Kapitel 19 - Was willst du?

Ich atmete tief durch und machte mich bereit, den Fremden wenn nötig anzugreifen. Zum Glück hatte ich heute morgen noch meine Versteckten Klingen angelegt, so war ich nicht ganz Schutzlos dem Fremden gegenüber. Ich bereitete mich innerlich auf meinen Angriff vor, als mein Verfolger den Stall der Grants schon betrat. Bevor er überhaupt etwas zu mir sagen konnte, ging ich auf ihn los. Ich griff den Unbekannten an und zielte auf seinen Oberkörper, doch mein Gegner blockte meinen Angriff mit einer versteckten Klinge ab. Also war mein Gegner ein Assassine. Kein Wunder das ich ihn nicht wirklich abschütteln konnte. Ich drehte mich zur Seite und wollte durch eine weitere Drehung hinter meinen Gegner kommen, um ihm meine Klinge in die Nieren zu stechen. Doch zu meinem Pech sah ich eines dieser verfluchten Hühner nicht und stolperte über das Mistvieh. Anstatt unsanft auf dem Stallboden aufzukommen, hielten mich plötzlich zwei starke Arme in sicheren Griff und bewahrten mich vor dem harten Aufprall auf den Boden. Was war das für eine Aktion bitteschön?, fragte ich mich in Gedanken.

„Gehst du immer so auf deine Freunde los, meine Liebste?", fragte mich eine mir bekannte männliche Stimme und holte mich aus meinen wirren Gedanken. „Liam, was machst du denn in New York?", fragte ich ihn perplex zurück. „Oh ich hatte erfahren das du hier dein Unwesen treibst, Liebste und ich wollte dich sehen.", sagte er zu mir und küsste mich einfach aus heiteren Himmel. Zaghaft erwiderte ich seinen Kuss und nach kurzer Zeit löste Liam sich von mir und stellte mich wieder auf meine Beine. „Ich habe dich vermisst, Faith", flüsterte er mir ins Ohr. „Ähm ja. Wollen wir nicht reingehen und was trinken, dann können wir reden.", machte ich den Vorschlag und wand mich aus seinen Armen. „Gut.", sagte er kurz und drehte sich zur Stalltür. Ich nahm noch schnell meine Tasche und die Lebensmittel aus der Satteltasche und folgte Liam nach draußen.

Wir betraten die Taverne durch die Vordertür. Liam führte mich zu einem Platz am Fenster und holte uns was zu trinken. Ich stellte mein Gepäck neben mich auf den Boden und versuchte einen Überblick im Schankraum zu erhalten. Als erstes blickte ich zu Alex, dieser schaute mich irgendwie enttäuscht an. Was hatte ich nun schon wieder verbrochen, fragte ich mich in Gedanken und lies meinen Blick weiter durch den Raum schweifen. Das Geräusch eines abstellenden Bechers, brachte mich dazu Liam anzuschauen. „Bitte Liebste, einmal Wein für dich. Das meinte jedenfalls der Wirt dieses Hauses.", sagte er zu mir und lächelte mich kurz an. „Ja, ich mag Ale nicht so besonders", antwortete ich ihm verlegen. Was war nur mit mir los. Ich war doch sonst nicht so schüchtern und so nahm ich schnell einen Schluck aus meinem Becher. Wie war das heute Morgen mit dem Schwur?

„Ähm, Liam. Ich bring schnell meine Tasche und das Essen nach hinten. Ich hoffe es macht dir nichts aus?", fragte ich leise und bekam von ihm ein leichtes Stirnrunzeln. „Mach ruhig, Liebste. Ich bin nicht in Eile. Lass dir ruhig Zeit.", antwortete er und sah sich in der Taverne um. Es war heute sogar einiges los und als ich in Richtung Küche ging, schaute ich ob ich nicht ein bekanntes Gesicht sehen würde. Mein Blick blieb an dem Tisch in der kleinen Nische hängen und dort saß doch tatsächlich Colonel Monro. Was um alles in der Welt wollte der Templer im Appel Pie?, dachte ich und sah einen zweiten Becher vor ihm stehen. Konnte es sein? Ich lief an Alex vorbei und dieser deutete mit einem Kopfnicken nach hinten. Was sollte das denn bedeuten? Ich trat in die Küche und legte die Lebensmittel einfach auf den Esstisch, wegräumen könnte ich das Essen später noch. Ich wollte meine Tasche noch schnell ins Arbeitszimmer bringen und als ich die Tür öffnete, lief ich direkt in jemanden rein. Wer zur Hölle war in meinem Heiligtum! Doch bevor ich wusste was geschah, lag ich zum zweiten Mal an diesem Tag in den Armen eines anderen. Der Geruch welchen ich einatmete kam mir vertraut vor. Es roch nach Holz, Leder und Meer. Ich wusste wer mich da festhielt.

„Was machst du hier, mo chride?", fragte ich Shay und löste mich langsam von ihm. „Nun, na ja eigentlich wollte ich dich besuchen und mich bei dir entschuldigen.", fing er an und ich schaute ihn leicht verwirrt an „Warum willst du dich entschuldigen?" „Ich habe dich heute morgen anscheinend in eine unangenehme Situation gebracht, deshalb.", erklärte er mir. „Und als mir Alex sagte, dass du noch nicht da warst, da traf ich den Colonel und beschloss mit ihm ein Ale zu trinken." „Aha", war meine Antwort. „Aber was um Himmels Willen machst du hier mit Liam?", fragte er mich und in seiner Stimme schwang ein seltsamer Unterton mit. „Geht dich nichts an!", sagte ich nur schnippisch. „Kannst dich aber gerne so lange hier verstecken. Ich versuche Liam irgendwie loszukriegen, okay?", meinte ich noch und stellte meine Tasche auf den Tisch und verließ mein Arbeitszimmer. Ich konnte ja den guten Liam nicht ewig warten lassen.

Doch bevor ich aus der Tür war, hielt Shay meine Hand fest. „Faith, sage ihm bitte nichts über mich.", sagte er zu mir und in seiner Stimme lag ein leicht verzweifelter Unterton. Ich drehte mich zu Shay um und lächelte ihn an „Nein werde ich nicht und das hatte ich auch nicht vor. Freunde verraten sich nicht gegenseitig.", sagte ich noch zu ihm und Shay lockerte den Griff um meine Hand. „Bis gleich", grinste ich ihn noch an und kurz darauf betrat ich wieder den Schankraum. „Ich hoffe du musstest nicht zu lange auf mich warten, Liam?", fragte ich ihn und setzte mich wieder an den Tisch. „Nein es ging, Liebste.".antwortete er mir und schaute mich aus seinen blau-grauen Augen an. Da war es schon wieder, dieses Liebste. „Warum nennst du mich so Liam ?", fragte ich ihn direkt und wollte damit meine Neugier stillen. Liam lachte. „Darf ich die Frau, der ich verfallen bin nicht nennen wie ich will?" Nun mit dieser Aussage hatte ich nicht gerechnet und ich war kurz sprachlos. Ich sammelte meine wirren Gedanken und tat so als hätte ich die letzte Bemerkung überhört. Wie sollte ich sonst auf sein Geständnis reagieren? „Wenn du das so meinst.", sagte ich nur und trank einen kleinen Schluck aus meinem Becher. Was wollte Liam wirklich von mir? „Warum hast du mich verfolgt?", fragte ich einfach und bekam dafür einen erstaunten Blick von ihm. Aha ich hatte ihn anscheinend durchschaut. „Oh das ich dich traf war Zufall, doch als ich dich im East Village sah, hatte ich einen kleinen Verdacht. Warum bist du noch hier, Faith?", wollte er jetzt wissen und ich bekam ein ungutes Gefühl. Unsere Aktion war schnell bemerkt worden von den Assassinen, aber aus diesem Grund konnte Liam nicht hier sein. Es würde mindesten eine Woche von Davenport bis nach New York dauern. Also was hatte er in der Stadt zu tun?

„Weißt du Liam, man hat mich leider beraubt und nun sitze ich in den Kolonien fest. Ich muss einfach ein bisschen Geld sparen und dann bin ich wieder in London.", versuchte ich mich raus zureden. „Und du machst keine Assassinen Arbeit nebenbei?" „Nein Liam. ich arbeite als Heilerin, wie du bestimmt mitbekommen hast.", sagte ich bloß und langsam war ich ein wenig genervt von seiner Art. Sollte das etwa ein Verhör werden? „Aber warum fragst du mich das Liam?", hakte ich weiter nach. „Nur so, Liebste" „Liam O'Brain, du würdest mich nicht nach so was fragen, wenn nicht etwas vorgefallen wäre. Also rück mit der Sprache raus. Was ist dein Grund für den Besuch bei mir?", giftete ich ihn an. Doch im Gegensatz zu einem anderen Iren, war Liam verdammt schnell beleidigt. Er stand einfach auf, knallte das Geld für die Getränke auf den Tisch und ließ mich einfach sitzen. Gut dann wollte er mir es wohl doch nicht sagen. Ich nahm die Becher, das Geld und stand ebenfalls vom Tisch auf. Als ich Alex die Becher und das Geld brachte, grinste dieser mich nur an. „Es scheint meine liebe Faith, du bist ein ganz schöner Männerschreck. Erst Shay heute morgen, nun der nächste. So wirst du nie einen anständigen Kerl finden.", sagte er und fing an zu lachen. „Gut das du deinen Spaß hast.", meinte ich trocken zu ihm und lief zu meinem Arbeitszimmer.

Als ich eintrat, brannte eine Kerze auf dem Tisch und Shay hatte das gleiche Buch von gestern in der Hand."Findest das Buch wohl interessant?", fragte ich und trat auf ihn zu. „Na ja, es geht so. Aber du hast Liam ja relativ schnell verscheucht. Du hast ihn bestimmt beleidigt, das konnte er noch nie wirklich gut verkraften.", meinte Shay und ich nickte ihm einfach zu. „Das ist gut.", murmelte er in seinen nichtvorhandenen Bart. „Wieso gut, mo chride?", fragte ich ihn und hatte keinen blassen Schimmer, was er mit dieser Aussage meinte. „Nichts, Prinzessin. Du hast wirklich ein verdammt gutes Gehör, weißt du das? Würdest du bitte nochmal nach meinen Verband schauen, ich glaube er ist ein wenig verrutscht und reibt ein bisschen." Ich nickte einfach nur. Hatten denn heute alle irischen Kerle was in ihrem Frühstück gehabt, dass sie sich so seltsam verhielten? Ich ging zu meiner Tasche und suchte neues Verbandsmaterial heraus. „Was wollte Liam eigentlich von dir?", sprach mich Shay an und unterbrach so meine Überlegungen. „Er hat sich gewundert, dass ich hier in den Kolonien bin und noch nicht auf dem Weg nach Hause.", antwortete ich ihm brav. „Ich sagte ihm, dass ich kein Geld habe und hier jetzt auf unbestimmte Zeit festsitze." Shay schien kurz zu überlegen. „Sie haben also unsere Aktion mitbekommen und Liam hat dich im Auge. Du musst vorsichtig sein, Prinzessin." Ich nickte nur und fing an seinen alten Verband abzunehmen. Diesen schmiss ich den kleinen Wäschekorb, welcher in der Ecke des Raumes stand. Ich behandelte Shay's Wunden, doch als ich den Alkohol auf eine der Wunden rieb, zog Shay zischend die Luft ein. „Ist was, mo chride?", fragte ich ihn grinsend. „Nichts, Prinzessin", bekam ich zu hören und ich grinste ihn frech an. Das brachte mir einen schrägen Blick von meinem Gegenüber ein und so erzählte ich Shay von der kleinen Elisa, welche keinen Ton bei der Behandlung ihres Beines verloren hatte. „Dann ist sie ein kleines tapferes Mädchen, aber Prinzessin es brennt wirklich ganz schön doll.", beschwerte er sich weiter bei mir. „Ich weiß wie sehr es brennt, ich musste es ebenfalls schon öfters ertragen, aber es hilft und das ist die Hauptsache.", sagte ich etwas gekränkt. „Entschuldige, Prinzessin", hörte ich von ihm und dann umarmte er mich heute ein zweites Mal.

Da Shay vor mir saß und ich stand, ruhte sein Kopf auf meinem Bauch. Es war ein seltsames Gefühl, aber ich genoss diese Umarmung von ihm. Ich legte meine Hände auf seine nackten Schultern und zeichnete kleine Kreise auf seiner Haut. Dies schien bei Shay eine Gänsehaut hervor zurufen. Er drückte sich fester an mich, bevor er sich langsam von mir löste. Schade, dachte ich und trat einen Schritt zurück. Ich beendete meine Arbeit und das Schweigen welches den Raum erfüllte, war diesmal nicht unangenehm, sondern beruhigend. „Danke, Prinzessin. Ich sollte wieder zum Colonel.", sagte Shay als ich fertig war und er sich wieder angezogen hatte. „Gut, dann wünsche ich dir noch eine gute Nacht.", antwortete ich ihm und er verschwand durch die Tür. Ich hörte noch seine Schritte im Flur und dann war es still. Ich räumte noch alles auf, löschte die Kerze und verschwand in meinem Zimmer.

Dort entzündete ich die Kerze auf meinem kleinen Tisch und nahm mir ein Buch zur Hand. Ich wollte noch etwas lesen bevor ich mich schlafen legte. Ich hatte gerade mal fünf Seiten gelesen, als es an mein Fenster klopfte. Es gab nur zwei Möglichkeiten wer das sein konnte und ich tippte darauf das es ein gewisser ehemaliger Assassine war. Was wollte er noch von mir um diese Zeit?, fragte ich mich und ging zu dem Dachfenster um es zu öffnen. „Was gibt es noch, mo chride. Ich bin müde und will schlafen", quengelte ich leicht. Mittlerweile war ich wirklich ganz schön Müde und das Weiche Bett rief förmlich nach mir. „Prinzessin, dürfte ich mir vielleicht für ein paar Tage dein Pferd ausleihen?", fragte er mich und setzte dabei doch tatsächlich einen Hundeblick auf. „Wieso?" „Nun der Colonel hat mich um was gebeten und...", druckste er rum. Ich schloss kurz meine Augen und fing an zu überlegen. Ohne mein Pferd, müsste ich verdammt viel laufen, aber es wäre auch ein gutes Training für mich. Außerdem war Shay ein Freund und er brauchte meine Hilfe. Ich öffnete wieder meine Augen und schaute Shay an. Wie er mich ansah, sah irgendwie niedlich aus. Was dachte ich denn da? „Na gut aber nur wenn du die Regeln befolgst. Als erstes ist Banfhlath kein Pferd, sondern meine treue Gefährtin und wehe dir, dass du sie schlecht behandelst. Dann lernst du mich richtig kennen, Shay Patrick Cormac", sagte ich zu ihm. „Danke, Prinzessin, Ich bringe Sie dir gesund und munter zurück.", sagte er und wollte gerade wieder hinabklettern, als er sich nochmals umdrehte und zu mir zurück kam. Ich schaute Shay nur an und plötzlich beugte er sich über mich und gab mir einen Kuss auf die Wange. Ich war bestimmt gerade knallrot geworden. „Wir sehen uns in ein paar Tagen Prinzessin. Ich soll nur etwas aus einen kleinen Ort im Grenzland holen, mehr nicht. Bis dann." und mit diesen Worten verabschiedete er sich und verschwand in die Nacht. Ich schloss langsam das Fenster, löschte das Licht und legte mich hin. Ich lag noch lange wach und grübelte vor mich hin, erst als der Morgen dämmerte schlief ich ein.

Ein paar Stunden später klopfte es laut an meine Zimmertür. Sofort war ich hellwach und sprang aus meinem Bett, doch ich hatte mal wieder Pech. Ich kam mit meinem Fuß falsch auf und legte mich der Länge nach auf den Fußboden. Die Tür wurde geöffnet und Margery sah mich geschockt an. „Ist alles in Ordnung, mein Kind?", fragte sie mich. „Ja, ich liege hier nur so rum und dachte ich könnte mal das Zimmer ausmessen.", antwortete ich sarkastisch. „Junge Dame, wie wäre es mal mit ein bisschen Respekt, aber eigentlich wollte ich dir sagen, das dein Pferd weg ist.", sagte sie leicht beleidigt. „Ich weiß. Shay hat sich Banfhlath geborgt. Er wollte unbedingt mal die Stadt für ein paar Tage verlassen.", antwortete ich ihr. „Dann ist ja gut. Es ist noch etwas zu Essen auf dem Herd und wegen deinem Verhalten reden wir später noch, junge Miss.", fauchte sie mich an und knallte regelrecht die Tür zu.

Ich rappelte mich auf und schaute mich in meinem Zimmer um. Heute musste ich wohl oder übel mal einen Haushaltstag einlegen. Gedacht - getan und eine halbe Stunde später verließ ich mein aufgeräumtes Zimmer, mit einem Korb voll dreckiger Wäsche unter dem Arm. In der Küche stellte ich diesen erst einmal ab und holte den zweiten aus meinem Arbeitszimmer. Als ich wieder in die Küche kam, wartete Margery auf mich. Jetzt würde es bestimmt ein Donnerwetter geben. „Du willst also endlich mal deine Wäsche waschen, wurde auch mal Zeit, Faith. Ich heize den Kessel an und du bringst alles nach draußen in den Garten.", verteilte sie die Arbeit und so machte ich mich ans Werk.

Eine Stunde später war die Wäsche im Kessel und dampfte vor sich hin. Ich versuchte einen fiesen Blutfleck aus meinem Ornat zu bekommen aber das Waschbrett half da auch nur wenig und so brauchte ich einiges an Kraft, bis mein Ornat wieder sauber war. „Faith, wer war überhaupt dieser Mann gestern?", wollte meine Chefin von mir wissen. Neugierig wie immer Margery, dachte ich. „Ein Freund aus Boston. Wir haben uns in der Stadt getroffen und wollten nur eine Kleinigkeit zusammen trinken.", erklärte ich ihr und hoffte das damit ihre Neugier gestillt war. „Sah aber aus als wolle er dich flachlegen, so wie der dich angeschaut hat. Und dieser Shay war auch nicht besser. Hat dich die ganze Zeit beobachtet und sah dabei überhaupt nicht glücklich aus. Er war richtig eifersüchtig auf den anderen.", erzählte sie einfach und ich versuchte nicht rot zu werden. Ich hasste es, wenn ich im Mittelpunkt von irgendwelchem Tratsch stand. „Aber wenn du unbedingt einen von den beiden willst, dann nimm Shay. Der ist immerhin ein Gentleman und scheint dich zu mögen.", plapperte sie munter weiter und ich schwieg einfach. Zum Glück verging meiner Chefin bald das Tratschen über mich und sie fing an sich über die Nachbarschaft auszulassen. Ich hörte ihr nur mit halbem Ohr zu und dachte nach. Sollte Margery recht haben und Shay wirklich was für mich empfinden. Das konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Margery hatte sich das bestimmt nur eingebildet.