Dies ist nun der zweite Teil. Gemeinsam war es mir etwas zu viel für ein Kapitel.

Takao POV:

„Hilfe Dragoon! Ist das, das was ich denke! Das ist kein normaler Kampf, er scheint über magische Kräfte zu verfügen!", rief er panisch nach seinem Freund. Dragoon leuchtete noch heller, einige blaue dünne Strahlen flogen durch die Luft. / Ich wünsche mir nur, dass dieser Kampf endlich vorbei ist. Hoffentlich geht es meinen Freunden da unten gut!/ Dann wurde alles schwarz um ihn herum.

Eine mindestens ebenbürtige Energie mischte sich nun in diesen Kampf ein. Und sei es nur um unschuldige Menschen zu schützen.. Danach wendeten sie ihre Aufmerksamkeit, dem dunkelhaarigen Blayder zu.

Als Takao die Augen wieder aufschlug lag er bäuchlings auf dem harten Boden der Arena. Mit sichtlicher Anstrengung, gehorchte sein Körper ihn. Bis er zuerst wie ein Hund knieend war. Seine braunen Augen streiften die Umgebung, es sah alles anders aus als zuvor. Um ihn herum war alles dunkel, wie ihn einem Albtraum flogen nun Autos und Schiffe durch die Luft. „Wieso lebe ich noch? Solch eine Attacke kann kein Mensch überleben!", den Kopf drehend sah überrascht seine Freunde.

Kenny, Hillary, Max, Ray und Daichi. Auch sie waren noch hier, aber wieso? /Tyson bist du okay? Diese magische Energie war unglaublich stark! Doch was unser Gegner nicht ahnte, dass unsere Magie seinen Plan etwas durcheinanderbringen wird! Er kämpft mit Dunkelheit, Kälte und schürt die Angst der Menschen!/ „Ich weiß Dragoon. Darüber dass wir schlimmeres verhindern konnten, bin ich sehr dankbar, unsere Freunde scheinen alle in Ordnung zu sein!", ein warmes kurzes lächeln schlich sich auf die Lippen. „Es hat also funktioniert!", bemerkte er mit unglaublichem, Ton. Die Finger seiner rechten Hand strichen kurz über die Edelsteine. „Danke Akio. Vielen Dank dir auch Dragoon!". /Tyson wenn wir ihn nicht aufhalten wird er die ganze Welt zerstören. Er kennt nichts außer Hass und Dunkelheit! Er scheint kein Mensch mehr zu sein!/ „Takao, gehe einfach den Weg, den du immer gingst. Tue es, Takao! Tue es!", eine vertraute dunkle Stimme riss ihn mit Macht aus seinen Gedanken. „Kai! Du bist hier! Wieso? Danke, Alter! Du ahnst nicht was mir das bedeutete! Ich verspreche dir, ich werde gewinnen!", völlig euphorisch und glücklich blickte er nun in ein violettes Auge. Eine warme Energiewelle kroch sein Rücken herauf, zurück kam nur ein kurzer Blick, mit zuckenden Mundwinkeln. „Nun Dragoon, machen wir eine Testfahrt! Und knacken die dunkle Dimensionsbarriere! Denn unser Licht wird stärker sein, als die Dunkelheit!". Der Wind änderte sich, er fühlte sich wärmer an. Und eine Böe schien sich um Takao zu wickeln, welche ihn fliegen ließ. „Dragoon das ist, cool!" Aber es schien so als ob der Wind, Takao gehorchte und nicht wie zuvor von Brooklyns Sog kontrolliert wurde. Begleitend wurde es immer heller und heller, wärmer, bis fast strahlend. „Was ist das plötzlich! Zuerst ist es eiskalt um uns und jetzt ist es warm! Wir müssen sofort raus hier!", kreischte Kenny. „Das verstehe ich nicht! Dizzy, hast du eine Lösung! Was hier gerade passiert ist?", wandte er sich an seinen PC. „Sorry Chef, dies ist aber eindeutig keine neue Funktion von Dragoon! Es muss was anderes sein. Schalte mich bitte einfach ab! Das macht mir Angst!", piepste die zittrige Stimme aus dem PC. „Leute Schaut einmal, Takao, fliegt! Das ist irre! Er zielt genau auf diese riesige dunkle Kugel zu!", sprach das braunhaarige Mädchen. „Das will ich auch können!", kam es beleidigt von Daichi. Die anderen drei standen nur da, und verfolgten das Spektakel mit ihren Augen. „Nie im Leben, wird er es schaffen da durch zu kommen, das ist Wahnsinn!", kreischt das Brillengesicht.

Takao Pov:

Ich flog durch einen dunkeln Strudel. Es war beängstigend. So viele verschlossene Bilder wurden wieder erweckt in mir. Doch anstelle von Kälte, Angst und Hoffnungslosigkeit, erfasste mich eine Welle der Freude, Wärme, Hoffnung und Licht. All dies lief mein Rückenmark hinauf und hinunter, ließ mich innerlich zittern. Solange hatte ich mir diese Gefühle gewünscht.

In diesem Moment, als ich Kai da oben auf den Felsen stehen sah, spürte ich aber noch eine andere Kraft. Wie immer stand er abseits und wirkte wie ein wilder Wolf.

Ja diese Gefühl war wie ein warmes, immerwährendes Feuer. Doch kurz darauf verwandelte es sich irgendwie in einen warmen, beruhigenden Wind. Ich war so dankbar ihn zu sehen. Ich hatte mir wirklich Sorgen gemacht um ihn, seine Verletzungen sahen böse aus. Und er lässt sich ja nie helfen, der und sein Stolz waren eine Geschichte für sich. Ich merke wie sich meine Mundwinkel nach oben ziehen. Dieser Typ konnte zwar gut einen auf eiskalten, sturen Esel machen, doch wir konnten uns immer auf ihn verlassen. ./ Nun hatte ich doch einen Weg gefunden, diesen alten Eisklotz zu helfen. Ich werde es ihm zwar nie erzählen, aber irgendwie schien ich einen Weg gefunden zu haben, in seine Gedanken- und Gefühlswelt einzutreten. Als er gegen Brooklyn kämpfte fühlte es sich dunkel und kalt um ihn herum an. Schon allein dieser Eindruck, erschreckte mich. Ich musste einen Weg finden ihm zu helfen. Da musste ich an die alte Geschichte denken, diese besagt, dass das Windelement, Veränderungen herbeiführen kann. Und Gedanken, sowie der Wunsch zu beschützen, jede Dunkelheit dir Stirn bieten kann.

Voraussetzung ist, dass diese Person jedoch Hilfe zulässt. Da war ich mir in diesem Moment, seltsamerweise sicher. Und das bei Kai! Mein einziges Ziel war ihn in diesem Dunklen Strudel der Verzweiflung zu erreichen. Er sollte spüren, dass er nicht allein ist. Daher streckte ich die Hand aus und konzentrierte mich nur auf ihn und das Licht. Diese verrückte Idee schien geklappt zu haben, denn danach war er nicht wieder zu erkennen. Nie zuvor habe ich ihn oder Dranzer so strahlend hell gesehen! / /Tyson hör auf zu träumen! Wir brauchen beide alle Energie um diesen Dämon zu besiegen! Kai und den anderen geht es im Moment gut!/

„ Du hast recht blauer Drache. Entschuldigung! Dann müsste es hier auch klappen können! Dragoon! Bist du bereit?", „Jederzeit Takao, die heilsame Energie des Windes, wird siegen!". Nun wurde der dunkle Tunnel heller, sogar schöner Blumen zeigten sich kurz.

„Willkommen Takao! Doch wie hast du es nur geschafft, in meine Gedanken einzudringen?", dieses Mal war die Stimme ruhig und fast neugierig. „Nun das ist eben meine spezielle Fähigkeit! Denn bisher kam ich durch jede Dunkelheit, wieso also nicht auch durch diese?", sprach er im selbstgefälligen Ton. „Mensch Brooklyn, du musst dringend in die Sonne. Deine Haut sieht aus wie ein Gespenst. Doch ich verstehe, keines meiner Worte kommt bei dir an. Sie haben Dich schon so lange unter Kontrolle, dass du nicht mehr richtig von falsch unterscheiden kannst. Doch in dieser Schlacht wirst du es erneut erlernen!", verließ die Kampfansage Takaos Mund. Als ob neue starke Energie durch ihn hindurchschoss, griff sein Silber leuchtender Blade den anderen an. „Du wirst sehen was passiert! Nun Drache, beenden wir das Spiel in dieser kranken Welt!". „Du wirst untergehen. Ich werde dich mit all meinen dunklen Gedanken und bösen Wünschen zermalmen. Du kannst niemals gewinnen! Denn ich bin ein Monster! Kein Mensch ist mir gewachsen! Und wenn ich mit dir fertig bin, bist du wie ich", brüllte das wutverzehrte Gesicht mit grünen Augen. Lange schwarze Flügel waren an seinem Rücken zu sehen. „Lassen wir es auf einen Versuch ankommen! Denn auch ich habe noch Tricks auf Lager!" , zwei große Windhosen bildete sich vor Takao und schirmte ihn vor dem kommenden Angriff ab. „Nun bin ich am Zug! Zeus, zerquetsche diesen widerspenstigen Drachen.", mit einer blitzschnellen Bewegung krachte der Gegnerische Bleyd an seinen. Dragoon wehrte sich stetig und gelang es erneut Abstand zu bekommen, indem er das schwarz, rote Bist an die Wand schleuderte. Winzige Löcher waren nun zu sehen, doch die Kontrahenten bemerkten dies nicht.

Winzige Sekunden später verwandelte diese sich in eine riesige Wasserwelle! Gefolgt von einem Strahl aus Eis. „Maxi, Tala! Aber wie kann das sein! Diese Schutzschild ist doch dicht!",/ Diese Barriere müsste alle Energie von außen und innen abhalten. Dies könnte höchstens sein, wenn meine Freunde die anderen Elementträger wären. Kann das sein, ist das möglich? Tala kann unmöglich so sein. Und auch bei meinen restlichen Freunden bin ich mir da nicht sicher. Aber wieso konnte ich dies dann nie bemerken?. / In einem irren zahn mit heftigen Zickzack Bewegungen, raste Dragoon nun auf Zeus zu. „Ray", jetzt fehlt nur noch einer. Kaum hatte er den Gedanken zu Ende gedacht. Schwebten um sein Beyblader rote warme züngelnde Flammen. „Auch du Kai!", mehr als ein strahlendes Lächeln war nicht drin.

„Brooklyn, jetzt hast du verloren! Denn ich habe Freunde, die mich selbst in dieser Dunkelheit unterstützen! Und es gibt in dieser Welt noch andere Kräfte als deine. Mächte von denen du nicht einmal den Hauch einer Ahnung hast! Diese werden dich endgültig besiegen". „Das kann nicht sein! Meine Barriere, meine schöne Welt! Wie kommt das, ich verstehe es nicht! Hau ihn raus, Zeus! Er soll endlich für immer verschwinden!", durch seine Panik und die Unverständlichkeit, verlor er Zusehens die Kontrolle über seinen Zeus. Dabei fand die dunkle Energie einen Weg durch die löchrige Fassade. „Nein Dragoon, das darf nicht sein! Es darf niemand noch einmal durch ihn verletzt werden! Wir müssen stärker sein!" Millisekunden später schickte mein Drache einen weiteren hellblauen Strahl durch die Löcher. Kurz sah ich, wie der Strahl auf etwas traf.

Bei den anderen:

Ich will hier nur noch raus! Das alles ist wie in einem Horrorfilm. Wo ist Tyson!", kreischte der zitternde Kenny. „Und wieso hat dieses Ding plötzlich Löcher?", „Chef, beruhige dich. Du kennst Tyson, dem geht es bestimmt gut!", sprach Max mit seiner guten Laune Stimme.
„Da kommt was! Es ist ein schwarzer Strahl!", schrie nun Hillary und zeigte nach oben. „ Los duckt, euch sofort! Geht so weit wie möglich nach hinten, das Ding darf euch nicht treffen!", mischte sich nun eine unbekannte befehlende Stimme ein. Die G-Revolution starrt den unbekannten schwarzhaarigen an. „Tut was ich euch sage, das ist verdammt gefährlich!", versuchte dieser es erneut. Im gleichen Moment jedoch sahen sie etwas Blaues auf Kai zufliegen. Dieser stand noch immer auf der abgebrochenen Säule. Ein kurzes aufleuchten und was blau gewesen war, würde zu seinem strahlenden silbergrauen. Hauchdünne stricht wanden sich um sie und schienen eine Art Nebel zu erzeugen. Die schwarze Energie hielt Kurs auf Max,Ray, Kenny, Hillary, Kai und die zwei Unbekannten. Erreichte sie jedoch nicht. Denn zwischen ihnen und der Dunkelheit. Lag ein silbrige Nebelwand. Mit offen Mündern und starren Augen, blickten sie zu dem Farbschauspiel. Immer weiter ging das Schwarz zurück und immer mehr Silber kam zum Vorschein. Bis es schließlich ganz verschwand. Kaum waren alle dunkele Energiewellen verschwunden, löste sich auch der Nebel auf.

Takao POV:

Dies nutze ich nun für meinen alles entscheidenden Angriff „Elementangriff des Windes!", schrie ich aus dem Leib. Das Armband strahlte und Dragoon auch, dass ich die Augen zusammenkniff. Eine extrem starke Kraft von Wasser, Feuer, Wind, Erde schoss auf einmal auf das Zentrum der von Brooklyns Blade zu. Um uns herum drang plötzlich Licht von außen und die schützende Dunkelheit verschwand. Ich blickte nach neben mich. Sie waren alle noch da! Meine Freunde waren da! Obwohl ich ein klägliches Bild mit zerrissen Klamotten, blutigen Schrammen und total zerstörten Haaren abgeben musste. Freute ich mich sie zu sehen. Ihre Blicke wichen von entsetzt bei Kenny, über Missbilligung von Hillary, bis zur strahlender Freude von Max und Ray. Kais Blick war für mich unerklärlich, wie immer.

Er stand immer noch Abseits und sein einzelnes Auge fixierte mich.

Endlich hatte ich wieder festen Boden unter meinen Füßen. Das Spiel ging weiter, obwohl er als auch ich erschöpft waren. Doch nach zwei weiteren Zügen, war es zu Ende. Ich gewann vor den Augen meines Bruder, Teams, Boris und Mr. Dickinsons.

Völlig erschöpft ließ ich mich auf die Knie sinken, Dragoon kam im langsamen Tempo auf mich zu. Meine Hand griff ihn. Daraufhin ließ ich mich auf den Boden plumpsen. Dieses Turnier war vorbei und für heute war die Gefahr gebannt.