Kapitel 14 - Hoffnung?

Herr Duck und die Jungs machten sich sofort mit Quack auf den Weg zur Villa, um die Schmuckstücke zu holen. Der Rest blieb bei mir und half mir bei den Vorbereitungen. Von Frieda bekam ich ein Stück Kreide, mit dem wir hoch ins Büro von Herrn Duck gingen. Dort begann ich einen fünfzackigen Stern auf den Boden zu malen. Dann verband ich die Zacken miteinander, sodass ein Pentagramm entstand. Anschließend zog ich noch einen Kreis darum, an den die Spitzen der Sternzacken lagen. Als letztes zog ich noch einen kleinen Strich an den Enden der Zacken, sodass dort ein kleines Feld entstand.
Kaum dass ich in meinem Buch nochmal den Spruch nachgelesen hatte, wobei ich mich auch noch mal des Preises für diesen Zauber versicherte, kamen auch schon Herr Duck, Quack und die Drillinge zurück. Herr Duck reichte mir zwei schlichte schwarze Schatullen, die ich dankend annahm. Ich entnahm den Schatullen die Ohrringe und das Armband und legte sie an ihren Platz. Die Ohrringe oben rechts in die Ecke und das Armband oben links.
Zum Glück veränderten diese Gegenstände nur ihre Gestalt, wenn man sie jemanden von gleichem Blute anvertraute. So hatten sie noch immer die Gestalt, in denen die Hexen Hedwig und Madam Mim sie besessen hatten. In die untere linke Ecke legte ich die Kristallkugel von Gundel und in die untere rechte meine Ringe. Zum ersten mal in der Geschichte sind diese vier Artefakte seid ihrer Trennung zusammen. Jetzt fehlte nur noch die Sternspitze ganz oben.
,,Für den letzten Platz brauche ich ein Objekt des puren Glückes'', wandte ich mich an die anderen. ,,Ich hatte da an Ihren Kreuzer gedacht Herr Duck.'' Sofort sah er auf seinen Kreuzer herab, aber zögerte nur kurz und gab ihn mir. Ich legte auch diesen an seinen Platz und bat die anderen ein paar Schritte zurück zu treten.
Schließlich stellte ich mich vor den Kreis und begann die Formel zu sprechen.

,,Oh Schatten hört mich an
Kommt in meinen Bann
Holt zurück wer gegangen
Haltet nicht länger gefangen
Nehmet von mir den großen Preis
Sodas sie kehre in diesen Kreis.''

Die anderen schienen bei der Zeile über den Preis schockiert zu sein. Schließlich hatte ich ihnen wohlweislich nicht erzählt, dass jeder mächtige Zauber einen genau so großen Preis hatte. Und dies war einer der mächtigsten Zauber überhaupt.
Kaum dass ich die letzte Zeile gesprochen hatte, sammelte sich dunkler Rauch in mitten des Kreises. Überall am Himmel zogen ebenso dunkle Wolken auf und Blitze zucken darin herum. Alle in den Farben Pink, Grün, Rot und Gelb. Ich merkte wie mir meine Kraft immer weiter entzogen wurde und der Sturm immer heftiger wurde. Bei den anderen konnte man schon die Besorgnis in den Gesichtern ablesen. Der ganze Zauber gipfelte darin, dass vier Blitze in Pink, Rot, Grün und Gelb in die Mitte des Kreises einschlugen und ich ein Stück zurück geschleudert wurde.
Sofort rannten Nikki und die Jungs zu mir und wollten mir aufhelfen. Aber ich ignorierte sie einfach und stürzte zum Kreis. Als der Qualm sich verzogen hatte, lag sie dort. Lena. Ich rannte zu ihr, kniete mich neben sie und richtete sie in meinen Armen auf, sodass sie mit dem Kopf an meiner Schulter lag.
Im ganzen Raum herrschte Totenstille. Bis zu dem Moment, in dem Lena die Augen aufschlug. Sofort brachen alle in lautes Jubeln aus und Nikki stürzte zu uns, um Lena ebenfalls in die Arme zu schließen. Lena schien erst noch ziemlich verwirrt, aber dann erfasste sie die Situation. ,,Ich bin zurück? Aber wie?'' Dann fiel ihr Blick auf den Kreis und die Schmuckstücke, die an dessen Ecken verteilt waren. Sofort riss sie erschrocken ihre Augen auf. ,,Bitte sag mir, dass du nicht DIESEN Zauber verwendet hast'', wandte sie sich mit zittriger Stimme an mich. Das veranlasste auch die anderen dazu inne zu halten und verwirrt zu uns zu schauen. Ich sagte nichts, aber Lena konnte mir wohl im Gesicht ablesen, dass ich eben doch diesen Zauber benutzt hatte.
,,BIST DU VERRÜCKT?! Dein eigenes Leben als Preis ist viel zu hoch'', schrie sie mich an. ,,WAS?!'', schien ihre Aussage für allgemeine Schockierung zu sorgen. ,,Warum? Warum hast du das getan?'', fing Lenas Stimme wieder an zu zittern. Jetzt würde es wohl auch nichts mehr bringen, das zu verheimlichen. ,,Weil ich dich liebe'', gestand ich mit einem leicht traurigen Blick. Keine Sekunde später umarmte sie mich. ,,Ich liebe dich auch'', flüsterte sie mir zu. Noch nie war ich so überglücklich. ,,Trotzdem war der Preis viel zu hoch'', löste sie sich von mir und sah mich traurig an.
,,Was hat das zu bedeuten? Was ist damit gemeint, dass du als Preis dein eigenes Leben gibst?'', wandte sich Herr Duck an uns. ,,Ich schätze, ich bin euch eine Erklärung schuldig'', wandte ich mich an die anderen, die mir gespannt an den Lippen hingen. ,,Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich nicht mein ganzes Leben geopfert habe.'' Das schien für Erleichterung zu sorgen, die ich aber gleich wieder zu Nichte machte: ,,Sondern nur mein halbes Leben.''
Bevor die anderen ihrer Schockierung Luft machen konnten, erklärte ich schnell weiter: ,,Wisst ihr. In der Magie hat jeder große Zauber einen ebenso großen Preis. So höher der Zauber, desto höher auch der Preis. Kleine Magien, wie Angriffe oder auch Levitationsmagie, haben so wenig Bedeutung, dass sie keinen Preis erfordern. Soweit alle verstanden?'' Die ganze Gruppe nickte, nur Quack schien vollkommen überfordert aber darauf konnte ich jetzt keine Rücksicht nehmen. ,,Das dies ein außerordentlich mächtiger Zauber war, könnt ihr euch wahrscheinlich denken. Für die genaue Erklärung muss ich ein bisschen weiter ausholen. In der Magie ist einem bewusst, dass jedes Lebewesen eine festgeschrieben Lebensspanne hat. Diese Lebensspanne entsteht schon mit der Geburt. Natürlich weiß man nicht automatisch, wie lange man noch lebt, wenn man diese Lebensspanne heraus findet. Denn die Lebensspanne zählt die Zeit bis zum natürlichen Tod durch das Alter. Man kann aber auch schon vor Ablauf seiner Lebensspanne sterben. Etwa durch Krankheit oder einen Unfall. Soweit immer noch klar?'', wandte ich mich wieder an die anderen, um mich zu versichern, dass jeder noch mitkam. Wieder nickten alle und so erklärte ich weiter: ,,Als Lena durch Gundel vernichtet wurde, sank ihre Lebensuhr auf Null. Wenn ich sie so zurück geholt hätte, wäre nur ihr Körper zurück gekommen aber nicht ihre Seele, da ihre Uhr immer noch auf Null gestanden hätte. Der Preis, den ich bezahlt habe war, wie schon angedeutet, mein halbes Leben. Gehen wir in der Theorie davon aus, meine Lebensspanne wäre von Geburt an exakt Hundert Jahre gewesen. Jetzt bin ich 15, schon bald 16. Das bedeutet von meinen ursprünglichen Hundert Jahren wären jetzt noch in etwa 84 übrig. Der Preis, den ich bereit war zu zahlen war, dass meine restliche Lebenspanne halbiert wurde und die Hälfte auf Lena übertragen wurde. Das bedeutet, dass wenn wir von Hundert ursprünglichen Jahren ausgehen, Lena und ich jetzt noch jeweils 42 Jahre zu leben hätten. Anders gesagt wir würden jetzt in genau 42 Jahren, also mit 58, genau zeitgleich sterben.''
Das lies ich erst mal sacken. Herr Duck war der erste, der sich gefangen hatte. ,,Also anders ausgedrückt. Du hast dein Leben extrem verkürzt, damit Lena die gleiche Zeitspanne noch zu leben hat?'' ,,Genau. Ein weiterer Nachteil ist, dass wir uns jetzt im Grunde mein Leben teilen. Das heißt sollte einer von uns sterben, würde das Herz des anderem im gleichen Moment aufhören zu schlagen'', ergänzte ich auch den letzten Rest des Preises. ,,Ich sagte ja der Preis war zu hoch'', flüstere Lena betrübt vor sich her. Sofort legte ich einen Arm um sie und zog sie an mich. ,,Aber trotzdem war ich bereit, ihn für dich zu zahlen'', meinte ich und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
,,Wow. Du hast wirklich ein großes Opfer gebracht'', wandte sich Herr Duck an mich und die anderen stimmten ihm zu. Mir war das egal, solange ich Lena nicht für immer verloren hatte.
,,Jetzt müssen wir nur noch überlegen, was wir jetzt machen. Du bist Gundel los und hast endlich deine Freiheit. Haben wir je darüber nachgedacht was wir danach machen?'', wandte ich mich an Lena. ,,Nein. Wir haben nie darüber gesprochen'', antwortete sie und lehnte sich dabei etwas an mich. Daran könnte ich mich gewöhnen.
,,Mein Angebot steht noch immer'', schaltete Herr Duck sich ein. ,,Ich hatte dir versprochen, wenn du mir hilfst meine Familie zu retten, bekommt ihr einen Platz darin.'' Stimmt, das hatte er zu Lena gesagt, als sie zusammen in Gundels Käfig saßen.
,,Meinen Sie das wirklich ernst?'', wandte sich Lena etwas verblüfft an ihn. ,,Natürlich, ein Duck steht zu seinem Wort. Zwei Mäuler mehr werde ich wohl stopfen können. Ist ja nicht so, dass ich knapp bei Kasse wäre'', lachte er etwas.
Als wir gemeinsam den Geldspeicher verließen, war der Morgen schon angebrochen und der Himmel strahlte in einem satten Rot. Kaum dass wir durch die Tür gegangen waren, empfing uns schon Roxane Federkiel, die Reporterin. Natürlich wollte sie erst mal ein Interview und ein paar Bilder. Herr Duck schien nicht wirklich davon begeistert zu sein, fügte sich aber seinem Schicksal. Als das Interview vorbei war, wollte Roxane noch ein Bild der gesamten Familie Duck. Sofort stellten sich alle zusammen für ein Foto. Auch Frieda und Quack stellten sich dazu. Lena und ich stellten uns an den Rand der Brücke und warteten bis sie fertig waren. So hatten wir es jedenfalls vor.
,,Äh Lena? Marcel? Es wurde um ein Foto der Familie gebeten. Kommt ihr also bitte her?'', rief uns Herr Duck zu. Lena und ich sahen uns überrascht an, liefen dann aber zu den anderen und ließen es über uns ergehen. Wir hatten wohl beide gedacht, dass wir bei der Familie Duck leben durften, aber nicht dass wir wirklich ein Teil von ihr werden durften. Deswegen waren wir beim Familienfoto reflexartig an die Seite gegangen.
Kaum dass alle richtig standen, wurde die Kamera auf uns gerichtet und Roxane verkündete in die Kamera. ,,Entenhausen ist wieder Sicher. Dank Dagobert Duck und seiner Familie.''
Nachdem wir dieses Interview endlich hinter uns gebracht hatten, bat Herr Duck Frieda mit den Kindern und Donald zurück zur Villa zu gehen und meinte er hätte noch etwas zu erledigen. Zusammen mit Lena, mir und natürlich Quack, der uns fahren sollte, ging er zu seiner Limousine. Wahrscheinlich waren sie mit der zurück gekommen, als sie die Artefakte aus dem anderen Geldspeicher geholt hatte. Die Artefakte hatte ich vorsorglich eingesteckt.
Wir hatten keine Ahnung, wohin Herr Duck mit uns wollte, bis wir vor dem Entenhausener Waisenhaus hielten. Verunsichert sahen Lena und ich uns an. Mit Waisenhäusern hatten wir schlechte Erfahrungen gemacht. Trotzdem folgten wir Herrn Duck hinein. Schließlich konnte man ihm vertrauen. Hofften wir zumindest.
Am Büro der Heimleitung angekommen, betrat Herr Duck ohne anzuklopfen den Raum. Der Heimleiter, ein Hund mittleren alters und einer etwas korpulenten Statur, erschrak ziemlich. Vor allem als er erkannte, wer da in seiner Tür stand. ,,Herr Duck?! Was kann ich für sie tun?'', verfiel er sofort in einen buckelnden Ton. ,,Ich möchte Ihre Zeit nicht lange in Anspruch nehmen. Ich bin hier, weil ich die beiden adoptieren möchte'', erklärte er in einem ruhigen, sachlichen Ton.
Warte was? Adoptieren? Mit offenen Mündern und der puren Verblüffung in den Augen sahen wir uns an. Dem Heimleiter schien es nicht anders zu gehen. ,,Adoptieren? Äh.. ja ... Sind sie sicher? Die meisten wollen eher Babys und keine...'' er nahm uns kurz in Augenschein. ,,äh Teenager.'' ,,Ja ich bin mir sicher. Also legen sie bitte die Papiere auf'', wurde Herr Duck etwas ungeduldig. ,,Äh natürlich. Einen Moment.'' Er ging zu einem Aktenschrank und zog zwei Formulare heraus. ,,Ich brauche einmal die Daten der Kinder. Namen, Alter, mögliche lebende Verwandte und ein paar weitere'', meinte der Heimleiter und reichte Herr Duck die Formulare.
Er nahm die Papiere und reichte sie an uns weiter. ,,Ihr könnt das besser ausfüllen als ich.'' Wir sahen uns kurz verblüfft aber auch glücklich an und begannen sofort die Formulare auszufüllen. Das Feld mit den möglichen Verwandten, strichen wir einfach durch.
Wir gaben dem Heimleiter die Formulare zurück und er bat Herrn Duck noch um eine Unterschrift. Danach setzte er noch einen Stempel drunter und meinte: ,,So das wäre es schon. Damit sind sie offiziell Vater Herr Duck. Und ihr beiden seid jetzt offiziell Marcel und Lena Duck'', wandte er sich zum Schluss an uns. ,,Vielen Dank und einen guten Tag'', verabschiedete sich Herr Duck und ging mit uns zurück zur Limousine.
Die ganze Fahrt zur Villa über schwiegen wir. Ich überlegte, was sich jetzt alles ändern würde. Wir hatten jetzt einen Vater, die Drillinge waren jetzt so eine Art Cousins für uns und... Moment. ,,Äh wenn Sie uns beide adoptiert haben, wofür ich Ihnen natürlich unheimlich Dankbar bin, aber sind Lena und ich dann nicht...?'' ergriff ich das erste Wort. Lena schien auch zu erkennen, worauf ich hinaus wollte. ,,Geschwister?'', ergänzte sie meinen Satz. Oh scheiße.
Herr Duck schien auch zu bemerken, woran wir dachten. ,,Also erst mal, müsst ihr mich nicht mit Herr Duck anreden oder mich sonst wie förmlich ansprechen. Und zweitens, müsst ihr euch keine Sorgen machen. Da ihr beide durch Adoption Geschwister geworden seid, ist nichts dabei, wenn ihr eine Beziehung habt. Ihr seid ja schließlich nicht Blutsverwandt.'' Ein bisschen schoss uns beiden die Röte ins Gesicht, das er sofort bemerkt hatte, woran wir dachten, aber seine Aussage beruhigte uns auch sehr.
,,Apropos, wollt ihr eigentlich getrennte Zimmer oder eins zusammen?'', fragte Herr Duck, ich meine fragte Dagobert uns. Daran musste ich mich echt erst gewöhnen. Er schien sichtlich Spaß zu haben, uns diese Frage zu stellen. Die Frage war uns deutlich weniger peinlich, als er vielleicht dachte. ,,Äh, also ich würde sagen zusammen. Schließlich haben wir bis jetzt immer zusammen in einem Zimmer gelebt'', meinte Lena und sah fragend zu mir. ,,Gebe ich dir Recht. Wäre irgendwie merkwürdig auf einmal ein Zimmer alleine zu haben'', stimmte ich ihr zu. ,,Ok, dann wäre das ja geklärt. Dann bekommt ihr das Doppelzimmer. Das wird euch gefallen. Es ist ein kleines Wohnzimmer mit angrenzenden Schlafzimmer und hat sogar ein eigenes Badezimmer'', beschloss Dagobert und schilderte uns die Lage des Zimmers. Also für mich hörte sich das mehr als nur gut an.
An der Villa angekommen, wurden wir sofort von den anderen begrüßt. ,,Wo wart ihr noch mit Onkel Dagobert?'', kam gleich Nikki zu uns. ,,Ich habe die zwei nur kurz adoptiert'', ließ er die Bombe einfach so platzen. Der Anblick daraufhin war wahrlich ein Bild für die Götter. Alle standen da mit einem Gesichtsausdruck, als wären sie gerade von einem Zug überfahren worden. Sogar Johann, der Geisterbutler schaute ziemlich sparsam.
Nachdem alle uns in der Familie begrüßt hatten, gingen wir zu Bett. Auch wenn es gerade einmal Vormittags war, hatten wir alle eine lange und anstrengende Nacht hinter uns, in der keiner von uns geschlafen hatte. Bevor Dagobert selber zu Bett ging, bat er Johann noch uns das Doppelzimmer zu zeigen und uns Bettwäsche zu bringen.
Das Zimmer war, da es lange Zeit leer gestanden hatte, relativ spärlich eingerichtet. Im Wohnzimmer gab es nur mehrere in die Wände eingelassene Regale und sonst nichts. Und im Schlafzimmer standen ein riesiges Doppelbett und die dazu passenden Nachttische. Einzig das Badezimmer war komplett eingerichtet. Was aber auch nicht verwunderlich war.
Schnell putzen wir uns die Zähne. Johann hatte uns netterweise auch Zahnbürsten gebracht, und legten uns ins Bett. Kaum dass wir lagen, kuschelte Lena sich eng an mich und legte ihren Kopf auf meine Brust. ,,Ich hoffe das stört dich nicht'', meinte sie etwas verlegen. ,,Natürlich nicht'', antwortete ich und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
Daraufhin richtete sie sich kurz auf und sah mir in die Augen. Dann drückte sie mir einen Kuss auf die Lippen, den ich gerne erwiderte. Der Kuss dauerte vielleicht 30 Sekunden, dann legte sie den Kopf wieder auf meine Brust. Unser erster wirklich Kuss. Mit diesem Gedanken schlief ich schlussendlich ein.