Remus Lupin erwachte an diesem Morgen mit Tonks an seiner Seite. Sie lag neben ihn und hatte sich auf der Seite eingerollt. Er dachte an die letzte Nacht, daran wie sie imer wieder leidenschaftlich miteinander Sex hatten. Es kam so unerwartet und doch bereute er nichts. Ganz im Gegenteil. Sie hatten es genossen miteinander zu schlafen, sich immer wieder einander hinzugeben.

Remus drehte sich auf die Seite und tastete unter der Bettdecke nach Tonks' Rücken. Er streichelte sie sanft und küsste zärtlich ihren Nacken. Müde drehte sie sich zu ihm um. Sie sagte nichts, sondern streckte sich bloß nach Kräften.

„Morgen.", sagte Remus.

Tonks brummte etwas Unverständliches und legte ihren Kopf an seine Brust. Remus legte die Arme um sie und strich ihr durch ihr Haar.

Man hätte meinen können nach der gestrigen Nacht habe er langsam genug, doch er spürte erneut das Verlangen in sich aufsteigen. Remus küsste sie sanft. Er liebkoste ihren Hals und strich ihr zart über den Bauch. Tonks reckte sich.

„Nicht dass das zur Gewohnheit wird.", sagte sie.

Remus lächelte sie an und küsste sie erneut. Sie erwiderte seinen Kuss und umarmte ihn. Sie tauschten zärtlich Intimitäten aus. Er spürte wie Tonks über seine Brust strich. Ihre Hände wanderten zielstrebig nach unten. Sie ergriff sein noch schlaffes Glied und rieb es genüsslich. Währendessen küssten sie sich. Remus fühlte die Erregung in sich und seufzte. Seine Hände glitten zu Tonks' Brüsten und er berührte sie fordernd. Er küsste ihren Hals verlangend mit der Zunge und glitt mit seinen Händen zwischen ihre Beine. Er rieb lustvoll ihren Venushügel. Tonks seufze und sie küssten sich energischer.

Remus nahm ihr Bein und schlang es um seine Hüfte, während er auf der Seite liegend voller Genuss in sie drang. Tonks umschlang ihn mit den Armen. Er stieß langsam in sie. Sein Atem wurde schneller und er sah fest in ihr Gesicht. Er küsste sie immer wieder. Mal mit Zunge, mal ohne.

Tonks vergrub ihr Gesicht in seiner Schulter. Sie stöhnte voller Zufriedenheit bei seinen schneller werdenden Stößen. Voller Erregung knabberte er an ihren Brustwarzen und begann mit zunehmder Lust zu stöhnen.

„Mehr.", seufze Tonks.

Remus drehte sich mit ihr auf den Bauch. Er kniete sich vor sie und hob ihren Hintern auf seine Schenkel. Mit langen, tiefen Stößen drang er in sie. Ihre Beine umklammerten seine Hüfte und er wurde schneller. Sie stöhnten voller Lust. Tonks umklammerte ihn und wurde lauter je stärker er in sie drang. Sie küssten sich voller Verlangen. Remus beugte sich über sie, nahm ihren Kopf in seine Hände und seine Lippen berührten unablässig die ihren.

Er kniff die Augen zu. In seinem Kopf entlud sich jenes emotionale Feuerwerk, dass ihn auf dem Höhepunkt seiner Lust empfing. Er stöhnte laut und umklammerte Tonks' Schenkel.

„Nein, mach weiter.", sagte sie schnell, ehe Remus in seinen Bewegungen erschlaffen konnte. „Ja, so ist es richtig. Oh ja. Tiefer."

Er wurde schneller, stieß tiefer in sie. Tonks umklammerte ihn mit aller Kraft, stöhnte, schrie und erschlaffte schließlich zufrieden. Beide lachten sie. Remus zog sein Glied aus ihr und legte sich erschöpft neben sie. Er rollte sich auf die Seite und schloss die Augen.

Gestern noch war er voller Furcht gewesen. Remus wusste nicht, ob er je wieder die Nähe einer Frau ertragen konnte. Tonks bewies ihm, dass er sich irrte und das war gut so. Viel mehr noch, über das Sexuelle zwischen ihnen hinweg, glaubte er endlich jemanden gefunden zu haben, der ihn so akzeptierte wie er war. Als Werwolf und als Mensch.

Als Sirius Black an diesem Morgen noch schlaftrunken im Morgenmantel die Treppe herunter kam sah er etwas, dass er eigentlich nicht erwartet hätte. Remus und Tonks standen da und küssten sich als hätten sie ihr Leben lang nichts anderes gemacht. Noch dazu wirkten sie als hätten sie eine wirklich anstrengende Nacht hinter sich.

Sirius machte sich durch ein Husten bemerkbar. Die beiden sahen auf und lösten sich aus ihrer gegenseitigen Umklammerung.

„Bis später.", sagte Tonks und verschwand durch die Haustür.

„Hab ich was verpasst?", fragte Sirius.

Remus ignorierte ihn gekonnt und ging an seinen Stammplatz in der Küche.

„War wohl eine betriebsame Nacht, was?", stichelte Sirius.

Remus atmete tief und bekam rote Ohren wie ein Schuljunge.

„Ah ja, das ging aber schnell.", bemerkte Sirius.

Remus brummte irgendetwas in sich hinein.

„Redest du jetzt nicht mehr mit mir?", fragte Sirius.

„Was ist denn?", sagte Remus schließlich.

„Ihr seid euch in den letzten Stunden wohl ganz schön näher gekommen? Das wäre selbst für mich in meinen besseren Jahren beachtlich."

„Ach, was willst du denn hören?", fragte Remus genervt.

„Mich wundert nur dieser schnelle Sinneswandel.", antwortete Sirius ehrlich. „Und, oh Mann, sie hat dich ganz schön fertig gemacht, was?"

„Dazu sage ich: Kein Kommentar!"

Sirius schlug die aktuelle Ausgabe des Tagespropheten auf, während er noch leise vor sich hin kicherte.

Remus setzte sich an den Tisch und nahm Sirius die Zeitung weg.

„He!"

„Elender Schwerenöter.", brummte Remus.

„Na, wenn das mal genau der Richtige sagt."

„Also es war ... seltsam.", sagte Remus. „Ich verstehe es selbst nicht so ganz."

„Aber genug Verständnis, um eine heiße Nacht zu haben, was?"

Remus' Ohren wurden noch um einiges röter.

„Tonks ist ... sagen wir sie hatte die richtigen Worte zur richtigen Zeit."

„Ihr beide saht aber nicht aus als hättet ihr die Nacht mit tiefschürfender Philosophie verbracht."

„Jetzt hör auf zu sticheln!", sagte Remus ernst.

Sirius kicherte nur. Es war ja nicht so, dass er sich nicht für Remus freute, aber gestern hatte er noch eine Riesenangst und heute sah er aus als hätte er die ganze Nacht mit ihr Bettsport betrieben. Dabei war Sirius doch derjenige, der hier einen Ruf zu verlieren hatte.

Tonks verabschiedete sich wehmütig von Remus. Sie hatten eine tolle Nacht miteinander verbracht und sie hätte das gerne wiederholt. Tonks verstand seine Angst sich jemanden zu öffnen nur zu gut. Sie hatte selbst lange Zeit diese Furcht mit sich herumgeschleppt. Auch weil ihre Familie irgendwie erwartete, dass sie sich endlich mal verhielt wie eine Frau. Ihre Eltern waren keine Reinblutfanatiker, aber ihre Mutter, die aus einer dieser klassischen Reinblutfamilien kam ließ immer wieder durchblicken, was man von ihr an Tonks stelle wohl immer erwartet hatte. Sei ein braves Mädchen. Beuge dich allen Regeln und Gepflogenheiten. Finde einen ordentlichen Mann, bekomme fünf Kinder und sei eine glückliche Hausfrau. Nur war das so gar nicht ihre Vorstellung von einem sinnvollen Leben.

Schon immer hatte sie sich eher den Freaks und Vagabunden näher gefühlt als dem bürgerlichen Standart, den man von ihr erwartete. Ihr Gang zu den Auroren hatte sie dann endgültig abgekapselt. Als Frau bei den Auroren ... das war ja unerhört! Dabei gab es viele weibliche Auroren, aber trotzdem galt das immer noch als ziemlich wunderlich, wenn man in den aktiven Dienst wollte und nicht nur zum Fallakten sortieren ins Archiv ging. Mad-Eye war ein guter Lehrer gewesen. Er wusste ihren Ehrgeiz zu schätzen. Er nahm sie einmal beiseite und sagte: „Wenn du es denen zeigen willst, dann musst du immer zehn mal besser sein als sie."

Und das stimmte. Bei allen anderen reichte es wenn sie gerade so durchkamen, aber als Frau brauchte man noch stärkere Ellenbogen und einen noch größeren Dickschädel als all ihre männlichen Kollegen zusammen.

Remus war da ganz anders. Er wollte nur akzeptiert werden, genau wie sie. Tonks verspürte keinerlei Scham oder Reue bei dem Gedanken daran, was sie letzte Nacht miteinander getan hatten. Sie wusste nicht ob und wie lange diese intensiven Gefühle, die sie füreinander empfanden, anhalten würden. Sie hatten schließlich einige Punkte übersprungen. Normaler Weise war sie auch nicht so schnell dabei mit einem Mann zu schlafen. Bei Remus war es aber anders gewesen. Es war nicht nur der sexuelle Reiz, sondern auch dass er ähnlich allein war wie sie. Vielleicht waren sie Leidengefährten, die einfach sehr schnell zueinander gefunden hatten. Tonks war sich dessen noch nicht so sicher.

Am Abend saß sie in einer dieser endlosen Besprechungen des Ordens, aber eigentlich war sie mit den Gedanken gar nicht so recht anwesend. Sie sah zu Remus, der sie bewusst nicht ansah, sondern auf seine Tasse Tee blickte. Sicher würde es den Leuten im Orden irgendwann auffallen. Spätestens wenn Sirius wieder sein Talent als Tratschtante offen zur Schau stellte. Nach dreizehn Jahren in Einzelhaft musste er wohl einen ziemlich großen Redebedarf nachholen.

Nach der Besprechung warteten sie bis alle anderen verschwunden. Remus blickte sie an und nahm ihre Hände. Er sagte nichts, sondern sah sie nur sehnsüchtig an.

Tonks hakte die Finger unter seinen Hosenträgern ein und küsste ihn sanft auf die Lippen.

„Willst du mich noch?", fragte Remus direkt.

„Ja.", antwortete sie und küsste ihn erneut.

„Ich weiß nicht wo das noch hinführen wird.", sagte Remus. „Ich habe noch nie so starke Gefühle für jemanden entwicklelt. Ich will nur, dass du weißt, dass das für mich noch ganz neu ist."

„Hör auf es hinauszuzögern. Wir wissen doch beide, was wir wollen.", sagte Tonks.

Remus nahm ihre Hand und sie apparierten. Erneut waren sie in der abgelegenen Waldhütte. Remus' Rückzugsort. Genau das richtige für einen Werwolf, der seine Ruhe haben wollte.

Remus und Tonks standen im Wohnzimmer und küssten sich. Er strich ihr durchs Haar und liebkoste ihren Hals. Tonks schloss genießend die Augen und spürte seine Lippen auf ihrer Haut. Erneut küssten sie sich, dieses Mal jedoch wesentlich fordernder.

„Ich will dich, Remus.", sagte Tonks erregt.

Sie spürte die Lust in sich. Das brennende Verlangen zwischen ihren Schenkeln. Ja, sie brauchte dafür keine blumigen Worte. Sie wollte ihn in sich spüren, wollte mit ihm Sex haben, sich ficken lassen. So einfach war das.

Tonks drängte Remus auf das Sofa und setzte sich auf ihn. Sie spürte die harte Beule in seiner Hose und wie er sie gegen ihren Schritt presste. Unwillkürlich rieb sie sich daran, während sie sich immer verlangender küssten und ihre Zungen in den Mund des jeweils anderen glitten.

Remus striff sich die Hosenträger herunter und glitt mit seinen Händen unter ihr Shirt. Sie spürte seinen kräftiger werdenden Griff um ihre Hüfte. Tonks küsste seinen Hals, glitt mit ihrer Zunge zu seiner Schulter, während sie ihm das Hemd auszog. Er entledigte sich rasch des störenden Kleidungsstücks und massierte gierig ihre Brüste. Ihre gegenseitigen, heißen Küsse trieben sie beide weiter an. Remus öffnete seine Hose und zog sie sich hastig herunter. Tonks griff in seine Unterhose und nahm seinen bereits erigiertes Glied in ihre Hände und rieb sich genüsslich daran. Er sah sie voller Lust und Begierde an.

Tonks erhob sich von seinem Schoß und zog ihre Hose betont langsam herunter. Remus küsste ihren Bauch und seine Lippen suchten erregt den Weg zwischen ihren Beinen. Sie hockte sich auf seinen Schoß und spürte wie die Spitze seines Penis in die drang.

Tonks seufzte und warf den Kopf nach hinten. Sie spürte wie er sich immer tiefer in sie gleiten ließ und langsam rythmisch in sie stieß.

„Oh ja.", sagte sie lusterfüllt. „Genau so. Ahh, ja. Mach weiter."

Remus knetete ihren Hintern und küsste voller Leidenschaft ihre Brüste. Nahm sie in den Mund und leckte ihre Brustwarzen voller Verlangen ab.

Je länger ihr Ritt dauerte desto länger wurden ihre Seufzer. Remus stöhnte und stieß immer heftiger in sie hinein. Tonks umklammerte seine Schultern. Sie biss ihn, warf ihren Kopf nach hinten, stöhnte lauter.

Ihre Köper klatschten dumpf und fordernd aufeinander, was ihr gegenseitiges Liebesspiel nur weiter befeuerte. Remus wurde immer schneller, seine Stimme zitterte.

Tonks Stöhnen ging ins kleine Schreie über. Sie kniff vor lauter Lust die Augen zu.

„Oh ja. Oh ja. Es ... Ich ... Ah, ah ja ... Ja, oh Gott, ja, tiefer, tiefer, nicht aufhören, ah, ich will dich spüren, mehr, ja, ja, fester, oh bitte, ja, ah, aah, aaaah!"

Tonks' Ritt auf ihm wurde wilder, verlangender. Sie dachte nur noch daran wie tief sie ihn in sich spüren wollte, wie sehr sie seine Stöße in ihren Schoß antrieben, sie wild machten.

Remus' Griff um ihren Hintern wurde brutal. Er vergrub sein Gesicht zwischen ihren Brüsten und schrie als er sich endlich in sie ergoss. Ihre beider Bewegungen wurden langsamer bis sie schließlich ganz erstarben. Erschöpft und verschwitzt sahen sie sich an. Remus und Tonks lachten. Sie küssten sich zärtlich und umklammerten sich einander, während sie ineinander verweilten.

Tonks vergrub ihr Gesicht in seiner Schulter und blieb auf ihm sitzen. Sie mochte es seinen Penis in sich zu spüren und so zu verharren.

Remus strich ihr sanft durchs Haar und blickte sie voller Befriedigung an. Er küsste sie und seine Lippen glitten über ihre Wange. Sie spürte wie er ihren Hintern nahm und sie auf dem Rücken auf dem Sofa bugsierte. Remus zog sich sanft aus ihr zurück und legte sich voller Zufriedenheit auf sie. So lagen sie noch lange da. Nur den Atem des jeweils anderen spürend. Befriedigt und sicher schlossen sie die Augen und merkten gar nicht wie sie aufeinander einschliefen.