Hallo an alle,
Entschuldigung für die schlechte Formatierung des letzten Kapitels. Für alle die mir treu geblieben sind kommt hier das nächste Kapitel. Von nun an klären sich für den ein oder anderen die Fragezeichen.
Eine ereignisreiche Nacht
Ein kleiner heller schnell wandernder Schein spiegelt sich in den Fenstern. Unaufhörlich bewegte sich das Licht. Kurz darauf gab es ein Geräusch. Klirrend fielen Scherben aus Glas zum Boden. Das nächste war ein kurzes klacken, im Anschluss folgte ein starker Luftzug.
Dies alles lies den alten Herren, aus dem leichten Schlaf hochschrecken. Schon seit längeren wälzte er sich hin und her. Seine müden Augen erblickten die Scherben, sowie das offene Fenster. Leise bewegte er die Beine aus dem Bett. Eindeutig durchsuchte jemand seine Wohnung. Wieder einmal Einbrecher. Genervt schlich er in Socken durch den Raum. Dort sah er zwei Gestalten, welche gerade seinen Schreibtisch durchwühlten. „Der Boss, will wissen, ob dieser Beyblade Weltmeister wirklich etwas mit Constantin zu tun hat. Außerdem ist der andere Junge, dieser Kai, nicht mehr in der Klinik. Der Herr hier, kennt beide, er ist der Schlüssel zu allem. Also such weiter", wisperte der etwas Größere dem anderen zu. Dieser montierte gerade die Abdeckung des Fernsehers herunter. Der kleinere Mann streckte seinen Arm hinein. „Mach schneller!", Der schlanke große Mann mit Mütze drehte sich erneut. Erschreckend schnell, fiel das grelle Licht auf den Besitzer der Wohnung. „Oh was für eine Überraschung! Sie sind persönlich da. Sehr gut!", sprach er den spärlich begleiteten Mr. Dickinson an. „Wo ist die Akte von dem BBA Team? Wo ist dieser Kai, hin? Und warum liegt er nicht im Koma?", ein eiskalter Metalllauf drückte auf ihm auf die Schläfe. „Antworte endlich Alter!", der Druck nahm zu. „Ihr werdet das hier nicht finden was ihr sucht!", log der Besitzer der BBA. Seine Stimme war fest, doch innerlich zitterte er. „Wieso gibt es im Hochsicherheitssystem des Krankenhauses eine Sterbeurkunde auf dem Namen Takao Yamato Kinomiya. Während es einen Weltmeister mit dem gleichen Namen aus dem gleichen Dojo gibt? Ich selbst habe Voltairs Enkel das Medikament gegeben. Wo ist er hin, hast du da auch deine Finger im Spiel!", zischte es drohend neben seinem Ohr. Doch seine Gegenüber schwieg. „Ich habe was gefunden. Dies ist eine alte Akte aus der Regierung. Er schein früher für diese gearbeitet zu haben. Hier ist außerdem eine Akte über Boris und unserem Boss. Dahinter sind Pläne von diesem alten Dojo," ein schadenfrohes grinsen zierte das Gesicht. „Gut gemacht! Wir gehen jetzt! Aber davor sorgen wir dafür, dass er uns nicht in die Quere kommt!", ein Knall ertönte und Mr. Dickinson ging vor Schmerzen stöhnend in die Knie. Schnell flog die glühende Zigarette in den Eimer für das Altpapier. „Verflixt, ich muss hier raus und Takao warnen. Es ist eindeutig, Gideon sucht nach ihm!", hustend und keuchend arbeitete er sich auf die Knie. Ein kurzer Blick, sagte ihm, dass es nur seine Schulter erwischt hatte. Rauch zog durch das Zimmer, und der Husten wurde von Minute zu Minute schlimmer, auch die Temperaturen gingen merklich hoch. Der Rauch war inzwischen so dicht, dass man nicht mehr die Hand vor Augen sehen konnte.
In Japan in einem alten Haus:
Rasche aber leise Schritte näherten sich einer Tür. Er betrat einen großen Raum, in der Ecke brannte das Feuer im Kamin und auf dem Tisch stand ein Teller mit Plätzchen. „Mhm das riecht köstlich. Kira du bist eine Meister Bäckerin!", erschall ein leiser Ruf in Richtung der Küche. Zunächst blieb alles still. Constantin ließ sich rücklings auf das Sofa plumpsen und schloss die Augen. „Hey, Willkommen! Schön dich wieder einmal hier zu haben. Magst du einen Tee, die Kekse stehen schon bereit". Nickend bestätigte er. „Wie geht's dir Kira? Und wie geht's den Kindern?", die rotbraunen Augen öffneten sich. „Den Kindern geht es inzwischen gut. Sie tauen auf, spielen, sprechen und gehen teilweise in den Kindergarten. Nur die Vermittlung läuft noch sehr schleppend. Ich spiele mit dem Gedanken, wieder arbeiten anzufangen. Aber warten wir auf Mo. Er ist noch im Keller und siechtet die Kameras. Jose und Samanta sind nicht da," sprach die dunkelhäutige junge Frau. Dabei trug sie ein Tablett mit drei Tassen roten Tee herein.
„Endlich bist du da! Dann können wir drei uns einmal unterhalten. Es gibt ein paar Interessante Sachen. Samanta und Jose beschatten Boris. Kannst du bitte ein paar Details von dem Kampf erzählen", scharf und bohrend blickten nun die fast schwarzen Augen in die seines Gegenüber. „Wir wussten das Brooklyn stark ist, denn dies zeigte sich in dem Kampf mit Kai. Er schuf eine Art schwarzes Loch und alles wurde angezogen. Nie zuvor habe ich solch dunkle Energie und einen Sog gespürt und dabei war ich nur Zuschauer dort. Ich kenne diese Jungs seit drei Jahren und Kai ist echt hart im Nehmen. Aber ihn so stark verletzt und körperlich so schwach zu sehen, erschreckte mich. An diesem Brooklyn war was faul. Doch erst als er dieses Dunkel Schild um uns herum bildet, bekam ich eine echte Ahnung. Seine Augen sind irre grün, sein Lachen klang wie von einem Dämon und die dunkel Energie um ihn herum, kam von seinem Biest. Es war wie in dieser Geschichte ein böses Wesen namens Zeus welches die Dunkelheit beherrscht. Auch wenn du es nicht glaubst, mir war eiskalt und schlecht. Da konnte ich die Tränen nicht mehr unterdrücken.", ein nicken ging durch die Runde, jeder hielt seine Teetasse direkt unter die Augen.
„Doch wieso bist du verletzt worden, das Amulett sollte dich doch schützen? Und wie kam dieser Nebel zustande?", hier unterbrach Mo.
„Von diesem Nebel habe ich bereits gehört. Wie du weißt habe ich mich mit meiner Freundin Sonoko getroffen. Sie war total durch den Wind. Erzählte von zwei verletzten Jungs auf der Station. Doch dieser Kai war total instabil und sehr unruhig. Trotz Beruhigungsmedikamenten schien er mit Alpträumen oder härteren zu kämpfen. Auch die Wunden fingen immer wieder an mit Bluten. Was mich aber stutzig machte, sie berichtete von einem silberne Anhänger, welcher stark blau leuchtete und die Form eines Drachens hätte. Später fand sie eine Spritzenpackung mit kyrillischen Buchstaben. Die Reste des Medikamentes teilte sie auf und gab ein Teil ins Labor. Das Labor ergab, dass es eine Mischung von einem Schlangengift und einem starken Narkotikum wäre. Dieses führt normalerweise mindestens ins Koma und manchmal zum Tode," sehr direkt sah sie Constantin in die Augen.
„Verflixt, dann hatte ich doch recht. Boris hat es immer noch auf Kai abgesehen.", wütend ballte sich die Hand. „ Im Laufe der Nacht, beruhigte sich dieser Kai und seine Vitalwerte wurden stabil. Die Wunden scheinen extrem schnell zu heilen und er schlief sich regelrecht gesund. Am nächsten Tag war er verschwunden,", schloss Kira ihren Bericht.
„Das Klingt eindeutig nach der Kraft deines Amulettes und erklärt auch deine Verletzungen. Doch wieso zum Teufel, hast du es aus der Hand gegeben! Du weißt, dass es geheim gehalten werden muss!", wütend sprang Mo auf und hiebet die Hand auf den Tisch.
„Ich weiß!", trotze er zurück. „Jedoch sah ich die Dunkelheit und das Böse in den Augen von Zeus. Es wollte Kai nicht nur besiegen, sondern zerstören. Ich weiß nicht wie, aber dieses Monster schien die schlimmsten Versionen und Erinnerungen wahr werden zu lassen. Ich konnte meinen Teamkollege, in der Angst und Verzweiflung ertrinken sehen. Das war einfach zu viel für mich!", es klang immer noch trotzig, aber seine Augen schimmerten leicht.
„Ich konzentrierte mich auf alles was ich gelernt habe. Licht, Wärme, Wind, ich wollte ihn retten! Dragoon schien mir die Kraft hierfür zu leihen und das silberne Band fühlte sich kurz warm an." sprach er nun mit Überzeugung und flammenden Augen. „Ihr kennt Kai nicht, der Typ ist sowas von gefühlskalt und hart im Einstecken. Der zögert nie und schwankt nie, ihm scheinen nie die Kräfte auszugehen. Doch an diesem Tag war er anders. Er schwankt, wirkte völlig erschöpft und ängstlich .Normalerweise zeigt er nicht eine Gefühlregung!", seine Stimme überschlug sich und zitterte vor unterdrücken Gefühlen. Erneut holte er tief Luft und straffte den Körper. Bevor er weitersprach.
„Aber als er stolperte und ich ihn gerade noch fangen konnte, fühlte ich schwarze, zerstörerische Energie in seinen Verletzungen. Dies brachte mich dazu, ihm zu folgen. Das Amulett legte ich heimlich um seinen Hals. Sein Bist der Phönix, hatte alles gegeben und verschwand. Ich konnte ihn nicht schutzlos lassen. Immerhin sind wir Freunde!"
„Sein Bist ist ein roter Phönix!", erstaunt schaute Mo auf. „So wie es aussieht, scheint die Kraft des Amulettes ihn vor dem Tod bewahrt zu haben. Ich nehme an, dass das nur möglich war, weil du ihn beschützen wolltest. Aber gleichzeitig muss er es wert gewesen sein, beschützt zu werden. Diese Anhänger zeigen nur bei ihrem Träger oder einem anderen Wächter ihre Kräfte. Für normale Augen sind es einfach nur schwarze Kettenanhänger," sprach Kira.
„Das heißt, wahrscheinlich ist Kai ebenfalls ein Wächter. Was weißt du über ihn, seiner Familie und seine Herkunft? Und was weißt du über die anderen deines Teams?", mit dem Löffel kreise rührend blickte der stellvertretender Anführer auf. „Ich weiß, dass Max Bist eine Schildkröte ist, und er aus Amerika kommt. Ray kommt aus einem kleinen Dorf in China und hat einen Tiger. Kai ist nicht sehr gesprächig, kommt aber aus Russland. Daichi die Nervensäge keine Ahnung woher der kommt, Kenny ist ein Computer und Technikgenie."
„Während ich in dieser dunklen Dimension war, erreichten mich auf einmal die Energie meiner Freunde und Draggon verwandelte sich. Da kam mir die Idee, dass sie vielleicht auch besonders sein könnten. Denn wie sonst, sollte ihre Energie und ihre Gedanken mich dort erreichen?". „Das Auftauchen des silbernen Nebeldrachen, ist kein Zufall."
„Die große Kraft dieses alten Schmuckstück, ist Schutz. Aber es funktioniert nur auf Wunsch des Besitzers. Sowie wenn der blaue Drache diesen Schutz ebenfalls für wichtig hält. Dies ist eindeutig der Beweis dafür, dass dein anderes Team ebenfalls Träger der Amulette sind. Die Schildkröte des Wassers, der Tiger der alten Erde, der Phönix des ewigen Feuer, und der Drache der Lüfte an einem Ort. Auffälliger geht es nicht mehr!". Stille kehrte ein und man hörte nur das schlürfen und knuspern von Tee und Keksen.
„Das bedeutet für uns. Wir müssen sie testen, und trainieren. Gleichzeitig muss das sehr still und verschwiegen passieren, denn Boris scheint nun zu Wissen, dass diese Sachen existieren. Was diesen Daichi, Kenny und Hillary betrifft so dürfen die von nichts wissen.
„Kai braucht so schnell es geht Dranzer, zurück. Habt ihr eine Idee, wie wir ihn wiederfinden können?", stellte er nun die Frage, weswegen er gekommen war.
„ Ich denke im Buch finden wir einen Hinweis. Wenn er sich aber wirklich mit Zwischenmenschlichen Sachen so schwer tut, dann wird es extrem hart." gab Mo zu bedenken. Ein lautes ironisches Lachen erfüllte den Raum.
„Mo der Typ scheint dir sehr ähnlich zu sein. Du hast auch keine Ahnung von Emotionen! Ständig willst du alles selbst und alleine lösen!". Die brauen langen Haare fielen nach vorne und Takao prustete in die Tasse. „Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, Kira!".
„Eins solltest du noch wissen, die Kamera bei der alten Waldhütte der Hiwataris wurde wieder aktiv. Jose und ich konnten es nicht glauben. Jedoch ist eindeutig bewiesen, dass Gideon, Voltaire Hiwatari kennt. Und dieser ist wieder frei. Warum weiß ich noch nicht, da ist Samenta dran. Das schlimmste ist jedoch, dass sie ein Teil des Buches haben, sowie den Den Dolch der Dunkelheit. Was sie nicht wissen, wie er funktioniert und das wir gewarnt sind."
Kira war aufgestanden und in die Küche verschwunden. Mo hatte dabei nur geflüstert. „Es gibt eine Verbindung zwischen den drei. Von Gideon und Boris wussten wir, aber was hat dieser Voltaire damit zu tun. Und wieso befindet sich auf einem alten Landsitz, ein Teil des Buches und der Dolch?" „Ich weiß es nicht Mo. Doch noch schlimmer ist, dass Voltaire ein mieser Verbrecher und Kais Großvater ist.
Erneutes gähnen ergriff die Runde. „Consti, eins solltest noch eins wissen. Wir haben das Gift auch analysiert. Es scheint sehr unterschiedliche körperliche Wirkungen zu haben, jedoch immer in Verbindung mit Fieber. Wir wissen nicht in wie weit, die Sachen neutralisiert worden sind."
„Ihr beide solltet euch hinlegen und schlafen. Constantin wann muss du wieder gehen?", „Nun haben wir es zwei Uhr nachts, mein Großvater wirft mich um 07.00 Uhr aus dem Bett. Bis dahin muss ich zurück sein,". „Ist in Ordnung ich werde dich wecken. Nun gehe ich wieder in den Keller und arbeite an dem Sicherheitssystem und neuen Trainingsplänen. Gute Nacht, ihr zwei!"
