Hallo,
vielen lieben Dank für die aufbauenden Kommentare. Nun geht es also weiter und ich hoffe, das Kapitel hält für den ein oder anderen Überraschungen parat. Ich sage vorneweg, ich war noch nie in einem der Länder. Es ist frei erfunden.
In Russland:
Erschreckend schnell wurde es still. Fast kein Laut war mehr zu hören, es war zu still für diesen Ort. Normalerweise herrschte Lärm, Geschrei und Gezanke in diesem Teil des Gefängnisse. Immer lauter dagegen wurden schnelle Schritte. Die Person nährte sich rasch. Ein schleifendes Geräusch sagte ihm, dass jemand einen Schlüssel ins Schloss steckte, kurz darauf zeigten schnelle kurze Töne die Eingabe des Codes an der Türe an. „Komm Voltaire, wir gehen! Draußen wartet die Freiheit auf Dich!". Der alte Mann mit langen schmutzigen Haaren, griff nach dem Mantel. Mit raschen Schritten liefen sie den Gang entlang. Um sie herum lagen die Wärter auf dem Boden. Bis sie hinter einer Ecke stehen blieben. „ 3,2, 1! Und los geht es!", ein ohrenbetäubender Knall und eine Druckwelle folgte. Trotz der schützenden Ecke war diese deutlich zu spüren. Da wo eben noch eine Betonwand und eine Stahltüre war, blickten die Männer nun in einen Hof auf diesem ein schwarzer Wagen parkte. Beide Männer zogen die Köpfe ein und rissen die hinteren Türen auf. Schon Sekunden später fuhr der Lieferwagen mit raschen Tempo durch die Straßen. „Danke Gideon. Es tut gut wieder an der frischen Luft zu sein.", sprach die alte Stimme im harten Ton. „ Wir müssen zu meinem Hubschrauber. Wenn es einen Ort gibt an dem diese Gegenstände sein können, so kann es nur die alte Jagdhütte meines Vaters sein!", bellte er im Befehlston. „Wie läuft es bei Boris in Japan? Hat er Kai endlich wieder unter Kontrolle?". „ Kai dürfte vorübergehend kein Problem darstellen. Boris hat ihn eins meiner neuen Schlafmittel gegeben. Doch dieses habe ich ständig weiterentwickelt, es wirkt nicht nur beruhigend, sondern macht den Geist fast willenlos. In Test zeigte sich, dass genau das ausgeführt wurde, was verlangt wird. Leider hat bei einigen Versuchsopfern zu Fieber geführt, diese haben sich dann nicht mehr so gut steuern lassen. Aber wir arbeiten weiter daran!". „ Wie du siehts, waren Boris und ich nicht untätig. Boris hat sich noch mehr auf die Biester konzentrier und einige Jungs ausgebildet, welche das Potenzial zu schwarzer Energie zeigen. Ich belieferte inzwischen verschieden Krankenhäuser mit unseren Medikamenten, und habe das Geld zusammen. Brooklyns Zeus hat Boris zusätzlich mit den alten Daten von Schwarzen Dranzer gefüttert. Und der Spieler selbst bekam eine extra hohe Dosis von dem neuen Medikament." „Schön, schön, ihr habt eure Hausaufgaben gemacht. Nun schauen wir ob wirklich was an diesen mystischen Gegenständen und ihrer Geschichte dran ist. Und dann werde ich diesen Tyson zur Strecke bringen, dafür dass er meine Pläne ruiniert hat. Und Kai dafür bestrafen, dass er auf solche Schwachköpfigen Kinder hört, anstelle das zu tun was die Familienehre von ihm verlangt."
Der Hubschrauber flog durch die dunkel Nacht immer Richtung Norden. Die Männer saßen seit ungefähr 30 Minuten in den Sitzen.
Die alte hölzerne Tür knarrte, drinnen roch es nach abgestandener Luft. Mit sichern Schritten durchquert er den kleinen Raum und schiebt metallene Kisten zur Seite. „Dies ist der Ort an dem ich Vaters alte Sachen aufbewahre, Gideon.", viel Staub und Schmutz rieselte von den Büchern und Gegenständen. Ganz auf dem Grund griffen seine Finger nach einem länglichen metallenen Gegenstand „Der Dolch! Es war Vaters liebstes Sammlerstück.", „Stimmt, er sagte immer dieser berge Macht in sich. Nun alt genug um ihn zu Geld zu machen ist er. Wir nehmen ihn mit, egal ob Macht oder Geld, gebrauchen können wir ihn!", angewidert strich sich der große schlanke Geschäftsmann die Finger am Mantel ab. „Doch jetzt denk nach! Wo könnte dieses Buch sein!" „Gemach alter Freund. Hier ist es. „Das Märchen der vier heilenden Elemente!". Mit beiden Sachen stiegen die Männer wieder ins Freie. Sie traten ins Licht des Abnehmenden Mondes. Voltaire trug den Dolch, Gideon das Buch. „ Ich spüre eine dunkle fremdartige Energie in dieser Klinge.", rasch zog er die Scheide von der Klinge herunter und hielt diesen in das milchige Licht. „Da sind alte Buchstaben darauf und schwer ist das auch. Wir werden ihn behalten! Nun zu dem Buch!", er wollte danach greifen, doch Gideon zog es ihm weg. „Das schaue ich mir an! Das ist zwar ein Märchen für Kinder doch die Bilder sind interessant.", mit aufgeregter Stimme las er dem älteren Mann vor.
Hier steh es gab einst einen Ort an dem 4 heilige Elemente in Einklang lagen und die Welt schützen. Doch als eines Tages jemand die damaligen Wächter überwältigte, wurden die Anhänger an verschiedene Orte auf der ganzen Welt gebracht. Jedoch kann dieser beschützende Ort nur betreten werden, wenn alle vier Farben gemeinsam eintreten. In Kombination sind diese vier Mächte unbesiegbar. Und der Mann der sie einst stahl, bannte die starken Kräfte mit einem besonderen Dolch. Nur dieser verfügt über die Macht das Amulett unschädlich zu machen. Somit gerät das gleichgeweicht durcheinander und die Wächter und Mächte können nicht mehr den heiligen Ort betreten.
„Schau dieses Bild an Voltaire, es sieht dem Dolch in deiner Hand sehr ähnlich! Strecke ihn einmal ins Licht!", je höher er gehalten wurde umso mehr begann dieser zu leuchte. „Es gibt kein Zweifel mehr, die Schriftzeichen sind identisch mit denen aus dem Buch. Damit können wir die Welt beherrschen und diese Biester unschädlich machen!". „Nun gut, anscheinend war Vater doch nicht so irre, wie ich glaubte. Das Ding wird mir die Weltmacht und Kai zurückbringen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir damit das Problem in Japan lösen können. Doch nun gehen wir ins Haus!", fröhlich grinsend gingen sie.
In Japan in einem alten Haus:
Auf einem gemütlichen Bürostuhl, saß gelangweilt ein junger Mann. Vor ihm viele verschiedene Bildschirme. Ein großer davon zeigte eine Karte mit grünen und roten Punkten. Auf einmal poppte ein Fenster auf und zeigte die Aktivierung einer Kamera.
„Was diese, war schon seit Ewigkeiten nicht mehr aktiv. Wir wollten sie schon abmontieren!", rief Jose erschrocken auf. „Was ist los Kumpel? Ich habe mir nur schnell ein Kaffee geholt und du schreist schon. Ist eine Spinne herumgekrabbelt?", kam es trocken von Mo. „Hör auf! Schau dorthin! Die alte Kamera des Hiwatari Anwesen ist plötzlich angegangen. Nun schau dir diese Bilder an. Das ist eindeutig Voltaire und den Mann daneben kennen wir auch. Das ist Gideon!". „Was das kann nicht sein!", die Kaffeetasse wurde auf den Tisch geknallt. Überall zeigten sich nun braune kleine Pfützen.
„Wie ist Voltaire aus dem Gefängnis entkommen und Gideon dorthin ohne, dass wir es erfahren haben?", keuchte der stellvertretende Anführer auf. „Noch schlimmer, sie scheinen das Buch gefunden zu haben. Diese Waffe in seiner rechten Hand was ist das? Zoom einmal ran, bitte!", herrschte er den stämmigen braunhaarigen Jungen an. „ Es scheint ein antiker Dolch zu sein Mo. Warum ist das wichtig?", „Wir haben bald ein paar Probleme! Sie wissen nun von den vier heiligen Schutzmächten und sie haben den Dolch der Dunkelheit bei sich. Wenn sie noch nicht wissen wie er funktioniert und was er kann, dann werden sie es spätestens durch das Buch erfahren.",
„Jose, behalte die Augen besonders gut offen jetzt. Wir müssen die anderen Informieren und besonders Constantin. Das ausgerechnet diese beiden aufeinandertreffen, wird bald Ärger geben!" mit zwei fingern drückte er auf die kleinen Knöpfe seiner Armbanduhr. „Kira! Hörst du mich! Bitte bereite die Gästezimmer vor und kümmere dich um Vorräte. Es wird bald Probleme geben!", sprach der braungebrannte schwarzhaarige Mo in seine Uhr. „Samenta und ich werden morgen, in das Station gehen. Und das Beybattel beobachte. Immerhin gibt es noch ein dritten Mann in diesem Spiel Boris und wir wissen noch nicht was dieser vorhat.", dabei stieg er die steile Treppe hinauf. Der Kaffee war längst vergessen.
