Hallo an alle,

vielen lieben Dank für den super netten Review! Ich hatte schon überlegt die Story abzubrechen, da ich keine Reaktionen bekam und auch echt ein mega Problem mit dem Kapitel hatte, es entwickelte sich nicht so wie ich wollte. Doch jetzt habe ich es endlich so hinbekommen wie ich wollte.

Nun wird es noch ein paar Änderungen geben. Ich werde von nun an bei Tyson den japanischen Takao benutzen, dies hat etwas mit der Entwicklung der Geschichte zu tun. Auch wird die "Kette" zunächst etwas in den Hintergrund rücken.

Die Orte welche in der Geschichte vorkommen sind frei erfunden.

Falls jemand gute Ideen oder Wünsche hat, freue ich mich sehr über eine Nachricht!

Im Granger- Dojo:

„Daichi erzähl uns was du da oben neben Boris mitbekommen hast?", fragte Ray als sie im Trainingsraum im Kreis saßen. „Nicht allzu viel Leute, ich konnte auf der rechten Seite im Schatten einen großen Mann mit langen Haaren und seltsamen Augen sehen. Sie sprachen in einer anderen Sprache und der langhaarige Mann versuchte immer mir auf die Hände zu treten. Einer von beiden sprach schnell und leise in ein Telefon. Das auffälligste an ihm waren die grünen Augen! Auch hatte er eine helle Haut, ich glaube nicht das er aus der Gegend stammt."

Tyson hatte nur mit halben Ohr dem Gespräch gefolgt. Er starrte hinauf in den Sternenhimmel und lies die letzten Tage Revue passieren. „Also haben wir wieder nichts, und ich dachte du bist wenigstens als Spion gut! Weiß einer von euch, wo unser Mr. Eisklotz nach dem Turnier hin verschwunden ist?", meckerte die hohe Stimme aus dem PC. „Hey Tyson! Wir reden gerade hier über wichtige Dinge! Willst du nicht endlich zu uns kommen. Immerhin haben wir während deines Kampfes herausgefunden, dass Boris irgendwas noch plant. Also komm endlich! Immerhin ist es draußen kalt und wir können dich nicht krank gebrauchen.", meckerte Hillary. Tyson drehte den Kopf zu der offenen Schiebetür und schaute das Mädchen genervt an. Er wollte nur seine Ruhe und die Gedanken ordnen. Jedoch sickerte langsam das gesagte in sein Gehirn. „ Ihr meint Boris plant noch irgendwas Fieses? Wie kommt ihr darauf?", sprang er auf . Nun musste Daichi alle nochmal erzählen, dieser war sichtlich genervt. „Oh Mann, ich frage mich ob das nie aufhört? Erst bei einer Weltmeisterschaft Biovolt, danach dieses seltsamen Wissenschaftler und nun wieder Boris. Keiner von ihnen hatte irgendwas Gutes im Sinn. Sie sollten wohl alle einmal mehr Zucker und Senf essen, damit sie lockerer werden.", grinste Max mit seinen blauen Augen. „Wer zum Teufel ist Biovolt? Das klingt schon echt schräg!", meinte Daichi. In Kurzform fassten die anderen für sie das ganze zusammen.

„Kannst du versuchen das gesagte von Boris zu wiederholen, Daichi. Vielleicht kann Dizzi es erkennen und übersetzten. Nur scheint klar zu sein, dass die keine Ruhe geben. Schade, dass Kai nicht hier ist, er kennt neben Tala, Boris am besten." ,sagte das kleine Genie. Bei dem Versuch der Wiederholung der Worte kam Tyson der Klang seltsam vertraut vor. Doch er konnte nicht sagen wohin das gehörte, aber gehört hatte er das vor langer Zeit schon einmal. „Tut mir leid Chef, alles was ich sagen kann, ist das es weder japanisch noch chinesisch ist. Dafür passend der Klang und die Betonung nicht. Was es für eine Sprache ist, konnte ich nicht erkennen. Aber der Kleine spricht so seltsam, dass ich dies nicht zuordnen konnte!" meinte das Bitbeast im Computer. Zu der Frage wo Kai war schwieg er, wie sollte er das auch erklären. Stattdessen schauten seine Augen auf das versteckte Armband unter seiner Jacke.

Rückblick:

Er hatte es eines Abends von seinem Großvater bekommen, kurz vor dem Beginn des Turniers. Sie saßen lange im Trainingsraum, das Kendo war anstrengend aber sehr gut gewesen. Plötzlich fragte Mr. Kinomiya ob er sich nun wohl und zu Hause fühlte. Dies war eine schwierige Frage und er konnte nicht sofort antworten. Jedoch hatte er seit drei Jahren Erfolg beim Beybladen und war immerhin Weltmeister! In der zwischen Zeit waren ihm, auch endlich die Schrift und Kultur von Japan vertraut.

Er nickte und schaute den alten Mann in die Augen bevor er antwortete „Ja Großvater, das tue ich. Wieso frägst du?", „Nun dann kann ich dir das Kästchen, welches mir mit dir zusammen anvertraut worden ist, endlich geben!", in einer Ecke des Training Raums, war eine kleine Tür verborgen. Diese öffnete der Alte nun, dahinter kam ein alter Schrein zum Vorschein. Auf diesem lag ein kleines erdfarbenes Kästchen sowie alte Familienschwert. Das Kästchen nahm der Mann und trug es zu ihm.

Mit sehr seltsamen ernsthaften, alten und traurigen Worten sagt er: „ Es stammt von Akio und sie gab es mir zur Aufbewahrung. Bis du im Herzen, Geist und Körper alt genug bist es zu tragen. Es ist sehr sehr alt und soll über mystische Schutzkräfte verfügen." Laut einer alten Schrift soll es ein Teil von einem alten Schmuckset sein. „Vielleicht kann ich meinen Sohn einmal fragen, ob er bei seinen Ausgrabungen sowas einmal gehört hat. Grünschnabel ich möchte, dass du es ab dem Beginn diese Turniers von Boris trägst! Wenn es wirklich über solche Kräfte verfügt, wirst du sie vielleicht für dich oder andere gebrauchen können."

Tyson konnte sich weder damals noch heute, sich einen Reim darauf machen. Nachdenklich blickte er auf das Schmuckstück. Jedoch tat er dem alten Mann den Gefallen und packte es in seine Tasche. Es würde ihn auf jeden Fall immer an Akio erinnern. Der er fast alles Gute in seinem Leben verdankte.

Rückblick Ende:

Alle gingen schlafen. Ray hatte sich bei Max eingeladen sie wollten noch eine Idee mit Max Vater besprechen. Daichi schnarchte in Hiros alten Zimmer. Tyson lag mit verschränkten Armen, auf seinem Bett und die dunkelblauen Augen sind an die Decke gerichtet. Er dachte an Akio, welche ihn vor etwas mehr als 4 Jahren mit nach Japan genommen hatte. Es war als Besuch von einem ihrer Freunde geplant worden, jedoch kam alles anders. Woraufhin sich sein ganzes bisheriges Leben veränderte. Ein starker Ausdruck von Trauer füllte die sonst so fröhlichen Augen und auch leichte Tränen standen darin. Jedoch ließ er sie nicht fallen.

Diese Sprache, welche Daichi versucht hat wiederzugeben, war ihm so vertraut. Er glaubte einige Worte zu erkennen, doch den Zusammenhang bekam er nicht hin. Dies frustrierte ihn so sehr, dass er ein Apfel an seien Schrank warf. Es gab ein dumpfer Ton und ein „blonk" auf dem Boden.