So gegen Abend wachte Akane auf. Verwirrt sah sie sich um. Sie war in ihrem Zimmer, aber wie war sie hier hergekommen. Das letzte woran sie sich erinnerte war, das sie mit Ranma, ins Taxi stieg. Er musste sie ins Bett gebracht haben. Obwohl sie nichts getrunken hat, fühlte sie sich leicht verkatert. Eigentlich hatte sie nur Kopfschmerzen. Sie zog sich aus dem Bett, und watschelte durchs Haus. Es war leer, wo waren nur alle. Sie betrat grad die Küche und rief nach Kasumi. Aber sie bekam keine Antwort. Sie machte den Kühlschrank auf und holte sich einen Saft raus.
Als sie die Tür wieder schloss, entdeckte sie einen Zettel. Er war in Kasumis Schrift geschrieben. Sie nahm ihn ab und ging zu einem Stuhl. Kurz legte sie den Zettel auf den Tisch, sie öffnete den Deckel der Flasche und stürzte den ganzen Inhalt in einem Zug runter. Dann setzte sie die Flasche auf dem Tisch ab und nahm die Notiz wieder in die Hand. „Akane. Wir sind zum Abendessen eingeladen worden. Da ihr beide so Müde wart, wollten wir euch nicht wecken. Essen steht im Kühlschrank. Wir werden spätestens um elf wieder da sein".
Akane hob ihren Blick, um auf die Uhr zu schauen. Es war erst sieben. Sie legte den Zettel zurück und ging wieder rauf. Sie war noch so müde, sie würde sich wieder zurück ins Bett legen. Sie griff nach der Klinke, da kam ihr eine Idee. Sie sah rüber zu Ranmas Zimmer. Ob er noch schläft. Sie schlurfte rüber und linste hinein. Er lag auf dem Rücken und schnarchte. Leise trat sie ins Zimmer, sie schloss die Tür hinter sich. Dann schlüpfte sie unter die Decke und schmiegte sich an ihn.
Es fühlte sich so schön an, bei ihm zu liegen. Seine Wärme, seine Haut auf ihrer. Sie seufzte zufrieden und strich ihm über die Brust. Die Erinnerungen der letzten nach, füllten ihre Gedanken. „Du hast schmutzige Gedanken" sie riss die Augen auf und sah in seine tiefen blauen Augen. Er lächelte auf diese dreckige Weise an. Dann schlug sie ihm auf die Brust „Halt die Klappe, Idiot" motzte sie. Er lachte und rollte sich auf die Seite. Er zog sie in seine Arme und legte seine Lippen auf ihre.
Schnell fanden seine Hände ihre Brust und streichelten diese. Dann zwängte er sich zwischen ihre Beine. Sie spürte die beule in seiner Unterhose. Akane unterbrach den Kuss und schob ihn zurück. „Was machst du da?" fragte sie ihn. Er sah sie verwundert an „Was immer du willst" raunte er anzüglich und küsste ihren Hals, dann fuhr er zu ihrer Brust. „Kannst du eigentlich nur an das eine denken". Er hob seinen Blick und sah sie fragend an. Das konnte sie doch nicht ernst meinen. Sie ist doch in seinem Schlafzimmer aufgetaucht. Sie hatte diesen verzehrenden Blick zuerst drauf und diese verräterische Röte, die er sehr Sexy fand.
„Wer ist denn bei wem im Schlafzimmer, nur in Unterwäsche bekleidet aufgetaucht" Er sah ihr direkt in die Augen. Da er jetzt wusste wie ihr BH funktionierte, musste er nicht einmal hinschauen. Er sprang auf und entblösste ihre Hügel. Aber Ranmas Blick fixierte immer noch ihren. Ihre Augen wurden gross. Sie hatte nicht einmal bemerkt dass sie nur Unterwäsche trug und sie hatte anderes im Sinn gehabt als das. Sie wollte eigentlich nur mit ihm kuscheln und die Zweisamkeit geniessen.
Aber jetzt hatte er sie geweckt. Er hatte das Feuer in ihr wieder entfacht. Schnell zog sie ihn runter zu sich, bevor er weiter reden konnte.
Sie lag zufrieden da und er schmiegte sich von hinten an sie. Seine Wärme und sein Duft hüllten sie ein. Sie hatten sich geliebt und jetzt lagen sie Löffelchen. Mit einen Blick auf die Uhr stellte sie fest, dass sie noch ganze zwei Stunden hatten. Und die würde sie voll und ganz auskosten, bevor sie gezwungen war sich wieder von ihm zu trennen. Akane schloss die Augen und konzentrierte sich nur darauf, ihn zu spüren und zu geniessen.
Er fing an mit ihren Fingern zu spielen, sie fand es eine komische Art von Zärtlichkeit, aber jede seiner Berührungen gefiel ihr. Dann spürte sie etwas, etwas Kaltes. Sie öffnete die Augen und sah auf ihre Hand. Sofort weiteten sich ihre Augen. Da war ein Ring, an ihrem Ringfinger. Einen Moment dachte sie, sie würde sich das nur einbilden. Sie blinzelte ein paar Mal und sah zu ihrer Freude, dass er noch da war.
Es war ein wunderschöner Ring, er hatte etwas spezielles, etwas altes. In der Mitte war ein in blau gehaltener Stein. Darum herum zierten ganz viele kleiner Steine den Ring. Er war nicht protzig oder angeberisch. Er war elegant. „Mein Urgrossmutter trug diesen Ring, dann meine Grossmutter, mein Mutter, jetzt trägst du ihn und eines tages, wird unserer Sohn ihn seiner Verlobten schenken" flüsterte er ihr liebevoll ins Ohr. Ihre Augen wurden feucht, aber sie hielt sich noch etwas zurück.
„Wieso gibst du ihn mir?" fragte sie gefasst. Er küsste sanft ihren Hals „Weil du meine Verlobte bist" dann noch ein Kuss „Weil ich will das alle das wissen. Das du mir gehörst" noch ein Kuss, aber diesmal auf ihre Schulter. „Weil es schon lange überfällig ist" und als letztes flüstere er an ihrer Schulter „Weil ich dich liebe". So jetzt war es geschehen, sie konnte die Tränen nicht mehr zurückhalten. Überglücklich schluchzte sie auf und warf sich ihm in die Arme.
Ende
