Kapitel 3.06 – Freiheit

Jemand zog seinen Arm brutal durch das Loch, so dass er beinahe bis zur Schulter darin streckte, ehe er endlich losließ. Severus sprang einen Schritt nach hinten und sah durch die Barriere neben dem Loch, wie eine Gestalt aus dem Nichts auftauchte. Potters Tarnumhang. Er atmete aus und entspannte sich.

„Zehn Monate in diesem Haus und deine Wachsamkeit ist dahin! Ich hätte mehr von dir erwartet, Snape!"

Severus verdrehte die Augen. „Du lebst ja immer noch, Alastor", grollte er und verschränkte die Arme vor der Brust.

Moody beugte sich ein Stück hinab und spähte zu Severus. „Könnte das gleiche von dir behaupten." Während Severus die Augenbrauen hochzog, sah Moody sich um. „Wo ist Weasley?"

Für den Bruchteil einer Sekunde war Severus verwirrt. Dann fiel es ihm ein. Hermine. „Bewusstlos auf der Couch. Sie hat es mit dem Maximus übertrieben." Moody verzog das Gesicht. „Und wo ist Albus?"

„Da hinten." Er deutete über seine Schulter und trat einen Schritt zur Seite, so dass Severus durch das Loch hindurch Albus sehen konnte, der offensichtlich gerade den Geist eines gefesselten Todessers nach Informationen durchsuchte. „Die anderen sind mit den restlichen Todessern disappariert. Jetzt müssen wir rausfinden, wie sie euch gefunden haben."

„Habt ihr das Veritaserum schon aufgebraucht?", schnarrte Severus.

„Das hat Albus wohl vergessen, als er uns überstürzt zusammenrief, um dir mal wieder den Hintern zu retten."

Severus runzelte die Stirn, doch ehe er antworten konnte, schaltete sich Albus ein: „Lass gut sein, Alastor!" Er kam die gut zwanzig Meter zu ihnen und spähte zu Severus hindurch. Obwohl er gerade gegen eine Horde Todesser gekämpft hatte, war er nicht mal außer Atem. Nur sein Haar sah etwas durcheinander aus. „Wie geht es euch, Severus?"

„Bestens!" Er verdrehte die Augen.

„Wo ist Hermine?"

„Drinnen, Maximus", antwortete Severus seufzend und lehnte sich mit der Schulter gegen die Barriere.

„Wie unerfreulich."

„Ja", grollte Severus. „Hast du rausgefunden, wie sie uns finden konnten?"

„Allerdings. Mr Malfoy hat anscheinend einen Weg gefunden, den Fidelius-Zauber über das Dunkle Mal zu umgehen."

Severus griff sich an den linken Arm, während ein Adrenalinstoß ihn durchzuckte.

„Hast du in letzter Zeit etwas damit gemacht, Severus?"

Er griff sich an die Nasenwurzel. „Ja", murmelte er. „Lucius hatte versucht, es mir … wegzubrennen. Ich hab die Narben mit der Salbe behandelt, die ich dir geschickt hatte."

Albus runzelte die Stirn. „Anscheinend ist das Mal dadurch wieder kräftig genug geworden, um dich selbst durch die Zauber und den Fidelius orten zu können."

Über diese Möglichkeit hatte er nicht nachgedacht. Aber ihm war auch nicht bewusst gewesen, dass die Magie des Mals stark genug sein könnte, um den Fidelius-Zauber zu durchbrechen. „Was jetzt?", fragte er mit dunkler Stimme. „Soll ich es mir wieder wegbrennen?"

„Ich denke nicht, dass das nötig sein wird. Streck deinen Arm heraus, Severus."

Er rümpfte die Nase, knöpfte aber seine Manschette auf und schob den Ärmel hoch, ehe er den Arm durch das Loch streckte. Albus legte seine Hand flach auf das Mal und schloss die Augen. Severus spürte ein Kribbeln in seinem Arm. „Hm", machte Albus und runzelte die Stirn. Dann ließ er seinen Zauberstab in die Hand gleiten und deutete auf das Mal.

Severus verstand nicht, was für einen Zauber Albus benutzt, aber plötzlich durchfuhr ein scharfer Schmerz seinen Arm und zog bis in die Schulter hinauf. Severus zuckte zusammen.

„Entschuldige", sagte Albus und ließ ihn los. „Darüber wird dich nun niemand mehr orten."

„Wundervoll", murmelte Severus verächtlich und rieb sich über den Arm. Das Mal sah unverändert aus. „Du wirst uns also immer noch nicht raus lassen?"

„Überrascht dich das nach dem, was eben passiert ist?", fragte Albus.

„Dein Arsch bleibt, wo er ist, Snape!", rief Moody, „Da machst du weniger Scherereien als draußen."

„Niemand hat nach deiner Meinung gefragt", knurrte Severus.

„Ruhe!", sagte Albus, dann wandte er sich wieder Severus zu. „Ich werde jetzt die Barriere reparieren und die Zauber neu errichten. Ihr müsst euch noch etwas gedulden."

Severus nickte bitter. Und dann fiel ihm etwas ein. „Wie genau wirst du die Zauber neu errichten, Albus?"

Die blauen Augen musterten ihn intensiv. „Was meinst du?"

„Wirst du die Zauber so errichten wie am Anfang oder so, wie sie heute Morgen noch gewesen sind?", fragte er ungeduldig.

„Warum fragst du das, Severus?"

Er zog eine Augenbraue hoch. „Weil Mrs Weasley und ich wilden Sex miteinander haben wollen und wir dabei gern ungestört wären", entgegnete er ölig und Moody verschluckte sich anscheinend an dem Hochprozentigen, den er in diesem Flachmann bei sich trug.

Albus sah ihn scharf an, sah das Hemd an, das nicht in seiner Hose steckte, suchte nach der Wahrheit in Severus' Gesicht und vermutlich auch in seinem Geist. Severus erwiderte seinen Blick gleichmütig. Er dachte an die Versorgung seiner Narben und das schien Albus zu besänftigen. „Sie werden wieder sein, wie sie heute Morgen waren", sagte er.

„Gut", entgegnete Severus gedehnt. „Ich werde mich dann um Mrs Weasley kümmern gehen, du kommst hier ja allein zurecht." Er wandte sich ohne ein weiteres Wort ab und ging zurück ins Haus.


Severus hatte darauf verzichtet, Hermine zu wecken und ihr einen Stärkungstrank einzuflößen. Als er zu ihr zurückgekehrt war, hatte sie tief und ruhig geschlafen und er wusste inzwischen, dass das nur selten der Fall war.

Nach der ersten Nacht, die er in ihrem Bett verbracht hatte, hatte er nicht mehr bei ihr geschlafen, denn wenn er aus dem Labor kam, schlief sie für gewöhnlich schon und er weigerte sich, sie zu wecken. Aber in der Nacht danach hatte sie irgendwann an seine Tür geklopft und gefragt, ob sie bei ihm schlafen durfte. Also war Severus an die Wand gerutscht und hatte ihr Platz gemacht. Sie hatte das seitdem jede Nacht getan und inzwischen hatte er sein Bett verbreitert und die Decke vergrößert, damit er auch etwas davon hatte.

Er wusste also, dass ruhiger Schlaf für sie ein seltenes Gut war und auch jetzt weigerte er sich, sie zu wecken.

Während Hermine schlief, saß er ihr gegenüber im Sessel und starrte durch die großen Fenster hinaus auf die Barriere. Er war selbst zerschlagen und erschöpft, der Maximus hatte ihm mehr zugesetzt, als er sich eingestehen wollte. Aber nachdem er diesen kurzen Blick auf die Welt da draußen geworfen hatte, war die Unruhe in seinen Körper zurückgekehrt. Er wollte hier raus! Er hatte es so satt, eingesperrt zu sein.

Severus knackte mit seinen Fingern und das Geräusch ließ ihn blinzeln. Er holte tief Luft und sah zu Hermine.

Sie sah zurück. „Hey", murmelte sie müde.

Severus lächelte. „Hallo."

Sie wischte sich über das Gesicht und durch die Haare. „Was ist passiert, nachdem ich ohnmächtig geworden bin?"

„Der Orden hat die Todesser überwältigt und mitgenommen. Albus hat die Zauber erneuert, richtig erneuert, und wir sind immer noch hier."

Sie runzelte die Stirn. „Wie, richtig erneuert?"

Stimmt, das hatte er ihr auch noch nicht erzählt. „Anfangs konnte Albus uns beobachten. Bis zu dem Tag, an dem du deine überschüssige Magie in die Barriere geleitet hast."

Sie riss die Augen auf. „Nein!"

Er schnaubte. „Überrascht dich das etwa?"

Sie atmete langgezogen aus. „Wenn ich genauer darüber nachdenke … nein."

„Gut."

„Und er hat sie wieder so errichtet, dass er uns nicht beobachten kann?"

„Das hat er zumindest gesagt", entgegnete Severus.

Hermine kniff ein bisschen die Augen zusammen. „Wie hast du ihn dazu gebracht?"

Er feixte. „Ich hab ihm gesagt, dass wir wilden Sex haben wollen und dabei gern ungestört wären."

„Nein!", rief sie mit großen Augen.

„Doch", sagte er.

Sie zog eine Augenbraue hoch – sie konnte das fast so gut wie er –, während ihr die Röte ins Gesicht stieg. „Sehr slytherin von dir. Dabei hast du mich noch nicht mal geküsst …"

„Stimmt." Er sah sie an, ließ seinen Blick über ihren Körper wandern. Sie lag da, als hätte sie sich für ein Renaissance-Gemälde positioniert. Die Haare auf das Kissen gefächert, den Kopf in die Hand gestützte, die Beine leicht angewinkelt. Die Röte auf ihren Wangen und der Puls an ihrem Hals. Als sie bemerkte, wie intensiv er sie betrachtete, biss sie sich auf die Unterlippe und beobachtete ihn dabei.

„Was denkst du gerade?", fragte sie leise.

Severus schüttelte kaum merklich den Kopf. „Nichts." Das war die reine Wahrheit. Sein Kopf war leer. Und gleichzeitig randvoll mit der Fassungslosigkeit darüber, dass diese unglaubliche Frau tatsächlich ihn wollte. Dieses Abbild eines Renaissance-Gemäldes wollte mit ihm zusammen sein, der Karikatur des kaltherzigen Bastards von Hogwarts.

Ohne die bewusste Entscheidung dazu getroffen zu haben, stand Severus auf und ging zu ihr. Er stützte eine Hand auf der Lehne hinter ihrem Kopf ab und ließ die andere in ihre Haare gleiten. Zwei, drei, vier Sekunden lang sah er sie an, sah ihre schnellen Atemzüge und das Glänzen in ihren Augen, strich mit dem Daumen über ihre Wange und berührte die Kette in ihrem Nacken. Bei Merlin, er hätte sie heute verlieren können. Wenn nicht an den Maximus, dann an einen der verirrten Flüche. Sein Herz stolperte bei diesem Gedanken. Dann beugte er sich herab und küsste sie.

Hermine keuchte leise gegen seine Lippen. Sie bog den Kopf zurück und dann war ihre Hand auch in seinen Haaren. Ihre Lippen waren warm und weich an seinen. Severus stöhnte. Sie öffnete ihren Mund ein Stück und ein kleiner Blitz durchfuhr ihn, als ihre Zungen sich berührten. Sie schmeckte gleichzeitig fremd und so unglaublich vertraut. Nicht süß, aber verlockend. Als wäre sie eine Blüte und er die verdammte Biene.

Sein Arm begann zu zittern, als der Kuss anhielt. Sie wollte ihn nicht gehen lassen. Als wollte sie Entschädigung für die langen Tage, in denen er ihr diesen ersten Kuss vorenthalten hatte, weil er … vielleicht geglaubt hatte, er würde einen Bann brechen, wenn er sie tatsächlich küsste. Als wäre auch sein Kuss einer, der sie aufwecken würde – nur eben aus der irrigen Vorstellung, dass er zu ihr passen könnte.

Jetzt zeigte sie ihm, dass er hervorragend zu ihr passte. Sie hielt ihn fest, sie stöhnte leise, sie nahm alles, was er ihr gab und noch ein bisschen mehr. Seine Nase strich über ihre Wange und begegnete ihrer. Er atmete scharf ein, als sie seine Unterlippe mit ihren Zähnen einfing und sanft daran knabberte. Dann strich sie wieder mit der Zungenspitze darüber und wimmerte leise, als er sich aus ihrem Griff befreite. Er würde direkt auf sie fallen, wenn er nicht sofort aufstand.

Hermine sank auf die Couch zurück und griff nach seiner Hand. Ihre Lippen waren jetzt tiefrot und ein bisschen geschwollen. „Es hat sich gelohnt, darauf zu warten", murmelte sie.

Severus zog eine Augenbraue hoch, aber sein Daumen strich wieder über ihren Handrücken. „Schlaf weiter, der Maximus ist hinterhältig."

Sie nickte und konnte ihre Augen kaum noch offen halten. „Bleibst du hier?"

„Ja. Direkt dort drüben." Er nickte mit dem Kopf zum Sessel.

„Gut", murmelte sie und schlief augenblicklich ein. Severus legte ihre Hand auf ihren Bauch und ging mit weichen Knien zum Sessel zurück.

Ja, es hatte sich gelohnt, diesen Kuss zu wagen.


Er war selbst eingeschlafen. Zusammengekrümmt in diesem verdammten Sessel. Als er mitten in der Nacht aufwachte, stöhnte Severus – dieses Mal bedauerlicherweise vor Schmerzen. Er war zu alt, um in einem Sessel zu schlafen.

Er streckte sich und bog den verspannten Rücken durch. Wie spät war es? Egal. Dunkel, still, selbst er brauchte mehr Schlaf. Sein Kopf fühlte sich an, als wäre er mit Watte ausgestopft. Er hasste den verdammten Maximus.

Severus ging zu Hermine und strich ihr über die Wange, bis sie leise seufzte. „Lass uns ins Bett gehen, Mia."

Er zuckte zusammen und war mit einem Schlag hellwach. Mia? Woher war das gekommen?

Selbst Hermine erstarrte. „Mia?", fragte sie ungläubig, etwas später, als sie es sonst getan hätte, aber er konnte sie lächeln hören. Das Restlicht, das durch die großen Fenster fiel, glänzte in ihren Augen.

Severus knurrte. „Kommst du nun mit?"

„Natürlich", sagte sie und er wusste, dass sie noch immer lächelte. Wobei … vermutlich war es eher ein Grinsen. Er verdrehte die Augen. Dann ließ sie ihre Hand in seine gleiten und er zog sie mit sich durch das dunkle Haus hinauf ins Obergeschoss. „Zu dir oder zu mir, Sev?", fragte sie und kicherte.

Aber Severus versteifte sich. Mitten auf der Treppe blieb er stehen und sah sich zu ihr um. „Bitte nenn mich nicht so", sagte er hohl.

Hermine schluckte. Das Vergnügen der letzten Momente war mit einem Schlag verschwunden, sie nickte. „Okay. Tut mir leid."

Er schüttelte den Kopf, dann wandte er sich um und ging weiter. Das war nicht das richtige Thema für diesen Moment. Er würde ihr das später erklären. Irgendwann. Nicht jetzt.

Vorerst schien es ihr auch zu reichen, dass er sie mit in sein Zimmer nahm. Sie zogen sich schweigend bis auf die Unterwäsche aus und Severus rutschte wieder an die Wand, hielt die Decke für sie hoch und schloss sie in seinen Arm. Hermine seufzte und schauderte neben ihm, aber er glaubte nicht, dass ihr kalt war. Sie rieb ihre warme Nase gegen seinen Hals.

„Severus?"

„Hm?"

„Du hast mich geküsst."

Er schnaubte leise. „Ich weiß. Ich war dabei."

„Und … willst du es wieder tun?"

Er blinzelte. Ob er es wieder tun wollte? „Willst du es?"

„Ja", hauchte sie.

Ein warmes Gefühl wirbelte durch seinen Magen. Es war ein Gefühl, das seine Mundwinkel nach oben zog. Zum Glück war es dunkel. Zum Glück konnte sie es nicht sehen. Er wandte sich ihr zu und seine Lippen fanden ihre selbst in der Dunkelheit nahezu mühelos. Er legte seine Hand an ihren Kopf und weil er sich dieses Mal nirgendwo abstützen musste, dauerte es länger, ehe sich ihre Lippen wieder voneinander trennten. Hermine seufzte leise. Severus feixte. „Schlaf jetzt", murmelte er und presste ihr noch einen Kuss auf die Stirn, ehe er die Augen schloss.


Hermine schlief mit offenem Mund.

Severus lag neben ihr auf der Seite, den Kopf in die Hand gestützt, und beobachtete sie. Sie machte leise Geräusche beim Atmen; noch konnte man das nicht als Schnarchen bezeichnen, aber in dreißig Jahren würden sie getrennt schlafen!

Er runzelte die Stirn. Dreißig Jahre … Vielleicht sollte er erst mal über die nächsten dreißig Tage nachdenken. Wie lange konnte es schon dauern, ehe sie bemerkte, dass …

Nein. Er musste aufhören, diesen Gedanken zuzuhören. Er wusste, was eine verdammte selbsterfüllende Prophezeiung war. Keine Prophezeiungen mehr. Niemals. Entweder das mit ihnen würde entgegen jeder Logik funktionieren – oder eben nicht. Er konnte sich darum kümmern, falls es dazu kommen sollte.

Was es würde.

Er verdrehte die Augen. Schluss damit!

Hermine schmatzte leise und lenkte seine Aufmerksamkeit zurück ins Hier und Jetzt. Denn hier und jetzt lag diese unglaubliche Frau neben ihm im Bett (nicht zum ersten Mal!) und schlief, als wäre das der sicherste Ort, an dem sie sein konnte. Er sah sie direkt an und konnte trotzdem nicht begreifen, dass das real war. Er hatte ihre Worte noch im Ohr und suchte trotzdem nach dem Haken. Das war … einfach zu perfekt. Sie war einfach zu perfekt.

Severus streckte die Hand aus und nahm eine ihrer Haarsträhnen zwischen die Finger. Sie waren weicher, als er es erwartet hatte. Er erinnerte sich daran, wie sie in ihrem ersten Schuljahr ausgesehen hatte. Ihre Haare waren ein Chaos gewesen. Immer. Zweifellos hatte sie vorher jemanden gehabt, der sich um die Pflege dieser widerspenstigen Locken gekümmert hatte. Vermutlich ihre Mutter. Inzwischen hatte sie das selbst im Griff. Ihre Haare waren kein Chaos mehr. Jedenfalls keines, das sie nicht unter Kontrolle hatte. Vermutlich benutzte sie Pflegetränke. Er schloss die Augen und versuchte sich zurückzuerinnern. Er war sehr beschäftigt gewesen mit Potter und Albus und dem Dunklen Lord, aber es musste etwa um die Zeit besser geworden sein, als sie ein Niveau in Zaubertränke erreicht hatte, das es ihr ermöglicht hatte, die entsprechenden Tränke herzustellen. Vierte, fünfte Klasse.

Merlin, sie war so jung. Und hatte trotzdem schon mehr verloren als er. Ihr Körper war jung, aber ihr Geist war genauso mitgenommen wie seiner. Genauso unruhig, genauso getrieben. Vielleicht würde es mit ihnen funktionieren, weil sie beide einen ähnlichen Schmerz durchlebt hatten. Was für ein bitterer Grund für eine funktionierende Beziehung.

Er ließ ihr Haar los und legte die Hand an ihre Wange. Hatte Hermine eigentlich nur den Hauch einer Ahnung, wie unglaublich schön sie war? Vermutlich nicht. Severus schnaubte. Frauen waren sich dessen viel zu selten bewusst. Er würde dafür sorgen, dass sie es herausfand. Und er würde dafür sorgen, dass sie es niemals wieder vergaß. Egal, wer in dreißig Jahren an ihrer Seite sein würde – sie würde wissen, dass sie eine verdammte Göttin war und sich hoffentlich niemals schlechter als eine solche behandeln lassen.

Sein Daumen strich unter ihrem Auge entlang und er spürte, wie sie langsam wach wurde. Ihr Geist verließ die Traumwelt und trieb an die Oberfläche der Realität. Wieder schmatzte sie und ihre Zungenspitze fuhr über ihre Lippen. Severus beugte sich vor und küsste sie auf die Stirn. Sie seufzte leise. Als er sich zurückzog, blinzelte sie.

„Darf ich diese Art aufzuwachen für den Rest meines Lebens bestellen?", fragte sie mit schwerer Stimme.

„Du darfst", sagte er mit dunkler Stimme.

Hermine schauderte. Sie biss sich auf die Innenseite ihrer Lippe und stöhnte leise.

Er zog die Augenbrauen hoch. „Ich hab dich kaum angefasst, Mia."

„Nein, aber … wie du mich ansiehst … Und deine Stimme …" Sie seufzte. „Damit musst du niemanden anfassen, das ist dir hoffentlich klar."

Er lächelte hinterhältig. „Ist es." Man hatte ihm das schon mal gesagt. Vielleicht war es eine Art kosmischer Ausgleich für sein unterdurchschnittliches Äußeres.

Sie hob ihre Hand, wollte offensichtlich seine Haare anfassen, hielt aber kurz davor inne. „Ist das okay?"

In seinem Magen kitzelte es. Er schlug die Augen nieder. „Ist es."

Ihre Finger glitten in seine Haare und zogen ihn zu sich. Seine Kopfhaut kribbelte, die feinen Haare in seinem Nacken stellten sich auf. „Gut", murmelte sie, „Ich hätte nämlich auch gern eine Wiederholung von gestern."

Severus verlor beinahe das Gleichgewicht. Ihre Lippen waren warm und trocken nach dem Schlafen. Der Kuss schmeckte auch ziemlich schal, aber nichts auf dieser Welt hätte ihn dazu bringen können, ihn vorzeitig zu beenden. Bei Merlin, hoffentlich hatte Albus sein Wort gehalten!

Hermine rutschte dichter an ihn heran und küsste ihn so hingebungsvoll, als wolle sie ihn mit Haut und Haaren verspeisen. Als könne sie ihm gar nicht nahe genug kommen, als hätte sie nicht genug Sinne, um ihn wahrzunehmen. „Acht Monate", keuchte sie, als sie sich kurz von ihm trennte, „Acht verdammte Monate habe ich darauf gehofft und mich dafür gehasst und trotzdem nicht aufhören können, darauf zu hoffen."

Severus schluckte. Er hatte nicht mal zu hoffen gewagt.

Schließlich rückte sie von ihm ab. „Und selbst jetzt muss ich noch geduldig sein", sagte sie unzufrieden. „Bleib genau so, wie du gerade bist, ich bin sofort wieder da!" Dann sprang sie aus dem Bett und verschwand im Bad.

Er schnaubte und ließ sich auf die Matratze zurücksinken. Sein Gesicht glühte, er konnte sich nicht daran erinnern, wann das das letzte Mal vorgekommen war. Nein, halt! Er konnte sich erinnern, aber er wollte es nicht. Es war ziemlich genau ein Jahr her …

Hermine riss ihn aus den schlechten Erinnerungen, als sie wieder zu ihm unter die Decke kroch. „Gut, du bist noch da", sagte sie und schmiegte sich an ihn.

„Wo sollte ich sonst sein?", fragte er, während seine Hand auf ihren Rücken glitt und ihre Wirbelsäule hinab wanderte.

„Bisher warst du morgens immer verschwunden. Ich mochte kaum noch einschlafen", murmelte sie atemlos und bog ihren Rücken durch. Sie erzitterte unter seinen Fingern.

„Hmm", machte Severus langgezogen gegen ihre Lippen, als sie ihn erneut küsste, „Mich innerhalb dieses fünfzig Meter Umkreises suchen zu müssen, ist natürlich brutal."

Hermine strich mit ihrem Fuß über sein Bein. „Jeder Zentimeter Abstand ist zu viel."

Severus blinzelte und begegnete ihrem Blick. Da war keine Ironie, keine Leichtigkeit mehr in ihrer Stimme gewesen. Sie meinte das absolut ernst. Er schluckte. Und zog sie wieder an sich. Strich mit seiner Zunge über ihre Lippen und seufzte, als sie ihn mit ihrer eigenen begrüßte. Hatten sich Küsse jemals zuvor so wundervoll angefühlt? Für ihn definitiv nicht. Er hatte niemals zuvor jemanden geküsst, den er so begehrt hatte wie Hermine. Nicht nur körperlich, sondern mit jeder Faser seines Seins. Jetzt war er es, der mehr Sinne vermisste, mit denen er sie wahrnehmen konnte. Mehr Möglichkeiten, um ihr nahe zu sein.

„Verhütung", japste er, als sich ein kleiner Moment der Klarheit in seinem Kopf ergab.

Hermine grollte. „Ich wollte gestern einen Trank brauen, aber der Angriff …" Sie hob ihr Bein ein bisschen an und stieß mit ihrem Knie gegen seine Erektion. „Ich hol das nachher nach, der Trank wirkt auch rückwirkend", hauchte sie.

Severus knurrte, als sie ihr Knie vorsichtig immer wieder gegen ihn stoßen ließ. Das waren unlautere Mittel! „Gut", sagte er mit tiefer Stimme und Hermine schnappte nach Luft. Er feixte und beschloss, sie noch ein bisschen mehr mit seiner Stimme zu reizen. „Wir werden eine Unterrichtsstunde daraus machen", begann er langsam und ließ seine Hand zwischen ihre Körper gleiten. Er schlüpfte unter das Hemd, in dem sie geschlafen hatte, spürte ihre Bauchmuskulatur unter seinen Fingern zittern. „Der Verhütungstrank ist Teil des Ausbildungslehrstoffs und ich muss ein Unterrichtsprotokoll darüber verfassen." Hermine wimmerte, biss sich auf die Unterlippe und presste sich gegen seine Hand. Severus fuhr mit seinem Finger am Bündchen ihres Slips entlang, dann schlüpfte er hinein in die feuchte Wärme, die sich darunter verbarg. „Ich werde dich genau im Auge behalten. Da du diesen Trank bereits beherrschst, wirst du ihn ohne Rezept zubereiten."

Hermine stöhnte, als er seine Finger zwischen ihre Schamlippen gleiten ließ. Sie hob ihr Bein hoch und legte es auf seine Hüfte. Schob ihr Becken nach vorn, so dass sie auch ihn reizen konnte. Severus schnalzte mit der Zunge. „Nicht so eilig", raunte er und fing ihre geschwollenen Lippen ein, während er zwei Finger in die gleiten ließ. Mit dem Daumen massierte er ihre Klitoris. Sie keuchte und unterstützte seine Bewegungen.

Severus beobachtete sie, wie sie sich mit geschlossenen Augen neben ihm wand. Ihre Wangen, ihre Lippen, sogar ihre Ohren waren rot angelaufen. Eine feine Schweißschicht stand auf ihrer Stirn. Er holte tief Luft und ihr Geruch war alles, was er wahrnehmen konnte. Er war in genau dem richtigen Maß intensiv, ohne unangenehm zu sein. Der blumige Geruch ihres Deos war kaum noch wahrnehmbar. Das war sie, nur sie. Und er konnte nicht genug davon bekommen.

Hermine atmete immer heftiger und dann riss sie die Augen auf. Und den Mund. Severus spürte, wie ihre Muskeln sich um seine Finger zusammenzogen. Sie schrie leise und bohrte ihre Finger in seinen Oberarm. Während sie auf der Spitze der Lust schwebte, hielt sie die Luft an und Severus spannte seine Beckenbodenmuskulatur an, um ihr nicht auf der Stelle zu folgen. „Merlin, du bist so schön", murmelte er heiser, ehe er sich dessen bewusst wurde.

Sie entspannte sich langsam, immer noch außer Atem, und blinzelte. „Schöner als Adia?", fragte sie leise.

„Ja."

„Lügner."

Severus zischte leise und hielt ihren Blick fest. „Gib mir Veritaserum und die Antwort wird dieselbe sein." Diesmal gab es keine Ironie und keine Leichtigkeit in seiner Stimme. Diesmal meinte er es absolut ernst.

Hermine gab ein Geräusch von sich, das beinahe wie ein Schluchzen klang. Ihre Hand glitt in seine Haare und ihr Mund legte sich auf seinen, heiß und verlangend. Severus zog ihren Körper an sich. Seine Erektion rieb sich gegen ihren Unterleib, pochend und so, so hart. Ihr so nahe zu sein, sie zu riechen, zu schmecken, ihre Lust zu sehen und zu wissen, dass er der Grund dafür war, das alles zerrieb seine Selbstbeherrschung wie ein Mahlstein. Mit Adia war es ihm nicht schwer gefallen, sich zurückzuhalten, er hatte nicht mit ihr schlafen wollen. Aber Hermine … Merlin, wenn das möglich wäre, würde er mit ihr verschmelzen, so nahe wollte er ihr sein!

Aber sie löste sich von ihm, so dass sie ein Stück nach unten rutschten konnte. Sie küsste seine Wange, seinen Kiefer, ließ ihre Zunge über den nachwachsenden Bart an seinem Hals gleiten und saugte an dieser Stelle dicht neben seinem Adamsapfel. Severus grollte, sowohl weil es sich gut anfühlte, als auch weil sie ihm einen verdammten Knutschfleck verpasste! Sie lachte leise und während sie seinen Oberkörper mit ihren Lippen erkundete, zogen ihre Hände seine Unterhose hinunter.

Severus rollte sich auf den Rücken, um es ihr etwas leichter zu machen. Verdammt! Er musste aufpassen, dass sie es nicht zu weit trieb, sonst wäre dieser schöne Morgen bald vorbei. Und gleichzeitig fand er nicht die Disziplin, sie aufzuhalten. Ihre Zunge fand seine Brustwarze und sandte warmkalte Schauer direkt in seine Körpermitte. Er stöhnte leise.

Dann verschwand sie komplett unter der Decke und bald waren es nicht mehr ihre Hände, die seinen Schaft streichelten, sondern ihre Zunge. Ihre warme, feuchte, verdammt talentierte Zunge, die um seine Eichel wirbelte und ihn nach Luft schnappen ließ. „Mia!", japste er und wollte sie aufhalten. Nicht kommen, nicht kommen, nicht kommen!, dachte er verbissen, als seine Hoden sich zusammenzogen. Aber wenn sienicht sofort aufhörte mit dem, was sie da tat, würde er verdammt noch mal kommen! „Mia … Hermine! Du musst … aufhören!"

Er hörte sie wieder lachen und dann spürte er ihre Finger ein Stück unter seinen Hoden. Sie tastete über die weiche Haut und fand die richtige Stelle. Fand diesen Punkt, von dem er nicht erwartet hatte, dass sie ihn kannte. Drückte sanft darauf, stülpte ihren Mund über seinen Schaft und saugte und leckte, bis Severus die Hände in die Decke krallte und seine Füße in die Matratze stemmte, als sie ihn direkt hinein in den Orgasmus trieb. Er riss die Augen auf und stieß einen gutturalen Ton aus, als der Höhepunkt ihn erzittern ließ. Seine Hoden zogen sich zusammen, aber das Sperma fand seinen Weg nach draußen nicht; Hermines Finger hielten es auf.

Als Severus schwer atmend zurücksank, schlug Hermine die Decke zurück und kroch zu ihm, küsste ihn und lächelte durchtrieben. „Ich kenn da auch ein paar Tricks", sagte sie.

„In der Tat", grollte er und rollte sich mit ihr herum, so dass er über ihr war. Möglicherweise war sein Geist noch etwas vernebelt von dem Höhepunkt, auf den sie ihn eben so leicht getrieben hatte, aber ihr Anblick raubte ihm den Atem. Die zerzausten Locken, der hungrige Ausdruck in ihren Augen, die Röte auf ihren Wangen. Sie so erregt zu sehen, war wie ein Aphrodisiakum. Severus zog das Hemd hoch, das sie immer noch trug, und Hermine stemmte sich ein Stück von der Matratze, so dass er es ausziehen konnte. Seine Haare kitzelten sie und ließen sie kichern, als er sich herabbeugte und ihre Brustwarze mit seinen Lippen umfing. Sie stöhnte und bog den Rücken durch. „Severus!", wimmerte sie und sein Name aus ihrem Mund in diesem Ton ließ ihn knurren wie ein Tier, das Beute gemacht hatte.

Er küsste ihren Bauch, schmeckte das Salz ihres Schweißes auf seiner Zunge und der süßherbe Geruch ihrer Erregung wurde immer intensiver, je weiter er sich nach unten bewegte. Er zog ihr das Höschen von den Hüften und inhalierte so tief er konnte. Bei Merlin!

Severus spreizte ihre Beine ein bisschen und fuhr mit der Nase durch ihre Locken. Sie roch so gut, dass sein Penis zuckte. Er konnte nicht anders, er musste sie kosten. Hermine schrie leise auf, als seine Zunge zwischen ihre gereizten Schamlippen glitt. Ihr Geschmack explodierte auf seiner Zunge, salzig, intensiv, so gut, dass er aus tiefster Kehle gegen ihre Scham grollte und Hermine wieder seinen Namen schrie. Ihre Finger gruben sich in seine Haare, ihre Beine zitterten neben seinem Kopf. Sie drängte sich ihm entgegen und als er seine Lippen um ihre Klitoris legte und daran saugte, als er ganz vorsichtig mit seinen Zähnen darüber kratzte, erzitterte sie unter seinen Händen und wimmerte, keuchte, schnappte nach Luft.

Er feixte und legte für einen Moment seinen Kopf auf ihren Unterleib. Seine Bartstoppeln rieben über ihre erhitzte Haut. Ihr Geruch, ihr Geschmack auf seiner Zunge, ihre Wärme und das Geräusch ihres schnellen Atems – er hätte nichts dagegen gehabt, den Rest seines Lebens genau hier zu verbringen. Er würde irgendwann als glücklicher Mann sterben.

Hermines Finger in seinen Haaren beendeten die kleine Ewigkeit. „Was tust du bloß mit mir?", fragte sie leise, immer noch ein bisschen atemlos.

Severus hob den Blick. „Was immer du willst", sagte er dunkel. „Hast du nur den Hauch einer Ahnung, wie wunderschön du bist?" Er schob sich über sie und strich eine Haarsträhne aus ihrem erhitzten Gesicht. „Wenn du dich windest und auf dem Gipfel der Lust bist … ich habe noch niemals zuvor etwas so Schönes gesehen."

Sie biss sich auf die Unterlippe. „Bin ich auch geschaffen für … das hier?", flüsterte sie.

„Definitiv." Jede Frau war geschaffen für Sex, wenn sie es wollte. Aber er würde diesen Moment nicht ruinieren, indem er ihr das sagte. Er hatte Adia diese Dinge gesagt, weil sie sie hatte hören wollen. Weil er es hatte richtig machen wollen, um ihr kein Hintertürchen zu bieten. Aber verdammt! Sie reichte nicht an Hermine heran.

„Liebe mich, Severus", hauchte sie und zog ihn zu sich herab. „Halt mich fest und liebe mich." Direkt gegen seine Lippen.

Severus schluckte und griff nach seiner Erektion, glitt nahezu mühelos in ihre feuchte Hitze, während er sie wieder küsste. Hermine keuchte, vielleicht weil er sie jetzt ausfüllte, vielleicht auch weil sie sich selbst auf seiner Zunge schmeckte. Er keuchte jedenfalls, weil sie so heiß um ihn war, dass es ihm für einen Moment den Atem raubte. Merlin, das war so gut! So eng, so feucht, so heiß. Sie raubte ihm den Verstand und die Selbstbeherrschung und er begann ihre Klitoris zu massieren, denn lange würde er nicht brauchen, um seinen Höhepunkt zu erreichen. Er wollte sie mit sich nehmen.

Hermine schrie leise, als er sanft in ihre Klitoris kniff und sich dabei in ihr bewegte. Severus veränderte seine Position ein kleines bisschen und versuchte diesen Punkt in ihr zu treffen. Da war er. Sie riss die Augen auf. „Oh ja!", greinte sie und klammerte sich an seinen Armen fest, hob ihr Becken ein bisschen vom Bett und kam seinen Stößen entgegen.

Severus versank in ihrem Anblick. Ihre Brüste wippten im Takt seiner Stöße, der Puls an ihrem Hals raste und sie fuhr sich mit der Zunge über die Lippen, während sie blinzelte und seinen Blick einfing. „Komm mit mir, Mia", grollte Severus und sie erschauderte. Stemmte sich hoch und schlang einen Arm um seinen Hals, küsste ihn, keuchte, legte die Stirn auf seine Schulter und biss in seine Haut, als er sie ein weiteres Mal über die Spitze trieb. Ihre Muskeln zuckten um sein Glied, alles in ihm zog sich zusammen und er stieß einen tiefen Laut aus, als er sich zitternd in ihr ergoss, Stoß um Stoß.

Sie blieben so sitzen, wie sie waren. Er auf seinen Knien, sie den Arm um seinen Hals geschlungen. Er spürte ihren Atem auf seiner feuchten Haut. Spürte ihre Lippen, die die Stelle liebkosten, an der sie ihn gebissen hatte. „Es tut mir leid", murmelte sie.

Severus schnaubte. „Was? Der Biss oder der verdammte Knutschfleck?"

Sie grinste und biss sich auf die Unterlippe, als sie ihn ansah. „Beides", sagte sie, „Nichts davon. Alles."

Er strich ihr über die Wange. „Nichts davon", entgegnete er.