Kapitel 8

Post Scriptum: Worin wir das Ergebnis bewerten

Severus platzte gerade rechtzeitig in sein Labor, um den Weckerzauber zu hören, der anzeigte, dass er die Kugelfischaugen in den großen Kupferkessel zugeben musste, der in der Mitte des Raumes köchelte. Er fügte die Augen hinzu, rührte viermal im Uhrzeigersinn und einmal dagegen, reduzierte die Hitze ein wenig und stellte den Wecker für den nächsten Schritt, ehe er seine anderen Tränke überprüfte. Er hatte eine Bestellung für eine weiterentwickelte Kur gegen Griselkrätze von St Mungo, eine weitere Bestellung eines privaten, gut zahlenden Kunden für einen nicht süchtig machenden Schlaftrank, zwei experimentelle Tränke zur Prüfung für die Weasleyzwillinge und eine Standuhr, die er auf Anfrage des Mysteriumsabteilung auf Flüche und dunkle Magie überprüfen sollte. Kurz gesagt, er war glücklich ausgelastet, aber er hatte sich dennoch die Zeit genommen, in die Winkelgasse zu gehen, um seine Bestellung bei dem Juwelierkobold in der Horizontgasse gleich neben der Winkelgasse abzuholen.

Wie üblich schien alles in Ordnung zu sein, und er löschte die Lichter, als er wieder hinausging. Manchmal fühlte er sich immer noch, als sei alles nur ein Traum, sein neues Leben, das er vier Jahre nach dem Ende des Krieges lebte. In seinem eigenen Cottage im Norden von Dorset sein eigenes Unternehmen zu führen, weit weg von einem tausend Jahre alten Schloss in den Tiefen Schottlands, das mit hohlköpfigen Kindern gefüllt war.

Nach dem Fall des Dunklen Lords war er noch zwei Jahre in Hogwarts geblieben, dann hatte er sein eigenes Unternehmen mit Zaubertränken und magischer Beratung begonnen. Zu seinen ersten Klienten gehörten die Weasleyzwillinge, und mit ihrer Nachfrage nach Tränken und Forschungsideen konnte sein Geschäft starten; ihre Bestellungen brachten eine Menge Gold in sein Verlies. Das erste Jahr, in dem er auf sich alleine gestellt war, war schwierig gewesen, aber er hatte es dennoch geschafft, ohne Schulden zu machen.

Als er die Tür hinter sich schloss, holte er tief Luft und schaute über den Hof, während er die kleine Schachtel in seiner Tasche anfasste. Es fühlte sich surreal an, dass all dies sein war. Das Hauptgebäude des Cottage flankierte auf der einen Seite das Labor, das einst eine Garage bzw. ein Klohäuschen gewesen war, und ein weiteres Gebäude auf der anderen Seite wurde derzeit nicht genutzt, war jedoch einmal als Lager und Gästehaus in Gebrauch gewesen. Alle drei Gebäude waren weiß verputzt und hatten Schieferdächer und dunkelbraune Fensterrahmen und Türen. Fliederbüsche und verschiedene Blumen säumten die Beete neben den Häusern; ein Kiesweg verband die drei Eingänge miteinander, und eine Rasenfläche streckte sich zwischen den Gebäuden bis zum anderen Ende seines Besitzes aus, der von einer alten Hecke begrenzt wurde. Mit einiger Hilfe von Pomona und zu seiner Überraschung auch von Longbottom hatte er an der Seite des Laborgebäudes einen Tränkegarten angelegt.

Während er die wenigen Schritte zum Haupthaus ging, wirbelten seine Gedanken zu der Zeit im Manor und direkt danach zurück, dem Anfang seines neuen Lebens.

Albus war etwas verärgert gewesen, um es gelinde auszudrücken, als Severus verkündet hatte, dass der Dunkle Lord tot und verschwunden war. Severus hatte es einfach bei der Antwort auf eine Frage wegen der Verstärkung der Sicherheit in Hogwarts während einer Kollegiumsbesprechung vor Beginn des Schuljahrs erwähnt, direkt nach ihrem Wochenende im Manor.

Es war Minerva, die diese Frage aufgebracht hatte. „Aber was ist mit den Hogsmeadewochenenden, Albus? Da sind Todesser unterwegs. Sicher brauchen die Schüler etwas mehr Schutz als zwei begleitende Lehrer?"

„Warum in aller Welt, Minerva?", hatte Severus eingeworfen.

Sie sah ihn an, als sei ihm ein zweiter Kopf gewachsen, oder als hätte sich ein Truthahn auf seinem Kopf niedergelassen. Oder sonst so etwas. „Du-weißt-schon-wer, Severus."

Er hob ihr gegenüber eine Augenbraue und nippte an seinem Tee. „Nein, tatsächlich weiß ich es nicht. Er ist weg und wird nie wieder zurückkehren. Die Todessers sind in den Händen der Auroren."

Im Zimmer brach Chaos aus, seine Kollegen schrien Fragen, lachten, weinten oder glaubten ihm einfach nicht. Albus gehörte zufällig der letzten Kategorie an. Am Ende akzeptierte der alte Bock seine Worte erst als die Wahrheit, nachdem er Kingsley um Bestätigung gefragt hatte.

Severus hatte es außerdem geschafft, bestätigt zu bekommen, dass ein möglicher Horkrux über das Wochenende in Hogwarts zerstört worden war. Offensichtlich hatte in einem selten genutzten Korridor im siebten Stock eine kleine Explosion stattgefunden, und die Elfen konnten ein funkelndes Diadem aus einem Raum holen. Es glänzte hell, aber einige Zauber bestätigten, dass es kürzlich tatsächlich als Behälter für einige sehr dunkle Zauber genutzt worden war, aber nicht länger verunreinigt war. Albus war sehr überrascht gewesen, es zu sehen, und bestätigte, dass es Rowenas altes Diadem war, und es wurde neben Godrics Schwert im Büro des Schulleiters deponiert.

Seine Gedanken schweiften zu Hermione, als er durch die große, ländliche Küche eintrat, in der Winky alles gesäubert und auf Hochglanz poliert hatte. Die Elfe hatte sich ihm angeschlossen, als er Hogwarts verließ, und gesagt, sie habe beschlossen, dass er ihr neuer Master sei, und das war es dann. Er hatte festgestellt, dass sie bei der Pflege des Tränkegartens hilfreich war, und auch dabei, ihn daran zu erinnern, regelmäßig zu essen, auch wenn er sich über ihre Unterbrechungen beschwerte.

Hermione war nach dem Krieg einige Monate gereist, zuerst eine Reise zu ihren Eltern nach Australien und dann mit Harry durch Zauberereuropa.

Es hatte Briefe gegeben. So viele Briefe. Zuerst war er skeptisch gewesen, da die Erinnerung an sie als Schülerin noch ein wenig zu frisch gewesen war, und er angenommen hatte, sie fände draußen in der realen Welt, weg von Hogwarts, jemanden, der ihrer würdiger war. Als sie nicht ins Wanken gekommen war, hatte er zögernd der völligen Vernarrtheit nachgegeben, die er seit jenem Sommer entwickelt hatte. Es war furchterregend und beglückend und gänzlich neu für ihn, wie sich Gedanken an sie bei jeder unpassenden Gelegenheit bei ihm einschlichen. Als er sich die Gefühle selbst eingestand, öffnete er ebenfalls eine Tür für all diese alten Ängste, Unsicherheiten und Zweifel, die ihn verfolgten und ihm sagten, dass er nie gut genug sein würde, dass sie ihn verlassen würde, dass er sie nie glücklich machen könne.

Glücklicherweise schafften diese Gedanken es nicht, genügend Zugkraft zu entwickeln, dass er etwas Dummes anstellte, wie er es zu tun gepflegt hatte. Hermione hatte ihm ein Armband geschickt, das sie in einem magischen Laden in Florenz gekauft hatte. Es war ein simples, schwarzes Lederband mit einem Silberfaden, der ein beinahe keltisches Knotenmuster bildete, und sie besaß die andere Hälfte des Paares, obgleich ihres braun statt schwarz war. Wenn der Träger eines der Armbänder an die Person dachte, die das andere Armband trug, und es dabei mit der Hand berührte, erwärmte sich das Armband, sofern die Gefühle positiv waren. Es war nie länger als ein halber Tag vergangen, ohne dass eines der Armbänder sich erwärmte und den anderen zu einer ebensolchen Erwiderung veranlasste.

Das Cottage besaß eine gute Größe für ihn, für sie beide. Die Hälfte des Erdgeschosses nahm das Wohnzimmer ein, in dem er innerhalb kurzer Zeit deckenhohe Bücherregale eingebaut hatte, während sich in der anderen Hälfte die Küche, ein Lagerraum und ein kleines Bad befanden. Die Decke des Wohnzimmers dehnte sich nach oben bis zu den Tragbalken des Daches aus; die Schlafzimmer und ein größeres Bad lagen über der Küchenhälfte. Die Treppe führte vom Wohnzimmer aus nach oben und endete auf einem kleinen Innenbalkon, der auf das Wohnzimmer hinaussah. Er rief nach Winky, ihm Tee zu bringen, während er sich mit einigen Tränkejournalen in seinem Lieblingssessel niederließ, kehrten seine Gedanken jedoch immer wieder zu der Hexe zurück, die ihn so gefangen hielt, und seine Finger griffen immer wieder zu der kleinen Schachtel in seiner Tasche.

An Weihnachten hatten sie sich zum ersten Mal wieder getroffen. Er hatte sich fürchterlich unbehaglich und unsicher wegen allem gefühlt. Briefe waren eine Sache, aber die Distanz hatte seinen Unsicherheiten Zeit gegeben, sich wieder einzuschleichen. Er hatte damit gerechnet, sie erst nach den Feiertagen zu sehen, da sie im Fuchsbau und mit ihrer eigenen Familie beschäftigt war, aber da war sie und stand nach der Abfahrt der Schüler in die Ferien an einem frühen Sonntagmorgen in der Großen Halle. Sie strahle, als sie ihn erblickte, und rannte fast die Halle hinunter zum Lehrertisch, bevor ihre Schritte vor dem Podium langsamer wurden, und er konnte dieselben Unsicherheiten in ihren Augen widerspiegelt sehen. Ohne darüber nachzudenken, sprang er auf und ging ihr entgegen und riss sie in einer festen Umarmung in dem Moment an sich, als sie sich auf die Zehenspitzen hob, um seine Lippen zu erreichen. Er verlor sich in dem Kuss, bis er Hoochs Pfiffe hörte, und ließ wieder los, um seine Kollegin böse anzustarren. Glücklicherweise war sonst niemand da, und Hooch grinste nur und zeigte ihnen beiden einen gehobenen Daumen, ehe Severus Hermione hinunter in seine Wohnung, weg von seinen neugierigen Kollegen führte.

„Ich bin zuerst hergekommen", gestand sie und lächelte ihn am. „Ich habe dich vermisst, Severus."

Wieder küsste er sie und war sprachlos. Nie zuvor war jemand als Erstes zu ihm gekommen oder hatte ihm gesagt, dass er ihn vermisste.

In dieser Nacht blieb sie bei ihm in seinem Bett, wenn auch zwischen ihnen nichts passierte. Dennoch war es schön gewesen, sie dazuhaben und mit ihr einige Mahlzeiten in der Abgeschiedenheit seiner Wohnung teilen zu können, ohne unter der Kontrolle des Schulleiters, der Stellvertreterin und all der anderen neugierigen Wichtigtuer zu stehen. Am nächsten Tag reiste sie nach dem Frühstück wieder ab, um ein paar Tage bei ihren Eltern zu verbringen.

Für den Heiligabend waren beide zusammen mit einigen anderen aus dem Orden wie Kingsley, Tonks, Albus und Minerva zum Abendessen in den Fuchsbau eingeladen worden. Es war etwas mühsam gewesen, ihr neugefundenes … was immer es war … vor den anderen zu verbergen, doch keiner von ihnen wollte die prüfenden Blicke von Molly Weasley oder Minerva oder Albus. Die Zwillingen wackelten ihnen gegenüber synchron mit den Augenbrauen, Luna lächelte und gratulierte und Tonks grinste und hob den Daumen, aber diese Gesten waren zu seiner Überraschung sowohl echt als auch nicht gänzlich unwillkommen.

Er stahl sich einen Kuss, als sie zum Haus ihrer Eltern aufbrach. Sie hatte den Weihnachtstag mit ihnen verbracht, und daher hatte er ihr bereits ein Geschenk gegeben, als sie sich in Hogwarts gesehen hatten.

Minerva hatte ihn während des Weihnachtsessens am nächsten Tag beiseite gezogen, aber zu seiner Überraschung nicht, um ihn zu beschimpfen. Sie hatte ihm eine Umarmung aufgezwungen und gesagt, dass sie sich für ihn freute — für sie beide —, und dass er dies besser nicht verpatzen solle, oder sie würde für die nächsten paar Jahre überall auf seinen Roben Fell verlieren. Albus sagte gar nichts. Die extragroße Tüte Muggelsüßigkeiten, die er für den Schulleiter gekauft hatte, hatte sicher dazu beigetragen, den alten Zauberer abzulenken.

Nach dem Essen war er in seine Wohnung zurückgekehrt, darauf erpicht, es sich mit der neuesten Ausgabe des Zaubertränke-Monatsmagazins und einem Schwenker mit Lucius' Feuerwhisky bequem zu machen. Etwa eine Stunde später wurde er von einem Klopfen an der Tür gestört. Zu seiner Überraschung war es weder Minerva noch Hooch noch Pomona, die ihn baten, an ihrem traditionellen Weihnachts-Trinkspiel teilzunehmen. Stattdessen stand Hermione da und kaute nervös auf ihrer Unterlippe.

„Ich habe meinen Eltern gesagt, dass ich im Fuchsbau eingeladen sei, und ich habe den Weasleys gesagt, ich wolle an Weihnachten zu Hause bleiben", gab sie zu, gerade bevor er sie in einer erdrückenden Umarmung einfing.

Er runzelte die Stirn. „Warum solltest du das tun?"

Sie schubste leicht gegen seine Brust, um ihn besser ansehen zu können. „Natürlich, um bei dir zu sein? Mit wem sonst sollte ich mein Weihnachten verbringen wollen?"

Den Rest des Weihnachtstages hatten sie vor dem Feuer verbracht, gelesen, geredet und einfach die Nähe genossen. Für Severus war es so nahe an perfekt gewesen, wie er es noch nie erlebt hatte. Sie hatte ihm einige Tränketexte aus Italien zusammen mit einem neuen Forschungsjournal geschenkt, und er hatte ihr eine Kette mit einem Smaragd in Silberfassung überreicht.

Sie war ein paar Tage in seiner Wohnung geblieben, und langsam entwickelten sie ihre physische Beziehung weiter, aber zu seiner Überraschung war er zufrieden mit den Küssen und der Art, wie sie nicht widerstehen konnte, ihn zu berühren, wann immer es möglich war, statt zu schnell zu mehr zu drängen. Es war überraschend intim, wie sie ihre Füße auf seine Schenkel legte oder ihn im Vorbeigehen auf die Wange küsste oder sich an ihn lehnte, wenn er nahe bei ihr stand.

Severus sah von der neuesten Ausgabe des Zaubertränke-Monatsjournals auf, als sich die Tür seines Cottages mit etwas mehr Wucht als unbedingt nötig öffnete und wieder schloss. Sein Grinsen verbreiterte sich zu einem halben Lächeln, als er ihr zorniges Gemurmel hörte, während sie ihre Arbeitsroben und ihre Tasche ablegte.

„… kannst du dir das vorstellen! Nein, Mr Winkles, ich werde keinen Test billigen, in dem der Wasserversorgung des Ministeriums lebende Newts zugefügt werden, nur um die Leute zu erschrecken! Oh, hallo Severus." Sie sah ihn im Sessel und ging zu ihm, um ihn auf die Nase zu küssen. Er streckte eine Hand nach ihr aus.

„In der Tat. Es hört sich an, als sei dein Tag ein wenig ereignisreicher als meiner gewesen."

Hermione lächelte, küsste ihn wieder auf die Wange und brachte sein Herz zum Schwellen. „Bist du mit der Bestellung für Frankreich fertig?"

„Ja, ohne Probleme."

Wieder tastete er nach der kleinen Schachtel in seiner Tasche. Sie war perfekt, und er war nervös.

„Severus?"

„Hm?" Er erhob sich aus dem Sessel, umfing sie in einer Umarmung und beugte sich zu einem Kuss zu ihr als Ablenkung für einen von ihnen oder alle beide.

„Du hörst mir nicht zu! Was ist das in deiner Tasche?"

Er holte tief Luft.

In jenem Jahr hatten die Malfoys zu Neujahr einen großen Ball veranstaltet, da sie ihre Freiheit von dem Despoten feiern wollten, der ihr Heim und ihr Gringottsverlies so lange übernommen hatte. Mehr als dreihundert Gäste waren geladen, darunter der komplette Weasleyclan und die gesamte Hogwartsbelegschaft, aber Severus hatte nur Augen für seine Hexe, die in einem grün-goldenen Kleid gestrahlt hatte. Am Ende des Abends bestand bei niemandem mehr Zweifel, dass Hermione Granger seine Hexe war. Außer für den gelegentlichen Ruf der Natur war sie ihm nicht von der Seite gewichen, und der Kuss, den sie getauscht hatten, als die Uhr Mitternacht schlug, war keineswegs keusch gewesen.

Er hatte erwartet, dass sie weiterhin reisen würde, aber stattdessen war sie ein paar Wochen lang bei ihm geblieben, als das Schuljahr begonnen hatte, und hatte gesagt, nach der Wette im Park schulde sie ihm zwei Wochen Korrekturen. Kingsley und Lucius waren ebenfalls wegen eines Praktikums bei der Abteilung für magische Strafverfolgung im Untersuchungs- und Nachforschungsbereich an sie herangetreten, und daher zog sie in eine winzige Wohnung in der Nähe der Winkelgasse und begann im Februar zu arbeiten.

Eineinhalb Jahre machten sie weiter, bis er Hogwarts verließ, und sie beide in das Cottage zogen, das er gekauft hatte. Nach ein paar Monaten war sie vom Praktikum auf eine Juniorstelle im selben Bereich befördert worden, aber jetzt, nach dreieinhalb Jahren, schien sie von ihrer Stelle und dem Mangel an Weiterentwicklungsmöglichkeiten die Nase voll zu haben.

Er zuckte zusammen, als die Schachtel aus seiner Tasche fiel. Dies war nicht geplant, überhaupt nicht. Nach einem heroischen Hechtsprung, um sie zu fangen, ehe sie sich öffnete, befand er sich direkt vor ihr und stemmte sich auf ein Knie hoch. Was sollte er jetzt sagen? All seine sorgfältig einstudierten Worte waren ihm plötzlich entfallen.

„Hermione, du bist das Licht meines Tages. Dein Lächeln ist der Grund, dass ich am Morgen aufstehe. Mit dir zu leben ist mehr, als ich mir jemals erträumt habe, trotz der Haare im Abfluss, der Art, wie du die Bettdecke an dich reißt und auf jeder möglichen Fläche halb gelesene Bücher liegen lässt. Ich wünsche mir … ich will den Rest meines Lebens mit dir verbringen. Würdest du … willst du meine Frau werden?"

Als er erwähnte, dass sie die Decke an sich riss, hatte sie Luft geholt, um zu protestieren, aber dann wechselte ihr Gesichtsausdruck zu einem vollen Lächeln. „Ja, ja, Severus! Nur du. Immer nur du."

Zittrig atmete er aus, während er sich erhob und ihre Hand in seine nahm. Die Schachtel öffnete sich leicht und zeigte den Platinring darin, der in der Mitte einen Diamanten und kleine Smaragde entlang der Schiene trug. Mit großen Augen sah sie zu, wie er den Ring auf ihren Finger schob, und dieser sich in der Größe an sie anpasste.

„Ich liebe dich, Hermione Granger." Seine Lippen suchten ihre zu einem süßen Kuss. Er war immer noch so beglückend wie beim ersten Mal.

Mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht sah sie zu ihm auf, und ihre rechte Hand schob sich in sein Haar. „Ich liebe dich, Severus. Immer."

Dann lächelte er, ein echtes Lächeln, und verschlang seine Finger mit ihren. Was immer das Leben ihnen bescheren würde, von diesem Punkt an würden sie ihm zusammen entgegentreten.

Anmerkung der Übersetzerin

Vielen Dank allen Leserinnen und Lesern, die dieser Geschichte bis zum Schluss treu geblieben sind. Ich freue mich, dass so vielen von Euch diese "Crackfic" gefällt, über die vielen Favoriteneinträge, Empfehlungen und Kommentare und gebe das positive Feedback mit großem Vergnügen an die Autorin weiter. Danke!

Bleibt alle gesund!