Zusätzliche Warnings: Vergewaltigung
Alptraumszenarien
I.
Nein, nein, nein, nein! Rick konnte das Bild von Judiths leerem Kindersitz nicht abschütteln. Sein Kind, sein Baby, tot, gefressen von …. Es tut mir so leid, Lori. Es tut mir so leid, Shane. Ich konnte unser Baby nicht beschützen. Genauso wenig wie Hershel, dessen Kopf Rick vor seinem inneren Augen immer wieder von seinen Schultern springen sah. Genauso wenig wie alle anderen aus ihrer Gemeinschaft. Tot, so viele tot, vielleicht alle tot. Aber Judith, seine kleine Judith….
Er hatte Michonne verloren, wusste nicht mehr, wo sie abgeblieben war. Andrea hatte er nicht mehr gesehen, seit Michonne den Gouverneur durchbohrt hatte. Was war mit den anderen? Daryl, Maggie, Glenn …. Wo waren sie? Waren sie alle tot? Tot wie….
„Das ist alles deine Schuld", schleuderte Carl ihm entgegen, „Deinetwegen ist Judith tot! Deinetwegen sind alle tot! Wenn du den Gouverneur getötet hättest, als du die Gelegenheit dazu hattest…." Aber Rick hatte ihn gehen lassen, hatte ihn gehen lassen, weil er gesehen hatte, wie Carl Allen getötet hatte, und weil er genug von all dem Töten gehabt hatte. Und dann vorhin hatte e schon wieder nicht getötet, als er die Gelegenheit dazu hatte. Was wenn er wiederkommt? Was wenn er wiederkommt und mir auch noch Carl nimmt?!
Sie stolperten die Straße entlang, das brennende Gefängnis lag hinter ihnen. Das Chaos und der Tod lagen hinter ihnen. Rick hatte nur noch Carl, Carl, der ihn voller Hass und Wut ansah, Carl, der ihm die Schuld an allem gab. Was er gar nicht musste, denn Rick gab sie sich selbst.
Wenn er nicht so versessen darauf gewesen wäre besser zu sein als sein Feind, wenn er nicht so versessen darauf gewesen wäre er selbst zu bleiben. … Shane hätte es gewusst, hätte es kommen gesehen. Shane hätte nie zugelassen, dass das hier passierte.
„Was sagt und das? Nun, offenbar, dass Omegas keine Anführer sein sollten!"
Jeder einzelne Schritt tat weh. Vielleicht hatte sein Kampf gegen den Gouverneur schwerere Folgen hinterlassen, als er gedacht hatte, vielleicht hatte er sich innere Verletzungen zugezogen. Dieser verrückte Alpha war drauf und dran gewesen ihn umzubringen. Wenn er es doch nur zu Ende gebracht hätte…..
Sein Kind hasste ihn, alle anderen waren weg. Vielleicht wäre es einfacher, wenn er bei Lori und Judith sein könnte. Bei Shane.
Er konnte keinen Schritt mehr weitergehen und brach mitten auf der Straße zusammen. Vollkommen ungeschützt. Es war wie damals, als ihn das Omega-Fieber langsam aber stetig umgebracht hatte, er konnte einfach nicht mehr. Und diesmal war kein Merle da um ihn zu retten. Kein Hershel. Kein niemand.
„Dad, Dad, Dad, es tut mir leid! Bitte verlass mich nicht! Verlass mich du jetzt nicht auch noch! Ich brauche dich! Du bist alles, was ich noch habe!" Jemand schüttelte ihn. Carl. Mein Kind. Mein Kind braucht mich. Aber sein Kind liebte ihn nicht mehr. Es brauchte ihn nur, weil er als Einziger noch übrig war. Warum hast du ihn nicht umgebracht, als du die Chance dazu hattest?! Warum Rick? Warum?
„Ich liebe dich doch. Bitte verlass mich nicht."
Weitermachen, immer weitermachen. Er musste immer weitermachen, das war sein Schicksal. Er hätte damals in diesem Krankenbett sterben sollen, doch dann war die Welt untergangen, und er war gezwungen gewesen weiterzumachen, seine Familie zu suchen, sein Rudel. Sie hatten ihn gebraucht.
Und auch jetzt brauchte Carl ihn immer noch. Vielleicht hatte er alle anderen verloren, aber er hatte immer noch Carl. Er konnte den Jungen nicht im Stich lassen. Er konnte es einfach nicht. Egal wie müde er war, egal wie viel besser es für alle anderen wäre, wenn er nicht mehr da wäre um alles falsch zu machen, alles ständig noch schlimmer zu machen. Er musste weitermachen. Sein Kind brauchte ihn. Seine Familie brauchte ihn.
Er zwang sich wieder auf die Beine. „Carl…."
„Oh, Gott, Dad, ich dachte du … ich dachte du bist ein Beißer." Vermutlich hörte er sich an wie einer von den denen, vielleicht sah er auch schon so aus. Das ist was ich bin, ich bin ein wandelnder Toter. Alles, was ihn einst zu Rick Grimes gemacht hatte, war weg, alles, was ihn ausgemacht hatte, war vergangen. Er konnte sich nicht mehr leisten Officer Friendly zu sein. Er konnte es sich nicht leisten den Farmer zu spielen und diese Welt neu aufbauen zu wollen. Alles, was früher eine Rolle gespielt hatte, war nun egal. Nun ging es nur noch darum irgendwie weiterzumachen. Vielleicht trieb ihn eine andere Macht dazu wieder aufzustehen und weiter zu gehen als die von der Infektion reanimierten Toten, doch genau wie sie konnte er einfach nicht tot bleiben, musste weitermachen, so wenig er das auch wollte.
„Ich bin noch da, Carl", stöhnte er, „Ich bin noch da." Er würde immer da sein, solange sein Kind ihn brauchte. Weil es niemand anderen mehr gab, der sich an seiner Stelle um den Jungen kümmern konnte.
II.
Sie hätten es fast nicht geschafft. Sie hatten Waffen gefunden, aber das wäre sie beinahe sehr teuer zu stehen gekommen. Ein paranoider Verrückter konnte auch nach seinem Ableben noch für böse Überraschungen sorgen. „Das war eine gute Idee, Aaron", sagte Rick nachher im Wagen zu Aaron. Der andere Omega war sehr still, und nickt daraufhin nur.
„Was jetzt?", wollte Tara wissen, „Bringen wir unsere Ausbeute zu euren Freunden von der Müllhalde?"
Das hier war ihre letzte Chance sich umzuentscheiden, das wusste Rick. Daryl saß schweigend hinten auf der Rückbank, doch er musste seine Meinung nicht extra aussprechen, Rick kannte sie. Er wusste, dass Owen ihm zustimmen würde. Er wusste, dass Morgan anderer Meinung wäre. Michonne ebenfalls - hatte sie nicht entschieden sich trotz den geänderten Bedingungen an den Deal zu halten? Letzte Chance sich umzuentscheiden. Sie könnten alles vergessen, die gefunden Waffen behalten. Einen anderen Weg einschlagen.
Einen Weg, der länger dauern würde, sie länger unter der Fuchtel der Erlöser halten würde, sie länger klein und schwach halten würde. Ich muss an Carl und Judith denken. An ihre Zukunft. Rick wollte nicht, dass seine Kinder in ständiger Angst leben mussten. Er wollte, dass sie frei waren. Und das am Besten schon Gestern.
„Fahren wir zur Müllhalde, lasst es uns hinter uns bringen", meinte Rick. Ein Teil von ihm fühlte sich schlecht, weil er Morgan außen vor hielt, immerhin war es sein Deal, aber nach dem Aufstand, den Shane gemacht hatte, als er angekündigt hatte Alexandria verlassen zu wollen, war ihm klar geworden, dass logistische Fragen immer komplexer wurden. Sie durften keine Zeit mehr vertrödeln. Jadis und ihre Leute kannten Daryl. Das musste ausreichen.
Sie hielten einige Meter von der Müllhalde entfernt an und gingen dann zu Fuß hin, trugen ihre Beute schweigend nebeneinander her. Aaron schien tief in Gedanken zu sein, Tara murmelte irgendetwas vor sich hin, und Daryl starrte finster ins Nichts. Keiner von ihnen fühlte sich im Augenblick besonders wohl in seiner Haut. Aber das war auch nicht verwunderlich. Der Gedanke daran, dass sie sich freiwillig von ihren Waffen trennen sollten, von Waffen, die sie noch dazu unter großen Anstrengungen erobert hatten, das konnte keinen von ihnen sonderlich behagen. Es muss aber sein, sagte sich Rick immer wieder. Es muss sein, damit wir uns unsere Zukunft sichern.
Die Müllhalde schien verlassen zu sein, doch dieser Eindruck täuschte mit Sicherheit. Leider stank es zu sehr um festzustellen zu können, wer wirklich anwesend war. „Morgan schickt uns! Wir bringen euch die restlichen Waffen! Wie abgemacht!", rief Daryl in die Müllhalde hinein. Dann warteten sie ab. Schließlich zeigten sich einige Gestalten. „Waffen oder kein Deal", rief eine weibliche Stimme auffordernd.
Rick deutete den anderen ihre Waffen abzuwerfen, und sie stapelten die erbeuteten Gewehre aufeinander auf einen Haufen vor sich. „Hier habt ihr eure Waffen!", verkündete Daryl, „Was ist jetzt mit unserem Deal?!"
Die Gestalten bildeten einen Kreis um sie. Ihre Anführerin stieg vom Müllberg herunter und inspizierte die Waffen. „Funktionsfähige Waffen", stellte sie fest.
Eine andere Gestalt kämpfte sich ebenfalls durch den Müll und blieb neben ihr stehen. Ihr Gesicht war unter einer Kapuze verborgen. Und dann meinte eine bekannte Stimme. „Ja, sieht so aus. Ihr enttäuscht mich, Rick." Negan streifte seine Kapuze ab und schüttelte den Kopf. „Ihr enttäuscht mich wirklich."
Rick sah sich panisch nach einem Fluchtweg um, doch es gab keinen. Die Gestalten, die sie eingekreist hatten, waren nicht nur Müllmenschen, es waren zum Teil Erlöser. Sie hatten keine Chance zu entkommen.
„Ihr verbündet euch mit denen? Ernsthaft? Was ist mit unserem Deal?!", blaffte Daryl die Mülllady an.
„Wir haben jetzt besseren Deal", erwiderte diese und nickte unbeeindruckt in Negans Richtung. Offensichtich hatte sie sie an die Erlöser verraten, weil sie der Meinung war, dass das, was ihr von Alexandria geboten wurde, zu wenig war. Negan hatte ihr sicher noch mehr Waffen versprochen. Falsche Entscheidung, Rick, wieder einmal eine falsche Entscheidung.
Rick versuchte seiner aufkeimenden Panik Herr zu werden. Als er versuchte tief einzuatmen, wurde er von dem allgegenwärtigen Müllgestand fast umgeworfen. Negan musterte ihn und schüttelte erneut seinen Kopf. „Wir müssen uns dringend unterhalten, Rick. Aber es ist besser, wenn wir das zu Hause tun. Findest du nicht?", meinte er dann, „Packt sie!"
Die anderen Erlöser griffen nach Aaron, Tara und Daryl, die sich alle zumindest versuchten zu wehren, doch nur Daryl hatte damit kurzfristigen Erfolg. Negan erwartete nun wahrscheinlich von Rick, dass dieser ihn zur Räson bringen würde, aber Rick hatte keine Kraft mehr dafür übrig. Er war zu sehr damit beschäftigt sich die Konsequenzen von dem allen hier auszumalen. Daryl hatte im Endeffekt auch keine Chance. Simon und ein anderer sehr groß gewachsener Erlöser packten ihn links und rechts und zogen ihn strampelnd, beißend, und schimpfend von der Müllhalde, Aaron und Tara wurden hinterher geführt.
Negan trat näher an Rick heran, der nicht anders konnte als zurückzuzucken. Doch der erwartete Schlag kam nicht. „Noch nicht, Ricky Boy, noch nicht", meinte Negan und deutete ihm dann den anderen zu folgen, „Gehen wir?" Er deutete auffordernd in die Richtung der anderen. Rick blieb keine andere Wahl als ihnen zu folgen. Seinem Schicksal entgegen.
III.
Sie nannten sich die Eroberer. Sie nahmen sich alles, was sie wollten. Einfach alles. Natürlich waren sie alle Alphas. Als sie in das Haus, in dem Rick, Carl, und Michonne Unterschlupf gefunden hatten, eingedrungen waren, hatte Rick ein paar von ihnen getötet, war dann so schnell er konnte aus dem Haus geflohen, hatte Michonne und Carl abgefangen, bevor sie das Haus wieder erreichen konnten, und war mit ihnen in die entgegensetzte Richtung geflohen.
Trotzdem nahmen die Alphas ihre Spur auf und verfolgten sie. Fielen über sie her, als sie am wenigsten damit rechneten. Und offenbar hatten sie Daryl in ihrer Gewalt. Rick wollte sich nicht ausmalen, was sie ihm alles in der Zwischenzeit angetan hatten. Manche Alphas fanden es witzig sich einen zahmen Omega zu halten. Rick hatte genug Schauergeschichten darüber gehört, als er noch bei der Polizei gewesen war. Trotzdem schienen diese Alphas Daryl mit mehr Respekt zu behandeln, als er erwartet hätte, aber vielleicht täuschte dieser Eindruck auch.
„Lasst sie in Ruhe!", bettelte Daryl Joe den Anführer dieser Alphas an.
„Warum sollten wir sie in Ruhe lassen?", wollte dieser wissen.
„Weil es gute Menschen sind", behauptete Daryl.
„Gute Menschen töten nicht", widersprach ihm Joe, „Und diese hier haben unsere Freunde getötet. Aber keine Sorge, bevor wir sie töten, werden wir noch ein wenig Spaß mit ihnen haben. Ich meine, sieh dir das an. Ich habe es gerochen, aber nicht geglaubt. Alle drei gerochen, aber es war nicht dieser hier, nicht wahr? Du warst es." Er packte Rick am Hals und starrte ihn tief in die Augen. „Du bist der Mörder. Nun, du bekommst es zurück. Haltet mir ja die Schwertlady gut fest, während ich mich um den hier kümmere."
Rick wusste, was kommen würde. Er versuchte sich zu wehren, aber sie ließen ihm keine Chance. Michonne schrie sich den Hals wund, Carl weinte. Rick hoffte, dass der Junge wegsah. Noch nie in seinem Leben hatte er sich so hilflos gefühlt. Es war nicht nur der Schmerz, es war auch die Erniedrigung, die Erniedrigung, dass nichts, was er tat, auch nur den geringsten Unterschied bewirkte. Er ertrug es nur, weil er sich immer wieder sagte Besser ich als die anderen. Besser ich als die anderen.
Doch als Joe („Nenn mich doch Joey, Schätzchen") mit ihm fertig war, zog er seine Hose nicht wieder nach oben, schloss seinen Gürtel nicht wieder, sondern meinte: „Das war nett, aber jetzt habe ich Lust auf etwas Frischeres. Was meint ihr, Jungs? Den Jungen als nächsten?!"
Ricks Herzschlag setzte für einen Moment aus. Nein, nein, nein, nicht Carl, nicht Carl!
„Nenn mich doch Joey" achtete nicht mehr auf ihn, sondern griff mit seiner gierigen Pranke nach Carl. „Lass den Jungen in Ruhe!", schrie Rick.
Der Alpha grinste ihn an. „Denkst du wirklich, das würde ich tun, nur weil du es mir sagst?", spottete er, „Sieh dich doch an. Du bist ein nutzloser Omega. Versuch mich doch daran zu hindern mir das zu nehmen, was mir zusteht…." Und dann packte er Carl und zog den Jungen zu sich. „Hübscher kleiner Omega", schnurrte er, „Mit dir werde ich mir Zeit lassen…."
Rick war gefesselt, hilflos, litt unter Schmerzen. Hatte keine Alpha-Wut zur Verfügung, die Michonne nichts brachte, egal wie heftig sie sich versuchte loszureißen. Alles was Rick blieb war sein übermächtiges Verlangen sein Kind zu beschützen. Und es musste reichen. Mit ihm durften sie machen, was sie wollten, aber niemand – niemand – fasste sein Kind an.
Er robbte los, stürzte sich auf Joey, und tat das Einzige, was er konnte, er biss zu, mitten in den Hals des Alphas, so tief und so fest und so oft wie er konnte. Blut spritze. Die anderen Alphas starrten ihn halb verwundert, halb ungläubig an. Er musste die Schlagader erwischt haben, das Blut hörte nicht mehr auf zu spritzen. Joey hatte keine Chance.
Nun erwachten Daryl und Michonne aus ihren Erstarrungen und schlugen ebenfalls zurück. Michonne gelange es endlich sich zu befreien, und Daryl ebenfalls, und wenig später waren die Alpha Eroberer diejenigen, die auf der Flucht waren. Rick kümmerte das nicht. Ihn kümmerte nur Carl.
„Alles wird wieder gut, Sohn", erklärte er, „Alles ist gut. Keiner wird dir was tun. Ich würde nie zulassen, dass dir einer was antut. Ich hab dich so lieb, Carl. Ich würde alles für dich tun." Um Carl zu beschützen, gab es nichts, das er nicht tun würde.
IV.
Negan war mit mehreren Wagen und Erlösern gekommen. Er versammelte die ganze Stadt, präsentierte Rick, Daryl, Tara, und Aaron als die Übeltäter und schien vorzuhaben aus seiner Anklage eine große Show zu machen. Seine Leute hatten alle, sogar Judith, mit vorgehaltener Waffe aus ihren Häusern gezwungen. Michonne hielt Judith am Arm. Aaron und Eric hielten Händchen. Carl stand dicht neben Enid. Morales wirkte verwirrt. Und Shane …. Shane sah aus als wäre er sterbenskrank. Genauso fühlte Rick sich im Moment.
Rosita, Eugene, Abraham, und Sasha standen eng aneinander gepresst da. Glenn lehnte sich an Andrea. Morgan drückte Taras Schulter, während Gabriel ihr zunickte. Jesus hielt sich ein wenig abseits von allen anderen, wurde aber von einem der Erlöser rüde mitten in die Menge gestoßen und kollidierte fast mit Olivia. Tobin wirkte übernächtig, Scott und Holly waren von den Wachtürmen gezerrt worden. Zumindest musste Maggie das hier diesmal nicht miterleben. Zumindest war Carol nicht hier, sondern sicher im Königreich.
Negan musterte sie alle mit finsterem Gesicht. Rick hatte sich vor alle anderen gestellt - ob das etwas nützen würde, wusste er nicht, aber er wollte klar machen, dass er immer noch derjenige war, der die Verantwortung für alles trug, was geschehen war.
Negans Blick ruhte einen Moment lang auf ihn, bevor er begann: „Ich dachte, wir hätten eine Abmachung. Ich dachte zwischen uns wäre alles klar. Aber ich muss feststellen, dass ihr offenbar nicht verstanden habt, worum es bei all dem hier geht. Ich war wirklich großzügig zu euch. Habe euch euren Angriff verziehen, habe euch mehr gelassen, als ich euch hätte lassen sollen, habe eure Tara gerettet, Carl geholfen, ich habe euch vor einer intriganten Schlange aus eurer eigener Mitte bewahrt, habe eure Ehre beschützt, gegen meine eigene Männer, immer und immer wieder, habe eure schwangere Maggie versorgt, versorge sie immer noch unter meinem eigenen Dach, habe beleidigendes Verhalten mehr als nur einmal hingenommen, habe euch verziehen, wieder und wieder. Und wie dankt ihr es mir? Indem ihr hinter meinen Rücken Pakte mit Fremden schließt? Versucht ein fremdes Rudel gegen mich aufzubringen, und es bezahlt mit Waffen, die ihr nicht haben solltet, die ihr mir hättet übergeben sollten, doch die ihr stattdessen versteckt gehalten habt, obwohl ich euch klipp und klar gesagt habe, dass ihr das nicht tun sollt. Obwohl ich euch klipp und klar gesagt habe, was passiert, wenn ihr etwas vor mir versteckt! Und als wäre das nicht schon schlimm genug – und das ist es eigentlich, glaubt mir – verbreitet ihr Lügen über mich, schleicht euch in andere Reviere, weint euch bei König Ezekiel darüber aus wie unfair ich euch behandle, wo ich doch nichts anderes als fair zu euch war! Da muss ich mir nur euretwegen unterstellen lassen ein verdammtes Monster zu sein, das hilflose Omega verschleppt und versklavt um Gott weiß was mit ihnen zu tun! Oh, und dann ist da natürlich noch der Angriff auch mich! Ich meine, als hätte alles andere noch nicht gereicht, schickt ihr auch noch einen Assassinen!"
Nun war Rick verwirrt. „Moment, wovon sprichst du? Welchen Assassinen sollen wir geschickt haben?", unterbrach er Negan.
Der Alpha schnaubte. „Wirklich, Rick? Du willst diese Karte spielen? Nun, damit habe ich gerechnet. Stellt euch vor, es hat sich jemand ins Sanctuary eingeschlichen und den armen Dwight getötet. Ja, genau Dwight, der eure Freundin Denise getötet hat, wenn ich mich nicht irre, und ich irre mich nicht, denn darüber habt ihr mir oft genug die Ohren vollgeheult. Auf jeden Fall wollte er eigentlich mit töten, hat sich dann aber offenbar nicht davon abhalten können Dwight ins Jenseits zu befördern, was schlecht für den armen Dwighty war, aber gut für mich, denn so konnten wir ihn rechtzeitig schnappen. Wollt ihr immer noch behaupten von nichts zu wissen?", verkündete Negan, „Wollt ihr behaupten diesen Mann nicht zu kennen? Diesen Omega hier?!" Er nickte in Arats Richtung, die Owen aus einem der Wägen zerrte und ihnen allen präsentierte.
„Ich sagte doch schon, ich kenne diese Leute hier nicht. Hab noch nie von ihnen gehört", sagte Owen ruhig, „Ich wollte den großen Negan töten und sein Rudel an mich reißen. Den Entstellten habe ich nur umgebracht, weil mir sein Geruch nicht gefallen hat."
„Aber klar doch", spottete Negan, „Und ihr behauptet auch diesen Omega nicht zu kennen?" Niemand sagte ein Wort. „Nun, dann wird es euch wohl nicht stören, wenn ich ihn umbringen, oder? Arat…" Der weibliche Alpha entsicherte sein Gewehr und zielte damit auf Owen.
„Nein, warte!", rief nun Morgan, „Er ist mein Omega! Bitte, ich übernehme die Verantwortung für alles, was er getan hat!"
Owen seufzte. „Du bist wirklich der dümmste Mensch, den ich jemals das Missvergnügen hatte kennenzulernen, Morgan Jones", erklärte er müde.
„Tja, ich denke, damit wäre das geklärt", meinte Negan und nickte Arat zu, die ihr Gewehr wieder senkte und Owen einen Stoß verpasste, der ihn mitten in die Menge der Bewohner von Alexandria beförderte.
„Ein Assassine! Und nicht irgendein Assassine, sondern ein Omega-Assassine, der einen meiner besten Männer getötet hat. Selbst wenn ich alles andere durchgehen lassen würde, das könnte ich nicht durchgehen lassen", fuhr Negan fort, „Niemals. Auge um Auge, Zahn um Zahn. So heißt es doch, nicht wahr?" Er schwang Lucille nachdenklich nach hinten und vorne.
„Warte." Shane kämpfte sich nach vorne und stellte sich direkt vor Rick und damit vor Negan. „Das alles hätte nie passieren dürfen, das ist keine Frage. Aber es ist passiert, und zwar unter meiner Aufsicht", sagte der Alpha, „Also sollte ich derjenige sein, der die Verantwortung für alles, was passiert ist, übernimmt. Es war meine Aufgabe dieses Rudel bei der Stange zu halten. Und darin habe ich versagt."
Negan schnaufte. „Allerdings, das hast du", meinte er kalt, „Du hast vollkommen versagt. Und ja, du solltest dafür gerade stehen müssen. Ich meine, wen sonst soll ich die Schuld zuschieben? Morales? Avery? Jacob? Rick Fucking Grimes?"
„Mir. Nur mir", betonte Shane, „Und ich bin bereit jede Strafe auf mich zu nehmen, die du für angemessen hältst."
Negan starrte Shane wütend an. Dann fiel sein Blick auf Rick. Der hoffte nur, dass er nicht so erschrocken aussah, wie er sich fühlte. „Aber ich werde trotzdem nicht damit aufhören alles zu tun, was ich kann, um dir zu beweisen, dass ich bereit bin alles zu tun um es wieder gut zu machen." Das hatte Shane gesagt, und er meinte es auch so. Er war bereit für Rick zu sterben. Jetzt und hier. Negan holte bereits mit Lucille aus, Shane zuckte nicht einmal, blieb einfach starr stehen, hielt Negans Blick stand. Nein, nein, bitte nicht. Nicht ihn. Nicht so. Nicht jetzt. Rick unterdrückte den Drang „Halt" zu rufen, den Drang sich selbst stattdessen anzubieten, so gut er konnte. Er wusste, dass er, wenn er das tat, Shanes Todesurteil eigenhändig besiegeln würde. Er biss sich stattdessen einfach auf die Lippen und redete sich ein, dass seine Augen nur deswegen tränten.
Lucille hielt wenige Millimeter von Shanes Nase inne. „Nein, das wäre zu einfach", behauptete Negan, „Warum sollte ich einen meiner eigenen Leute töten, wenn ihr es doch seid, die Schuld habt? Damit würde ich euch doch wohl einen Gefallen tun! Nein, du nicht, Shane Walsh, nicht heute." Negan schulterte Lucille und schritt vor der versammelten Menge auf und ab, musterte jeden der hier versammelten genau. „Wer soll es sein?", murmelte er, „Wer soll den Preis bezahlen?"
Sein Blick glitt über Abraham, über Rosita, über Sasha, über Gabriel, über Tara, über Tobin, über Scott, über Holly, über Morgan … er schien Morgan einen Moment lang regelrecht anzuvisieren. Nein, nein, nein, nicht Morgan! Rick konnte sich ein leises Stöhnen nicht verkneifen. Negan hatte ihn genau gehört, er sah zu Rick hinüber, setzte seine Wanderung fort, blieb vor Michonne stehen und musterte Judith, ging dann weiter, sah hinüber zu Andrea, blickte zum verängstigen Eugene, zu Aaron und Eric, zu Glenn, zu Olivia, zu Daryl. Sein Blick streifte kurz Jesus, dann Enid, dann Carl. Warum zögerte er das alles so hinaus? Warum entschied er sich nicht einfach? Wollte er, dass Rick ihn anbettelte ihn zu wählen? Rick wusste doch genau, dass er ihn nicht wählen würde, es wäre keine Strafe, wenn er Rick töten würde.
Negan fand seinen Blick, sagte aber nichts. Dann drehte er sich einmal im Kreis und verkündete: „Ich finde, wir sollten den Zufalle entscheiden lassen. Arat, töte einen von ihnen." Dann drehte er sich demonstrativ weg von der Menge.
Ein Schuss krachte. Rick zuckte zusammen. Sah sich hektisch um, genau wie die meisten anderen. Es war Rositas Schrei und Eugene Gejammer, das ihm sagte, wohin er musste. Er drängte sich an den anderen vorbei, schob sich durch die Menge hinüber. „Nein, nein, nein!", jammerte Sasha, als sie den ausblutenden Abraham in den Armen hielt. Abrahams Blick suchte Ricks. „Knie nicht vor ihm", keuchte er noch, „Niemals." Und dann erlosch das Licht in seinen Augen. Abraham stolzer Alpha, ihr Alpha, der sie auf den Straßen beschützt hatte, vor allen und jedem, sogar vor sich selbst.
Merle, der tot vor der einarmigen Andrea lag. Hershel, dessen Kopf von dem Katana von seinen Schultern getrennt wurde. Warum endete es nur immer wieder so?
Sasha weinte, genau wie Rosita und Eugene. Und dann rührte sich der rothaarige Alpha wieder und schnappte nach der Beta-Frau, die ihn immer noch in ihren Armen hielt. Ein weiterer Schuss zerfetzte Abraham seinen Schädel. Das reichte aus um Eugene endgültig in den Zusammenbruch zu treiben, wie es schien. Er gab einen herzzerreißenden Laut von sich und sank in sich zusammen. Rosita wollte noch ihm greifen, doch er schlug ihre Hand weg.
„Es tut mir leid, so leid", murmelte Rick.
„Das sind Freunde", erklärte ihm Glenn, und der rothaarige Alpha nickte Rick zu wie ein Anführer einem anderen zunickte. - „Wir müssen Eugene nach Washington bringen um die Welt zur retten." - Abraham am Morgen, der nach Alpha stank, aber dadurch beruhigend roch.
„Wie rührend", erklang Negans schneidende Stimme hinter ihm, „Aber bevor ihr alle in Tränen ausbrecht, wir sind noch nicht fertig!"
Rick wandte sich langsam zu dem Alpha um, der direkt hinter ihm stand, Lucille mit beiden Händen umklammert, bereit für den Einsatz. „Das hier war die Strafe für euren Mord an Dwight. Aber die anderen Anklagepunkte sind noch nicht beigelegt."
Rick schüttelte den Kopf und versuchte zu begreifen, was Negan ihm sagte. „Du hast hinter meinem Rücken intrigiert, Rick Grimes", erklärte Negan, „Und dachtest, du kommst damit davon. Du hast mich als furchtbaren Alpha dargestellt, als jemanden, der dir unrecht tut. Zeit dir zu zeigen, wie es aussieht, wenn man dir unrecht tut."
Er wandte sich der Menge zu. „Maggie bleibt im Sanctuary. Sie wird nicht zu euch zurückkehren. Und was mit ihrem Baby geschieht, entscheide ich. Nur ich. Außerdem, kommt der Omega-Assassine mit uns. Bei euch kann man ihn wohl kaum lassen." Simon und ein anderer Erlöser zerrten Owen aus der Menge und mit sich fort. „Und dann….." Negans Blick traf Ricks. „… nehme ich noch Carl mit."
„Nein! Nein, nein, nein, nein! Bitte! Nein", rief Rick verzweifelt aus, „Bitte, ich tue alles, alles, was du willst, bitte, nimm mir meinen Jungen nicht weg!"
„Noch ein Wort und ich nehme Judith ebenfalls mit", erklärte Negan kalt.
Ricks Blick irrte zu Carl, der wie erstarrt dastand und Negan mit großen Augen anstarrte. Arat packte den Jungen und schob ihn in Richtung Erlöser-Autos.
Nein, nein, nein…. „Sieh dich doch an. Du bist ein nutzloser Omega. Versuch mich doch daran zu hindern, mir das zu nehmen, was mir zusteht…." Er musste sich in Bewegung gesetzt haben, doch im nächsten Moment fand er sich zu Boden gestoßen wieder. Irgendjemand hatte ihn gerammt und umgeworfen und lag jetzt immer noch auf ihn. Sein Blick irrte zu seinem Angreifer, doch es war niemand anderer als Shane. „Mach es nicht schlimmer, Bruder", flüsterte dieser, „Mach es nicht schlimmer."
Rick starrte ihn verständnislos an. Wollte Shane wirklich einfach nur danebenstehen, seelenruhig dabei zusehen, wie Negan sein Kind mitnahm?! Negan baute sich vor den beiden auf und starrte auf sie herab. „Von jetzt an, gibt es keine ungenehmigten Ausflüge mehr. Wer diese Stadt alleine verlässt und dabei erwischt wird, wird erschossen. Es gibt keine Ausnahmen. Ihr geht dorthin, wo wir es euch erlauben hinzugehen. Ihr sprecht nur mit denen, mit denen wir es euch erlauben zu sprechen. Und jede Schusswaffe, die bei euch gefunden wird, obwohl sie nicht dort sein sollte, zieht eine entsprechende Strafe gleich dieser nach sich. Habt ihr das verstanden?!" Den letzten Satz brüllte er der verschreckten Menge entgegen.
„Ich habe gefragt, ob ihr das verstanden habt?!", wiederholte Negan.
Andrea trat ihm tapfer entgegen. „Ja", sagte sie ruhig, „wir haben verstanden."
„Gut. Von jetzt an ist Schluss mit dem Verhätscheln und dem Verzeihen. Ein Fehler noch, ein Fehler noch, und das hier wird euch vorkommen wie ein Klaps auf den Hintern", schloss Negan, „Wir gehen. Ach ja … Von jetzt an hat Morales hier an das Sagen. Mal sehen, ob er besser darin ist als unser guter Freund Shane." Er deutete seinen Leuten aufzubrechen, und sie stiegen in ihre Wägen und bereiteten ihren Aufbruch vor, während Avery und Jacob panisch die Tore öffneten.
Morales beobachtete das alles wie erstarrt. Rick starrte den Autos hinterher, den Autos, die seinen Sohn entführten. „Runter von mir!" Er befreite sich aus Shanes Griff und kam mühselig auf die Beine.
Morales baute sich vor ihm auf. „Das Beste wird sein, wenn jetzt einfach alle nach Hause gehen", meinte der Alpha, „Und sich dort erst mal versuchen zu beruhigen. Das werdet ihr doch tun, oder Rick?"
Rick blinzelte ihn an. Wenn er jetzt nein sagte, war Morales im Stande und holte Negan zurück. „Ein Fehler noch, ein Fehler noch, und das hier wird euch vorkommen wie ein Klaps auf den Hintern". „Ja", sagte Rick langsam, „Ich glaube, das wird wohl das Beste sein."
Abraham war tot, Carl weg, Maggie würde nie zurückkommen, Jadis und ihre Leute hatten sie verraten, Negan drohte ihnen schlimmeres an, wenn sie auch nur noch einmal versuchten sich aufzulehnen. Es war vorbei. Sie hatten verloren.
Epilog
Es beruhigte den Omega Judith auf seinen Schoss sitzen zu haben und festzuhalten. Es hatte ihn schon immer beruhigt sie festzuhalten. Doch diesmal würde es vielleicht nicht ausreichen, um ihn von dem Ort zurückzuholen, aus dem er befreit werden musste. Dem Ort der Verzweiflung.
„Er wird Carl nichts tun. Das weißt du. Er hat ihn mitgenommen, damit du dich nicht mehr gegen ihn auflehnst, aber er wird ihm nichts tun. Er ist momentan sauer, aber sobald er sich wieder beruhigt hat, wird er einsehen, dass er überreagiert hat. Er wird die Vorschriften wieder lockern und Carl nach Hause kommen lassen", behauptete sein Alpha, der neben ihm saß und ihm sein Knie drückte, „Ich weiß, im Moment fühlt es sich nicht so an, und es tut mir wirklich leid, wegen Abraham, aber es wird alles wieder gut werden."
Der Omega schüttelte den Kopf, glaubte kein Wort davon.
„Hör zu, er hat gezögert, zum ersten Mal vielleicht überhaupt, hat er gezögert. Er hat mich nicht umgebracht, er hat auch niemand anderen umgebracht, hat sich dagegen entschieden Morgan umzubringen, er hat Arat die Entscheidung treffen lassen, wer stirbt, weil er nicht derjenige sein wollte, der es entscheidet. Weil er nicht wollte, dass du ihm die Schuld daran geben kannst. Das ist gut, weil das heißt, dass er dich nicht gegen sich aufbringen will", redete der Alpha weiter, „Es war nicht zufällig, wen sie erschossen hat. Es gab eine ganze Liste von Leuten, die sie nicht erschießen sollte. Alle Omegas und Kinder zum Beispiel. Mich nicht, Morgan nicht, Michonne nicht, weil sie Judith gehalten hat. Omegas sind Negans Schwachpunkt. Und hier gibt es eine Menge von ihnen. Wenn du all dem ein bisschen Zeit gibst, dann wird er sich wieder fangen und wird alles versuchen um eure Gunst zurückzugewinnen."
Der Omega lachte heiser, als er das hörte.
„Rick, er macht vielleicht seine Witzchen, aber Omegas wie Owen, wie du, die verstören ihn zutiefst, weil er nicht weiß, was er mit ihnen anfangen soll, sie passen nicht in sein Weltbild. Er hat Angst vor dir", fuhr sein Alpha fort.
Jetzt wandte er sich jetzt endlich seinem Alpha zu. „Er sollte auch Angst vor mir haben", betonte der Omega, „Weil auch bei mir jetzt Schluss mit dem Verzeihen ist. Weil ich ihn umbringen werde."
Fin.
A/N: Das hier ist nicht das Ende-Ende, sondern nur ein Endpunkt. Da ich inzwischen über zweihundert Word-Seiten produziert habe, und wir hier einen inhaltlichen Wendepunkt erreicht haben, habe ich mich entschlossen die Fic einfach zu teilen. In der Fortsetzung wird es nahtlos weiter gehen, wir erhalten neue POVS, Rückblicke in Staffeln 5+6, Rick VS. Negan und vieles mehr.
Es tut mir leid wegen Abraham. Ich habe euch vorgewarnt, das hier ist kein Fix-It, schlimme Dinge passieren trotzdem. Und ich habe lange mit mir gerungen, wer an dieser Stelle sterben soll, und ich musste jemanden nehmen, der uns nicht einfach egal ist, also konnte es kein Backround-Charakter aus Alexandria sein und auch nicht Pater Gabriel (Irgendwo dort draußen mag es Leute geben, die ihn mögen, aber im Allgemeinen scheint es so als wäre das Fandom von „Wir hassen Gabriel" zu „Ach, den gibt es ja auch noch, wieso gibt sich Rosita mit ihm ab, sie kann besseres haben" übergewechselt).
Ja, Dwight ist sozusagen Off-Screen gestorben, aber wir werden im nächsten Teil zu diesem Ereignis zurückkehren und es etwas näher beleuchten, also war das nur mal vorübergehend der Fall, sozusagen als Schock für den Leser und als Grund dafür, warum Owen geschnappt wurde.
Feedback zum ersten Teil ist natürlich erwünscht, ihr könnte auch gerne Wünsche in Bezug auf den nächsten Teil abgeben, wobei ich nicht versprechen kann darauf einzugehen, aber ihr könnt es ja versuchen ;-) (Und sei es nur: Das nächste Mal bringt bitte doch Gabriel um anstatt wen anderen).
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