Warnung: In dieser Story geht es um die Beziehung von Minerva und Hermine, während Hermine noch nach Hogwarts geht.
In den späteren Kapiteln könnte es explizit werden.
Don't like don't read!
Dies ist außerdem meine erste Fanfic.
Ich bin dankbar über jede Kritik und freue mich immer über Eure Ratschläge und Tipps!
DOCK - DOCK - DOCK - DOCK hallte es durch die Gänge von Hogwarts und auch die, die bereits beim Frühstück waren, verließen die Große Halle um nach der Ursache dieser Geräusche zu schauen.
Sowohl Lehrer als auch Schüler staunten nicht schlecht, als Filch die erste Tafel an der Wand vor der Großen Halle anbrachte
Dolores Jane Umbridge wird eingesetzt als Großinquisitorin von Hogwarts war die Aufschrift einer Tafel, die sehr zentral angebracht wurde.
Neben zwei weiteren, die Musik im Schulgebäude und Weasleyprodukte verboten, stieß Hermine ebenso wie Minerva ein viertes Schild ins Auge:
Das Treffen von Schülern und Professoren im privaten Rahmen ist verboten. Wird ein Regelverstoß gemeldet, werden sowohl Schüler als auch Professor bestraft.
Hermine wurde augenblicklich speiübel. Diese hinterlistige kleine Frau hatte es fertiggebracht sie und Professor McGonagall innerhalb eines Tages in eine illegale Ecke zu drängen. Da ihr gestriges Treffen vor der Proklamation stattfand, kann man es wohl kaum bestrafen, doch nun wusste Umbridge, dass die beiden sich potentiell privat sehen könnten, was sie in einen besonderen Fokus rückte. Warum tat sie das? Reine Rache, weil Professor McGonagall sie rausgeschmissen hat?
Einige Reihen weiter hinten, hatte Minerva die gleichen Gedanken.
Als klar wurde, dass nach diesen vier Proklamationen erstmal nichts mehr folgen würde, da Filch seine Leite packte und ungerührt seiner Wege ging, gingen alle langsam zurück in die Große Halle. Das Getuschel und die Diskussionen waren groß.
Die Lehrer blieben noch stehen und sahen sich untereinander erstaunt an. Pomona ging schnell auf Minerva zu und sprach sie unwirsch an: „Wie kann Dumbledore das zulassen? Das kann doch nicht wahr sein!" Minerva, selber völlig überfordert: „Pomona ich weiß es doch auch nicht. Ich spreche mit Albus, aber…" und dann sah sie es. Dann sah sie diese kleine rosa Persönlichkeit im Torbogen zur Großen Halle stehen und die Professoren schadenfroh angrinsen. Sie tat es aus reiner Schikane. Das würde sich Minerva nicht bieten lassen.
Forsch schritt sie vor, die anderen Professoren stumm hinter ihr.
„Dolores, auf ein Wort"
„Immer gerne, Minerva" versicherte sie ihr mit dem süßesten Lächeln. Umbridge machte Anstalten stehen zu bleiben, doch das war nicht in Minervas Sinn.
„Unter vier Augen, wenn ich bitten darf"
und so führte Minerva sie zu ihrem Büro und schritt nach vorne zum Pult. Die Tür flog hinter Umbridge in die Angeln, Minerva hatte nur für einen kleinen Moment ihr Temperament an die Oberfläche kommen lassen, und sie wies Umbridge den unbequemen Besucherstuhl zu.
„Was soll das?" Fragte Minerva ungeniert drauf los.
„Was soll was?! Bitte drücken Sie sich präziser aus, meine Liebe!"
„Was sollen diese lächerlichen Dekrete? Wollen Sie sich an mir rächen, weil ich Sie rausgeworfen habe?"
„Nun Minerva, ich möchte Ihr Ego nicht kränken, doch es geht nicht um Sie! Ich bin vom Ministerium, von Cornelius höchst persönlich, geschickt worden, um die beste Ausbildung für die Schüler zu garantieren. In den vergangenen Tagen musste ich mitansehen, wie sich einige Professoren unangebracht mit Schülern ausgetauscht haben. Das werde ich verhindern. Es ist nicht im besten Sinne der Schüler sich mit ihren Professoren auf einer privaten Ebene zu beschäftigen. Nein, ich denke es würde ihnen schaden und deswegen werde ich es unterbinden!"
„Machen Sie einen Punkt!" Minerva wurde mit jedem Wort der anderen Frau ungehaltener „Warum sollte es den Schülern schaden?"
„Das ist denke ich offensichtlich. Die Professoren könnten unangebracht großen Einfluss auf diese kleinen formbaren Geister nehmen. Außerdem ist dann nicht mehr gesichert, dass die Professoren sich unvoreingenommen mit ihren „Freunden" im Unterricht befassen können." Umbridges Lächeln wurde immer größer und ekelhafter. Der blanke Hass war in ihren Augen widergespiegelt und sie hob provokant die Augenbrauen, als warte sie nur auf Minervas nächste dumme Frage.
„Das können Sie nicht ernst meinen. Sie unterbinden damit auch Gespräche von Hauslehrern mit Schülern, die Probleme haben. Sie verhindern damit, dass jeder individuell behandelt werden kann" Minerva konnte es nicht fassen.
„Minerva, wollen Sie mir tatsächlich sagen, dass Hermine Granger bei Ihnen war, um ihre Probleme zu besprechen? Ich weiß nicht was bei Ihnen beiden läuft, doch ich werde es herausfinden. Ich werde Sie beide im Auge behalten. Seien Sie sich versichert, ich habe meine Augen überall! Sie beide sind mir entschieden zu eng und das toleriere ich nicht. Auf wiedersehen, meine Liebe."
Damit stand sie auf und verließ den Raum.
Minerva schäumte. Natürlich ging es hier um Hermine und sie, und die ganze Schule hatte darunter zu leiden. Sie hatte keinen Appetit mehr. Stattdessen schrieb sie an Pomona, Albus und Hermine.
Albus bat sie um einen Termin nach dem Mittagessen. Sie hatte eine Freistunde und wollte nicht bis zum Abend und ihrem Bi-Weekly Schachmatch warten.
Pomona lud sie zum Tee ein, um ihr zu erklären was es mit dem ganzen auf sich hatte.
Hermine lud sie um neun Uhr zu sich ein, in ihr Büro, damit es keinesfalls einen privaten Anschein machte. Sie würde mit ihr darüber sprechen und danach konnten sie gemeinsam ihre Nachtschicht beginnen.
Sie schrieb noch eine kurze Notiz an Albus und die anderen Hauslehrer und bat darum, die Proklamationen als weiteren Punkt auf die Agenda für das wöchentlich Treffen zu setzen. Das sollte am Montag stattfinden und es war erst Freitag, doch Minerva wollte keine Hektik auslösen indem sie das Treffen vorverlegte. Den gefallen würde sie dieser Kröte nicht tun.
Währenddessen in der Großen Halle.
Am Gryffindortisch wurde heiß diskutiert. Besonders das Trio und Ginny hatten schlechte Laune.
„.. das ist einfach nur eine Frechheit. Wir können nicht mal mehr Hagrid besuchen, weil er kein Büro im Schloss hat" maulte Harry. „Schon bei meiner Anhörung hat sie negativen Wind gemacht und jetzt.."
„..jetzt mischt sie sich ganz offensiv in die alltäglichen Angelegenheiten von Hogwarts ein" beendete Hermine seinen Satz.
„Wie kann Dumbledore das nur zulassen?" Fragte Ginny niedergeschlagen. Sie hatte eher ihre Brüder und ihren Scherzartikelverkauf im Kopf, doch da sie wusste dass Hermine sich mit McGonagall traf und die drei gerne zu Hagrid gingen, teilte sie ihre schlechte Stimmung.
„Ich weiß es nicht. Es scheint als könne er es nicht verhindern.." Vermutete Hermine. „Sonst würde er doch etwas unternehmen oder etwa nicht" fügte sie mit fragender Miene hinzu.
Niemand antwortete und alle widmeten sich ihrem Essen zu, alle mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt. Hermine schaute zum Lehrertisch, um nach Professor McGonagall zu sehen, doch die Schottin war nicht anwesend. Dumbledore und Umbridge fehlen auch und immer noch war Hagrids Platz unbesetzt. Seit Schuljahresbeginn war er nicht aufgetaucht. Ein weiterer Grund der unsere Gryffindors in schlechte Laune versetzte.
Als nach dem Essen die Post kam, freute sich Hermine über einen Brief von ihren Eltern und einen Brief von Professor McGonagall. Sie bat Hermine auf ein Gespräch in ihr Büro. Ihr Büro, na super, jetzt hatte Umbridge selbst McGonagall eingeschüchtert. Na das konnte ja was werden.
Nachdem der Schulleiter nicht beim Mittagessen auftauchte, beschloss Minerva eben ohne Bestätigung des Termins zu ihm zu gehen. Obwohl sich ihre Wut etwas gelegt hatte, war sie immer noch zu aufgebracht um ruhig die Treppen zum Büro hochzufahren. Aufgeregt rüttelte sie ihre Roben zurecht, bevor sie mit einem forschen Schritt eintrat. Richtig, ohne zu klopfen.
Verwundert schaute Albus von seinem Schreibtisch auf. Innerhalb eines Augenblickes hatte er die Feder fallen lassen und seinen Zauberstab bereit. Minervas Gesichtsausdruck hätte ihn zwar dazu bringen können, den Zauberstab zum Schutz erhoben zu lassen, doch er legte ihn neben seine Pergamente und stand ruhig auf. Er hatte sie eigentlich schon erwartet.
Ohne miteinander zu sprechen gingen sie zur Sitzgruppe in der Ecke des Büros.
„Tee?"
„Gerne, Albus"
Albus bestellte eine Kanne Tee und Ingwerplätzchen bei den Hauselfen und ließ sich neben Minerva nieder.
„Ich weiß genau weshalb du hier bist und was du denkst, doch sei versichert, ich tue alles in meiner Macht stehende, um diese Eingriffe zu verhindern." Er sah müde und gequält aus. Minerva tippte auf nächtliche Verhandlungen mit dem Ministerium, doch sie fragte nicht nach.
„Warum passiert das alles Albus? Wie kann das sein?" Die Besorgnis in ihrer Stimme war unverkennbar.
„Das Ministerium traut mir nicht. Aus den inneren Kreisen wurde mir zugetragen, Fudge denke, ich führe meine Privatarmee aus Schülern. Umbridge steht Fudge nahe im Ministerium und ist somit die perfekt Person um uns alle zu kontrollieren" er schaute Minerva an und plötzlich schienen seine Augen ihr Funkeln wiederzufinden.
„Ich kann nichts dagegen tun, da es Anordnungen vom Ministerium sind, aber die Vorstellung einer Privatarmee ist schon lustig, nicht wahr?"
Trotz ihrer schlechten Stimmung musste Minerva mir ihrem Freund lachen. Er versprach ihr, alles zu unternehmen, um die Geschehnisse zu beenden und danach verbrachten sie die restliche Zeit damit, sich die Vorteile einer Privatarmee auszumalen.
Als Albus Minerva zur Tür brachte, umarmte er sie. „Ich weiß es sind schwere Zeiten, Liebes, doch wir werden es überstehen. Mach dir keine sorgen wegen deiner Treffen mit Miss Granger, wenn ihr es benötigt, kann ich euch jederzeit die Legitimation geben."
Sie schaute ihm dankbar in die sternklaren Augen, küsste ihn auf die Wange und machte sich auf den Weg zu ihrer nächsten Unterrichtsstunde.
Wie verabredet, nahm sie Nachmittags einen Tee mit Pomona zu sich. Sie gab ihr grob wieder, was sie von Albus gehört hatte und versicherte ihr, sich darum zu kümmern soweit sie könne.
Nachdem sie Pomona offenkundig beruhigt hatte, da diese nun endlich aufhörte ihren Zauberstab zu umklammern, sprachen sie über das neue Schuljahr und alles, was sonst so anfiel.
„Was denkst du Minerva, wer gewinnt dieses Jahr den Hauspokal?"
Pomona kannte ihre Antwort bereits und auch Minerva wusste, dass ihre Antwort keine Überraschung sein würde.
„Gryffindor natürlich. Wir haben ein starkes Quidditch Team, das dem ganzen Haus stärke verleiht und wir haben jede menge intelligenter Schüler, die das Zeug dazu haben, ordentlich Punkte zu holen."
„Hättest du jemals ein anderes Haus genannt?"
„Natürlich nicht. Sonst wäre ich in der Position der Hauslehrerin fehlbesetzt, meinst du nicht?" antwortete sie mit einem Schmunzeln.
„Macht Umbridge dir gar keine Sorgen?"
„Doch schon, doch es würde nichts bringen diese Angst öffentlich zu zeigen oder zuzugeben. Ich habe das Gefühl, dass sie es mir persönlich heimzahlen möchte."
Pomona sah sie mit großen Augen an. „Wie kommst du denn dadrauf?"
„Ich habe gestern ein privates Gespräch mit Miss Granger in meinen privaten Räumen gehabt und sie ist reingeplatzt. Ich habe sie daraufhin hinausgeschmissen und bereits da meinte sie, dass sie uns dafür bestrafen würde. Mich und Hermine." Minerva schaute verlegen ins Feuer. „Heute kamen dann diese Proklamationen und ich kann nicht anders als mich schuldig zu fühlen"
Pomona packte Minerva sanft an der Schulter und drehte sie zu sich, bis sie sich gegenseitig ansahen.
„Du musst dich nicht schuldig fühlen. Ich fürchte, wenn das was du und Dumbledore sagen stimmt, wäre das früher oder später sowieso gekommen" Sie lächelte kurz und streckte ihren Arm aus um Minerva einen Ingwerkeks zu geben „Nun lass dich davon nicht runterziehen, wir brauchen dich und die Schüler brauchen dich erst recht. Lass dich bei nichts wiederrechtlichem erwischen, hörst du? Die Frau wird dich im Auge behalten"
Minerva nahm das Plätzchen an und biss herzhaft hinein. „Miss Granger kommt heute Abend zur Lagebesprechung in mein Büro, doch ich habe keinerlei Pläne, den Tee mit ihr an meinem Schreibtisch zu trinken" sagte die stellvertretende Schulleiterin barsch. Sie würde Hermine auch heute mit in ihre Räume nehmen, daran konnte diese Kröte nichts ändern.
„Sei vorsichtig. Warum gehst du für Miss Granger dieses Risiko ein?" Fragte Pomona interessiert und griff nach ihrer Teetasse.
„Ich weiss es nicht. Sie braucht mich im Moment und ich habe einfach das Gefühl, dass ich ihr momentan nicht als Lehrerin sondern eher als Vertraue oder Freundin begegnen sollte…" hier spuckte Pomona ihren Tee aus. Niemals hätte sie von ihrer Freundin eine Aussage mit solchem Inhalt erwartet. Nach einer Zauberstabbewegung war ihre Kleidung wieder trocken. Minervas Augenbraue hing noch in ihrem Haaransatz, doch das störte die pummlige Frau nicht.
„Überlege dir gut was du tust, wollte ich damit ausdrücken" lachte Pomona herzlich. Sie unterhielten sich weiter über die Geschehnisse in der Schule. Pomona erzählte von Nevilles tollen Fortschritten in Kräuterkunde und seinem Talent für das Fach. Zusätzlich gab sie einige Anekdoten aus ihrem Eheleben mit Filius zum besten und lud Minerva zum Abendessen nächste Woche ein.
Die beiden verabschiedeten sich und Pomona machte sich auf den Weg zu ihren Räumen. Minerva begann langsam die Probleme mit Umbridge und dem Ministerium zu vergessen und find an die Hausaufgaben der ZAG Schüler zu korrigieren. Wie einige davon es ihn ihren Kurs geschafft hatten, blieb schleierhaft.
Sie machte sich Notizen für das Treffen am Montag um die anderen Hauslehrer auf dem laufenden zu halten und bereitete ihren Unterricht für Montag vor. Immerhin hatte sie heute Abend Nachtschicht und in dem Zeitraum würde sie so gut wie keine Arbeit erledigen können.
Das Wochenende würden sicher ruhe ins Schloss bringen.
Um Punkt neun klopfte es an der Bürotür der Hexe.
„Herein"
Wie zu erwarten, trat Hermine ein und schloss behutsam die Tür hinter sich. Minerva, die gerade einen Brief beendet hatte, erhob sich und führte Hermine wie gestern zum Bücherregal, dass in ihre Räume führte.
„Professor, ich glaube das ist keine gute Idee. Sie haben doch auch gelesen was…"
„Unsinn Miss Granger. Wir werden uns von dieser Person nicht in die Schranken weisen lassen."
Damit hatte sich das Thema für Minerva fast erledigt und sie geleitete Hermine zum Sofa. Dort beschaffte Sie ein Teetablett und setzte sich neben Hermine. Alles erinnerte die Hexen an den gestrigen Tag.
„Ich weiß, Dolores Umbridge ist Ihre Lehrerin Miss Granger und dementsprechend sollten Sie sich ihr gegenüber verhalten. Doch ich werde mich garantiert nicht von dieser Person in meinem Privatleben einschränken lassen!"
„Sie können sich gar nicht vorstellen, wie froh ich bin das von Ihnen zu hören." Hermine lächelte warm und fuhr fort: „Ich hatte angst, Sie würden unsere Treffen absagen, wobei ich Sie momentan als Gesprächspartner brauche." Ihr Blick war hinübergeqlitten zum Feuer. Verlegen betrachtete sie die Flammen und fragte sich, ob sie nun zu viel gesagt hatte.
„Miss Granger, seien sie versichert, dass ich das weiß. Um nichts in der Welt würde ich die Chance aufgeben, mich wöchentlich mit Ihnen auszutauschen." Minerva lächelte zwar nicht, doch die wärme dieser Aussage konnte sie nicht verhindern. Ehe sie sich versah, war Hermine ihr um den Hals gefallen und dankte ihr für das Verständnis.
„Nun Miss Granger" sagte Minerva etwas steifer als zuvor „Ich glaube es ist das beste, wenn wir mit der Nachtschicht beginnen."
Sie gingen zwar nicht aus dem offiziellen Eingang zu Minervas Räumen, sondern aus ihrem Büroeingang, doch Hermine fühlte sich sicher und bestätigt.
Die beiden hatten sich darauf geeinigt, heute Nacht zu zweit herumzulaufen, um noch ein bisschen sprechen zu können.
Es dauerte knapp eine Stunde, bis Hermine das Thema nochmal anschnitt.
„Professor?"
„Hm?" Machte Minerva abwesend.
„Ich habe das Gefühl, dass Professor Umbridge diese Strafe unseretwegen in die Wege geleitet hat. Wir sind daran schuld, dass die ganze Schule leidet…"
Minerva war wieder ganz bei der Sache. Zu gern hätte sie Hermine diesen Gedanken ausgeredet, doch war das möglich? Immerhin dachte sie das gleiche.
„Nein. Es wäre früher oder später so gekommen. Ich habe mit Albus gesprochen und er sagte, sie sei hier um das Ministerium zu vertreten. Sie kontrollieren die Schule, Miss Granger. Fudge hat angst vor Albus und einer Armee aus Schülern, die er verwenden wird um den Minister zu stürzen und selber an die Macht zu kommen… Professor Umbridges kleine Schildchen wären früher oder später eh gekommen, glauben Sie mir."
Minerva glaube sich selbst kaum, doch Pomonas Worte von vorhin schienen ihr logisch zu sein und so versuchte sie, Miss Granger zu beruhigen.
„Dumbledore. Den Minister stürzen um an die Macht zu kommen? Das ist doch absurd. Wenn er es wollte, könnte er jederzeit Minister werden. Dafür braucht er doch keine lächerliche Armee aus Schülern" Hermine musste schmunzeln als sie das in Worte fasste. Eine Schülerarme, der Mann musste sich echt bedroht fühlen.
Minerva pflichtete ihr bei. Sie hörte Hermine zu, wie sie sich über die ersten Stunden Verteidigung gegen die dunklen Künste beschwerte und sie sorgte sich, als Hermine von Harrys Einstellung berichtete.
„Vertrauen Sie mir Professor, Harry und Umbridge können sich einfach nicht leiden. Es würde mich nicht wundern, wenn er dieses Jahr einen Nachsitzrekord aufstellen würden immerhin hat er bereits eine Woche lang Nachsitzen bei dieser grässlichen Frau."
„Mr. Potter wird wissen was er tut" versuchte Minerva das Mädchen zu beruhigen, doch das gelang ihr logischerweise nicht. Hermine kannte Harry sehr gut und deswegen war auch Minerva sich sicher, dass die Prognose von Miss Granger zutreffen würde.
Die restliche Zeit unterhielten sie sich über den Unterricht und Hermine fragte einige lebensnotwendige Frage bezüglich ihres Aufsatzes in Verwandlung.
Um zwei Uhr verabschiedeten sie sich voneinander.
Hermine ging in ihr Zimmer um wach zu liegen und das Professor McGonagall zu denken und Minerva ging in ihr Zimmer um wach zu liegen und an Miss Granger zu denken. Ohne es zu merken, wuchsen beide der jeweils Anderen immer mehr ans Herz.
To be continued.
Ich würde mich sehr über eine kurze Rückmeldung freuen!
