Remus und Tonks lagen auf der Couch im großen Salon des Grimmauldplatzes. Die Sache mit Arthur hatte sie kein Auge zutun lassen. Tonks Kopf lag auf Remus Brust. Müde rieb sie sich die Augen als Sirius im Morgenmantel und Pantoffeln in den Raum getappst kam. Er schien eine genauso schlechte Nacht gehabt zu haben wie sie.

„Morgen.", brummte Sirius und ließ sich in dem Sessel ihnen gegenüber nieder. Er holte eine Packung Zigaretten aus der Tasche und deutete in Richtung Tonks. Sie schüttelte den Kopf. Sirius nickte und nahm sich eine Zigarette und zündete sie an. Remus murmelte irgendwas im Halbschlaf.

„Darf ich dir etwas sagen?", fragte Sirius.

Tonks setzte sich auf, ließ Remus jedoch schlafen.

„Was?", sagte sie müde.

„Genießt das so lange ihr könnt. Es gibt keine zweite Chance.", sagte Sirius und zog an seiner Zigarette.

„Dich beschäftigt das aber ganz schön."

„Ich hatte meine Chance und hab sie nicht rechtzeitig genutzt. Wer weiß, ob wir morgen überhaupt noch leben.", sagte Sirius.

Tonks wusste, dass er recht hatte. In diesen Zeiten war alles möglich. Gestern hatte es Arthur erwischt. Wer wusste schon, wann sie dran waren.

Remus zuckte zusammen und schreckte aus dem Schlaf.

„Was? Oh!", machte er und setzte sich auf.

„Keine angenehmen Träume?", fragte Sirius seinen alten Freund.

Remus brummte etwas unverständliches und rieb sich die Stirn. Müde lehnte er seinen Kopf an Tonks' Schulter.

„Ich fühl mich furchtbar.", sagte Remus.

„Willkommen im Club.", entgegnete Sirius.

„Hast du mal eine?", fragte Remus und deutete auf Sirius' Zigarettenpäckchen. Der gab ihm eine und reichte ihm sein Feuerzeug.

Es kam nicht oft vor, dass Remus rauchte. Eigentlich war sein Lebensstil im Vergleich mit Sirius geradezu asketisch. Dennoch, ab und zu brauchte er auch mal etwas Nikotin.

Remus zog an seiner Zigarette und lehnte den Kopf erneut an Tonks' Schulter.

„Ihr beiden seht aus als bräuchtet ihr eine Mütze Schlaf.", bemerkte Sirius. „Wenn ihr wollt könnt ihr gehen. Ich schmeiß den Laden schon."

„Sicher?", fragte Tonks.

„Das Schlimmste ist erst mal vorbei. Jetzt heißt es wieder warten und den Flur putzen.", entgegnete Sirius und drückte seine Zigarette in dem Aschenbecher auf dem Couchtisch aus.

„Glaubst du, dass es jemals anders wird?", sagte Remus unvermittelt. „Selbst wenn Voldemort fallen sollte?"

Sirius lehnte sich zurück und atmete tief. Tonks legte ihre Arme um Remus. Sie wusste was ihn umtrieb.

„Nein.", sagte Sirius knapp. „Diese Gesellschaft entwickelt sich immer nur im Schneckentempo. So viel Zeit haben Menschen wie wir nicht."

Tonks wusste genau, was er meinte. Selbst kleinste Veränderungen dauerten Jahrzehnte. Insofern man nicht zwischendrin in noch finsterere Zeiten zurückfiel. Bis man Menschen akzeptieren würde, die anders als die Mehrheit waren konnte ein ganzes Leben vergehen. Und selbst dann hätten sie sicher noch neue Vorurteile.

„Danke Sirius.", sagte sie. „Für alles, was du für uns tust."

Sirius begann mild zu lächeln.

„Wir Freaks müssen zusammenhalten, oder?", sagte er und beugte sich zu Tonks herüber um ihr aufmunternd auf die Schulter zu klopfen.

Im Laufe des Morgens verließen Remus und Tonks den Grimmauldplatz und kehrten in die Hütte im Wald zurück.

Remus stand draußen in einem dicken Isländerpullover und einer Wollmütze auf dem Kopf und warf seinem Hunderudel Bälle zu. Tonks saß auf der Treppe und beobachtete das Spiel. Sie dachte über Sirius' Worte nach, dass sie die Zeit die sie hatten nutzen sollten.

Sie erhob sich und ging zu Remus und seiner Hundemeute. Tonks umarmte und küsste ihn. Remus erwiderte ihren Kuss, drückte sie dann jedoch sanft von sich weg. Er sah sie an und öffnete den Mund, um etwas zu sagen, schloss ihn dann aber wieder.

„Was ist?", fragte Tonks.

„Ich habe Angst.", sagte er völlig ehrlich. „Leute verschwinden oder sterben. Wer weiß wie viel Zeit wir noch haben?"

Tonks drückte ihr Gesicht an Remus' Brust und umarmte ihn.

„Ich will dich, Remus. Dich und nichts anderes. Wenn wir morgen sterben will ich vorher mit dir gelebt haben."

„Ja", sagte Remus und nahm ihre Hände. „Ich auch."

Er küsste sie sanft und Tonks erwiderte seinen Kuss. Sie strich ihm durchs Haar. Remus nahm ihr Gesicht in seine Hände und legte seine Stirn an die ihre. Tief in seinem Inneren hatte der gestrige Abend etwas in ihm ausgelöst, ebenso in Tonks.

„Ich will dich lieben.", sagte Remus. „Ohne Schranken. Ohne Hemmungen. Verstehst du?"

Tonks lächelte und küsste ihn erneut.

„Ja. Ja, ich will dich so sehr, Remus."

Es war mehr als nur der animalische Trieb, dass man mit dem anderen Sex wollte. Nein, sie wussten jetzt beide, dass ihre körperliche und ihre geistige Liebe ein und das selbe waren. Die Angst vor dem Krieg bestärke diese Gefühle nur. Ihre körperliche Liebe der letzten Wochen war nichts anderes. Wenn es nach ihnen gegangen wäre, dann hätte dieser Zustand niemals geendet.

Remus nahm ihre Hand und ging mit ihr ein Stück in den Wald. Dort drückte er Tonks gegen einen Baum und küsste sie leidenschaftlich. Tonks' Hände glitten unter seinen Pullover und strichen ihn über seinen erregt hebend und senkenden Bauch. Er umarmte sie und küsste sie mit zunehmender Lust. Remus öffnete ihre Hose und zog sie ein Stück nach unten. Mit seiner Hand glitte er zwischen ihre Schenkel und massierte ihre Venushügel. Tonks seufze. Sie schloss genießend ihre Augen. Remus küsste ihren Hals und knabberte an ihrem Ohr.

„Ich liebe dich.", flüsterte er ihr zu. „Ich liebe dich so sehr, Tonks."

Tonks griff nach seiner Hand in ihrer Hose und zog sie küsste die Knöchel seiner Finger.

„Setz dich hin.", forderte sie ihn auf.

Remus musste sich das nicht zweimal sagen lassen. Er ließ sich auf dem laubbedeckten Boden nieder und zog sich seine Hose so weit wie nötig herunter. Tonks setzte sich auf ihn und ließ sein steifes Glied in sich gleiten. Sie seufze voller Wohlgefallen und begann auf Remus' Unterleib zu reiten. Er legte seine Hände auf ihre Schenkel und ließ sich restlos fallen. Remus schloss die Augen und genoss wie sie auf seinem Schoß entlang ritt. Er stieß im sanften Tempo ihres Rhythmus in sie. Tonks Finger glitten unter seinem Pullover entlang und strichen über seine erregten Brustwarzen. Sie stöhnten ob ihres gemeinsamen Liebesspiels. Remus setzte sich schwer atmend auf und umklammerte Tonks Hintern. Er drehte sich mit ihr auf den Bauch, um sie besser fühlen zu können. Remus streichelte ihre Senkel während er tiefer in sie stieß. Er stöhnte voller Lust. Tonks umklammerte ihn fest. Sie kniff die Augen zu. Remus küsste sie und glitt mit seiner Zunge über ihre Lippen. Seine Stöße in sie wurden fester, schneller, begieriger. Voller Vergnügen sah er wie sich Tonks unter ihm rekelte, stöhnte und seufze. Remus spürte wie er kurz davor war zu kommen und zog sich aus ihr zurück. Er rieb seinen Penis energisch und spürte schließlich die Befriedigung als sein Samen in das Laub spritzte.

Tonks setzte sich auf und küsste ihn. Sie streichelte sein immer noch erregtes Glied. Fühlte die klebrige Nässe an seiner Eichel. Remus strich ihr über den Kopf und zog ihr ein paar Blätter aus dem Haar.

„Wir sollten das vielleicht doch lieber drinnen fortsetzen.", sagte er.

Tonks lachte und küsste ihn erneut.

„Wie oft haben wir das jetzt getan?", fragte sie.

„Ich habe vergessen mitzuzählen.", entgegnete Remus lachend.

Sie standen auf und zogen einander die Hosen hoch. Hand in Hand gingen sie zurück ins Haus. Dort aßen sie etwas und Remus setzte sich in die Badewanne, um sich nach ihrem stürmischen Ausflug etwas sauberer zu fühlen.

Tonks kam ins Bad.

„Hast du noch Platz da drinnen?", fragte sie.

Remus nickte und Tonks ließ sich einen seiner Bademäntel von den Schultern gleiten. Sie setzte sich zu ihm in das warme Wasser und lehnte sich nach hinten an ihn. Remus umarmte sie und strich ihr sanft über den Hals.

„Ich würde das am Liebsten den ganzen Tag mit dir machen.", sagte Remus.

„Wir tun einfach nichts anderes mehr.", entgegnete Tonks. Sie lehnte ihren Kopf an seine Schulter. Remus strich ihr sanft über die Brust und besah ihren im Wasser liegenden Körper. Die feinen Härchen an ihren Brustwarzen oder ihr Bauch und das darunter liegende intime Dreieck. Remus lehnte sich zurück und ließ seinen Kopf auf den Rand der Wanne gleiten. Er schloss die Augen. Das warme Wasser machte sie beide müde und im Augenblick gab es nichts Schöneres als zusammen hier zu sitzen und vor sich hin zu dösen.

So saßen sie vielleicht eine halbe Stunde in der Wanne bis sie sich dann doch zum Schlafen lieber ins Bett bequemten. Entgegen aller Wahrscheinlichkeit waren sie tatsächlich hundemüde und ihnen stand im Augenblick nicht der Sinn nach weiteren, sexuellen Eskapaden. So lagen sie einfach nur aneinander gekuschelt im Bett und holten den Schlaf der letzten Nacht nach.

Erst am nächsten Morgen öffneten Remus und Tonks wieder die Augen. Sie lagen beieinander und hatten die Arme umeinander gelegt.

„Tonks?"

„Hmm.", machte Tonks. Remus strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht.

„Du bist wunderbar."

Sie lächelte ihn an und und strich ihm durch sein langsam ergrauendes Haar. Tonks dachte nie an ihre Unterschiede. An den alten Werwolf und die junge, tapfere Frau. Nein, sie liebte ihn einfach wie er war, trotz seines Alters, seiner Narben – den inneren wie den äußeren – und dem Tier, was in ihm lauerte. Sie sah den Menschen in ihm.

Remus nahm ihre Hand und küsste ihre Knöchel.

„Ich weiß nicht, was ich ohne dich tun würde.", sagte er. „All die Jahre, die ich allein war ..."

Tonks legte ihm den Finger auf die Lippen.

„Du bist nicht mehr allein.", sagte sie. „Wir beide, Remus, sind nicht mehr allein."

„Über den Sex vergesse ich vieles, weißt du.", antwortete er ihr.

Tonks lachte.

„Du denkst auch nur an das eine, stimmt's?"

„Ja, das stimmt.", gab Remus offen zu. „Ich denke immer daran wie sehr ich dich liebe und wie ich es liebe dich zu lieben."

„Dann erzählst du mir aber nie wieder etwas davon, dass du alt wärst, verstanden?"

Remus wusste, dass sie recht hatte. Die Jahre, die er allein war war seine größte Angst, dass er allein sterben könnte. Jetzt war seine größte Angst Tonks zu verlieren. Der Tod hatte plötzlich an Schrecken verloren. Dafür war der Horror des Alleinseins umso größer. Und sein Alter machte ihm erstaunlicher Weise weniger zu schaffen.

Remus küsste Tonks und strich ihr mit den Fingern den Hals entlang. Sie erwiderte seinen Kuss. Zärtlich berührten sich ihre Lippen immer wieder. Remus umarmte sie und zog Tonks näher an sich heran.

„Ich will den Sex.", sagte Tonks unvermittelt. „Meinetwegen darfst du mich den ganzen Tag flachlegen."

Sie lachten, küssten sich, tauschten Zärtlichkeiten aus. Remus war es ganz recht so.

Tonks kroch unter die Decke und er spürte wie sie seinen Penis in ihren Mund nahm. Remus seufze laut und stemmte sich auf seine Unterarme. Ihre Zunge umspielte seine Eichel und sog rhythmisch daran. Remus zog die Decke zur Seite. Er wollte sehen wie Tonks es ihm besorgte.

„Oh ja, ja mach weiter so.", sagte er und strich ihr mit den Fingern erregt durch das Haar. „Ja, genau so. Oh ja, ja, argh, aargh."

Er stöhnte voller Genuss. Remus setzte sich auf und Tonks tauchte wieder über ihm auf. Sie küssten sich voller Lust aufeinander.

„Mach weiter.", forderte er sie auf. „Bitte."

Tonks nahm sein Glied wieder in den Mund. Sie hockte vor ihm und Remus begann seinen Unterleib zu dem Bewegungen ihrer Zunge zu bewegen. Er stöhnte und saß mit offenen Mund da. Gab sich völlig der Lust hin, die Tonks aus ihm raus kitzelte.

„Ja, weiter, weiter, genau so, los, oh ja, ja", stöhnte Remus. Er packte seinen Penis am Schaft und begann ihn zu massieren. Schließlich spürte er wie er sich in ihren Mund ergoss und tat dies mit einem zufriedenen Seufzen kund. Er ließ sich wieder nach hinten auf der Bett sinken. Tonks tauchte wieder über ihn auf und küsste ihn.

„Du machst mich ja völlig irre!", sagte Remus erschöpft.

Tonks lachte hingegen nur und küsste ihn erneut. Er spürte noch immer das unbändige Feuer in seinen Lenden brennen. Remus griff nach seinem noch immer harten Glied und rieb es genüsslich.

„Immer noch nicht genug?", fragte Tonks.

„Nenn es Werwolf-Ausdauer.", sagte Remus lachend. „Oh, ich will dich, Tonks. Ich will dich so sehr."

Er erhob sich und rollte Tonks auf den Bauch. Remus spreizte eines ihrer Beine ab damit er von hinten besser in sie dringen konnte. Er hörte Tonks seufzen. Remus nahm eines der Kissen und steckte es unter ihren Bauch. Er knetete ihre Pobacken während er gewollte langsam in sie stieß. Remus wollte es auskosten. Sanft aber tief drang er in sie vor. Tonks stöhnte unter ihm und er kam nicht umhin glücklich zu lächeln. Remus wurde schneller. Tonks Stöhnen ging in leise Schreie über. Sie drehte sich zu ihm um, während er weiter in sie stieß. Remus küsste sie und hielt ihren Kopf fest in seinen Händen.

„Fick mich.", sagte Tonks leise. Sie drehte sich wieder nach vorn und machte einen Buckel. Remus nahm ihren Hintern fest in seine Hände und stieß mit zunehmender Härte in sie. Er stöhnte und schloss die Augen, während er mit seinen Bewegungen gerade zu in Trance geriet. Nur das aufklatschen ihrer beiden Körper und ihre heißen Seufzer waren zu hören.

„Ah, Aaah, ja Remus, ich will dich spüren.", stöhnte Tonks. „Tiefer. Tiefer. Oh ja, los! Mach's mir! Oh ja, ich brauche dich!"

Remus beugte sich nach vorn und umklammerte ihren Bauch. Er vergrub sein Gesicht in ihren Schultern. Seine Stöße wurden nun unkontrolliert und wild. Stöhnen. Schreien. Die Lust, die sie beide geradezu animalisch werden ließ.

„Ich komme.", hauchte Remus an ihr Ohr. „Jetzt, oh ja! Ja, Jaaa! Aaargh! Ja! Ich … ja, argh, Aaaaargh!"

Erschöpft ließ sich Remus auf ihren Rücken sinken. Er brauchte einige Augenblicke bis sein Kopf wieder klar wurde. Langsam zog er sich aus ihr zurück und ließ sich neben Tonks auf das Laken fallen. Sie drehte sich zu ihm und umschlang mit einem ihrer Beine seine Hüfte.

„Nochmal nicht!", sagte Remus. Er war völlig fertig. „Der alte Werwolf hat erst mal genug."

„Schon?", fragte Tonks neckend.

Remus lachte erschöpft.

„Als Gott den Sex erfunden hatte, da wusste er nicht, wann Schluss sein sollte.", sagte er.

Sie legten die Arme umeinander und küssten sich. Wahrscheinlich hätten sie so den ganzen Tag oder die ganze nächste Woche verbringen können. Immerhin waren sie beide unersättlich was das anging.