Disclaimer:(Den ich hier einfach schnell nochmal hinzufüge(-;…..sorry für die Verspätung)All diese Wortspiele und Geschichten beruhen auf der Produktionsleiterin von der Serie "Orange is the new black", namens Genji Cohen. Sie ist die Schöpferin dieser sagenhaften Charaktere, welche ich nicht in irgendeiner Form mitentwickelt oder den Anspruch darauf geerbt habe. Wäre aber cool gewesen(-;
Beim Nachdenken über ihre gemeinsame Zeit lief ihr ein wohliger Schauer über den Körper, obwohl die letzte Restwärme der Dusche bereits verbraucht war…Nun stellte sich Piper also ihren inneren Dämonen. Ok, diese Bezeichnung für ihre Verbundenheit zueinander war nun doch etwas gemein, doch so fühlte sie sich manchmal tatsächlich, als wäre ihre Zeit mit Alex etwas so Extremes, etwas Unbegreifliches, etwas zu begeisterndes, dass es schon wieder ungeheuerlich klang. Dann schämte sie sich und bereute ihre gemeinsamen Taten. Lächerlich, dachte sie dann nur einige Zeit später, denn sie hatte sich schon längst klargemacht, dass die Zeit mit Alex einfach zu schön gewesen war- jedoch nicht um sie hinterher schuldig in der Kirche zu beichten, sondern um sie zu schätzen und nicht loszulassen. Und wenn sie sich das jetzt soweit eingestand, dann war sie immer noch dieser Überzeugung…
Hey, kommst du auch mal wieder raus?, schreckte sie eine lachende Stimme aus ihren Gedanken. Sie gehörte einer jungen, attraktiven, redseligen und mindestens bereits genauso betrunkenen Frau an, weshalb Alex für einen Moment darüber schmunzelte, dass sie überhaupt den kurzen, aber zugegeben vollen Weg von der Tanzfläche bis hierher gemanagt hatte, ohne zu vergessen, was sie eigentlich wollte. Außerdem freute es sie, dass an sie gedacht wurde, denn das war für sie ein wichtiges Bedürfnis, und wer es erfüllte, war sich ihrer Aufmerksamkeit einigermaßen sicher. Wie gesagt, einigermaßen, denn auch wenn Alex vieles archiviert im Kopf behielt, konzentrierte sie sich besonders stark auf Sachen, die ihr wirklich am Herzen lagen. Und gerade hatte sie sich für einige Augenblicke, beflügelt von ihren Gedanken, weit weg befunden, wo genau konnte sie und wollte sich selbst nicht ganz beantworten, auf jeden Fall nicht mehr in diesem stinkenden Loch. Und es hatte mit Piper zu tun…
Klar. Es gab die Außenstehenden, für welche sie beide wie ein typisches One- oder doch twonightstand Paar ausgesehen hatten, glücklich, aber oberflächlich. Und auch sie selbst hatte manchmal das panische Gefühl in ihr aufwallen gespürt, selbst nicht ganz zu wissen, was sie beide eigentlich waren. Doch auf jeden Fall nicht bloß der Entsprechung irgendeines Gefasels sondern….sondern…..pures Leben….?!
Einziehen werde ich hier nicht, aber danke für die Erinnerung, gab Alex fix zurück und nach einer kurzen, aber nicht zu lang andauernden Pause. Geh du doch schonmal vor- und setzt dich entweder auf den nächstbesten Hocker odr schmeiß dich dem Mensch deiner Träume in die Arme, damit du Abende wie diese nochmal und nicht künftig mit körperlichen Einschränkungen zu leben hast,fügte sie noch scherzhaft, aber mit einem gewissen Ernst in der Stimme hinzu. Man hatte nunmal auf die Leute zu achten, besonders, wenn man sie getrost als gute Freundin bezeichnen konnte. Und davon besaß Alex viele. Liebend gern hang sie in ihrer freien Zeit ausgiebig mit ihnen herum und brachte einige ausführliche Gespräche über die nächtliche Bettnachberin oder ihre Pläne zustande der Apokalypse zu entfliehen. Eigentlich war es echt ganz gesellig, solange alles nach (ihrem) Plan und nicht außer Kontrolle lief, was sie einfach nicht gerne durchmachte. Doch ein gewisser jemand hatte sie ziemlich aus der Reserve gelockt und die Fähigkeit besessen, sie aus dr Kontrolle zu locken...
Jetzt ist es gut!, ermahnte sie sich streng, beugte sich wohl nicht das letztes Mal für diesen Abend über das verkalkte Waschbecken, um sich eiskaltes Wasser ins Gesicht zu spritzen. Eigentlich hätte dies sie wieder wie jeden normalen Menschen auch in die Welt der Tatsachen zurückholen sollen, doch das klappte bei den diesmal besonders hartnäckigen Gedanken nicht. Mit einem letzten, entnervten Blick in den Spiegel war sie nun endlich dabei, sich abzuwenden. Ihr Gesicht erschien mehr undeutlich im bereits durch unzählige darauf getrockneten Wassertropfen undurchsichtigen Glas, außerdem trübte das milde Licht- wenn man die eine Funzel so bezeichnen wollte- den sonst dunklen, schmalen Raum. Seufzend, ihre Gedanken ordnend, trat sie- von außen die Selbstsicherheit in Person- vor die Tür des schäbigen, und dennoch auf irgendeine merkwürdige Art und Weise Schutz bietenden Raumes in den Trubel-fast froh über die sie erwartende Freundin, welche seitlich am Türrahmen zusammengesackt war und ihr sabbernd entgegenblickte. Sie gab ihr nun die benötigte Aufgabe, sich um sie zu kümmern, und lenkte sie dankbarerweise von allzu schmerzhaften Gedanken ab, dessen Ursprungswunden noch lange nicht verheilt waren...
Anmerkung: Hi ihr vor dem Bildschirm(-: Sorry für die anfänglichen Turbulenzen im ersten Kapitel, die Rechtschreibfehler gehen mir auch ziemlich auf die Nerven, ich bin aber nicht damit klargekommen mit dem Ändern und habe es erstmal als kleineres Übel befunden, sie so zu lassen als ausversehen etwas zu löschen. Ich besitze eigentlich(auch) den Traum des Schreibens einer ultimativen Fanfic und ich habe echt schon welche gelesen, die diesen Begriff bei weitem überschreiten, einfach wow und ein großes Lob. Ich bin schon zufrieden, wenn es wenigstens ein wenig gefällt und erwarte bereits mit Vorfreude Kommentare(-: Machts gut und bis dann, cd
