.

Scorpius stand schnell auf und nahm sich einen Augenblick um zu bewundern wie schmerzfrei er sich jetzt bewegte wenn er gestern noch schmerzen beim Aufstehen hatte. Er verstand jetzt wieso Albus so frustriert über den Schmerz den der Fluch ihn mit siebzehn zugefügt hatte und wieso er sich freiwillig schmerzhaften Behandlungen unterzogen hatte um etwas Bewegung zurück zu erlangen.

Er sah Albus noch einen Augenblick in seinem Element zu bevor er sich auf den Tresen neben dem Ofen zog. Albus lächelte ihn warm an und brauchte seinen Zauberstab um die Dosen mit Tomaten zu öffnen. Sie gossen sich selbst in einen Topf auf der bereits erwärmten Herdplatte.

„Sag mir die Wahrheit", flehte Albus. „Fühlst du dich gut?"

„Ich bin ziemlich müde", gab Scorpius zu. „Ich glaube ich wäre auch müde wenn es nicht ein besonders langer Tag gewesen wäre."

„Bereust du die schnelle Hochzeit Idee?" fragte Albus. Er grinste. „Du kannst mir nicht einmal die Schuld dafür geben."

„Oh ich gebe dir die Schuld", lachte Scorpius. Etwas von Albus' Aufmerksamkeit würde vom Essen beansprucht also musst er sich damit begnügen Albus' Haar zu glätten und seine Schultern zu reiben als Albus nah genug kam. „All diese Anträge. Es war furchtbar schwierig nein zu sagen. Es war klar das ich irgendwann einbreche."

Albus lächelte nur, beschwor einen Holzlöffel von der Ablage hinter sich und verzauberte ihn damit er die Sauce rührte als er das Fleisch in den Topf gab. Scorpius dachte an das Versprechen das er Harry gegeben hatte.

„Ich hätte es getan", fuhr Scorpius fort. „Wenn es nicht funktioniert hätte – wenn es Ainsley besser gehen würde und mir nicht. Ich hätte als nichts anderes als Scorpius Malfoy-Potter begraben werden wollen."

Albus' Lächeln schwand als er die Pfanne zurück auf den Ofen stellte.

„Ich weiss das hättest du nicht", sagte Albus und trat vor Scorpius. Er lehnte sich an Scorpius' Knie und legte seine Hände auf seine Hüften. Die fanatische, aufgeregte Energie war jetzt verschwunden wo sie zuhause waren und Scorpius war dankbar wieder hier zu sein, in ihrer Küche Albus so zu sehen wie er es hoffte es eine sehr lange Zeit zu tun.

„Danke das du dich um mich gekümmert hast", sagte Scorpius und nahm eine von Albus' Hände in seine beiden. „Du warst…ich weiss nicht wie ich es beschreiben soll."

„Finder Malfoy der Gesprächige die Worte nicht?" stichelte Albus. Scorpius küsste seinen Handrücken und hielt sie für einen langen Augenblick nah an seiner Brust als er versuchte und versagte die Worte zu finden um Albus zu sagen wie dankbar er war aber es gab keine Worte die gross genug dafür waren.

Albus verstand wie immer. Er stellte sich auf die Zehen und presste seine Lippen auf Scorpius und drückte ihm leicht in die Seite.

„Ich weiss", versicherte Albus ihm bevor er losliess und wieder anfing zu arbeiten und Scorpius war zufrieden zu wissen das er es tat.

Nach einem (glücklicherweise) ruhigen Abendessen und etwas Zeit mit fernsehen (Albus' Verlangen eine schrecklich gewalttätige mittelalter Sendung zu sehen war eine schlecht getarnte Entschuldigung um zu kuscheln dachte Scorpius) fand sich Scorpius in seinem eigenen Bett wieder mit seinen bekannt riechenden Leinen und dem bekannten Wärme von Albus an seiner Seite. Nach Wochen in denen Albus beschützend gewesen war griff Scorpius die Gelegenheit der grosse Löffel zu sein – etwas was er als die grösseren Freuden im Leben betrachtete. Er schlang seine Arme um Albus' Taille zufrieden damit das seine Zirkulation in Minuten abgetrennt war wenn es bedeutete etwas näher zu sein. Er vergrub sein Gesicht in Albus' Halsbeuge, sein Herz voll und sein Körper gesegnet schmerzfrei.

„Fünf Kinder huh?" fragte Albus nach ein paar Augenblick der Stille.

„Denkst du noch darüber nach?" gluckste Scorpius.

„Ich dachte an drei", gestand Albus. „Aber ich bin offen es zu ändern."

„Wir finden vielleicht heraus das zwei genug sind", sagte Scorpius. „Man weiss nie."

„Ich weiss eine Sache."

„Und die wäre?"

Albus sah schmollend über seine Schulter zu Scorpius.

„Unsere Eltern haben absolut keinen Einfluss auf die Namen der Kinder. Gar keinen."

„Ich dachte das muss man nicht sagen Albus Severus."

„Stelle es nur klar Scorpius Hyperion."

„Ugh."

Die Tage die folgten verschwammen in Planung, Gelächter und Gesprächen mit Familien und Freunden. Albus und Scorpius hatten sich schon lange daran gewöhnt sich nur auf einander zu verlassen aber zu sehen wie sich ihre Familien zusammen taten um eine Last-Minute Hochzeit so gut wie möglich zu machen war einfach nur inspirierend besonders wenn Scorpius das leichte Vergnügen hatte zuzusehen wie Harry Potter höchst persönlich Festroben für seine Frau und Schwägerin aussuchte da beide zu beschäftigt waren es selbst zu tun.

„Nein, nein Hermine würde das hassen", sagte Harry und deutete auf den Katalog der zwischen ihm und Lily auf dem Tisch lag. „Sie hasst alles was zu kurz ist – sie ist sehr heikel ab ihren Beinen."

Lily betrachtete ihn mit einem komischen Starren als er durch die Seiten blätterte und ein Design nach dem anderen kritisierte.

„Wie wärs mit dem für Mum?" fragte Lily. Auch wenn sich nicht mehr direkt für Madame Malkins arbeitete vertrat sie die Firma und ihr wurde als Gefallen Zugang zu allen Ressourcen die sie benötigte gewährt. Als Scorpius zusammen mir Rose von der Seite zusah nahm er an das sie die Entscheidung es selbst zu machen bereute.

„Merlin nein", sagte Harry und sah sie an als wäre sich verrückt. „Sie hasst diese Farbe Lily."

„Dumbledore sei Dank habe ich schon welche", flüsterte Rose und nahm einen Schluck von ihrem Tee.

„Sie hat gestern meine und Albus' Masse genommen und sagte sie würde für uns wählen", sagte Scorpius ihr. „Wir wollten nicht durch diesen Teil gehen."

Rose bewegte unwohl auf ihrem Stuhl. Die kleinen Stühle am Ecktisch waren nicht die besten aber Scorpius nahm an das es nicht die Plätze waren die sie so merkwürdig dreinblicken liessen.

„Was ist lost?"

Rose seufzte, wischte ihre roten Locken aus dem Gesicht und band sie zu einem Pferdeschwanz – etwas was sie tat wenn sie frustriert war. Scorpius schlürfte seinen Tee erwartungsvoll.

„Die Presse wird rausgehalten oder?"

„Mr. Potter kümmert sich selbst darum", bestätigte Scorpius. „Wieso?"

„Dann werde ich mir keine Verabredung erbetteln", sagte Rose.

„Ich dachte du bist mit dem Typ von den Canons zusammen!" rief Scorpius. „Ich habe es vor drei Tagen in der Zeitung gesehen! Du hast auf dem Foto gelächelt!"

„War das das Bild von der Britischen Quidditch Liga Preisverleihung?" fragte sie bitter. Scorpius nickte. „Ja ich hatte Spass. Wir sind etwa anderthalb Monate ausgegangen und es war wirklich nett. Ich dachte es führt wohin aber dann entschied er das er jemand mehr will…was hat er gesagt?" Rose dachte einen Augenblick nach und tippte mit den rot lackierten Nägeln gegen ihr Kinn. „Oh er wollte jemanden der mehr ´nett und gehorsamer´ ist."

Er verschluckte sich an seinem Tee. „Er hat das gesagt?" rief Scorpius. Rose nickte. „In dein Gesicht?" Sie nickte wieder.

Scorpius sah durch den Raum bis er Albus sah welcher in einer tiefen Unterhaltung mit Draco und James zu stecken schien. Er sah irritiert aus also rief Scorpius nach ihm.

„Al! Albus komm her!"

Albus sah erleichtert aus seinen Bruder und Draco am Tisch zurückzulassen, welche sich über eine riesige Sitzordnung und einen Stapel RSVPS welche über den Tag eingetroffen waren beugten. Albus kam zu ihnen hinüber seine Hände waren mit Tinte verschmiert.

„Wir hätten durchbrennen sollen", sagte er.

Scorpius wiederholte was Rose ihm gesagt hätte während sie ihr Kinn auf ihre Hand legte und ziemlich enttäuscht aus. Albus war geschockt.

Nett und gehorsam? Du musst mich verarschen", sagte er. Rose zuckte mit den Schultern. „Du bist nicht gemein. Ich meine du warst es vielleicht eine Weile als Kind aber du bist darüber hinweg gekommen!"

Scorpius wollte bemerkten das es nicht an der Zeit war Roses Kindheitsfehler aufzuzeigen aber Rose zuckte einfach mit den Schultern.

„Danke denke ich", sagte sie.

„Und wer zum Teufel will jemand gehorsamen?" fragte Albus. „Ausser er hat von hinter verschlossenen Türen Dingen gesprochen in diesem Fall jedem das seine – „

„Nein er meinte im Leben", sagte Rose. „Eine Frau die ihm sagt wie grossartig er ist selbst wenn er schrecklich ist und in seinem Schatten steht oder was auch immer."

Albus hielt nachdenklich inne. „Wo willst du die Leiche vergraben?"

Rose lachte leer aber Scorpius war sich nicht sicher ob Albus es so meinte und mit seinen starken Armen so vor der Brust verschränkt war Scorpius nicht sicher ob er einen professionellen Quidditch Spieler nur mit leichter Unterstützung ausschalten konnte. Er hatte offensichtlich Daphne Greengrass mit siebzehn bekämpft und hatte es aus einem Käfig mit zwei ausgewachsenen Chimären geschafft. Mit Albus war nicht zu spassen. Scorpius fand das viel zu attraktiv.

„Das wird nicht nötig sein", sagte Rose düster. „Aber danke fürs Angebot. Ich bin nur etwas niedergeschlagen das ist alles. Ich bin froh haltet ihr die Presse raus – vielleicht kann ich wirklich etwas soziales einmal geniessen."

„Genau!" sagte Scorpius und stand auf. „Alle die du kennst und magst werden da sein und das Essen verspricht spektakulär zu werden. Wir werden im Fuchsbau sein und es wird Musik und Tanz geben – „

Er nahm Roses Hand und zog sie auf die Beine und verwickelte sie in einen übertriebenen Walzer der sie zum Lächeln brachte. Er wirbelte sie herum.

„Entweder Albus oder ich werden weinen", sagte Scorpius. „Es ist wahrscheinlich das wir es beide werden und mein Vater wird sicher schluchzen also das sollte unterhaltsam sein."

Rose fing an zu lachen was alles war was Scorpius wirklich wollte. Er war froh das sie nach ihrem fünften Jahr in Hogwarts freundlicher geworden war. Auch wenn er und Albus sie nicht immer sahen, sie war eine gute und stätige Anwesenheit über die Jahre und er schätzte das sie seine kindliche Verliebtheit in sie nicht mehr gegen ihn verwendete (das es Lily gelegentlich tat war eine ganz andere Sache).

Er liess sie los und verbeugte sich. Er sah über ihren Kopf in Albus' Augen und sah den merkwürdigen Ausdruck auf seinem Gesicht der irgendwo zwischen glücklich, Wehmut und Sorge lag.

„Alles in Ordnung?" fragte Scorpius. Er war Augenblicke zuvor so glücklich gewesen und Scorpius wollte nicht das er traurig war.

„Alles ist gut", sagte Albus mit einem Lächeln das etwas erzwungen schien.

„Dad? Dad? Mum wach auf!"

Albus schüttelte die Schultern seiner Eltern und ragte panisch über ihrem Bett auf. Harry schreckte auf und Albus hatte keine Ahnung wie er seinen Zauberstab so schnell in die Hand bekam aber innert Sekunden war der Raum von einem stummen ´Lumos´ erhellt und Harry sah mit geweiteten Augen und alarmiert zu ihm hoch.

„Merlins' Bart Albus!" schrie er.

Ginny nur etwas desorientierter als ihr Mann rieb sich die Augen und setzte sich neben ihm auf. „Was ist passiert?" fragte sie. Sie nahm ihre Uhr vom Tisch. „Es ist zwei Uhr morgens Albus. Jemand ist besser tot oder du wirst es sein."

Bevor Albus versichern konnte das alle lebten und es ihnen gut ging hatte Harry seinen Arm auf Albus' Arm packte ihn fest so das Albus halb auf ihr Bett fiel.

„Ist jemand gestorben?" fragte Harry schnell. „Geht es Scorpius noch gut?"

„Scorpius geht es gut", sagte Albus und löste die Finger seines Vaters wo sie sich in seinen Bizeps gruben. „Allen geht's gut aber ich habe ein Problem und Scorpius darf nicht davon wissen und er ist erst gerade schlafen gegangen."

„Was zum Teufel habt ihr bis zwei Uhr gemacht?" fragte Ginny.

„Gelesen", antwortete Albus schnell aber er wusste das die Farbe in seinen Wangen und der dreiste Knutschfleck auf seinem Hals zeigten das lesen weit weg von ihren Köpfen war. Ginny verdrehte die Augen.

„Von welchem Problem darf Scorpius nicht wissen?" fragte Harry und überging die Unbehaglichkeit seines Sohnes.

„Ich kann nicht tanzen", fauchte Albus.

„Oh verdammt Albus", sagte Ginny und warf sich zurück auf ihr Kissen.

„Mum! Die Hochzeit ist übermorgen!" rief er aufrichtig. Sie musste verstehen wie wichtig das war. „Ich wollte es lernen sobald ich aus Brasilien zurückkam da mein Bein so viel besser ist aber dann ist alles andere passiert und ich habe es irgendwie vergessen und jetzt muss ich es können."

„Wieso lässt du es dir nicht von Scorpius beibringen?" fragte Harry. „Sicher weiss er das du nicht tanzen kannst."

„Ich habe ihm vielleicht vor einer Weile gesagt das ich es kann", sagte Albus und zog an der Ecke ihres Quilts – eines von Mollys vielen Geschenke über die Jahre. Dieser war aus ihren alten Hogwarts und Quidditch Uniformen gemacht – ein Sturm von Rot und Gold und Teile der Wörter ´Potter´ und ´Weasley´. „Ich dachte nicht das es wichtig wäre. Zu der Zeit dachte ich mein Bein würde nicht genug heilen."

„Guter Anfang für eine Ehe Al", grummelte Ginny.

Harry sah zu ihr hinüber. Albus wollte ihn bitten seinen Zauberstab zu senken da das Licht beinahe Blind machte aber er nahm an das das etwas zu viel des guten war nachdem er sich mitten in der Nacht geweckt hatte. Vielleicht war das trotz allem eine dumme Idee gewesen…

„Du bist die Mum", sagte Harry und Vergnügen stieg in seiner Stimme auf. „Ist es nicht dein Job es ihm beizubringen?"

„Tatsächlich", sagte Ginny rollte sich herüber und grinste ihren Mann an. Sie schien das plötzlich ziemlich lustig zu finden. „Scorpius wurde es als Kind beigebracht richtig?"

Albus nickte.

„Nun dann wurde ihm nur beigebracht zu führen da sein Lehrer sicher ohne Zweifel erwartet hat das er nur mit anständigen Reinblut Mädchen tanzen würde denen nur beigebracht wurde zu folgen", erklärte Ginny. „Das macht dich zu dem der es ihm beibringt."

Harry stöhnte als sie auf ihn zeigte und sah zu Albus. Er war sich bewusst das seine Panik unangebracht für das Problem war besonders nachdem was er und Scorpius gerade durchgemacht hatten. Sicher würde es Scorpius nicht kümmern wenn ihr erster Tanz nicht perfekt und richtig war aber Albus hatte das Gefühl es wäre ein Versagen auf seiner Seite wenn er ihm nicht einmal diesen Teil einer richtigen Hochzeit bieten konnte.

Harry seufzte als er die interne Krise seines Sohnes fühlte. „Verdammt."

Scorpius war etwas bestürzt über Albus' Erschöpfung bei ihrer vor Hochzeitsessen – eine ziemlich unorganisierte Sache zusammen geworfen im formellen Esszimmer des Malfoy Manors welcher überhaupt nicht formell aussah wenn die Stühle vom langen Mahagoni Tisch wegezogen waren welcher nun unter einem Chaos von Fingerfood vergraben war, Sandwiches und einen überflüssigen Kuchen da Dania den Zitronenkuchen den sie vor ein paar Tagen probiert hatten so gemocht hatte und Dracos Verschwendung keine Grenzen kannte.

Scorpius betrachtete den Raum und fühlte sich sehr glücklich mit so vielen Leuten die er liebte in einem Raum als Albus zum fünften mal in dieser Stunde gähnte als er in sein zweites Stück Kuchen biss. Scorpius betrachtete ihn, besorgt das Reue aufkam und er Stress anstelle von Müdigkeit sah.

„Bist du sicher das es dir gut geht Al?" fragte Scorpius das vierte mal in dieser Stunde.

„Mit geht es gut", sagte Albus mit einem ermutigenden Lächeln. „Versprochen. Es waren nur ein paar lange Tage."

Scorpius hatte beinahe zu viel Angst zu fragen aber er presste die Frage dennoch heraus. „Du hast…keine Zweifel oder?"

Albus' Augen weiteten sich. „Natürlich nicht."

Scorpius sah ihn skeptisch an und stellte seinen Teller auf den Tisch. „Bist du sicher?"

Er fand nie heraus ob Albus sicher war oder nicht da Harry sie unbeabsichtigt unterbrach.

„Habt ihr Spass Jungs?" fragte er.

„Es ist grossartig", sagte Albus mit dem Mund voller Kuchen. Normalerweise hätte Scorpius bei solch fehlenden Manieren die Augen verdreht aber er fand es im Augenblick unmöglich etwas an Albus zu sehen was nicht perfekt war. Er fragte sich ob sich alle so vor ihrer Hochzeit fühlten…

„Ich habe mich gefragt ob ich mir Scorpius für einen Moment ausborgen könnte", sagte Harry. Albus schien nicht sehr zufrieden mit der Idee aber er nickte trotzdem. Scorpius liess sich wiederwillig von Harry hinaus in die Vorhalle führen.

„Wieso humpeln Sie?" fragte er als sie dem Lärm des Esszimmer entkamen. Harry blickte auf seinen rechten Fuss als wäre er unzufrieden damit.

„Jemand ist mir heute früh auf den Fuss getreten", sagte Harry. „Du weisst bei der Arbeit. Keine grosse Sache."

Scorpius fühlte das mehr dahinter steckte fragte aber nicht. Harry oft verlegen bei den Reaktionen wenn Leute den grossen Harry Potter trafen also drängte er sich nicht auf. Das letzte was er wollte war das sein zukünftiger Schwiegervater direkt vor seiner Hochzeit wütend auf ihn war. Sicher war das ein schlechtes Omen.

„Ist alles in Ordnung?" fragte Scorpius sobald sie weg vom Lärm waren und Harry aufgehört hatte zu gehen.

„Alles ist gut", versicherte Harry ihm. „Ich wollte nur mit dir reden. Zuerst schulde ich dir eine Entschuldigung."

Scorpius rümpfte die Stirn. „Wofür?"

„Das du versprechen musstest Albus zu heiraten. Das war unangebracht", sagte Harry. „Es war nicht fair. Ich war nur so besorgt über das Wohl meines Sohnes das ich nicht viel anderes in Betracht gezogen habe."

„Es ist in Ordnung", versicherte Scorpius ihm schnell. „Wirklich. Ich habe es komplett verstanden und… nun ich hätte es getan wenn es so weit gekommen wäre versprochen oder nicht."

Harry lächelte und schüttelte den Kopf und griff in seine Tasche. „Du bist wirklich einer der versöhnlichsten Menschen die ich je getroffen habe Scorpius."

„Nun ich habe viel Zeit um viele gute Vorbilder in Sachen Vergebung verbracht", erklärte Scorpius. „Sie eingeschlossen."

Harry hielt mit etwas in seiner Hand inne. Er betrachtete Scorpius für einen Moment bevor er leicht seufzte und seine Hand austreckte. Die Worte ´Ich soll keine Lügen erzählen´ standen im grossen Kontrast auf seinem Handrücken welche sein Alter mehr zeigten als sein Gesicht. Nach einer merkwürdigen Sekunde der Verwirrtheit merkte Scorpius das er nehmen sollte was immer in Harrys Hand war und er streckte seine Handfläche aus.

Er liess einen einfachen Gold Ring in Scorpius' Hand fallen.

„Mr. Potter Albus sagte er hat sie bereits – „

„Wahrscheinlich weil den Vater bereits mit ihm gesprochen hat", erklärte Harry seine Stimme merkwürdig belegt. Er nickte zu Scorpius' Hand und schluckte hart als hätte er einen Frosch im Hals. „Remus Lupin, welcher den Vorteil hatte den einzigen Freund meiner Eltern zu sein der nach ihrem Tod nicht im Gefängnis oder auf der Flucht war hat ein paar Dinge getan von denen er wusste das ich sie als Erwachsener schätzen würde. Eines davon war die Eheringe meiner Eltern in das Potter Verlies bei Gringotts zu legen."

Scorpius' Augen weiteten sich. „Ist das…?"

„Der meines Dads? Ja."

Scorpius hielt den Ring ins Licht und betrachtete ihn. Da war wirklich nichts aussergwöhnliches daran. Er war einfach und sah genau so aus wie der den er Harry immer tragen sah.

„Niemand erwartet dies ihr sie für immer tragt aber dein Dad und ich haben letzten gesprochen und wir haben beide gehofft das du und Albus uns bei Laune halten würdet. Ich wollte das ein Teil meiner Eltern bei Albus ist und das war das beste was mir in den Sinn gekommen ist.

Er sah Scorpius an unsicher ob es das richtige war und Scorpius sah ihn bewundernd und einem Gefühl der Vorahnung an. Er wusste genau was Draco Albus gegeben hatte.

„Ich glaube Albus wird es wirklich schätzen Mr. Potter", sagte Scorpius und richtete sich auf.

„Harry", korrigierte er. Er hatte Scorpius bestimmt hundert mal korrigiert seit er und Albus angefangen hatten auszugehen aber es schien sich nie durchzusetzen.

„Ich glaube nicht das ich mich daran gewöhnen werde", sagte Scorpius und richtete seine Brille damit er etwas mit seinen Händen zu tun hatte.

„Das wirst du müssen", sagte Harry. Scorpius steckte den Ring in seine Weste als sie zurück zum Esszimmer gingen. Harry legte einen Arm um seine Schultern und Scorpius strahlte ihn an.

„Schliesslich", sagte Harry, „sind wir Familie."

Es war spät. Sehr spät. So spät das Scorpius sich fragte ob sie alle nachhause gehen und etwas schlafen sollten – sie würden morgen schliesslich einen langen Tag haben aber alle lachten und hatten eine gute Zeit. Selbst Rose schien sich zu amüsieren und es schien so als würde sie das in letzter Zeit neben dem Quidditch Feld nicht. Natürlich war es schwer für sie sich mit so viel Champagner und so vielen Witzen die auf die kosten ihres Cousins gemacht wurden nicht zu amüsieren. Scorpius vermutete das er für Tage rot sein würde ab Ainsley und James unerwarteter gemeinsamer Frage ob Scorpius und Albus wirklich bereit waren nur noch Sex mit einer Person bis zum Ende ihres Lebens zu haben und Albus lauter etwas betrunkener Antwort die dem gutmütigen Aufziehen ein Ende setzte – „Nur jemand der nie mit Scorpius Malfoy geschlafen hat würde diese Frage stellen."

Nun mit ein paar mehr Drinks intus und ohne peinlichen Fragen wühlte sich Scorpius ziemlich geschmeidig und war zufrieden einen Augenblick still zu sitzen.

„Scorp?" sagte Albus. Er deutete den Tisch hinunter wo nun alle sassen da etwas vom Essen weggeräumt war und die Stühle zurückgestellt waren. Er war benommen vom Champagner trinken aber nicht so benommen wie Albus welcher die letzten zwanzig Minuten mit einem Lächeln mit den Schläfen gegen seine Handfläche neben ihm sass und abwechselte Scorpius anzusehen und seine Familie zu beobachten. Gelegentlich kam jemand zu ihnen und fragte ob sie aufgeregt waren und Albus' Antworten wurden dramatischer und übertriebener.

Scorpius wandte sich beim Geräusch seines Namens um. Er hatte Lily und Hugos theatralisches Duell mit den falschen Zauberstäben von Weasleys zauberhafte Zauberscherze beobachtet, komplett unterhalten von der Show bis Albus seine Konzentration brach.

„Hmmm?"

„Ich habe meinen Zauberstab oben gelassen. Kannst du mir das Wasser geben?"

Scorpius hatte seinen Zauberstab auch nicht aber der kristallene Malfoy Wasserkrug war nur etwas sechs Sitze weg und er merkte das er seine Fähigkeiten nicht getestet hatte seit der Fluch gebrochen war. Nur der Gedanke liess seinen Kopf schmerzen aber er wusste er musste es versuchen.

Scorpius streckte seine Hand aus. Der Wasserkrug zitterte am anderen Ende des Tisches bewegte sich aber nicht.

Komisch, dachte Scorpius. Er sah auf seine Hand. Da war kein Schmerz noch war da das leichte Summen von Magie an das er sich gewöhnt hatte.

Wieder streckte er seine Hand aus. Der Wasserkrug kam auf ihn zu, seine Bewegungen ruckend und holprig und er versuchte die Magie zu sammeln um es auszugleichen aber alles fühlte sich zerbrochen an.

„Geht es dir gut?" fragte Albus.

„Ich glaube nicht das ich es noch kann", sagte Scorpius. Als der Wasserkrug nahe genug war griff er an Dania vorbei und packte ihn, reichte ihn zu Albus hinüber. „Oder ich muss es wieder lernen."

Albus lächelte ihn schläfrig an und wuschelte durch das Haar an seinem Nacken. „Du kannst es in unseren Flitterwochen wieder lernen."

Scorpius stimmte zu – die Hütte die Hermine für sie im Vorort des Zauberer Dorfs Lofoten, Norwegen organisiert hatte wäre der perfekte abgeschiedene Ort für ihn um zu üben und seinen Kopf zu klären – dennoch nun das er wusste das der Strom unterbrochen war fühlte er sich als wäre ein Sinn abgetrennt geworden.

„Komisch", sagte Scorpius. „Wenn es weg ist werde ich es vermissen."

„Ich werde sicher die erhitzten Handmassagen vermissen", Albus grinste und goss schlampig Wasser in sein Glas.

„Dann muss ich es eben herausfinden."

Albus beugte sich über seinen Stuhl und drehte sein Gesicht in Scorpius' Schulter. Sein Kopf lag schwer da und Scorpius wusste das er drohte einzuschlafen als Grandma Molly und Grandpy Arthur herantraten. Molly legte ihre Hand auf Albus' Kopf.

„Al? Süsser es war ein langer Tag", sagte sie als er zu ihr hoch blinzelte. „Ich glaube es ist Zeit das du nachhause gehst."

„Ich stimme zu", sagte Scorpius befreite sich und schob seinen Stuhl zurück. Molly sah ihn überrascht an.

„Was denkst du wo du hin gehst?" fragte Molly. Arthur gluckste neben ihr und murmelte etwas was sich wie ´jetzt geht's los´ anhörte.

„Verzeihung?"

„Es bringt Unglück wenn ihr euch morgen vor der Zeremonie seht", sagte Molly als wäre es das offensichtlichste der Welt.

„Gran das zählt nur wenn du den Bräutigam die Braut nicht in ihrem Kleid sehen lässt", sagte Albus verärgert und rieb sich die Augen. „Falls du es noch nicht gemerkt hast hier gibt es keine Braut."

„Es bringt dennoch Unglück Albus", protestierte Molly. „Du kommst heute Nacht mit uns ins Haus deiner Eltern."

Arthur welcher bisher ziemlich amüsiert schien wurde munter. „Dein Vater und ich machen am Morgen Waffeln auf dem Muggel Weg! Mit einem Waffelbraten!"

„Ich glaube es heisst ´Waffeleisen´ Grandpa Arthur", verbesserte Scorpius.

„Ja, ja das."

„Aber ich will Waffeln", sagte Scorpius schmollend. Er mochte die Idee nicht von Albus selbst nur für die Nacht getrennt zu sein. Sie schliefen nie in getrennten Betten wenn sie es verhindern konnten und am Abend ihrer Hochzeit…

„Es ist eine Weasley Familien Tradition", erklärte Molly. „Mir wurde bereits die Möglichkeit genommen sicher zu gehen das ihr unter den richtigen Astralen Voraussetzungen heiratet und es ist sinnlos den traditionellen Fruchtbarkeitszauber den die Prewetts normalerweise am Abend der Hochzeit über ein Paar sprach zu machen. Gib mir wenigstens das Albus."

Bei der Erwähnung der Prewetts seufzte Albus und liess seinen Kopf hängen und Scorpius wusste das der Kampf verloren war.

„Ich weiss", murmelte er. „Ich hatte gehofft du hättest es vergessen."

„Sie vergisst nichts Al", sagte Arthur. „Das solltest du wissen."

Albus sah Scorpius entschuldigend an und Scorpius versuchte für ihn zu lächeln.

„Entschuldige", murmelte Albus. „Es ist Tradition. Sie hat das mit Mum und Dad gemacht obwohl bereits mit James schwanger war."

„Es ist in Ordnung", versicherte Scorpius ihm. „Es wird gut für mich sein die Nacht hier zu verbringen und am Morgen mit meinem Dad zusammen zu sein."

„So ist es richtig", sagte Molly bevor sie an Albus' Hemd zog. Scorpius bemerkte das alle anfingen zu gehen, aufstanden und ihre Sachen sammelten. Einige Minuten zuvor hatte es ihn gejuckt zu fliehen aber nun da er wusste das Albus ohne ihn ging war Scorpius ziemlich zögerlich.

Dennoch stand er mit Albus auf und ging mit ihm und den meisten seiner Familie zum Wohnzimmer wo sie einer nach dem anderen nachhause flohten, jeder umarmte sie zum Abschied und wünschten ihnen eine gute Nacht mit verschiedenen Graden von Unterstellungen wenn sie hinzufügten „ihr werdet es brauchen."

Schliesslich als nur noch Draco, Ginny, Harry und Albus übrig waren liess sich Scorpius von Albus in eine feste Umarmung ziehen. Er vergrub sein Gesicht in Albus' Hals und atmete dabei zum letzten mal seinen Duft als ´Freund´ und ´Verlobter´ ein.

„Ich sehe dich morgen", murmelte Albus unnachgiebig in sein Ohr als er Scorpius mit der Hand auf Scorpius' Kopf festhielt. Wochenlang war Albus zaghaft und vorsichtig mit seinen Umarmungen gewesen und Scorpius war noch immer glücklich zu den starken umfassenden Umarmungen an die er sich gewöhnt hatte zurückgekehrt zu sein.

„Besser so", flüsterte Scorpius zurück. Er begnügte sich mit Albus' Eltern und seinem Vater noch im Raum mit einem kurzen hauptsächlich schlichten Kuss. Es war unzureichend aber Scorpius wusste das es später Zeit gab. Es würde später so viel Zeit geben.

„Lass uns gehen Al", sagte Ginny freundlich. „Du siehst aus als würdest du im stehen einschlafen."

„Nuh uh", sagte Albus aber das starke gähnen das folgte half ihm nicht seinen Punkt zu festigen. Scorpius musste ihn anlächeln. Der schläfrige Albus war eines seiner Lieblingsdinge zu sehen.

„Wir sehen die morgen Scorpius", versicherte Harry ihm und sie scheuchten Albus durch den Kamin und waren einen Moment später verschwunden.

„Molly war hartnäckig", sagte Draco sobald sie weg waren. „Ich konnte es nicht mal ertragen mit ihr zu streiten – sie war noch immer etwas aufgebracht weil jemand Fred erwähnt hat."

„Sie kommt letztens ziemlich gut damit klar", sagte Scorpius überrascht.

Draco zuckte mit den Schultern. „Ich denke sie hatte immer einen Schwachpunkt für Albus. Sie ist vielleicht nur emotional beim Gedanken das er heiratet."

Scorpius sah ihn unverblümt an.

„Hey", sagte Draco und hob seine Hände untergeben. „Ich habe nicht gesagt das ich nicht besser damit umgehe wenn du betroffen bist."

„Nun wenigstens belügst du dich nicht selbst."

Scorpius drehte sich beim Geräusch von Schritten hinter sich um. Er hatte nicht bemerkt das die Zauberministerin zurückgeblieben war aber der Art zu urteilen wie sie ihre Hände rieb war sie im Waschraum gewesen.

„Draco du musst mir sagen woher die Seife und Lotion her sind", sagte Hermine. „Sie riechen entzückend."

Aus einem Grund sah Draco zufrieden ab dieser Äusserung aus. Hermine schien sie im Manor kaum wohl zu fühlen ertrag es aber aus Liebe zu ihrer Familie besonders Albus also versuchten Scorpius und Draco sie sich immer so willkommen wie möglich fühlen zu lassen.

„Ich werde nächste Woche etwas in dein Büro schicken lassen", bot Draco an.

Scorpius erwartet das Draco ihr einen ganzen Geschenkkorb mit Dingen aus der Pariser Apotheke schicken würde anstelle nur der Seife.

„Ich habe mich gefragt ob ich einen Augenblick kriegen könnte Scorpius", sagte Hermine. Er schluckte hart. Albus' Tante oder nicht Hermine Granger war noch immer die Zaubereiministerin und Scorpius fand sie oft etwas einschüchternd – sie war immer kommandierend und hatte einen kühlen Kopf selbst wenn sie ihre Familie ansprach und er bewunderte sie sehr aber selbst aus ihren formellen Roben und in einer Jeans und einem violetten T-Shirt fand er sich noch etwas überlebensgross.

„Natürlich", sagte er. Sie hatte ihm genau wie Harry oft gesagt das er sie mit Vornamen ansprechen sollte aber manchmal fühlte es sich respektlos an (er schüttelte einige seiner Kindheits Etikett Lehren nie ab egal wie sehr er es versuchte) also umging er es komplett.

Draco ging um die Küche zu überprüfen und sicher zu gehen das alles bereit war für das was morgen versprach ein intensiver Tag zu werden und Scorpius wurde ziemliche allein mit der mächtigsten Person im magischen Britannien gelassen. Er merkte das er vorher noch nie allein Zeit mit ihr verbracht hatte.

„Ich habe euren Portschlüssel für Samstag Nachmittag organisiert", sagte sie ihm. „Direkt nach Norwegen – Keine Anschlüsse."

„Danke", sagte Scorpius aufrichtig. Sie sah ihn einen Augenblick an ihre Stirn gerunzelt und ihre Lippen fest zusammengepresst. „Bist du hier um mein Leben zu bedrohen? Du weisst - ´verletzte Albus und fühle den Zorn des Ministerium´ - oder so?"

Hermine lachte und schüttelte den Kopf. „Nein überhaupt nicht."

Sie ging zum Sofa hinüber und setzte sich vors Feuer und bedeute Scorpius ihr zu folgen. Er war verwirrt tat aber wie im gesagt wurde und wartete das sie es erklärte.

„Ich habe nachgedacht seit du und James uns von eurer Reise erzählt habt", sagte sie. „Die Nachforschung die ihr gemacht habt war intensiv. Nur wenige der begabtesten Zauberforschern hätten das tun können und du hast es unter Zwang und da es unter sehr persönlichen Interesse war geschafft. Es war sehr beindruckend. Selbst die Archiv Direktorin denkt das."

„Wirklich? Weil sie hat mich ziemlich schnell gefeuert."

„Sie musste es. Du hast das Gesetzt gebrochen und du wärst angeklagt geworden wenn du nicht praktisch ein Potter wärst."

Scorpius sah hinunter, er fühlte sich etwas schüchtern.

„Wie auch immer selbst Direktorin Bagshot hat verstanden wieso du es getan hast. Wir hatten vor ein paar Wochen ein langes Gespräch über die Archive und die Art an historischer Informationen mit denen du dich herumschlagen musstest. Es ist absolut unakzeptabel das eine Behandlung für dein Familien Gebrechen die ganze Zeit im Keller war."

„Niemand wusste es", sagte Scorpius. Es hatte Wochen gedauert um mit sich selbst ins Reine zu kommen und er wollte es jetzt nicht hinterfragen. „Es wurde nie übersetzt."

„Genau", sagte Hermine. „Ich glaube es ist an der Zeit für eine internationale Initiative um Informationen in der Zauberer Welt zu teilen. Wir können natürlich im Ministerium keine Computer haben aber es wäre eine gute Idee eine Sammlung zu haben auf die alle Heiler und Historiker Zugriff haben – ähnlich wie das Muggel Internet – alles digital."

„Wir würde es dann von Zauberern geführt?" fragte Scorpius.

„Squibs die die Welt in die sie geboren wurden nicht verlassen wollen brauchen Jobs", erklärte Hermine. „Bessere Jobs als Apotheken Assistent oder Geschöpfe Aufpasser. Muggels welche durch Heirat oder Familienmitgliedern von unserer Welt erfahren haben welche lieber hier arbeiten würden brauchen auch stellen und wir könnten magischen Kontakt mit der Technologie beschränken."

Scorpius dachte darüber nach – die Aussicht für bessere Kommunikation und Informationen unter Zauberern weltweit zu teilen. Er hatte selbst limitierten Kontakt zum Muggel Internet – Albus und seine Geschwister hatten auf Harrys Verlangen als Kinder gelernt Computer zu benutzen für den Notfall das sie in der Muggelwelt stranden (ein direktes Resultat von Harrys Erfahrungen direkt vor Voldemorts Fall hatte Albus gesagt). Er konnte nicht leugnen das die Idee einen Wert hatte.

„Kannst du es dir vorstellen?" fragte Hermine. „In der Lage zu sein so viele Informationen weltweit zu teilen? Und vielleicht einen internationalen Index von Artefakten und Büchern?"

„Es hört sich wunderbar an", stimmte Scorpius zu. „Aber es würde Jahrzehnte dauern es zusammen zu stellen."

„Es müsste von jemand jungem organisiert werden", sagte Hermine nachdenklich. „Wahrscheinlich am Beginn der Karriere und jemand ausserordentlich klugem und der gut in Kommunikation ist."

„Denkst du an James?" fragte Scorpius. „Ich weiss das er noch immer versucht herauszufinden was er als nächstes tun soll. Er wäre wahrscheinlich offen für die Idee – „

„Nein nicht James."

Hermine starrte in aufmerksam und fokussiert an und Scorpius' Augen weiteten sich vor Verständnis.

„Oh nein."

„Du wärst perfekt dafür Scorpius", sagte Hermine. „Selbst Direktorin Bagshot stimmt zu. Genau wie Harry."

„Du hast mit Harry darüber gesprochen?" fragte Scorpius empört und alle Vortäuschung von Manieren vergessend.

„Harry und ich sprechen beinahe über jede Entscheidung die wir bei der Arbeit fällen müssen", sagte Hermine. „Wir trauen unseren Urteilen und ich glaube wirklich du wärst ein guter Abteilungsleiter. Es gäbe am Anfang natürlich viel Führung."

Scorpius starrte sie an versuchte an der Zaubereiministerin vorbei zu sehen welche er auf der Titelseite des Tagespropheten gesehen hatte lange bevor er sie als Tante Hermine kennengelernt hatte von der Albus Geschichten erzählte. Selbst wenn sie nervte war sie genial und selbstsicher. Tante Hermine war sicher in ihren Entscheidungen und sie hatte eine gute Menschenkenntnis.

„Denk darüber nach. Du hast vieles los aber ich wollte es mit besprechen bevor du deine Möglichkeiten durchgehst. Denk in den Ferien darüber nach und spricht mit…nun sprich mit deinem Mann."

Scorpius konnte beim Wort ´Mann´ sein Grinsen nicht unterdrücken. Es war das erste mal das jemand Albus so nannte und er fühlte eine Welle des Glücks und Sehnsucht. Scorpius vermisste ihn bereits.

„Mein Mann…"wiederholte Scorpius. „Ja ich werde um…ich werde darüber nachdenken. Ich bin nicht sicher ob ich in der Lage bin aufzuhören darüber nachzudenken."

„Ausgezeichnet", sagte Hermine. Sie schien zuversichtlich als sie aufstand als hätte sie Scorpius bereits überzeugt. „Nun ich sehe Sie morgen Abend Mr. Malfoy."

„Malfoy-Potter", verbesserte er strahlend. Hermine lachte, wischte ein paar unbändige Locken ihres Haares hinter ihr Ohr und griff nach dem Flohpulver.

„Stimmt", sagte sie. „Malfoy-Potter."

Scorpius wünschte ihr eine gute Nacht und sie ging und liess ihn alleine mit seinen Gedanken. Scorpius' Gedanken taumelten von ihrem Angebot. Er war nicht sicher ob er bereit war ein Abteilungsleiter zu sein. Gerade fühlte er sich für nichts bereit ausser ins Bett zu gehen.

Nein, dachte Scorpius. Er war nicht in der Lage grosse Entscheidungen zu treffen und Hermine (er fragte sich ob er anfangen sollte sie Tante Hermine oder Tante Ministerin zu nennen) schien keine baldige Antwort zu erwarten. Er hatte ein paar Wochen um es zu überdenken…mit seinem Mann zu sprechen…

Mit diesem Wort in seinem Kopf lächelte Scorpius durch ein Gähnen und machte sich auf den Weg die Treppe hoch ins Bett.

„Wieso zum Teufel trage ich eine Weste?" fragte Albus seine Schwester als sie in letzter Minute Anpassungen an seinen Kleidern in seinem Kinderzimmer vornahm. Er wollte sie ausziehen – er wollte alles ausziehen was in Berührung mit seinem Bauch kam da ihm ziemlich übel war.

„Weil du die geniale Idee hattest einen reichen Reinblut Jungen zu heiraten dessen Dramaking Vater mich erhängen würde wenn ich euch beide nicht anständig anziehen würde", sagte Lily und knöpfte den letzten Knopf zu. Sie zog die smaragdgrüne Weste zurecht, richtete Albus Krawatte, versicherte das sein etwas gebändigte Haar noch am Platz war und trat zurück um ihr Werk zu bewundern.

„Diese Kleider stehen dir", sagte Lily und verschränkte die Arme. Sie hatte ihr langes türkises Kleid früh angezogen damit sich sichergehen konnte das alle anderen anständige angezogen und gestylt waren. „Wirklich und ich sage dir das als deine Schwester die dich liebt – dein Arsch sieht grossartig aus in diesen Hosen."

„Denkst du?" fragte Albus und drehte sich vor dem Spiegel.

„Scorpius hat speziell verlangt das du anständige Hosen bekommst", sagte Lily. „Ich nehme an das er das damit meinte."

„Ist es", sagte Albus und wurde rot. „Er wäre wahrscheinlich glücklicher wenn ich meine Quidditch Uniform tragen würde."

Er betrachtete sich selbst im Spiegel. Es war so selten das er sich besser anzog als das er seine Arbeitshemden und T-Shirts gegen ein Anzugshemd und Jeans welche nicht irgendwo kaputt waren tauschte. Er erkannte sich kaum mit seinem zurückgewischten Haaren und den meisten seiner Narben überdeckt. „Ich bin überrascht das er dich mich nicht in ein Tank Top stecken liess damit mein Tattoo sichtbar ist."

Lily gluckste. „Albus ich glaube du könntest in einem Hühnerkostüm kommen und er wäre trotzdem froh dich zu heiraten."

Albus zog an seiner unbequemen Fliege, spielte damit bis sie etwas lockerer war. „Hast du ein bequemes Hühnerkostüm da?"

„Leider nein", sagte Lily. „Aber ich glaube Onkel George hat irgendwo ein Affenkostüm."

Albus lachte gezwungen und zog seine Ärmel zurecht. Lily schlug seine Hände zum fünften Mal weg.

„Hör auf herum zu zappeln", sagte sie. „Du bist schlimmer als Scorpius."

„Bin ich nicht", protestierte Albus. „Er zappelt im Schlaf."

„Das glaube ich", sagte Lily.

Es gab ein leichtes Klopfen an Albus' Tür und die Tür ging quietschend auf.

„Kann ich reinkommen?" ertönte Harrys unsichere Stimme.

„Ja ich bin angezogen", sagte Albus. Harry kam bereits in seinen schwarzen formellen Festroben und Zar trotte ihm nach als ob er auch mit Albus sprechen musste. Harry hatte nicht wie Albus so viel Zeit damit verbracht zu versuchen seine Haare zu bändigen und hatte sie stattdessen so arrangiert das sie seine Narbe verdeckten – eine Unternehmung die Albus dachte ziemlich sinnlos war. Er fing an sich zu fragen wieso sie sich alle überhaupt mit Festroben herumschlugen – sie waren nicht nötig für Leute die Eheversprechen gaben. Es gab kein Gesetzt das sagte das sie sich unwohl fühlen mussten…

„Ah", murmelte Lily nach einer kurzen Stille. „Dad muss mit seinem kleinen Jungen sprechen bevor er davon rennt und heiratet richtig?"

Harry gab ihr einen zögerlichen Daumen nach oben und Lily nahm es als Zeichen zu gehen. Sie küsste Albus' Wange und ging an ihrem Vater vorbei, schloss Albus und Harry in den kleinen Raum ein als Zar auf das Bett hinter Albus sprang. Harry sah sich um als Albus den Hund hinter dem Ohr kratzte. Die Wände waren noch immer voller Quidditch Poster und Slytherin Zubehör von seinen Hogwarts Tagen. Harry sah sie sich einen Augenblick an bevor er zu Albus sah, seine Hände in die Taschen schob und merkwürdig und unwohl aussah.

„Bist du bereit?"

„Ja."

„Hast du alles was du brauchst?"

„Ja."

„Geht es deinem Bein gut? Weil einen Schmerztrank für einen Tag zu nehmen ist nicht das Ende der Welt Albus – „

„Nein mir geht es gut", sagte Albus mit verzogenem Gesicht. Er konnte die Bitterkeit dieser Tränke beinahe auf seiner Zunge spüren. Er hatte über ein Jahr keine genommen und hatte keine Absicht es jetzt herauszufordern.

„Du hast den Ring den Draco – „

Albus schnitt ihm das Wort ab. Wenn sein Vater sich unwohl fühlte konnte das Geschwafel ewig dauern und er musste sich unbedingt wieder so ängstlich fühlen das er sich vielleicht übergab.

„Dad? Was ist los?"

Harry seufzte sah an Albus vorbei an die Wand wo ein altes Poster von Edric Vosper – ein lang vergessener Jäger der englischen Quidditch Nationalmannschaft – noch immer neben einem durch die Sonne verblassten Slytherin Band hing welches Albus nach seinem ersten Jahr in Hogwarts aus Trotz in einem Secondhandshop geholt hatte.

„Ich wollte nur sicher gehen, dass es dir gut geht", sagte Harry. „Ich erinnere mich das ich ziemlich nervös war bevor ich deine Mutter geheiratet habe. Es war vor langer Zeit und ich kann mich noch immer an die Kopfschmerzen erinnern."

„Wie Ron es erzählt hast du dich in die Büsche ausserhalb der Kirche übergeben."

„Nun er hat mir die ganze Zeit Feuerwhisky gegeben", erklärte Harry. „Er dachte es würde helfen."

„Nun ich habe keinen Trauzeugen der mir Feuerwhisky geben kann", sagte Albus. Sie hatten entschieden so viele Tradition aus Zweckmässigkeit zu umgehen aber da Albus seinen besten Freund heiratete hatte er nicht wirklich jemanden der neben ihm stehen konnte.

„Ich wollte dich auch wissen lassen…nun ich bin sicher Draco hat dir von dem Ring erzählt den er dir gegeben hat oder?"

Albus nickte und hoffte sein Vater würde bald auf den Punkt kommen. Es schien nicht das er Feuerwhisky brauchen würde.

„Nun ich habe Scorpius letzte Nacht deinen Ring gegeben und ich wollte das du weisst woher er kommt."

Albus hatte erwartet das er ein Weasley Familien Erbstück bekommen würde – etwas abgetragenes und getragen von Generationen an rotschöpfen wo er nicht dazu passte auch wenn er wusste das der Ring mit Liebe gegeben wurde.

„Es war der meines Dads", erklärte Harry und Albus' Augen flogen zu ihm hoch. Er dachte direkt an Godrics Hollow an die Stunden die er damit verbracht hatte das Haus der Potters durch die Fenster der St. Jermoes Kirche zu betrachten – wie sich James durch das Haus bewegte, von Fenster zu Fenster manchmal mit Harry sanft in seinen Armen wiegend und manchmal mit Lily an seiner Seite. Er dachte an seinen Grossvater und wie drei Generationen von Pottern die selben unordentlichen dunklen Haare und knorrigen Knien hatte.

„Wie?"

„Ich bin nicht durch das Verlies in Gringotts gegangen bis nach Hogwarts – nicht komplett. Stellte sich heraus das Remus Lupin die Eheringe meiner Eltern, die Uhr meines Dads und Mums Kette zusammen mit einer Notiz hinten in eine Kiste getan hatte. Er muss sie den Kobolden gegeben haben bevor er noch der Beerdigung verschwand."

Albus stellte sich einen Mann der aussah wie Teddy vor der eine kleine Kiste mit den Wertsachen seiner Freunde überreichte nachdem sein ganzes Leben auseinandergerissen wurde und hatte plötzlich das Bedürfniss seinen Patenbruder zu finden und ihn zu umarmen.

„S-sollte der nicht an James gehen? Namensvetter, ältester Sohn und das alles?" Albus bewegte sich unwohl auf seinem Bett und sein Magen grummelte leise wütend was Harry höfflich ignorierte.

„Es war immer für dich bestimmt", sagte Harry. Er setzte sich endlich neben Albus und er merkte wieso sich sein Vater so unwohl fühlte. Albus hatte nicht wirklich eine Geschichte das er gut auf geerbte Geschenke reagierte.

„Wirklich?"

„Selbst vor Godrics Hollow", sagte Harry. Er schluckte hart. Bei grossen Ereignissen – bestimmten Weihnachten und Geburtstagen – wusste Albus das sein Vater seine Eltern im Kopf hatte. James und Lily waren sehr echt für ihn geworden nachdem er sich persönlich gesehen hatte – fassbare Menschen aus Fleisch und Blut anstelle von monumentalen Figuren in Geschichtsbüchern über den Orden des Phönix. „Aber die Wahrheit ist das du mehr Zeit damit verbracht hast meine Eltern zu beobachten als ich mich je erinnern werde. Ich habe so wenig von ihnen Albus und ich wollte nie das du und dein Bruder und deine Schwester vergesst das ihr zwei paar Grosseltern hattet aber Geschichten gehen nur soweit Albus. Wie auch immer ich wollte einfach das du es weisst damit du nicht denkst das es einfach ein alter Ring vom Dachboden des Fuchsbaus oder so ist."

„Das würde ich nicht denken", sagte Albus leise. „Selbst wenn es von Mums Seite der Familie wäre, wäre er trotzdem wichtig aber er ist…" Albus suchte nach den richtigen Worten aber alles fühlte sich jetzt undeutlich an wie oft wenn er sich an Godrics Hollow erinnerte. „Es ist wirklich speziell das es von deiner Seite der Familie ist. Also danke und danke das du es mir gesagt hast."

Harry lächelte ihn an erleichtert das Albus empfänglich und dankbar war und Albus wollte sich wieder für den Decken Vorfall entschuldigen. Sie hatten vor langer Zeit versprochen es zu übersehen und nicht davon zu sprechen also hielt er den Mund liess sich aber von seinem Dad in eine halbe Umarmung ziehen und für einmal wollte Albus es zuerst sagen –

„Ich liebe dich Dad." Es fühlte sich so gut an wie eine weitere Entschuldigung.

Er fühlte wie Harry gegen seinen Kopf lächelte.

„Ich liebe dich auch Al."

Lieber Scorpius,

Scorpius hatte die perfekte kursive Begrüssung seiner Mutter zehn mal gelesen konnte sich aber nicht dazu bringen den Rest des Briefes zu lesen. Er war nicht lang – nur eine Seite – aber ihn zu lesen bedeutete das er wieder rein gehen musste und reingehen bedeutete das er den Rosengarten seiner Mutter verlassen musste. Es war einer der Orte an dem er ihre Anwesenheit am meisten spürte und jetzt wollte er so viel er konnte von der Wärme seiner Mutter aufsaugen damit er sie durch den Abend tragen konnte.

Anstelle sich zu fokussieren spielte Scorpius mit seinen Manschettenknöpfen, seiner Krawatte, den filigranen Knöpfen seiner Weste und dünnen Silber Paspel Details an den Manschetten seiner Robe. Lily hatte einen guten Job bei ihrer Auswahl gemacht – das marineblau und Silber funktionierten ziemlich gut und er hoffte aufrichtig das Albus passende smaragdgrüne trug den Albus in grün wäre immer etwas seiner Lieblingsdinge.

„Wirst du den Brief heute noch lesen oder wirst du nur mit den Ecken spielen?"

Scorpius sah zu Draco der bereits seine kohlegrauen Festroben trug auf. Es war spät am Nachmittag und er hatte nur noch wenig Zeit als Scorpius Malfoy – etwas wovon er dachte das es gruselig oder stressig wäre. Stattdessen fühlte er sie wie ein ruhiger aber sentimentaler Idiot als er alle wichtigen Augenblicke in seinem Leben durchging während er in der Nähe der Gegenwart seiner Mutter sass als würde er sie mit ihr durchgehen.

„Ich werde ihn lesen", sagte Scorpius. „Ich weiss nur das wenn ich es tue es eine Weile bis zum nächsten Brief dauert oder?"

Draco lächelte und setzte sich neben ihn auf die Bank. Nur er wusste wann die Briefe herausgegeben werden durften – welche Ereignisse und welche Geburtstage.

„Oh es wird nicht so lang sein", sagte Draco. „Es gibt noch ein paar und könnte mir denken das er nächste nicht weit weg ist."

Scorpius seufzte erleichtert. Er hatte die anhaltende Angst das der Brief zu seiner Hochzeit der letzte wäre und er konnte den Gedanken nicht ertragen die letzten Worte seiner Mutter an ihn zu lesen. Noch nicht.

„Es ist wenn ich mein erstes Kind bekomme?" vermutete Scorpius.

Draco lächelte und nur dieses mal gab er ihm die Antwort mit einem leichten Nicken.

Er lächelte und nickte und mit dieser Versicherung schob er seine Brille an ihren Platz und las Astorias Brief.

Lieber Scorpius,

Es ist den Hochzeitstag. Es ist ein Tag von dem jede Mutter für ihr Kind träumt wenn du weisst das sie jemanden gefunden haben der sie liebt und sich in Gesundheit und Krankheit um sie kümmern wird. Ich kenne dich Scorpius – du wirst deinen Partner gut ausgewählt haben.

Dein Vater und ich haben verschiedene Herausforderungen in unserer Ehe gehabt welche voller Liebe war auch wenn so al zu kurz war also hoffe ich das du mir vergibst wenn ich einen Rat aufschreibe da ich nicht da sein werde um ihn dir persönlich zu geben.

Geh niemals wütend ins Bett. Es gibt keinen Streit der so gross ist das du deine Wut nicht beiseite schieben kannst und deinen geliebten eine gute Nacht Kuss geben kannst.

Es wurde schlechte Tage ohne Grund geben. Liebe deinen Partner auch wenn er schrullig und gereizt ist. Liebe sie auch wenn es ihnen nicht gut geht und sie werden dich lieben wenn es dir nicht gut geht.

Eltern zu sein ist schwierig. Sei vergebend zu deinem Partner und sei vergebend mit deinem Kind. Ihr seid nur menschlich (mehr dazu später).

Es wird schwere Zeiten geben. Es wird Krankheit geben. Es wird nie einfach sein aber ihr könnt es leichter für einander machen.

Wenn kein schrecklicher Unfall passiert wird einer den anderen verlieren. Du wirst vielleicht wissen wann es passiert. Vielleicht auch nicht. Stell sicher das du die Dinge die gesagt werden müssen alltäglich sagst. Lass keinen Tag vergehen ohne ´Ich liebe dich´ zu sagen.

Scorpius, ich hoffe das wenn du das an deinem Hochzeitstag liest deiner Entscheidung sicher bist dein Glaube aber noch nicht herausgefordert wurde. Es gibt noch viel Zeit dafür und ich weiss du bist bereit für die Herausforderung.

Ich liebe dich mein wunderbarer Junge und ich sehe auf dich wenn du dieses neue Kapitel in deinem Leben beginnst.

In Liebe,

Astoria.

P.S.: Du hast vielleicht bemerkt das ich meine Worte in meinen vorherigen Briefen sorgfältig gewählt habe. Ich wollte dich nur wissen lassen egal ob du die Hände deiner entzückenden Braut oder deines gut aussehenden Bräutigam hältst wo immer ich bin, ich bin stolz auf dich.

Scorpius starrte lange auf das post script und liess es durch die Tränen die sich in seinen Augen sammelten. Er wollte nicht weinen. Er wollte seiner Mutter sagen das sie sich nicht sorgen brauchte – das er das alles bereits wusste. Er wollte seiner Mutter sagen das er Albus mehr als nötig sagte das er ihn liebte dass er wusste das sie alles für einander tun würden. Er wollte ihr sagen das sie die schwersten Zeiten bereits erlebt hatten und kaum geschwankt waren und das er mehr als dankbar war das er ihr von der Person erzählen konnte die er einmal heiraten würde bevor sie starb selbst wenn er es da noch nicht wusste.

„Wusste es Mum?" fragte Scorpius. „Wusste sie das ich schwul bin bevor sie starb?"

Draco lehnte sich vor, seine Ellbogen auf seinen Knien und sein Kinn auf den Händen als er über die Blumen zu der Statur im Zentrum des Garten blickte. Es war eine gesichtslose Frau mit dem Blick zum Himmel. Scorpius wusste das sie sie beide an sie erinnerte und hatte seinen Vater nicht in Frage gestellt als er sie platziert hatte.

„Ich denke nicht das sie das Wort je benutzt hat", sagte Draco. „Aber deine Mutter wusste das du die Leute anders als jedes Kind das sie je gesehen hatte ansiehst. Ich glaube sie wusste es war eine Möglichkeit. Sie wusste auch wie nahe du und Albus euch am Ende eures zweiten Jahres standet und sagte einmal das du nie jemanden so mögen könntest wie ihn. Ich glaube nicht das sie überrascht gewesen wäre als ihr zusammen gekommen seid."

„Ich wünschte ich hätte es gewusst", murmelte Scorpius und faltete den Brief vorsichtig. „Ich habe lange gedacht das sie vielleicht verärgert wäre wenn ich keine Kinder kriege."

„Scorpius wir hätten dich beinahe nicht gehabt." Draco sah ihn an. „Wir haben unseren Frieden damit gemacht kein Kind zu haben lange bevor wir es versucht haben. Wir waren nicht mal sicher ob deine Mutter schwanger werden kann oder ob sie dich bis zum Ende tragen kann. Wir haben dich weil wir dich wollten kein Erbe und wir haben dich beide geliebt egal was – nicht weil wir dachten das du die Malfoy Linie weitertragen würdest. Ich gebe zu – ich hatte mühe als ich bemerkte das du mit Albus zusammen bist. Ich mochte die Idee von Enkeln weil sie deine Kinder wären aber ich bin schnell darüber weg gekommen als ich sah wie glücklich er dich macht und ihr beide angefangen habt zu erwähnen eines Tages eine Familie zu haben."

Scorpius sah auf das hochblickende Gesicht der Statur und lächelte zufrieden mit dem Wissen das wenn sie hier wäre seine Mutter sich für ihn freuen würde.

„Ich glaube sie hätte ihn gemocht", sagte Scorpius.

„Sie hätte ihn geliebt Scorpius", gluckste Draco. „Vielleicht mehr als ich es tue."

Das Wunder das Draco Malfoy Harry Potters Sohn liebte wie seinen eigenen ging Scorpius nicht verloren aber er entschied sich es nicht zu erwähnen. Selbst wenn er es wollte die Chance verging als sie beide Schritte hinter sich hörten.

Scorpius drehte sich um und sah Harry auf sie zukommen gefolgt von was wie ein wandelnder Berg an Blumen aussah.

„Oh Merlin", murmelte Scorpius. „Wir oft muss ich ´einfach´ sagen?"

Draco verdrehte die Augen. „Bitte. Wir haben es nie einfach gemacht."

„Ich habe Mr. McKinnon hier am Eingang gefunden als ich angekommen bin", sagte Harry als er näher kam. McKinnon stoppte neben ihm und die Eimer mit Blumen landeten zu seinen Füssen offensichtlich mit einem Zauber an ihn gebunden und erleichtert durch Magie. Er war ein stämmiger junger Mann mit einem breiten Lachen, sandfarbenem Haar und freundliche Augen die Scorpius vage erkannte.

„Ich kenne dich! Du warst Vertauensschüler als ich in Hogwarts angefangen habe!"

McKinnon lachte herzlich. „Ich glaube schon", sagte er. „Ich glaube ich war Fünftklässler?"

„Ja! Du warst ein Hufflepuff! Und du hast Professor Longbottom geholfen!"

„Neville ist der Grund wieso Henry hier ist", sagte Harry amüsiert. „Alle grossen Floristen waren beschäftigt also hat er mit Henry gesprochen und liess ihn einige Blumen von den Hogwarts Ländereien und Gewächshäusern sammeln. Er hat vor einem Jahr als Wildhüter übernommen."

„Nun danke Mr. McKinnon", sagt Draco und stand von seinem Platz auf. Er schüttelte die Hand des jungen Mannes und Henry schien unheimlich aufgeregt das er überhaupt gegrüsst wurde.

„Ihre Grundstück Ländereien sind entzückend", sagte Henry. Scorpius hatte kaum Kontakt mit ihm gehabt und konnte ihm kaum einen Namen zuteilen. McKinnon war unauffällig gewesen – ein zuverlässiger Schüler aber kein besonders kluger. „Ich hoffe nur das ich die Hogwarts Ländereien halb so gesund halten kann."

Während sie über den Garten sprachen und wo Henry die Dinge aufstellen sollte las Scorpius den Brief seiner Mutter erneut. Er konnte nicht erwarten ihn Albus zu zeigen – über die unbegründete Sorge die er als fünfzehnjähriger hatte die Erinnerung an seine Mutter zu trüben – oder ihm vom Vorschlag der Ministerin zu erzählen aber hauptsächlich konnte Scorpius nicht erwarten von seiner Familie umgeben zu sein – welche in den letzten Jahre ziemlich gewachsen war und welche an diesem Abend noch mehr wachsen würde – bei einer glücklichen Gelegenheit die nichts mit Tränken, Angst oder Zweifel zu tun hatte.

Albus war am Abend aufgeregt als er mit seinen Eltern zum Pavillon im Garten des Malfoy Manor ging seine Geschwister liefen hinter ihnen. Sein Vater sagte etwas davon das er sich entspannen und den Tag geniessen soll und seine Mutter, in tief rote Roben gekleidet, sagte ihm immer wieder wie sehr sie ihn liebte und wie stolz sie war aber er konnte sie über das nervöse Summen in seinen Ohren kaum hören. Er erinnerte sich immer wieder gerade zu stehen, nicht stolpern, lächeln, beim Tanzen nachzudenken, nicht mürrisch zu werden selbst wenn Dinge falsch laufen und er würde bestimmt da sein das war seine Idee…

So ging es seit Stunden und zwischen seiner herumschwärmenden Familie und sich bereit machen während sie aufgeregt über sein Leben sprachen als wäre er nicht da (sie meinten es gut und er wusste das es alles aus Liebe geschah) und Scorpius' Abwesenheit wünschte er sich aufrichtig das die Zeit sich bis zum Abend beschleunigte wenn er endlich nachhause gehen und mit seinem Mann auf das Bett fallen konnte.

Er konnte dennoch kein Wort hören was seine Eltern sagten als sie um die Ecke zum Pavillon bogen. Albus konnte die Stimmen von Leuten hören die darin sassen, warteten und miteinander sprachen. Als sie am Rand vorbei gingen schnappte er den angenehmen erdigen Duft von Blumen auf – etwas bekanntes was ihn an Hogwarts erinnerte. Er hörte seine Tante Hermine und seinen Onkel Ron am deutlichsten von allen welche wahrscheinlich zuvorderst mit seinen Grosseltern und Cousins sprachen.

Scorpius sprach mit Draco, Dania und Ainsley welche offensichtlich etwas lustiges sagte als sie näher kamen weil Scorpius anfing zu lachen. Er grinste noch immer als Dania auf die näherkommenden Potters deutete und sein Gesicht strahlte noch mehr als er sie sah.

Das Summen verstummte sofort als Albus schneller ging. Er kümmerte sich nicht darum jemanden zu grüssen, auf seine Schritte zu achten oder anständig zu sein. Alles woran er denken konnte war seine Arme um Scorpius' Schultern zu schlingen und ihn zu umarmen bis er nicht mehr konnte denn plötzlich war alles still und er hoffte er hatte den selben Effekt auf Scorpius.

Scorpius schien die selbe Idee zu haben da er keine Zeit verschwendete seine Arme um Albus' Mitte zu schliessen, ihn fest zu packen und sein Gesicht in Albus' Hals zu vergraben. Albus bekam am Rande einen schneidenden Kommentar von Lily in der Art „ihr habt später Zeit dafür" mit und eine Bemerkung von Dania über kein Küssen vor dem Ende der Zeremonie aber er glaubte nicht das er es in sich hatte Scorpius lang genug loszulassen um ihn zu küssen.

„Ich habe dich vermisst", murmelte Scorpius an seinem Hals.

„Ich bin nur froh das du nicht gemerkt hast das du zu gut für mich bist und entschieden hast nicht aufzutauchen", witzelte Albus aber Scorpius konnte das Fünkchen Wahrheit darin hören als er seinen Griff um Albus' Taille verstärkte.

„Niemals", sagte Scorpius. „Nie und nimmer und weisst du was?"

„Was?" fragte Albus.

„Dad hat mir heute einen Brief von Mum gegeben", sagte er. Albus glitt mit den Händen über die Seide die Scorpius' Schultern bedeckte, bemerkte die Textur welche zu seiner eigenen Robe passte und das scheinende Mitternachtsblau welche absolut Sinn für einen Jungen ergaben der nach einem Sternhaufen benannt worden war.

„Ich glaube sie wusste es Albus", fuhr Scorpius fort. „Ich glaube sie wusste das du und ich zusammenkommen würden."

Albus lächelte ab der Erleichterung in Scorpius' Stimme und erinnerte sich an die Unsicherheit die er gehabt hatte ob seine verstorbene Mutter es billigen würde oder nicht. Das beste Hochzeitsgeschenk das sie ihm aus dem Grab machen konnte war ihr Segen und Albus konnte die Erleichterung die in Wellen von ihm ausging beinahe fühlen.

„Das freut mich", sagte Albus.

Über Scorpius' Schulter konnte er ihre Familien – Familie – sehen welche sie mit einer Mischung aus Ungeduld und Anbetung ansah. Nach einer Sekunde scheuchte Ginny alle bis auf Scorpius und Albus nach drinnen auf ihre Plätze, was Hermine sagte das es Zeit war weil der Lärm ziemlich schnell erstarb und nur die leise Geige von der hinteren Ecke übrig liess.

„Bist du bereit?" fragte Scorpius liess Albus los, welcher wiederwillig los liess aber Scorpius' Hand schnappte sobald sie frei war. Er sah in Scorpius lächelndes Gesicht, sein perfekt geteiltes Haar und die Art wie die Silbernen Akzente seiner Robe und der dunkel blaue Stoff seine Iris akzentuierte. Alle sprachen immer über Albus' Augen – wie hell sie waren und wie ähnlich sie deren seines Vaters und seiner Grossmutter waren – aber Albus war nie sicher ob er diese Komplimente verdiente wenn er neben Scorpius stand und das war Scorpius zu seinem Besten. Er war glücklich, gesund und strahlte vor Aufregung und Optimismus und es war so blendend das Albus seine Hand fester halten musste sowohl um sich zu erden und als auch um sich zu erinnern das er es jetzt konnte.

„Ich glaube nicht das ich je darüber hinweg komme das es dir gut geht", gab Albus zu. „Es gab so viele Zeiten in denen ich Angst hatte das würde nicht passieren."

„Ich auch", lachte Scorpius und Albus grinste bei dem Geräusch. Er griff hoch und richtete Scorpius' Brille unnötig als entschuldigen um seine Haare hinter sein Ohr zu streichen.

Albus blickte hinein und merkte das die Dinge sehr Silbern und grün waren – wahrscheinlich Dracos Werk – und lächelte zu seiner Tante Hermine welche in Roben aus dunklem violett und silber am Ende einen langes Weges aus Silbernen Stoff stand der vor die Versammlung führte.

„Ja las uns gehen."

In den kommenden Jahren würde Scorpius merken das er sich an sehr wenig von der Ansprache bei seiner Hochzeit erinnerte. Er wiederholte was Hermine ihm sagte und hörte mehr auf Albus vorsichtigen, liebevollen Ton als auf die Worte die er sagte. Seine Augen wanderten kaum von Albus welcher smaragdgrün trug (er musste sich erinnern Lily aus mehreren Gründen zu danken) aber wenn er es tat fand er mehrere Dinge an die er sich erinnern wollte.

Er erinnerte sich daran das sein Vater versuchte nicht zu weinen und sie entschied Orion festzuhalten als er aufgab und die Tränen fliessen liess.

Er erinnerte sich wie er über die Menge sah und sah eine kleine Linie ihrer Slytherin Freunde hinter den sitzenden Weasleys und Potters stehen, alle schick gekleidet mit verschränkten Armen, bedrohlich aussehenden (nicht mehr als Maggie welche es schaffte erschreckend zu sein obwohl sie im sechsten Monat schwanger war) als Hermine fragte ob einer der Anwesenden Einwände hätte.

Er erinnerte sich wie die Potters und Weasleys, ihre erweiterte Familie und ihre Freunde sie anlächelten und er erinnerte sich wie Duncan Flint und Andrew Farley pfiffen als Albus Dracos alten Ring über Scorpius' Finger schob.

Er erinnerte sich wie Professor McGonagall vom Sitz hinter ihm Harrys Schulter tätschelte als er weinte als er sah wie sein jüngster Sohn glücklich den Ehering seines Grossvaters annahm und wie Ginny ihren Kopf darüber schüttelte das ihr Mann sich bei Hochzeiten nicht zusammen reissen konnte.

Er erinnerte sich an die dröhnende Stille die sicher nicht bestand als Hermine sie fürs leben verbunden erklärte und wie Albus sie ihre Worte kaum beenden liess bevor er ihn zu einem Kuss hinunter zog denn Scorpius so enthusiastisch erwiderte das Albus auf die Zehen stehen musste um an die Grösse seines neuen Mannes zu reichen. Wenn es Jubel gab hörte Scorpius ihn nicht.

Am meisten erinnerte sich daran wie er sich fühlte als wäre er in eine Sicherheitsblase gepackt und die Art wie sich ein heisser September Abend sie so angenehm und versprechend wie Silvester anfüllte.

Die Sterne schienen zu der Zeit als die gesamte Versammlung zum Fuchsbau ging wo die Weasleys eine riesige Holzplattform umgeben von Fackeln und verzauberten Lichtern aufgebaut hatten. Tische mit Essen und Dessert säumten das Podium und der Empfang fiel in eine Art glücklichen Rhythmus in dem alle assen, umhergingen und redeten. Scorpius und Albus wurden von nicht weniger als zwanzig Weasleys umarmt bevor sie Draco, Dania und Ainsley hallo sagen konnten und Scorpius hielt noch immer Orion als Flint, Farley, Pucey und Maggie auftauchten und ihre Glückwünsche mit der Art an Begeisterung riefen welche nur die aufbringen konnten welche den Beginn der Beziehung erlebt hatten.

Nach zwanzig Minuten von grüssen welche an liebende Schikane glich fing die Band – ein kleines Geigen und Klavier Ensemble welches auf die letzte Minute verfügbar war – an zu spielen und die Menge teilte sich um das Zentrum des Areals frei zu machen. Scorpius sah zu Albus welcher den Rest seines Wassers mit etwas Panik schluckte.

„Wir müssen nicht tanzen", sagte Scorpius schnell und trat sich selbst das er nicht früher daran gedacht hatte. „Nicht wirklich tanzen – „

„Shh Scorpius", sagte Albus und nahm seine Hand, zog ihn stolpernd und verwirrt in die Mitte des Raums. Scorpius sah wie Albus zu seinem Vater sah welchem ihm einen ermutigenden Daumen nach oben gab als die Musik zu einem Walzer wurde – ein Arrangement welche Scorpius von einer lang vergangenen Etiketten Lektion kannte – und Albus legte seine Hand auf Scorpius' Schulter.

„Komm schon", sagte er und hielt seine Hand hin damit Scorpius sie nahm „Ich dachte sie haben dir in deinem schicken Malfoy Unterricht tanzen beigebracht."

„Nun haben sie aber – „

Albus nahm Scorpius' Hand in seine und trat zurück, zog Scorpius linke Seite vorwärts damit er gezwungen war nachzutreten und schon tanzten sie.

Albus war in seinen Quidditch Tagen anmutig gewesen und nachdem er verletzt wurde hatte er die Haltung die er einmal hatte nie ganz zurückerlangt. Selbst jetzt wenn das meiste seiner Bewegung wieder hatte war sein Schritt uneben – etwas was Scorpius tief bereute. Seine Schritte waren richtig und geschmeidig – nicht so perfekt wie sie einmal gewesen waren als es ihm richtig beigebracht worden war – aber da Scorpius nicht mal erwartetet hatte mit seinem Mann wirklich zu tanzen schienen sie perfekt.

„Wann hast du das gelernt?" fragte Scorpius nachdem etwas vom Schock abgeklungen war.

„Vor ein paar Tagen", sagte Albus und stolperte etwas. Scorpius überspielte es sofort und zwang sie in den Takt der Musik zurück und erinnerte sich daran das Harry gesagt hatte das ´irgendein Idiot´ ihm auf den Fuss getreten war. Scorpius sah seinem Schwiegervater in die Augen und Harry zwinkerte ihm zu.

„Das ist wirklich beindruckend Al", gab Scorpius zu.

„Dachte dein Dad würde uns zu einer Annullierung zwingen wenn ich nicht wenigstens etwas anständig machen kann", sagte Albus.

„Du kannst eine Ehe die bereits vollzogen wurde nicht annullieren", sagte Scorpius.

„Unser Gesetzt sagt das alles vor der Ehe nicht zählt", erinnerte Albus ihn mit einem wölfischen Grinsen. „Die Ehe muss nach den Versprechen vollzogen werden."

„Dann muss ich das tun", sagte Scorpius grinsend und zog Albus' Hand zu seiner Schulter. „Kann nicht zulassen das du weg rennst."

Als das Lied endete und ihre Gäste hinzustiessen, die Tanzfläche füllten als die Band mit einer peppigeren und lebendigeren Nummer anfing, zog Scorpius Albus in eine feste Umarmung und schwang mit ihm ausserhalb des Taktes der Musik.

„Malfoy-Potters", grüsste Ainsley. Scorpius liess Albus genug los um sie anzusehen hielt seinen Arm aber um die Schultern seinen Mannes als James zu ihnen kam. Sie sah entzückend aus ihn ihrem leuchteten Goldenen Kleid und James, welcher sie ansah während sie sprach, schien auch so zu denken.

„Hast du Dad weinen gesehen?" fragte James Albus. „McGonagall musste ihm ein Taschentuch borgen. Ich dachte Mum würde ihn töten."

„Draco war nicht besser", erinnerte ihn Albus. „Ausserdem weint Dad bei Hochzeiten immer. Ron sagt er wäre bei seiner und Hermines beinahe zusammen gebrochen – nicht das einer von ihnen sich an viel davon erinnert – „

„Ich bin gleich zurück", sagte Scorpius plötzlich. Er hatte offensichtlich etwas interessantes gesehen und küsste Albus' Wange bevor er in der Menge verschwand.

Albus seufzte und schüttelte den Kopf. „Ich bin froh hat er seine Energie wieder aber wenn er einfach still sitzen könnte", murmelte er.

„Das ist nicht die Malfoy Art", sagte Ainsley und schüttelte den Kopf.

Sie redeten mehrere Minuten, sahen wie andere Paare tanzten und redeten bevor Albus Scorpius über die Menge entdeckte. Er tanzte vorsichtig mit Professor McGonagall welche sich behutsam bewegte und beinahe ihrem alter angemessen aussah und sie unterhielten sich intensiv. Albus machte sich eine gedankliche Notiz ihn später zu fragen worüber sie gesprochen hatten und als Teddy auftauchte verlor er Scorpius komplett.

Als das Essen richtig serviert wurde gingen Albus und Scorpius von Tisch zu Tisch, sprachen mit allen und bekamen Glückwünsche die für ein ganzes Leben halten würden. Albus dachte das je weiter der Abend fortschritt desto attraktiver wurde Scorpius als er unordentlicher wurde, seine Robe auftat und sie früh am Abend ablegte nicht lange nach dem ihre Gäste ihre äusseren Hüllen abgelegt hatten um besser tanzen zu können. Der Kühlzauber der den Empfang umgab war nicht genug mit so vielen Leuten und so sehr sie es versuchte schien Hermine die Temperatur nicht regulieren zu können und hatte aufgegeben.

Sie landeten schliesslich am Potter Tisch wo Lily und Rose sich gerade von einer weiteren Runde auf der Tanzfläche erholten. Sie hatten beide keine Verabredung und wechselten zwischen Tanzen mit ihren Onkeln und Cousins und miteinander zu tanzen und beide waren rot, glücklich und etwas angetrunken als der Braten an die Tische gebracht wurde.

„Es ist warm hier!" sagte Lily und fächelte sich Luft zu. Albus stimmte zu, reichte seine Robe seine Mutter und knöpfte seine Weste auf. Er lehnte seine Arme auf den Rücken von Roses Stuhl, lehnte sich daran und liess sie ihren Kopf gegen seinen Bauch lehnen.

„Nun jemand hat sich entschieden im September zu heiraten", sagte Ginny und starrte Albus an welcher leicht mit den Schultern zuckte.

„Du hättest mich geduldiger erziehen sollen", sagte Albus. „Wirklich das ist deine Schuld."

Ginny sah bereit aus zu protestieren und Albus zurecht zu weisen als ein leicht bekannter junger Mann auf Harry zukam. Albus ordnete ihn als Hufflepuff ein der ein paar Jahre älter war konnte aber keinen Namen finden. Der Mann sah erschöpft aus und Albus nahm an das er auf eine Weise bei der Hochzeit half.

„Ah Henry!" sagte Harry. Selbst mit dem Namen konnte Albus den Jungen nicht zuordnen.

„Alle Arrangements wurden vom Manor hergebracht", sagte Henry und schien mit so vielen anwesenden Leuten etwas nervös. „Mr. Malfoy wollte Fotos und ich glaube der Fotograph wird bald hier sein also habe ich die Blumen hinten aufgestellt."

„Du hast das die ganze Zeit gemacht?" fragte Scorpius. Albus sah zu seinem Mann welcher offensichtlich mehr wusste als er. „Bitte hol dir etwas zu essen. Nimm einen Drink."

„Danke Mr. Malfoy", sagte Henry. „I-ich meine Malfoy-Potter."

Scorpius grinste bei dem Namen sein Griff festigte sich um Albus. „Nenn mich Scorpius", sagte er. „Besonders da du mir mal Nachsitzen für das rennen im Gang gegeben hast."

Ein früherer Vertrauensschüler merkte Albus. Scorpius fing an alle um den Tisch vorzustellen wie es ihm vor Jahren beigebracht worden war. Albus fragte sich ob er von der Formalität ablassen konnte wenn er es versuchte.

„Das ist Ainsley – meine Schwester und James' Freundin – Lily welche ziemlich jung war als du Hogwarts verlassen hast denke ich und Rose – „

„Rose Granger-Weasley", sagte Henry eifrig sobald er merkte wer sie war. Rose schreckte beim Klang ihres Namens hoch und hatte offensichtlich nicht aufgepasst. Albus grinste sie an.

„Ja?"

„Ich bin ein grosser Fan von dir", sagte er schnell. „Ich habe die Harpien die ganze Saison verfolgt – du warst grossartig! Du bist meine aktuelle Lieblingsspielerin! Das Spiel gegen Irland war einfach – „ Henry schnitt sich selbst ab und sah weg von ihr.

„Oh. Nun danke", sagte Rose. Albus konnte die geübte Natur ihrer Worte hören. Er war sicher das sie sie tausend mal sagte wenn sie überrascht wurde aber dieses mal schien sie wenigstens amüsiert.

Henry sah etwas peinlich berührt aus ab seinem Ausbruch und trat etwas zurück. Albus bemerkte das er beinahe so rot wurde wie ein Weasley.

„Ich werde einfach…etwas zu essen holen", sagte er und trat weiter zurück. Harry schien amüsiert und sagte ihm zurück zu kommen – er würde einen extra Stuhl beschwören – aber er ging so schnell an Albus vorbei das er nicht sicher war das Henry plante zurück zu kommen.

Roses Kopf drehte sich schnell als er vorbei ging und was immer ihr Haar hielt kratzte gegen Albus' Bauch. Er war nur einen Augenblick wütend bis er merkte wieso. Er wusste wieso die Blumen ihn an Hogwarts erinnerten – einige von ihnen wuchsen am Rand der Ländereien im Wald. Er hatte sie einige male getroffen während er dort war aber er hatte sie während seinem vierten Jahr kennen gelernt.

Das wegen hat mich der Geruch nostalgisch gemacht, dachte Albus.

„Al", sagte Rose. Sie packte seinen Arm und nutzte ihn um sich merkwürdig vom Stuhl zu erheben. „Albus – „

„Ja ich weiss", sagte er. Er sah in die weiten braunen Augen seine Cousine und wusste das sie sich an die selbe Zaubertranklektion erinnerte wie er auch. Er konnte natürlich nicht das riechen was sie im Amortentia roch aber es gab keinen Zweifel das die der hölzerne Geruch vom Rande des Walds und Blumen war den sie beschrieben hatte. Es gab keinen Weg zu wissen der der Geruch in Verbindung zu Henry dem Hufflepuff stand aber Rose hatte sich auf ihn fixiert ihre Augen folgten ihm als er zum Buffet ging und Albus dachte das sie mit ihren wilden Augen und flammenden Haaren noch nie mehr einem Fuchs geglichen hatte.

„Geh", sagte Albus und stiess sie an.

„Oh ich kann nicht. Es ist komisch", sagte Rose.

Albus starrte sie an. „Du bist Rose Granger-Weasley. Du bist ein vollkommener Gryffindor. Ich weiss ich höre da keine Angst."

Rose sah ihn einen Augenblick wütend an bevor sie wieder dorthin sah wo Henry hingegangen war. Sie musste entschieden haben das Albus recht hatte weil sie ihre Schultern streckte und ohne ein weiteres Wort davon marschierte.

Albus sah wieder zum Tisch und sah wie Lily süss zu ihm hoch lächelte.

„Du gibst wirklich die besten Ermutigungen Albus."

Es war an Albus peinlich berührt zu sein als seine Familie murmelnd zustimmte und Scorpius seinen Arm stolz um Albus' Schultern schlang.

Nach anderthalb Stunden sank Scorpius absolut elend in den Stuhl neben seinem Vater. Er hatte seine Roben, Weste und Krawatte abgelegt hatte aber noch immer schrecklich warm. Die Frauen hatten Glück – sie konnten ihre Roben ausziehen und viele trugen leichte Sommerkleider darunter aber Scorpius fühlte sich sicher das er in seinem langärmligen Hemd sterben würde.

„Das ist Elend", sagte Scorpius. „Wirklich."

Draco sah wie Albus neben James und Ainsley mit Lily tanzte, Rose und Henry tanzten nicht weit entfernt (es sah nicht aus als würde er nach jemandem netteren und folgsameren suchen da es schien als könnte er nicht von Rose wegsehen). Albus hatte schon lange jedes Kleidungsstück das er konnte ausgezogen, wodurch er nur noch Hosenträger, Hosen und sein dünnes weisses Anzughemd mit den Ärmeln zu den Ellbogen hochgekrempelt trug. Scorpius dankte Merlin, Dumbledore und jedem grossen Zauberer den er kannte für die perfekten Arme seines Freu – Mannes.

„Roll deine Ärmel hoch", schlug Draco vor.

Scorpius zog sie instinktiv runter um die Narben an seinen Handgelenken zu verbergen. Sie waren nicht wie Albus' Narben – Albus hatte eine Geschichte hinter jeder von ihnen und er hatte sie bei mitfühlender Arbeit verdient und sie waren alle verheilt und geglättet nachdem sich schnell richtig behandelt wurden. Scorpius' Narben waren Erinnerungen daran sich hilflos und zerbrochen zu fühlen – etwas was er sich an seinem Hochzeitstag wirklich nicht fühlen wollte.

„Nein das ist in Ordnung", sagte Scorpius.

Draco blickte ihn für einen Augenblick lang an.

„Wieso nicht?"

„Du weisst wieso", antwortete Scorpius. „Die Narben an meinen Handgelenken. Sie sind einfach hässlich."

„Denkt Albus das sie hässlich sind?"

„Natürlich nicht", murmelte Scorpius. „Jedes mal wenn ich sie erwähne sagt er etwas kitschiges das sie eine Erinnerung daran sind wie stark ich bin. Kompletter Unsinn."

„Nun ich glaube nicht das es Unsinn ist", sagte Draco. „Aber ich glaube ich weiss wo du gelernt hast Dinge zu überdecken."

Scorpius sah wie sein Vater seine Arme austreckte und anfing seine Manschettenknöpfe zu lösen. Er lockerte seine Ärmel, steckte die Silbernen Schlangen mit den smaragdgrünen Augen in seine Tasche bevor er die Ärmel seine Unterarme hochrollte.

Scorpius hatte die Narbe auf dem Arm seines Vaters so selten gesehen das er oft vergas das sie da war. Draco mochte es nicht zu schwimmen und wenn er vor langer Zeit Scorpius mit Astoria zum Strand nahm hatte er einen Verband um diesen Teil seines Arms gewickelt. Er hatte sie natürlich später im Leben gesehen aber er hatte sich nie daran gewöhnt.

Nun wie auch immer sah Scorpius sie nur als eine andere Narbe. Er wusste wie das Symbol aussah – er konnte es jetzt nicht übersehen – und es war unter Jahren von Narbengewebe und Heilung nicht mal erkennbar. Jetzt war es nur ein weiters Mal.

Scorpius zog seine eigenen Manschettenknöpfe vorsichtig heraus – Draco hielt seine Hand hin und nahm sie da sie ein altes Familien Erbstück von einem lang vergessenen Malfoy waren – und rollte seine Ärmel hoch. Er erlaubte sich selbst nur einen Moment seine Narben mit Abscheu zu betrachten bevor er zu Draco sah welcher entspannter schien als Scorpius ihn seit langem gesehen hatte.

„Hast du Spass?" fragte Scorpius.

„Natürlich habe ich das", sagte Draco und lächelte Scorpius warm an was von Tag zu Tag normaler wurde. „Du bist glücklich, meine Familie ist hier und…nun du hast uns beiden eine grössere Familie gegeben als ich es mir je erhofft habe."

Scorpius strahlte ihn an. Er würde es nie müde zu hören das die Potters und Weasleys als Familie bezeichnet wurden. Er glaubte es nicht das er es je würde.

„Geh schon Mr. Malfoy-Potter", sagte Draco und scheuchte Scorpius weg. „Dein Mann ruft nach dir. Wir können später reden."

Albus winkte Scorpius tatsächlich hinüber. Er stand bei George und Charlie und alle drei sahen aus als hätten sie etwas vor. Scorpius erblickte einen Knallfrosch in Charlies Hand und schluckte.

„Stimmt. Entschuldige mich", sagte er und lief davon.

Das Feuerwerk stellte sich als ausgezeichneter Weg heraus den Abend ausklingen zu lassen. Nach Fotos und Kuchen sassen alle auf dem Feld und sahen zu wie George, Charlie und Bill den Nachthimmel mit hunderten Feuerkörpern von Weasleys Zauberhafte Zauberscherze erhellten und Albus dachte es war ihre bisher beeindruckendste Show. Er sah von einem besonders weichen Flecken Gras neben Scorpius zu. Er lehnte sich an die Seite seines Mannes sein Herz voller Glück und Zuneigung als er sah wie seine Familie lachte und hinaufdeuteten als das Feuerwerk am Himmel verschiedene Formen annahm.

Albus fuhr faul mit dem Daumen über Scorpius' Handgelenke als er sah wie Harriet beim Feuerwerk aufgeregt herumsprang. Sie war so aufgeregt das ihr Vater sie kaum zurück halten konnte und am Ende hatte Teddy sie sicher auf seinem Schoss und hielt sie neben Victoire und Bill mit den Armen fest.

Sobald das Feuerwerk zu Ende war sah Albus wie seine Familie zurück zu ihren Tischen zusammen unterhielten sie sich und machten Pläne sich bald wieder zu sehen. Er blieb neben Scorpius welcher genau so zögerte wie er den Abend zu beenden und er fragte sich ob sie einfach für immer in dieser fröhlichen Blase existieren konnten.

„Wirst du müde?" fragte Scorpius als Rose und Lily an ihnen vorbei gingen. Sie hörten zu wie Henry aufgeregt über die Diversität der Pflanzen auf den Ländereien von Hogwarts sprach. Rose sah ihn mit einer amüsierten Zärtlichkeit an welche sie normalerweise für ihre Cousin reservierte und Albus hoffte das er und Scorpius falsch gelegen hatten – vielleicht brauchte sie nicht einen mächtigen Ministeriums Vertreter oder einen Quidditch Spieler als Freund. Vielleicht verdiente sie einen gut herzigen Wildhüter welcher sie zumindest auf den ersten Blick anbetete.

„Nicht wirklich", sagte Albus. „Jemand hat mir vor einer Stunde einen Becher Kaffee gegeben also bin ich ziemlich wach."

Albus wollte gerade vorschlagen das die zweite Runde an Energie nützlich sein würde wenn sie nachhause kamen als sie Charlie auf den Boden vor ihnen warf, sie auf das Gras legte und den leichten Geruch nach Feuerwhisky mit sich brachte.

„Mochtet ihr das Feuerwerk?"

„Es war grossartig!" zwitscherte Scorpius. „Ich mochte die Drachen!"

„Ich auch", stimmte Charlie zu. Albus bemerkte das er einen Verband um die Hand hatte. Charlie folgte seinen Augen und hielt sie hoch. „Meine eigene Schuld. Man würde denke ich könnte mittlerweile besser mit Feuer umgehen."

„Es wäre kein Weasley angehöriges Ereignis wenn sich niemand verletzten würde", sagte Albus. Charlie zuckte mit den Schultern und sah zu den Sternen hoch.

„Alles was zählt ist das ihr beide eine gute Zeit habt", sagte Charlie mit einem müden Lächeln. Er streckte sich und tätschelte Albus' Knöchel mit seiner verletzten Hand und es war ein Zeichen seiner Berauschtheit das er nicht zusammen zuckte.

„Ich bin froh das du hier bist Charlie", sagte Albus.

„Und ich konnte dir nie danken", fügte Scorpius hinzu. „Albus hat mir vom Chimären Ei erzählt und wie du geholfen hast. Ich schätze es wirklich."

„Danke das du meinen Lieblingsneffen nicht hast fressen lassen?" lachte Charlie. „Gern geschehen."

Charlie hielt einen Augenblick inne, sein Lächeln verblasste als er zu den Sternen aufsah. Für einen Moment hatte Albus Angst das etwas nicht stimmte bis Charlie sich ihm zuwandte.

„Ich habe deinen Rat befolgt Al", sagte Charlie. „Ich habe mit Mum und Dad gesprochen."

„Worüber?" fragte Scorpius verwirrt. Er sah zwischen Albus und Charlie her offensichtlich besorgt das ihr kryptischer Austausch etwas gefährliches war – schliesslich waren beide Charlie und Albus gut darin Narben zu sammeln.

Albus würde seinen Onkel jedoch nicht outen. Er hatte niemandem von Charlies altem Freund erzählt und wenn es ein Geheimnis bleiben sollte würde er es bewahren.

Charlie schien es jedoch nicht zu stören. „Ich habe Albus von dem Freund erzählt den ich hatte als ich in eurem alter war", sagte er. Scorpius zog seine blasse Augenbraue hoch. „Ich habe ihm gesagt wie froh ich bin das ihr beide heiraten würdet da ich die Chance mit Nicholae nie bekommen habe."

„Er wurde bei einem Drachen Amoklauf getötet", erklärte Albus. Scorpius sah angemessen erschrocken aus.

„Es tut mir leid das zu hören", sagte Scorpius. „Ich habe mich immer gefragt wieso du nie geheiratet hast."

„Ich habe nie jemanden wie ihn kennengelernt", erklärte Charlie. „Vielleicht eines Tages. Ich nehme an es ist noch immer eine Möglichkeit."

Scorpius lehnte sich an Albus, schlang beide Arme um seine Mitte und Albus hielt in fest weil er wusste das wenn er Scorpius so verloren hätte wie Charlie Nicholae wäre er auch bis in seine Fünfziger allein geblieben. Er küsste Scorpius' Kopf bevor er zu seinem Onkel sah welcher seine Aufmerksamkeit höfflich wieder dem Himmel zugewandt hatte.

„Es liess mich etwas besser fühlen", sagte Charlie leicht, „Leuten von ihm zu erzählen meine ich."

„Das freut mich", gab Albus zu.

Er hoffte das Charlie ihm eines Tages mehr erzählen würde und vielleicht jemand neuen zum Lieben kennen lernen würde aber am meisten fühlte sich Albus glücklich – wo so vieles falsch hätte laufen können war so vieles richtig gelaufen.

Die Party hörte nicht auf bis in die frühen Morgenstunden. Das Essen war weg, der Kuchen glich nicht länger einem Kuchen und der Kühlzauber war komplett abgeklungen was Albus dazu führte sein Hemd auszuziehen um in einem leichten Unterhemd welches einen Teil seines Tattoos zeigte beim Aufräumen zu helfen. Scorpius nahm sich einen Moment um den Anblick zu geniessen bevor er auch half.

Nur die Malfoys, Potter und ein paar Weasleys Albus' Grosseltern eingeschlossen waren übrig. Sie fingen an die von Gästen vergessenen Dinge in einer Holzkiste zu sammeln, liessen die Wegwerfteller verschwinden und verzauberten die Tische damit sie sich selbst zusammenlegten und am Rand stapelten.

„Ihr zwei solltet nachhause gehen", verlangte Harry als Scorpius seinen Zauberstab zum helfen zog. „Erholt euch. Ihr reist morgen."

Lily kicherte bei der Erwähnung das sie nachhause gingen um sich zu erholen und Ginny schlug ihr auf die Schulter um sie zum Schweigen zu bringen. Scorpius wurde rot und wandte seine Aufmerksamkeit Harry zu.

„Wir können helfen", sagte Scorpius. „Es war unsere Hochzeit – „

„Genau", sagte Grandma Molly und scheuchte ihren Enkel zu seinem Mann. Albus drückte sich an Scorpius' Seite als würde er von einem Magnet dorthin gezogen und Scorpius war es egal das es zu warm war um gehalten zu werden. Er legte einen Arm um Albus' Schultern als Molly Harry verwirrt ansah.

„Harry las mich deine Uhr sehen."

„Huh? Oh." Harry streckte seinen linken Arm aus und zeigte eine alte verbeulte Uhr mit einem abgetragenen Lederband.

„Ist das die die ich dir gegeben habe?" fragte Molly.

„Ja", sagte Harry. „Ich trage sie nur noch zu besonderen Gelegenheiten."

Scorpius war sicher das der tränenreiche Blick den Molly Harry schenkte nicht nur wegen der Uhr war (Harry hatte ihm und Albus schon lange gesagt das sie Mollys verstorbenen Bruder gehört hatte und eine seiner liebsten Besitztümer war). Ihr Enkel hatte schliesslich gerade geheiratet aber als sie sich streckte um Harrys Wange zu tätschelten merkte Scorpius das es etwas mehr war.

„Was?" fragte Harry amüsiert.

„Nichts", sagte Molly kopfschüttelnd. „Ich habe mich nur darin erinnert als niemand von uns dachte das du zwanzig werden würdest."

Es war Harry rot werden zu lassen aber Molly schien es zu schaffen weil Harry runter sah und seine Füsse bewegte. Scorpius fühlte wie Albus an seiner Seite gluckste als Ginny näher kam.

„Jetzt Mum. Hör auf ihn blosszustellen", sagte sie und trat auf um Harry zu retten. „Wir hatten alle eine langen Tag und ehrlich muss keiner von uns wieder anfangen zu weinen."

James kicherte und schwang seinen Zauberstab um einen Tisch zusammenzulegen. In der Nähe schwang Ainsley mit Orion umher und versuchte ihn zu beruhigen.

„Ernsthaft – ihr solltet nachhause gehen. Wir kriegen das hin."

„Ich bin eifersüchtig auf euern Urlaub", sagte Ainsley. „Ihr müsst Fotos mitbringen."

„Ich nehme meine Kamera mit", versicherte Albus ihnen. „und wir werden Geschenke mitbringen."

Charlie rief vom anderen Ende das Podiums wo er damit beauftragt war die Teller zu stapeln. Er schwang seinen Zauberstab faul auf sie und sie schepperten zu Stapeln zusammen.

„Bringt mir ein Drachen Ei mit!"

„Absolut nicht", sagte Scorpius und schnitt ab was immer auch Albus sagen wollte. Er war nicht ganz sicher ob Albus seinem Onkel ein Ei oder sogar einen lebenden Drachen mitgebracht hätte.

Charlie lachte und sogar Draco und Dania sahen amüsiert aus.

„Geht schon", sagte Draco. „Wir sehen euch wenn ihr zurückkommt."

„Seid ihr sicher?" fragte Scorpius.

„Ich will es nicht einfach ausnutzen", fügte Albus hinzu.

„Um Merlins Willen geht einfach", sagte Lily. „Ihr habt eure Freunde gesehen, ihr habt eure Familie gesehen – ihr habt genug gemacht."

Albus lächelte sie von Scorpius' Seite an und nickte. Alle hörten auf zu arbeiten und Albus und Scorpius umarmten alle nacheinander und erhielten eine letzte Runde von ihrer Familie.

Ihre Familie dachte Scorpius. Es traf ihn das erste mal das die merkwürdige Malfoy-Potter-Weasley Mischung die zuvor unmöglich erschienen war, war jetzt legitim und er ein Potter war. Er war vieles von dem er dachte das er es nie sein könnte – ein Überlebender, ein Krimineller, ein Zeitreisender und glücklich und als er als letztes seinen Vater umarmte hielt er einen Moment inne und hielt ihn fest.

„Ich bin wirklich glücklich Dad", murmelte er.

Er fühlte wie Draco gegen seine Schläfe lächelte und spürte wie sich sein Griff verstärkte. „Ich auch."

Albus wusste das viele Paare enttäuscht wären direkt nach ihrem Hochzeitsempfang nachhause zu gehen aber für ihn fühlte es sich perfekt an. Nachdem sie vom Fuchsbau nachhause gefloht waren trat er müde, schmerzend und komplett zufrieden mit der Welt aus dem Kamin. Die Dinge waren etwas ruhig da Zar im Malfoy Manor war wo er bleiben würde während sie weg waren aber er war dankbar für die Einsamkeit als er kurz gefolgt von Scorpius auf die Couch fiel.

„Nicht schlecht für fünf Tage Vorbereitung", sagte Albus und streckte sich. Scorpius legte sich zwischen Albus und den Rücken der Couch und legte seinen Kopf gegen Albus' Bauch, ihre Beine hingen über die Armlehne.

„Wir können uns das nicht anrechnen lassen", sagte Scorpius. „Unsere Familien waren wundervoll."

„Unsere Familie", verbesserte Albus und strich mit den Finger durch Scorpius klebrige Haare. Sie brauchten beide dringend eine Dusche aber Albus konnte sich nicht dazu bringen sich zu bewegen. Er wollte einfach noch eine Minute.

„Es gibt da etwas wichtiges was ich dich fragen muss", sagte Scorpius.

„Wir lassen es nicht annullieren", sagte Albus schnell.

Scorpius lachte, drehte sein Gesicht in Albus' Bauch, seine Fingerspitzen spielten über Albus' Schultern und Arme. „Nein, aber du musst mir zuhören."

„Mach schon."

„Deine Tante Hermine hat gestern Abend mit mir gesprochen", fing Scorpius an. „Sie hat mit einen Platz im Ministerium angeboten."

„In ihrem Büro?" fragte Albus. „Ich nehme an das ist ein guter Weg etwas Distanz zwischen dir und dem Job aus dem du gefeuert wurdest."

„Nein nicht in ihrem Büro. Sie hat mir die Position als Leiter einer kleinen Abteilung angeboten der sich widmetet Zauberer Akademiker und Wissen aus aller Welt zusammen zu bringen", sagte Scorpius und sah zu Albus auf. „Sie sagte der Trank und die Heilung liessen sie darüber nachdenken wie nützlich es wäre alle Information an einem Ort zu haben – so wie es die Muggel tun – und wir werden Squibs brauchen wo Technologie involviert ist so gibt es mehr als eine Ausgabe von allem."

Albus sah etwas überrascht aus und fing an mit dem Silber Ring an Scorpius' Finger zu spielen. Er entschied das er diese besser mochte als ihre Platzhalter Ringe. Sie waren schwerer und offizieller – nicht zu erwähnen geladen mit Bedeutung ihrer beiden Väter.

„Ich weiss. Ich war auch überrascht", sagte Scorpius. „Ich glaube nicht das ich qualifiziert dazu bin. Ich weiss wirklich nicht wieso sie es mich leiten lassen will – „

„Du bist überqualifiziert Liebling", verbesserte Albus schnell bevor Scorpius sich selbst runter machen konnte. „Du bist genial, am Anfang deiner Karriere, du hast Forschungsfähigkeiten und kannst offensichtlich mit der internationalen Gemeinschaft arbeiten. Wie bist du nicht perfekt für den Job?"

„Ich bin erst zwanzig", sagte Scorpius.

„Hermine Grangers bester Freund hat den dunklen Lord mit siebzehn getötet und sie hat geholfen und dann wurde sie die jüngste weibliche Zaubere Ministerin die Britannien je gesehen hat", erinnerte Albus ihn und fuhr mit dem Handrücken über Scorpius gerötete Wangen. Die Neuheit so viel Farbe in seinem Gesicht zu sehen war noch nicht verflogen. „Ich denke nicht das ihr dein Alter wichtig ist Scorp."

„Daran habe ich nicht gedacht", sagte Scorpius. „Ich meine sie ist deine Tante also glaube ich du weisst es besser…"

„Sie ist jetzt auch deine Tante", erinnerte Albus ihn.

Scorpius grinste ihn an und Albus lächelte ihn warm an und drehte faul den Ring um seinen Finger.

„Also denkst du ich sollte es tun?"

„Ich denke du solltest mit allen reden deren Meinung du vertraust", sagte Albus. „Aber meine Stimme ist ja. Ich glaube du wärst genial."

„Was wenn ich wirklich beschäftigt bin?" fragte Scorpius.

„Wir kriegen das hin", sagte Albus. „In ein paar Jahren muss einer von uns zuhause bleiben ich kann immer einen Weg finden das es funktioniert.

„Mit unseren fünf Kindern?"

Albus lachte glücklich über Scorpius' Sicherheit und der Rückkehr seines Optimismus. Er küsste den Handrücken seines Mannes.

„Unsere fünf Malfoy-Potter Kinder", bemerkte Albus. „Und unserem grossen Haus in der Mitte von nirgendwo."

„Ja", sagte Scorpius und legte seinen Kopf mit einem Gähnen hin. „Das gefällt mir. Es hört sich ruhig und perfekt an."

Albus legte seinen Kopf zurück aufs Kissen und schloss die Augen, streichelte Scorpius' Haar bis es wieder glatt war. Das Haus war ruhig aber er wollte nicht schlafen – er hatte vor langer Zeit gelernt diese perfekten, stillen Momente festzuhalten und er wollte für immer wach bleiben um die zerbrechliche Stille die sich über sie gelegt hatte zu bewahren. Scorpius schien dasselbe zu fühlen. Er bliebt extrem ruhig hielt sein übliches Zucken für ein paar Minuten zurück bis er herzhaft gähnte und zu Albus aufsah.

„Ich bin müde", sagte er unnötig.

Albus konnte nichts machen als zustimmen. Er fuhr mit einem müden Lächeln faul mit seinen Fingern Scorpius' Rücken hoch und runter.

„Dann geh schlafen."

„Aber wir haben gerade geheiratet."

Albus' Augen schlossen sich von selbst als Scorpius seinen Kopf wieder auf seinen Bauch legte. Er würde am Morgen dafür bezahlen – sie mussten beide duschen und würden wahrscheinlich schmerzende Nacken haben wenn sie hier blieben aber als Albus hörte wie Scorpius' Atem gleichmässig wurde wusste er sich nicht bewegen konnte.

„Wir werden morgen noch verheiratet sein", sagte er sanft. Scorpius summte leicht aus Zufriedenheit, schlang seine Arme fester um Albus' Taille und lächelte.

Albus liess sich vom Atmen seines Mannes und dem Gefühl seines Herzschlags an seiner Seite in den Schlaf lullen und war über sein Glück überrascht. Es war ein perfekter Moment und er hätte es geliebt wenn er für immer gedauert hätte aber Albus wusste das es perfekte Moment über sein Leben verteilt geben würde und er wurde von der Dankbarkeit übermannt das er Jahre an der Seite seines besten Freundes verbringen konnte. Er legte seine Hand auf Scorpius und träumte von weiten offenen Feldern, lachenden Kindern und einem warmen liebevollen zuhause.