Das Taxi hielt an und Ranma rüttelte seine Frau wach. Bei diesem Gedanken wurde er gleich wieder rot. Die ganze fahrt über hatten sie still nebeneinander gesessen und einfach die nähe des anderen genossen. Er hielt ihr die Hand hin und half ihr beim aussteigen. „Danke. Ranma ist das nicht dein zuhause?" sagte sie als sie aufblickte. Ranma kratze sich am Kopf. Er war sich nicht ganz sicher. Er war nur einmal hier gewesen und jetzt im dunkeln sah alles ganz anders aus. „Finden wir es raus" rief sie und lief los.

Dabei zog sie Ranma an der Hand hinter sich her. Sie war gespannt was drin auf sie wartete, doch vor allem trieb die Kälte sie an. Vor der Haustür drängte sie Ranma sich zu beeilen und schon flog die Tür auf. Doch bevor Akane auch nur einen Fuss rein setzten konnte. Wurde sie zurück gerissen und schwungvoll hochgehoben. Erschrocken klammerte sie sich in die schulter ihres Mannes und sah ihn erstaunt an. Er wurde rot um die Nase und überschritt die Schwelle. „Was siehst du mich denn so an? Ich mache die Regeln nicht" Dann lächelte sie süss und lehnte ihren Kopf gegen seine Schulter. Sie fand das Gefühl so schön, von ihm wie eine Prinzessin getragen zu werden.

Weil er nicht wusste, wo sieh hin wollte, noch wo genau sich welche Zimmer befinden, blieb er im Wohnzimmer stehen und sah auf sie nieder. „Ähmm also wo jetzt hin?" fragte er etwas verloren. Sie wollte sich zwar noch nicht trennen. Doch sie hatte keinen Grund, um diese Position weiterhin beizubehalten. „Du kannst mich jetzt runter lassen" gegen Ende des Satzes wurde sie immer leiser. Sie sah sich um und bemerkte die vielen kleinen farbigen Post-its. Sie lief in die Küche und sah das der Kühlschrank voll war. Unzwar mit vorgekochten Sachen. Dann folgte sie den Zettelchen weiter nach hinten. Sie öffnete das Zimmer und es überraschte sie sehr.

Es sah aus wie ein Dojo. Es kribbelte ihr in den Fingern, sie fühlte hier stimmte etwas nicht. Sie eilte wieder zurück und dir Treppe hoch. Ranma folgte ihr mit leichtem Abstand. Er fragte sich was sie wohl so dringend suchte. Sie machte im Bad das Licht an und eindeckte unzählige ihrer Kosmetikartikel. Das konnte doch alles kein Zufall sein. Dann kam sie als nächstes ins Schlafzimmer. Das Bett war frisch bezogen und es lagen rote Rosenblätter überall verstreut. Akane entdeckte zwei Koffer unter dem Bett, sie legte ihren Blumenstrauss und ihr weisses Täschchen auf dem Tisch ab. Rasch kniete sie sich runter, zog sie rasch raus und öffnete diese sogleich. Doch sie waren leer. Sie stand auf und drehte sich zum Kleiderschrank.

Sie streckte die Hand aus und verharrte einen Moment bevor sie ihn öffnete. Ranma stand ihm Türrahmen angelehnt und beobachtete das ganze. Dann zog sie ihn auf und ihr fiel die Kinnlade runter, denn die Meisten ihrer Sachen waren sorgfältig aufgehängt worden. Akane wurde rot und ballte die Fäuste. Okay jetzt war sie wütend, das erkannte er sofort. Zu oft hatte er sie so gesehen und spürte es wenn etwas nicht stimmte. Er stiess sich von der Tür ab und lief sofort zu ihr hin. Er wollte versuchen den schönen Abend zu erhalten. Er legte ihr die Hände auf die Schulter „Akane stimmt etwas nicht?"

Sie atmete tief aus und versuchte runter zu schrauben. Sie wollte ihn nicht anschreien und alles ruinieren. Also drehte sie sich erst zu ihm als sie wieder komplett ruhig war. „Ranma, sie haben uns reingelegt" sagte sie und liess ihren Kopf hängen. „Ich fühle mich gerade so blöd" Er verstand nicht und versuchte sie dazu zu bringen das sie ihn ansah. „Wie meinst du das?" „Sie haben alles geplant. Das vorhin war alles nur gespielt damit sie uns zur Hochzeit zwingen konnten" Er zog die Augenbraue fragend hoch. War das nicht etwas paranoid von ihr. Er konnte sich das gar nicht vorstellen. „Und wieso bist du dir da sicher?" Sie zeigte plötzlich auf denn Schrank.

Alle unsere Kleider sind hier und nicht nur das, sie wurden ordentlich aufgehängt. Unten der Kühlschrank ist voll mit vorbereitetem Essen und dein Kinderzimmer wurde zu einem Dojo umgeformt. Dafür braucht man mehrere Tage. Und da, sieh hin" rief sie und lief zum Schreibtisch und packte einen der Bilderrahmen. „Der stand in meinen Zimmer" Ihm klappte die Kinnlade runter. Er nahm ihr das Bild ab und setzte sich aufs Bett. Dann fing er laut an zu lachen. Und das nicht gerade kurz, er lachte und lachte und lachte. Oh je er hatte den Verstand verloren. Er atmete angestrengt aus und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und sah dann total fröhlich zu ihr hoch.

„Sie haben uns tatsächlich ausgetrickst" Sie beugte sich vor und legte ihm die Hand auf die Stirn. „Fieber hast du keins" sagte sie mehr zu sich selbst. Sie dachte drüber nach, was ihm sonst noch fehlen könnte. „Und wieso bist du kein bisschen wütend?" Er griff nach ihrer Hand und zog sie zu sich. Er drehte sich leicht und manövrierte sie aufs Bett. „Ist doch egal wie das Alles passiert ist. Wichtig ist nur, das wir es endlich hinter uns haben und wenn ich dich zitieren darf. Du gehörst nun endlich mir" Sie zuckte zusammen und errötete bei diesen Worten. Dann beugte er sich vor und küsste sie.

Sie krallte sich in sein Hemd und brauchte einen Moment um sich von dem Schreck zu erholen. Doch als sie seine Zärtlichkeit erwiderte, fingen die funken an zu fliegen. Es fühlte sich so richtig an sich ihm zu öffnen. Während seine Hände langsam und forschend ihren Körper nach unten strichen. Liess sie ihre Finger in seine Haare gleiten. Wie oft hatte sie sich vorgestellt mit ihren Händen durch seine Haare zu fahren und jetzt konnte sie das endlich. Sie liess sich immer weiter auf ihn ein und liess sich einfach fallen. Liess sich von ihm führen, nahm die Lust und Sinnlichkeit einfach in sich auf. Ihr Körper übernahm die Führung und fing an sich, den Händen ihres Liebsten entgegen zu strecken.

Ein Keuchen entwich ihr und unterbrach den Kuss, doch nicht ihr begehren. Ranma arbeitete sich gerade ihren Hals hinab. Akane beugte ihren Rücken so durch, das er Problemlos an alles ran kam. Ihre Augen waren halb offen und sie war so betäubt von seiner Liebe, das sie zuerst nicht realisierte was sie da sah. Eine Weile sah sie weiterhin nach oben und genoss seine Berührungen. Wieso hing da oben ein Bild von einer Frau?

Dann verkrampfte sie sich und schreckte hoch. „Aua verdammt Akane, das tut weh" rief er erschrocken. Sie hatte gar nicht bemerkt dass sie ihm fast die Haare ausgerissen hatte. Sofort entfernte sie ihre Hand und entschuldigte sich. Er fuhr sich mit der Hand über die schmerzende Stelle. Etwas trotzig sah er sie an. „Was ist denn jetzt?" Sie zeigte mit dem Finger nach oben. „Oh verdammt, wie kommt der Spiegel da rauf?" Ihre Alten kannten echt keine Grenzen, obwohl dieses kleine Detail mehr auf Nabiki zu deuten schien.