Boris sprach aufgeregt mit dem Mann im Schatten. „Ich will diesen verdammten Tyson endlich aus dem Verkehr ziehen. Immer ruiniert er meine Pläne! Und ich will Kai wieder unter meiner Kontrolle haben, nur dann wird mir Voltaire verzeihen." „Keine Sorge Alter wir werden es schaffen. Ich konnte Tyson bei der WM ausreichend beobachten, studieren und bin mir sicher seinen Schwachpunkt zu kennen. Nun werden unsere Pläne endlich in Erfüllung gehen! Wir werden die bestrafen, welche sich unserer Kontrolle entziehe." sprach der Mann mit den Habichtaugen ernst zu seinem Partner. Seine grünen Augen leuchteten böse dabei. Boris sah seinen Partner lange an und sprach danach in sein Handy. Er ließ seine Mitarbeiter seinen Notfallplan holen und vorbereiten. Der Sieg von Kai hatte ihn erschreckt, jedoch glaubte er immer noch fest an seinen eigenen Sieg. Irgendwie musste er doch diese Gruppe Jugendlicher schlagen können. Immerhin war er lange genug auf der dunklen Seite der Welt um gute Kontakte zu haben. Er würde vorbereitet sein für den Fall, dass seine BEGA scheitern würde.

Daichi lag noch immer auf dem Boden in einer dunklen Ecke von Boris Tribüne. Er strengte sich sehr an sich ruhig zu verhalten und dabei die Lippen der beiden Männer zu sehen. Jedoch verstand er kein Wort und der Klang dieser Sprache hörte sich auch seltsam an. /Mann können die nicht lauter, deutlicher in japanisch sprechen? Der andere Mann sieht Boris wirklich sehr ähnlich./
Langsam zog sich der andere Mann in den Schatten zurück. Dabei fehlte nur noch wenige Millimeter und er wäre an Daichis Bein gestoßen. Dieser zog scharf aber leise die Luft ein. /Wenn der Typ auf mich darauf tritt garantiere ich für nichts. Ich hasse es, dass wegen meiner Größe mich alle übersehen/Der Mann stieß wirklich mit dem Fuß gegen den am Boden liegendem Jungen, jedoch beachtete er das nicht mehr weiter. Daichi dagegen stand kurz vor der Explosion, das hatte weggetan.
Tysons POV:
Dieses Match mit Garland werde ich schnell hinter mich bringen. Ich will nur noch raus aus dem Gebäude. /Nun werden wir mit Boris endlich abrechnen können. Dank Kai und seinem Sieg haben wir jetzt gute Chancen zu gewinnen/ „Ich werde gegen dich und deinen seltsamen Prinzipen gewinnen und du wirst sehen was für eine Art Typ dein Boss ist!" rief Tyson und zeigt dabei mit dem Finger auf Garland. /Ich hoffe nur, dass da ganze ein faires Spiel wird. Er scheint nicht böse, sondern nur entschlossen zu sein. Wir müssen unbedingt gewinnen. Es muss ein für alle Mal Schluss mit Boris und seinen Spielchen sein. Und ich könnte Kai nie wieder in die Augen sehen, wenn wir heute verlieren würden./Sein Blick viel auf das Armband, zwei der vier Steine leuchteten und dies beruhigte ihn etwas.
„Nun beginnt das Match Tyson gegen Garland! Die G-Revolution müssen gewinnen um dieses Tunier für sich entscheiden zu können!" rief Jazzman in sein Mikrofon. „3-2-1, Let it rip!Und die zwei Bleyds krachten gegeneinander!" Es wurde ein recht kurzes aber heftiges Match. Doch seine Teamkameraden unterstützen ihn mit Worten und Anfeuerungsrufen. „Das Beattel ist vorbei!Nun gibt es also einen Gleichstand beider Teams!" sagte der Ansager. Es entstand eine kurze Pause, währendessen sagten die Organisatoren, dass es zwei Tage Pause geben würde. Um das Stadium wieder her zu richten und einen gegeineten Spieler auszuwählen.
Müde und erschöpft gingen die Jungs und Hillary in Richtung Ausgang und Dojo. Jeder hing seinen Gedanken nach und sie spürten nicht, dass sie beobachtet und verfolgt wurden.

Währenddessen im Krankenhaus:
„Was haben wir hier Kollegen?" fragte der Arzt in der Notaufnahme. „Erneut einen dieser verrückten Beyblader. Er scheint ähnliche Verletzungen wie der rothaarige zu haben. Jedoch ist sein Kreislauf sehr geschwächt und er hat mehrere tiefe Wunden." Antwortete der Sanitäter als sie in der Notaufnahme angekommen waren. Gleichzeitig hängten mehrere Schwestern einen Monitor und diverse Kabel an. Dabei zogen sie die grüne Decke Vorsicht heraus, auch diese hatte Blutflecken. „Wir können mit Sicherheit sagen, dass er eine Gehirnerschütterung hat, ebenso reichlich Blut verloren und stark erschöpft ist. Wir wurden darauf hingewiesen Decke bei dem Jungen zu lassen und auch die Kette." Meinte der Sanitäter beim Verabschieden. Kurze Zeit später wurde diese über Kais Beine gelegt. „Dr. Himazou, sie werden dringend auf Station gebraucht!" rief einen jüngeren Arzt mit blonden Haaren, dem älteren Herren zu. Damit verließ Dr. Himanzou das Zimmer und der Assistenzarzt trat näher an das Bett. „Hallo Kai, ich bin fast sicher du würdest mich nicht einmal erkennen, wenn du bei Bewusstsein wärst. Doch mein Boss möchte sicherstellen, dass du nicht erneut seinen Sieg durchkreuz. Aber es scheint als ob wir Brooklyn gut genug trainiert hätten, dass du so schnell nicht wieder zu dir kommst. Was für eine interessante Kette du hast. Diese werde ich mitnehmen immerhin ist sie schön genug um es zu Geld zu machen." Dabei starrte Dr. Mequrea den Jungen mit bösen, dunkeln Augen an. Und erhöhte die Dosis des Beruhigungsmittels. Als er Hand an die Kette legte, zuckte er plötzlich zusammen ein heißer scharfer Schmerz durchzuckte ihn. „ Verdammt, was ist das!" rief er überrascht. Mit deutlich mehr Kraft und Entschlossenheit packte er erneut zu. Er versuchte die verkrampfte Hand an der Kette zu lassen, doch die Schmerzen wurden fast unerträglich. Trotz Kraft und Schmerzen zerrte er an ihr, aber dieses verflixte Ding bewegte sich keinen Zentimeter. Da ging plötzlich die Tür auf und Dr. Himanzou kam erneut herein. „Was machen Sie da? Sie haben mich angelogen, auf der Station war nichts passiert!" rief er sehr aufgebracht. „ Wir werden den Jungen ins gleiche Zimmer legen, wie der orangehaarige mit ähnlichen Verletzungen. Zudem sagte mir dieser Mr. Dickenson, dass die beiden sich kennen. Vielleicht wird es sich für den Gesundheitszustand beider positiv auswirken. Und Sie gehen jetzt bitte ins Ärztezimmer und schreiben die Berichte fertig! Ich möchte Sie hier nicht mehr sehen."
/Diese Kette scheint über eine geheime Kraft zu verfügen, denn ich konnte sie trotz Gewalt nicht entfernen. Was Boris wohl mit mir macht, wenn ich ihm das erzähle. Ich will es mir gar nicht ausmalen./ dachte sich der Assistenzarzt. Er zückte sein Telefon und rief seinen Boss an „Ja der junge Master Kai ist hier. Ich habe ihn für einige Zeit Schach Matt gesetzt, jedoch habe ich dabei eine sehr interessante Entdeckung gemacht. Er trägt eine seltsame Kette mit einem blauen Anhänger, die er während dem Turnier noch nicht trug. Ich konnte sie nicht entfernen." „Das sind mehr als nur Neuigkeiten. Ich habe schon vor vielen Jahren von einer solchen Kette gehört, allerdings ist es mehr eine Kindergeschichte, als dass ich sie glaubte. Jetzt muss ich erst einmal das Tunier gewinnen und werde Nachforschungen wegen der Kette anstellen. Schicke mir so schnell wie möglich ein Bild! Nun dann lasse ich Kai in deinen Händen, jedoch achte darauf, dass er nicht entkommt und auch keinen Besuch empfängt." Sehr wohl Sir Boris antwortete er ehrfurchtsvoll.
Einige Stunden später im Krankenzimmer:
Ein unerträgliches piepsen nervte ihn. Ganz langsam begannen sich die Augen zu bewegen, doch um ihn herum war zunächst alles schwarz. Sein Oberkörper und sein linker Arm schmerzten stark. Er lies seine müden und schweren Augen über seinen Körper wandern. In seiner linken Hand steckte eine Infusion und seine Arme waren bandagiert, sowie sein Oberkörper. Diese tat beim Einatmen noch weh. Doch am meisten wunderte er sich über die grüne Decke, welche über seinen Beinen lag. Dabei streifte seine rechte Hand an einem dünnen länglichen Gegenstand an seinem Hals. „Was ist das?" flüsterte er leise, denn er hatte bereits wahrgenommen, dass er im selben Zimmer wie sein Freud Tala lag. Er fühlte an dieser entlang und seine Finger schlossen sich um den Anhänger dieser schimmerte bläulich. /Woher habe ich den denn? Ich trage doch nie Schmuck, doch irgendjemand muss sie mir umgehängt haben. Und auch diese Decke ist nicht von einer Klink. Dranzer vielen Dank für die Hilfe und deine Treue. Aber auch meinen Freunden gehört Dank. Ich hasse Krankenhäuser und Ärzte./ Seine Gedanken kreisten und irgendwie passte nichts zusammen.
„Hallo du bist wach, das ist erstaunlich! Verrätst du uns wie du heiß?" fragte die Nachtschwester welche gerade den Raum betrat. „Wir haben von einem Mr. Dickenson erfahren, dass du und dein Zimmerkollege euch kennst. Auch die Verletzungen sind ähnlich. Du wirst wahrscheinlich sehr müde, verwirrt sein und vielleicht auch noch Schmerzen haben. Wir haben die ein hohes Beruhigungsmedikament und Schmerzmittel gegeben. Immerhin hast du eine schwere Gehirnerschütterung und warst Bewusstlos als du hier eintrafst," erzählte die Schwester während sie die Werte kontrollierte und die Decke höher zog. Währenddessen starrte Kai sie nur aus seinem ein rotes Auge an. Das andere war unter Verbänden verborgen. Langsam und leise begann er zu sprechen. „Wie bin ich hierhergekommen? Und woher stammen die Decke und dieser Schmuck? Wie lange muss ich noch bleiben?"der Ton war zwar schwach aber schon sehr ruppig. „Nun teilweise wissen wir das auch nicht. Du wurdest mit dem Rettungsdienst eingeliefert, die Kette und Decke waren zu diesem Zeitpunkt schon bei dir. Der Sanitäter sagte nur, dass er Anweisungen erhalten hat beides bei dir zu lassen. Ich denke irgendjemand wollte nicht, dass du mit dieser strak zerrissenen Kleidung und Wunden von allen angestarrt wirst. Anscheinend gab es jemand der auf deine Privatsphäre wert legte. Dies ist aber nur eine Vermutung." Kais Augen verdunkelten sich und er starrte unfreundlich vor sich hin. Leise fiel die Tür wieder ins Schloss.