No Title
Im Krankenzimmer war ein seltener und ungewöhnlicher Anblick zu sehen. Harry, verdammter Potter, Top Slytherin und Rumtreiber Level 5, weinte in die Schultern seiner Mutter. Dies überraschte viele Menschen aus vielen verschiedenen Gründen.
Sirius war überrascht, weil Harry ihn zuvor in Askaban besucht hatte und während Harry extrem unbehaglich aussah, weinte er nie, er erinnerte sich auch daran, dass Harry auch als Baby weinte. Remus versuchte seine Erinnerungen für Zeiten zu durchsuchen, in denen er Harry weinen sah und er konnte sich nur daran erinnern, dass er es einmal von oben gesehen hatte und dass war, als Harry geboren wurde. Verdammt, Harry hatte keine Probleme mit seinen Emotionen, als er erstochen wurde, also war es definitiv ein ungewöhnlicher Anblick.
Dumbledore war auch überrascht, in seiner Erfahrung hatte Harry immer drei verschiedene Blicke. Das "Ich kann es kaum erwarten, dass du fertig bist, damit ich gehen kann", den "Ich werde sauer" und das "Ich irritiere dich und ich bin verdammt stolz darauf" Blick. Nie zuvor hatte er Harry weinen sehen.
Ehrlich gesagt erinnerte ihn der Junge sehr an einen jüngeren Tom Riddle. Beide waren kluge, starke und gutaussehende Halbblüter, die ihren Weg in Slytherin fanden und die Spitze erreichten. Er war auch ein wenig besorgt darüber, wie viel stärker Harry zu sein schien als Tom in seinem Alter.
Als Dumbledore Lily Potter sah, die ihren Sohn umarmte, konnte er sich nur fragen, wo sein Plan schief gelaufen war.
Dies war nicht das erste Mal, dass die Potters aufgewacht waren. Das erste Mal war, als Adrian ungefähr fünf Jahre alt war und Dumbledore das nicht wahr haben konnte. Er hatte dafür gesorgt, dass das Personal ihn vor allen anderen alarmierte. Er war dort angekommen und hatte die Heiler alles vergessen lassen, bevor er James und Lily mit einem Koma-Zauber getroffen und sie dann im Koma alles vergessen ließ. Das hatte er noch einmal gemacht, als Adrian neun Jahre alt war.
Er musste sie fernhalten, damit sie Adrian nicht beeinflussen konnten, sie würden seinen Einfluss auf ihn ruinieren. Er hatte geplant, einen Unfall zu inszenieren, wenn Adrian älter war, um beide Potters loszuwerden. Dann würde er Voldemort die Schuld geben und Adrian würde sich rächen wollen.
Aber jetzt konnte er das nicht tun, die Heiler hatten ihn alarmiert und er erkannte, dass sein Zauber nachgelassen hatte, aber leider war Remus Lupin im Raum, als die Nachricht aus dem Kamin kam. Remus war mit einer so überraschenden Geschwindigkeit aus dem Raum gerannt, dass Dumbledore nicht einmal Zeit hatte, den Mann es vergessen zu lassen oder mit ihm zu sprechen. Dumbledore hatte beschlossen, Maßnahmen zu ergreifen.
Er ging zur Station und fand die Heiler, die versuchten, eine wilde Lily und James Potter zu beruhigen. Er hatte gehofft, dass sie sich beruhigen und dann schnell herausfinden konnten, wer wusste, dass sie aufgewacht waren, aber dann kamen Sirius und Remus mit Harry an.
Dumbledore dachte darüber nach, er war ein extrem mächtiger Zauberer und konnte sich dafür entscheiden, alle im Raum es vergessen zu lassen, aber das wäre nicht so einfach, wie es scheint.
Sirius und James waren, obwohl sie unter den körperlichen Auswirkungen von Askaban litten und in Stasis waren, immer noch ausgebildete Auroren und gefährliche Männer, auch wenn der letztere keinen Zauberstab hatte. Remus Lupin war auch ein brillanter Duellant und wäre ein grandioser Auror, wenn er kein Werwolf gewesen wäre. Lily Potter hatte keinen Zauberstab, war aber auch eine Person, die man nicht verärgern sollte. Außerdem gibt es auch eine Handvoll Heiler im Raum, Dumbledore hatte keine Ahnung, wie stark sie waren, und obwohl er ein Gryffindor war, war er kein Fan davon, mit dem Kopf voran ins Unbekannte zu springen.
Außerdem war da Harry Potter, der Slytherin, der mit seinen Händen und Füßen genauso gefährlich war wie mit seinem Zauberstab. Wie die japanischen Kriegsduelle und seine Konfrontationen mit Malfoy und sein Duell mit Adrian belegten.
Wenn der Junge in der Lage war, nonverbale Zauber zu wirken und Dinge wegzuschlagen, mit denen viele Erwachsene zu kämpfen hatten, war klar, dass der Junge mächtig war. Außerdem hatte Dumbledore trotz all seines magischen Wissens kein physisches Kampfwissen und wenn Harry nahe genug kam, könnte er wahrscheinlich ernsthaften Schaden anrichten.
Damit beschloss Dumbledore, die Ereignisse fortzusetzen, bis er einen Weg finden konnte, alles zu reparieren.
"Schau dich an" Lily ließ Harry los, sie legte ihre Hände auf seine Schultern und sah ihn von Kopf bis Fuß an. "So hübsch, du kommst nach deinem Vater, aber du hast meine Augen."
"Das Beste von beidem", lächelte Harry seine Mutter an, als er sich die Tränen aus dem Gesicht wischte. "Diese Augen waren in der Vergangenheit so brillant, dass niemand sich weigerte, wenn du diesen einen Blick hattest."
"Hm bist du dir da sicher?" Fragte Lily rhetorisch und lächelte ihren Sohn an.
"Harry?" Eine Stimme sprach leise, Harry sah seinen Vater und ging langsam auf ihn zu.
"Dad", hauchte Harry, als James sich gegen das Bett lehnte, um aufrecht zu bleiben.
"Wie geht es dir?" Fragte James.
"Es ging mir nie besser", grinste Harry und umarmte seinen Vater sanft, ein bisschen ängstlich, den Mann zu verletzen. James umarmte seinen Sohn zurück.
"Es ist schön dich zu sehen, Harry." James küsste ihn auf die Stirn.
"Ist das, weil ich dein Sohn bin oder nur weil ich wie du aussehe?" Scherzte Harry.
"Muss ich eins auswählen?" James scherzte zurück.
"Du bist gerade aufgewacht und machst schon Witze", sagte Lily.
"Er hat damit angefangen", verteidigte sich James.
"Ja, ich bin nicht der Erwachsene hier", sagte Harry, als er losließ.
"Verdammt", fluchte James.
"Krone!" Sirius rannte zu James und zog ihn in eine starke Umarmung, Remus trat schnell in Sirius Fußstapfen.
"Tatze! Moony", antwortete James, als er ihn zurück umarmte. "Seht euch beide an, ihr seid alt geworden!"
"Ich sehe immer noch besser aus als du!" Antwortete Sirius als er seinen Bruder im übertragenen Sinne umarmte.
"Ja, nun, ich habe das am besten aussehende Mädchen in Hogwarts, also weiß ich nicht, wie du dazu gekommen bist", grinste James, als er die beiden gehen ließ.
"Schön zu wissen, dass du dich nicht verändert hast", lächelte Remus.
"Ihr zwei habt es aber besser", kommentierte Lily, als sie zu Sirius und Remus kam und sie umarmte. "Remus, was in Merlins Namen ist auf deinem Gesicht?"
"Ich glaube, sie bezieht sich auf dein Gesichtshaar", erklärte Sirius einem verwirrten Remus.
"Was stimmt damit nicht?" Fragte Remus defensiv.
"Es sieht aus wie die Art von Schnurrbart, die ein Pornostar hätte", antwortete Harry, "mit dem Gesagten, traust du dich nicht, ihn loszuwerden?"
"Oh gut, er kommt nach Lily", kommentierte James.
"Lily, James, es ist schön euch zu sehen." Dumbledore trat wieder in das Gespräch ein und lächelte sein charakteristisches Großvaterlächeln.
"Oh, Sie sind immer noch hier", sagte Harry enttäuscht.
"Meine Herren", sagte Dumbledore zu den Heilern, "könnten wir vielleicht einen Moment alleine haben?" Die Heiler, nicht die Art von Menschen, die Albus Dumbledore hinterfragten, verließen den Raum.
"Hallo Professor", sagte James, "wissen Sie übrigens, wo Adrian ist?"
"Ja, wo ist Adrian?" Fragte Lily.
"Wahrscheinlich werden Hassblicke von allen gesendet, die gerade in Hogwarts sind", sagte Harry, bevor Dumbledore antworten konnte.
"Was meinst du?" Fragte James.
"Oh, es ist wirklich einfach", antwortete Harry. "Adrian war seitdem nicht mehr so beliebt, seid er mich und Remus fast umgebracht hat."
"Was?!" Schrien beide erwachsenen Potters.
"Mr. Potter, Sie wissen, dass das nicht stimmt, sagte Dumbledore.
"Ja wirklich?" Sagte Harry mit falscher Verwirrung. "Weil ich mich erinnere, wie ich geschlagen, getreten, erstochen, durch ein Fenster geworfen wurde und Remus erstochen wurde."
"Du wurdest erstochen?!" Rief eine alarmierte Lily aus.
"Lass es mich erklären", sagte Remus. "Ich bin derzeit Professor für Verteidigung gegen die Dunklen Künste in Hogwarts. Ich habe die Klasse über Irrwichte unterrichtet. Harrys Freundin, Daphne Greengrass, kam auf mich zu."
"Du hast eine Freundin?" Fragte James mit einem Hauch von Stolz in seiner Stimme.
"Das am besten aussehende Mädchen in der Schule", grinste Harry.
"Ich spüre hier ein Thema", kommentierte Sirius.
"Wie auch immer", fuhr Remus fort, "sie sagte mir, dass Harry und sein Freundin nicht teilnehmen wollten, Adrian schob Harry in den Irrwicht, als ich abgelenkt war. Der Irrwicht verwandelte sich und schlug dann Harrys Zauberstab aus seiner Hand und griff ihn an, ich versuchte es aufzuhalten, aber dann hatte mich der Irrwicht verletzt. Zum Glück konnte Harry es aufhalten.
"Ah ja, während wir über dieses Thema sprechen, habe ich mich gefragt, ob du mir etwas über deinen Irrwicht erzählen könntest", sagte Dumbledore zu Harry.
"Ich möchte lieber nicht darüber reden", lehnte Harry ab. "Vielleicht könnten wir darüber reden, wie sehr Sie es vermasselt haben."
"Ich bitte Sie um Entschuldigung?"
"Mum" Harry trat einen Schritt zurück und sah seine Mutter an. "Wusstest du, dass Dumbledore Adrian genommen hatte, nachdem du ins Koma gefallen warst, und ihn im Grunde allein in einem riesigen Manor mit nichts als Geschenken und Hauselfen zurückgelassen hatte, während er mich zu den Dursleys geschickt hat in seiner unendlichen Weisheit ?" Harry hätte die letzten beiden Worte nicht mit mehr Sarkasmus sagen können, wenn er es versucht hätte.
"Was?!" Lily drehte sich zu Dumbledore um und der alte Mann war dankbar, dass die Rothaarige derzeit keinen Zauberstab bei sich hatte. "Du hast ihn zu Vernon und Petunia geschickt?!"
"Jetzt, jetzt Lily" Dumbledore versuchte das Mädchen zu beruhigen.
"Hey Mum, wusstest du, dass sie mich in einem Schrank schlafen ließen?" Unterbrach Harry.
"Sie haben was?!" Wut erfüllte die rothaarige Frau.
"Der Schrank unter der Treppe, auch bekannt als mein Schlafzimmer", antwortete Harry, "und er wollte mich bei ihnen lassen."
"Bist du von Sinnen?!" Lily stürmte auf den alternden Schulleiter zu. "Was hast du dir gedacht?! Einen Sohn in eine Villa zu bringen, während du den anderen in die Hölle steckst?! Warst du zu der Zeit unter Drogen?!"
"Ich wäre überrascht, wenn er gerade keine Drogen nehmen würde", kommentierte Harry. "Ich meine, sieh dir diese Roben an, welche weiteren Beweise brauchst du noch?"
"Es ist nichts falsch mit meinen Roben" Dumbledore verteidigte seine lila und sternenbesetzte Roben.
"Du wirst in Flammen stehen, wenn ich meine Antworten nicht bekomme!" Knurrte Lily.
"Nun Lily, ich bin sicher, dass der junge Harry nur übertreibt und ..."
"Wusstest du, dass sie haben mich Hungern lassen?" Unterbrach Harry "Hungern, haben mich geschlagen, ließ mich selten waschen, behandelten mich wie einen Hauselfen, der nicht in der Lage war, seinen Job zu machen. Und er wollte, dass ich weiterhin da bleibe."
"Dumbledore, möchtest du das erklären?!" Lily spuckte es aus.
"Nun Lily ..."
"Außerdem wurde ich von ihrem Sohn schickaniert und sie taten nichts dagegen", fügte Harry hinzu, "tatsächlich haben sie es gefördert und ihn belohnt, wenn er es tat. Und er wollte dass ich weiterhin da bleibe."
"Er wird sie explodieren lassen", kommentierte Sirius Remus, der nur zustimmend nicken konnte.
"Nun?!" Lily sah Dumbledore erwartungsvoll an.
"Lily", antwortete Dumbledore. "Ich habe getan, was ich ..."
"Oh, und da war diese Zeit, als Onkel Vernon versuchte mich zu töten", kommentierte Harry.
"Was?!" Riefen Lily und James aus.
"Versuchte mich zu erstechen und mich auf der Straße zurück zu lassen"
"Dumbledore, wenn du mir keinen guten Grund gibst aufzuhören, dann werde ich dir meinen Fuß zwischen deine Beine rammen!" Lily warf Dumbledore einen Blick zu, der dazu geführt hätte, dass ein kleinerer Mann in die Hose gepisst hätte. Dumbledore hatte nur ein wenig Angst.
"Nun, Lily", begann Dumbledore, "in der Nacht des Angriffs hatte Adrian Voldemort gestoppt, indem er den Todesfluch umgeleitet hatte. Ich glaube, dass Voldemort noch lebt, ich musste Adrian wegbringen und ihn in Sicherheit bringen."
"Was ist mit Harry?!" Forderte Lily.
"Ja, Dumbledore!" Nickte James. "Was ist mit Harry?! Du hast ihn bei den Dursleys gelassen!"
"Du hättest ihn zu den Longbottoms schicken können, Andromeda, Sirius, Remus, McGonagall, Flitwick oder zu fast jedem anderen, der qualifizierter ist, und du hast dich für die Dursleys entschieden?!"
"Lily, die Longbottoms wurden kurz nach euch angegriffen und während sie leben, sind sie nicht in der Lage, sich um Kinder zu kümmern." Dumbledore log, als hinge sein Leben davon ab, obwohl dieser Teil wahr war. "Augusta Longbottom hatte bereits mit Neville zu tun. Remus war ein Werwolf und konnte nicht das Sorgerecht für ein Kind erhalten. McGonagall und Flitwick haben bereits Verantwortung gegenüber vielen Kindern.
Andromeda Tonks trauerte um den Tod ihres Mannes, als sie mit ihrer eigenen Tochter zu tun hatte. Sie war nicht in der Verfassung, sich um zwei Kinder zu kümmern." Dumbledore konnte nicht verraten, dass er vorhatte, Harry sterben zu lassen, besonders jetzt.
"Warte was?!" Unterbrach James "Was ist mit den Longbottoms passiert?! Was ist mit Ted passiert?!"
"Kurz nachdem Voldemort verschwunden war, suchten einige Todesser nach ihn", begann Harry zu erklären." Sie stellten fest, dass die Longbottoms wussten, wohin Voldemort verschwunden war, und folterten sie mit dem Folterfluch, bis ihre Gedanken überschnappten. Da sie zu diesem Zeitpunkt im Grunde genommen als Gemüse lebten, starb Mister Tonks am Tag zuvor bei einem Todesser-Angriff, wurde aber erst etwa drei Tage später entdeckt." Ungefähr zu diesem Zeitpunkt sah sich Harry um und bemerkte, dass die Longbottoms nicht da waren." Wie beim letzten mal, er fragte sich, wohin sie gegangen waren.
"Oh Merlin", sagte James ungläubig.
"Okay, gut, aber was ist mit Sirius?" Fragte Lily, traurig über die Nachrichten, aber sie wollte das Leiden ihres Sohnes nicht vergessen.
"Er war in Askaban", sagte Harry.
"Was?!"
"Ich war in Askaban", bestätigte Sirius, "bis vor kurzem"
"Warum warst du in Askaban?!"
"Er wurde von Peter beschuldigt, euch betrogen und dreizehn Muggel getötet zu haben", erklärte Harry, "und wurde nach Askaban geschickt."
"Ja, ich bin erst kürzlich rausgekommen, dank Harry", antwortete Sirius.
"Harry hat dich raus geholt?" Fragte Lily erstaunt.
"Ja", nickte Sirius, "er war derjenige, der Pettigrew gefangen hat, anscheinend hatte sich der Verräter all die Jahre als Ratte versteckt. Ich wollte ihn töten, aber Harry bestand darauf, dass wir ihn der Öffentlichkeit zeigen, er brachte mich und Peter zu der Großen Halle in der Schule, nachdem er dort einige Auroren angerufen und dann Peter der ganzen Welt vorgeführt hat "
"Es war nichts, nur ein weiterer Tag für ein Genie in einer Welt voller Idioten." Harry zuckte die Achseln, obwohl er ein stolzes Lächeln im Gesicht hatte. "Übrigens, Dumbledore, möchten Sie allen sagen, wie Sie nichts getan haben, um Sirius vor Gericht zu stellen. Aber Sie gesprungen sind, um Professor Snape zu helfen? "
"Snape?!" James rief aus "Wir haben vielleicht unsere Probleme überwunden, aber du hast Snape geholfen und nicht Sirius?!"
"Ich konnte es auch nicht herausfinden, ich meine einerseits hat er den Ex-Todesser, der Vergebung will, und andererseits hat er das Ordensmitglied und einen der besten Auroren, die das Ministerium hatte." Antwortete Harry.
"Wir kommen vom Thema ab", sagte Dumbledore.
"Ja, das sind wir", stimmte Lily zu. "Was hast du gedacht, als du Harry mit meiner Schwester zusammengebracht hast?!"
"Lily, es war der beste Ort für ihn und ..." Dumbledore wurde von einem großen Schlag ins Gesicht unterbrochen, Dumbledore fühlte tatsächlich ein bisschen Blut in seinem Mund. Lily hatte überraschende Kraft für eine Frau, die die letzten zwölf Jahre im Koma gelegen hatte.
"Wie kannst du es wagen?!" Rief Lily ihm ins Gesicht. "Wie kannst du es wagen, das überhaupt zu denken?! Das überhaupt sagen?! Besonders nachdem du gehört hast, was er gesagt hat!"
"Offensichtlich bist du emotional", sagte Dumbledore traurig, als ob Lily von sich selbst enttäuscht sein sollte. "Wenn du dich beruhigst, können wir vielleicht noch einen guten Tag mit dir reden." Dumbledore drehte sich um und verließ den Raum.
"Harry, bitte sag mir, dass nichts davon tatsächlich passiert ist", sagte James mit einem Hauch von Flehen in seiner Stimme.
"Ich müsste lügen, um das zu sagen", antwortete Harry.
"Lebst du noch mit meiner Sch ... Petunia?" Fragte Lilly langsam.
"Sie ist tot, Onkel Vernon und Dudley auch", antwortete Harry.
"Wie sind sie gestorben?" Fragte James.
"Autounfall", antwortete Harry emotionslos.
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Adrian Potter kam mit Ron und Hermine im Krankenzimmer an. Er hatte gerade herausgefunden, dass seine Eltern aufgewacht waren und war begeistert. Sie betraten den Raum, in dem das Trio einen seltsamen Anblick fand, Lily und James waren wieder in ihren Betten und Harry saß zwischen ihnen und sein Kopf ruhte auf Lilys Bett.
"Schläft er?" Fragte Ron.
"Wahrscheinlich", sagte Adrian abweisend und ging auf das Paar zu. "Mum? Dad?"
"Adrian! Bist du das?!, Rief James aus.
"Ich bin es, Dad!" Adrian nickte glücklich.
"Oh mein Gott, Adrian!" Sagte Lily als Ron sich langsam Harry näherte, er wollte Harry anstupsen um zu sehen ob er wach war.
"Berühre mich mit diesem Finger und du wirst feststellen, dass er dauerhaft in deiner Nase steckt.", Drohte Harry, als er sich wieder aufsetzte, er rieb sich die Augen und schüttelte den Kopf. "Sirius ist dann gegangen?"
"Ja, sagte, er wäre gleich wieder da", nickte James.
"Also Adrian, erzähl mir von dir", lächelte Lily.
"Nun, ich bin in Gryffindor", sagte Adrian stolz "im Gegensatz zu Harry", fügte er hinzu.
"Was bedeutet das?" Fragte James.
"Harry ist ein Slytherin", antwortete Adrian, ein bisschen erfreut zu sehen, wie Harrys Kiefer sich zusammenzog.
"Du bist ein Slytherin?" Fragte James.
"Ja", sagte Harry mit leiser Stimme. "Es tut mir leid, wenn dich das enttäuscht."
"Es enttäuscht uns nicht, Baby", beruhigte ihn Lily.
"Ja", stimmte James zu, "nur überrascht deswegen, hätte dich nicht als Slytherin bezeichnet."
"Es war entweder Slytherin oder Ravenclaw für mich", antwortete Harry "irritiere ein paar Leute und weil Daphne in Slytherin war. "
"Warte eine Sekunde, es ist euch egal, dass er in Slytherin ist?" Fragte Adrian ungläubig.
"Nein" Lily schüttelte den Kopf. "Er ist immer noch unser Sohn und wir lieben ihn immer noch, genauso wie wir dich lieben, obwohl du Harry und Remus fast getötet hast."
"Das war nicht beabsichtigt!" Adrian wurde rot.
"Ich weiß, Baby, deshalb sind wir nicht böse. Allerdings möchte ich so etwas nicht noch einmal sehen oder hören. Willst du uns dann deinen Freunden vorstellen?" Lily hatte immer noch vor, eine große Diskussion mit Adrian über sein Verhalten zu führen, aber sie war gerade aus dem Koma gekommen und dafür zu müde.
"Äh ... ja, das ist Hermine Granger", gestikulierte Adrian zu Hermine. "Sie ist ein Muggelgeborene wie du, einige Leute denken, sie ist dir sehr ähnlich."
"Ein paar Leute die Idioten sind", kommentierte Harry.
"Was soll das heißen?"
"Granger hat ein gutes Gedächtnis und ist Muggelgeboren, das macht sie kaum zu einer anderen Version von Mum. Wenn wir dieser Logik folgen würden, hätten wir einige Mini-Mums in Ravenclaw."
"Was auch immer" Adrian schüttelte den Kopf und deutete auf Ron. "Das ist mein bester Freund, Ron Weasley."
"Weasley? Arthur und Mollys Sohn?" Fragte James.
"Sie kennen meine Eltern?" Fragte Ron.
"Nun, ich habe deinen Vater einmal getroffen", antwortete James, "was deine Mutter betrifft, ich wusste nicht viel über sie außer ihrem Spitznamen in der Schule, obwohl sie vor meinem ersten Jahr von der Schule gegangen war."
"Wie war ihr Spitzname?" Fragte Ron neugierig.
"Molly the Mouth", antwortete James, bevor Lily ihn aufhalten konnte.
"Oh, wahrscheinlich weil sie viel schreit", vermutete Ron.
"Ja, das ist trotzig der einzige Grund, warum sie so genannt wurde", sagte Harry sarkastisch.
"Nun, aus welchem anderen Grund würde sie so genannt werden?"
"Offensichtlich weil sie Kaugummi blasen liebt", sagte Harry trocken, Lily schnaubte und James übertraf sein Lachen.
"Ich verstehe es nicht", sagte Hermine.
"Würde nicht erwarten, dass du es tust", antwortete Harry, "Nun Mum, Dad, ich gehe auf die Toilette, kann ich euch etwas besorgen?"
"Nein, danke, die Heiler sollten bald Essen bringen", antwortete Lily.
"Ich will Schokolade", antwortete James.
"Es tut mir leid, wann wurdest du durch Remus ersetzt?" Fragte Harry, stand aber auf, bevor James antworten konnte. "Ich hole dir etwas Schokolade, ich denke sie haben etwas weiße Schokolade."
"Nein, ich will dunkle Schokolade"
"Rassist", sagte Harry, als er den Raum verließ.
"Also, Sohn", sagte James, "nimm Platz, lass uns reden." Adrian setzte sich auf den Platz, auf dem Harry ursprünglich saß. "Erzähl uns von dir"
"Nun, ich bin in Gryffindor", sagte Adrian. "Ich bin auch der Junge-der-lebt" Adrian fügte diesen Teil stolz hinzu.
"Junge-der-lebt?" Lily hob eine Augenbraue.
"Es bedeutet, dass ich derjenige bin, der Voldemort besiegt hat", erklärte Adrian.
"Ja wirklich?" James glaubte nicht ganz, dass "Du warst zu dem Zeitpunkt ein Jahr alt, wie hast du Voldemort besiegt?"
"Sein Todesfluch prallte von mir ab", antwortete Adrian.
"Nun, sieh mal, was wir hier haben." Eine Stimme unterbrach sie. Alle drehten sich um und sahen drei Männer, deren Zauberstäbe auf die Gruppe gerichtet waren. Das Trio wich zurück und stand zwischen den Betten.
"Was wollt IHR?" Forderte James und versuchte, sich einen Plan auszudenken, um daraus herauszukommen.
"Ihr seid, wen wir wollen", sagte der Anführer der drei, "der Junge-der-Lebt und seine Eltern, Sie haben dem dunklen Lord im Laufe des Jahres einige Probleme bereitet und waren uns ein Dorn im Auge. Wir denken, dass es Zeit wird, Sie loszuwerden."
"Wartet!" Lily schob den Vater der Kinder zurück. "Tu was du willst, aber lass die Kinder gehen!"
"Ganz sicher, du dummes Schlammblut!" Der Anführer schnappte.
"Ich bitte um Verzeihung, du kleines Stück Scheiße?" Erklang Harry´s Stimme.
Ein Schokoriegel landete in James Schoß. James hatte die Tatsache registriert, dass es dunkle Schokolade war, bevor Harry in den Raum rannte.
Harry sprang auf und packte den Anführer, die beiden fielen auf ein nahe gelegenes Bett, als Harry ihm wiederholt ins Gesicht schlug. Harry schnappte dem Mann den Zauberstab aus der Hand, bevor er einen Zauber abfeuern konnte. Er sprang auf und stellte sich auf das Bett und zog seinen eigenen Zauberstab heraus.
Die anderen beiden richteten ihre Zauberstäbe auf Harry, Lily und James zusammen mit dem goldenen Trio und sahen zu, wie Harry vom Bett sprang, er landete hinter den beiden und schlitzte ihnen mit den Zauberstäben den Rücken auf. Die beiden Männer schrien und fielen zu Boden, der Anführer auf dem Bett versuchte aufzustehen, wurde aber mit einer Ganzkörperklammer daran gehindert.
Die anderen beiden versuchten aufzustehen, wurden dann aber von Schockzaubern getroffen, eine vierte Person rannte in den Raum, er richtete seinen Zauberstab auf Harry, der träge sein Handgelenk schnippte und den Mann gegen eine Wand schickte. Er warf den Zauberstab des Anführers weg und steckte seinen eigenen Stab in sein Holster.
"Geht es euch beiden gut?!" Harry rannte zu seinen Eltern und sah sie von oben bis unten an, um nach Verletzungen zu suchen.
"Vergiss uns, was ist mit dir?!" Lily packte Harry und sah ihn an.
"Mir geht es gut, Mum", beruhigte Harry sie.
"Das war Hervorragend!" rief James aus "Harry, das war absolut genial!"
"Das erinnert mich", sagte Harry, als er sich umdrehte und den Anführer packte und ihn vom Bett zog.
"Harry", sagte Lily, wurde aber unterbrochen, als Harry sein Bein zurückzog und es mit genug Kraft nach vorne schwang, um einen Fußball über ein Feld zu treten. Das einzige Geräusch war ein Knacken und ein hohes Quietschen. "Harry!"
"Ja, Mum" Harry drehte sich ruhig zu ihr um.
"Was machst du gerade?!"
"Er hat dich beleidigt", antwortete Harry. "Ich glaube, er hat Glück, dass er noch atmen kann", sagte Harry, als er den Mann noch einmal trat.
"Harry! Bitte hör auf", sagte Lily mit einem Hauch von Flehen in ihrer Stimme.
"Hmm" Harry blieb nach einem weiteren Tritt stehen. "Wenn du das willst, werde ich aufhören."
"Danke Harry"
"Danke mir nicht", antwortete Harry, "du musst mir nie danken, niemals."
