Akane ballte die Faust und ihre Stirn zog tiefe falten. „Dennen mach ich die Hölle heiss?" Ranma wieder sehr darum bestrebt, alles zu glätten legte seine Hand über ihre Faust und zog sie auf seinen Schoss „Morgen" sagte er und sie liess es zu und nickte bestätigend. „Wir sollten uns bettfertig machen" sagte sie und lief zum Schrank. Sie verkrampfte, als sie ein Negligee mit einem Post-it rauszog. Darauf stand (Viel Spass, Schwesterchen). Hatte den diese Nabiki überall ihre Finger drin. Schnell steckte sie es zurück und nahm etwas anderes raus. „Kann ich zuerst ins Bad?" fragte sie ihn. Mit einer Geste seiner Hand sicherte er ihr das zu.
Sie lief raus und keine zwei Minuten später kam sie zurück. Ranma setzte sich auf und sah das sie noch ihr Kleid trug. „Gefällt es dir so sehr, das du darin schlafen möchtest?" witzelte er. Zum ersten mal sah er, das sie sich nicht über einen seiner Witze aufregte. Nein, sie kicherte und lächelte. Überrascht lachte er mit „Natürlich nicht" sie drehte sich um und zeigte auf ihren Rücken. Der Reissverschluss war nur zum Teil offen. „Ich komm da nicht alleine ran" Er stand auf und trat hinter sie. In seinen Fingern kribbelte es vor verlangen.
Doch er hatte sich verkrampft. Verdammt, wo war der coole Typ von vorhin. Was war nur mit ihm los? Er schrie sich innerlich an. BEWEG DICH. Ihm wurde heiss und seine Hände fingen an zu zittern. Endlich lag dieses kleine Stückchen Metall zwischen seinen Fingern. Ganz langsam bewegte er es runter und enthüllte immer mehr von dem wunderbar glatten Rücken seiner Frau. Er war sich sicher, wenn er mit der Hand darüber streichen würde. Wäre es weich und zart. Kaum hatte er das Kleid bis unten geöffnet sprang er weg. Denn er konnte sich selbst nicht mehr vertrauen. Sie verschwand wieder. Ranma nahm sich vor sich umzuziehen, um sich abzulenken. Danach liess er sich nach hinten ins Bett fallen.
Akane kam schneller zurück als vermutet. Sie trug ein Nachtshirt. Es war schwarz und enganliegend. Es wurde durch zwei Spaghetti-träger gehalten und hatte unten wie auch oben Spitze. Etwas verlegen trat sie ans Bett und sah auf ihn nieder. Er verstand nicht sofort und sah sie nur erstaunt an. Aber dann endlich rutschte er zur Seite und machte platz für sie. Er war es nicht gewohnt, sich sein Bett mit jemand anderem zu teilen. Doch das würde er sehr bald müssen und er wusste jetzt schon das es ihm nichts ausmachen würde. Jetzt lagen sie etwas verkrampft nebeneinander. Akane wusste sie musste etwas unternehmen, sie wollte nicht steif daliegen. Sie setzte sich auf und sah ihn ernst an.
Sie konnte das, sie war nicht mehr das kleine scheue Mädchen. Nein, sie war eine starke selbstbewusste Frau. Sie musste nur einen Weg finden, diese auch herbeizurufen. Auch Ranma hatte sich mittlerweile aufgesetzt und sah sie aufmerksam an. „Ranma, wieso stellen wir uns so blöd an. Es ist schon mal passiert und wir sind jetzt verheiratet und sollten in der Lage sein, miteinander offen zu Reden, ohne Angst zu haben." Er spielte nervös mit seinen Fingern „Ich denke schon" Sie nahm wieder tief Luft und sprach es einfach aus.
„Können wir die Plätze tauschen, ich liege lieber an der Wand" Er sah verwundert zu ihr auf und lächelte „Klar doch" aber bevor sie tauschten, wollte er auch noch was loswerden. Er nuschelte etwas vor sich hin, so das er es nicht einmal selbst verstand. Akane hob mit ihren Fingern sein Kinn an lächelte ihn ermutigend an „Würdest du es mir zu liebe wiederholen" Wow wann war sie denn so süss geworden. „Ich hab Angst das du böse wirst" Akane schüttelte den Kopf „Okay,würdest, also könntest.
Ach ist egal. Gute Nacht" sagte er schnell und warf sich ins Bett. Akane fing an zu kichern und versuchte ihn am Arm wieder hoch zu ziehen „Willst du mir sagen, das der grosse Ranma Saotome Angst hat" sofort sass wieder aufrecht „Ich hab vor nichts und niemandem Angst" verkündete er und verschränkte die Arme vor der Brust. „Gut, dann kannst du mir ja endlich sagen, was du auf dem Herzen hast" Jetzt sah er plötzlich nicht mehr so mutig aus.
„Könntest du dir das Gesicht waschen" Erschrocken drehte sie sich nach hinten zu Spiegel. Nachdem sie ihr Gesicht abgetastet hatte, atmete sie erleichtert aus. Denn da war nichts. „Ich verstehe nicht ganz" fragte sie nach. „Du siehst richtig hübsch aus" sie wurden beide etwas rot. Doch das erklärte ihr immer noch nicht, worauf er hinaus wollte „Aber ich mag dich lieber, ohne dieses ganze Zeug im Gesicht" Total überrascht von seinem Geständnis, beugte sie sich vor und gab ihm einen kleinen Kuss. Doch bevor er reagieren konnte, war sie schon aufgesprungen und davon gerannt.
Etwas scheu kam sie wieder um die Ecke gelaufen und kletterte aufs Bett und dann direkt über ihn auf ihre Seite. „So besser" fragte sie bevor sie sich ins Kissen sinken liess. „Jetzt siehst du wieder aus wie mein Mädchen" er wollte ihr in nichts nachstehen und beugte sich über sie. Voller Freude nahm sie seine liebe entgegen. Doch sie wären nicht unser Liebstes Chaospärchen, wenn alles glatt laufen würde. Ranmas Zopf verfing sich in einem ihrer Ohrringe.
Sie lachte während sie versuchte es wieder zu trennen. Sie hatte ganz vergessen diese abzunehmen. Ranma jedoch liess sich nicht stören und befasste sich mit ihrem Hals. Seine Fransen kitzelten sie und sie kicherte fortwährend. Als sie seine Haare endlich aus ihrem Schmuck befreit hatte, versuchte sie ihn zu einer ganz kurzen Unterbrechung zu bewegen. „Ranma reichst du mir mal das Täschchen, das auf dem Tisch liegt" er griff schnell danach und reichte es ihr.
Und sofort waren seine Lippen wieder auf den ihren. Was war den nur in ihn gefahren. Als sie sich abwandte, schlug er einfach eine andere Richtung ein und knabberte an ihrem Ohr. Akane öffnete den Verschluss und legte die Ohrringe rein. Plötzlich verkrampfte sie sich und zog etwas aus der Tasche. Etwas das sie total vergessen hatte. Ranma merkte ihre Veränderung und blickte auf. Er setzte sich auf und nahm ihr das Stäbchen ab. Wieder fing er an zu lachen „Ich glaube du schuldest deinem Vater eine Entschuldigung." Unfassbar sah sie ihn an und dann drang etwas von ihrem alten ich durch. Denn sie schlug mit ihrer Faust auf ihn ein.
„Dass ist alles deine Schuld und du findest es noch lustig" er warf das Ding weg und griff nach ihren Fäusten und fixierte sie oberhalb von ihrem Kopf. Er sah ihr tief in die Augen und strich ihr mit seiner freien Hand über die Wange. „Jetzt lachst du noch, aber warte, bald wirst du es bereuen, wenn ich kugelrund und vollgepumpt mit Hormonen bin" Ranma beugte sich runter und gab ihr einen Leidenschaftlichen Kuss, nur um sich dann wieder loszureissen. Schwer atmeten sahen sie einander an. Akane sah ihn trotzdem leicht verstimmt an, während sich in seinen Augen nur sein Begehren widerspiegelte.
„Ich bereue nichts und würde es jederzeit wieder tun" Unfassbar wie dreist er war. Doch ihre Miene hellte sich auf, Erleichterung erfüllte sie und endlich entspannte sich ihr Körper wieder. Er war ihr also nicht böse und das war das wichtigste. Jetzt liess er endlich wieder ihre Hände los. „Und ausserdem finde ich die Vorstellung schön, das bald eine kleine Akane, mit ihren kleinen Füsschen durchs Haus tobt" Akane erkannte ihn kaum wieder. Seit wann war den er Feuer und Flamme für Nachwuchs. Doch sie wollte die liebevolle Atmosphäre nicht stören und liess sich darauf ein.
„Wieso bist du dir so sicher, das es nicht ein kleiner Ranma wird?" Ihm gefiel dieses spielerische, das grad zwischen ihnen geschah. Neckisch zwinkerte er ihr zu und sie musste über sein komisches verhalten schmunzeln „Weil dein Vater mich vorgewarnt hat. Das die Tendofrauen seit Generation nur Mädchen zur Welt bringen". Ihr Gesicht verzog sich „Eeewwwwiiiieeee. Können wir jetzt bitte nicht über meinen Vater reden." Ranma lachte und küsste seine frisch Angetraute.
Das Band zwischen ihnen schien nie stärker gewesen zu sein. Die Liebe durchflutete sie und fortwährend flog ein Stoffstück nach dem anderen durch die Luft. Ihr Körper fing an zu brennen und das Knistern zwischen ihnen wurde immer lauter. Doch bevor er zu weit ging und sich in ihr verlor, musste er ihr unbedingt noch etwas sagen. Mühsam trennte er sich von ihr „Ich Liebe dich. Ich Liebe euch beide" Von Glück erfüllt zog sie ihn sofort wieder zu sich runter.
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ENDE
