Hallo liebe Leser,

erst einmal ein ganz herzliches Dankeschön an "Stark02" für die schönen und ermutigenden Rückmeldungen. Leider klappt da mit dem Layout bei mir noch nicht so wie ich will, dies scheint ein Problem des hochladens zu sein. Für eventuelle Rechtschreibfehler entschuldige ich mich, da ich meistens Nachts schreibe, können Tippfehler auftreten. Für Konstruktive Kritik und Vorschläge bin ich immer offen.
Viel Spaß beim lesen!


Währenddessen im Krankenhaus:

Eins schrilles eindringliches Piepen, lies Schwester Sonoko von ihrem Bericht hochschrecken. Über sich an der Anzeigetafel blinkte, das Zimmer fünf. „Schon wieder das Zimmer.", meinte sie sichtlich genervt uns stand langsam auf. Das Zimmer dieser zwei jungen Beyblader schlug schon seit ihrem Schichtbeginn immer wieder Alarm. Mit einer Taschenlampe bewaffnet, lugte sie vorsichtig in das Zimmer. Ihrem ersten Patienten dem Jungen mit dem roten Haaren schien es immer noch unverändert zu gehen, seine Monitore zeigten immer noch ein tiefe Bewusstlosigkeit aber stabile Vitalwerte an. /Hoffentlich wacht er bald auf, und wird er wieder gesund, er ist noch so jung./ seufzte sie schwer. Manchmal war dieser Job einfach nicht nur körperlich anstrengend.

Langsam blickte sie zu dem neuen Jungen. Dieser war bis vor etwa zwei Stunden immer wieder aufgewacht, hatte einen leeren Blick und war wieder in die Bewusstlosigkeit versunken. Allerdings heilten die bösen Fleischwunden unter den Verbänden erstaunlich schnell. Nur das Auge, des Jungen sah noch nicht gut aus. Weshalb ihre Kollegin, ihm einen großen Verband angelegt hatte. Doch trotz allem, hatte sie noch nie eine solch schnelle Verbesserung bei Wunden gesehen. Auch dieses Mal war die Atmung des Jungen und der Puls viel zu schnell, als ob er mit irgendwas heftig kämpfen würde.

Irritiert schaute sie sich im Raum um, sie fand keinerlei Erklärung für dies Werte.

Normalerweise waren ihre Patienten unter diesen Medikamenten total entspannt und bekamen nicht viel mit. Wenn sie doch einmal erwachten, waren die meisten sehr verwirrt. Mit einem prüfenden, Blick schaute sie noch einmal die Infusion an. Die verordneten Medikamente konnten nicht das Problem dafür sein, es waren Standard Sachen. Nun gab einfach keinen Sinn. Sonoko drückte auf einen Knopf, damit das Geräusch aufhört. „Dieser Junge, ist kaum älter als 17, er könnte fast mein Sohn sein. Und doch ist er so schwer verletzt, diese Welt wird immer gefährlicher und verrückter. Dabei soll das doch nur ein angesagtes Spiel sein"

Da vielen ihre braunen Augen auf den Zimmermülleimer. Mit ihrer Handschuh besetzten Hand, zog sie eine seltsame Verpackung heraus. Es zeigte die Überreste einer Medikamentenverpackung welche ihr unbekannt war. „Das ist Eindeutig keines von hier. Nicht einmal die Schrift ist Japanisch. Woher kommt das?" stellte sie die Frage in den dunklen Raum. Wer hatte dies dem Jungen nur gegeben? Und außer ihr und dem jungen Assistenzarzt war heute Nacht niemand auf der Station. Die Putzfrau, war vor ihrer Schicht da gewesen, daher musste die Verpackung neu sein.

Der Junge mit den grau blauen Haaren, drehte immer wieder den Kopf von links nach rechts. Auf seiner Stirn stand Schweiß. Seine Hände lagen ebenfalls keineswegs entspannt neben ihn. Im Gegenteil, der gesamte Körper schien sich gegen irgendwas zu wehren. Das mysteriöseste war jedoch, ein seltsames leuchten unter der Decke. Dies lenkte ihre Aufmerksamkeit auf den Brustkorb. Zögernd und mit zitternden Händen, zog sie die Decke weiter nach unten. Auf den Verbänden, lag der nun leuchtend ein Anhänger in Form eines Drachens.

Doch ihre Augen ruhten immer noch gebannt auf dem schlafende verschwitzte Gesicht des Jungen. „Ich weiß aus der Akte, dass du Kai heißt. Aber wer bist du, dass ein solch glühendes Licht dich umgibt?" dabei wischte sie mit einem Tuch, den Schweiß von der Stirn. Bevor sie verwirrt und auf leisen Sohlen die Zimmertür erreichte. „Was um alles in der Welt ist das? Vielleicht träume ich schon mit offenen Augen. Sonoko du bist reif für ein Bett!", schimpfte sie mit sich selbst.

2 Stunde zuvor:

Zwei Männer öffneten leise die Tür zu dem Krankenzimmer. „Nun hier sind wir Boris, deine Schäfchen liegen friedlich im Schlaf. Allerdings wird Kai vermutlich bald aufwachen, da die Medikamente nachlassen." „Das darf auf keinen Fall passieren. Mein Cousin schickte mir extra dafür ein neues Schlafmedikament, welches er in seinem Labor in St. Petersburg entwickelt hat. Wenn Kai nicht aufwacht, werden wir bessere Chancen haben das Turnier für uns zu entscheiden.", antwortete der lila haarige Mann mit Brille bösartig. „Hier John, spritze ihn damit, dann wird er uns eine ganze Weile, nicht mehr im Weg sein. Es wird ihn in ein Koma tauchen, verbunden mit ständigen Wiederholungen Alpträumen", ein schrecklich tiefes lachen, erfüllte den Raum. John zitterte bei dem bekannten Klang immer noch. Er gehorchte und zog mit geübten Griffen die Spritze auf. Schnell öffnete er eine Plastikklappe und spritze das Medikament in die Vene des Schlafenden. „Es ist erledigt, Boris!".

Seine inzwischen gut gebräunte Hand holte einen Kuli aus der Tasche hervor, fuhr unter die Kette und zog diese unter Krankhaushemd hervor. „Schau dies ist die besagte Kette, kennst du sie? Ich traue mich nicht sie ein weiteres Mal zu berühren, die Schnitte vom ersten Mal sind noch nicht einmal verheilt." dabei zeigte der junge Assistenzarzt seinen Boss die Hand.

In der Handfläche als auch an allen Fingern waren zahlreiche frische, teilweise noch blutende Schnittwunden zu erkennen. Die Stellen waren stark gerötete. Boris böse Augen starrten gespannt auf die Verletzung und auf den Anhänger. „Was hast du genau getan? Wie fühlte es sich an, als es passierte?" bellte er die Befehle zu, dabei wichen sein Blick nicht eine Sekunde von dem Schmuckstück.. „Zu nächst war es nur ein kurzer Schmerz, er wurde jedoch ständig stärker bis unerträglich! Dabei kroch eine schreckliche Kälte über mich, es war als würde man in einem kalten Wind stehen. Sowas habe ich noch nie gespürt! Ich war gezwungen los zu lassen" allein bei dem Gedanken zitterte er innerlich.

/Es scheint als ob Gideon, doch Recht hätte. Dies ist einer dieser alten magischen Gegenstände. Ein Kreisrunden Anhänger mit silbernen Drachen und hell strahlenden blauen Augen. Woher hat Kai dieses Schmuckstück? Ich weiß mit Sicherheit, dass er es noch nicht in der Arena hatte. Und auch damals in der Abtei, besaß er nichts dergleichen. Das wäre mir aufgefallen. Doch woher hat er es jetzt auf einmal?/ Blitzschnell zückte er ein kleines Messer, um endlich diese Kette zu lösen.

Doch in diesem Augenblick als die Klinge das Metall berührte, durchbrach ein helles Licht das Zimmer. „Ahh…was…ist das!" Die beiden Männer wurden rückwärts geschleudert und landeten an der gegenüberliegenden Wand, sowie auf dem Boden. „Es ist so hell und eiskalt, ich kann nichts mehr sehen!" weißer dichter Nebel hatte sich um das Bett verteilt. „ Los wir müssen sofort hier raus!" Boris griff brutal zu dem noch am Boden liegenden blonden Mann und zog diesen hinter sich her. Mit einem Knall fiel die Türe ins Schloss. Beide Männer waren kurze Zeit erstarrt. Der junge Arzt zitterte immer noch. Sein Gesicht war so weiß wie die Wand gegenüber. „Ich habe schon viel erlebt, seit ich für Dich arbeite. Aber sowas noch nie zuvor? Was für eine Kälte und Kraft war dies, Boss?", erkundigte sich John. „Los geh, wieder an die Arbeit! Und Sorge dafür, dass niemand hiervon etwas erfährt" schrie die Stimme seines Bosses.

Mit einem teuflischen Grinsen und kalten Augen, ging der russische Mann den Flur entlang. „Ja Kai wird beschützt, doch von wem?", sprach er seine Gedanken in seiner Heimatsprache laut aus. „Doch kenne ich meinen Cousin viel zu gut, um mir Sorgen machen zu müssen. Egal was oder wer ihn beschützt, das Medikament wird für lange Zeit dafür sorgen, dass er uns in den nächsten Wochen nicht mehr in die Quere kommt! Doch diese Kette wird mir gehören!", das grinsen wurde breiter und verzog sich zu einem bösen lauten Lachen. Kaum hatte er das Gebäude verlassen, setzte er trotz Dunkelheit eine Sonnenbrille auf. Beschleunigte seine Schritte und nahm Kurs auf das BEGA Hauptquartier. „Ich muss unbedingt, Gideon bescheid geben! Er wird Wissen wie wir in den Besitz dieses Schmuckstückes kommen!"