Angst
(Carla´s POV)
Ich sah und hörte wie mein Sohn den Titanen den Krieg erklärte. Am liebsten hätte ihn zurück gezogen und ihm versucht den Unsinn auszureden. Jedoch waren meine Beine gebrochen und ich konnte mich nicht bewegen. Mikasa kam mit Yume im Arm näher und lehnte sich an mich. Yume lag einfach in Mikasas Armen, sie war vollkommen ruhig. Ich hingegen war nervös, ich kannte Yume als liebenswertes, gutmütiges, kleines Mädchen.
Aber das vorhin
Als sie mich gerettet hatte.. was war sie in diesem Moment gewesen.. sie war so stark, wie ein Titan vielleicht auch stärker.
Jeder Mensch hätte angst nachdem er das gesehen hätte.. ja jeder.. außer..
Ich strich Yume leicht über den Kopf worauf sie mich nervös ansah.
"Ich habe mich noch gar nicht bedankt, Yume."
"Ist schon gut, Kaa-san.. hast.. hast du jetzt angst vor mich?" fragte sich leise.
"Etwas!" antwortete ich ehrlich, sie sah traurig zu Boden.
"Aber, wenn du mir versprichst niemals Menschen mit dieser Kraft zu schaden, dann hab ich keine Angst mehr und ich bin sicher alle anderen werden es auch tun, wie Mikasa und Eren." Yume sah mich aus großen Augen an und nickte fröhlich. So wie sie immer war und sein sollte.
Die darauf folgenden Tage waren sehr schwer, ich wurde aufgrund meiner Verletzungen ins nächst beste Krankenhaus gebracht und wurde so von meinen Kindern getrennt welche in die Notunterkünfte gesteckt wurden. Ich verbrachte ganze 2 Jahre in diesem Krankenhaus bis es mir möglich war wieder zu laufen und was für die Leute vorallem wichtig war zu arbeiten. Während der gesamten Zeit erfuhr ich nichts darüber wie es meiner Familie ergannen war, sie konnten mich auch nicht besuchen, da man sie warscheinlich wie viele andere Flüchtlinge in den Norden zum arbeiten geschickt hatte. Ich hoffte und bettete das sie alle wohl auf waren und keiner diesem Todeskomando zur rückeroberung der Mauer Maria zu Opfer gefallen war. Mir und allen andern war bewusst gewesen das all diese Menschen in ihren tot geschickt wurden um der Essensknabheit entgegenzutretten. Wir wussten es, doch was hätten wir schon dagegen tun können.
Sobald ich draußen war ging ich zu den Mauer Maria Viertel und fragte dort ein paar bekannte Gesichter nachdem verbleib von Eren, Mikasa, Yume, Armin, seines Großvaters und nach Grisha.
Dort erfuhr ich das Grisha verschollen, Armins Großvater der 'Rückeroberung' zum Opfer viel und das mein Junge, Armin und die Mädchen sich dem Militär angeschlossen hatten. Wo ich mir dachte wie das möglich war Yume war zwar stark aber sie war 6Jahre alt, damals musste sie 5 gewesen sein.
Ich fragte mich was ich nun tun könnte wie konnte ich meinen Kindern helfen, da mir nicht besseres einfiel beschloss ich mich ebenfalls dem Militär anzuschließen, als Sanitäterin. Nur so war es mir möglich meinen Kindern zu kommen.
