Das Schulleiterbüro von Hogwarts lag in dunklen, einsamen Schatten brach. Seit dem Tod von Albus Dumbledore hatte es niemand betreten. Das Schloss und seine Bewohner verharrten in Trauer. Aus dem Schatten lösten sich die Umrisse eines Mannes in schwarzer Robe. Er hatte die Kapuze tief ins Gesicht gezogen und Schritt vor die Vitrine in der das Schwert von Godric Gryffindor lag. Mit einem Wink seines Zauberstabes öffnete er sie und nahm die Waffe heraus.

„Wissen Sie, Sie hätten ruhig danach fragen können.", sagte das Portrait von Albus Dumbledore zu dem Mann.

Er drehte um und zog die Kapuze herunter.

„Keine Sorge, Dumbledore, ich habe einen Plan.", sagte Severus Snape.

„Oh, das hoffe ich doch.", entgegnete das Portrait.

„Auch wenn es nicht Ihrer ist.", sagte Severus und lehnte die Klinge des Schwertes an seine Schulter.

Der Portrait-Dumbledore sah ihn über seine Halbmondgläser seiner Brille hinweg an.

„Dann kann ich nur ebenso hoffen, dass Sie wissen was Sie da tun.", sagte Dumbledore.

„Das werde ich wohl kaum mit einem Portrait diskutieren.", entgegnete Severus.

Er zog sich die Kapuze wieder über den Kopf und verschwand rückwärts in den langen, dunklen Schatten.

Die Geschichte geht weiter

REQUIEM – 7. Akt: Das Ende aller Dinge