2 Jahre später

(Armin POV)

Es sind schon zwei Jahre her seit zwei der letzten Asiaten, die Schwestern Mikasa und Yume Ackermann, bei meinem Freund Eren Jäger eingezogen sind. Sie haben ihre Eltern verloren, das Gefühl kenne ich. Daher wollte ich mich mit ihnen anfreunden und obwohl die zwei Schwestern völlig unterschiedlich sind gelang es mit beiden.

Mit der älteren Mikasa hatte ich es am Anfang schwer. Sie war nur auf zwei Dinge fixiert, Eren und Yume. Aber nach kurzer Zeit hatte sie meine Eigenarten akzeptiert und sogar wie sie meinte "Mein helles Köpfchen" anerkannt.

Was Yume anging, sie war aufgeweckt, munter, athletisch und unberechenbar. Einmal war sie auf das Dach eines der höchsten Gebäude geklettert, nur um einer Gruppe Kinder ihren Ball zurückzuholen. Kurz es war schwer ihre naive Seite nicht zu mögen, noch wies sie jemanden ab der Hilfe brauchte, sogar die Banden die immer wieder auf sie und mich los gingen, egal wie oft Mikasa und Yume sie auch zusammen prügelten. Die zwei konnten einem echt Angst einjagen.

Was mich immer von Anfang an gewundert hatte war das sie Eren, Mikasa und mich so komisch ansprach: "Ere-nii, Mika-nee und Armi-nii." Irgendwann erklärte Mikasa mir das es Betitlungen für ältere Geschwister waren. Ich war damals glücklich zu hören das sie Eren und mich als Familie sah, auch sah ich Freude in Mikasas Augen, als sie mir das erklärte.

Ich denke sie war glücklich darüber das Yume noch die Sprache ihrer Mutter kannte und so oft es ging verwendete und das obwohl sie ihr Gedächtnis verloren hatte.

Mikasa benahm sich wie eine Mutter wenn Eren oder Yume in Schwierigkeiten waren. Mit dem Unterschied das Eren immer ärger sucht und ärger immer Yume fand. Yume klang meist wie eine Klette an Mikasa oder aber sie verschwand komplett für 3-4 Tage jeden Monat, man konnte ganz Shiganshina nach ihr absuchen, sie war nicht aufzufinden. Und jedes Mal fürchtete sich Mikasa das Menschenhändler sie auf ihren Ausreiserausflügen entdecken könnten. Meist verschwand sie nachdem sie einen ihrer berühmten Alpträume hatte.


Ich fragte Yume Mal was in ihren Träumen passierte und sie erzählte mir, dass sie von einem Jungen träumte mit einem Affenschwanz wie sie selbst besaß (Oh ja, sie hat einen Affenschwanz welcher von Dr. Jäger als Ab Normalität erklärt wurde, wie es Menschen gibt mit Schwimmhäute zwischen den Fingern, dennoch sahen viele der Erwachsenen sie argwöhnisch an).

Jedenfalls lebte dieser Junge in einer anderen Welt in einem Wald in unbekannten Bergen, mit Pflanzen und Tieren die sie noch nie gesehen hatte. Sie sieht wie der Junge von einem älteren Mann aufgezogen wird bis dieser von einem riesigen Monster zerquetscht wird. (Sie meinte aber es sei kein Titan, sondern etwas anderes mit Fell, Schwanz und spitzen Zähne im Maul). Der Junge lebt von da an alleine, machte aber weiter die Bewegungsmuster die der alte Mann ihm gezeigt hatte.

Irgendwann kam ein Mädchen in diesen Wald und nach längeren herum Gezeter ging der Junge mit dem Mädchen mit, die komische Kugeln suchte. Mehr erfuhr ich leider nicht, den Eren der unsensible Klotz der er nun Mal war, Yume anschrie das sie nicht so viel Unsinn erzählen und man erst frei wäre wenn die Titanen ausrottet wären. Danach sprach sie nur noch selten über ihre Träume.


Es war ein gewöhnlicher Tag bislang gewesen, Yume war vor 3 Tagen Mal wieder verschwunden, also würde sie heute bestimmt wieder auftauchen. Ich konnte praktisch schon Mikasa´s Standpauke hören. Wie dem auch sei, die Schläger nutzten die Gelegenheit um mich zu verprügeln und mich als Hexer zu beschimpfen. Wie so oft wurde ich von Eren und Mikasa gerettet. Mehr das sie Mikasa sahen und wegrannten. Jedenfalls gingen wir zum Fluss, dort erzählte Eren mir wie Mikasa ihn verpetzt hatte, dass er sich dem Aufklärungstrupp anschließen will.

"Ich habe nie gesagt das ich es nicht erzähle, ich mache mir schon genug sorgen um Yume, bitte Eren werde doch Vernünftig."

"Meiner Meinung nach ist es Unvernünftiger zu denken, dass wir für immer hinter diesen Mauern sicher sein werden und was Yume angeht sie kann auf sich selbst aufpassen, Mikasa."

"Sie ist 4."

"Mit Ausnahme von Yume gebe ich Eren recht. Es ist töricht zu denken das die Mauern ewig halten. Sie haben zwar 100 Jahre gehalten aber, dass ist keine Garantie dafür, dass sie auch heute noch stehen wird." Wir alle sahen deprimiert zu Boden, als wir eine laute Stimme hörten.

"Mika-nee", wir sahen auf und sahen das Yume auf uns zu gerannt kam. Mikasa sprang auf und wollte Yume ihre übliche Standpauke verpassen. Doch Yume lief an ihr vorbei und zog Eren und mich auf die Füße.

"WIR MÜSSEN HIER WEG!" schrie sie panisch, Yume war nie panisch.

"Yume was ist?" fragte nun Mikasa besorgt.

"TITANEN, ein 60 Meter großer Titan wir dan der Mauer Maria erscheinen und das Tor einreißen. Wir müssen hier weg!"

"Woher weißt du das?" fragte ich nun panisch.

"Ich habe es gesehen!"

"Das war nur ein Traum," schrie Eren sie verärgert an.

"Nein, das war es nicht, ich weiß es, wir müssen zu Kaa-san sonst wird..." durch ein Erdbeben wurde sie unterbrochen. Wir vier sahen auf.

"Dass kam von dort!" rief Eren und lief voraus, wir anderen hinterher. Und dann sahen wir ihn den Kolossalen Titanen zum ersten Mal.


Alles schien still zu sein, bis auf ein leises flüstern hinter mir.

"Ich habe es doch gesagt..."