Ranma schloss gerade seinen Gürtel und blickte zu Akane. Sie huschte im Zimmer umher. Er hob sein Hemd vom Boden. Sie Kroch um das Bett und liess ihre Hand darunter gleiten. Sie tastete mit ihren Fingern den Boden ab. Er war schon wieder vollständig bekleidet. Nur noch die letzten Knöpfe an seinem Hemd. Sie richtete sich auf und stöhnte verzweifelt. „Wie kann es einfach so verschwinden" jammerte sie.
„Verdammt Machoweib, sieh nur was du gemacht hast" sagte er belustigt. Sie war sich das so gewöhnt, dass sie sich gar nicht mehr darüber aufregte. Sie ging auf ihn zu. „Was ist?" fragte sie, in der Hoffnung, er hätte gefunden, was sie suchte. „Es fehlen Knöpfe, du hast sie vorhin abgerissen" Sie liess ihre Hand über sein Hemd gleiten. Es fehlten Tatsächlich zwei Knöpfe. Sie musste lächeln, als sie daran zurückdachte, wie sie ihm das Hemd runtergerissen hat. „Das ist nicht so schlimm, es sind die oberen, also lässt du dein Hemd oben halt offen. Und jetzt hilf mir mein Höschen zu suchen" befahl sie ihm.
Bevor sie sich wieder auf die Suche machen konnte, zog er sie ganz nah an sich. Er liess seine Hand in seine Tasche gleiten und zog etwas heraus „Suchst du zufälligerweise dieses hier?" sagte er verrucht. Er hielt es ihr praktisch vor die Nase. Erschreckt griff sie danach. Aber er zog es schnell weg. Es war ihr peinlich. Akane versuchte ihm denn Slip abzunehmen, sie jagten durchs Zimmer. Akane konnte schnell nicht mehr. Es war schon nicht leicht mit den Haken die sie trug zu laufen, geschweige denn Rennen.
Er lächelte sein überhebliches Siegerlächeln und wedelte mit dem Höschen herum. Sie stemmte die Hände in die Hüften und funkelte ihn an. „Wieso benimmst du dich, wie ein kleiner Junge. Ich dachte nach allem was grad passiert ist, wärst du endlich erwachsen" motzte sie ihn an. Er hingegen lachte nur. „Weil es Spass macht" erklärte er. Sie konnte es nicht fassen. Jetzt wurde sie wütend, sie fand es nicht lustig. Wie so oft bei seinen Spässen.
„Gib es her. Sonst" drohte sie. Er trat näher an sie heran und beugte sich leicht herunter. „Sonst was?" fragte er mit seiner tiefen Stimme. Ein Schauer überfiel sie. Sie nahm ihren Mut zusammen. „SONST. Wirst du das hier für längere Zeit, weder sehen noch anfassen" fauchte sie und zeigte mit ihrer Hand über ihren Körper. „Ach wirklich?" fragte er mit seiner verführerischen rauchigen Stimme. In regte sich wieder alles. Sie drückte es weg. Nicht jetzt, ermahnte sie sich selber. Er trat näher. Sie schluckte schwer und wich nach hinten aus. Schnell spürte sie die Wand hinter sich. Sie war in der Falle. Nein, sie hatte die Zügel in der Hand. Nicht er. Sie war der Boss. Sie machte einen Schritt auf ihn zu und sah ihn sicher an „JA wiirklich".
Er richtete sich wieder auf und sah das Höschen nachdenklich an. Als würde er abwägen, was ihm wichtiger war. Dann lächelte er sie wieder an „Ich gehe das Risiko ein. Ich werde es behalten, als Trophäe" Als er das sagte, überraschte sie das sehr. Mit grossen Augen starrte sie ihn an. „Du bist ja genauso schlimm wie Happosai" warf sie ihm vor. Er stiess sie gegen die Wand und drückte sich an sie. Zornig gab er zurück „Und du kannst nicht kochen" „Unreif" donnerte sie zurück. „Trampel" mittlerweile schrien sie sich an. „Idiot". Er bleckte die Zähne und beugte sich zu ihr herab, gefährlich knurrte er „Machoweib" „Perversling".
Er beugte sich noch näher. So das sie seinen Atem auf ihrem Gesicht spüren konnte. Seine Lippen streiften ihre fast. „Ich liebe dich" raunte er. Sie schlang die Arme, um ihn „Ich liebe dich auch" und schon lagen ihre Lippen aufeinander. Er verlor sich schnell wieder in der Leidenschaft und drückte sie noch fester gegen die Wand. Seine Hände waren damit beschäftigt ihre Brust zu massieren. Sie hingegen nutzte, dies aus. Sie griff nach dem Slip und schlüpfte ihm Weg. Verwirrt sah er sie an, er stand immer noch berauscht an der Wand. Sein Hirn konnte noch nicht verarbeiten, was passiert war.
Sie beugte sich runter und hob ihr Kleid an. Unbewusst streckte sie ihm ihr Hinterteil entgegen. Sie versuchte sich den Slip, wieder anzuziehen. Er trat hinter sie und griff nach ihrem Po. Fein kreisten seine Hände darüber. Sie war erst mit einem Fuss drin, als sie ihn bemerkte. Sie schlug nach seiner Hand „Finger weg". Er hielt inne und sie dachte er würde die Anweisung befolgen. Also machte sie sich daran, der zweiten Fuss durch die Öffnung zu bekommen.
Sein griff verstärkte sich und er drückte jetzt seine Hüfte gegen ihren Po. Lüstern rieb er sich an ihr. Akane zog es schnell hoch und trat von ihm weg. Das musste sie, denn er löste wieder dieses Verlangen in ihr aus. Sie nahm seine Hand und gab ihm noch schnell einen Kuss "Später" dann zog sie ihn mit sich durch die Tür. Enttäuscht liess er sich von ihr mitziehen. Unauffällig traten sie wieder ins Dojo. Die Leute tanzten gerade wild, zu dem neusten Sommerhit. Niemanden war aufgefallen, dass sie weg waren.
Sie zog ihn wieder mit auf die Tanzfläche. So ging das die ganze Nacht. Hin und wieder tanzte sie mit Hitomi und einmal sogar mit Shota. Aber das ging nicht lange, denn Ranma mischte sich schnell ein und zog sie wieder in seine Arme. Alles in allem ein gelungener Abend, Nacht. Bei Sonnenaufgang, war die Party vorüber. Müde schlürften alle nach Hause. Ranma und Akane waren die letzten. „Seid ihr euch sicher, soll ich nicht noch beim aufräumen helfen" bot Akane an. Shota schüttelte den Kopf. „Wir sind alle müde und sollten schlafen gehen. Und ausserdem hast du alles andere schon gemacht, da werde ich wenigstens aufräumen" sagte er dankbar.
Sie nahm noch ein letztes Mal Hitomi in den Arm und dann gingen sie. Als sie draussen auf das Taxi warteten, fing Akane an zu Frösteln. Er streifte schnell sein Jackett ab und umhüllte sie. Dankbar sah sie zu ihm hoch „Oh ein Gentleman" bemerkte sie belustigt. Er gab ihr einen Kuss auf den Haaransatz. Da kam auch schon der Wagen. Sie stiegen ein. Akane liess sich in die weichen Ledersitze zurückgleiten. Es war so schön. Sie war so müde. Sie legte ihren Kopf an Ranmas Schulter und schlief ein. Die Fahrt war nicht lang, etwa 15 Minuten. Als der Wagen vor dem Tendoanwesen hielt, bemerkte Ranma, das Akane eingeschlafen war. Er wollte sie nicht wecken, sie sah so friedlich aus.
Er nahm das Geld aus Akanes Clutch und bezahlte den Fahrer. Er hob sie sanft auf seine Arme und trug sie zum Haus. Auch er war Müde, er konnte sich grad noch so wach halten. Als er eintrat veranstaltete er einen riesen Krach. Die Familie die gerade beim Frühstücken war, rannte zum Eingang. Ranma wankte herein, mit Akane auf den Armen. „Kommt ihr erst jetzt nach Hause?" sagte Kasumi empört. Müde nickte er. „Bist du betrunken?" sagte Nabiki schnippisch. Er versuchte gerade seine Schuhe abzubekommen. „Nein nur Müde" brummte er verstimmt. Denn er bekam die Schuhe nicht aus.
Es waren nicht seine üblichen. Akane hatte ihm diese schicken Lederschuhe besorgt. Die bis ganz nach hinten zugeschnürt waren. Er sah zu Soun und beugte sich vor „Kannst du sie nehmen, ich bekomme die Schuhe nicht aus" Schnell nahm dieser seine schlafende Tochter entgegen. Sie schlief tief und fest, denn sie bemerkte nichts. Ranma liess sich einfach auf den Treppenansatz plumpsen und zerrte an den Schuhen herum. Wieso hatte er nur diesen verdammten doppelknoten gemacht, er bekam ihn nicht mehr auf.
Ob Akane ihn umbringt, wenn er die Schuhe auseinander nimmt. Kasumi konnte ihm nicht mehr dabei zusehen. Sie schob seine Hände weg und begann sie Schlaufen zu lösen. Ranma lehne sie an das Treppengeländer und liess Kasumi machen. Als Kasumi fertig war, blickte sie fröhlich zu Ranma hoch und stellte fest, dass er eingeschlafen war. Vorsichtig zog sie ihm die Schuhe auch gleich aus. Doch danach erhob sie sich und sah ihn besorgt an „Was sollen wir mit ihm machen? Wir können ihn doch hier nicht so schlafen lassen" jammerte sie. Genma trat zu seinem Sohn „Ist schon gut, ich bring ihn rauf".
Er hob ihn hoch, es verlangte ihm einiges ab. „Verdammt ist der schwer" fluchte Genma. Zusammen brachten sie ihre Kinder ins Bett. Als beide aus den jeweiligen Zimmern traten, fingen sie leise an zu lachen. „Wie lange hast du das schon nicht mehr gemacht" Genma überlegte kurz und antwortete „Sicher schon sechs, sieben Jahre" Soun wurde nachdenklich „Ja, seit sie in der Pubertät sind, lassen sie uns nicht mehr, an ihrem Leben teilhaben" wieder fingen beide an zu lachen und liefen die Treppe runter.
