Akane wartete in ihrem Zimmer auf Hitomi, die grad im Badezimmer war. Da kam Nabiki durch die offene Tür geschlichen. Sie lächelte auf ihre wissende teuflische Art. Halt Typisch Nabiki „Na Schwester, Spass gehabt letzte Nacht" Akane sah sie misstrauisch an und bemerkte die Zweideutigkeit des Satzes „Ja, Hitomi ich eine sehr unterhaltsame Person" Nabiki stemmte die Hände in die Hüften und sah sie durchdringend an
„Ich bin nicht Kasumi, du musst mich nicht belügen, ich weiss das du die Nacht bei IHM verbracht hast" Akane war auf der Hut, sie durfte kein falsches Wort sagen. „Ich weiss nicht wie du darauf kommst. Aber ich muss dich enttäuschen, ich war bei Hitomi" Nabiki fing an zu lachen „Glaubst du ich bin blöd Akane. Ich habe dich mit meinen eigenen Augen gesehen, wie du mit ihm in dieses Anwesen gegangen bist" Akane war sich nicht sicher ob das stimmte.
Es könnte gut möglich sein. Nabiki war schliesslich Spionage Expertin. Aber Nabiki war auch faul und gerissen. Es könnte auch gut möglich sein, das sie log. Vielleicht wollte sie damit nur bezwecken das Akane sich selbst verriet. Aber da gab es nichts zu verraten. Akane verschränkte die Arme vor der Brust und sah Nabiki forschend an. Aber ihre Schwester besass ein perfektes Pokerface, genauso wie Hitomi. „Ich werde dich nicht verpetzten, sag mir nur, ist er so gut wie er aussieht" sie machte kurz Pause und ging zum Bett rüber.
Sie setzte sich und lehnte sich zurück „War er zärtlich oder eher stürmisch, wild? Hattest du einen Orgasmus" Nabiki schämte sich kein bisschen dafür. Nein sie schien es sogar zu geniessen. Akane hingegen errötete „Nabiki es ist nicht passiert, ich war nicht bei ihm. Und ausserdem schämst du dich nicht solche Worte in den Mund zu nehmen" Sei deutete mit der Hand, ihrer Schwester an, zu gehen. Nabiki dachte gar nicht daran.
Sie lehnte sich genüsslich in die Kissen zurück „Habt ihr verhütet? Nur damit du es weisst, ich spiele garantiert nicht den Babysitter für dich" Akane sah schockiert zu ihrer Schwester und fing an zu flüstern „Schschscht nicht so laut, was wenn dich jemand hört. Was wenn dich Vater hört" Nabiki lächelte sie an und dachte gar nicht daran leiser zu sprechen, besonders jetzt nicht, da sie hinter der Tür jemanden bemerkt hatte.
„Also wie gross ist sein Ding?" Akane riss sie an der Hand vom Bett runter „Nabiki halt die Klappe und hau ab, ich hab keinen Bock mehr auf diesen Scheiss" Akane war jetzt nicht nur vor Scham rot. Was Nabiki sehr viel Freude bereitete. Sie griff sich in die Hintere Gesässtasche und zog etwas hervor. Sie hielt es Akane hin „Damit du Spass haben kannst, ohne dir Gedanken machen zu müssen" Akane starrte auf das Kondom in Nabikis Hand und trat einen Schritt zurück
„Das brauch ich nicht" Als könnte es sie Verletzten, hob sie schützend die Hände. Nabiki kam ihr entgegen „Keine falsche Scheu, Akane. Du musst dich nicht dafür schämen, dass du Spass mit ihm hast. Wenn er mein Freund wäre, dann würde ich das gleiche machen" Akane hatte genug davon. Sie packte Nabiki am Arm und zerrte sie zur Tür. „Du bist komplett durchgeknallt. Ich will nicht wissen wieso du das überhaupt hast, und ich will auch keine und jetzt hau ab" Als sie Nabiki durch die Tür stiess und diese ganz aufging, entdeckte sie Ranma.
Sie versteinerte augenblicklich. Nabiki nutzte den kleinen unaufmerksamen Moment und schob ein paar der Kondome in Akanes Jackentasche. Dann sah sie zu Ranma „Hast du etwa gelauscht?" Er reagierte nicht und sah weiterhin entsetzt zu Akane. Sie hatte eigentlich nichts zugegeben, aber es machte ihm trotzdem zu schaffen. Nabiki langweilte das Ganze und sie entschied sich zu gehen. Aber nicht ohne noch ein letztes Mal ihren Senf dazuzugeben. „Akane, ich hab keine Lust, das mich das Baby die ganze Nacht wachhält, also schau zu das du so schnell wie möglich zu ihm ziehst"
Akane erblasste und rief schnell hinterher „Nabiki bist du Wahnsinnig, ich bin nicht schwanger" Sie hörte nur noch wie Nabiki lachte. Sie ballte ihre Fäuste und sah immer noch zur Treppe. Wie konnte ihr Nabiki so etwas antun. Sie würde sie am Liebsten dafür umbringen. Als sie sich erinnerte dass sie nicht allein war, drehte sie sich wieder zu Ranma. Aber er war verschwunden. Sie sah nur noch wie sich seine Zimmertür schloss. Hitomi stand an der Wand angelehnt, sie hatte alles mitbekommen. Sie sah überlaunig aus. Das war nicht gut. Diese dämliche Schwester von Akane war dabei alles zu versauen.
Eifersüchtig machen, war ja ganz okay, aber wenns um Babys geht, dann kann auch eine starke Liebe zerbrechen. Sie hoffte nur das Ranma das nicht glaubte, sonst steckten sie ganz schön in der Tinte. Akane stand klopfend an Ranmas Tür. „Ranma, du glaubst doch diesen Unsinn nicht" sie klang verzweifelt. Es kam keine Antwort. Akane drehte an dem Knauf, aber es war abgeschlossen. „Ranma du weisst das Nabiki total verrückt ist." Ihre Versuche waren Zwecklos.
Hitomi zog sie schnell weg, bevor es zu mitleiderregend wurde. Ranma lag auf dem Dach und dachte über das ganze nach. Er würde Nabiki so etwas eigentlich nie glauben. Dafür kannte er sie zu gut. Aber sie hatte die gleichen Vermutungen wie er, über Akane Übernachtung gehabt. Aber das musste noch lange nichts bedeuten. Akane hatte alles abgestritten, was Nabiki sie gefragt hatte, aber er bezweifelte das sie das zugeben würde, wenn es wirklich stimmte. Er wollte das Ganze nicht wahrhaben. Er raufte die Haare und glitt vom Dach herunter.
Als er durch den Vordereingang kam, kamen ihm die beiden entgegen. Als Akane ihn erblickt hatte, erstrahlte sie. Sie rannte fast auf ihn zu, kurz vor ihm blieb sie stehen „Bitte du darfst kein Wort von dem glauben was Nabiki gesagt hat" Ranma sah Akane in die Augen, es schien ihr wichtig zu sein das er ihr glaubte. Ihre Augenränder waren gerötet. Hatte sie etwas geweint, wenn ja, Wieso? Wegen ihm. Hatte sie so sehr Angst das er Nabiki glauben könnte.
Er spielte wie immer den coolen „Es geht mich nichts an, was du mit dem Lackaffen Nachts treibst" er ging einfach lässig an ihr vorbei und verschwand hinter der nächsten Ecke. Akane sah ihm verzweifelt hinterher. Hitomi hinderte sie daran ihm zu folgen. Sie hielt ihre Freundin fest. „Lass mich los, ich werde ihm jetzt die Wahrheit sagen und ihn um Verzeigung bitten" flehte Akane sie an. Hitomi blieb standhaft und zog Akane mit sich raus „Keine Angst, das kriegen wir schon wieder hin" versuchte Hitomi sie zu beruhigen, was aber erfolglos blieb. Sie liess sich trotzdem von ihrer Freundin vom Anwesen schleifen.
