Als Severus am Morgen erwachte sah er hinüber zu Jennifer, die sich tief in ihre Decke eingerollte hatte. Er dachte an die Nacht und was ihn in seinen Alpträumen verfolgte. Immer wenn er glaubte er hätte Lily Evans endlich vergessen tauchte sie wie ein Geist in seinem Unterbewusstsein auf und erinnerte ihn an das, was er am Liebsten vergessen wollte.
Seine Alpträume waren voller Anekdoten aus seiner Schulzeit und Erinnerungen des Krieges.
Severus rieb sich müde die Augen und setzte sich auf. Das alles erschöpfte ihn. In den Stunden mit Jennifer konnte er es vergessen, aber danach kehrte es mit aller Gewalt zurück. Er sah über die Schulter hinweg zu seiner Frau. Severus sehnte sich nach ihr und ihren Berührungen, nach dem was sie in ihm auslöste. Es war eben mehr als nur Sex. Es waren die Augenblicke in denen er ganz bei ihr war. Seine Geister ließen ihn dann in Ruhe. Severus liebte sie so sehr wie niemand anderen und es schmerzte wenn er daran dachte wie schnell es vorbei war.
Jennifer brummte etwas und öffnete die Augen. Verquollen sah sie zu Severus und nahm seine Hand. Er beugte sich zu ihr herüber und küsste sie sanft.
„Alles in Ordnung.", sagte Severus.
Er legte sich neben sie und nahm sie in die Arme. Ohne Worte lagen sie beieinander und hielten sich einfach nur fest. Severus strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht und küsste sie erneut.
„Mach dir keine Sorgen.", sagte er.
„Ich mach mir immer Sorgen um dich.", antwortete Jennifer.
„Mir geht es gut. Das gestern Nacht war ..."
„Lügner.", sagte Jennifer und lächelte ihn an.
„Der einzige Mensch auf diesem Planeten, dem ich nichts vormachen kann.", schloss Severus.
„Die anderen kennen dich halt nicht so gut wie ich es tue.", antwortete sie.
Severus zuckte mit den Schultern und erhob sich endgültig aus dem Bett. Er zog seinen schwarzen Morgenmantel an und sah noch einmal zu Jennifer, die sich im Bett ausstreckte. Ohne ein weiteres Wort ging er aus dem Zimmer. Er tapste müde die Treppe nach unten und ging in die Küche.
Jennifer wusste, dass es ihm schlecht ging. Sein nächtlicher Anfall war Beweis genug. Trotzdem versuchte Severus so zu tun als sei alles in Ordnung. Alles andere würde nur den gestrigen Tag in ein schlechtes Licht rücken.
Severus setzte Kaffee auf und ließ sich am Küchentisch nieder. Auf diesem lag eine aktuelle Ausgabe des Tagespropheten. Auf der Titelseite blickte ihn mal wieder Sirius Black entgegen. Er drehte die Zeitung um, damit er nicht mehr das Gesicht dieses Arsches sehen musste.
Die Tür öffnete sich und Jennifer trat ein. Sie trug ebenfalls ihren Morgenmantel und wirkte nicht minder müde wie Severus. Sie setzte sich ihm gegenüber. Severus nahm ihre Hände in die seinen.
„Ich habe noch ein paar Tage Zeit ehe ich nach Hogwarts zurück muss.", sagte er.
„Wir können das nicht die ganze Zeit tun.", antwortete Jennifer überraschend ernst.
„Warum eigentlich nicht?"
„Du sollst dich doch erholen.", sagte Jennifer.
„Oh, das tue ich doch."
„Ach ja?"
Severus spürte wie Jennifers Fuß unter dem Tisch sein Bein entlang fuhr.
„Also das ist jetzt gemein.", sagte er und erhob sich.
Jennifer lachte und stellte sich vor ihn. Sie legte die Arme um seine Schultern und küsste Severus. Er nahm ihren Kopf in seine Hände und erwiderte den Kuss zärtlich. Sicher, sie hatten gestern viel Leidenschaft miteinander geteilt, doch warum sollte es dabei bleiben? Wenn es nach Severus' Kopf ging, dann hätten sie nie wieder etwas anderes gemacht. Vielleicht spielte sein Hirn ihm einen pubertären Streich, doch selbst wenn, dann genoss er es einfach. Er würde bald eh wieder mit genug Sorgen überschüttet werden.
Severus riss sich von ihr los. Er holte zwei Tassen aus dem Schrank und schenkte ihnen Kaffee ein. Die andere Tasse gab er Jennifer und stieß mit ihr an.
„Sex verwirrt mich manchmal.", sagte er.
„Erzähl doch keinen Mist.", antwortete Jennifer und trank einen Schluck.
„Na schön, ich bin ganz und gar triebgesteuert. So wie des Rest der Menschheit."
Severus stellte die Tasse hin und nahm Jennifer ihre aus der Hand. Er stellte sich vor sie und nahm ihre Hände.
„Wir verbringen zu wenig Zeit miteinander.", gab er offen zu. „Ich würde das viel öfter tun, wenn ich könnte."
„Du weißt, dass ich dich nur ärgere.", sagte sie.
„Ja, natürlich, aber du hast ja recht. Wenn man innerhalb einer Woche alles abreagieren muss, was sich in Monaten anstaut, dann ist das manchmal … heftig."
„Ach, und ich habe wohl gar keine Bedürfnisse auf die ich immer warten muss?", sagte Jennifer.
„Oh, ich Egoist.", bemerkte Severus.
Jennifer lächelte ihn an und küsste ihn einmal mehr.
„Frühstück ohne Vorspeise ist eh langweilig.", sagte Severus und erwiderte ihren Kuss.
Er war eben doch ein Mann, der seinen Gelüsten folgte. In der Beziehung war er genauso einfach gestrickt wie die restliche Menschheit.
Severus küsste sie fordernd und liebkoste ihren Hals. Er drängte sie gegen die Wand und zog ihr den Morgenmantel von den Schultern. Jennifer umarmte ihn. Sie küssten sich. Immer wieder berührten sich ihre Lippen. Erregt und voller Tatendrang. Ihre Zungen erkundeten einander und sie sogen an ihren Lippen.
Severus striff sich den Morgenmantel ab und stand nun nackt vor ihr. Seine Zunge glitt ihren Hals entlang. Jennifer umarmte ihn, zog ihn dichter an sich heran. Er griff nach ihrem Bein und schlang es um seine Hüfte. Lustvoll drang er in sie ein und stieß sie hart gegen die Wand. Sie stöhnten und seufzten während sie es völlig ungeniert miteinander taten.
Leidenschaftlich tauschten sie immer wieder Küsse aus, während ihre Leiber rythmisch aufeinander eingingen. Selbst gestern waren sie nicht annährend so über einander hergefallen. Der schnelle, harte Sex in der Küche machte sie nur wilder. Severus hielt ihre Arme fest und flüsterte ihr Phantasien zu. Schließlich erstarben seine Bewegungen und er zog sich aus ihr zurück. Sie standen nackt voreinander und küssten sich weiterhin wild aufeinander. Sie wussten beide, was sie hier gerade miteinander getan hatten und das sie unbedingt mehr davon wollten. Für Prüderie war es eh zu spät.
„Du machst mich wahnsinnig.", sagte Jennifer.
„Und du mich erst.", entgegnete er ihr.
Sie mussten beide lachen. Völlig nackt standen sie da, den Kopf an die Schulter des jeweils anderen gelehnt.
Severus lag auf Jennifer und liebkoste ihren Hals. Sie lagen in ihrem Bett und küssten und berührten sich sanft. Severus hatte sich nach dem stürmischen Sex in der Küche gezwungen einen Gang runter zu schalten. Zumal sie sich zwischendrin doch noch Frühstück gegönnt hatten. In seinem Fall war sogar noch Zeit für die klischeebeladene Zigarette danach.
Sie lagen nackt und Stirn an Stirn aufeinander. Sie küssten sich zärtlich aber fordernd. Ihr sanftes, langsames Vorspiel war das pure Gegenteil von dem, was sie vor einer knappen Stunde noch getan hatten. Sie zögerten ihre Lust bewusst hinaus.
Severus nahm ihre Hand in die seine und küsste ihren Handrücken. Er knabberte sanft an ihren Fingern und sog mit der Nase den Geruch ihrer Haut ein. Jennifers Finger strichen durch sein Haar und glitten über seine Schultern. Severus sah ihr fest in die Augen, strich ihr die Strähnen aus dem Gesicht und küsste sie unablässig. Er rieb seine Nase an der ihren. Jennifer strich über seine Wangen mit dem Dreitagebart. Sie umarmte ihn, erwiderte seine Küsse, seufzte wohlig unter seinen zärtlichen Berührungen.
Severus glitt mit seiner Zunge ihrem Hals hinab, küsste ihr Schlüsselbein und ihre Brüste. Sie genossen ihre Zweisamkeit, die sich langsam steigernden Küsse und Berührungen.
Severus knabberte an ihren Brustwarzen und sie spürte einen wohligen Schauer auf ihrer Haut. Jennifer schloss die Augen, seufzte und strich ihm fordernder durch sein schwarzes Haar. Severus glitt mit seiner Zunge zwischen ihre Brüste, hinab zu ihrem Bauch und küsste ihren Nabel. Sie spannte ihren Unterleib voller Erwartung an. Er küsste und leckte über ihren Unterbauch und bahnte sich einen Weg durch ihr krauses Haar zu ihrer intimsten Stelle. Jennifer zog ihre Beine an damit er mit seinem Mund zwischen sie dringen konnte. Severus sog begierig den Geruch ihres Geschlechts ein. Er küsste ihre Schamlippen und die Innenseite ihrer Schenkel. Er tauchte über ihr auf, küsste sie eindringlich nur um dann wieder zwischen ihre Beine zu gleiten und mit seiner Zunge tief in sie zu dringen. Jennifers Seufzer ging in ein sanftes Stöhnen über. Sie umklammerte mit den Beinen seine Schultern und verkrampfte ihre Finger begierig in seinen Haaren. Mit seinen tiefen Zungenküssen kitzelte Severus die Lust in ihr hervor. Jennifer bewegte ihr Becken im Rhythmus seiner Zunge. Sie stöhnte, leckte sich über die Lippen. Severus' Hände fassten die ihren. Ihre lustvollen Schreie trieben ihn an. Schließlich tauchte er wieder über ihr auf. Sie küssten sich voller Verlangen und Vorfreude auf das Kommende. Jennifer griff nach seinem bereits seit einiger Zeit harten Penis. Genüsslich massierte sie seine Hoden. Severus seufzte voller Zufriedenheit. Er griff nach ihrer Hand und folgte ihren Bewegungen. Wieder küssten sie sich. Severus hockte sich vor sie, zog ihren Hintern auf seinen Schoß und umgriff ihre gespreizten Schenkel. Verlangend küsste er ihren Bauch, bevor er gefühlvoll in sie drang. Sie griffen über Kreuz nach ihren Armen und sahen sich fest in die Augen, während ihrer beider Bewegungen an Fahrt aufnahmen. Severus warf den Kopf nach hinten und stöhnte genüsslich. Er ließ los und legte seine Hände ruhend auf ihren, sich im Takt seiner Stöße bewegenden Unterleib. Langsam und gefühlvoll trieb er sein Glied in sie. Jedes Mal drang er etwas weiter in sie vor. Jennifer vor ihm kniff die Augen zusammen. Ihr Stöhnen wurde lauter. Severus ließ ihren Hintern hinunter auf das Laken gleiten und zog sich für einen Moment aus ihr zurück. Er beugte sich über sie und küsste sie mit ungebremster Leidenschaft. Sein steifer, feuchter Penis glitt dabei über ihren Bauch.
Erneut drang Severus in sie. Er umarmte Jennifer und küsste sie ohne Unterlass, während er ihren Unterleib mit kraftvollen Stößen massierte. Sie stöhnten beide und sogen voller Lust an ihren Lippen. Jennifers Griff verkrampfte sich. Sie zog ihn dichter an sich, um ihn besser spüren zu können. Severus lehnte seine Stirn an die ihre und sie spürten den heißen Atem des jeweils anderen. Seine Zunge drang in ihren Mund. Jennifers Bewegungen unter ihm wurden schneller und eindringlicher. Ihr nacktes Fleisch klatschte dumpf aufeinander, während sich ihre Körper einander hingaben.
Severus schrie auf als er spürte wie sie ihn in die Schulter biss, weil sie ihren Lustschrei unterdrücken wollte. Jennifers Unterleib erschlaffte und Severus' Bewegungen wurden langsamer. Sie küssten sich erneut. Voller Leidenschaft und Begierde trafen ihre Lippen aufeinander. Severus kniff die Augen zu und spürte wie die emotionale Explosion in seinem Innen zu einem Ende kam als er seinen Samen in sie ergoss. Erschöpft aber glücklich sahen sie sich an. Sie umarmten sich und hielten einander fest.
Wortlos lagen sie da und umklammerten einander. Severus küsste ihre Wange und strich ihre eine verschwitzte Strähne aus dem Gesicht.
„Ich liebe dich.", sagte er. Es hätte die Liebesbekundung vielleicht nicht gebraucht, aber er konnte es gar nicht oft genug sagen. Diese drei, bedeutenden Worte.
Das was sie hier miteinander taten war eben mehr als nur schlichte Triebbefriedigung. Es war Teil ihrer wesentlich tiefer gehenden Beziehung. Das Körperliche war nur ein Teil von dem, was sie miteinander teilten. In Gedanken wie mit ihren Leibern teilten sie sich ein Gefühl das größer war als bloße, sexuelle Gier. Liebe. Sie war schwer zu beschreiben, wenn man sie nicht so intensiv fühlte wie sie es gerade taten. Es war eine spirituelle Verbindung zweier Menschen, die weit über reine Sexualität hinausging. Allerdings half Sex in jedem Falle sie zu verstärken.
So sehr Severus nach außen hin auch immer den asexuellen, grantigen Alchemisten spielte, so sehr wollte er sich und seine Gefühle mit dem einzigen Menschen teilen, der ihm etwas bedeutete. Severus glaubte grundsätzlich an nichts, schon gar nicht an religiösen Mumpitz, aber wenn es etwas gab, dass dem Wirken einer spirituellen Macht gleichkam, dann war es die Liebe, die sie füreinander empfanden.
Sanft zog er sich aus Jennifer zurück und legte sich neben sie. Severus nahm ihre Hände. Sie ruhten wortlos beieinander. Er verschränkte die Arme hinter dem Kopf und schloss die Augen. Severus spürte wie sich Jennifers nackter, verschwitzter Körper auf ihn legte. Sie küsste ihn auf der Brust.
„Ich will dich wirklich nicht enttäuschen, aber ich bin bei weitem nicht so unersättlich wie du.", sagte er und blickte seine Frau an. Sie baute sich über ihm auf und küsste ihn mit immer noch erregten Lippen.
„Lass uns Liebe machen bis du mich anflehst aufzuhören.", sagte Jennifer.
Severus musste lachen. Oh ja, sie wollte immer noch mehr. Er hätte am liebsten weiter gemacht wie in einem Porno, doch das echte Leben verlangte hin und wieder kleine Ruhephasen. Severus setzte sich auf und küsste sie.
„Ich bin heiß auf dich.", sagte er ihr. „Aber da gibt es jemanden, dem ist gerade etwas schlaff zumute."
Jennifer lachte. Sie nahm ihr Kopfkissen und warf es nach ihm.
„He!", machte Severus. Er packte sie an den Armen und warf sie auf das Bett.
Severus baute sich über ihr auf und küsste sie. Voller Lust knabberte er an ihren Ohren und ihrem Hals. Ja, er wollte Sex. Die ganze Zeit. Es sollte nicht aufhören.
„Mach es mir wild und hart und so, dass ich Schreie.", sagte Jennifer erregt.
„Ja.", hauchte Severus ihr zu. „Ich will dich lieben, Jenny. Wir können tun, was immer du willst."
Er setzte sich auf sie und rutschte mit dem Hintern auf ihre Brust. Jennifer nahm seinen erschlafften Penis, rieb ihn und leckte daran. Severus fletschte die Zähne, seufzte und warf den Kopf nach hinten. Sie sog an der Spitze seines Penis. Severus nahm ihn in die Hand und führte und langsam in ihrem Mund vor und zurück. Erneut spürte er wie die Lust zwischen seinen Beinen wuchs. Sie knabberte an seinem harten Glied.
„Oh ja.", machte Severus, während sie ihn befriedigte. Er erhob sich von ihr und drehte Jennifer auf den Bauch. Sie reckte ihm begierig ihren Hintern entgegen. Er knete ihre Pobacken und zog sie lustvoll auseinander. Severus strich ihr mit seinem Penis über die Schamlippen. Er genoss es. Jennifer machte einen quieckenden Laut.
„Tu es!", forderte sie ihn heißer auf.
Er stieß hart in ihren Anus und sie schrie voller Begierde auf. Severus umfasste ihr Becken hart als er schnell und tief in ihren Hintern drang. Jennifers Stöhnen ging in Schreie über.
„Fick mich! Fick mich!", schrie sie flehend. „Oh ja, tiefer. Mehr. Aah, lass ihn mich spüren. Los! Ja!"
Sein Stöhnen wurde lauter und seine Bewegungen schneller, während er wie in Trance ihren Hintern mit seinen kräftigen Stößen massierte. Severus kniff die Augen zusammen, verzerrte sein Gesicht. Er schrie. Schrie sich die Lust heraus. Er packte Jennifer an den Armen und zog sie nach oben. Severus umklammerte ihre Brust und legte seine Stirn in ihren Nacken. Kurz vor seinem Höhepunkt zog er seinen Penis heraus und drang gleich wieder in ihre Scheide. Er ließ sie los, schrie sie an und drückte sie hinunter auf das Bett. Immer schneller, immer härter waren seine Hiebe. Endlich spürte er wie er sich tief in sie ergoss. Severus' Bewegungen erstarben und er ließ sich schwer atmend auf ihren Rücken sinken.
„Oh ja.", machte er und kniff seine Augen zusammen. Noch immer konnte er den süßen Schmerz spüren. Das alles war Gier und die Erfüllung ihrer beider, tiefen Gelüste aufeinander. Severus umklammerte sie mit seinen Armen und drehte sie auf die Seite. Seine Hände umfassten ihren Bauch und er rieb seinen Unterleib an ihrem Hintern. Severus küsste ihren Rücken sanft und atmete den Schweiß ihrer Haut tief ein. Er genoss es wie er es ihr besorgt hatte. Der raue, wilde Sex war genauso tief befriedigend wie der langsame. Es kam darauf an wie sie es taten.
Jennifer drehte sich zu ihm herum. Sie umarmten sich, küssten sich Angesicht zu Angesicht. Severus strich durch ihr Haar.
„Oh ja, das war gut.", sagte er zu ihr. Sie lachte und küsste ihn erneut.
Severus nahm die Decke und breite sie über sie beide aus. Die Erschöpfung machte sich bemerkbar. Noch lange lagen sie beieinander, küssten und streichelten sich. Für ihn war es der Part eines normalen Lebens, den er viel zu selten hatte.
An diesem Abend stand Severus in Unterwäsche im Schlafzimmer und packte seine Sachen für die Rückreise in den Koffer. Er dachte die ganze Zeit an Jennifer und wie oft sie es noch miteinander getan hatten. Für Severus war das schon immer etwas Besonderes gewesen. Dieses Mal umso mehr, wenn er daran dachte wie viel sie in den letzten Tagen miteinander geschlafen hatten. Es war tatsächlich selten, dass sich ihre Lust dermaßen Bahn brach.
Er schüttelte den Kopf. Was zum Teufel war bloß mit ihm los? Er benahm sich wie ein Fünfzehnjähriger, der gerade das Kamasutra entdeckt hatte. Immerhin, das waren genug positive Gedanken um zumindest für eine Weile die Dementoren abzuwehren.
Severus zog seine Hose an und spannte die Hosenträger hoch als Jennifer eintrat.
„Pass gut auf dich auf.", sagte sie.
„Das tu ich doch immer.", entgegnete er.
„Du weißt wie ich das meine."
„Ach, ein Mörder und einige hundert Dementoren streifen herum. Was kann da schon schief gehen?"
„Für Sarkasmus ist es etwas spät, meinst du nicht?", sagte Jennifer und trat näher an ihn heran.
„Für Sarkasmus ist es nie zu spät.", antwortete Severus. Er nahm ihre Hände und sah zu Boden. „He, ich danke dir."
„Wofür genau?"
„Na ja, für alles in den letzten Tagen."
Jennifer lächelte und sah ihn verschmilzt an. Sie umarmte ihn und küsste ihn auf die Wange.
„Du weißt, dass ich immer für dich da bin?"
„Ja. Ja, natürlich, weiß ich das. Ich meinte, für diese Nächte ..."
„Für den Sex? Ich dachte der ist All Inclusive?"
Severus verzog das Gesicht.
„Warte nur bis ich dich auch mal ärgere.", sagte er.
„Ich dachte das hättest du getan. Jede Nacht aufs Neue."
Severus lächelte sie an. Wenn sie es so nennen wollte. Er hätte es anders genannt. All die wunderbaren Momente, die sie miteinander teilten.
„Mmh.", machte Severus.
Jennifer ließ ihre Arme von seinen Schultern sinken.
„Ich will nur, dass du keinen Quatsch machst."
„Dabei kann ich das doch so gut.", antwortete Severus.
Jennifer setzte sich auf das Bett, neben seinen Koffer. Sie verschränkte die Beine übereinander und blickte ihn schief an.
„Ich meine das ernst.", sagte sie.
„Natürlich tust du das.", entgegnete Severus. „So wie ich all das ernst meine, was ich dir im Bett zuflüstere."
Jennifer lachte.
„Du Romantiker."
„Ja, nicht wahr? Ich stecke voller verborgener Talente."
Severus setzte sich neben sie. Er nahm ihre Hand und besah ihre Finger. Nicht alles war schlecht als er Fünfzehn war. So sehr ihn Lily verfolgte, er hatte zu dieser Zeit auch Jennifer kennen gelernt. Ohne sie hätte er all das nicht überlebt. Sie war sein Anker im Sturm.
Immer wenn er kurz davor war die Kontrolle zu verlieren war sie da, um ihn aufzumuntern, ihm halt zu geben. Ja, auch der Sex gehörte dazu. Ohne sie hätte er schon vor vielen Jahren Selbstmord begangen. So selten sie sich auch sahen und so schlecht das Verhältnis zu John manchmal schien, ohne all das wäre er verloren gewesen. Und er wusste nicht, was er getan hätte, wenn sie nach jenen Ereignissen in Godrics Hollow nicht für ihn da gewesen wäre. Liebe war kompliziert. Und ihre Liebe noch ein bisschen komplizierter. Trotzdem war es Liebe.
„Ich werde dich vermissen.", sagte Severus.
Jennifer lehnte sich an seine Schulter und er legte den Arm um sie. So verweilten sie wortlos nebeneinander.
