Sie konnte es nicht glauben. Hatte er das wirklich gerade gesagt. Nein, sie musste es falsch verstanden haben. Ihr Wunschdenken, hatte seine Worte so hingelegt, damit sie ihr gefielen. Also hackte sie nochmal nach. „Du magst mich als gute Freundin...oder?" Er sah sie ungläubig an. Wollte sie ihn verarschen oder quälen? Er fand beides nicht so lustig. Er rollte sich auf den Rücken, warf sich den Arm über die Augen und stöhnte laut auf. Oh nein, was hatte sie nur getan. Sie wollte nach ihm greifen und sich entschuldigen.
Dann fing er plötzlich an zu reden. „Ich finde das nicht komisch, wenn du mich also nur verarschen willst. Bitte ich dich, damit aufzuhören." Sie fing nervös an zu stottern. „Nein, bitte ich meine es ernst. Ich will doch nur Klarheit haben" sagte sie enttäuscht. Sie nahm sich vor, ihn nicht weiter zu belästigen. Sie drehte die Lampe ab und legte sich hin. Und dann durchbrach er die drückende Stille.
„Wenn du lächelst, geht die Sonne auf. Deine Augen wärmen mir das Herz. Irgendwie schaffst du es gleichzeitig, süß und sexy zu sein. Keine Ahnung wie. Dein Körper ist sehr schön und er ist anziehend. Ich mag alles an dir. Und gerade weil du nicht so wie andere Mädchen bist, mag ich dich. Stark, selbstbewusst, kampfbereit und ein bisschen tollpatschig und unbeholfen." Bei dem letzten musste er ein wenig lachen.
Nicht sein ernst oder? Akane war so durch den Wind. Was sollte sie davon halten? Konnte sie ihm glauben? Was wenn er sie nur reinlegen wollte? Aber da war ja immer noch, die Reaktion seines Körpers. Er hatte alles gesagt, was zu sagen war. Jetzt war es an ihr denn nächsten Schritt zu tun oder nicht. Er entfernte seinen Arm und drehte sich zu ihr. Sie schien, durch seine Gefühle für sie, in den Zwiespalt geraten zu sein. Er hatte sich eh schon zum Deppen gemacht und schlimmer konnte es auch nicht mehr werden. Also konnte er auch gleich seine Gedanken laut aussprechen.
„Weiß du wie schwer es für mich ist, jetzt nicht über dich herzufallen. Ich möchte dich schon die ganze Zeit küssen und stand auch schon ein paarmal kurz davor." Sie blickte erstaunt zu ihm auf. Dann überbrückte er den Abstand zwischen ihnen einfach und zog sie zu sich. Er war sicher, dass sie ihn jeden Moment von sich stoßen würde. Aber ihre Hände drückten nicht. Nein, sie schlangen sich um ihn. Und zogen ihn noch näher an sich heran. Überglücklich und motiviert rollte er sich auf sie. Er machte sich mit den Knien etwas Platz zwischen ihren Beinen. Bereitwillig gab sie nach und umschloss ihn. Der Kuss war atemberaubend.
Plötzlich strömte so eine wohlige Wärme durch sie und vernebelte ihr die Sinne. Sie stöhnte auf, als er es wieder an sie drückte und diesmal genau gegen ihre Mitte. Ihre Reaktion erfreute ihn. Er senkte sich sofort zu ihrem Hals. Sie fand es schön. Doch sie hatte plötzlich so ein verlangen nach ihm und suchte nach seinen Lippen im Dunkeln. Hungrig küsste sie ihn. Wow, Ranma war leicht geschockt von ihren energischen eingreifen. Oh ja, sie war nicht so wie andere Mädchen. Sie wusste was sie wollte und holte es sich auch ganz alleine. Er ging das Risiko ein und ließ seine Hand langsam unter ihr Top wandern.
Er erreichte zarte Rundung und legte seine Hand zuerst scheu darauf. Als er sah, dass sie ihn nicht wegstieß, packte er richtig zu. Da biss sie ihm in die Lippe. Erschreckt löste er den Kuss. Aber bevor er von ihr weichen konnte, zog sie ihn an seinem Zopf ruckartig runter. Ihre Nasenspitzen berührten sich und sie spürte seinen heißen Atem auf ihrem Gesicht. Er spürte wie sich ihre freie Hand, auf seine legte und sie bewegte. „Nicht so forsch Cowboy, versuch ein bisschen zärtlicher zu sein" raunte sie ihm zu. In seinen Augen leuchtete etwas auf. Er folgte ihren Anweisungen. Sie bog sich ihm entgegen und warf den Kopf nach hinten. Ein Stöhnen folgte auf das Nächste.
„So besser?" sagte er schmunzelnd. Doch statt ihm zu antworten stöhnte sie erneut auf. Dann zog er seine Hand weg und bevor sie protestieren konnte. Hatte er ihr Top hochgezogen und verwöhnte sie nun mit dem Mund. Das schien er auf Anhieb zu können. Er zog ihr das störende Top über den Kopf und sank wieder auf sie nieder. Ihre Lippen vereinten sich wieder einmal. Doch es schien jedes Mal anders zu sein. Sein warmer stählerner Körper rieb zum ersten Mal über ihren. Es fühlte sich so herrlich an. Doch es war ihr nicht genug, sie schlang ein Bein um seine Hüfte und zwang ihn runter auf sich.
Immer wieder keuchte er in den Kuss hinein. Es kostete ihn seine ganze Kraft, sich zurückzuhalten und sie machte es ihm mit ihren Handlungen nicht leichter. Sie krallte sich mit einer Hand in seinem Haar und mit der anderen in seiner Schulter fest. Er hingegen schickte seine Hand wieder auf erkundungstour. Er erreichte ihr Höschen, verweilte einen Moment am Bund. Dann ließ er sie rein gleiten. Seine Finger tasteten sich vorsichtig vor. Plötzlich bäumte sich Akane auf und stöhnte seinen Namen. Er ließ seine Finger, weiter ins feuchte vordringen. Zuerst dachte er, dass es ihr gefiel. Doch dann stoppte sie seine Hand und zog sie weg. „Nein" keuchte sie. Er war zwar etwas enttäuscht, aber es war schon okay.
Er war viel weiter gekommen, als er gedacht hatte. Er würde sich halt weiter mit ihr, auf den oberen Etagen vergnügen. Er näherte sich wieder ihren Lippen, doch bevor Ranma sie erreichte. „Ich will dich" keuchte sie schwer. Ranmas Augen wurden groß, er verstand nicht ganz, sie hatte ihn doch gestoppt. „Aber nicht so" beendete sie ihren Satz endlich. Als sie merkte, wie verwirrt er war, gab sie ihm eine Starthilfe. Sie hob ihr Becken seinem entgegen. Er griff nach den Saum, doch diesmal schlüpfte er nicht rein, sondern zog sie ganz aus. Sie konnte es kaum erwarten, bis er wieder bei ihr war. Also setzte sich etwas auf und zog ihn sofort wieder mit sich runter.
Plötzlich wurde es brennend heiß und sie hetzten. Als Akane nach seiner Shorts griff, stoppte er sie. Er zog ihre Hand wieder rauf, hauchte einen Kuss darauf und platzierte sie wieder an seiner Schulter. Er wollte nichts überstürzen, er wollte es richtig machen. Wollte dass es eine schöne Erinnerung wurde. Der Junge griff nach oben und drehte sachte an der Lampe. Er wollte sie sehen. Wollte es genießen und sehen wie sie es genoss. Das hoffte er zumindest. Er machte sich noch etwas Platz, indem er ihr Bein anhob.
Sie keuchte überrascht auf, als sie ihn an ihrem Eingang spürte. Er beugte sich runter und küsste sie, während er langsam in sie eindrang. Sie versteifte sich kurz und presste die Augen schmerzverzerrt zusammen. Er gab ihr diesen Moment und fing dann an sich zu bewegen. Sie entspannte sich wieder und keuchte laut seinen Namen. Er flüsterte ihren Namen, bevor er sie erneut küsste. Sie fühlte sich verdammt gut an. Wie sich ihre Wände um ihn schlossen. Er hätte sofort kommen können. Aber er hielt sich noch zurück.
Es war ein so zärtliches Zusammenspiele ihrer beiden Körper. Die Glut heizte stätig weiter und es knisterte immer lauter. Gegen Ende hatte die Leidenschaft wieder Oberhand gewonnen und es war kurz wieder hektisch. Dann verkrampfte sich ihr Körper und sie bäumte sich auf. Ihre Nägel krallten sich in seine Muskeln, als sie am Gipfel angekommen war. Wieder stöhnte sie seinen Namen.
Als sie in sich zusammen fiel, spürte sie diese warme Welle die sie ausfüllte. Sie öffnete die Augen und sah zu ihrem Geliebten hoch. Er atmete schwer und musterte sie genau. Seine tiefblauen Augen schienen in ihre Seele einzudringen, sie erzitterte unter ihm. Dann spürte sie seinen sanften Kuss. Seine Hand die ihre Wange entlangstrich. Dann hob er sich von ihr hoch und legte sich neben sie. Als ihr Kopf sich klärte und sie realisierte, was sie gerade getan hatte. Konnte sie nicht mehr aufhören zu lächeln. Sie schwang ihren Kopf zur Seite und blickte ihn an. Er erwiderte ihr lächeln und griff glücklich um sie und zog sie ganz nahe an sich.
Dann strich er mit seiner Nase an ihrer Wange hin und her. Es kitzelte sie und Akane kicherte süß vor sich hin. „Was machst du da?" japste sie fröhlich. Er schien einen Moment zu überlegen. „Hab mich nur gewundert, ob dir immer noch kalt ist?" Sie schlang die Arme lachend um ihn und zitterte gespielt „Wahnsinnig, ich sterbe gleich!" Glücklich und lachend zog er sie zu sich. Ihre Lippen fanden sich abermals.
ENDE
