Kapitel 2

Kaltes Erwachen

Es war nicht viel wärmer geworden als sie wieder erwachte, und sie war froh darüber, denn es betäubte größtenteils ihre Schmerzen.

Sie konnte sich nicht bewegen. Nur langsam kam das Gefühl in ihren Gliedern wieder.

Es waren nicht ihre Hände, die sie anhob. Sie fühlten sich mehr wie plumpes Fleisch an, das an das Ende ihrer Arme geheftet war, und mit dem sie jetzt nach ihrer Stirn griff.

Sie versuchte zu sprechen, aber ihre Stimme gehorchte ihr nicht. Aus ihrer Kehle kam nur ein krächzender Laut, der einen Widerhall nach sich zog.

Eine Höhle?

Oder ein kahler Raum?

Dem unebenen Boden nach zu urteilen, musste sie sich in einer Höhle befinden.

Ihre Augen waren keine große Hilfe. Es war dunkel, und auch nachdem sie sich an die Dunkelheit gewöhnt hatte, sah sie nur verschwommene Schemen.

Etwas Helles beanspruchte ihre Aufmerksamkeit. Ein Licht?

Nein…

Sie streckte ihre taube Hand danach aus. Es war kein harter Gegenstand… eher weich?

Haare?!

"Adam?" krächzte sie.

Stille folgte.

"Adam! Wach auf!" rief sie lauter.

Das Haarbüschel fing an zu stöhnen und bewegte sich von ihrer Hand weg.

"Was… wo bin ich?" fragte die ihr so bekannte Stimme. Er hörte sich genauso verschlafen an, wie nach einem seiner Ausreißabenteuer, wenn sie ihn dösend am Baum nahe des Sees erwischt hatte.

"Wir sind gefallen… irgendwie… Hast du Schmerzen?"

Das Haarbüschel erhob sich und sie konnte den Schatten eines Gesichtes erkennen.

"Nur mein Kopf, glaube ich. Wo sind wir?" fragte er immer noch benommen.

"Ich weiß es nicht. Ich glaube Skeletor hat uns durch ein Zaubertor geschickt", vermutete sie und dann mit panischer Untermauerung: "Ich kann mich nicht bewegen, Adam!"

Sie hörte Geraschel und leises Schlürfen. Seine Körperwärme strahlte förmlich und sie hätte ihn am liebsten sofort umarmt und nie wieder losgelassen.

"Du bist ja eiskalt." Sie spürte wie seine warmen Hände ihren Körper abtasteten. "Dein Bein ist unter einem Stein eingeklemmt. Ich werde versuchen, ihn hochzuheben." Es folgten angestrengtes Grollen und Gurgeln, doch es bewegte sich nichts. "Der Stein ist zu schwer. Ich schaffe es nicht."

"Funktioniert dein Kommunikator?" fragte sie ihn schließlich und tastete nach ihrem rechten Handgelenk. Die Armmanschette war weg. Sie musste während des Kampfes durchgebrochen sein oder war ihr beim Sturz abgefallen. "Ich habe meinen verloren."

Die kurzen Signaltöne neben ihr ließen Hoffnung aufkeimen.

Doch dann: "Ich habe keinen Empfang", sagte Adam resigniert.

Sie versuchte einen Ausweg zu finden, der ihr Zurücklassen nicht beinhaltete. Doch so sehr sie sich anstrengte, es fiel ihr keiner ein, und Zeit war ein Luxusgut, das sie beide nicht besaßen.

"Du musst einen Ausgang aus dieser Höhle finden, Adam!" sagte sie und wollte doch nicht dort liegen bleiben.

"Und dich erfrieren lassen, während ich nicht da bin? Kommt nicht in Frage!" protestierte er.

"Du bist der Prinz von Eternia. Du musst einen Weg nach Eternos zurückfinden. Wenn ich dabei draufgehe, ist das kein großer Verlust."

Er streckte fühlend seine Hände aus und landete zunächst auf ihrem Arm und tastete sich dann zu ihrem Gesicht hinauf. "Das kannst du nicht ernst meinen, Teela!" rief er.

Seine Hände umrahmten ihr Gesicht und er schüttelte sie leicht.

"Wir kommen hier entweder zusammen raus oder gar nicht!" In seiner Stimme schwang so viel Entschlossenheit mit, die sie ihm bisweilen abgesprochen hatte.

"Red' keinen Unsinn. Du hast selbst gesagt, dass du den Stein nicht wegbewegen kannst", sagte sie hoffnungslos. "Ich werde sowieso nicht lange durchhalten. Mir ist so kalt, dass ich meine Glieder kaum noch spüren kann."

Es folgte betretendes Schweigen. Wenn sie seine Hände nicht auf ihrer Schulter spüren würde, hätte sie geglaubt, dass er gar nicht da war und sie ihn sich einfach nur eingebildet hatte.

"Adam?" fragte sie nach einer Weile. "Bitte…"

Sie war froh, dass es so dunkel war, dass man kaum das Gesicht des Gegenüber erkennen konnte - so konnte er wenigstens ihre Tränen nicht sehen. "Such einen Ausweg und hol Hilfe. Ich versuche so lange wie möglich durchzuhalten… Versprochen!" Bei dem letzten Wort brach ihre Stimme ab.

"Ich werde es noch einmal versuchen", hörte sie ihn auf einmal entschlossen sagen, aber außer seinem Ächzen und Stöhnen tat sich gar nichts.

"Adam", fing sie müde an, "bitte spardir deine Kräfte und mach dich auf die Suche ins Freie. Es muss einen Ausgang geben…" Das klang selbst in ihren Ohren wenig überzeugend. "Dann kannst du Hilfe suchen und wieder zurück…"

Auf einmal spürte sie seine Lippen auf ihren.

Er verschluckte ihren jämmerlichen Aufschrei. Es war ein kurzer Kuss, doch es war lang genug, um sie endgültig zum Schweigen zu bringen. Er lehnte seine Stirn gegen ihre.

Sein Atem strich heiß über ihre Wangen.

"Hör mir gut zu", sagte er mit gepresster Stimme. "Ich werde dich nicht zurück lassen, und ich werde einen Ausweg finden, aber mit dir gemeinsam. Der Stein wird gleich kein Problem mehr sein. Aber bevor ich mich darum kümmere, möchte ich, dass du mir zwei Dinge versprichst, hast du verstanden?"

Sie nickte stumm mit dem Gesicht gegen das seine.

"Es wird gleich etwas passieren, das unsere Beziehung zueinander enorm schaden wird. Du wirst wütend sein auf mich, vielleicht wirst du mich auch hassen und nie wieder mit mir sprechen wollen. Aber sei dir gewiss, ich habe es nicht mit Absicht vor dir verheimlicht. Ich musste schwören, es vor jedem geheim zu halten. Das musst du mir glauben."

"Adam?" fragte sie verwirrt.

Er ignorierte ihren Einwand. "Was du gleich sehen wirst, darfst du auf keinen Fall weitererzählen. Es muss zwischen uns bleiben. Du darfst es unter keinen Umständen verraten. Versprich es mir!"

"Aber…?"

"Versprich es mir, Teela!" forderte er ernsthaft.

"Ich verspreche es", flüsterte sie verängstigt.

"Es wird unsere Freundschaft auf die Probe stellen. Das zweite Versprechen kann ich dir nicht abnehmen. Es ist mehr eine Bitte. Ich weiß, dass du sehr wütend auf mich sein wirst. Dafür kenne ich dich zu gut. Das liegt in deiner Natur. Aber bitte denk daran, dass ich es dir von Anfang an sagen wollte. Bitte hasse mich nicht dafür."

"Bitte sag mir nicht, dass du einer von Skeletors Schergen geworden bist!"

Er lachte dieses dunkle kehlige Lachen, das ihr sehr bekannt vorkam, aber nicht aus seinem Mund.

"Besser!" sagte er.

Dann entschwand seine Wärme und sie hörte Schritte, die sich entfernten.

"Das wird jetzt etwas hell. Mach am besten die Augen zu", erhielt sie als Warnung.

Doch sie hielt die Augen offen.

"Bei der Macht von Greyskull!" donnerte Adams Stimme durch die Höhle.

Er hielt sein Schwert weiter über seinen Kopf und plötzlich explodierte das Licht hinter ihm und ihr war so als würde sie die alte Ruine von Greyskull hinter ihm stehen sehen. Er wuchs ein gutes Stück, das war bestimmt Einbildung. Sie musste sich den Kopf gestoßen haben beim Sturz. Seine Weste und sein Hemd verschwanden und plötzlich lag die ihr nur zu bekannte Kreuzplatte auf seiner Brust und die Riemen die an seiner Seite entlang und über seine Schultern gingen. Seine Haut war nicht mehr bleich sondern gut gebräunt, und seine Stimme klang auf einmal viel tiefer.

Als das Spektakel vorbei war, sah sie immer noch Sterne und Lichtblitze.

Das musste alles ein Traum sein! Einer, bei den man Schmerzen durchaus fühlen konnte… Genau das war es!

Ganz bestimmt!

"Ich weiß, dass du Schmerzen haben wirst. Aber wenn ich den Stein hochhebe, möchte ich, dass du versuchst, dein Bein wegzuziehen, verstanden?" fragte die tiefe Stimme, die nicht mehr zu Adam gehörte sondern zu He-Man!

Es war so verwirrend.

Sie wollte aus diesem Traum aufwachen!

"Teela, hast du mich verstanden?" fragte die tiefe Stimme.

"Verstanden", krächzte sie tonlos.

He-Man hob den Stein ohne jede Mühe hoch. Sie bemerkte die Schmerzen erst als sie mit ihrem ganzen Körper versuchte, rückwärts aus der Spalte herauszurutschen, in der sich ihr Bein verfangen hatte. Krampfhaft biss sie sich auf die Unterlippe, doch das Wimmern in ihrer Kehle ließ sich auch so nicht unterdrücken.

Es krachte genau da, wo sie eben noch gelegen hatte. He-Man musste wohl den Stein wieder fallen gelassen haben. Sie schrie auf als er ihr Bein abtastete.

"Es ist gebrochen", sagte er und strich mit dem Daumen über eine äußerst empfindliche Stelle, während sie immer noch die Lichtblitze vor Augen hatte. "Hast du deine Wurfkugeln dabei?" fragte er schließlich.

Ohne nachzudenken griff sie in ihren Gürtel und zog die dünne Schnur mit den Kugeln an beiden Enden hervor.

"Ich werde das Bein schienen müssen. Es gibt leider nichts, auf das du beißen könntest. Ich werde bis drei zählen und dann dein Bein richten. Wenn's dir hilft, dann beiss in deinen Arm oder deine Faust. Ist besser als sich einen Zahn abzubrechen…" Sie fühlte seine starken Hände an ihrem Bein und konnte dem Drang nicht widerstehen, sich loszuwinden. Gegen seine Hände kam sie natürlich nicht an. Er drückte ihre Hüfte stattdessen in den Boden und machte sie damit bewegungsunfähig. "Bei drei…"

Sie nickte angstvoll, obwohl er sie sicherlich nicht sehen konnte bei der Dunkelheit.

Sie kannte den Schmerz, der kommen würde und sie wollte sich nicht die Blöße geben und wie ein Mädchen anfangen zu weinen. Deswegen entschied sie sich, in die Faust zu beißen und den Schrei so gut es ging hinunterzuschlucken.

"Eins…"

Sie wurde panisch und kniff die Augen zusammen.

"Zwei…"

Er ließ die drei aus und es knackte als er die Knochen wieder gerade rückte.

Das war zu viel auf einmal.

Sie drehte sich von ihm weg und übergab sich.

'Wirklich ganz grazil, Teela!' schalt sie sich selbst und wischte sich den Mund mit dem Handrücken ab.

Doch all das störte He-Man relativ wenig. Sie fühlte etwas Kaltes an ihrem Bein. Dann verstand sie es. Er schiente ihr Bein mit seinem Schwert.

"Das wird nicht viel helfen. Aber somit wird es nicht noch schlimmer verrutschen", erklärte er.

"Adam?" fragte sie unter schwerem Atem.

"Was ist?" fragte He-Man.

Sie hatte inständig gehofft, dass die richtige Stimme antworten würde. Aber das tat sie nicht.

"Wie…?" Sie wusste nicht, wie sie diese Frage formulieren sollte, ohne dass sie falsch klang.

"Das ist eine lange Geschichte", wich er ihr aus. "Ich werde sie dir erzählen, wenn wir einen Weg nach draußen gefunden haben."

"Du meinst, wenn du einen Ausweg gefunden hast. Ich bin dir nur eine Last."

Wieder spürte sie seine Hände, erst an ihren Schultern als er sie in eine sitzende Position hochhob, und dann schließlich ihr Gesicht umrahmten. Seine Finger gruben sich dabei in ihren Haaren. Einzelne Strähnen fielen ihr dabei auf die Stirn.

"Du bist mir weder eine Last, noch werde ich dich zurücklassen. Ist das endgültig geklärt, Captain!" Dabei handelte es sich um keine Frage. Es blieb ihr nichts weiter übrig als zu nicken.

"Aber was ist mit dir? Was ist mit deinem Kopf? Was…" Sie sprach nicht weiter als er ihr den Finger auf die Lippen legte.

"Wenn ich mich in He-Man verwandle, werden Verletzungen größtenteils durch die Macht Greyskulls geheilt. Mach dir um mich keine Sorgen."

Mit Leichtigkeit hob er sie in seine Arme und es blieb ihr nichts anderes übrig als das passive Bündel zu spielen, das man einfach aufschulterte, obwohl es nur überschüssiger Ballast war.

"Wenn die Schmerzen zu groß werden, sagst du mir bescheid", wieder war dies weder eine Frage, noch eine Option.

Er ging ein paar Schritte.

Die Steine knirschten unter seinen Stiefeln.

Der Weg schien eben zu sein, und doch gab es immer wieder ungesehene Hindernisse, die He-Man beinahe zu Fall brachten.

"Siehst du etwas? Ein Licht oder etwas ähnliches?" fragte er sie schließlich.

"Nein", antwortete sie nach einer Weile. "Lass mich runter", forderte sie ihn schließlich auf.

Er ignorierte sie rigoros und ging einfach weiter.

"Adam, lass mich bitte runter!" sagte sie schließlich mit mehr Nachdruck.

"Teela, ich werde nicht mit dir darüber diskutieren!" sagte er entschieden und hielt sie ein wenig fester als zuvor.

"Ich will nicht, dass du mich zurücklässt, Adam! Ich möchte nur, dass du mich nicht tragen musst. Es ist nur ein Bein gebrochen. Ich kann zumindest humpeln, wenn du mich stützt. So können wir uns wenigstens einen Weg ertasten", erklärte sie und war erleichtert, dass er sie schließlich absetzte und ihren Arm um seine Schulter legte.

"Wenn es dir zu viel wird, sag etwas! Wir können dann eine Pause machen", forderte er sie auf.

Der Tunnel schien kein Ende zu nehmen.

Er führte mehr oder weniger nur geradeaus.

Es gab keine Abzweigung, keine Gabelung.

Die Vermutung lag nahe, dass der Tunnel von Hand geschaffen war. Für natürliche Verhältnisse war der Weg zu ebenerdig und zu gleichmäßig hoch. Sie hatten keine Schwierigkeiten, aufrecht zu stehen.

"Der Tunnel ist verlassen, aber vielleicht haben wir Glück und die Leute, die ihn erschaffen haben, sind ganz in der Nähe", sprach er und riss sie damit aus ihrer Müdigkeit.

Nach einer Weile legte sie den Kopf auf seine Schulter.

"Lass uns anhalten, bitte", flüsterte sie mit geschlossenen Augen.

Die Luft war stickig geworden. Sie vermutete, dass sie in die falsche Richtung liefen. Oder die Schmerzen hatten sie so fest im Griff, dass sich ihre Sinne vernebelten.

He-Man half ihr auf den Boden. Erschöpft lehnte sie sich gegen das kalte Gestein.

"Du musst vorgehen und nach einem Weg suchen", presste sie zwischen angestrengten Atemzügen hervor.

"Fang nicht schon wieder damit an, Teela!" Er konnte manchmal genauso stur wie sie selbst sein. Dafür hasste sie ihn manchmal, jetzt sogar mehr als sonst.

"Sei nicht dumm! Du musst den Ausgang finden! Ich schaff das nicht mit dem Bein. Mir ist schon die ganze Zeit schwindelig und ich kämpfe gegen die Müdigkeit."

"Ich lasse dich nicht hier zurück, Teela!" beharrte er weiterhin.

Dieses Mal war sie es, die nach seinem Gesicht griff. "Hör mir gut zu. Heute ist ein guter Tag und wir werden nicht sterben. Ich werde hier bleiben und du suchst nach einem Ausweg, sonst werden wir in diesem Tunnel viel zu lange stecken bleiben und vielleicht nie das Tageslicht wiederfinden! Du bist noch so gut wie unverletzt und hast zwei gesunde Beine! Wenn du dich jetzt auf den Weg machst, sind wir schneller hier wieder raus. Ich glaube fest an dich. Du bist doch der stärkste Mann im Universum, also mach auch Gebrauch von deiner Kraft!"

"Wir sollten…"

"…zusammen bleiben. Ja, ich weiß, was die Akademie uns lehrt. Ich bin Captain der königlichen Garde, schon vergessen?"

Er zögerte.

Sie konnte seine Gedanken förmlich rollen hören.

"Die Chance ist hoch, dass ich den Weg nicht mehr zurückfinden werde", wandte er schließlich ein.

"Die Möglichkeit besteht, aber ich glaube nicht daran!" widersprach sie ihm.

"Es kann sein, dass es eine Weile dauern wird…"

"Ich werde mich nicht vom Fleck wegbewegen", unterbrach sie ihn.

Er schwieg.

Sie deutete das als gutes Zeichen und nutzte die Gelegenheit, ihn weiter auf den Weg zu drängen. "Nun geh schon!" Sie zog sein Gesicht heran und gab ihm einen Kuss auf die Stirn.

"Versprich mir durchzuhalten!" sagte er mit einer weniger sicheren Stimme.

"Ich geb' mein Bestes", versicherte sie ihm.

Er stand endlich auf, doch seine Schritte zögerten immer noch.

"Ach, Adam…" fing sie an. "Ich liebe dich." Die Worte waren so leise, dass selbst sie sie kaum hören konnte. "Wenn wir hier raus sind, hast du mir eine Menge zu erklären! Das ist noch nicht ausgesessen!"

Er sagte nichts. Stattdessen hörte sie, wie sich seine Schritte von ihr entfernten.

A/N:

Ok, I didn't expect to receive reviews on this one. To be honest I am quite surprised!

So first of all I will explain a little bit about me.

As you can see, I write in german only although I do speak english too. But since english is not my first language, I feel more comfortable with german. Sorry about that!

This second update was so soon because I already had it finished when I uploaded the first chapter. Don't expect another chapter tomorrow ;) I started this fanfiction just a week ago when I had the time for it, but my vacation is over now :(

I will try to update on a regular basis, but I cannot promise that ;)

Hope you liked this chapter though! Read ya next time!