Hey, hier gleich das nä Kapitel!

LG

Ronjale55

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Im Zauberwald stiegen Cinderellas Stiefmutter und -schwestern lachend in eine Kutsche, die sie zu einem Ball in einem Palast bringen würde, während Cinderella in Lumpen gekleidet, traurig zusah und den Hof fegte. Den Palast konnte man in der Ferne sehen, ein Feuerwerk wurde veranstaltet. Plötzlich tauchte eine goldene Fee auf. „Verzage nicht, meine Liebe. Auch du gehst auf den Ball." lächelte sie. „Wer bist du?" Die Fee verwandelte sich mit viel goldenen Funken in Menschengröße. In einem goldenen Kleid stand sie vor Cinderella und zog ihre Flügel ein. „Puh. Tja. Ich bin deine gute Fee. Ich bin hier um dein Leben zu ändern, Cinderella." „Aber...meine Stiefmutter hat gesagt, ich darf nicht gehen, sie hat es verboten." „Deine Stiefmutter hat aber nicht dies." Die Fee präsentierte ihren ebenfalls goldenen Zauberstab. „Dieser Zauberstab hat die Macht dich auf deinen Ball zu bringen. Zu deinem Prinzen und einem Leben -" Die Fee explodierte in grauem Rauch, der zu Funken verglühte. Ängstlich wich Cinderella zurück. Nur der Zauberstab der Fee, der nun zu Boden fiel, war noch übrig. „W-was?!" Jemand hob ihn auf. „Was habt Ihr getan?" „Ich habe mir nur...geholt, was ich wollte." grinste Rumpelstilzchen und zeigte den Zauberstab. „Aber deshalb musst du keine Angst haben." „Keine Angst?! Ihr habt gerade meine gute Fee getötet! Sie wollte mir helfen!" „Bist du sicher? Weißt du denn, was dies hier ist?" Rumpel schwenkte den Zauberstab hin und her. „Reine Magie." lächelte Cinderella. „Das reine Böse." verbesserte Rumpelstilzchen. „Glaub mir, ich hab dir einen Gefallen getan." Er hob seine Zeigefinger. „Jeder Zauber hat seinen Preis!" grinste er. „Aber sprechen wir über dein Leben und danke deinem Glücksstern für all die Möglichkeiten, die es dir bietet." „Mein Leben," sie schüttelte den Kopf. „ist kläglich." „Dann ändere es! Jedoch damit sicher nicht." Er hob ein letztes Mal den Zauberstab und drehte sich um und wollte gehen. „Wartet! Bitte wartet!" Sie verstellte ihm den Weg. „Wieso denn nicht damit? Ich würde alles tun, um von hier wegzukommen, alles!" „Alles?" „Wisst Ihr diesen Zauberstab zu benutzen, werter..?" Rumpelstilzchen verbeugte sich und stellte sich vor: „Rumpelstilzchen. Und ja: Gewiss weiß ich das." „So helft mir." flehte Cinderella. „Nun, wenn ich das tue..." Er umkreiste sie langsam. „und du bereit bist die anschließenden Folgen zu tragen, dann schuldest du mir einen Gefallen." „Aber ja. Was wollt Ihr?" „Etwas...kostbares." „Ich hab doch nichts..." „Oh, bald hast du was. Dieser Zauber wird dir großen Reichtum bescheren." „Reichtum ist nicht, was ich will. Ich gebe Euch was Ihr wollt, nur bringt mich fort von hier." Rumpel grinste. „Langsam verstehen wir uns..." „Was wünscht Ihr Euch?" „Keine Angst. Meine Wünsche sind bescheiden. Du musst nur... auf der gepunkteten Linie unterschreiben." Rumpelstilzchen zauberte aus dem Nichts einen Vertrag und eine schwarze Schreibfeder herbei. „Sind wir im Geschäft?" „Ja." lächelte Cinderella und nahm die Feder. „Ja, danke." Rumpelstilzchen drehte sich um, sodass sie auf seinem Rücken unterschreiben konnte. Er drehte sich wieder um, begutachtete den Vertrag und Cinderella lächelte glücklich. Dann schwang er den Zauberstab und Cinderella war in einem wunderschönen blauem Ballkleid und hatte eine elegante lockige Hochsteckfrisur. Sie sah auf die Schuhe vor ihr. „Glas?" „Jede Geschichte braucht etwas Einzigartiges. Wollen wir sehen, ob sie passen, ja?" Sie passten ihr perfekt. „Geh los und hab Spaß. Doch vergiss die Zeit nicht." Cinderella lächelte erneut.

In Storybrooke schlug die Turmuhr zur Mittagsstunde. Lisa, die ihre rote Lederjacke trug und ihre Locken zu einem leichten Pferdeschwanz gebunden hatte, lief mit Kentin durch die Straße. „Keine Angst, dass man uns zusammen sieht?" fragte Ken. „Genug Versteck gespielt. Wenn deine Mom ein Problem damit hat, dass ich dich zum Schulbus begleite, dann will ich gern mit ihr darüber reden." „Du hast Mut. Sehr gut für Operation Cobra. Sag doch mal, wie wär's mit nem Decknamen?" „Ist nicht Cobra unser Deckname?" „So heißt die Mission! Wie soll ich dich nennen?" „Oh. Ähm.. Tja..keine Ahnung.." Sie zuckte mit den Schultern. „Nenn mich fürs Erste doch Lisa." „Okay, dann bis später. Lisa." lächelte er und stieg in den Schulbus, bei dem sie nun angekommen waren. Lisa sah ihm hinterher.

Als sie weitergehen wollte, bog der Wagen des Sheriffs in die Einfahrt vor ihr und hielt an. „Was soll die Sirene?" lachte Lisa, als Dake ausstieg. „Ich wollte nur Ihre Aufmerksamkeit." sagte er und trat zu ihr. „Sie haben sie. Wollen Sie mich wieder verhaften?" „Ich wollte mich bedanken. Für Ihre Hilfe mit dem Komapatienten. Wir alle schulden Ihnen Dank." „Was krieg ich dafür? Ein Anerkennungsschreiben? Den Schlüssel zur Stadt?" scherzte Lisa. „Vielleicht einen Job. Ich bräuchte einen Hilfssheriff." „Danke, aber ich habe einen Job." „Als Kautionsvermittler. Die haben in dieser Stadt nichts zu tun." „Als Sheriff arbeitet man sich hier aber auch nicht gerade krumm.." „Sehen Sie sich's doch mal an. Zahnversicherung inklusive." Lisa lachte kurz auf. „Denken Sie doch darüber nach." Er reichte ihr seine Visitenkarte. „Und bleiben noch ein bisschen." lächelte er.

Etwas später saß Lisa im Grannys und Iris brachte ihr einen Kakao mit Zimt. „Danke." Sie las die Zeitung und nahm sich mit dem Finger ein Stück von der Sahne, als Laety eintrat und sie ansprach. „Wie war Ihr Spaziergang mit Kentin?" Sie setzte sich unaufgefordert Lisa gegenüber. „Ganz recht, ich weiß einfach alles. Locker bleiben, es stört mich nicht." „Ach nein?" „Nein. Weil Sie mich einfach nicht mehr stören, Miss Swan. Ich habe ein paar Nachforschungen über Sie angestellt." Lisa verschränkte ihre Finger auf dem Tisch. „Und das Ergebnis beruhigt mich. Was sagt Ihnen die Zahl 7?" „7?" „So viele Adressen hatten Sie in den letzten 10 Jahren. Ihr längster Aufenthalt dauerte 2 Jahre. Verraten Sie mir, was Ihnen so gut an Tallahassee gefallen hat." „Falls es Sie interessiert, ich habe eine neue Unterkunft." „Ich weiß. Bei Miss Blanchard. Wie lange geht Ihr Mietvertrag? Oh, ich vergaß, Sie haben keinen. Darum geht's aber. Wenn etwas wachsen soll, Miss Swan, dann braucht es Wurzeln. Und Sie, Sie haben keine. Menschen ändern sich nicht, sie reden sich nur ein, sie könnten es." „Sie kennen mich nicht." lächelte Lisa. „Ich glaub schon." Laety beugte sich vor. „Sie sollten jedoch in Ihrem unsteten Leben daran denken, ob es auch das Beste für Kentin ist! Ich würde einen harten Schnitt vorschlagen. Dazu kommt es sowieso. Genießen Sie Ihren Kakao." Laety stand auf und verließ Granny's. Lisa blieb kurz sitzen, dann stand sie auf und verschüttete ihren Kakao auf ihr Shirt und ihre Hose. „Oh nein." Iris kam mit einem Tuch herbei. „Eww.." sagte sie und reichte es ihr. „Gibt es hier so etwas wie einen Waschsalon?" „Mh-hm." lächelte Iris.

Genervt stürmte Lisa in den Waschsalon nur noch in ihrem weißen Top, dass sie unter dem Shirt getragen hatte und dass auch Flecken abbekommen hatte und pfefferte ihr Top und ihr Shirt in eine der Maschinen. Es war ein sehr kleiner Waschsalon. Als sie sich eine Bluse von der Wäscheleine holte, bemerkte sie ein Mädchen, dass auch wusch. Es war Cinderella. „Oh, nein, nein, nein, nein, nein!" „Alles OK?" „Die Laken sind äh.. sind jetzt pink." "Versuchs mit bleichen." Das Mädchen ließ die Laken sinken und Lisa konnte ihren hochschwangeren Bauch sehen. „Oh." Das Mädchen schniefte. „Letzte Nacht hatte ich bereits Wehen und...der Arzt sagte, das Baby könnte jetzt jeden Tag kommen." „Das...ist doch toll." Lisa wandte sich wieder zur Waschmaschine. „Es ist nur...wenn das...wenn das Baby kommt, keiner glaubt, dass ich das hinkriege." Lisa schloss die Augen. „Oder, dass ich irgendwas hinkriege." Sie nahm die Laken wieder in die Hand. „Das stimmt wohl auch..." Quinn drehte sich wieder zu ihr. „Scheiß drauf." „Was?" „Scheiß auf die anderen. Wie alt bist du?" „19." „Ich war 18." „Als Sie ein Kind bekamen?" „Ja. Ich kenne das gut. Alle mischen sich ständig ein, besonders wenn man ein Kind hat. Doch letztendlich, egal ob du dich dafür oder dagegen entscheidest, du musst damit klarkommen." Das Mädchen strich sich über den Bauch. „Es ist nicht so, wie Sie womöglich denken." „Das ist es nie. Die Leute erzählen dir ein Leben lang wer du bist, du musst dich wehren und sagen: Nein, ich bin ganz anders. Wenn die Menschen dich mit anderen Augen sehen sollen, tu was dafür. Wenn du etwas ändern willst, musst du es immer selbst in die Hand nehmen, denn in dieser Welt wirst du keine gute Fee finden."

Leigh Gold drehte das Schild seiner Pfandleihe auf 'Geschlossen', trat hinaus, schloss ab, bemerkte etwas, doch ging weg. Am Rand des Gebäudes war das schwangere Mädchen. Sie nahm sich einen Backstein und zerschlug das Glas der Tür damit und brach in den Laden ein. Im Laden gab es allerlei Dinge, auch zwei kleine Holzpuppen, eine Frau und einen Mann. Das Mädchen ging zu den Bildern, die an der Wand hingen und klappte eins zur Seite. Dahinter war ein Safe. „Peggy." ertönte Leighs Stimme. Erschrocken drehte Peggy sich um. Leigh stand plötzlich im Laden. „Was machst du da?" Er trat näher zu ihr. „Ich ändere mein Leben!" Sie zog ein Pfefferspray hervor und besprühte ihn damit. Aufschreiend stolperte Leigh nach hinten, gegen einen Glasschrank, wieder nach vorne, stieß sich den Kopf an einem Schachbrett mit goldenen Figuren und ging zu Boden. Bewusstlos blieb er mit einer blutigen Schramme an der Schläfe dort liegen. Langsam trat Peggy näher an ihn ran und durchsuchte seine Taschen bis sie einen Schlüssel fand, der zum Safe passte..

Laety zog sich vor einem ihrer Spiegel ihren Lippenstift nach. „Auch wenn du mir nicht glaubst, aber ich gehe nicht gern auf diese Stadtratsversammlung. Ab und zu sind sie unumgänglich. Also..." Sie räusperte sich und bog um die Ecke zu Kentin, der am Esstisch saß und ein Hulk-Comic-Heft las. „Du weißt Bescheid?" „Ja zu Hausaufgaben, Nein zu Fernsehen und nicht aus dem Haus gehen." lächelte Ken. „Braver Junge." Sie trat zu ihm, beugte sich vor, hob leicht sein Kinn an und sagte eindringlich: „Du versprichst mir, dass du auf jeden Fall daheim bleibst?" „Weil ich meine Mom nicht sehen darf?!" „Sie ist nicht deine Mutter! Nur eine Frau, die wieder weg fährt. Tu, was ich dir sage, oder du trägst die Folgen. Ich bin um Punkt 5 zurück!" Damit verließ sie das Haus und stieg in ihr Auto. Kentin sprang auf und lauschte, ob sie auch weg fuhr. Als sie weg war, schnappte er sich seinen Rucksack und lief raus.

Lisa packte bei Melody ihre Kartons aus. „Bin ich froh, dass meine Sachen da sind." Mel reichte ihr einen Teller mit Essen. „Oh danke." „Und mehr haben Sie nicht?" fragte Melody verwundert, angesichts der wenigen Kartons. „Was meinen Sie?" „Ist der Rest eingelagert?" „Nein, das ist alles. Ich bin... nicht sentimental." „Naja, es...macht einem das Umziehen sicher leichter."

Es klopfte an der Haustür und Melody stellte ihren Teller auf dem Esstisch ab und ging zur Tür. Leigh Gold stand davor. „Miss Blanchard. Ist Miss Swan hier?" Lisa kam zur Tür. „Hallo ich bin Leigh Gold." Er reichte ihr die Hand und sie schüttelte sie. „Wir haben uns bei Ihrer Ankunft gesehen." „Ja, ich weiß schon." „Gut. Ich möchte Ihnen gern ein Angebot machen.. Sie müssen mir helfen, ich suche jemanden." „Tatsächlich? Ähm..." „Also, ich werd jetzt mal schnell ein Bad nehmen." machte Melody sich aus dem Staub. „Ich hab ein Foto." sagte Leigh und zog es aus seinem Jackett. Es war Peggy. „Ihr Name ist...Peggy Boyd." sagte Leigh und trat ein. „Und sie hat mir etwas recht wertvolles entwendet." Quinn schloss die Tür. „Gehen Sie doch zur Polizei." „Ach..Eh...Sie ist eine verwirrte junge Frau. Sie ist schwanger...allein und verängstigt. Ich will ihr Leben nicht zerstören, aber mein Eigentum wieder haben." „Um was geht's?" „Nun, darum habe ich Sie aufgesucht, ich erhoffe mir Diskretion. Sagen wir einfach, es handelt sich um eine kostbare Ware." „Wann ist das vorgefallen?" „Gestern Abend. Das hat sie mir zugefügt." Er zeigte seine Schramme, die von seinen Haaren verdeckt worden war. „So kenn ich sie gar nicht...Sie war recht aufgewühlt, sagte, sie wolle ihr Leben ändern...was ist nur in sie gefahren? Miss Swan, bitte. Helfen Sie mir sie zu finden. Sonst kann ich nur zur Polizei. Und niemand will doch, dass das Baby im Gefängnis auf die Welt kommt, oder?" „Nein, natürlich nicht." „Dann helfen Sie mir?" „Ich werde ihr helfen." „Großartig." „Hey, Lisa! Wollen wir..." Kentin kam herein gerannt und hielt inne, als er Leigh Gold sah. „Hey Kentin." sagte dieser. „Wie geht es dir?" Ken schluckte. „O..kay.." „Gut. Grüß mir deine Mutter. Und...viel Glück, Miss Swan." Damit verließ er die Wohnung und schloss die Tür hinter sich. „Hast du eine Ahnung, wer das ist?!" rief Ken aufgeregt. „Klar weiß ich das." „Wer? Denn ich bin noch nicht dahinter gekommen." „Oh, ich dachte... in der Realität." Lisa suchte ihre Sachen zusammen. „Mehr Sachen hast du nicht?" „Kentin, was machst du hier?" „Meine Mom ist bis 5 weg. Wollen wir was unternehmen?" „Oh, Kleiner, ich würde gern, aber... ich muss was erledigen..."

Lisa trug nun ein rotes Top und eine blaue Lederjacke und Kentin lief ihr auf der Straße hinterher. „Ich will dir aber helfen!" „Nein. Nein! Es wird vielleicht gefährlich." „Ein schwangeres Mädchen ist gefährlich?" „Sie hat Mr. Gold verletzt." „Cool!" „Das ist kein Spiel, sie ist verzweifelt." „Woher weißt du das?" „Ich weiß es einfach." Sie waren bei Lisas Käfer angekommen. „Na dann suchen wir sie doch einfach!" „Oh nein, nein, nein, nein! Hier gibt es kein wir. Du kannst nicht mitkommen!" „Und wenn ich sie selbst suche?" „Und wenn ich dich nach Hause bringe?" „Damit würdest du dem Mädchen nicht helfen." „Ich möchte nur verantwortungsbewusst handeln!" „Und ich möchte einfach nur Zeit mit dir verbringen!" Lisa gab wütend auf. „Argh! Das ist jetzt aber ziemlich unfair!" Kentin stieg ein, danach Lisa. „Also, was hat das Hausmädchen für eine Geschichte?" fragte er.

Cinderella stand glücklich auf dem Balkon des Palastes und sah zum Feuerwerk hoch. Prinz Thomas trat zu ihr. „Was ist denn?" fragte er. Sie sah lächelnd zu ihm. „Nichts. Als Kind habe ich mir jedes Jahr das Feuerwerk aus der Ferne angesehen und ich wusste es bedeutet, dass im Palast etwas Besonderes vor sich geht. Heute ist es für mich. Für unsere Vermählung." lächelnd sah sie Thomas an und sie küssten sich. Danach führte Thomas sie in ihrem weißen ausladenden Brautkleid und ihren Glas-Schuhen die große Treppe zum Hof hinunter in dem die Gäste laut jubelten. Auch Snow White und James waren da. Thomas' Vater, der König trat auch zu ihnen. „Wie schön, dass ihr beide gekommen seid." begrüßte Cinderella Snow und Charming. „Mein Sohn." beglückwünschte der König und umarmte ihn. Snow umarmte Ella und sagte: „Du bist wunderschön." Thomas bedankte sich. „Danke Vater."

Dann wurde Walzer getanzt. Der König tanzte mit Ella. „Meine liebste Ella. Wie schön, dass du nun zur Familie gehörst. Und ich hoffe, unsere Familie wird bald größer." Ella lachte glücklich und James löste den König ab. „Ich gratuliere, Ella. Und alles Glück der Welt." Thomas tanzte mit Snow. „Oh, danke James." Dann war Thomas bei ihr, doch Snow lief aufgeregt zu ihr. „Liebste Ella!" Sie zog sie mit sich. „Verzeih!" rief sie Thomas zu, Ella lachte und die Freundinnen tanzten miteinander. „Dies ist wahrlich eine Nacht um zu feiern. Weißt du welch leuchtendes Beispiel du für alle bist?" „Ich hab doch nur geheiratet." „Und allen gezeigt, dass wirklich jeder sein Leben ändern kann. Ich bin stolz auf dich." Sie drehten sich jede für sich und plötzlich traf Ella auf Rumpelstilzchen. „Ich bin auch stolz auf dich." Er trat näher und tanzte mit ihr. „Ihr. Was treibt Euch hierher?" „Ich wollte nur sichergehen, dass du mit deinem Teil des Handels zufrieden bist. Du weißt schon: Wahre Liebe, Reichtum, ein Happy End... Sind denn all deine Wünsche wahr geworden?" „Ja. Ja, durchaus. Was wollt Ihr? Was begehrt Ihr? Meine Juwelen? Den Ring?" „Nein, nein, Liebes, behalt dieses Zeug. Was ich will, das nennst du noch gar nicht dein eigen. Doch schon bald wirst du es be-kom-men." sang er. „Dein Erstgeborenes." Er wirbelte sie aus dem Tanz heraus und ging fort. Entsetzt sah sie ihm hinterher.

In ihrem Schlafgemach in einem bequemen blauen Kleid, mit offenen Haaren und einer kleinen diamantenen Krone packte Ella ihre Sachen zusammen. Thomas trat ein. „Was tust du da?" „Ich dachte, du wärst jagen." „Das wollte ich, aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Wollen wir verreisen? Ach, du verreist." stellte er fest. „Etwas ist geschehen." gab Ella zu. Thomas zog sich die Handschuhe aus. „Was?" Mit Tränen in den Augen sah sie ihn endlich an. „Ich bin schwanger." Erfreut trat er zu ihr. „Ella. Das ist wundervoll!" Er wollte sie in den Arm nehmen, doch sie löste sich aus seinem sanften Griff und ging zu einem kleinen Tischchen auf dem ein Kästchen stand. „Warum bist du traurig? Wir haben's uns gewünscht." „Ich muss dir was sagen. Das wir uns auf dem Ball getroffen haben, war nicht der Verdienst meiner guten Fee, sondern das von Rumpelstilzchen. Ich war so dumm, für all dies einen Handel mit ihm abzuschließen. Mir war nicht klar, wie hoch der Preis dafür ist. Und so gab ich ihm ein Versprechen." Ella ging mit dem Kästchen zurück zu ihrem Koffer auf dem Bett. „Was hast du ihm versprochen?" Sie packte das Kästchen ein und vermied es ihn anzusehen, während sie antwortete: „Er hat mich reingelegt. Ich dachte, er wollte Gold oder Juwelen." „Und was will er?!" Sie drehte sich zu ihm um und legte ihre Hand auf ihren Bauch. „Unser Baby?!" keuchte er entsetzt. „Es tut mir so leid." schluchzte sie. „Nun werde ich alles verlieren: Mein Leben, dich." weiterhin schluchzend ließ sie sich auf das Bett sinken. „Nein." Thomas trat zu ihr und hob sanft ihr Kinn an, damit sie ihn ansah. „Egal, was dieser Kobold sagt, Zauberei hat uns zusammengeführt, aber sie schuf nicht unsere Liebe." „Wir haben einen Vertrag, ich kann ihn nicht brechen, er hat zu viel Macht." „Dann ist die Antwort einfach. Ein weiterer Vertrag."

Lisa stand mit Kentin vor dem Grannys und redete mit Iris. Ein Automechaniker lud Iris' roten Wagen auf einen Wagenheber um ihn abzuschleppen. „Glaubst du, dieser Freund von ihr hat was mit ihrem Verschwinden zu tun?" fragte Lisa. „Na, das hieße, er hätte was mit ihr zu tun, was nicht der Fall ist. Er hat sie sitzen lassen, nachdem er erfahren hat, dass sie schwanger ist. Hat seitdem nicht mehr mit ihr geredet. Wie ich sagte, er - " Iris' Wagen krachte vom Wagenheber und der rote Glaswolf, der am Rückspiegel hing wackelte gefährlich. „Hey, hey, hey! Billy! Pass doch auf! Du hättest beinah meinen Wolfie zerbrochen. Meinen Glücksbringer." „Tut mir leid, Iris. Aber er ist noch heil." „Ähm, Iris, was ist mit ihrer Familie?" „Oh. Ähm sie hat eine Stiefmutter und zwei Stiefschwestern mit denen sie nicht redet." „Moment mal. Stiefmutter? Stiefschwestern? Und sie ist Hausmädchen?!" „Kentin, jetzt nicht." „Keine Ahnung, was du gehört hast, aber es stimmt nicht. Alle hier denken, sie wär noch zu jung für ein Kind, aber sie tut ihr bestes. Sie geht zur Abendschule, versucht voranzukommen, ihr Leben auf die Reihe zu kriegen. Verstehst du das?" „Ich denke schon." lächelte Lisa. „Dann lass sie doch einfach in Ruhe. Sie hat so viel durchgemacht." „Das hab ich auch, Iris, deswegen kann ich helfen." „Geh zu ihrem Ex." „Wo finde ich den?" „Er wohnt bei seinem Dad."

Also klopfte Lisa an die Haustür von Mitchell Herman. Der Sohn öffnete. „Kann ich Ihnen helfen?" „Sean Herman?" „Ja. Und wer sind Sie?" Es war Prinz Thomas. „Ich bin Lisa Swan. Ich ähm... versuche Peggy Boyd zu finden. Sie hat Probleme. Ich dachte, sie wäre womöglich bei Ihnen." Der Vater kam von seinem roten Auto herbeigelaufen. „Mein Sohn hat nichts mit diesem Mädchen zu tun." Er war der König und blieb bei Lisa stehen. „Tut mir leid, dass sie in Schwierigkeiten steckt, aber ich wüsste nicht, wie wir Ihnen helfen können." „Er hat Ihretwegen mit ihr Schluss gemacht." erkannte Lisa. „Selbstverständlich. Mein Sohn soll doch nicht wegen eines Fehlers sein ganzes Leben wegwerfen." Nun wurde Lisa sauer. Kentin wartete im Käfer und sah zu. „Und da sagten Sie ihm, er soll sie verlassen?!" „Hätten sie das Kind auf dem Autorücksitz großziehen sollen?" „Es gibt Menschen, die haben nichts anderes!" „Tja, das ist traurig, aber meinem Sohn soll es nicht so ergehen." Damit ging er an Sean vorbei ins Haus. „Dad, vielleicht sollten wir ihr helfen." „Das ist Zeitverschwendung, Sean." Lisa trat näher zu ihm und raunte: „Sean, wenn Sie wollen kommen Sie mit. Niemand anders darf das für Sie entscheiden. Wenn Peggy mit dem Baby weg läuft, muss sie wirklich in großen Schwierigkeiten sein." „Sie will mit dem Baby weglaufen?" „Ja!" „Sean, komm rein." befahl Mitchell. „Jetzt!" Sean stieß die Luft aus und gehorchte. Mitchell verschränkte die Arme und wandte sich an Lisa. „Hören Sie: Wenn ich wüsste wo sie ist, würde ich es Ihnen sagen. Ich hab ja auch diesen Deal für sie ausgehandelt." „Deal? Wovon reden Sie?" „Das wissen Sie nicht? Peggy wird dieses Kind weg geben. Und sie bekommt gutes Geld dafür." „Sie verkauft ihr Baby?!" war Lisa geschockt. „Das ist nicht so hart wie es klingt. Ich habe jemanden, der für das Kind ein ordentliches Zuhause finden wird." „Und wieso glauben Sie beurteilen zu können, das Peggy ihm das nicht bieten kann?!" „Sehen Sie sie doch an. Sie ist ein Teenager. Sie hat bisher nie gezeigt, dass sie Verantwortung übernehmen kann und da soll sie plötzlich eine gute Mutter sein?" „Vielleicht ändert sie ja ihr Leben!" „Das hab ich schon oft gehört. Sehen Sie, ich habe jemanden gefunden, der Peggy wirklich gut bezahlt. Jemanden der dafür sorgt, dass alle zufrieden sind." „Leigh Gold." erkannte Lisa entsetzt. „Hat er Sie nicht deshalb engagiert? Um ihm das Baby zu bringen?" Geschockt stieß Lisa die Luft aus.

Sie fuhren im Käfer zurück. „Ein Deal mit Mr. Gold nicht einhalten? Bisher hat noch keiner gewagt, ihn zu hintergehen!" „Dann bin ich die Erste. Wenn Peggy ihr Baby haben will, dann soll sie das. Jede Frau, die eine Mutter sein will, sollte das verdammt noch mal dürfen!" Sie hielten bei Grannys und Lisa stürmte hinein. Iris stand hinter der Theke. „Du hast nicht erzählt, dass sie das Baby verkauft hat." „Ich hielt es wohl nicht für wichtig..." wich Iris aus. „Ach so? Wenn man bedenkt, dass sie deswegen weggelaufen ist." „Peggy ist meine Freundin und ich mags nicht, wenn die Leute sie verurteilen." Lisa sah Iris' Wolfie auf der Anrichte zur Küche liegen und sie sah nach draußen. Iris' Wagen war weg. Lisa ging ein Licht auf. „Iris, wo ist dein Auto?! Du hast mich nicht zu Sean geschickt, um sie zu finden, sondern damit sie einen Vorsprung hat!" „Ich will ihr doch nur helfen!" „Ja, ich auch! Peggy steckt in größeren Schwierigkeiten als du ahnst. Wo ist sie? Sie darf den Deal mit Leigh nicht ohne mich machen." Iris sah zu Ken. „Ich sag kein Wort mehr vor dem Sohn der Bürgermeisterin!" „Hey, ich bin auf deiner Seite!" Lisa wandte sich zu Ken und ging in die Hocke. „Kentin. Ich muss dieses Mädchen finden. Also hilf mir jetzt und geh nach Hause, OK? Solange du hier bist, sagt sie mir nichts." „Ist gut!" „Danke." Kentin lief raus und Lisa wandte sich wieder zu Iris. „Sie hat die Stadt verlassen. Sie wollte es in Boston versuchen und erst mal dort untertauchen." „Wie lange ist sie schon weg?" „Vielleicht ne halbe Stunde."

Lisa verließ Grannys und stieg in ihren Käfer. Sie fuhr los. Plötzlich setzte Kentin sich auf der Rückbank auf. „Was hat sie gesagt?" Lisa erschrak. „Kentin! Was...tust du hier? Ich fahre nach Boston, du kannst nicht mitkommen." „Du darfst nicht nach Boston! Und sie schon gar nicht! Jedem, der weggeht, passieren schlimme Dinge!" „Ich hab keine Zeit mit dir über den Fluch zu streiten. Ich bring dich nach Hause." „Wir müssen sie unbedingt einholen, bevor sie verletzt wird! Wir verschwenden Zeit! Wenn du mich absetzt, holst du sie nie ein!" „Kentin..." „Und Mr. Gold wird die Polizei rufen und man wirft sie ins Gefängnis!" Lisa stieß erledigt die Luft aus und gab nach. „Schnall dich an." Kentin grinste und gehorchte. „Peggy, wo hast du dich da nur reinmanövriert..." murmelte Lisa.

Grumpy stieß die Tür zu dem Gang auf, der zu Rumpelstilzchens späteren Gefängnis führte. Thomas, Cinderella und James folgten ihm. „Was wollen wir hier unten?" fragte Ella besorgt. „Hier werden wir ihn gefangen halten." sagte Thomas. „Rumpelstilzchen ist der gefährlichste Mann aller Königreiche. Für ihn brauchen wir ein besonderes Gefängnis. Also haben wir die Minen dafür eingerichtet." erklärte Charming. „Sagt man nicht, es wäre unmöglich ihn zu ergreifen?" fragte sie. „Seine Stärke ist zugleich seine Schwäche. Geschäfte. Er kann einem Handel nicht widerstehen und wir wissen, mit wem ein ein Handel ansteht. Mit Euch." sagte Grumpy. „Ich habe einen von Snow Whites Vögeln zu ihm gesandt. Er ist bereit dich zu treffen. Sag ihm du wurdest untersucht und man hat folgendes festgestellt: Zwei Herzschläge." erläuterte Charming den Plan. „Was bedeuten würde Zwillinge." sagte Thomas. „Und wenn er beide fordert, was wahrscheinlich ist, verlange einen neuen Handel." fuhr James fort. „Grumpy." Grumpy öffnete ein Kästchen in dem eine rote Schreibfeder lag. „Eine Feder? Das verstehe ich nicht..." war Ella verwirrt. „Sie wurde von der blauen Fee verzaubert. Wer damit schreibt, wird erstarren und seine Zauberkraft erlischt." erklärte Grumpy. „Du musst ihn nur dazu bringen, den Vertrag zu unterzeichnen. Ella, dieser Mann ist eine Plage. Du erweist dem ganzen Land einen großen Dienst." machte James ihr Mut. „Sollten wir denn Zauberkraft nutzen? Hat nicht darin unsere Not ihren Ursprung, hat nicht auch dieser Zauber einen hohen Preis?" fragte Ella immer noch besorgt. „Ich will ihn zahlen. Ich würde mit Freuden alles tun um dich und unser Kind zu retten." versicherte Thomas.

Gehen wir." sagte James und sie kamen zur Tür, die den Blick auf Rumpelstilzchens Zelle freigab. „Gefällt es Euch? Dafür ist viel Zwergenschweiß geflossen." sagte Grumpy. „Kann das wirklich gut gehen?" zweifelte Ella. „Sobald er da drin ist, kommt er nie wieder raus und du bist gerettet." sagte Charming. „Alles wird gut, Ella." versicherte Thomas ihr. „Also dann. Lasst ihn uns fangen." war Ella bereit.

Lisa war fast aus Storybrooke draußen, als Kentin etwas bemerkte. „Schau, ich habs doch gesagt! Da ist ihr Auto!" Das Auto hatte eine Straßen Abgrenzung kurz hinter der Grenze gerammt und rauchte. Lisa hielt beim Auto und sie stiegen aus und rannten zum Wagen. „Peggy?!" Doch Peggy war nicht mehr im Auto. „Aaah!" Sie hörten einen Schrei und sahen, dass Peggy einige Meter entfernt im Gras saß und sich den Bauch hielt. „Mein Baby. Es kommt gleich!"

Lisa und Ken verfrachteten Peggy in Lisas Auto auf den Beifahrersitz und fuhren zurück. „Bekommt sie jetzt echt ihr Baby?" „Oh ja. Wir sind sofort beim Krankenhaus." „Nein! Nein, nein, nein! Ich will nach Boston, ich kann nicht mehr zurück!" „Oh nein, diese 4 Stunden haben wir nicht mehr, glaub mir das." „Ich kann nicht mehr zurück." schluchzte Peggy. „Er nimmt mir mein Kind weg." „Das werde ich auf keinen Fall zulassen. Aber weißt du, was auf dich zukommt, bist du wirklich bereit, das Kind zu bekommen?" „Ja!" „Bist du dir sicher, denn ich wars nicht." „Sie warns nicht?!" „Nein. Wenn du das Beste für dein Kind willst, dann sollte es bei jemandem aufwachsen, der es auch wirklich will. Aber dein Leben wird sich dramatisch ändern, was für dich heißt, du musst aufhören wegzulaufen. Du musst erwachsen werden. Und du darfst es nie verlassen. Ist das klar?" „Ja! Ich will mein Baby!"

Unter einem kleinen Pavillon in einem schönem Garten wartete Cinderella auf Rumpelstilzchen. Sie strich über ihren Bauch. „Sieh an, sieh an." ertönte Rumpelstilzchens Stimme und Ella drehte sich erschrocken zu ihm um. „Dein Bäuchlein wird runder." Sie verdeckte ihren Bauch mit dem Umhang den sie trug, trat langsam näher zu ihm und nahm ihre Kapuze ab. „Ein Vögelchen sagte mir, du willst mich sprechen." „Ja. Ich möchte neu verhandeln." „So was tue ich nicht." „Diesmal vielleicht doch. Ich erwarte Zwillinge." Rumpelstilzchen warf einen Flachmann beiseite, den er in der Hand gehalten hatte und kam näher. „Ist das wahr? Oh-hohohoho...lass doch mal sehen..." Er berührte ihren Bauch. „Und du würdest was? Mir beide geben?" Ella nickte. „Wieso, das frage ich mich." „Mein Ehemann, er...hat es sehr schwer. Unser Königreich ist arm." Ella ging an ihm vorbei. „Das Geld schmilzt dahin, die Ernte verdirbt. Wir können weder unser Volk noch uns selbst versorgen." „Und du tauscht dein zweites Kind ein für...Reichtum?" Er drehte sich zu ihr um. „Ich kann immer wieder Kinder kriegen. Doch ich kann auf totem Boden kein Korn gedeihen lassen." Sie zog einen Vertrag hervor. „Im Tausch für unser zweites Kind, sorgt Ihr dafür, dass unser Land wieder fruchtbar wird. Ist das für Euch annehmbar?" „Ja! Ja, ja...durchaus... Wenn es so ist wie du sagst..." Er beugte sich hinunter um den Vertrag näher zu betrachten. „Das ist es. Nun unterzeichnet bitte." Sie zog die rote Feder hervor. „Auf der gepunkteten Linie." Rumpel schnappte sich die Feder. „Was für eine hübsche Feder! Wo hast du die denn her?" „Aus unserem Schloss..." „Du weißt, dass mir nichts Einhalt gebietet außer Zauberei." sagte er und kitzelte sie leicht mit der Feder. Ella lachte. „Ich will Euch nicht Einhalt gebieten." „Natürlich nicht. Denn wie wir alle wissen, hat jeder Zauber..." Er hob seinen Zeigefinger. „...seinen Preis!" Dann den anderen. „Und würdest du sie zum Beispiel nutzen um mich..." Er strich mit der Feder unter ihrem Kinn hin und her. „...gefangen zu nehmen, würde sich deine Schuld bei mir noch vergrößern... und das würden wir beide doch nicht wollen." Sie wandte wütend den Kopf ab. „Unterschreibt bitte den Vertrag." zischte sie dann. „Bist du sicher auch zufrieden mit dieser neuen Vereinbarung?" Sie hielt ihm stumm den Vertrag hin. Er kicherte und nahm ihn. „Nun denn, so sei es." sagte Rumpel und unterschrieb. Als er fertig war fing sein ganzer Körper an magisch blau zu leuchten und er konnte sich nicht mehr bewegen. „Thomas!" schrie Ella. „Niemand bricht einen Handel mit mir, Liebes." drohte Rumpel. Thomas kam mit einem Gefängniswagen, Charming und Soldaten angeritten. „Niemand... Einerlei wo du bist, einerlei in welchem Land du dich versteckst, ich versichere dir: Ich werde dein Baby bekommen."

Lisa und Kentin warteten im Krankenhaus auf Neuigkeiten und Lisa lief nervös hin und her. „Weißt du, Lisa, du bist anders." „Wieso denn?" „Weil du die Einzige bist, die es kann." „Den Fluch brechen? Ja, ich weiß, dass sagst du mir ständig." „Nein. Von hier weggehen. Du kannst als Einzige Storybrooke verlassen." „Äh, du bist auch weg und hast mich aufgespürt." „Aber ich musste zurück. Ich bin erst zehn, ich hatte keine Wahl. Aber...jedem anderem, der versucht zu gehen, würden schlimme Dinge passieren." „Jedem...aber mir nicht." „Du bist die Retterin. Du kannst tun, was immer du willst." Lisa ging vor Ken in die Hocke.„Du kannst weggehen." Eine Ärztin kam zu ihnen. „Miss Swan? Ein gesundes Mädchen, 6 Pfund schwer. Und der Mutter geht es gut." Lisa lächelte erfreut. „Was für erfreuliche Neuigkeiten." ertönte Leigh Golds Stimme. „Hervorragende Arbeit, Miss Swan." Er trat näher. „Sie haben mir meine Ware zurückgebracht." lächelte er.

Rumpelstilzchen wurde in den Gefängniswagen gesteckt und Thomas hielt Ella im Arm. „Wird jetzt alles gut?" „Ja." versicherte er ihr. „Wie ich gesagt habe." „Ich hatte solche Angst. Ich hatte solche Angst, dass wir scheitern...und ich wieder dieses Leben führen müsste, dieses furchtbare Leben. Ich hatte Angst, dich zu verlieren und...das ich zurück müsste zu..." „Solange du mich hast, wirst du nie wieder so leben müssen." Sie küssten sich. „Und? Wie gehts der kleinen Alexandra?" „Alexandra?" „Diesen Namen hab ich für sie ausgesucht." „Name? Klingt eher wie eine Gefängnisstrafe." grinste Ella. „Mir gefällt er." sagte Thomas. „Männer...ihr habt wirklich keine Ahnung von..Ah..." „Ella, was hast du?" „Oh, das...das Baby...da stimmt was nicht..." „Nein, das kann nicht sein, es ist viel zu früh! Vielleicht nur all die Aufregung!" „Mir ist schwindelig." „Setz dich, setz dich!" Er führte sie zu einer Steinbank. „Ich werd dir Wasser holen." „Gut." Thomas rannte los zu einem Brunnen in der Nähe. Er fing an den Eimer hochzuziehen, doch hielt inne als die Bäume bedrohlich anfingen zu rauschen.

Ella ging es plötzlich wieder besser. „Thomas! Es ist gut! Es ist vorbei! Thomas?" Sie stand auf und ging zum Brunnen, doch Thomas war verschwunden. „Thomas?!" Am Brunnenrand lag sein Umhang. „Thomas?!"

Charming verschloss Rumpels Tür und Ella kam zurück. „Was habt Ihr getan?!" fuhr sie Rumpelstilzchen an. „Ella. Was ist los?" fragte James. „Was ist geschehen, Hoheit?" fragte Grumpy. „Was habt Ihr mit Thomas angestellt?!" schrie sie Rumpel an. „Ich hab nichts angestellt." grinste dieser. „Ich bin anderweitig beschäftigt, siehst du das denn nicht?" „Ihm ist etwas zugestoßen, Ihr wisst es, sagt es mir!" Rumpel beugte sich näher zu den Gitterstäben. „Ich hab keine Ahnung, Kleines. Aber ich hatte dich gewarnt: Jeder Zauber hat seinen Preis. Sieht so aus, als hätte jemand gerade bezahlt." „Hör nicht auf ihn, wir finden Thomas!" versicherte Charming. „Nein, das werdet ihr nicht. Bis die Schuld bezahlt ist. Bis das Baby mein ist, wirst du ihn nicht wiedersehen. In dieser Welt oder der nächsten!" „Nein!" „Ich werd das Baby kriegen!"

Leigh Gold ließ sich im Krankenhaus einen Kaffee raus, indem er gegen den Automaten schlug, da der Probleme hatte. „Na wer sagts denn. Das muss mein Glückstag sein." Lisa trat sauer zu ihm. „Wollen Sie auch einen, Miss Swan?" „Ein Baby? Das ist Ihre Ware? Das wusste ich nicht." „Weil Sie das zu dem Zeitpunkt auch nicht wissen mussten." „Wirklich oder dachten Sie, ich würde den Auftrag nicht annehmen?" „Ganz im Gegenteil." grinste er. „Ich hielt es nur für besser, wenn Sie selbst dahinter kommen. Jetzt, da Sie Peggys schwierige Lage erkennen, sehen Sie die Sache vielleicht...ähnlich. Ich war einfach der Meinung, wenn jemand nachvollziehen kann, aus welchen Gründen man ein Baby weggibt, dann Sie." „Sie kriegen das Kind nicht." „Nun ja, wir haben eine Vereinbarung. Und meine Vereinbarungen werden eingehalten, sonst müsste ich die Polizei hinzuziehen und die würde das Baby am Ende ins Waisenhaus geben. Das wäre bedauerlich. Oder denken Sie gern an Ihre Zeit dort zurück, Lisa?" „Das werde ich verhindern." „Ich schätze Ihr Selbstvertrauen." grinste Leigh. „Irgendwie süß. Aber ich müsste nur Anzeige erstatten. Immerhin ist sie in meinen Laden eingebrochen." „Vielleicht nur um einen Vertrag zu stehlen." „Mhm. Wer weiß schon, was sie dort wollte." „Kein Gericht auf der Welt steckt eine Frau ins Gefängnis, die einen Einbruch nur deshalb begangen hat, damit sie ihr Kind behalten kann!" Leigh nahm einen Schluck aus seinem Kaffee. „Ich bin sicher, dass dieser Vertrag Ihnen da nützt. Und Sie...und was in einem Prozess über Sie ans Licht kommen könnte...Ich hab so das Gefühl, dass Sie mehr sind als ein einfacher Pfandleiher. Wollen Sie denn so viel Aufmerksamkeit?" Leigh grinste. „Sie gefallen mir, Miss Swan. Sie haben keine Angst vor mir, das ist entweder dreist oder überheblich." Lisa musste lächeln. „Wie auch immer, ich hätte Sie gern auf meiner Seite." „Sie kann das Baby behalten?" „Nicht so schnell, es gibt ja schließlich noch eine Vereinbarung mit Miss Boyd." „Zerreißen Sie sie." „Sowas tue ich nicht. Sehen Sie, ein Vertrag, ein Handel ist doch die Grundlage einer jeden zivilisierten Existenz. Also sag ich Ihnen Folgendes: Wenn Peggy das Baby behalten kann, würden Sie eventuell einen Handel mit mir abschließen?" „Was wollen Sie?" „Oh, das kann ich Ihnen noch nicht sagen. Sie schulden mir einen Gefallen." „Gut." Sie ging zu Kentin zurück und gemeinsam gingen sie zu Peggy und ihrem Baby. „Hey. Wie heißt sie?" „Alexandra." „Ein schöner Name." Peggy seufzte. „Vielen Dank für Ihre Hilfe." „Leigh Gold war draußen. Ich hab alles geregelt. Du kannst sie behalten." „Tatsächlich?" „Mh-hm." „Wie haben Sie das hingekriegt?" „Ich hab neu verhandelt." lächelte Lisa. „Danke. Danke!" „Oh, hey Kleiner, es ist gleich 5, jetzt aber ab nach Hause!" lachend schob Lisa Kentin aus dem Raum.

Laety schloss ihr Kleid in einer Wohnung, während jemand unter der Dusche war. „Ich muss los! Kentin erwartet mich um 5 zuhause." Sie richtete sich ihre Haare. „Aber wir sehen uns bald wieder." Das Bett war zerwühlt. Offenbar war es keine Versammlung gewesen, sondern ein Lover. Sie stieg in ihre High Heels. „Zur nächsten Stadtratsversammlung?" grinste sie. „Oh, und vergiss nicht: Deine Socken liegen unterm Bett." Sie nahm ihre Handtasche und verschwand.

Lisa fuhr Ken nach Hause. „Kürbis. Mein Deckname. Ich dachte, zu Ehren von Cinderella. Kürbis." Kentin schüttelte den Kopf. „Hast du einen besseren?" „Yep." „Ich höre." „Du bist noch nicht soweit." Lisa hielt vor Laetys Haus und Ken sprang raus. „Kentin! Du hast doch im Krankenhaus sowas erwähnt, dass ich fortgehen kann." „Ja." „Wir sehen uns morgen." Kentin grinste und lief ins Haus. Laety hielt in der Einfahrt, gerade als Kentin durch die Tür lief. Er stürmte die Treppe hoch und verlor dabei einen Schuh. „Kentin!" Sie war schon im Haus. Kentin lief in sein Zimmer, schloss die Tür, zog die Jacke aus, warf den Rucksack aufs Bett, schnappte sich ein Buch, warf sich aufs Bett, schmiss schnell den verbliebenen Schuh vom Fuß und tat so als würde er schon länger lesen. „Kentin! Was hab ich dir gesagt?! Dass du.." Laety öffnete die Tür und hielt seinen Schuh hoch. „...deine Schuhe nicht auf der Treppe liegen lassen sollst." Kentin nickte und grinste leicht. „Jemand könnte darüber stolpern." Sie warf den Schuh aufs Bett und ging wieder. Ken seufzte erleichtert und stieß die Luft aus.

Im Krankenhaus tauchte Sean bei Peggy auf. „Ist sie das?" „Sean." „Es tut mir so leid, ich hätte dich nie verlassen dürfen." „Du bist wieder da?" „Ja, das bin ich." Er setzte sich zu ihr aufs Bett. „Hier, ich hab ihr was mitgebracht." Babyschühchen. Peggy lachte. „Keine Ahnung, ob sie passen." Er probierte es. „Oh..." „Perfekt." lachte Peggy. Sean beugte sich vor und küsste sie.

Lisa lehnte an ihrem Käfer gegenüber von Kentins Zuhause, zog Dakes Visitenkarte raus und wählte seine Nummer. „Hallo?" „Dake? Hier ist Lisa. Ich dachte, womöglich bleib ich doch noch n bisschen.. Brauchen Sie immer noch einen Hilfssheriff?" „Aber ja." „Ich mach's. Ist Laety damit einverstanden?" „Ist mir egal. Das entscheide ich. Wir sehn uns Montagmorgen." „Also dann." grinsend legte sie auf. Sie beobachtete wie Kentin in seinem Zimmer lesend hin und her lief.

Dake legte auf, er war oben ohne. Dann bückte er sich und holte seine Socken unter dem Bett hervor, wie Laety es gesagt hatte...